Vom Dienst suspendiert, von der Ehefrau rausgeworfen. Anders Claytons Leben befindet sich in einer Abwärtsspirale. Doch als sich das Monster aus den Albträumen seiner Tochter als real entpuppt, muss er die Kontrolle zurückerlangen. Anders kann Madison nur retten, indem er einen gefährlichen Handel mit der Finsternis persönlich eingeht: Er reist in die von Licht dominierte Welt Ranulith, um Königin Elrojana ihren wertvollsten Besitz zu stehlen.
In Ranulith steht eine Revolution kurz vor dem Ausbruch, da die unsterbliche Elrojana ein Schreckensregime führt. Dabei sät sie Krieg an allen Landesgrenzen. Anders wird zunehmend tiefer in die Geheimnisse und Konflikte Ranuliths gezogen, denn plötzlich geht es nicht mehr nur um Madison, sondern um den Fortbestand beider Welten.
As she always loved foreign worlds and places it was only a matter of time for her to create her own and to take her readers on an adventure. She especially loves characters that are no usual heroes but still look out for themselfes and their beloved. Lichttrinker is the first book of an epic dark-fantasy-series and her debut. Whenever Veronika isn't working on another of her stories, she collects paperblanks notebooks, organizes costume parties or cuddles with her cats.
Bin gerade bei Seite 240 und habe beschlossen dieses Buch zur Seite zu legen. Zumindest für einige Zeit. Trotzdem möchte ich eine Art Halbzeitrezension verfassen. Ich habe vor das Buch zu beenden, aber ich hab hier einen Stapel voller Bücher mich eindeutig mehr interessieren.
Zwei Gründe für die Pause sind unter anderem der Schreibstil und das Pacing. Ersterer ist ausladend und über die Maßen erklärend. Beispiel: "Das Feuerzeug fiel ihm aus der Hand auf dem Boden." Dass er das Ding in der Hand hält und nach unten fällt sind überflüssig. Der Protagonist Anders befindet sich hier in einer extrem angespannten Situation. Ich hätte dementsprechend den Verbesserungsvorschlag zu schreiben "Das Feuerzeug entglitt seine zitternden Fingern" oder ähnliches. Ich will neben dem Geschehen auch Emotionen lesen. An anderer Stelle passen gewisse Adjektive einfach nicht. Da steckt jemand "lieblos" das Feuerzeug ein. Wie zur Hölle soll ich mir das Vorstellen?? Beim Pacing ist das Problem: vieles passiert zu schnell. Als würde die Autorin eine Checkliste abhacke: Führe Charakter ein. Check. Etabliere eine beschissene (Noch)Ehe. Check. Etabliere Suspendierung, Alkoholismus, Depression, etc. Check, Check, Check, hast du, lieber Leser, es gecheckt? Während die Handlung so abgespult wirkt gibt es kaum eine emotionale Bindung an die Charaktere. Dadurch entsteht ein große Distanz zwischen dem Leser und dem Buch.
Das bringt mich zum nächsten. Die Charaktere. Sie sind... nun ja zunächst sind sie erst mal da. Viele der Nebencharaktere wirken wie die NPCs aus Videospielen, die hauptsächlich funktionieren sollen und "Exposition, Exposition, Exposition." rufen. Anders Frau ist hauptsächlich dafür da Konflikte auszulösen, die dann aber inkonsequent aufgelöst oder einfach vergessen werden. Madison, Anders Tochter und Augenstern, ist hauptsächlich die Prinzessin in Nöten. Die ehemaligen Kollegen vom Präsidium... spare ich mir, weil ich das Gefühl haben die tauchen nicht mehr in einer wichtigen Funktion auf. Diese Charaktere sind allesamt auf ihre Rolle in der Story reduziert, keiner lässt irgendwie erkennen, dass er oder sie ein Leben außerhalb haben. Zudem ist Anders als Protagonist ziemlich platt und farblos. Er ist ein Bündel aus (mehr oder weniger klischeehaften) Problemen. Er wirkt wie ein Abziehbild sämtlicher hardboiled Krimis. Seine hauptsächlichen Eigenschaften sind seine Liebe zu seiner Tochter, wobei die auch mehr egoistisch zu motiviert sein scheint, und die Tendenz andere nicht für voll zu nehmen bzw. diesen Personen die alleinige Schuld seiner Misere zu geben. Mit etwas Glück entwickelt er sich noch zum mittelmäßigem Antihelden. Die Personen aus der anderen Welt kenne ich noch nicht gut genug, aber was Perspektivencharaktere angeht scheint Nereida relativ interessant zu sein und Thalar ist vorerst zumindest existent.
Das Worldbuilding ist bis jetzt der positivste Gesichtspunkt. Einige gut und interessante Ansätze sind da. Bleibt die Hoffnung dass hier das Potential genutzt wird. Wobei die schlechteren Bewertungen hier nichts Gutes verheißen, aber ich versuche mich davon nicht allzu sehr beeinflussen zu lassen. Wobei ich mich tendenziell eher in diese Richtung bewege, als in die Richtung der vielen positiven Rezis.
Zum Schluss möchte ich noch kurz die Fachbegriffe und Namen aus der anderen Welt ansprechen. Sosehr mir das Worldbuilding bis jetzt gefällt finde ich dass hier doch übertrieben wird. Beim Lesen einiger Stellen im Glossar drehte sich mir dann doch der Kopf. Der Buchstabe A ist sehr dominant und die Namen wirken als hätte die Autorin ziellos auf die Tastatur geschlagen (vielleicht sogar mit dem Kopf aus Mangel an besseren Einfällen).
Trotz alles Negativpunkte möchte ich nochmal erwähnen: ich werde dieses Buch (irgendwann) beenden, aber bis dahin gibt es andere Welten zu entdecken.
Anders wurde vom Dienst als Polizist suspendiert, seine Frau will die Scheidung. Sein Leben befindet sich in einer deutlichen Abwärtsspirale und er spricht dem Alkohol mehr zu als gut für ihn ist. Als sich das Monster aus den Träumen seiner Tochter dann auch noch als allzu real herausstellt, geht er eine gefährliche Vereinbarung ein: er reist ins vom Licht dominierte Ranulith, um der despotischen Königin Elrojana ihren gut behüteten Besitz zu nehmen.
Die Protagonisten sind alles andere als heldenhaft und gehen nicht unbedingt als gute Vorbilder voran. Sie haben einige Ecken und Kanten, doch ihre mangelnde Perfektion lässt sie authentisch wirken. Grade das macht die Geschichte auch so spannend. Denn Anders ist bereit alles zu riskieren, um seine Tochter zu retten. Auch hinter seinem Gegenspieler, dem sogenannten "schwarzen Mann" steckt mehr als man zunächst vermuten würde.
Der Leser trifft noch auf eine Menge anderer Personen und Handlungsstränge, die alle irgendwie miteinander verwoben sind. Am Ende gibt es zum Glück ein Glossar und ein Personenregister. Dieses ist auch nötig bei der Vielzahl an Namen, Völkern, Begriffen und Orten, die für Verwirrung sorgen können.
Neben den interessanten und tiefgründigen Charakteren, einer absolut komplexen Handlung und einem unglaublichen World-Building sowie einer sehr düsteren und teilweise blutrünstigen Atmosphäre hat mich im Gegensatz dazu auch der Humor überzeugt. Es ist ein toller Auftakt dieser Dark-Fantasy-Reihe.
Lichttrinker ist kein Buch für zwischendurch und erfordert viel Konzentration. Wir begleiten Anders in die Welt Ranulith, in der er etwas sehr wichtiges finden muss, um seine Familie in der echten Welt zu beschützen. Dabei hat er Gefährten, die ihn auf der Reise begleiten. Die Geschichte besteht aus zwei Haupthandlungssträngen, es werden jedoch sehr viele Nebenschauplätze eröffnet, was für meinen Geschmack jedoch zu viele waren. Eine zentrale Rolle spielen auch Götter, die mir jedoch bisher nicht ausgiebig genug erklärt wurden, obwohl sie eine sehr dominante Rolle spielen. Positiv war für mich der Weltenbau selbst, sowie die Figuren, die man in der Geschichte kennenlernt. Hier konnte ich jedem etwas positives abgewinnen, außer Anders selbst. Er ist leider etwas eintönig und oftmals nervig, aber dadurch, dass andere Charaktere eine hohe Präsenz haben gleicht sich das wunderbar aus. Der Schreibstil war sehr flüssig und gut zu lesen - die Beschreibungen waren vom Umfang her meist gut gelungen und verständlich. Ich freue mich auf jeden Fall auf Band 2, denn für diesen wurde sehr viel Potenzial geschaffen und ich hoffe auf einige Charakterentwicklungen, besonders von Anders.
Ich werde mich auf die prägnantesten Sachen konzentrieren, die mir aufgefallen sind und wegen denen ich klar von diesem Buch abrate. Hier die Kurzfassung als Stichpunkte für jeden, der keine Lust hat meine Monsterrezi zu lesen.
