„Wenn du Gefahr witterst – verstecke dich. Wenn du in die Enge getrieben wirst – sei bereit für den Angriff. Du brauchst keine Waffen, du bist schneller als sie. Stärker. Besser.“
Manchmal frage ich mich, wie es wäre, Erinnerungen zu haben. Nicht bloß diese Visionen, die mich überkommen und mir einen kurzen Blick in die Vergangenheit schenken. Wie es wäre, nicht von dieser Gier nach Blut angetrieben zu werden, oder wie es wäre, eine von ihnen zu sein – ohne die eingerissenen Flügel aus Haut und Knochen und ohne violette Augen voller Finsternis. Vor allem frage ich mich, wie es wäre, jemandem zu vertrauen. Celdon vielleicht. Aber genau er hat mir gesagt, dass es in Zeiten wie diesen niemanden gibt, dem man trauen kann. Die Mauern aus Eis, die ich um mich errichtet habe, er schlägt Risse in sie und ich weiß nicht, ob ich das zulassen darf. Was ist, wenn er hinter sie blickt und das Monster sieht, das in mir schlummert?
„Wenn du Gefahr witterst – verstecke dich. Wenn du in die Enge getrieben wirst – sei bereit für den Angriff. Du brauchst keine Waffen, du bist schneller als sie. Stärker. Besser.“
Manchmal frage ich mich, wie es wäre, Erinnerungen zu haben. Nicht bloß diese Visionen, die mich überkommen und mir einen kurzen Blick in die Vergangenheit schenken. Wie es wäre, nicht von dieser Gier nach Blut angetrieben zu werden, oder wie es wäre, eine von ihnen zu sein – ohne die eingerissenen Flügel aus Haut und Knochen und ohne violette Augen voller Finsternis. Vor allem frage ich mich, wie es wäre, jemandem zu vertrauen. Celdon vielleicht. Aber genau er hat mir gesagt, dass es in Zeiten wie diesen niemanden gibt, dem man trauen kann. Die Mauern aus Eis, die ich um mich errichtet habe, er schlägt Risse in sie und ich weiß nicht, ob ich das zulassen darf. Was ist, wenn er hinter sie blickt und das Monster sieht, das in mir schlummert? Quelle: drachenmond.de
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Es ist Winter und bitterkalt.
Das Cover gefällt mir richtig gut, da es die Farben von den Augen der Hauptperson aufgreift und auch ansonsten zum Inhalt passt. Der Wald spielt auch in dem Buch eine Rolle und ich finde es sehr stimmig.
Der Schreibstil der Autorin war sehr gut zu lesen. Zuerst war ich aber verwirrt, als ich plötzlich aus der Ich-Perspektive von einem anderen Charakter gelesen habe, aber es wurde immer recht schnell klar, von wem man gerade liest. Insgesamt gibt es 3 Perspektiven, wobei eine davon nur selten vorkommt. Abgesehen davon fand ich den Stil super.
Zu Beginn lernt man ein Mädchen kennen, das sich an nichts erinnert. Sie wacht im Wald auf und schlägt sich solange durch, bis sie bei einem ihr bekannt vorkommenden Mann unterkommt.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir leicht gefallen. Man weiß ebenso wenig wie die Protagonistin selbst, sie hat nichteinmal einen Namen. Somit lernt man mit ihr zusammen, aber bis es so weit ist, vergeht einige Zeit und ich muss sagen, dass ich alles, bis sie zur Villa kam, halbwegs langweilig fand. Sie lebte eben so dahin, hat Menschen entdeckt und ist vor ihnen geflohen, aber im Grunde passierte hier nicht viel und ich hätte mir gewunschen, dass die Story einfach ein bisschen schneller voran schreitet. Man erfährt nicht viel über die Welt und auch sonst nichts, das waren also knapp 100 Seiten, die nicht so spannend waren, wie ich finde.
