"Bist du etwa nur hergekommen, um in der Vergangenheit rumzugraben? Ist es das, was du willst? Alles wieder hervorholen?"
Als ein Unfall die junge Soledad aus der Bahn wirft, kehrt sie nach Jahren erstmals wieder in ihr Heimatdorf in Spanien zurück.
Dort trifft sie nicht nur ihre Jugendliebe Ricky, ihre Anwesenheit wirbelt auch schmerzhafte Fragen zu einer Tragödie auf, über die ihre Familie seit neun Jahren nicht gesprochen hat.
Als mysteriöse Briefe die Frage nach der Schuld neu aufwerfen, zweifelt Soledad bald nicht nur an ihrer Liebe und ihrer Familie, sondern muss auch die eigenen Erinnerungen in Frage stellen.
Ein dramatisches Katz-und-Maus-Spiel um die Wahrheit beginnt. Wird Sol die Antworten finden, bevor ihr Leben in Flammen aufgeht?
Ein tiefgründiger Roman mit einer sehr authentischen Hauptfigur.
Soledad ist jung und hat unheimlich viel Pfeffer im Hintern, wenn ich das so sagen darf. Sie genießt das Leben, geht feiern, tobt sich aus, arbeitet jedoch gleichzeitig unheimlich hart an ihrer Karriere. Jedoch scheint es nur noch bergab zu gehen, als sich ihr Verlobter von ihr trennt und sie zudem auch noch in einen Unfall verwickelt wird. Die eingetretene Pechsträhne scheint nicht abzureißen und treibt sie letztendlich dann doch wieder in ihre Heimatdort in Spanien zurück. Warum wollte sie jedoch eigentlich keinesfalls dorthin zurück? Was ist in der Vergangenheit dort passiert?
Zuerst einmal muss ich zugeben, dass ich eigentlich so überdrehte, extrem feiernde und "ausgelassene" Charaktere immer nicht besonders mag, jedoch war es mit Soledad ganz etwas anderes. Man merkt von Anfang an dieses unten drunter Brodelnde das bald zum Vorschein kommen musste. Diese gewisse Anpassung vor der sie wegzulaufen versucht. Sie muss sich ablenken und das macht sie mit allen Mitteln. Man wird in Soledads Geschichte hinein gezogen und möchte einfach nur mehr erfahren. Die Autorin gibt durch mehrere Zeitebenen immer ein bisschen mehr Einblick, verrät aber nie zu viel und steigert die Spannung von Seite zu Seite unheimlich. Die Anspannung, als Sol in Spanien ankommt, war greifbar und ich wusste nicht, ob ich wirklich alles erfahren möchte und gleichzeitig ging es mir nicht schnell genug mit den Informationen.Was ist mit dieser Familie passiert? Was hat Soledad dazu gebracht vor ihrer Heimat zu fliehen? Unheimlich spannend und lebendig erzählt, ohne in eine romantisierende Sprache abzurutschen, schaffte es die Autorin meinen Hunger auf mehr Informationen, einen größeren Einblick in Soledads Vergangenheit, immer größer werden zu lassen.
Wenn Sie so sehr das Leben sucht, weil es andere verloren haben -Rezensionsexemplar- . Genre: Ein Roman mit Familie Konstellation, mit der Suche nach Leben & dem Verarbeiten. . Setting: Soledad lebt in Berlin, arbeitet sich auf & feiert genauso viel. Sie will das Leben voll auskosten, auch wenn das bedeutet nie zu ruhen. Dann verlässt ihr Freund sie, nach einem Autounfall ist sie krankgeschrieben & plötzlich ist da Ruhe. Ruhe die sie nutzt um in ihre Heimat Spanien zurück zu kehren, aber damit kehrt auch die Vergangenheit zurück.
Ein tragischer Roman genau passend für den Sommer, wie ich finde.
Schnapp die deinen Kaffee & begib dich in die flirrende Wärme Spaniens & in die Vergangenheit von Soledad.