Romantisierung von toxischen Verhaltensweisen und sexuellem Übergriff. (Mehrmaliges Eindringen ins Haus der Ex und Stalking; 6-Mal "Nein" wir ignoriert und die traurige Kindheitsgeschichte törnt den Typen weiter an.) Sexismus. (Sehr, Sehr offensichtlicher Sexismus, der keinesfalls wirkt als sei er bewusst oder gekonnt umgesetzt. "Sie war alles was ein Mann sich wünschen konnte.") Der Weltenbau ist unnötig umfangreich, enthält zahlreiche Widersprüche und bricht mit dem eigenen Magiesystem Konsistenz ist nicht vorhanden. (Sowohl bei etablierten Informationen als auch bei den Figuren) Konstruktion (Protagonisten bis zum Schluss passiv, kaum Foreshadowing, sehr lange Einleitung)
Nun zur ausführlichen Erklärung. Ich habe es nicht als Spoiler gekennzeichnet, da beschriebene Stellen keinen Einfluss auf das eigentliche Plotgeschehen haben, das im Klappentext versprochen wird.
Romantisierung von toxischen Verhaltensweisen und sexuellem Übergriff.
Das Buch beinhaltet drei Protagonisten. Zwei männlich, eine weiblich. Bei beiden männlichen Hauptfiguren werden an wirklich vielen Stellen ihre Verhaltensweisen romantisiert. Anders dringt mehrmals in das Haus seiner Exfrau ein, einmal sogar mitten in der Nacht mit gezogener Waffe in das Kinderzimmer seiner 8-jährigen Tochter. Dennoch wird durch Erzählstil und Reaktion der Figuren (Tochter und Ex) das ganze als romantisch und heldenhaft dargestellt. Nachdem er mehrmals das Haus stalkt und trotz des nächtlichen Vorfalls, bittet ihn seine Exfrau später um Hilfe......wegen Albträumen. Sie weiß von dem Monster nichts wohlgemerkt. Für sie sind es die normalen Albträume eines Kindes.
Thalar geht dagegen in Richtung sexuelle Belästigung. In einer Szene zeigt das Objekt seiner Begierde insgesamt 6-mal sehr eindeutig Unwohlsein und drückt das auch verbal aus. 3-Mal sagt er "Hör auf." In einer anderen Szene insgesamt 3 Zeichen von Unwohlsein. In beiden Fällen interessiert Thalar das nicht und er macht weiter. Am Ende wird er sogar belohnt. Nuallán nimmt romantisch seine Hände und erzählt ihm von seiner traurigen Kindheit.......was Thalar weiter antörnt........
Sexismus
Dieser beschränkt sich nicht ausschließlich auf die männlichen Figuren. Anders spricht seiner Exfrau konsequent ihre eigenen Wünsche und Entscheidungen ab. Er stellt ihre Trennungspläne als "Phase" und "Irrtum" dar. Dies wird durch den Erzählstil nicht als individuelle Sicht des Charakters etabliert, sondern auch hier wieder belohnt. Denn seine Frau knickt immer und immer wieder ein. Anders wird währenddessen durchgängiger als der Beschützer dargestellt. Beschützer seiner armen wehrlosen Mädchen. Dabei ist ihm die Sicherheit seiner Tochter am Ende doch nicht wichtiger als das Bild das sie von ihm hat, denn aus Angst, dass sie in ihm nicht mehr den perfekten Beschützer sieht spricht er zwei Monate lang nicht mehr mit seiner Tochter.
Thalar toppt das ganze noch. Es finden sich gleich zwei Stellen an denen einer weiblichen Figur, die sehr eindeutig als weiblich beschrieben wird, ihr Status als Frau abgesprochen wird allein auf der Basis, dass sie nicht "weiblich" klingt. Eine andere weibliche Figur wird dann doch tatsächlich mit dem Spruch vorgestellt: "Sie war alles was ein Mann sich wünschen konnte." Das bedeutete, so wurde es direkt danach ausgeführt, dass ihr Vater eine gute Abstammung habe und sie selbst fürsorglich und schön sein. Das ist wirklich alles was wir über diese Frau erfahren.
In Nereidas Sicht tritt Sexismus zwar weniger prägnant zutage, aber auch hier ist er zu finden. Da er wie gesagt aber weniger prägnant und offensichtlich ist wie bei den beiden Herren, werde ich es hier nicht näher erläutern.
Der Weltenbau
Was auf dem ersten Blick wie ein spannendes Konzept klingt, erweist sich an vielen Stellen als unausgereift und undurchdacht.
Es wird von einer Welt gesprochen, die eine Dunkelheit wie sie bei uns der Fall ist nicht kenne. Auf wirklich vielen, vielen Seiten danach ist es aber kein Problem diese angeblich nicht existierende Dunkelheit zu finden. Wächter laufen mit Lampen durch die Gegend, weil sie bei Nacht nichts sehen, sie müssen in einer Höhle ein Feuer entzünden, um die durchdringende Finsternis zu vertreiben in der selbst Anders mit seiner "Nachtsicht" nicht sehen kann und so weiter.
Das Magiesystem wird nicht eingehalten. Obwohl es gefühlt tausend Variationen gibt wie sich Gewirrspinnerei äußern kann, wodurch wirklich alles möglich ist, wurde zwischendurch einfach eine komplett andere Magiesorten genutzt, die nichts mit dem etablierten Magiesystem zu tun hat.
In Nereidas Sicht erfolgen einige Infodumps, die definitiv unnötig waren. Entweder waren sie für die gesamte Geschichte nicht relevant oder der erklärte Sachverhalt erklärte sich kurz nach dem Infodum von selbst, anhand eines viel anschaulicheren praktischen Beispiels.
Die Valahari (Das dominante Volk in Ranulith) unterscheiden sich sehr deutlich von den Menschen, aber es laufen exakt die gleichen Nutztiere herum wie bei uns.
Obwohl das Portal zwischen der Erde und Ranulith sehr lange geschlossen war und KEIN Kontakt zwischen den Völkern möglich war, gibt es gleich mehrere, die unsere Sprache (in dem Fall englisch) flüssig sprechen. Zudem können sie komplizierte Fachwörter ihrer eigenen Sprache in Menschensprache übersetzen.....kennen aber das Wort Zaubern nicht?
Konsistenz
Die größte Inkonsistenz ist wohl bei den Figuren.
Eine Figur wird uns beispielsweise vorgestellt und es wird etabliert, dass sie Zwielicht- und Dunkelwesen hasst. Also Anders und Atlar und damit die Hauptcharaktere aus Anders Sicht. Ein paar Seiten später lacht sie freundschaftlich mit ihnen, dann wirft sie ihnen wieder hasserfüllte Blicke entgegen, dann erzählt sie Anders ihre traurige Hintergrundgeschichte und dann will sie ihm wieder am liebsten Nichts über Ranulith erzählen.
Mehrmals vergaß eine Figur was einige Szenen oder Kapitel vorher geschehen ist und war dann überrascht als sie sich wieder damit befassen musste. Diese Gelegenheit wurde dann genutzt, um noch einmal die gedankliche Auseinandersetzung zu dem Thema zu wiederholen. Andere Sachen wurden komplett fallen gelassen sobald sie "abgehakt" waren, wie beispielsweise Anders schwere Alkoholsucht. Er macht einen kalten Entzug durch und denkt danach nie wieder an Alkohol. Einfach so.
Aber es gibt auch so etwas wie negative Konsistenz. Konsistenz an einer Stelle an der Diversität angebracht gewesen wäre. Ich rede davon, dass aus irgend einem Grund die meisten "Bösewichte", die irgendwie gruselig wirken sollen, hämisch lachen. Die Kobaltkrieger lachen, das Monster unter dem Bett von Anders' Tochter lacht, die böse Königin lacht. Es sind alle am Lachen.
Konstruktion
Alle drei Protagonisten bleiben bis zum Schluss passiv. Es gab eine Stelle an der Anders mit einem eigenen Plan um die Ecke kam, aber es war offensichtlich, dass dieser Scheitern musste, da er dem Klappentext widersprach. Es haben bei Anders Nebenfiguren entschieden was gemacht wird, bei Thalar hat eine Nebenfigur entschieden was gemacht wird und Nereida machte den Eindruck als sei sie nur dazu da, um ein wenig Boshaftigkeit der Königin und Infos zum Weltenbau zu transportieren.
Daher überraschte es mich auch nicht, dass sich am Ende des Buches fast nichts getan hat. Der große Diebstahl von Elrojanas wertvollstem Besitz? Sie haben es nach 500 Seiten nicht einmal zur Stadt geschafft. Die große Revolution? Es hakte schon bei den Vorbereitungen. Über einen Angriff oder eine Initative ihrer eigenen Seite wurde nicht einmal gesprochen.
