"Colony" macht etwas aus seiner interessanten Background-Geschichte. Die Menschheit hat unterlichtschnelle Siedlerschiffe ausgesendet, mit Siedlern in Stasis-Kapseln, um sich im All auszubreiten. Doch dann kommt es zum Kontakt mit Aliens, die ihnen Überlicht-Technologie zur Verfügung stellen. Viele der Siedlerschiffe müssen geborgen werden. Eine Agentur will dabei so genannten Piraten zuvorkommen, die es auf die Siedler abgesehen haben. In einen solchen Konflikt gerät eine Gruppe von Kadetten, als sie ein Wrack eines Siedlerschiffes erkunden. Sie können einen Überlebenden bergen. Der hat während des Tiefschlafs in einer virtuellen Welt verbracht und verliert durchs Aufwachen seine virtuelle Familie. Auf der Flucht vor den Piraten gelangt das Bergungsschiff der Kadetten in die Nähe eines anderen Planeten, das von einem Siedlerschiff angesteuert war. Aber die Kolonie existiert bis auf einen Überlebenden nicht mehr. Mit dem stimmt etwas nicht, er verschweigt etwas. Und die Piraten sind ihrer Spur gefolgt...
Ein kurzweiliges Space Opera-Abenteuer. Die Weltraum-Szenen und die Zukunftsarchitektur sind gut dargestellt. Auf nur 48 Seiten ist die Story natürlich dicht gedrängt, und die Story wird gegen Ende etwas unklar, so dass man nach dem Warum undd dem Wie fragt, doch das fällt nicht schwer ins Gewicht. Da einiges noch offen, so suht der Überlebende nach seiner Frau, einem realen Besatzungsmitglied des havarierten Siedlerschiffes, wird sie die Geschichte in den folgenden Alben darum kümmern. Und da gibt es noch die Rolle des mysteriösen Architekten in der virtuellen Welt, der womöglich eine Art KI ist.