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Růže a čokoláda

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Vášeň pro čokoládu a tajemství Růžové vily. Co mají společného? Anna Keplerová právě v Drážďanech otevřela už druhou čokoládovnu a vydělané peníze investuje do opravy vily, kterou po změně poměrů vrátili jejímu dědečkovi. Nadšeně se pouští i do obnovy zahrady, jejíž legendární růže kdysi daly název celému domu; a v jednom ze záhonů přitom objeví starou krabici se zažloutlými deníky ženy, která žila ve vile před sto lety. Anna však od rodičů ani od dědečka o žádné Emmě nikdy neslyšela…Teresa Simonová ve svém novém románu opět rozehrává strhující ságu několika generací žen, jejichž životy byly poznamenány převratnými událostmi minulého století.A pokud vás zaujaly Anniny čokoládové pralinky, není nic snazšího, než si je podle receptů na konci knihy připravit doma…

368 pages, Hardcover

First published February 9, 2015

10 people are currently reading
134 people want to read

About the author

Teresa Simon

13 books22 followers
Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.

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Community Reviews

5 stars
91 (32%)
4 stars
116 (41%)
3 stars
62 (22%)
2 stars
7 (2%)
1 star
3 (1%)
Displaying 1 - 30 of 47 reviews
Profile Image for Sonja Rosa Lisa ♡  .
5,179 reviews646 followers
April 12, 2023
Anna hat von ihrem Großvater Kurt die "Rosenvilla" geerbt. Leider ist die alte Villa sehr renovierungsbedürftig, so dass Anna viel Liebe, Geld und Zeit investiert, um aus dem alten Gebäude wieder ein echtes Schmuckstück zu machen. Gerade der Rosengarten hat es ihr angetan. Beim Anpflanzen von neuen Rosen gräbt sie eine alte Schatulle aus. In der Kiste befinden sich die unterschiedlichsten Dinge, wie zum Beispiel Haarlocken, ein altes Foto und unterschiedliche lose Tagebuchblätter. Annas Neugier ist geweckt, und gemeinsam mit ihrer guten Freundin Hanka macht sich Anna daran, Schritt für Schritt die Geheimnisse der drei Frauen, von denen die alten Tagebücher stammen, zu entschlüsseln. Dabei kommt sie ihrer eigenen Familiengeschichte auf die Spur.
💙💜💙💜
Mein Leseeindruck:
"Die Frauen der Rosenvilla" ist ein ganz wunderbares Buch! Einmal angefangen, konnte ich es bald nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichten von Anna, Helene, Emma und Charlotte sind so warmherzig erzählt, dabei so spannend und voller Rätsel, dass ich das Buch am liebsten in einem Stück gelesen hätte. Dabei ist auch konzentriertes Lesen durchaus angebracht, damit man die vielen Verwicklungen nicht übersieht.
Der Schreibstil ist aber dennoch sehr angenehm, leicht und unkompliziert. Die Seiten fliegen nur so vorüber.
Die Handlungsstränge wechseln sich ab, und somit reist der Leser auch quasi durch die Zeit. Mit Helene bewegen wir uns am Ende des 19. Jahrhunderts, mit Emma reisen wir ins Jahr 1913, mit Charlotte geht es zurück zum Zweiten Weltkrieg, und mit Anna bleiben wir in der Gegenwart. Mir haben alle vier Handlungsstränge richtig gut gefallen, und ich konnte auch mit allen vier Frauen fühlen und mitfiebern.
Das Buch bzw. die Geschichte steckt voller Rätsel. Nach und nach entschlüsselt sich dieses Rätsel, was für mich sehr unterhaltsam und spannend war. Bis zum Ende habe ich mich wunderbar unterhalten gefühlt und hoffe jetzt sehr, bald wieder ein Buch von Teresa Simon lesen zu dürfen!
Profile Image for Domic.
903 reviews19 followers
April 19, 2022
Die Bücher von Teresa Simon, die ich bisher gelesen habe, haben bisher alle auf zwei Zeitebenen gespielt - dieses hier spielt allerdings sogar auf insgesamt 4 Zeitebenen - die Gegenwart in Dresden 2013, und dann um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert, in den 1920ger Jahren und in den späten 1930ger Jahren. Wir erfahren einiges über Mutter, Tochter und Enkelin, die vor der gegenwärtigen Hauptfigur Anna in der "Rosenvilla" gelebt haben.

Die Vergangenheits-Ebenen haben mir deutlich besser gefallen als die Gegenwartshandlung, mit Anna als Figur wurde ich nicht so wirklich warm. Bei den historischen Frauen kann ich mich nicht entscheiden, welche ich da am interessantesten fand -die hatten alle etwas.

Das Setting in der Schokoladenfabrik ist ganz interessant - allerdings bin ich nicht so sehr der Fan von so abgehobenen Schokoladen-Pralinen mit irgendwelchen raffinierten Füllungen - muss jetzt nicht sein für mich. Wenn Du sowas magst, wirst Du beim Lesen aber garantiert Hunger auf Schokolade bekommen ;-)

Das Familiengeheimnis, das dann am Ende aufgelöst wird, fand ich jetzt so mittel und so ganz habe ich die Auflösung auch nicht nachvollziehen können - aber insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten und ich würde definitiv auch noch mehr von Teresa Simon lesen.
Profile Image for Steffi.
3,282 reviews183 followers
May 31, 2015
Das Buch befasst sich mit einer interessanten Zeit und einem interessanten Thema: Dresden zu Beginn des 20. Jahrhunderts und Schokolade.