Alle Plot-relevanten Entwicklungen kamen zu den Figuren hin. Das meine ich wörtlich. Es gab eine Stelle, da kamen Verbündete einfach so zu Besuch und haben ihre Hilfe angeboten. Kämpfe kamen zwar vor, doch sie wirkten sehr episodisch.... unsere Helden gerieten eher aus Versehen hinein als, dass sie aktiv danach suchten, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.
Eine große Enthüllung zwischendurch wirkte hochgradig unglaubwürdig, da man in den fast 10 Kapitel, die man in unserer Welt zubrachte keinen einzigen Hinweis darauf erhielt, dass die Aussage tatsächlich der Wahrheit entspricht. Solides Foreshadowing wäre nötig gewesen, wurde aber nicht eingebracht.
Einige Kapitel und Szenen, vor allem am Anfang, hätten getrost gestrichen werden können. Das hätte den Plot in vielen Fällen gar nicht, in manchen nur minimal beeinflusst. Dadurch hätte aber verhindert werden können, dass fast 150 Seiten gebraucht werden bis Anders überhaupt in Ranulith ankommt. Nach 200 Seiten war immer noch nicht alles aus dem Klappentext erfüllt denn bis er dann auch tatsächlich aufbricht vergeht noch mehr Zeit.
Ein Fazit brauche ich an dieser Stelle wohl nicht mehr schreiben. Das war definitiv der Flop meines Jahres.
Was für ein Debüt, was für ein Auftakt!!! Spannende, komplexe Dark-Fantasy auf höchstem Niveau.
Vorweg erst mal, Lichttrinker – Nachtkönig ist der Auftakt einer umfangreichen Buchreihe mit Bestseller Potential. In keinster Weise ist dem Buch anzumerken, dass es sich um das Debüt der Autorin handelt.
Das Leben des Polizisten Anders könnte besser laufen- vom Dienst suspendiert, von der Frau rausgeworfen und nun ist auch noch seine Tochter in Gefahr. Schnell muss er feststellen, dass die Bedrohung nicht von dieser Welt ist. Schon viele Kinder sind der Schattengestalt zum Opfer gefallen und um dem ganzen ein Ende zu setzen, bleibt ihm keine andere Wahl, als in die fremde Lichtwelt zu reisen, in der ein Krieg zwischen Licht und Dunkelheit herrscht.
Die Welt, in die wir hier entführt werden, ist sehr komplex und originell. Veronika Weinseis hat eine Welt mit völlig neuen Völkern und Rassen, welche mit innovativen Fähigkeiten aufwarten erschaffen. Auch die Umgebung, sei es die Natur mit ihren Farben, die Jahreszeiten oder gar der Tages- und Nachtrhythmus, lassen die Fantasyherzen mit neuen Ideen höherschlagen.
Komplex geht es weiter, und zwar mit den Charakteren, denn davon gibt es einige. Ich möchte nicht all zu viel verraten und alle meine Lieblinge zu beschreiben würde an dieser Stelle ausufern. Was sie jedoch alle gemeinsam haben, ist, dass sie sehr viel Tiefe besitzen und wundervoll ausgearbeitet sind. Ich habe nichts vermisst, weder Gefühl noch Hintergrund oder individuelle Charaktereigenschaften.
Wir Lesen die Geschichte aus mehreren Perspektiven, gerade zu Beginn des Buches wechselt die Sichtweise zwischen den Welten. Am Anfang hatte ich Mühe die Informationsflut aus der Lichtwelt zu verarbeiten, jedoch hat ein umfangreiches Glossar gute Abhilfe geleistet, wenn ich mal den Überblick verloren habe. Mit der Zeit hat sich das jedoch gegeben und ich konnte eintauchen in die überwältigende Welt.
Der Schreibstil hat mich sehr beeindruckt, trotz des etwas hören Anspruchs der Wortwahl, liest es sich sehr locker. Qualitativ gibt es hier nichts zu meckern, authentische Dialoge und ein sehr bildlicher, atmosphärischer Beschreibungsstil lassen den Leser ganz tief in die Geschichte eintauchen. Der Plot ist gut durchdacht und da es sich um den Auftakt der Reihe handelt, lässt er viel Spielraum für die Folgebände offen. Von Spannungsaufbau kann hier nicht die Rede sein, da die Spannung von Beginn an da ist und so gut wie nie abflacht. Schon nach dem ersten Kapitel war ich von der düsteren Atmosphäre und der Spannung so gefangen, dass ich das Buch unmöglich aus der Hand legen konnte.
Fazit: Für mich hat dieses Buch absolutes Highlight Potenzial und ich bin jetzt schon froh, dass es sich um eine umfangreiche Reihe handelt, denn ich konnte mich nur schwer von dieser Geschichte trennen. Tolle Charaktere, eine beindruckende Welt und ein überragender Schreibstil, somit also eine absolute Leseempfehlung für alle, die es düster, spannend und episch mögen.
Lichttrinker konnte mich von Anfang an mitreißen. Normalerweise kann ich es bei Portalfantasy gar nicht erwarten, unsere Welt zu verlassen, hier war es aber ausnahmsweise mal so, dass ich von Beginn an total dabei war. Anders' Probleme und seine Versuche seine Tochter zu beschützen fand ich sehr stark beschrieben. Als er dann in die Welt von Ranulith überwechselte stockte es für mich kurz etwas. Protagonist und Leser werden hier erstmal mit Informationen und Erklärungen überschüttet - das gab es auch nochmal an 1, 2 anderen Stellen - sodass hier erstmal der Flow verloren ging. Keine Angst, das fängt sich dann sehr schnell wieder. Ich mag Anders als ambivalenten Protagonisten sehr gerne und auch ein paar der Nebenfiguren haben es mir angetan. Die Welt und das Potential was hier aufgebaut wurde weckt meine Neugier, die Geschichte ist spannend erzählt und ich freue mich auf die Entwicklungen, die schon angedeutet werden.
Protagonist ist der suspendierte Polizist Anders Clayton, dessen Tochter vom Schwarzen Mann heimgesucht wird. Auch andere Kinder und Eltern sind dem Schrecken zuvor zum Opfer gefallen. Um seine Tochter zu retten lässt sich Anders auf einen Handel ein. Dieser führt ihn geradewegs in eine fremde Lichtwelt, die ihren ganz eigenen Krieg mit der Dunkelheit führt. Damit der Schwarze Mann keine Kinder mehr tötet, muss der pausierte Polizist in den Konflikt eingreifen und sich Gegnern stellen, die weit Mächtiger sind als er selbst ...
Spannung und Storyaufbau
Das Buch besitzt eine Spannungskurve die ähnlich eines Thrillers schnell ansteigt und sich das ganze Buch hindurch auf einem hohen Level hält. Es gibt über das gesamte Werk hinweg keinerlei Längen, insbesondere weil ständig neue Elemente auftauchen, die der Leser noch nicht ganz durchschaut. So bleibt ständig die Frage: Was bedeutet das? Was kann da jetzt kommen? Ist das was Gutes oder was Schlechtes? Sind die Dinge wirklich so?
Stil
Puh - dieses Buch ist für ein Debüt stilistisch überragend. Ich habe selten ein Erstlingswerk (unabhängig ob Verlag oder Selfpublisher) gelesen, das eine derart hohe Qualität aufweist. Es gibt nur marginale Dinge, die mir aufgefallen sind und das will schon etwas heißen. Veronika besticht durch einen breiten Wortschatz und unterhaltsamen Beschreibungen. Das Buch ist Multi-Perspektivisch, erlaubt jedoch eine schnelle Orientierung, da es nur wenige harte Wechsel gibt. Die Charaktere sind durch die Bank weg interessant und bieten für Folgebände Potenziale, die ich gern ausgeschöpft sehen wollen würde. Das Worldbuilding ist komplex und sehr gut durchdacht. Ich bin sehr gespannt, wie sich daraus der weitere Plot entwickelt.
Ende
Da es sich um den Auftakt einer Reihe handelt, bleibt das Ende natürlich offener als bei einem Einzelband und trotz der vielen ungeklärten Fragen gehe ich überraschenderweise nicht mit einem unbefriedigten Gefühl aus der Geschichte. Allerdings kann ich auch nicht den Finger drauf legen und sagen, woran das genau liegt.
Fazit
Klare Kaufempfehlung für jeden, der gern Dark Fantasy oder Thriller/Horror liest, spannende Charaktere liebt und in komplexe Welten eintauchen will!
Bei den vielen guten Rezensionen habe ich mich doch zum Kauf überreden lassen und muss sagen, es war eine herbe Enttäuschung.
Eine vollständige Rezension folgt, sobald ich die Zeit dazu finde das alles niederzuschreiben. Ich habe doch sehr viel zu mosern. Nur so viel vorweg, auf logische Physik, Beziehungen auf Augenhöhe und spannende Intrigen braucht man hier nicht zu hoffen. Die Komplexität der Figuren bewegt sich eher auf dem Niveau eines Jugendromans und der Schreibstil ist recht schwülstig.