Danach bekommt man auch nur wenig Info, das meiste erfährt man erst im letzten Drittel des Buches. Nachdem das Mädchen in der Villa ankommt passiert auch nicht viel, aber man lernt zusammen mit ihr, was eigentlich genau da abgeht. Die Infos kommen immer in kleinen Häppchen und man muss manchmal ziemlich lange warten, aber dieser Teil des Buches hat mir schon wesentlich besser gefallen. Das kann auch daran liegen, dass andere Menschen vorkamen und sich Gespräche entwickelt haben.
Unsere Hauptfigur fand ich ganz ok. Zuerst wirkte sie eben recht desorientiert, was nicht verwunderlich ist, mit der Zeit hat sie aber an Selbstbewusstsein dazugewonnen und sich auch den stärkeren Jungs in den Weg gestellt. Hin und wieder verstand ich ihre Gefühlsschwankungen nicht ganz, aber das ist eher ein kleiner Punkt. Insgesamt mochte ich sie doch. Celdon hingegen war mir zuerst sehr unsympathisch, auch wenn klar war, dass er der männliche Protagonist werden wird und man noch mehr von ihm lesen wird, mochte ich ihn einfach nicht. Ich glaube er wurde extra so gemacht, damit man ihn als Leser zuerst nicht mag, aber bei mir hat das nur bewirkt, dass ich mir später schwer getan habe, den fiesen Celdon mit dem netten Celdon in Einklang zu bringen.
Alle anderen Charaktere waren nebensächlich und haben bei mir auch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie waren eben da, waren ganz nett und ich mochte die meisten, aber ich wüsste jetzt keinen, der eine besondere Erwähnung wert wäre.
WIe schon erwähnt gibt es in dem Buch drei Perspektiven. Die Dritte ist jene von dem Händler, der im ersten Teil des Buches auf das Mädchen trifft. Von ihm gibt es nur wenige Kapitel und sie dienen eher zum Verständnis der Welt und zur Aufrechterhaltung der Spannung, denn bei diesen Kapiteln passiert immer war und ich habe die echt gern gelesen. Sie bilden einen guten Kontrast zum Rest der Geschichte.
Ich tu mir bei diesem Buch sehr schwer es zu bewerten, da mir, nach den ersten 100 Seiten, wirklich alles sehr gut gefallen hat. Hin und wieder gab es zwar Kleinigkeiten, die nicht so toll waren und manche Stellen hätten auch kürzer sein können, aber insgesamt mochte ich die Geschichte dann doch sehr. Besonders die Erzählungen von dem Land und auch die kurzen Erinnerungen, die immer eingebaut wurden, haben mir gefallen. Das Mädchen hat nämlich immer wieder kurze Schübe und sieht Szenen aus ihrer Vergangenheit. Man kann damit nicht viel anfangen, bis am Ende alles aufgeklärt wird.
Das Ende selbst war sehr gut geschrieben, aber es fühlte sich dann an, als würde ein langer Prolog enden. Irgendwas hat da einfach noch gefehlt, aber ich werde den zweiten Band auf jeden Fall lesen und freue mich schon drauf.
Fazit:
Der Großteil des Buches hat mir richtig gut gefallen, einzig am Anfang hatte ich einiges auszusetzen und das Ende hätte man auch noch anders machen können. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und ich fand die Geschichte des Mädchens echt gut. Die Liebesgeschichte war ebenso nicht aufdringlich, sowas mag ich besonders. Ich freue mich schon auf Band zwei, dieser Teil bekommt 4 Sterne von mir, da mich das Buch insgesamt doch unterhalten hat.
Spannende und interessante Grundidee mit ausbaufähiger Umsetzung.
Zur Geschichte:
Der Einstieg gestaltete sich für mich ziemlich schwierig und langwierig, da man als Leser:in einfach in die Geschichte hineingeworfen wird und lange Zeit kaum brauchbare Informationen zum Worldbuilding erhält. Man ist völlig allein mit einer unbekannten Ich-Erzählerin, die sich an nichts erinnert und nur bedingt menschlich erscheint. Die ersten Kapitel waren sehr anstrengend und ich musste mich wirklich durchkämpfen, aber glaubt mir, es lohnt sich! Die Einlesezeit ist hier zwar vergleichsweise lang, aber wenn man dann erstmal in der Geschichte drin ist, ist sie richtig spannend und interessant. Ich hatte so viele Fragen, die beantwortet werden wollten.