Vor diesem Hintergrund ist eine bewegende Familiengeschichte entstanden, die sich bis in die heutige Zeit auswirkt. Ich fand es sehr interessant von den verschiedenen Frauen in den unterschiedlichen Zeiten zu lesen. Die Begeisterung für Schokolade war ein toller Bonus und hat eine schöne Atmosphäre geschaffen.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen, so dass ich das Buch innerhalb eines Tages verschlungen habe.
Profile Image for Cirilla von Cintra.
44 reviews21 followers
March 17, 2015
In einem Buch, das von einem Familiengeheimnis handelt, bin ich schon lange nicht mehr gelandet. In meiner Kindheit habe ich das ein oder andere Geheimnis aus früheren Zeiten zwar gelesen - vor allem erinnere ich mich noch gut an "den geheimen Garten" von Frances Hodgson Burnett - allerdings ist mir schon lange kein entsprechendes Buch mehr in die Hände gefallen. Nachdem mich "Die Frauen der Rosenvilla" aber voll in ihren Bann ziehen konnten, wird sich das vielleicht in Zukunft ändern.

Das Buch erzählt die Geschichte von vier verschiedenen Frauen, die in der Rosenvilla in Dresden seit Ende des 19. Jahrhunderts gelebt haben. Im Mittelpunkt steht dabei Anna, die in der geerbten und frisch instand gesetzten Villa auf die alten Tagebuchseiten ihrer vorherigen Besitzerinnen stößt. Sie versucht die, ihr unbekannte Vergangenheit ihrer Familie herauszufinden und alle Mysterien zu lüften. Die Hauptgeschichte ist im Frühling angesiedelt, sodass die Geschichte perfekt in die Jahreszeit passt.

Die vier Frauen der Rosenvilla erzählen alle ihre eigene, faszinierende Geschichte, die vom Familienleben geprägt sind und Eheprobleme in den Vordergrund stellen. Dabei verbindet sie der Hauptschauplatz der Rosenvilla mit ihren liebevoll ausgesuchten Rosen und eine Hingabe zur Schokolade, die auch mich ansteckte, sodass ich schon jetzt bei den Trüffelostereiern ganz gut zugeschlagen habe...

Während ich anfangs noch ein wenig skeptisch Annas Faszination an den alten Tagebüchern verfolgt habe, musste ich schon bald voller Spannung weiterlesen, sobald sich die ersten Rätsel aufwarfen. Ich fing schon bald an mir Stammbäume aufzuzeichnen und immer wieder umzuändern und Personen oder Verbindungen einzuzeichnen.

Da die Tagebuchseiten nicht sortiert sind, bekommen wir immer nur kleinere Häppchen der verschiedenen Zeiten durcheinander vorgesetzt. Da ich alle Geschichten spannend fand, hat mich das aber nicht gestört. Im Nachhinein würde ich sagen, die Erzählstränge waren gut gemischt, sodass nie Spannung abfiel und ich jeden Strang gerne weiterverfolgen wollte. Dank meinem (mittlerweile völlig unübersichtlichen) Stammbaum konnte ich mich auch immer leicht in das Geschehen einfinden. Man kann sich auch an den Schriftarten orientieren, da jede Frau ihre eigene Schrift hat und dies auch im Buch so umgesetzt ist - eine sehr schöne Idee, wie ich finde.

Die verschiedenen Geschichten sind in die jeweilige Zeit eingesponnen, sodass wir einen kleinen Einblick in das Dresden während der Weltkriege und des Nationalsozialismus bekommen. Dem historischen Aspekt wird aber ein eher nachrangiger Stellwert eingeräumt und er wird nur besonders beleuchtet, wenn es für die Geschichte relevant wird. Dadurch bleibt die Spannung auf einem hohen Niveau.

Während mir die Erzählungen der drei Tagebücher außerordentlich gut gefallen haben, bekommt von mir leider Annas Geschichte etwas Abzug. Obwohl ich Anna mochte und auch ihre Faszination an der Familiengeschichte verstehen kann, empfand ich sie als am unauthentischsten. Zum einen fand ich es komisch, dass sie zu ihrem kranken Vater fährt und ihn meist nur über die Vergangenheit ausfragt. Womit ich ebenfalls nicht zu 100 % zufrieden war, war das Ende. Keine Angst, ich werde jetzt nicht spoilern. Mich hat nämlich nicht das Ergebnis als solches gestört, sondern der rasende Weg der letzten Seiten zum Ende hin. Die betroffenen Personen haben sich meiner Meinung nach einfach zu schnell mit dem gelüfteten Mysterium abgefunden. Und auch die Entwicklungen zwischen den Charakteren ging mir gegen Ende viel zu schnell. Hier hätte ein bisschen mehr Zeit (auch und gerade in der Erzählung, nicht unbedingt die Lesezeit) gut getan.

Die Tiefe, die mir in der Gegenwart ein bisschen gefehlt hat, hat mich dafür umso mehr in Charlottes Geschichte überzeugt, die während der NS-Zeit spielt. Ihr starker Charakter und auch ihre berührende Geschichte haben mir richtig gut gefallen.