Dieses Buch ist komplett anders als erwartet, wer eine leichte Sommerlektüre mit etwas Krimiflair erwartet, der wird hier stark überrascht. So ging es mir jedenfalls Das Setting ist traumhaft. Spanien, mit seinen warmen Sommerstränden, mit kleinen, anschaulichen Dörfern, wo jeder jeden kennt und über die Geheimnisse des Nachbarn besser Bescheid weiß, als über seine eigenen. Hier konnte ich perfekt den kalten, nassen Winterwetter in Deutschland entfliehen und mich nach Sommer sehnen. Die Charaktere fand ich dann schon wieder etwas schwieriger… Soledad, ertrinkt förmlich in ihrem Leben, puscht sich für meinen Geschmack viel zu sehr auf und übt sich in übertriebener Fröhlichkeit. Schnell merkte ich, dass ich mit ihr nicht so wirklich warm werden würde. Im Laufe der Geschichte fing sie an, ihren Lebenstil zu ändern, ich hoffte auf eine starke Charakterentwicklung, leider wurde ich hier enttäuscht, denn kaum wieder in ihrem echten Leben zurück, ging sie schnell alten Gewohnheiten nach. Nachdem ich ihrer Vergangenheit etwas mehr auf die Spur gekommen war, konnte ich sie zwar etwas mehr verstehen, jedoch kann man bei mir mit Aufpuschmitteln leider keine Punkte sammeln. Eine Triggerwarnung hätte hier vielleicht geholfen. Auch Carmen konnte ich absolut nicht leiden, gleich zu beginn machte sie für mich einfach einen falschen Eindruck. Auch die Nebencharaktere schienen alle irgendwie mit der Vergangenheit zu kämpfen, was sie geheimnisvoll und auch etwas undurchschaubar machten. Bei den meisten konnte ich nach beenden des Buches die Beweggründe verstehen. Die Handlung war interessant. Erwartet habe ich eine leichte Sommerlektüre mit etwas Krimiflair, bekommen habe ich eine komplett von der Vergangenheit zerstörte Familie. Von Leichtigkeit keine Spur. Immer wieder gab es Einblicke in die Geschehenisse vor langer Zeit, sodass ich mir die Geschehnisse selber zusammen setzten konnte und mir ein eigenes Bild der Vergangenheit machen konnte. Das fand ich sehr interessant und gab der Geschichte nochmal einen eigenen Flair. Auch was die Liebesgeschichte betraf, wurde ich überrascht. Hier gab es eine Wendung, welche ich nicht vorhersehen konnte. Dennoch fehlte es mir zwischendrin etwas an Spannung, der Mittelteil zog sich für mich sehr. Hier passierte kaum etwas und der Verlauf der Geschichte stagnierte mir zu sehr. Auch hätte ich mir etwas mehr Dialoge gewünscht, der Großteil des Buches bestand aus Erzählung, was ich immer etwas ermüdend finde. Das Ende fand ich wieder sehr gelungen, auch dieses hätte ich so nicht vollkommen erwartet. Der Schreibstil der Autorin ist sehr malerisch, was ich auf der einen Seite sehr schön fand, mich aber auch ab und zu etwas störte, weil dadurch die Beschreibungen einfach noch viel umfangreicher wurden. Mein Fazit: Erwartet habe ich hier eine leichte Sommerlektüre gepaart mit einem Krimi. Bekommen habe ich ein verzwicktes, aber auch interessantes Familiendrama, welches die Betroffenen immer noch stark im Griff hat. Das Setting war wirklich toll, gerade das Richtige, um den kalten, nassen Wintertagen zu entfliehen. Die Charaktere konnten mich leider nicht gänzlich überzeugen. Gerade mit Soledad konnte ich nicht warm werden. Ihren Lebenswandel, welcher hauptsächlich aus Aufpuschmitteln und das vorspielen falscher Fröhlichkeiten bestand, konnte ich nicht gutheißen. Auch die Charakterentwicklung, welche sie während der Geschichte machte, wurde leider schnell wieder zunichte gemacht. Ich hätte mir hier zu diesem Thema eine Triggerwarnung gewünscht. Die Nebencharaktere waren alle irgendwie mit der Vergangenheit verstrickt, was