Das Worldbuilding dieser Buchreihe ist unglaublich faszinierend und mal etwas ganz anderes, was ich insbesondere im Fantasybereich immer richtig toll finde. Es ist sehr phantasievoll, neuartig und voller Geheimnisse. Eingangs ist es zwar sehr viel und verwirrend, aber nach einer gewissen Einlesezeit wird es immer fesselnder und interessanter. Die bildhaften und detailverliebten Beschreibungen der Autorin rufen anfangs zwar ein paar Längen hervor, aber sie machen das Worldbuilding auch deutlich greifbarer. In diesem Buch steckt so viel Kreativität, Originalität und Ideenreichtum, dass ich die Autorin nur dafür bewundern kann. Ob das Worldbuilding hundertprozentig stimmig und in sich schlüssig ist, kann ich allerdings erst beurteilen, wenn ich den zweiten Band gelesen und alle notwendigen Informationen habe.
Es dauert wie bereits gesagt eine ganze Weile bis die Geschichte richtig Spannung aufbaut, aber ab diesem Punkt wurde das Lesen immer schöner. Je mehr passierte und desto mehr unterschiedliche Charaktere auftraten, welche wir gemeinsam mit unserer Protagonistin kennenlernen durften, desto fesselnder wurde die Geschichte auch. Das Lesen macht Spaß, sobald man versteht, um was es hier eigentlich überhaupt geht. Nach und nach erhält man immer mehr Antworten und der Kreis beginnt sich zu schließen.
Die Geschichte hält einige Überraschungen für uns bereit und bleibt bis zur letzten Seite spannend, um genau zu sein ist das letzte Drittel sogar der mit Abstand am aufregendste Teil des Buches. Die Auflösung lässt sich zwar teilweise schon erahnen, wenn man aufmerksam liest und die Hinweise richtig deutet, aber als komplett vorhersehbar würde ich sie trotzdem niemals bezeichnen. Konzentriert zu lesen und sich dabei voll und ganz auf das Buch, seine Welt und Charaktere einzulassen ist ohnehin sehr zu empfehlen, da man sonst vermutlich nur wenig Freude an dieser Geschichte finden wird, dazu ist ihr Worldbuilding einfach zu komplex.
Das Buch endet schließlich mit einem fiesen Cliffhanger und einer ganzen Menge offener Fragen, was die Vorfreude auf den zweiten Band nur noch mehr anheizt. Es ist längst noch nicht alles geklärt und ich bin sehr gespannt auf alles, was noch kommen wird.
Die Liebesgeschichte hat mich bisher leider noch nicht überzeugen können, aber sie steckt hier meiner Meinung nach auch noch in den Kinderschuhen. Ich bin sehr gespannt darauf, wie sich das Ganze noch entwickeln wird, bisher sieht es auf emotionaler Ebene nämlich leider noch recht bescheiden aus - und damit meine ich nicht nur die Liebesgeschichte... Hinsichtlich Romantik, Gefühl und Tiefe ist hier noch viel Luft nach oben, aber das Potenzial ist da und ich hoffe sehr, dass es im zweiten Teil der Dilogie noch genutzt werden wird.
Zu den Charakteren:
Die Geschichte wird vorwiegend aus der Sicht unserer Protagonistin in der ersten Person Singular erzählt, deren Identität ich hier nicht preisgeben möchte, da man sie im Buch auch nicht gleich erfährt und ich euch natürlich nichts vorwegnehmen möchte. Zusätzlich gibt es auch noch Kapitel aus zwei weiteren Perspektiven, welche ebenfalls in der ersten Person Singular verfasst sind.
Ich fand die Perspektive der Ich-Erzähler:innen hier gut gewählt, da man auf diese Weise nah am Geschehen und an den Charakteren dran ist. Gerade da diese Geschichte auf emotionaler Ebene bisher noch recht schwach ist, boten die Innensichten einen ganz guten Ausgleich. Richtig mitgefühlt und mitgefiebert habe ich aber leider trotzdem nicht. Ich erhoffe mir von der Fortsetzung eine deutliche Steigerung, was die emotionale Tiefe der Geschichte anbelangt.