Ich denke in Zukunft werde ich mich von Selfpublishern fernhalten und mich wieder auf traditionell verlegte Bücher konzentrieren. Da kann ich mir sicher sein, dass vorher ein geschultes Auge die Qualität des Textes überprüft hat. Nicht jedes Buch kann jedem gefallen, aber mit einem ordentlichen Lektorat hätten hier viele Anfängerfehler vermieden werden können.
War leider nicht meins. Die Handlung hat sich für mich sehr langatmig angefühlt. Der Beginn war noch wirklich sehr spannend, mit Gänsehautbeschreibungen, aber dann ist es für meinen Geschmack zu ausführlich und wiederholend geworden. Deshalb war für mich dann das Spannungsgefühl irgendwie weg und kam nicht mehr so richtig zurück. Die Idee fand ich aber sehr spannend, die Umsetzung war einfach nicht ganz das Richtige für mich.
Zwei Welten, die nicht verschiedener sein können und mitten darin ein vom Dienst suspendierter Cop -Anders, der Unmögliches vollbringen will um seine Tochter zu schützen. Eine dunkle Königin, die mehr und mehr Macht an sich reißen will und eine kleine Gruppe, die eine Rebellion dagegen führt, verkomplizieren die Sache mehr und mehr und Anders findet sich inmitten eines gefährlichen Spiels wieder. Hier geht es um so viel mehr als er anfangs geglaubt hat. . . Und damit möchte ich das Buch auch schon gerne liebend gerne jedem von euch in die Hand drücken! Veronika veröffentlicht mit Lichttrinker ihr Debüt, doch das merkt man beim lesen keines falls. Für mich reiht sie sich in die Reihe der ganz großen Fantasy Autoren ein und beweist nicht nur unfassbar geniales Worldbuilding und Charakterzeichnungen, nein, auch ihre angewandte Sprache ist so gut, so anspruchsvoll und passt sich sogar den jeweiligen Schauplätzen immer wieder an! Ich war vom ersten Kapitel an verliebt in die Atmosphäre, die mich regelrecht in die Geschichte eingesogen hat und konnte nicht genug bekommen! Ich habe mich richtig in die Figuren verliebt und in mir brennt die Sehnsucht sofort weiterlesen zu wollen, es ist richtig Folter! Ich brauche mehr Atlar, mehr Thalar und Nuallán und mehr von dieser faszinierenden Welt. . . Lichttrinker ist der Auftakt einer epischen Saga und definitiv eines meiner absoluten Highlights im Fantasybereich und das nicht nur dieses Jahr.
Kurzmeinung vorweg: Ein wahnsinnig spannender Dark-Fantasy Reihenauftakt - welcher bekannten Reihen in nichts nach steht! Mein Jahreshighlight 2020
Lichttrinker ist Band Eins der Nachtkönig-Reihe und das Debüt von Veronika Weinseis. Es geht um Anders, dessen Leben sich in einer stetigen Abwährtsspirale befindet. Für seine Tochter Madison würde er aber alles tun! Als diese von Albträumen heimgesucht wird, wacht er über sie und bemerkt, dass die Albträume keineswegs die Hirngespinste eines Kindes sind. Um Madison vor dem Bösen zu schützen geht er einen gefährlichen Handel mit der Finsternis ein. Um diesen einzuhalten muss er in eine andere Welt Reisen - voller Licht und dennoch voller Gefahren. Das Buch liest sich wie ein Thriller umhüllt von Fantasy. Von Anfang an ist ein hoher Spannungsbogen vorhanden, der nie abebbt. Veronika hat eine Welt geschaffen, die vor Fantasie nur so strotzt. Ranulith, die Welt des Lichts, ist ganz besonders. Es gibt so viel zu entdecken. Und mitten drin ist Anders, welcher nur seine Tochter vor der Finsternis retten möchte nun aber Teil eines Krieges in Ranulith ist. Klar, muss man zunächst erstmal die Welt besser kennenlernen und die vielen Charaktere aber zum Glück gibt es eine Figurenliste sowie ein Glossar. (Veronika denkt an alles!) Hätte ich vorher nicht gewusst, dass es das erste Werk der Autorin ist, wäre ich nie darauf gekommen. Ihren Schreibstil kann man bereits gut und gerne als episch bezeichnen. Das Wordbuilding ist ein Traum, sodass man durch die Seiten fliegt. Die Charaktere sind super ausgearbeitet, sodass man schnell eine Beziehung zu ihnen aufbaut. Die Vorstellungskraft und Fantasie von Veronika Weinseis lässt auf viele weitere Spannenden Bände hoffen. Somit ist es mein absolutes Jahreshighlight in 2020!
Ein fantastisches Debüt! Die Welt Ranulith ist detailliert und facettenreich durchdacht; es gibt verschiedene Völker, Arten von Magie und coole Besonderheiten (wie zb die niedrigere Lichtempfindlichkeit im Vergleich zu Menschen) und viele andere coole Ideen, die mir so noch nicht begegnet sind. An manchen Stellen mag es vielleicht ein wenig unübersichtlich werden, doch dafür gibt es hinten im Buch einen praktischen und ausführlichen Glossar, in dem ich schnell nachschlagen konnte. Der Schreibstil liest sich meiner Meinung nach ebenfalls sehr angenehm und bildhaft. Auch die Figuren sind größtenteils interessant, besonders Atlar und Nereida fand ich super spannend und hoffe, in den nächsten Bänden noch mehr über ihre Geschichte zu erfahren. Mit der Hauptfigur Anders hatte ich gerade am Anfang Probleme, mir gefiel nicht dass er die Schuld an seiner Situation permanent anderen gibt und die Wünsche seiner Ex-Frau nicht berücksichtigt. Was ihn betrifft, gibt es definitiv Spielraum für Charakterentwicklung. Thalar wiederum ist in meinen Augen eine Hauptfigur mit bereits gefestigtem Charakter, bei dem vor allem die noch kommende Storyline sehr interessant zu werden verspricht. Auch seine wachsende Fähigkeit und seine Beziehung zu Nuallan waren spannend zu verfolgen, ich bin echt neugierig was sich bezüglich insbesondere letzterer noch entwickelt. Die Atmosphäre der Geschichte gefiel mir sehr gut, sie ist düster und mit Horrorelementen, aber auch Märchen, Göttern und Legenden geschmückt und bietet ein vielseitiges Konstrukt. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen und bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung, in der man (hoffentlich) mehr über den neuen Handlungsstrang am Ende dieses Buches erfährt.
Anders Claytons Leben befindet sich in einer Abwärtsspirale, nicht nur das ihn seine Frau herausgeworfen hat, nein sogar sein Job ist in Gefahr. Doch als seine Tochter Albträume hat und er sie beschützen will. Merkt er das diese Monster real sind. Er folgt dem Schatten und kommt in eine fremde Welt die mitten in einer Revolution steht. Ranulith wird von Königin Elrojana regiert, doch sie ist eine gute Königin.... Gleich nach den ersten Seiten bin ich gefesselt und will mehr wissen und lesen. Die Figuren werden einen vorgestellt und auch gleich noch eine ganz neue Welt. Immer mehr Charaktere tauche auf, doch man kann den Überblick behalten. :) Mit jedem Kapitel steigt man weiter in eine komplette Welt hinab und kommt daraus nicht so schnell wieder hervor. Man lernt die vielen verschiedenen Charaktere kennen und eine außergewöhnliche Welt mit ihren Eigenschaften, die mich faszinieren. Eine epische Geschichte, die einen nicht so schnell wieder loslässt. Es beginnt mit sehr vielen verschiedenen Geschichte, an verschiedenen Punkten, doch scheint alles zusammen zu laufen. Anders ist einer der Hauptcharaktere und es ist spannend zu sehen wie er sich verändert, wie so manche anderen Charaktere. Nach Stunden langen schmökern und genießen kam dann der Cliffhanger am Ende und jetzt heißt es warten auf das nächste Band und bin gespannt darauf was mich dort erwartet.
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, vor allem weil viele davon schwärmen. Leider konnte es mich nicht ganz packen. Die ersten Kapitel haben mir noch gut gefallen und auch Anders, der Hauptprotagonist war mir auf irgendeine Weise sympathisch, weil er so vollkommen unperfekt war. Auch den Aspekt mit dem schwarzen Mann fand ich super interessant und klasse umgesetzt. Als es dann aber in die neue Welt ging, in die Welt des Lichts, War ich komplett raus. Die Fremdwörter haben mich geradezu erschlagen und mich irgendwie immer aus der Geschichte gerissen. Die Welt wird auch viel später nach und nach erklärt, aber auch nur halb, weil immer wieder etwas neues dazu kommt. Zwar gibt es ein Glossar, ich konnte damit allerdings wenig anfangen, da ich das Buch als E-Book gelesen habe. Ich fand es sehr schade, dass ich so oft Fragezeichen über dem Kopf hatte und somit die Geschichte nicht richtig genießen konnte. Ich glaube nämlich, sie hätte ganz großartig sein können. Nichts desto trotz gibt es ja wohl genügend Leser, denen das Buch gefallen hat. :)
Fremde Welten, magische Wesen und eine abenteuerliche Reise…
Im Rahmen einer Leserunde bei LovelyBooks dufte ich ein digitales Rezensionsexemplar des Buches lesen und möchte mich herzlich für die Möglichkeit, an dieser Leserunde teil zu nehmen, bedanken.