"Die Frauen der Rosenvilla" hat mir mit seiner stimmungsvollen, frühlingshaften Atmosphäre, seinen schokoladigen Seiten und Mysterien zwischen den Zeilen wirklich gut gefallen.
51 reviews
September 10, 2025
An sich ein schönes Buch, für mich war es aber teilweise etwas anstrengend zu lesen, da es um so viele verschiedene Charaktere und Namen ging.
Profile Image for Feel The Book.
1,739 reviews55 followers
June 12, 2019
Recensione a cura di Lucrezia per Feel the Book

Voto 3,5

L’inizio è molto molto intrigante: ci catapulta nel diario di una giovane donna di Dresda all’inizio del secolo scorso e lo fa senza prepararci… Da lì il romanzo si sviluppa seguendo quattro linee temporali: 1892, 1919, 1939 e 2013.

Quattro donne – Helen, Emma, Charlotte e Anna – ci raccontano la loro storia, le prime tre attraverso i loro diari e Anna come filo conduttore che ai giorni nostri, come il lettore, cerca di capire cosa le lega, cosa nascondono, cosa le collega alla Villa delle Rose.

Abbiamo libri nei libri, come incastrati uno dentro l’altro i diari e le vite delle tre donne.

Sono tutte donne forti che lottano contro i limiti dati dai tempi in cui vivono, dalle famiglie che le vincolano, dalle difficoltà familiari, alla ricerca dell’amore che meritano, di una serenità che spesso è negata.

Ma tutte queste storie man mano che si procede nascondono qualcosa. Ci affezioniamo alle protagoniste, ai loro amori possibili e impossibili, ai loro dolori, alle delusioni. Le sentiamo vicine come le sente Anna.

Se sicuramente la prima parte il romanzo convince e incuriosisce e dà uno spaccato molto interessante della Germania a cavallo delle due guerre mondiali, con le problematiche di un paese uscito da una guerra in condizioni disastrose, la seconda parte comincia ad aggrovigliarsi su se stessa.

Sembra che alcuni eventi siano forzati per emozionare, ma soprattutto mentre la psicologia delle donne del passato è resa con grande forza e profondità, la Anna del presente sembra mancare di spessore e di fatto banalizza l’intero testo. Ed è un peccato perché la scrittura è piacevole, i piccoli dettagli sul cioccolato e le ricette rendono tutto più vivo e reale e il romanzo ci pone davanti a un passato recente a cui forse non pensiamo abbastanza e a tutti i sacrifici che le donne hanno fatto nel tempo per i loro uomini o per i loro figli.

In pratica, una lettura piacevole, diversa dal solito per l’ambientazione tedesca che ci è meno familiare, ma non indimenticabile anche se avvolta nel profumo e nel gusto del cioccolato.

Editing a cura di Dancing Fairy per Feel the Book
201 reviews2 followers
January 18, 2018
Anna ist ein Dresdner Schokoladenmädchen. Sie liebt Schokolade, und mit ihren zweiunddreißig Jahren hat sie sich etwas flirrend Mädchenhaftes bewahrt. Als Erbin einer alteingesessenen Dresdner Schokoladendynastie tritt sie in die Fußstapfen ihres Großvaters und kreiert feinste Schokoladenprodukte. Denn Anna besitzt den erlesenen Geschmackssinn ihres Großvaters.

Gleichzeitig schlägt ihr Herz für Rosen. Und sie träumt von einer Familie, einem Mann, Kindern, doch noch ist ihr das Glück nicht hold gewesen. Bis auf die letztgenannten Dinge könnte es ansonsten nicht besser laufen. In der Altstadt ihrer sächsischen Heimat hat sie ihr zweites Geschäft eröffnet und zugleich die ehemalige Familienvilla zurückgekauft. Deren Garten soll wieder das werden, was er einst war. Ein Paradies für Rosen. Anna will, dass die Rosenvilla im alten Glanz erstrahlt.

„Ich möchte… das Gestern in das Heute einladen und sehen, wie die beiden sich vertragen.“ (Seite 25)

Während der ersten Arbeiten wird im Garten eine vergrabene Schatulle gefunden, die neben einer zerrissenen Perlenschnur, Babyhärchen und einer Spiegelscherbe unter anderem ein Bündel verblasster Briefe, die Fotografie einer Frau, die Anna wie aus dem Gesicht geschnitten, ihr aber völlig unbekannt ist, und unzählige lose, wie aus einem Tagebuch herausgerissene Blätter offenbart. Anna lässt sich in die Vergangenheit entführen und entdeckt bei ihren Recherchen mit Hilfe ihrer Freundin Hanka bislang achtsam gehütete Geheimnisse ihrer Familie, die bis ins Jahr 1892 zurückreichen und deren vorhandenen Verbindungen erst nach und nach sichtbar werden und damit selbst Einfluss auf Anna und ihr Leben nehmen.

Teresa Simon schreibt in „Die Frauen der Rosenvilla“ mit Leidenschaft über Schokolade und Rosen und verlockt einen, das Buch nicht ohne eine süße Nascherei zu lesen, um danach im Garten den Duft der Rosen zu genießen. Eine zauberhafte sinnenfreudige Kombination, die gelungen und glaubhaft ist, weil nicht nur die Begeisterung der Autorin für Rosen deutlich wird, sondern sie ebenfalls besondere Mühe bei der Beschreibung der Pralinenherstellung gegeben hat. Als Bonbon wartet das Buch am Ende mit sechs Pralinenrezepten und der Anleitung für einen selbst gemachten Eierlikör auf.