sie geheimnisvoll machte. Nachdem ich das Buch beendet habe, konnte ich aber bei vielen ihre Handlungen verstehen und nachvollziehen. Die Handlung fand ich interessant. Da ich ja allein schon vorn der Art des Romanes überrascht war. Immer wieder gab es Kapitel aus der Vergangenheit, sodass ich dieser selber auf die Spur kommen konnte und mir mein eigenes Bild des Geschehens schaffen konnte, was mir persönlich immer recht gut gefällt. Dennoch fand ich den Mittelteil sehr monoton, die Handlung stagnierte hier, es geschah nichts neues. Auch hätte ich mir mehr Dialoge gewünscht, welche die Handlung etwas auflockern, stellenweise gab es nur lange Beschreibungen, was mich beim Lesen etwas störte. Das Ende konnte mich mit einer Wendung, welche ich so nicht erwartet hätte, überraschen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr malerisch, was ich eigentlich sehr schön fand, mich aber auch manchmal etwas störte, da dadurch die Beschreibungen einfach noch umfangreicher wurden. Dennoch ein schöner Roman, für alle, die auf der Suche nach der etwas anderen Sommerlektüre sind.
Der neue Roman von Astrid Töpfner entführt den Leser diesmal nach Spanien, dort wo die gebürtige Schweizerin selbst seit 2005 lebt. Die 28jährige Soledad arbeitet bei einer Eventagentur in Berlin. Sie ist ein Workaholic und steht kurz vor einer Beförderung. Ihre Vergangenheit in Spanien hat sie hinter sich gelassen und versucht sie zu verdrängen. Die Nächte verbringt sie in Bars und Clubs. Mithilfe von Pillen und Energydrinks putscht sie sich Tag für Tag und Nacht für Nacht auf um all den Anforderungen gewachsen zu sein und nicht zu grübeln. Ihr Verlobter kann ihre Selbstzerstörung nicht mehr länger mitansehen und verlässt sie. Kurz vor der heiß ersehnten Beförderung knockt sie ein Unfall aus. Im Krankenhaus kann sie nicht zu den geliebten Aufputschmitteln greifen und zu Hause langweilt sie sich. Kurzfristig bucht sie einen Flug in ihre Heimat und versucht sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Doch nicht alle sind begeistert Soledad wiederzusehen....
Dies ist mein dritter Roman der Autorin. Immer wieder begeistert sie mich mit ihrem wundervollen Schreibstil, der einem in ihre Geschichte vollkommen eintauchen lässt. Mit "Wo die Feuer brennen" hat sie diesmal einen sehr atmosphärischen und wieder wahnsinnig bildhaften Roman geschrieben, der in die Tiefe geht. Nur in der Mitte hatte ich einen kleinen Hänger, aber ich denke ich war zu sehr abgelenkt und konnte mich zu wenig auf die Geschichte konzentrieren. Beim Weiterlesen war ich dann so im Flow, dass ich das Buch in einem Rutsch ausgelesen habe.
Neben dem Hauptstrang in der Gegenwart gibt es auch immer wieder Rückblenden ins Jahr 1992 und Soledads Jugend. Man lernt ihre Eltern und Geschwister kennen, sowie ihre kleine Freundesclique. Ein weiterer Erzählstrang berichtet aus dem Jahr 1970 und der jungen Eva. Die oftmals melancholische Stimmung im Roman drückt auch Soledads Wahrnehmung in ihrer Heimat aus. Sie fühlt sich schuldig und kann sich trotzdem nicht daran erinnern, was damals eigentlich passiert ist und was der Grund war, dass die Spanien fluchtartig verlassen und ein neues Leben in Berlin angefangen hat. Ihre Verdrängung und ihr Selbstschutz lahmen sie und trotzdem versucht sie der Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Intrigen, Hass, Eifersucht und Liebe sind die Hauptthemen. Die verschiedenen Emotionen werden dem Leser nahe gebracht. Mehr möchte ich nicht verraten, denn genau die Aufdeckung von Sols Vergangenheit und die Erzählkunst der Autorin machen diesen Roman aus.