Das High Fantasy Abenteurer hält einiges bereit: es entführt einen in die Lichtwelt Ranulith, in der es keine richtige Dunkelheit gibt und wir Menschen als Zwielicht-Wesen gelten. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Wir reisen mit Anders, einem Menschen, nach Ranulith, wo er mithilfe von Atlar (ein Schattenwesen), und Nereida (ein Lichtwesen) die Seele Atlars zurückholen soll.
Den Plot finde ich wirklich sehr sehr gut und ist für eingefleischte High Fantasy Leser auf jeden Fall das richtige Buch. Denn High Fantasy ist ein kompliziertes Genre. Für mich, wurde es mit voranschreiten der Kapitel immer schwieriger, das Geschehen zu verfolgen und ich denke, dass es einfach zu kompliziert für mich ist.
Ich möchte dieses Buch jedem ans Herz legen, der dieses Genre gerne liest!
Ich liebe ja dieses Cover 😍 Der Schreibstil gefällt mir gut, denn er ist flüssig und schön düster. Die Charaktere sind nicht so meins, was jedoch nicht an dem düsteren Setting liegt. Mir hat da hin und wieder einfach die Tiefe gefehlt. So einige Entscheidungen konnte ich aus moralischen Gründen nicht nachvollziehen, aber ok, es ist nun mal Dark Fantasy, was ich normalerweise sehr gerne mag 😅 Trotzdem würde ich Band 2 lesen.
Dies ist eine negative Rezension, bitte beachte dabei, dass es meine Meinung ist, es muss nicht auf dich zutreffen.
F: Dein letztes Buch im Fantasy Bereich, was du abgebrochen hast?
Meins ist von Veronika Weinseis ,,Licht Trinker- Nachtkönig” ,Auftakt einer Reihe, die laut Autorin acht Bände beinhalten soll, diese sind in Planung. Aktuell wird für Band drei ein Crowdfunding gemacht.
Ich fange mit positiven Dingen an.Das Cover ist einfach schön passend zu einem Charakter im Buch, den ich mir genau so vorstelle. Alexander Kopainski hat hier tolle Arbeit geleistet!
Die Qualität des Buches ist mega, sei es die Klappenbroschüre mit den tollen Softcover und der wunderschönen Schrift, die einen tollen Glanz und einen 3D Effekt hat. Auch drinne der Buchsatz, der Zeilenabstand ist super ,hinzu kommt die Kapitel Zierden sind gut umgesetzt, ein Hingucker. Eine Landkarte ist vorne und hinten gedruckt.
Es gibt hinten ein Glossar und eine Figurenliste.
Und trotzdem hat es nicht geklappt. Warum?
Also die Geschichte fängt sehr vielversprechend an und zwar startet sie in Seattle im Urban Fantasy Bereich. Das hat mir gut gefallen, auch dass ich zu dem Protagonist Anders eine Verbindung aufbauen kann ,da er Vater ist und eine schwierige Zeit durchmacht .Seine (noch) Ehefrau ist absolut unsympathisch und er erschwert ihm den Umgang mit der gemeinsamen Tochter irgendwo.
Auf jeden Fall konnte ich es nachvollziehen, wie Anders handelt und dieses Wesen, was seine Tochter bedroht, hat mich am Anfang gegruselt.
Doch im Laufe der Handlung ist diese Gefahr abgeflacht. Wieso ?
Spoiler ➡️ Anders muss seinen Feind helfen, damit ,dieser seine Tochter nicht auffrisst .Was mir dabei nicht gefällt das Anders ganz gemütlich das Abenteuer antritt, da dieses Wesen namens Altar mit ihm zusammen reist.Es gibt absolut kein Druck und das habe ich auch in den Seiten gespürt. Das führt dazu, dass ich keine Spannung/ Druck spüre und dadurch nicht den Wunsch weiterzulesen ,er hat ja alle Zeit der Welt. Seine Tochter ist außer Gefahr. ⬅️ Spoiler Ende
Für mich sind die 328 Seiten langatmig, gerade wo Anders in die magische Welt gelangt , geht für mich die Spannung immer mehr in den Keller. Mein großes Problem ist, dass die Welt nicht erläutert wird ,im Gegenteil es wird mit komplexen Namen und Bedeutungen hin und her jongliert. Hier finde ich , trifft das Sprichwort weniger ,ist mehr zu.Trotz des Glossars wurde ich aus den ganzen Begriffen nicht schlau.Und was das ganze Gerede soll.
Auch habe ich zu den Figuren in der Fantasywelt keinen Draht gefunden. Beim Lesen sind meine Gedanken immer zu anderen Dinge geflogen ,das ist einfach mein Zeichen, dass es mich nicht unterhält, eher langweilt.
Der Schreibstil ist sehr ausgeschmückt, gerade im Königreich und die Parts in Seattle sind sehr bodenständig und flüssig geschrieben. Die Handlung wird in der dritten Perspektive wiedergegeben. Aus Anders Sicht und von einem anderen Protagonisten.
Tja ,es fühlt sich nicht gut an, das erste Buch in diesem Jahr erwischt zu haben,dass mich absolut enttäuscht hat, aber das war eine Frage der Zeit .
Wenn euch der Klappentext gefällt, schaut einfach rein ,vielleicht gefällt es euch.
Vielen Dank für das Bereitstellen der Blogger-Box an die Autorin!
Alles Gute, eure Jassy!
This entire review has been hidden because of spoilers.
Erst einmal ganz lieben Dank an Veronika, dass ich Lichttrinker als Rezensionsexemplar lesen durfte! Das beeinflusst aber in keiner Weise meine Meinung. :)
Veronikas Schreibstil ist wirklich angenehm zu lesen und an den passenden Stellen sehr detailreich. Einzig und allein, dass die Namen oft wiederholt werden, möchte ich hier anmerken, wobei mich das nicht ganz so sehr gestört hat.
Die Geschichte verfolgt unglaublich viele Personen, was einerseits super spannend, andererseits aber auch recht verwirrend war. Ich gebe zu, die meisten Namen habe ich bereits wieder vergessen.. ^^’ Zum Glück gibt es ein Namensverzeichnis. :D
Anders, unser menschlicher Protagonist, empfand ich als wirklich toll. Er hat mehr Ecken als ein ungeschliffener Diamant, aber das machte ihn so liebenswürdig! Er hat seine ganz eigenen Probleme und Ängste, doch um seine geliebte Tochter zu retten tut er alles. Man kann seine Schwierigkeiten dabei wirklich toll herauslesen!
Zu Atlar möchte ich gar nicht sooo viel sagen, außer, dass er es mir total angetan hat. Die Dynamik zwischen ihm und Anders war besonders und stellenweise auch einfach zum Schießen! xD Ich bin wirklich gespannt, wohin das Ganze noch führen wird.
Thalar und Nuallan sind mir ebenfalls gut im Gedächtnis geblieben. Ich mochte die Beiden und bin auch hier gespannt, was aus ihnen wird!
Die Story fand ich wahnsinnig spannend! In guter Fantasy Manier gibt es mehrere Welten, von denen uns nur eine wirklich vorgestellt wird. Es bleibt also einiges zum Rätseln offen und ich bin gespannt, was die anderen Welten noch offenbaren werden.
Die Geschichte wird in mehreren Perspektiven erzählt, wodurch wir nicht nur Anders begleiten, sondern auch Einblicke hinter die Kulissen von diversen Machenschaften bekommen. Anders Perspektive ist allerdings die, die am meisten vertreten ist.
Ich muss zugeben, dass ich mir anfangs mit den Kapiteln bzw. Abschnitten, die nicht aus Anders Sicht erzählt wurden, wirklich schwer getan habe. Klar, die Charaktere kommen aus der anderen Welt, dementsprechend macht es da nicht sonderlich Sinn, alles zu erklären. Dennoch war das permanente Nachschlagen im Glossar anstrengend und hat den Lesefluss gestört. Das bessert sich allerdings im Verlauf der Story.
Was den ein oder anderen eventuell auch stören könnte, ist, dass das Buch niemals als ein Band konzipiert wurde und deshalb auch nicht wirklich einen Plot hat, der am Ende aufgelöst wird. Stattdessen haben wir einen roten Faden, der uns durch das Buch führt und offen für Band 2 bleibt.