Die Charaktere blieben hier allesamt noch recht blass, weswegen ich sie im zweiten Band unbedingt noch besser und intensiver kennenlernen möchte. Bisher konnte ich leider noch keine richtige Verbindung zu den Figuren aufbauen können, da sie ziemlich undurchsichtig und schwer zu fassen sind, aber ich erkenne viel Potenzial in ihnen und freue mich dementsprechend schon sehr auf ihre Entwicklungen. In unsere Protagonistin konnte ich mich bisher leider ebenfalls nur schwer hineinversetzen, was sich wohl negativ auf mein gesamtes Leseerlebnis ausgewirkt hat.
Zum Schreibstil:
Carolin Herrmann hat einen einzigartigen und besonderen Schreibstil, der sehr gut zu ihrer Geschichte und deren Worldbuilding passt und mich allein deswegen schon überzeugen konnte. Sie beschreibt sehr detailliert und bildlich, was einen dabei unterstützt, sich alles gut vorstellen zu können, hin und wieder aber natürlich auch Längen hervorruft. Die Autorin schreibt durchaus einnehmend, manchmal aber auch etwas zu ausschweifend, wobei das selbstverständlich immer Geschmackssache ist. Gerade zu Beginn lässt sich dieses Buch nicht gerade flüssig lesen, aber darüber kann man in meinen Augen wiederum ganz gut hinwegsehen, wenn man bedenkt wie außergewöhnlich die Schreibweise der Autorin zugleich auch ist. Ihr Schreibstil ist poetisch angehaucht und einfach originell, er hat eine eigene Note und das liebe ich persönlich sehr.
Fazit:
Ich glaube, dass dieses Buch Geschmackssache ist, stärker noch als es bei anderen Büchern der Fall ist, aber ich erkenne definitiv auch sehr viel Potenzial in der Grundidee und dem Worldbuilding der Geschichte. Die Umsetzung weist hier noch ein paar Schwachpunkte auf, weswegen ich nun sehr gespannt auf die Fortsetzung bin. "Flügelschatten" hat das Potenzial, etwas Großartiges zu werden. Das Worldbuilding ist unheimlich faszinierend und kann mit vielen neuen Ideen glänzen, hinsichtlich Charaktertiefe und Gefühl ist dagegen allerdings noch Luft nach oben.
Insgesamt ist "Augen aus Dunkelheit" für mich also ein gelungener Reihenauftakt, der Raum für Steigerungen zulässt.
Dieses tolle Buch konnte mich vor allem durch seinen gefühlvollen und fließenden Schreibstil von Anfang begeistern. Die Hauptfigur Bree mochte ich sehr; mit ihrer ehrlichen Art und ihren lebhaften Auftreten kann man gar nicht anders, als sie zu mögen. Zusammen mit einer fast kindlichen Neugierde, aber auch einem geheimnisvollen Blutdurst und instinktivem Kampfgeschick lassen sie durchgehend interessant und auch ein wenig mysteriös bleiben. Sie ist manchmal ein wenig sprunghaft, hat sich selbst noch nicht gefunden und aufgrund fehlender Erinnerungen auch keine Anhaltspunkte wer sie war und wer sie sein könnte Ich fand es cool, einem so rohen, unbeschriebenen Charakter zu folgen, der sich in alle möglichen Richtungen entwickeln könnte. Mit Celdon tat ich mich anfangs ein wenig schwer, doch je mehr man über ihn erfährt desto mehr tendiert man dazu, ihn ebenfalls zu mögen. Außerdem sind er und Bree gerade zum Ende hin echt niedlich, wie sie gemeinsam unterwegs sind und anfangen, einander zu vertrauen. Am Ende werden viele Fragen beantwortet, es wartet jedoch auch ein sehr fieser Cliffhanger. Insgesamt gefiel mir die Geschichte sehr gut, ich hätte nur sehr gerne jetzt sofort den 2. Teil zur Hand!