„Anna schloss die Augen und schmeckte nach. Ja, so konnte Schokolade eben sein, wenn sie mit Wissen und Liebe zubereitet wurde: mild und sinnlich, dunkel und üppig, seidig und glatt, himmlisch und luxuriös. Ruin oder Glück, Vergnügen oder Ekstase – und vor allem Trost. Und sie half beim Denken.“ (Seite 88)

Die Autorin schildert die Geschichten der Frauen der Rosenvilla in Zeitsprüngen. Neben Anna im Jahre 2013 sind es drei Frauen, die ihre „Gefühle und Gedanken in freudigen und schlimmen Zeiten“ von 1892, 1919 und 1938 zu Papier bringen – Helene, Emma und Charlotte. Und obwohl – dank unterschiedlicher Schriftarten – immer zu erkennen ist, welche Frau erzählt, ist der ständige und oft unvorhergesehene Wechsel eine Herausforderung, weil so die gerade aufgebaute emotionale Verbindung zur jeweiligen Protagonistin unweigerlich unterbrochen wird und dann erst einige Seiten weiter wieder eine Verknüpfung erfährt. Zwar folgen die Zeitsprünge keinem nachvollziehbaren konsequenten Rhythmus, so dass sich erst nach einer Weile Zusammenhänge erschließen, doch das Geschehen zieht einen letztlich trotzdem in den Bann.

Daneben schafft es die Autorin nicht nur, die jeweiligen historischen Hintergründe – sei es die Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts oder die Situation beider Weltkriege – detailliert darzustellen und mit dem Schicksal der Schokoladenfabrik und ihrer Besitzer sowie der Menschen zu verbinden, sondern auch die Stadt Dresden in die Handlung einzufügen, so dass die Lust auf einen Besuch der sächsischen Hauptstadt wächst. Hierin zeigen sich Teresa Simons Stärken.

„Manchmal hasse ich diese Rosen beinahe, weil sie so schön und unberührbar sind. Sie blühen und vergehen. Nichts kümmert sie. Auch nicht, was mit uns Menschen geschieht.“ (Charlotte 1938, Seite 107)

Ebenso untermauert die Autorin hinsichtlich ihrer Protagonisten ihre Fähigkeit, dass sie deren Charaktere mit Einfühlungsvermögen in Szene setzen kann. So weisen ihre Heldinnen Formate auf, die einen deren vergangenes und gegenwärtiges Schicksal und den Reigen aus Liebe und Hass, Leidenschaft und Verlangen, Freundschaft und Respekt, Neid und Missgunst, Hoffnung und Vergebung mitempfinden lassen.
Profile Image for Sonia Donelli.
2,513 reviews114 followers
June 23, 2019
http://www.esmeraldaviaggielibri.it/l...

La villa delle rose di Teresa Simon. Edito il 30.05.2019 da Newton Compton. Genere: romanzo storico. 347 pagine

Quando terminerete la lettura di questo libro avrete tre forti desideri:

fare le valigie e partire per Dresda, per scoprire i segreti di questa meravigliosa città e guardare le superbe ville sulle rive dell’Elba.
Mettervi a preparare dei raffinati cioccolatini seguendo le ricette presenti a termine del libro, e se siete coraggiose, vorrete anche provare la preparazione del liquore all’uovo.
Mettervi a piantare delle meravigliose rose rare in giardino.
Se, d’altronde, come me non avete l’opportunità immediata di partire per Dresda, non siete delle cuoche eccezionali tanto da azzardare la preparazione di dolci così particolari e non avete la fortuna di poter vantare un discreto pollice verde, allora vi accontenterete di rimpinzarvi di cioccolatini comprati al supermercato e guardare le foto di Dresda che avrete inevitabilmente cercato su internet. Mamma mia, mi sono fatta tristezza da sola, ma la situazione non è così disperata come può sembrare: si tratta semplicemente di un rito post-lettura, non così malvagio, se non siete troppo schizzinose.

L’inizio del romanzo è molto intrigante, in quanto leggiamo alcune pagine del diario che una donna rivolge alla propria figlia, sembrerebbero pagine di scuse, con un retrogusto di addio e un senso di colpa per qualcosa che è stato commesso, ma nulla ci viene spiegato.

Subito dopo conosciamo la protagonista principale, Anna, che vive ai giorni nostri ed ha ereditato la bellissima Villa delle Rose. Intenzionata a riportare la villa allo splendore di una volta, Anna fa fare dei lavori nel giardino durante i quali ritrova un cofanetto dal contenuto variegato e strano: tra le altre cose un braccialetto, una ciocca di capelli, denti da latte, una pistola, frammenti di specchio e, soprattutto, pagine di diario, anzi, di vari diari. È da qui, attraverso i diari, che il romanzo si sviluppa su quattro linee temporali differenti: 1892, 1919, 1939 e 2013, con quattro differenti donne: Helen, Emma, Charlotte e naturalmente Anna che ci racconteranno le loro storie.

Ormai è noto il mio debole per epistole e diari ed è forse questo il motivo per il quale mi hanno convinta di più le storie e i caratteri delle donne del passato, sempre in lotta per uscire dagli schemi in cui devono essere a tutti i costi rilegate, piuttosto che la Anna del presente.

Ma ancor più bella è lo spaccato di vita che rappresenta la Germania tra le due guerre, dove le aspettative per la fine della prima guerra mondiale verranno mitigate dall’oscurità dell’affacciarsi della seconda.

Un bel romanzo, particolare nella sua narrazione, durante la lettura del quale, però, mi sono persa più di una volta tra nomi e gradi di parentela sui quali mi perdo sempre volentieri… un difetto che mi accompagna anche nella vita reale ma che, a volte, mi limita il godimento di un libro.