Das Buch ist ein Dark Fantasy Buch und als solches tut es seinen Job auch wirklich gut! Einige Stellen waren so düster und wahnsinnig gut beschrieben, dass sie mich in meine Träume verfolgt haben... Alpträume um genau zu sein. Wie oft wurde mir schlecht oder hatte ich Gänsehaut von gewissen Szenen... Wirklich großes Kino!
Ich kann euch abschließend also so viel sagen: Wer mit den oben genannten Kritikpunkten leben kann, Dark Fantasy mag und kein Problem mit ein wenig Boys Love hat, der ist hier genau richtig! :3
🌿>>Verdammt, kommen Sie schon her, statt wie eine streunende Katze hier herumzuschleichen, Clayton. [...]<<🌿
Genau in solch eine faszinierende Welt, die gleichzeitig voller Schrecken einen atemlos zurücklässt, stolpert Anders. Er, der suspendierte Polizist. Allein und einsam, getrennt von seiner Familie wegen seiner Alkoholsucht. Genau der, der sehr schnell merkt, dass hinter den Alpträumen seiner Tochter etwas lauert. Etwas Dunkles, fremdartiges. So macht Anders Clayton sich auf die Suche, nach der Gefahr um ihr zu trotzen und seine Lieben zu schützen. Nur dieser Schutz kostet ihn weit mehr als sein Leben und nimmt ihn mit in eine Welt die komplett anders ist und doch vertraut: Ranulith, das von einer unsterblichen Königin regiert wird. Genau diese Königin soll Anders bestehlen um alles wieder zum Guten zu fügen. Dabei ahnt er noch nicht, dass er mitten hinein in eine Rebellion geraten wird, die weit größer ist, als sein Problem.
Meine Meinung
Fazinierender Auftakt der mich geflasht hat!
Genau das fällt mir sofort ein, wenn ich an das Buch “Lichttrinker: Nachtkönig” denke. Das Cover war das erste das mir damals bei VÖ. ins Auge fiel. Hier gefällt mir das düstere, vermischt mit einem interessanten Titel der neugierig macht. Dazu dann ein Klappentext der nach mehr verlangt.
Hier lernt man eine zerbrochene Familie kennen. Ein Vater der gegen seine eigene Dunkelheit anzukämpfen scheint und eine Frau und Mutter, die ihr Kind vor dem Vater, der einst ihr Geliebter war, fernhalten will. Nur was wäre wenn … Wenn seltsame Fälle bekannt wären, in denen die Kinder verschwinden und sogar ihre Mütter. Wenn das eigene Kind von Alpträumen heimgesucht wird.
Genau hier wurde ich hellhörig. Anders Tochter scheint ein aufgewecktes Mädchen zu sein mit ihren neun Jahren und leidet des Nachts heftig. Und zwar so heftig, dass ihr die Lebenslust abhanden kommt. Anders will seine Tochter unterstützen und trifft auf ein Monster, das weitaus realer erscheint als ein Alptraum je sein könnte. Dass da der Verstand verrückt spielt und man tausend Fragen hat wie: Was willst du von meinem Kind? Würden mir auch unter den Nägeln brennen.
Ich finde die Idee zu diesem Geschöpf der Nacht sehr interessant und auch was man in solch einem Fall bereit ist zu tun. Anders ist ein Kämpfer und merkt schon bald, dass es etwas wichtigeres gibt als den Alkohol und kämpft für das was er liebt.
Hier wird man mitgenommen zu einer grausamen Königin namens Elrojana, die die Herrschaft über Ranulith inne hat. Aber nicht jeder ist zufrieden und eine Revolution findet sich zusammen um ihr entgegenzutreten. Anders wird mitten hinein in diese Welt katapultiert. Denn dort liegt das Geheimnis um den Alptraum seiner Tochter.
Hier gibt es nicht schwarz und weiß, sondern eine epische Welt die es hier zu entdecken gilt. Mit so viel unterschiedlichen interessanten Charakteren, die ich nicht nur sehr gut ausgearbeitet vorfand, sondern die mich auch mitreissen konnten und begeistern. Hier fiebert man mit, wenn es um alles oder nichts geht, mit den einzelnen Schicksalen die man hier trifft und die das Lesen besonders machen von diesem düsteren Fantasyepos.
….packender & fantasievoller Einstieg, der spannend auf mehr zurück lässt…
Das Buch macht schon mit dem Cover einen eindrucksvollen ersten Eindruck, es ist wunderschön dunkel und geheimnisvoll gestaltet und sticht mit der Protagonisten im Vordergrund hervor.
Die Geschichte beginnt mit Anders und seinem Leben, in dem er nicht mehr klar sieht, suspendiert und ohne Hoffnung auf Besserung zieht er sich immer wieder zurück. Die Liebe zu seiner Tochter ist das einzige wahre, als diese dann von schrecklichen Albträume geplagt wird ist er liebevoll an ihrer Seite. Was er nicht weiß ist dass dahinter viel mehr steckt, verschwundene Kinder, Monster in der Dunkelheit, die zu schnell Realität werden.
Besonders der eine Bösewicht sticht sofort hervor und Anders versucht alles um seine Tochter zu schützen. Atlar ist aber nicht von der sanften Sorte und fordert für die Rettung unmögliches, ob er es schafft? Lest selbst.
Veronika Weinseis schafft eine gefährliche, fantasievolle und packende Welt, die einen in den Bann zieht und mit den Protagonisten, ihrer Stärke als auch dem erstaunlichen Taten überzeugt. Was natürlich am tollen Schreibstil liegt, der einnehmend, mitreißend, bildlich, gefühlvoll, spannend, fantasievoll, düster gleichzeitig locker und leicht zugleich.
Der Leser stellt sofort eine Verbindung zu dem Protagonisten her, teilt deren Schrecken, Ängste, das Gefühlschaos, die nervenaufreibenden Kampf sowohl die schockierenden Wendepunkte in Ihrem Leben. Besonders der Wechsel zwischen den Sichtweise, zieht einen in den Bann und lockt nicht nur einen packenden Handlungsstrang sondern erzeugt Spekulationen in welches sich die Geschichte entwickelt.
Eine wundervoll aktionistische wie auch packende, einnehmend gestaltetes Werk, das voller unerwarteten Wendepunkte, mutiger Taten und voller Opfer steckt.
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und wurde gut unterhalten, muss aber äußern dass ich etwas Zeit brauchte, um in dieser zu versinken und mich meist die Sicht von Anders und Atlar am meisten bewegt und gefesselt hat, so dass die anderen meist in den Hintergrund und zu ausführlich dargestellt wurde. Trotz dessen muss man festlegen, dass die Komplexität der Charaktere sowie die Einblicke innerhalb der Welten perfekt gestaltet sind und eine große Aufmerksamkeit fordern, man gut drauf achten muss, damit man kein wichtiges Details übersieht.
Das ist der erste Teil der Reihe und bietet einen guten Einstieg, endet natürlich mit einem Cliffhanger und lässt einen neugierig auf den nächsten zurück.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag. Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt.
Anders‘ Tochter Madison wird Nachts von einem Monster heimgesucht und gleichzeitig verschwinden immer wieder Kinder. Es ereignen sich seltsame Dinge, die Anders auf die Spur des Monsters führt, dass womöglich die Kinder verschwinden lässt. Er macht sich Sorgen um seine Tochter, denn sie soll das nächste Opfer sein. Doch bevor das Schattenmonster sie in die Finger bekommen kann, versucht Anders es aufzuhalten. Vergeblich. Ihm steht ein übernatürliches Wesen gegenüber. Doch das ist nur der Anfang. Er gelangt in eine für ihn unbekannte und gefährliche Welt, damit beginnt der Kampf gegen die Dunkelheit. Mit Lichttrinker begibt man sich in eine neue, mysteriöse Welt, die einen von Anfang an in seinen Bann zieht. Da ich gerade sehr viel Fantasy lese, kam das Buch wie gerufen. Ich bin immer noch hin und weg von der ganzen Geschichte und dessen Charaktere. Am Anfang war es ganz schön viel Informationen auf einmal, da man die Welt erst kennenlernt. Mit der Zeit bin ich mit allen neuen Begriffen gut klar gekommen und konnte mich voll und ganz auf die Geschichte einlassen. Das Buch ist wirklich Fantasy pur und ich liebe es! Veronika hat eine ganz neue Welt erschaffen und die dazu perfekten, unperfekten Protagonisten. Egal ob Gut oder Böse, sie passen perfekt in die Geschichte. Es gibt bis jetzt keinen Protagonisten, den ich nicht auf seine Art und Weise sympathisch finde. Einige sind mir ziemlich schnell ans Herz gewachsen. Lichttrinker ist spannend, fesselnd, voller Action und beinhaltet eine gute Portion Humor. Ich konnte das Buch bei manchen Szenen gar nicht mehr aus der Hand legen, so gefesselt war ich von der Geschichte. Was mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat, war das eindrucksvolle Cover. Es ist ein absoluter Blickfang und passt so gut zu der Story. Würde ich das Buch im Buchladen sehen, wäre es definitiv ein Cover-Kauf wert. Neben dem wunderschönen Cover, fällt der Schreibstil auf. Er ist flüssig und lässt sich super leicht lesen. Die Erzählperspektive ist zwar nicht meine Liebste aber die einzigartige Handlung und der tolle Schreibstil hat mich das vergessen lassen und mir schöne Lesestunden gebracht.