Schreibstil: Astrid Töpfner schreibt ausdrucksstark, gefühlvoll und fesselnd. Ihre großartige Sprache und das Können die Figuren und die Landschaften so bildhaft vor meinem inneren Auge darzustellen ist großartig.Die Figuren sind lebendig und mitten aus dem Leben gegriffen. Die Nebenfiguren bleiben lange Zeit undurchschaubar und man fragt sich beim Lesen wer hier mehr über die Hintergründe Bescheid weiß.... Wer verheimlicht etwas? Und warum fühlt sich Soledad schuldig?
Fazit: Eine tiefgründige Geschichte über Verlust und Schuldgefühle, wie einige kleine Begebenheiten zu einem Großen werden und innerhalb kurzer Zeit ein ganzes Leben verändern können. Eine wunderschöne melancholische Story, die ich gerne weiterempfehle!
Soledad lebt in Berlin und genießt ihr Leben in vollen Zügen. Engagiert arbeitet sie in einer Eventagentur an ihrer Beförderung und freut sich auf ihre Hochzeit. Die Abende und Nächte verbringt sie am liebsten tanzend in Diskotheken. Red Bull, Alkohol und Aufputschmittel sind ihre Begleiter. Doch dann löst ihr zukünftiger Ehemann die Verlobung auf und Sol hat einen Verkehrsunfall. Um sich zu erholen fliegt sie zurück zu ihrer Familie in ihr Heimatdorf Roses in Spanien an der Costa Brava. 9 Jahre ist sie nicht mehr dort gewesen. Wieder zurück muss sie sich den tragischen Ereignissen stellen, vor denen sie ursprünglich davon gelaufen ist.
Den 372 Seiten starken Roman “Dort, wo die Feuer brennen” hat Astrid Töpfner am 1. Juni 2020 herausgebracht. Das wunderschöne Cover zeigt ein verliebtes Paar an einem langen Sandstrand. Oben rechts sind Zweige eines Olivenbaumes zu sehen. Der Titel ist deutlich sichtbar in der Farbe Orange gehalten, der Name der Autorin in einer dunklen Erdfarbe. Für mich ist das nach “Wir sind für die Ewigkeit” der 2. Roman von Astrid Töpfner, die einen ganz besonderen Schreibstil ihr eigen nennt. “Flüssig und bildhaft” klingt mir irgendwie zu gebraucht. Der Begriff “plastisch” klingt mir zu sehr nach Bildhauerei. “Atmosphärisch dicht” trifft es am ehesten. Somit ist das Lesen eines Astrid-Töpfner-Romans ein Erlebnis für sich. Mich hat sie mit ihrem Schreibstil gleich gefesselt. Gemeinsam mit Sol bin ich durch ihr bewegtes Leben gereist, dass sich in Berlin und in Spanien abspielt. Über verschiedene Rückblicke erleben wir mit ihr ihre dramatische Familiengeschichte. Wir lernen ihre Schwester Carmen und ihren Vater Antonio kennen und suchen mit ihr nach Antworten auf die zentralen Fragen in Sols Geschichte: Warum ist ihr Bruder Eric wirklich gestorben? War Sol tatsächlich Tod am Schuld ihrer Mutter? Wer schreibt die anonymen Briefe, die Sol bekommt? Und hat das alles überhaupt miteinander zu tun? Welche Rolle spielen Carmen und Antonio? Wer denkt, es handelt sich hier um lockere und leichte Lektüre, der irrt. Dies ist ein Roman über die Liebe, das Vertrauen, die verletzte Seelen, die Trauer, das Loslassen und die Suche nach dem kleinen Glück. Wenn dieses Buch eine Farbe hätte, dann wäre es bunt.
Mit “Dort, wo die Feuer brennen” hat Astrid Töpfner einen spannenden und dramatischen Familienroman geschrieben, den es sich zu lesen lohnt. Glück ist eine Wahl!