Se avete voglia di un romanzo a metà tra presente e passato, dove non mancano i colpi di scena, ma che dovete leggere con un certo grado di attenzione, altrimenti rischiate di fare confusione, riuscirete sicuramente ad apprezzare questa storia.

Teresa Simon è una nota autrice tedesca, questo è il suo primo romanzo che arriva in Italia grazie a una bella traduzione targata Newton.

Sono solo le rovine del passato. Ma le rovine si possono demolire e rimuovere, basta solo volerlo.
Profile Image for Adri Dosi.
1,955 reviews27 followers
December 3, 2020
Pane Jo, tak tahle mě dostala jako už dlouho žádná jiná. Překvapilo mě to. Četla jsem jedním dechem a nemohla jsem skončit, dokud jsem ji nedocetla. Ne, nejde zase až tak o knihu z války. Ani z jedné. Jde tak napříč dobou stovky let. Má geniální zápletku. Je to psáno dobře tajuplně. A i když jsem vše tušila, bylo to perfektně zasmodrchané, že jsem si říkala to není možné. No ve finále váham, jestli by to to, jak to skončilo bylo reálné, když vlastně... ale ok. Nebudeme přijď v tom šťourat. Bylo to bezvadné. Vážně.
Profile Image for Sarah Otto.
72 reviews2 followers
March 9, 2018
Eine Geschichte die in Dresden spielt und sich um Schokolade und alte Familiengeheimnisse dreht....das konnte nur gut werden. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil. Die Geschichte spielt in der Gegenwart und der Vergangenheit. Durch das Spiel mit verschiedenen Schriftarten hat der Leser zuerst das Gefühl einen Brief zu lesen um anschließend in die Geschichte der Vergangenheit einzutauchen. Für mich war es ein absoluter Lesegenuss!
Profile Image for Simi.
9 reviews14 followers
October 20, 2020
Sice jsem sem tam měla zmatek v postavách, ale jinak knížka byla nádherně napsaná. Příběh Anny, která při opravování staré vily najde dopisy, které skrývají spousty tajemství, mě velmi překvapil. Místy je příběh smutný, ale přesto musím říct, že je velmi krásně sepsaný. V knížce se prolíná hned několik dějových linií jak ze současnosti tak z minulosti. Tuto knížku doporučuji určitě všem, co mají rádi romány a knihy, co dokáží vzbudit spoustu emocí.
Profile Image for Kristin.
177 reviews8 followers
March 23, 2019
Ich brauchte um einiges länger, um in die Geschichte reinzukommen, als bei “Die Oleanderfrauen“, was aber hauptsächlich daran liegt, dass diese auch sehr viel verzwickter ist und mehr Ebenen hat. Dann aber hat mich das Buch ähnlich gut mitgenommen. Klar, Dresden kenne ich nicht so gut, dafür mochte ich die geheimnisvolle Villa sofort und auch die Protagonistin.
Profile Image for Marie.
74 reviews1 follower
January 9, 2025
Další skvělá kniha, kde se promítá minulost a přítomnost. Tajný deník, který odkrývá tajemství jedné krásné vily. Co se s těmi lidmi stalo, jak to nakonec dopadlo a jak to dopadne s hlavní hrdinkou, které ten deník objevila?
Krásné pátrání do minulosti a rozuzlení přítomnosti.

Profile Image for Sarina.
1,537 reviews
July 20, 2016
4,5 Sterne

Zum Buchinhalt

Anna Kepler, Erbin einer alten Schokoladendynastie, hat gerade ihre zweite Chocolaterie in der Dresdner Altstadt eröffnet. Auch die Familienvilla hat Anna wieder in Familienbesitz gebracht. Als sie den legendären Rosengarten, der der Villa einst ihren Namen gab, neu anlegt, stößt sie auf eine alte Schatulle. Sie enthält das Tagebuch einer Frau, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Doch Anna hat noch nie von dieser Emma gehört und begibt sich auf Spurensuche. Dabei stößt sie auf ein schicksalhaftes Familiengeheimnis...

Meine Meinung

Familiengeschichten wie „Die Frauen der Rosenvilla“ haben mich bisher nie angesprochen, dementsprechend ist Teresa Simon’s meine erste und wie ich jetzt schon sagen kann definitiv nicht die letzte. Denn dieses Buch hat sich nicht nur als der reinste Pageturner erwiesen, sondern hat mich auch ein Wechselbad der Gefühle erleben lassen.

Der Prolog, ein Tagebucheintrag bzw. Abschiedsbrief einer Helene, die vor ca. 100 Jahren gelebt hat und die mitunter eine entscheidende Rolle in der Geschichte einnimmt (letzteres wird einem natürlich erst später bewusst) hat mich eigentlich schon an die Seiten gefesselt. Aus Helenes Worte habe ich vernommen, dass sie eine große Schuld auf sich geladen hat mit der sie unmöglich weiter leben kann. Das hat mich neugierig gemacht und ich wollte unbedingt die komplette Geschichte mitsamt den Hintergründen erfahren. Doch auf weitere Tagebucheinträge lässt uns die Autorin erst einmal warten. Im ersten Kapitel machen wir einen Sprung in die Gegenwart und lernen Anna sowie ihr Leben kennen, was ebenfalls sehr interessant war. Ihr Beruf bzw. Leidenschaft entführt einen in die Welt der Schokolade, die aus unheimlich vielen Geschmäckern/Facetten besteht. Dank den Beschreibungen von Frau Simon hatte ich den Eindruck den Duft der Schokolade in der Nase zu haben.