Vielen dank an Veronika Weinseis, dass ich das Buch vorab lesen und Teil ihres tollen Bloggerteams sein durfte.
Fazit
„Lichttrinker“ ist einzigartig, spannend und absolut empfehlenswert. Ich kann euch das Buch von ganzem Herzen empfehlen. Ich bin so froh, dass die Geschichte von Anders und den Anderen noch nicht vorbei ist und es einen zweiten Band geben wird. Lest das Buch! Es ist ein super Aushängeschild für Fantasy, wie sie im Buche steht!
Klapptext: Zwischen Leben und Tod liegt Unsterblichkeit. Doch was passiert, wenn jemand stirbt, der nicht sterben kann? Anders‘ Tochter Madison wird von einem albtraumhaften Schattenwesen bedroht. Um sie zu retten, reist Anders nach Ranulith, eine Welt, in der Finsternis fremd ist. Sein Auftrag: Die Essenz der Dunkelheit zurückholen, die die unsterbliche Königin Elrojana gestohlen hat. Doch dort gerät er immer tiefer in die Rebellion, die sich gegen Elrojana erhebt, und zieht den Blick düsterer Götter auf sich.Diese Geschichte erzählt von den Fesseln des eigenen Verstandes und einer Welt voller fremdartiger Magie. Hier gibt es keine Helden, kein Gut oder Böse, nur Individuen mit Zielen und unterschiedlich viel Macht, sie zu erreichen. Begleite Anders durch Ranulith, eine Welt, in der die Sonne nie untergeht. Schmiede gemeinsam mit Thalar Pläne, eine unsterbliche Königin zu stürzen. Kämpfe zusammen mit Nereida gegen die Schatten ihrer Vergangenheit. Lichttrinker ist der Auftakt einer epischen Geschichte und Teil eins eines Doppelbandes. Es legt den Grundstein für eine Welt voller unterschiedlicher Kulturen und Ausprägungen von Magie, die erst nach und nach klarer werden. Lerne immer mehr über Gewirrspinner, Silberzungen, Saltastellari und viele mehr.
Cover: Ich finde das Cover sehr gelungen, denn man kann daran schon ein paar kleine Details sehen, die später in der Geschichte wichtig sein könnten. Außerdem ist es mal was anderes, da es sehr dunkel gehalten ist und ich kaum Bücher kenne, die so ein dunkles Cover haben.
Wie ich das Buch finde: Es hat etwas gedauert, bis ich mich in den Welten zurechtgefunden habe, aber sobald ich das hatte war das Buch sehr spannend und mitreißend. Ich finde an diesem Buch besonders schön, dass der Hauptprotagonist männlich war und fast die komplette Geschicht aus männlicher Sicht erzählt wurde. Die Welt in der das Buch hauptsächlich spielt ist sehr komplex und in jeder Ecke gibt es etwas neues zu entdecken. Aus diesem Grund sollte man sich wenn man das Buch liest nur darauf konzentrieren, denn sonst bekommt man nicht alles mit. Die Geschichte wird von mehreren Charakteren erzählt, die alle für sich sehr komplex aber auch tiefgründig sind. Durch diese verschiedenen Charaktere bekommt man von allen Seiten der Geschichte etwas mit und sie wird nur noch spannender, denn man kann fast nie vorher sehen wie die Chaktere handeln werden oder was für Konsquenzen bestimmtes handeln hat.
Lichttrinker ist Teil 1 der Nachtkönig-Reihe und das Debüt von Veronika Weinseis. Auf dem Cover, was in Schwarz gehalten ist, sehen wir die untere Hälfte eines Gesichts. Vom oberen Coverrand, aus Nase und Mund, läuft schwarzes Blut. Der Titel hebt sich eindrucksvoll in Gold von dem Ganzen ab. Wie der Klappentext verrät, muss unser Protagonist Anders in eine fremde Welt reisen, denn nur dort kann er das Monster aufhalten, was seine Tochter bedroht. Dennoch muss er aufpassen, da eine falsche Handlung beide Welten vernichten könnte. Veronika hat mit ihrem Debüt eine Welt erschaffen, die gänzlich anders ist, als unsere und gleichzeitig von gängigen bekannten Fabel- und Fantasywesen abweicht. Gut, die Dunkelheit, auch schwarzer Mann genannt, ist vielen durchaus ein Begriff, aber hier ganz individuell gestaltet, genauso wie die Bewohner der hellen Welt, unter denen sich Flüstermünder, Gewirrspinner und einige andere verschieden begabte, teils menschenähnliche Wesen befinden. Für ihren Debütroman war es eine Meisterleistung, denn ich als Vielleserin würde ihn nicht als Debüt erkennen, wenn ich es nicht wüsste. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass beim ersten Buch nicht immer alles perfekt ist, denn jeder fängt ja mal klein an. Veronika hat sich jedoch mit viel Herzblut in ihre Arbeit gekniet und gezeigt, dass man auch am Anfang großartige Werke hervorbringen kann. Die Autorin lässt einen ganz in ihre Welt eintauchen, was man auch muss, möchte man dieses komplexe Gewirr der fremden Welt verstehen. Dabei zeigt sie uns, dass nicht alles immer so schwarz-weiß ist, wie wir es manchmal gern sehen möchten. Kein Mensch ist nur gut und die wenigsten sind nur böse. Es gibt so viel dazwischen. Böse Menschen mit guten Eigenschaften, gute Menschen, die Fehler machen, gute Menschen, die böse Dinge tun müssen, vielleicht aus Verzweiflung oder sogar damit andere Menschen gut sein können. Die Welt ist deutlich vielschichtiger als schwarz und weiß, und das zeigt die Geschichte, neben vielen anderen Aspekten, z.B. der Andersartigkeit, die jemanden dazu bringt sich zu verstecken und zu verstellen, sich minderwertig zu fühlen, auch wenn es keinen Grund dazu gibt. Jeder Mensch ist auf seine Weise wertvoll. Ich freue mich schon auf Band 2.
Ein unsichtbarer Schatten verbreitet unglaublichen Schrecken und Dunkelheit. Kinder verschwinden und kehren nie wieder zurück. Sein nächstes Opfer hat er bereits auserwählt, doch Madison ist nicht allein. Anders kann den schwarzen Mann ebenfalls sehen und versucht seine Tochter mit all seiner Macht zu beschützen. Er lässt sich auf einen Pakt mit der Dunkelheit ein und ein mitreißendes Abenteuer in fremden Welten beginnt. „Lichttrinker“ hat mich mit all seinen Facetten umgehauen. Es fällt mir tatsächlich sehr schwer, all die Eindrücke in Worte zu fassen, denn die Autorin hat so vielseitige und durchdachte Welten erschaffen, die gefüllt sind mit Geschichten, Legenden und Geheimnissen, dass es vermutlich mehr als einen Beitrag benötigen würde, um meine Buchgedanken festhalten zu können. Ich fühlte mich Anders teilweise soo nahe, der mit all dem ebenfalls zum ersten Mal konfrontiert wird und genauso viele Fragen im Kopf hat, wie man selbst. Man liest und liest und wird mit jeder Seite tiefer ins Buch gezogen, bis man sich nicht mehr losreißen kann und den Protagonisten im Krieg um Ranulith vollends zur Seite steht. Die Charaktere sind so einzigartig ausgearbeitet, ob es Anders ist, Elrojana und ihr Gefolge, die Kobaltkrieger oder Atlar, der Schatten, die Dunkelheit, in den ich mich unsterblich verliebt habe. Am liebsten würde man selbst eintauchen in das gefährliche Abenteuer und hautnah dabei sein, so faszinierend sind die Welten und ihre Bewohner, ihre Geheimnisse und all die Geschehnisse! Ich war wie hypnotisiert bis zur letzten Seite, als mich dann ein unfassbar fieser Cliffhanger wieder in die Realität zurück gezogen hat. Und da saß ich nun. Am liebsten hätte ich das Buch zugeklappt und sofort wieder angefangen, es von vorne zu lesen! ✨ ICH BRAUCHE BAND 2 😂 „Lichttrinker“ gehört definitiv nicht zu der Sorte Bücher, die man nebenher lesen kann, weil es sehr komplex, vielschichtig und intensiv ist und man sich wirklich darauf einlassen muss. Mich hat es mit jedem Wort absolut überzeugt und kommt zu meinen Jahreshighlights 2021! 🤍
Zuerst einmal muss ich das super coole Cover erwähnen. Es ist zwar auch ein wenig gruselig aber passt perfekt zum Buch.