>> Bist du etwa nur hergekommen, um in der Vergangenheit rumzugraben? Ist es das, was du willst? Alles wieder hervorholen? <<
Sie wollte vieles, aber das ganz bestimmt nicht.
Die junge Soledad lebt im quirligen Berlin auf der Überholspur, bis ein Unfall sie komplett aus der Bahn wirft und sie dazu bringt, nach neun Jahren wieder in ihr Heimatdorf Spanien zurückzukehren. Dort trifft sie nicht nur ihre Jugendliebe, ihre Anwesenheit wirbelt auch schmerzhafte Fragen zu einer Tragödie auf, über die niemand sprechen will. Die schwelende Glut unausgesprochener Gefühle verwandelt sich in Feuer, die Soledad nicht mehr kontrollieren kann. Sie weiß nicht, wem sie noch vertrauen soll und zweifelt nicht nur an ihrer neuen Liebe und ihrer Familie, sondern auch an sich selbst. Ein dramatisches Katz-und-Maus-Spiel um die Wahrheit beginnt.
Meine Meinung
Astrid Töpfner ist es gelungen mit viel Gefühl, viele Gefühle in ihre Geschichte zu packen. Wir dürfen nicht nur in Soledads Gefühlschaos abtauchen, auch die Gefühlswelt ihrer Schwester und von ihrem Vater bleibt uns nicht verborgen.
Soledad, quirlig in Berlin, immer gehetzt am Puls der Zeit zu sein. Nach ihrem Unfall nimmt sie sich eine Auszeit in ihrem Heimatdorf in Spanien. Was sie dort vorfindet, stürzt sie ins Gefühlschaos. Zwischen Glück, Liebe, Verzweiflung und Hass liegt die Wahrheit.
Carmen, ihre kleine Schwester, unterstützt Soledad mehr oder weniger auf der Suchenach der Wahrheit.
Und ihre Mutter Eva ist abgetaucht in ihre eigene Traumwelt. Das einzige, was die Kinder an positiver Erinnerung an ihre Mutter haben, ist ihr selbstgemachtes Kirsch-Eis.
Meine Gefühle erlebten eine Achterbahn mit vielen Hochs, aber auch vielen Tiefs. Die Geschichte von Soledad geht unter die Haut und bleibt nachhaltig in Erinnerung. Es ist kein typischer Liebesroman.
Danke an Astrid Töpfner das ich Soledad begleiten durfte 💕und dankeschön für das Rezensionsexemplar. Ich vergebe sehr gerne 5 ⭐⭐⭐⭐⭐ und absolute Leseempfehlung für dieses wunderbare Buch.
Inhalt: Soledad, 28 J., lebt in Berlin auf der Überholspur, bis ein Unfall sie nach 9 Jahren zurück in ihr spanisches Heimatdorf treibt. Dort trifft sie auf ihre Jugendliebe und auf schmerzhafte Fragen zu einer Tragödie, die unter einer Schicht aus Asche schwelt. Die Glut verdeckter Gefühle, Geschehnisse und Geheimnisse entfacht erneut und verwandelt sich in Feuer — ein Flammenmeer, in dem Soledad zu ertrinken droht. Werden ihre Selbstzweifel sie in die Tiefe ziehen? Wem kann sie noch vertrauen? Wird es ihr gelingen, die Wahrheit, Glück und Liebe zu finden?
* Schreibstil: personale Erzählperspektive - flüssig , feminin, besonders bildhaft * Meine Meinung: Durch die bildhafte Sprache — Verwendung rhetorischer Stilmittel, wie Metaphern, Vergleiche, Onomatopoesie, Anaphern etc. — hat die Autorin diese ergreifende und mitreißende Story quasi mit Worten auf eine spanische Leinwand gemalt. Die Geschichte spielt in drei verschiedenen Jahren, wobei jedem einzelnen Erzählstrang ein spezieller Reiz durch die Tiefe der zugrunde liegenden Gefühle und Geheimnisse innewohnt. Die Storylines fließen ineinander und geben am Ende ein schlüssiges Gesamtbild, das für mich – dank von der Autorin gelegter falscher Fährten – nicht vorhersehbar war. Am Ende jedes einzelnen Jahres-Kapitels (alternierend) habe ich mich nach der Fortsetzung der jeweiligen spannenden Story gesehnt. Mit Soledad ist ein einnehmender Charakter in die Feuer gesprungen, dem ich wünschte, er möge sich nicht verletzen, #dortwodiefeuerbrennen.