Neben der Arbeit in ihrer Chocolaterie, kümmert sich Anna um die Renovierung der alten Familienvilla, damit diese wider zu ihrer alten Pracht zurückfindet. Dazu soll vor allem die Bepflanzung des Gartens mit den verschiedensten Rosenarten beitragen, denn früher war das Anwesen legendär für seinen Rosengarten. Beim Einsetzen der Rosen, findet sie zufällig eine alte Schatulle, in der Tagebuchseiten von drei verschiedenen Frauen, die alle einmal auf dem Anwesen gelebt haben, aufbewahrt werden. Annas Neugier wird sofort geweckt, sodass sie in die Geschichten der Frauen eintaucht. Was sie zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht ahnt: Sie wird einem gutgehüteten Familiengeheimnis auf die Schliche kommen. Der Fund der Schatulle ist ganz klar als der Wendepunkt im Buch zu benennen, denn ab da steht dieser im Vordergrund und zieht alle Aufmerksamkeit auf sich. Der Leser begibt sich mit Anna auf Spurensuche und rätselt wie ihr Leben mit dem der drei Frauen zusammenhängt.

Helene, Emma und Charlotte, drei Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten gelebt haben, deren Schicksale jedoch einige Gemeinsamkeiten aufweisen. Sie sind allesamt starke Persönlichkeiten, die genau wissen was sie wollen, allerdings durch gewisse Umstände, an ihre Grenzen stoßen und gezeigt bekommen, dass das Schicksal manchmal ziemlich unfair sein kann. Ihre Leben sind geprägt von Hoffnung, einer großen (unerfüllten) Liebe, Enttäuschungen, Verlusten und Verzweiflung. Diese verschiedenen Empfindungen sind von Teresa Simons unglaublich gut herübergebracht worden. Sie schildert die Gefühle der drei Frauen so eindringlich, dass sie förmlich auf mich übergesprungen sind, wodurch „Die Frauen der Rosenvilla“ für mich zu einem sehr intensives Lesevergnügen wurde. Die Dramatik, die in und zwischen den Zeilen schlummert, war mir fast ein bisschen zu viel, da ich nicht gedacht hätte, dass mich die Geschichte so mitnehmen, mitreißen und aufwühlen würde.

Je weiter man liest, desto mehr Puzzleteilchen erhält man. Jedes noch so kleinste Detail saugt man in sich auf, um diese Stück für Stück zu einem Bild zusammenzufügen. Immer wieder wird man mit Wendungen überrascht, sodass die Spannung konstant hoch bleibt.

Mein Kritikpunkt:

Mein Fazit

Mit „Die Frauen der Rosenvilla“ erzählt Teresa Simon eine berührende und aufwühlende Familiengeschichte, die sich bereits nach wenigen Seiten als Pageturner herausstellt. Die Schicksale der drei Frauen, die man durch die wechselnden Perspektiven kennenlernt, lassen einen nicht mehr los, da ihre Gefühle und Gedanken so eindringlich geschildert werden.