„Flügelschatten – Augen aus Dunkelheit“ wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar bereitgestellt. Auf meine Meinung zum Buch hat dies jedoch keinen Einfluss. Die Protagonistin erwacht zu Beginn des Buches in einem Wald, ohne Erinnerungen an ihre Vergangenheit oder daran, wer sie ist. Sie scheint einige generelle Konzepte zu verstehen, wie etwa, dass die Farben ihrer Haare und Augen unnormal sind, größtenteils lässt sie sich jedoch von ihren Instinkten leiten. Tagelang durchstreift sie den Wald und bemerkt dabei, dass sie großes Verlangen nach Blut verspürt. Dieser erste Teil des Buches finde ich, ist sehr gut geschrieben. Ich konnte mich sogar ansatzweise in den Charakter hineinversetzen, obwohl ich nat��rlich nie eine derartige Erfahrung gemacht habe. Ich habe mich jedoch ein paar Mal darüber geärgert, dass die Protagonistin dumme Entscheidungen getroffen hat, um die Geschichte voranzubringen. So beschließt sie etwa, ein Dorf zu durchqueren, statt um dieses herumzulaufen, obwohl sie kurz davor noch sehr schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat. Diese Situationen halten sich jedoch in Grenzen. Ebenfalls gestört hat mich, dass teilweise dem Leser Informationen vorenthalten wurden. Die Protagonistin nimmt an einer Art Unterricht teil, in welchem sie viel über das Land lernt, jedoch erfährt man selbst beinahe nichts darüber. Für den Weltenbau wäre dies gut gewesen und zudem denke ich, dass es überflüssig ist, zu beschreiben, wie jemand zum Unterricht geht und dann den Leser von den Informationen fernzuhalten. Abgesehen davon hat mir die Geschichte insgesamt aber ganz gut gefallen. Man konnte immer gut folgen und vor allem gegen Ende kam einiges an Spannung auf! Mit den Charakteren des Buches bin ich leider gar nicht warm geworden. Die Protagonistin ist meiner Meinung nach sehr sprunghaft in ihren Charakterzügen, was ich etwas unangenehm zu lesen fand. Mal verhält sie sich eher instinktgetrieben, mal ganz normal. Die Übergänge dazwischen sind jedoch sehr plötzlich. Auch die Beziehung des Buches hat mir leider nicht zugesagt, da zwischen den beiden Protagonisten beinahe keine Chemie herrscht. Die Nebencharaktere waren für mein Empfinden zu schwarz-weiß gezeichnet. Auch wenn mir die Geschichte und der Schreibstil des Buches insgesamt zugesagt haben, konnte ich mich mit den Charakteren nicht anfreunden und der Weltenbau hätte deutlich mehr Ausarbeitung benötigt.
Das neue Buch von @carolin Herrmann aus dem Drachenmond Verlag ist der Auftakt zu einer High Fantasy Dilogie welchen ich gemeinsam mit Booksbeautyandcreativity
In dem Buch begleiten wir eine Protagonistin, deren Erinnerungen, sowie ihr Name, verloren sind und die versucht herauszufinden, wer sie selbst ist. Dabei wird sie geplagt von Visionen der Vergangenheit, die zu kurz sind um Details zu erkennen und dennoch immer wiederkehren.
Die Autorin schreibt aus der Ich Perspektive der Protagonistin, wobei auch immer wieder kurze Absätze aus anderen Perspektiven beschrieben sind. Teilweise wird dies einleitend benannt, teilweise wechselt die Perspektive zwischen zwei Absätzen.
Grundsätzlich hat mir die Idee des Romans gefallen, zumal es mich reizte die Erinnerungslücken mit der Protagonistin zu füllen. Der sehr bildhafte, detaillierte Schreibstil hat mich dabei anfangs noch motiviert und eingenommen.
Leider wurde dieser Stil im Verlauf langwierig wodurch sich die Seiten zäh dahin zogen.