* Fazit: Ein sprachliches Feuerwerk - voller Spannung und feuriger Gefühle * Empfehlung an Leser folgender Genre: Romantic Suspense, Familienroman
Für 2022 habe ich mir vorgenommen mehr Bücher von Selfpublishern zu lesen. Ein wenig habe ich damit schon in 2021 angefangen, obwohl ich zugeben muss, dass ich trotz der vielen guten Erfahrungen, die ich bisher gemacht habe, doch noch etwas skeptisch war. „Dort, wo die Feuer brennen“ hat mich allerding sehr positiv überrascht.
Soledad, genannt Sol, lebt in Berlin und versucht ihre Familienprobleme durch übermäßigen Alkoholkonsum, Party und viel Arbeit zu vergessen. Nach einem Autounfall, der Sol zum Innehalten zwingt, kehrt sie nach Spanien zu ihrer Familie zurück und erfährt Dinge über sich und ihre Familie, die sie so niemals geahnt hätte.
Anfangs habe ich gar nicht verstanden, warum die Autorin Sols Oberflächlichkeit so stark betont. Ich dachte, dass es wieder eine dieser Frauenromane ist, deren Figuren nur Wert auf schön sein und jemanden darstellen legen, aber das hat sich glücklicherweise als Trugschluss und als wirklich fieses Vorurteil herausgestellt. Ich gelobe hiermit Besserung! Tatsächlich ist es nämlich so, dass die Handlung so sehr in die Tiefe geht, dass ich nicht nur ins Buch gesogen wurde und unfähig war mit dem Lesen aufzuhören, sondern ich habe auch die ganze Zeit mit Sol mitgelitten. Sie deckt einige Ungereimtheiten in ihrem Leben auf und das hat mich ziemlich betroffen gemacht. Sol hat im Laufe des Buches eine sehr starke Entwicklung hingelegt: Vom Partygirl zu einer Frau, die weiß was sie will und die sich nicht mehr rund um die Uhr mit Tätigkeiten aller Art ablenken muss um mit ihrem Leben klar zu kommen. Das größte Thema im Buch ist das Thema Schuld, das wohl jeder von uns auf die eine oder andere Art kennt und manchmal zu verdrängen versucht.
Der Schreibstil ist total spannend, manchmal schleichen sich allerdings ein paar umgangssprachliche Formulierungen ein, die mich aber gar nicht gestört haben und wahrscheinlich auch gar nicht jedem auffallen. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Autorin, die im Übrigen in Spanien lebt, in den Dialogen einige spanische Redewendungen mit aufgenommen hat. Das hat das ganze Buch noch authentischer gemacht.
Du merkst also, ich bin total begeistert von „Dort, wo die Feuer brennen“ und kann es dir ohne Vorbehalte weiter empfehlen.
Ich habe das Buch von Nova MD zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür! Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.
Dieses Buch verströmt himmlische Wärme. Trotz der herzzerreißenden Geschichte, ist es ein totales wohlfühlbuch. Man spürt die Wärme Spaniens und in den derzeitigen Wintermonaten tut es einfach nur gut. Der schreibstil der Autorin streichelt einen und man fühlt sich umarmt. Die Wortwahl ist so außergewöhnlich und besonders, es hat mir ganz besonders gut gefallen. Durch dieses flüssigen und poetischen schreibstil, lesen sich die Seiten in einem Rutsch durch. Die Protagonistin ist eine Verletzte junge Frauen die auf einem holprigen Weg versucht ihr Leben zu sortieren. Ich lerne von ihr, dass es wichtig ist andere Leute aussprechen zu lassen.😂 hätte sie das einmal getan, hätte sie sich einiges sparen können😅 Ansonsten ist sie eine wunderbare Frau. Mit einem fantastischen Namen. „Soladed“ – das bedeutet Einsamkeit. Aber sie ist die Sonne. Also: Sol. Sie nennt sich nur Sol, da sie selbst sagt, dass sie eher wie die Sonne ist. Ich finde es fantastisch. Absolut gut überlegt. Insgesamt ist dieses Buch eine Riesen Bereicherung für mich. Ich hab es extrem geliebt und empfehle es von ganzen Herzen! Ein tragisches Drama, an dessen Ende die ein oder andere Träne floss… das aber begleitet wird von unglaublich warmen und wohltuenden Lesestunden.