Profile Image for Chiara.
214 reviews2 followers
May 1, 2021
Una storia molto avvincente ed interessante, ma purtroppo troppo contorta. Più volte ho dovuto tornare indietro per capire a che punto eravamo o chi stava parlando.
Profile Image for Karina.
48 reviews
April 17, 2025
4,5 ⭐️
Eine berührende Familiengeschichte über 4 Generationen. Das Lesen hat sehr viel Spaß gemacht und ich bin nur so durch die Seiten geflogen!
Profile Image for Sabine.
771 reviews20 followers
March 15, 2015
Das wunderschöne Cover hat mich schon neugierig gemacht, und die vielen guten Rezensionen haben mich dann endgültig zu diesem Buch greifen lassen. Ich liebe Bücher mit Familiengeheimnissen, die zufällig entdeckt und gelüftet werden wollen, daher waren meine Erwartungen sehr hoch.
Der Einstieg in die Geschichte gelingt mühelos und sofort ist man mitten drin im Geschehen. Die Protagonistin Anna macht eine zweite Chocolaterie in Dresden auf, und als Leser wird man mitgenommen in die eigene Welt der Pralinenherstellung. Zum Lesen empfiehlt sich, immer etwas Schokolade greifbar zu haben, denn beim Schmökern läuft einem im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser im Mund zusammen - und dies zieht sich auch durch das ganze Buch.
Neben der Chocolaterie hat Anna sich zum Ziel gesetzt, die gerade geerbte Rosenvilla zu renovieren – und da gehört natürlich auch der Rosengarten zu, nach dem die Villa benannt ist. In schillernden Farben beschreibt die Autorin die Pflanzen, die neu gesetzt werden und als Leser habe ich nicht nur die prachtvollen Rosen vor Augen, sondern auch den Duft in der Nase. Beim Pflanzen und sähen entdeckt Anna eine Kiste voller alter Briefe und Tagebuchseiten – und man kann sich denken, dass ihr das keine Ruhe lässt.
Es sind Briefe von verschiedenen Frauen aus verschiedenen Zeiten, Frauen, die alle mit der Rosenvilla verbunden sind. Doch jede scheint ein Geheimnis zu wahren, denn die Briefe sind mysteriös und mit vielen Andeutungen geschrieben und auf den ersten Blick nicht immer verständlich.
Diese Briefe begleiten auch den Leser durch die ganze Geschichte – und leiten jedes Mal einen Sprung in eine andere Zeit ein mit einer anderen Protagonistin. Insgesamt gibt es neben dem Handlungsstrang der Gegenwart noch drei in der Vergangenheit, so dass man in ca. 100 Jahre Dresdner Geschichte Einblick erhält. Zwar musste ich manches Mal hin und her blättern, in welcher Zeit ich mich gerade befand, das jeweilige Datum war aber den Kapiteln jeweils vorangestellt, so dass dies ein leichtes war.
Mir haben die Abschnitte der Vergangenheit deutlich besser gefallen als die der Gegenwart, sie waren sehr emotional und berührend, die Charaktere sehr lebendig und authentisch. Zwar wurden politische Geschehen der jeweiligen Zeit nur am Rande erwähnt, dennoch aber hat mein Einblick bekommen in das Leben Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Neugierig war ich vor allem, wie denn nun die verschiedenen Handlungsstränge zusammenhängen und wie die Fäden zusammenlaufen werden – zwar hatte ich eine Ahnung, die sich dann auch bestätigt hat, dennoch aber fand ich es interessant, die verschiedenen Handlungen zu verfolgen und langsam zusammenwachsen zu sehen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach und schlicht, und ich muss zugeben, dass er mir nicht so gut gefallen hat. Er ist fast schon umgangssprachlich und besteht eigentlich fast nur aus Dialogen – mir war das einfach zu viel und ich hätte mir – auch außerhalb der Schokoladen- und Rosenwelt – mehr Beschreibungen gewünscht – sowohl von Handlungen, Dingen aber auch Gedanken der verschiedenen Protagonistinnen.
Ein zweites Problem war für mich Anna, die Protagonistin der Gegenwart, mit der ich leider nicht so richtig warm geworden bin. Sie ist zwar nicht unsympathisch, aber irgendwie wirkt sie sehr burschikos mit ihrer direkten und unverblümten Art – dass sie damit den Menschen auch schon mal vor den Kopf stößt, ist ihr nur selten bewusst. Außerdem fehlt ihr häufiger das Feingefühl für Menschen und Situationen – meist hat sie nur ihre eigenen Interessen im Blick und wirkt dadurch häufig egoistisch und rücksichtslos. Die Protagonistinnen der Vergangenheit – Helene, Emma und Charlotte – fand ich viel besser gezeichnet und angelegt. Alle drei hatten zwar ihre Ecken und Kante, wirkten aber sehr authentisch und echt – mit ihnen habe ich mitgefiebert und gelitten und sie gerne begleitet.
Nach und nach erschließt sich die ganze Geschichte um die Frauen der Rosenvilla, Zusammenhänge werden geklärt, Fragen beantwortet – entweder durch die Briefe und Tagebucheinträge selbst, irgendwann aber kann auch Annas Vater sein Schweigen über seine Familie brechen und restliche Fragen klären. Das Ende ist zwar nicht unvorhersehbar und leider auch ein wenig kitschig, dennoch aber hinterlässt das Buch ein gutes und zufriedenes Gefühl.

Mein Fazit
Eine schöne Geschichte für zwischendurch, die ins alte Dresden entführt und ein spannendes Familiengeheimnis aufdeckt. Zwar sind mir nicht alle Charaktere richtig ans Herz gewachsen, dennoch habe ich sie gerne begleitet, und war neugierig, wie die verschiedenen Handlungsstränge zusammenlaufen werden. Mit dem sehr schlichten Schreibstil musste ich mich erst anfreunden, dafür aber sind die Seiten nur so dahingeflogen. Lange nachhallen wird die Geschichte sicherlich nicht, dennoch aber war sie nett und hat mich unterhalten können. Von meiner Seite 3,5/5 Sternen.
Profile Image for LunasLeseecke.
144 reviews3 followers
March 7, 2015
Über das Buch

Anna Kepler hat von ihrem Großvater eine alte, etwas heruntergekommene Villa geerbt, in die sie jeden Cent investiert, um sie wieder zu dem zu machen, was sie einst war - die Rosenvilla. Ein Haus das über die Jahre Wohnsitz mehrere Generationen starker Frauen war, die ihr Leben zu Papier gebracht haben. Als Anna dabei ist, Rosen zu pflanzen, um dem Garten der Villa zu altem Glanz zu verhelfen, stößt sie auf eine vergrabene Schatulle, die ihr Leben auf den Kopf stellt und sie Vergangenheit und Zukunft infrage stellen lässt.

Meine Meinung

Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Perspektive von Anna erzählt, und wie sie nach dem Fund der Schatulle und den darin enthaltenen Tagebuchseiten der Vergangenheit ihrer Schreiberinnen auf die Spur kommt. Unterstützt wird sie dabei von ihrer absolut sympathischen besten Freundin Hanka, die ich mir auch gut als Freundin vorstellen könnte. Auch Anna war mir sehr sympathisch und ich konnte ihre Handlungsweise bis auf einige Ausnahmen sehr gut nachvollziehen. Aber auch die anderen Frauen, Helene, Emma und Charlotte, die wir zusammen mit Anna durch die Tagebücher kennen lernen durften, mochte ich sehr, obwohl sie alle sehr unterschiedlich waren. Ebenso wie Anna habe wir ihre Geschichten häppchenweise gelesen, und so gibt es immer wieder kleine Puzzlesteine, bis am Ende endlich der Groschen fällt, was dem Leser ausreichend Freiraum zum miträtseln gibt und eine tolle Grundspannung erzeugt.

