Am Ufer der Insel Schwanau wird eine bewusstlose Frau gefunden, die erst vor Kurzem entbunden hat. Doch das Neugeborene ist verschwunden. Für Valérie Lehmann beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn das Leben des Kindes steht auf dem Spiel. Dann gibt es eine Tote. Das Zeichen in Form einer Ameise, das auf dem Körper der Frau gefunden wird, führt die Kripo in die unheimlichsten menschlichen Abgründe – und ist erst der Beginn eines beispiellosen Verbrechens
Ein spannender Krimi aus dem Zentrum der Schweiz. Im Mittelpunkt steht der Fall, nicht die Landschaft, wie bei einigen anderen Regional-Krimis. Trotzdem ist es nett, dass man die Orte des Geschehens auf der Landkarte mitverfolgen kann. Das Team der Kriminalpolizei ist interessant gezeichnet. Da dies ein Band aus einer Reihe ist, gibt es einige Hinweise auf vorhergehende Bände, die man nicht verstehen muss, sie dienen dazu, den Charakteren einen dichteren Hintergrund zu geben. Als Deutsch-Schweizerin benutzt die Autorin einige liebgewonnene Ausdrucksweisen, z.B. Lehnworte aus dem Französischen, einige verschrobene Ausdrücke und sogar einen Fluch in Rumantsch, den ich mir merken werde. Ich werde sicherlich auf die Autorin zurückkommen, wenn ich meinen gegenwärtigen Bücherberg etwas verringert habe.