Ein altes Familiengeheimnis. Eine eigenwillige junge Frau. Und eine düstere Sage ... An der Nordküste Cornwalls spukt es, wenn man den Küstenbewohnern glaubt. Menschen sind verschwunden, geholt vom fahlen Seemann, der dazu verdammt ist über die Meere zu fahren, bis ihn jemand aus seiner Einsamkeit erlöst. Luna Walker, eine junge Frau aus London, hält nichts von dieser Sagengestalt. Sie hat das Häuschen ihrer Tante geerbt und möchte an der Küste Fuß fassen, sich aus der versnobten Londoner Gesellschaft lösen. Robert Byrne, der aus der Gegend stammt, aber längst nicht mehr dort lebt, belächelt den Aberglauben der Küstenbewohner ebenfalls. Er ist nur zurück, um endlich sein Elternhaus zu verkaufen. Zu viele schlechte Erinnerungen lasten auf dem schlossähnlichen Gebäude oben auf den Klippen. Erinnerungen an die Familie, die Byrne dort verlor. Er und Luna begegnen sich im Pub. Die junge Frau macht Eindruck auf Byrne. Doch dann geschieht etwas, was niemals geschehen dürfte ... SCHATTENKIND - viel Küstenatmosphäre und eine Sage, in der weitaus mehr steckt als nur ein Körnchen Wahrheit. Weitere Romane von Eva Lirot Die vierteilige Engel der Toten (1) Engel der Gnadenlose Jagd (2) Engel der Saat des Bösen (3) Engel der Preis der Lüge (4) Jim Lautloser Tod (1) Mörder wider Willen (2) Ein grausamer Gegner (3) Eine Mutter dreht durch (4) Seelensü Eiskalte Rache (5) Straße der Tränen (6) Seele in Lebendig begraben (7) Göttin der Rache (8) Zum Töten geboren (9) Wenn das Herz verstummt (10) Seele in Muttertat (11) Unsichtbare Gegner (12)
Eine Geschichte über ein schroffes Küstendorf hoch oben im Norden Englands. Kalte, pfeifende Winde, graues Wetter und die raue See. Ein verlassenes und verfallenes Anwesen, und die Sage über einen verfluchten Seemann.
Leider hat das Setting fast nichts mit der tatsächlichen Geschichte zu tun. Schade, denn genau das hatte eigentlich zum Lesen motiviert.
Die Geschichte baut sich sehr langsam auf. Die Hälfte des Buches ist schon rum, bevor die Handlung erst tatsächliche los geht. Genauso schnell ist auch der Höhepunkt schon erreicht- und auch wieder vorbei. Die Figuren dümpeln ohne konkretes Ziel in dem Küstendorf herum, als warten sie auf einen spannenden Zwischenfall. Der ergibt sich dann zwar auch tatsächlich, wirkt aber künstlich erzeugt und unwirklich.
Die Geschichte kann zwar in der Theorie genauso im echten Leben stattfinden (oder stattgefunden haben??), wirkt aber dennoch an den Haaren herbei gezogen.
Vielleicht auch ein stückweit so gewollt, als Hommage an die (am Rande erwähnte) Geistergeschichte des Seemanns?
Ein netter kleiner Zeitvertreib für einen grauen, regnerischem Nachmittag, wenn man keine Gruselmomente oder spannende Plottwists erwartet.
Zum Inhalt: Glaubt man den Bewohnern, dann spukt es an der Nordküste Cornwall. Menschen sind vom Fahren Seemann geholt worden, der verdammt ist über die Meere zu fahren, bis ihn jemand aus der Einsamkeit erlöst. Lina glaubt nicht an die Geschichte. Sie hat ein Haus geerbt und möchte hier, fern vom versnobten London, leben. Doch dann geschehen sonderbare Dinge. Meine Meinung: Das Buch hat mir gefallen, besonders die Stimmung hat mir gefallen. Ich habe auch sehr genossen, es mir vorlesen zu lassen. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass es in der Buchversion gut lesbar ist. Die Protagonisten haben mir gut gefallen, waren gut ausgearbeitet. Insgesamt ein Buch, dass mich gut unterhalten hat. Fazit: Gute Unterhaltung