Die Geschichte ist wirklich sehr komplex und bis zum Ende lernt man immer wieder neue Figuren kennen. Definitiv kein Buch für zwischendurch.
Ich habe mich mit diesem Buch wirklich schwer getan. Zwischendurch war ich total in der Geschichte und dann wieder so gar nicht und bin nach jedem dritten Satz abgeschweift. Zwischenzeitlich war ich ehrlich kurz davor abzubrechen. Aber ich habe mich nicht unterkriegen lassen und ich kann sagen, wenn ich nicht weiter gelesen hätte, hätte ich meine jetzige Lieblingsszene nicht gelesen. Außerdem hat es, als ich nur noch dieses Buch gelesen habe (als parallel Leser eine echte Herausforderung), mit dem Lesen auch gleich viel besser geklappt. Ein kleiner Tipp am Rande: es gibt ein Glossar am Ende des Buches. Also vielleicht hilft euch das, wenn ihr mit den ganzen Namen und Begriffen überfordert seit. Außerdem gibt es zwischendurch auch ein paar witzige Momente. Allerdings auch echt gruselige. Die Charaktere sind allesamt sehr interessant und ich denke da gibt es noch einiges zu erfahren. Besonders interessant finde ich die verschiedenen Welten. Es gibt nämlich nicht nur unsere Welt, in der wir Anders, einen der Protagonisten kennenlernen, sondern auch Ranulith eine Welt wo Finsternis fremd ist. Es gibt jede Menge Ideen und Geheimnisse, die es noch zu lösen gibt. Da bin ich wirklich neugierig wie es im nächsten Teil weitergeht.
Insgesamt ein interessanter, spannender, vielschichtiger, sehr komplexer Auftakt mit Gänsehautmomenten.
Von mir gibt es 3,5/5 Sternen und eine Leseempfehlung.
Abschließend würde ich euch auf jeden Fall raten euch Zeit für das Buch zu nehmen und es nicht parallel mit anderen Büchern zu lesen.
Bei dieser Geschichte geht es mehr als nur um unsere Welt, hier geht es um alle Welten und den Kampf zwischen Licht und Dunkelheit. Doch ist wirklich die gute Seite, die, die am hellsten strahlt?
Nachdem Anders sich auf den Deal mit Atlar eingelassen hat verlassen wir die menschliche Welt und die spannende Reise in Ranulith beginnt. Dort lernen wir wirklich viele Charaktere kennen, die alle von Bedeutung und sehr unterschiedlich vom Gemüt sind.
Anfangs hatte ich mit den Szenenwechsel meine Schwierigkeiten aber es wurde schnell besser und ich konnte mich wirklich in diese Geschichte fallen lassen. Es hat sich für mich irgendwann so angefühlt, als wäre ich dabei und ein Teil davon, nicht nur als Betrachter. Viele Begriffe und Wesen waren für mich schwieriger zu verstehen, denn ein Glossar im eBook ist nicht ganz so praktisch. Das hat dem ganzen keinen Abbruch getan und ich habe mich auch ohne Glossar durchfuchsen können.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Meine Nerven waren immer wieder gespannt wie ein Bogen und mein Herz ist mit mir im Galopp geritten. Jedoch gab es auch Ruhephasen, die mir sehr Gut gefallen haben.
Vieles ist noch im ersten Teil an Fragen offen geblieben, bzw. haben sich immer wieder welche geklärt und neue sind aufgetreten. Was aber mich weniger gestört hat. Es ist schon recht düster und die Autorin hat da nicht zu viel versprochen. Wahrscheinlich werden einige Szenen nicht jedermanns Sache sein.
Ich freue mich bereits jetzt auf den zweiten Teil der Geschichte und kann sie wirklich nur empfehlen.
Lichttrinker mit 200 Seiten weniger hätte es toll werden können.
Was mir gefallen hat: Der Plot! Der schwarze Mann, der Kinder mitnimmt und Anders, ein alkoholabhängiger, suspendierter Polizist. Anders schliesst einen Pakt mit dem schwarzen Mann, damit dieser seine Tochter verschont, im Gegenzug bekommt der schwarze Mann seine Seele zurück.
Soweit, so gut.
Die Protagonisten sind flach und unsympatisch. Es werden ständig neue Handlungsstränge eingeführt, die nichts mit dem Thema zu tun haben und auch keinen Einfluss auf den Verlauf der Geschichte haben. Das World building. Im Klappentext wird geraten kein anderes Buch gleichzeitig zu lesen, da das World building so komplex sei. Das World building ist sowas von übertrieben komplex, dass ich tatsächlich oft aus Frust das Buch weggelegt, dann nicht mehr reinkam und am Ende die Hälfte übersprungen habe. Es sind zu viele, willkürliche Begriffe für die Gottheiten (wie viele gab es eigentlich und was machen die?) für die Himmelsrichtungen, für jede einzelne Person und Gegebenheit. Ich könnte mir nicht vorstellen das als Ebook zu lesen.
Ich denke dem Buch hätten deutliche Kürzungen sehr gut getan. Keine Leseempfehlung.
2,5 ⭐️ Ich wollte das Buch wirklich wirklich mögen und hab mich unglaublich doll aufs lesen gefreut, aber am Ende war ich leider enttäuscht. Das Konzept klingt wirklich super, aber mich hat das Buch nur verwirrt. Selbst mit dem Glossar am Ende hat sich die Verwirrung gerade in Bezug auf die vielen Götter und die vielen Arten der Gewirrspinnerei nicht gelegt.
Was mich aber am meisten gestört hat, ist das die Welt an sich im Buch irgendwie nur wenig erklärt wird. Jedes Mal wenn Anders einen anderen Charakter nach der Welt fragt, sind alle nur genervt und haben keinen Bock ihm irgendwas zu erzählen. Später setzen sie dann aber voraus, dass er genau weiß wie er sich zu benehmen hat… Das hat mich zwischendurch dezent wütend gemacht. Wenn nicht mal der Hauptcharakter Ahnung von der Welt hat, wie sollen wir die dann haben?
Ein weiterer Punkt ist die Liebesgeschichte zwischen Thalar und Nuallan. Ganz ehrlich da krieg ich nur Gänsehaut, aber keine gute. Das ist keine Liebe, sondern kommt mir mehr wie fast krankhafte Obsession vor zumindest von Thalars Seite aus und Nuallan merkt man an, wie unangenehm es ihm ist.
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Die Autorin hat mit diesem Dark-Fantasy-Roman wortwörtlich voll ins "Schwarze" getroffen. Hat euch das Cover schon in seinen Bann gezogen?
Wir lernen Anders, einen gebrochenen Mann, kennen, der zwar gerade seine Ehe verloren hat, aber dem seine Familie und vor allem seine Tochter das wichtigste auf der Welt ist. Als er jedoch merkt, dass vor allem seine kleine Madison in Gefahr ist, geht er einen Pakt mit der Dunkelheit ein und verlässt hierfür seine Welt, um den Pakt zu erfüllen.
Auf dieser sehr actionreichen, teils auch brutalen Reise, lernen wir viele Charaktere kennen und haben auch Einblick in verschiedene Handlungsstränge. Ich will nicht lügen, es ist schon sehr komplex, aber es lohnt sich dermaßen dran zu bleiben. Allein die Charakterentwicklung, die sehr detaillierte Landschaft, die Story an sich ist sehr gelungen.
Ihr müsst das Buch lesen, ihr werdet es nicht bereuen!
Ich für meinen Teil bin unglaublich dankbar für diese neue Welt, in die ich reingezogen wurde und die mich in ihren Bann gezogen hat. Es ist definitiv ein Jahreshighlight für mich.
Hätte ich nicht gewusst das es das erste Buch dieser Autorin ist, hätte ich bestimmt nach weiteren Büchern von ihr gegoogelt und in Buchläden gesucht. Also das Cover und der Klappentext haben mich ja schon angesprochen. Mir hat die Geschichte so gut gefallen und vor allem der Schreibstil war flüssig zu lesen, die Spannung war auch immer da weshalb man in kurzer zeit so viele Seiten gelesen hat. Es war einfach alles dabei, verschiedene Welten mit Licht und Dunkelheit, Magiern, viele Wesen. Alle haben verschiedene Eigenschaften und trotzdem wachsen alle einem an Herzen. Die Welten sind so super beschrieben und am Ende gab es noch ein Glossar, was einem alles einfacher gemacht hat, der mit so vielen Namen überfordert war. Die Protagonisten sind einfach der Hammer 😍 genauso wie das Buch selbst. Von mir bekommt das Buch 5/5 Sternen denn weniger hätte das Buch nicht verdient.