Während die einen nichts machen müssen, um gehört zu werden, müssen manche anderen so laut schreien, wie sie können, weil sich die Gesellschaft nicht für ihr Schicksal interessiert. Ungefähr so entstand das Buch „Hallo, hört mich jemand?“ Sibel Schick ist eine scharfsinnige Kommentatorin unserer gegenwärtigen Gesellschaft. Sie versteht es wie keine andere, den Finger in die Wunde zu legen und dabei neue Zugänge zu den wichtigen Diskursen unserer Zeit zu verwenden – klar, mitreißend und für alle verständlich. „Hallo, hört mich jemand?“ ist eine Sammlung aus den Kolumnen und Kommentaren Schicks über Rassismus, Klassismus, Sexismus, Identität und Sprache, geschrieben aus ihrer einzigartigen Innen-Außen-Perspektive, die in der deutschsprachigen Medienlandschaft zu kurz kommt. Wer Deutschland verstehen möchte, muss Sibel Schicks Buch lesen.
Sibel Schick ist Autorin, sie verfasst Blog- und Zeitschriften Artikel zu sozialkritischen Themen. Dabei bringt sie viel Persönlichkeit rein, was mir gut gefallen hat. Sie befasst sich mit diversen Themen, die hier in einer Kolumnen-Sammlung zusammenfasst. Ich fand die Texte inspirierend und aufrüttelnd. Eine sympathische Autorin, die hoffentlich weiterhin offen über Rassismus und Feminismus schreibt und nicht aufhört den Finger in die Wunde zu legen.
Sibel Schick ist eine Autorin, vor der ich den höchsten Respekt habe. Sie schafft es, in kurzen, knackigen Kommentaren immer wieder den Finger genau in die Wunde zu legen und offenbart damit offensichtliche Missstände in der deutschen Gesellschaft aus einer migrantischen Perspektive. Ich habe dieses Buch im Verlauf von etwa einem Jahr immer wieder aufgehoben, um einen ihrer Essays zu lesen und so gut wie jedes Mal fand ich mich entweder nickend oder im Nachhinein nachdenklich ob der Sachen, die sie darlegt. Klare Empfehlung für politisch interessierte Menschen, die ein "coffee table book" brauchen - dafür eignet sich das Format des Buches letztlich am Besten.