Teresa Simon konnte mich im Verlauf der Geschichte sehr gut mit ihrem Schreibstil fesseln. Er war leicht und unkompliziert und ließ sich einfach gut lesen. Erstaunlich fand ich es, dass sie es geschafft hat, jeder der Frauen in ihren Tagebüchern eine eigene Stimme zu geben, was nicht nur an den unterschiedlichen Schriftarten lag, die das ganze zusätzlich übersichtlicher gemacht haben. Und ganz nebenbei hat man zudem einen tollen kleinen Eindruck in das historische Dresden und die Kunst der Pralinen-Zubereitung bekommen.

Besonders gefallen hat mir, dass der Roman den Leser nicht einfach nur berieselt. Da hier gleich vier Geschichten erzählt werden muss man gut aufpassen um die Personen im Blick zu behalten, und sich Namen und Zeiten einzuprägen. Die ganze Zeit gilt es außerdem, mitzugrübeln, was es mit den ganzen Geschichten wohl auf sich hat, uns wie sie in Zusammenhang stehen, was mir persönlich immer sehr gefällt. Aufgewühlt haben mich persönlich vor allem die letzen 100 Seiten, wo man auch als Leser dazu angehalten ist, die eigenen Vorstellungen von Moral mal näher unter die Lupe zu nehmen, und sich zu fragen, wie man selbst in einer solchen Situation vielleicht reagiert hätte. Ich habe auf jeden Fall auch nach Beendigung des Romans noch lange darüber nachgedacht, was für mich immer ein gutes Zeichen ist. Schön fand ich auch, dass die Pralinenrezepte, die Anna im Laufe des Buches zubereitet hat, hinten angefügt sind und zum nachmachen einladen.

Fazit

"Die Rosenvilla" ist ein toller Roman über starke Frauen und die Widrigkeiten des Lebens, die es für sie zu meistern gilt. Tolle Charaktere, eine runde Geschichte und ein lebendiger Schreibstil machen das Buch zu einer wahren Buchpraline, deren Aromen auch nach dem Lesen noch nachhallen. Für Fans von Romanen über Familiengeschichten und ihre Geheimnisse absolut zu empfehlen.
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236 reviews
March 9, 2015
Meine Meinung



"Die Frauen der Rosenvilla" von Teresa Simon hat mich von Anfang an abgeholt und mitgerissen. Anna Kepler bewohnt endlich ihre Rosenvilla, wie sie früher genannt wurde. Nach viel Zeit, Geld und Schweiß hat sie den Garten wieder in ein Rosenmeer verwandelt und beim einsetzen der letzten Rosen, eine Schatulle gefunden. Was sie aus deren Inhalt über ihre Familie und die Frauen der Rosenvilla erfährt, stürzt sie in ein Meer aus Liebe, Verrat, Betrug und Mord.

Wieder einmal hat mich ein Buch gefunden indem es um Familiengeheimnisse geht und in verschiedenen Zeiten spielt. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich solche Bücher liebe.
Teresa Simon zeigt uns zuerst in der Gegenwart, Anna Kepler die nach dem Tod ihres Großvaters seine Rosenvilla geerbt hat. Sie ist eine zielstrebige und neugierige junge Frau, die zudem eine wunderbare Gabe besitzt. Ihr Gabe hat sie zu ihrem Beruf gemacht und zwei gut laufende Schokolaterie beschert. Mit viel Liebe und Leidenschaft erfindet sie immer neue Variationen an Pralinen. Nachdem wir Anna kennengelernt haben, kommen nun auch die anderen Frauen der Rosenvilla ins Spiel. Anna findet in der Schatulle einige Tagebucheinträge von drei Frauen, die augenscheinlich verwandt sind; Helene, Emma und Charlotte. Es kommen nun andere Handlungsstränge dran und wir dürfen zeitweise in die Zeiten der jeweiligen Frau schnuppern. Die Tagebucheinträge erstrecken sich von 1892 bis 1940. Zwar sind es nur Bruchstücke dessen, was einmal gewesen sein muss, aber es sind genau die Aufzeichnungen in denen Anna später das Familiengeheimnis entdeckt.

Teresa Simon gelingt es mühelos, ihren vier Frauen ein Profil zu geben, sodass man sich mühelos in allen Erzählsträngen und Zeitebenen zurechtfindet. Alle vier Frauen haben einen starken Willen, doch während Anna ihr Leben so führen kann, wie sie es möchte, waren Helena, Emma und teilweise auch Charlotte Opfer ihrer Zeit und mussten sich den gesellschaftlichen Zwängen beugen.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Spannung ist bereits nach dem ersten Kapitel da und bleibt bis zum Schluss. Man ahnt zwar was das große Geheimnis ist, aber bis zum Schluss war ich mir um die Umstände nicht sicher. Es hat mir viel Spaß gemacht Anna und die Frauen der Rosenvilla zu begleiten und in andere Zeiten zu schnuppern. Die Charaktere sind wunderbar klar herausgearbeitet und passen sich wunderbar in die Geschichte ein. Jeder Charakter hat seine Stärken und Schwächen und wirkt auf mich, als Leser, real. Die Umgebung und Dresden sind sehr gut beschrieben und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.

Das Ende war ein gelungener Abschluss. Die Rezepte sind zum Schluss noch einmal alle abgebildet und schreien danach, nachgemacht zu werden. Dieser Roman ist eine gelungen, runde Geschichte geworden, die einen richtig schön fesselt.







Mein Fazit



"Die Frauen der Rosenvilla" ist eine spannende, berührende und fesselnde Familiengeschicht in Dresden. Starke Frauen, Schokolade und ein Familiengeheimnis sind für mich eine super Mischung. Eine klare Kaufempfehlung für alle die diese Mischung lieben.
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