Nach einem Unfall kehrt Soledad in ihr Heimatdorf in Spanien zurück, wo sie prompt die Vergangenheit aufwirbelt. Sie weiß nicht mehr, wem sie überhaupt noch trauen kann, selbst bei ihrer Familie ist sie sich unsicher. . Als Protagonistin ist Soledad wahnsinnig interessant und spannend, da sie auf der einen Seite sehr sympathisch ist, man sich aber nicht vollends in sie hineinversetzen kann und gerade zu Anfang werden viele Fragen zu ihrer Vergangenheit aufgeworfen. Wirklich genial sind vor allem die verschiedenen Zeitlinien, die sich immer weiter miteinander verweben und am Ende ein stimmiges Bild ergeben, das sich über mehrere Generationen spannt. Dabei werden jede Menge interessante Personen- und Beziehungskonstellationen erläutert. Die Handlung ist wahnsinnig spannend und es macht wirklich großen Spaß, gemeinsam mit Soledad zu rätseln, was genau wirklich passiert ist. Das Ende ist schön und vor allem sehr passend gestaltet. Je nach Zeitlinie ändert sich der Schreibstil und passt so immer perfekt zur erzählenden Figur.
Das Buch "Dort, wo die Feuer brennen" wurde von Astrid Töpfner verfasst und erschien 2020.
Der Autorin gelingt es mit ihrem Buch, einem in ein Szenario zu werfen, das man so nicht wirklich kommen sieht. Die Charaktere entwickeln sich weiter und so manche Situation entwickelt sich anders, als man vorher glaubt. Es ist nicht nur eine Achterbahnfahrt der Gefühle für die Charaktere, sondern es wurde von der Autorin erlebbar gemacht. Die Wortwahl und der Sprachstil sind perfekt gewählt, so dass man mit den Charaktere alles erleben kann, man kann mit ihnen lachen, weinen, Situationen meistern oder auch verarbeiten. Es gelingt die Gegend und die Charaktere so zu beschreiben, dass man das Gefühl hat, dass man sie tatsächlich kennt bzw. sie vor dem inneren Auge sieht.
Jeder, der gerne Bücher liest, die Liebe, Verdrängung und Aufarbeitung beinhalten, der ist mit diesem Buch bestens beraten. Ich kann das Buch zu 100% empfehlen.
Auf der Suche nach Glück, Liebe und der Wahrheit Die Geschichte um Soledad hat mich ab der ersten Seite in seinen Bann gezogen. Obwohl es in drei Zeitzonen spielt, tat es der Spannung keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Ich habe mitgefiebert und mitgerätselt, was in jenem Sommer in Spanien geschah. Das Ende des Buches war für mich überraschend, ein Ausgang, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Mit einem flüssigen und lockeren Schreibstil führt Astrid Töpfner durch die fesselnde Handlung, in der die einzelnen Charaktere nachvollziehbar und authentisch gezeichnet sind. Ein ganz tolles Buch, ein Lob an die Autorin. Fesselnd bis zur letzten Seite. Es war für mich jedes Mal eine Überwindung, wenn ich es aus der Hand legen musste. Ich kann es nur weiterempfehlen. 5/5 Sterne.
Eine fabelhafte Geschichte über komplizierte Familienbeziehungen, Missbrauch, Liebe und Herzschmerz, Eifersucht und vieles mehr. Ich habe bereits 6 der 8 Bücher des Autors gelesen und kann sie alle ehrlich empfehlen, sie sind es wert.