Hinzu kam, dass mir weder die Protagonistin, noch andere Charaktere sonderlich ans Herz gewachsen sind.
Hatte ich Anfangs noch Mitleid mit der verlorenen Figur, wurde diese später von Desinteresse abgelöst. Immer war die Prota schneller, besser, stärker als andere. Konnte trotz fehlender Erinnerung Gegenstände und ihre Funktionen benennen und jede Herausforderung überwinden. Einzig, wenn es Zeit war, dass der männliche Part, Celdon, seine Notwendigkeit darstellen sollte versagten die Kräfte der weiblichen Figur plötzlich und sie musste gerettet werden.
Überzeugen konnte mich dies leider nicht.
Auch die Darstellung der Protagonistin, deren Konzept ich ansprechend finde, ist für mich nicht ausgereift. Entscheidungen und Aktionen wirken dadurch unlogisch und widersprüchlich oder teilweise falsch platziert.
Von den anderen Charakteren habe ich zu wenig erfahren um sie besonders ansprechend zu finden.
Die Geschichte ist dabei leicht vorherzusehen und bot mir persönlich kaum überraschende Wendungen.
Fazit: Insgesamt konnte mich Flügelschatten Augen aus Dunkelheit leider nicht überzeugen.
Der Grundgedanke hinter der Geschichte ist spannend, keine Frage, die Umsetzung allerdings blieb weit hinter meinen Erwartungen zurück.
Vor allem die Charaktere und die Handlung innerhalb der Story und ihre Abläufe wirkten auf mich nicht ausgereift.
Seite 40. Naja, bis jetzt ein sehr langatmiger Start mit einer nicht besonders intelligenten Heldin, die sich mal grottenschlecht fühlt, weil sie Tiere ist (gut, die Tiere sind roh, aber das ist wenn mans genau nimmt mit den Beschreibungen im Buch ist das nicht ihr Grund fürs Schlechtfühlen) und hat dann aber Freude am Händler ausrauben.
Ich fand den Klappentext so toll, wollte das Buch unbedingt lesen! Jetzt, wo ich das Buch gelesen habe, muss ich sagen, dass der Inhalt so ganz anders war, als ich es erwartet habe...✨
💜Der Einstieg💜 war recht leicht, der Prolog sehr spannend. Danach durfte ich mit der Protagonistin zusammen langsam ihren Körper und ihre Umgebung kennenlernen. Dieser Teil dauerte mir persönlich leider zu lange, da er sich gefühlt durch das halbe Buch gezogen hat. Es hat mich etwas an ein 'Walkthrough' eines Spieles erinnert, wie ich mit der Prota zusammen die Welt erkunden konnte ☺️
💜Die Charaktere💜 Es gibt einige Charaktere, ein paar davon sind lieb, andere sind echt böse und hinterlassen ein ungutes Gefühl. Daher bin ich wahnsinnig gespannt auf mehr Hintergründe, denn von diesen haben die Figuren in diesem Band eher wenig abbekommen. Ich fand die Prota spannend gestaltet, da sie sehr lange keine Idee hatte, wer sie ist/was mir ihr los ist. Ich fand es eine tolle Idee, dass die Prota immer wieder kleine Erinnerungsfetzen sieht, die immer weiter ausgebaut werden mit der Zeit.
💜Der Schreibstil💜 hat mir geholfen gut in die Geschichte/ die Begebenheiten rein zu kommen. Das Buch ist aus der Sicht der Prota, und später zusätzlich immer mehr auch aus anderen Sichten, geschrieben. Ich fand es sehr toll, dass die Autorin das Geschehen an verschiedenen Orten stattfinden lässt, so konnte ich mehr der Welt erfahren, welche sehr interessant gestaltet ist.
💜Mein Fazit💜 Ich bin wahnsinnig gespannt auf die kalte Königin! Ich freue mich richtig auf ein Treffen mit ihr. Daher weiss ich jetzt schon, dass ich Band 2 ganz klar lesen werde, auch wenn ich nicht sicher bin, wie mir Band 1 gefallen hat.. Ich fand es auf der einen Seite sehr spannend eine Prota und eine Welt (und alles was dazu gehört,) kennenzulernen, ohne zu wissen, mit wem ich es zu tun habe. Dies führte auch dazu, dass es lange keine klares grosses Ziel gab, da die Hauptfigur sich ja an nichts erinnern kann, daher bekam ich einen schönen Einblick in den Alltag/in die verschiedenen kleinen Aufgaben. Auf der anderen Seite fand ich es wahnsinnig schwierig so lange keinen richtigen Bezug zu der Hauptfigur aufbauen zu können, da ich sie einfach echt nicht besser kennenlernen konnte. Dies führte auch dazu, dass ich eine nicht soo Ende Bindung zu ihr aufbauen konnte. Leider hat es mich auch etwas gestört, dass so lange den 'Kleinigkeiten' des Alltags so viel Aufmerksamkeit zugeschrieben wurde und das grosse Ziel, neben der Wiederfindung des Gedächtnisses, nicht wirklich klar definiert war. Es war eher einfach den Tag überstehen und mal schauen, was noch so kommt. Kurz vor Ende wurde dann das Rätsel um die Hauptfigur nochmal mega angeheizt und mir hat die Spannung wahnsinnig gut gefallen. Vielleicht war der Aufbau des Buches nicht zu 100% meins, dafür gefällt mir die Geschichte im allgemeinen SEHR gut! Nun bin ich gespannt auf den zweiten Teil und kann zu dem Buch nur sagen: Versucht es aus! Das Buch lohnt sich und vielleicht geht es euch ja anders als mir! Die Story hat tolle Highlights und viel Gefühl, schöne Beschreibungen und vorallem viele Rätsel! Auf jeden Fall ein spannendes Buch.
💜Details zum Buch💜 Drachenmond Verlag 416 Seiten Band 1 von 2
Ohne Erinnerungen an ihr bisheriges Leben wacht Bree mitten im Wald auf. Ganz auf sich allein gestellt, schlägt sie sich durch, sie gehört weder zu den Menschen noch zu den Elfen. Außerdem hat sie Flügel, kann aber nicht damit fliegen, denn einer davon ist beschädigt. Auf ihrer Suche nach Antworten findet sie Unterschlupf bei dem Elfen Elijah. Hier lernt sie Celdon, den sie einerseits faszinierend findet, der sie aber andererseits auch sehr oft provoziert. Als sie sich gemeinsam auf die Suche nach dem Azael machen, von dem sich Bree Antworten auf viele ihrer Fragen erhofft, kommen sich die beiden näher. Aber als Bree endlich Antworten erhält ist das für alle ein Schock.
Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Dilogie. Die Autorin konnte mich bereits mit ersten Buch, Das Mädchen, das die Träume webt, überzeugen, deshalb wollte ich diese neue Reihe von ihr unbedingt lesen.
Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Bree. Den Namen bekommt sie übrigens erst später im Verlauf der Handlung. Zuerst ist sie völlig alleine und auf sich selbst gestellt. Die Autorin erzählt weniger über die Welt, in der die Handlung spielt, es geht in erster Linie um die Charakterentwicklung von Bree und natürlich um die Suche nach Antworten zu ihrer wahren Identität.
Bree ist anders als die anderen Charaktere, sie umgibt ein Geheimnis, das gelöst werden muss. Sie ist stark und zerbrechlich gleichzeitig, was ich eine interessante Mischung fand. Ich mochte sie sehr, sie war mir sehr sympathisch. Die Romanze nimmt eine große Rolle in der Handlung ein, ist aber nie zu kitschig oder überladen.
Am Ende wird das Geheimnis um Bree gelüftet, aber dann ist der 1. Teil auch schon zu Ende. Mich konnte dieses Buch auf jeden Fall völlig überzeugen und ich vergebe die volle Punktzahl.
Dieses Buch fesselt mich leider nicht. Ich bin bis Seite 100 gekommen und irgendwie zieht es sich ganz schön bis mal was passiert. Will hier gar nicht zu viel schreiben und spoilern, es hat ja jeder seinen eigenen Geschmack.