Fünf außergewöhnliche Jugendliche auf einer besonderen Mission: der Rettung der Welt!
Die abenteuerliche Reise von Malcom, Damon, Amanda, Wilbur und Jenny – fünf Jugendliche mit übernatürlichen Fähigkeiten – ist noch nicht zu Ende. Sie stehen kurz davor, das Geheimnis um das mysteriöse Energiefeld im Pazifik zu lüften. Doch dann kommen sie einer ungeheuerlichen Wahrheit auf die Spur, die alles verändert.
>>Eine fünftausend Jahre alte Göttin. Ein zweihundert Jahre alter Dämon. Der tätowierte Junge, der die Zeit anhalten kann. Ein Mädchen, halb Mensch, halb Kampfmaschine. Der ultimative Nerd, aber praktisch unverwundbar.<< „BEASTMODE – Gegen die Zeit“ von Rainer Wekwerth ist der zweite und finale Band der Beastmode-Reihe und die Reise von Amanda, Malcom, Wilbur, Jenny und Damon geht weiter... Zum Inhalt werde ich hier nichts sagen, da ich niemanden spoilern möchte! Nachdem ich vom ersten band ja schon sehr angetan war, war ich umso gespannter, wie sich die ganze Geschichte rund um die fünf ganz besonderen jungen Menschen fortführen wird und ich kann euch sagen es wird ganz schön actionreich und spannend! Reiner Wekwerth hat die Geschichte für meinen Geschmack wirklich toll fortgeführt und letztlich zum Abschluss gebracht! Ich bin und bleibe nach wie vor besonders angetan von Amanda, so eine Göttin hat schon echt was, aber letztlich ist jeder Charakter für sich vom Autor einfach toll ausgearbeitet und wichtiger Teil des Ganzen. Neben tollen Schauplätzen wurden hier noch weitere wichtige und hochaktuelle Themen mit eingearbeitet, das hat mir auch richtig gut gefallen! Wer gerne Superheldengeschichten mag, der sollte sich diese Reihe auf jeden Fall mal näher ansehen!
» 2.5 von 5 Sternen « Nachdem mich Band 1 Anfang des Jahres dermaßen umgehauen hat, ist es klar, dass die Erwartungen an den Folgeband und somit das große Finale, sehr hoch sind. Leider aber konnten sie nicht wirklich erfüllt werden. Obwohl der Einstieg sehr einfach gelingt und man die Geschehnisse aus dem Vorgänger fix wieder vor Augen hat, will die Geschichte nicht überzeugen. Alles wird sehr überstürzt und fast gehetzt abgehandelt; die einzelnen Plots bekommen nicht genug Raum um sich zu entfalten und so geht einiges an Spannung und Nachvollziehbarkeit verloren. Ich bin mir sicher, man hätte aus Beastmode gut und gerne eine Trilogie machen können; dann wäre Zeit, die jeder Charakter verdient hätte, auch da gewesen. So war einfach eine recht unterhaltsame Geschichte, aber kein Vergleich zu dem Highlight, was Band 1 für mich war. Schade. Falls ihr noch genaueres wissen möchtet, schaut einfach mal auf meinem Blog vorbei. Mit einem Klick » hier « gelangt ihr auf direktem Wege dorthin. Viel Spaß.
Eigentlich fand ich die Handlung schon spannend, aber dann auch viel zu wirr, so wie es bei Zeitreise-Romanen ja oft ist. Das begann schon im ersten Buch mit der zweiten Zeitreise, die erste Hälfte fand ich ja noch sehr gut, aber dann ist Damon verschwunden und sie haben den neuen Damon mitgenommen. Davor ging es darum, dass sie dafür sorgen müssen, dass die Gruppe ihre Vergangenheit so weit bringen müssen, dass sie sich eben in ihrer Gegenwart auf diese Reise machen können. Aber dann nehmen sie Damon mit und diese Dinge werden auch später nicht geklärt. Die gleichen Probleme hatte ich in diesem Buch dann auch wieder, daher fand ich das Buch nicht so richtig in sich stimmig.
Malcom mochte ich wieder am liebsten und auch Amanda war hier weniger zickig. Bei den anderen Charakteren fällt es mir schon etwas schwer, viel über sie zu sagen, denn sie werden während der Reisen ja durch ihre neuen Versionen ersetzt. Nur Amanda und Malcom, deren Leben schon vor ihrer Geburt beeinflusst wurde, sind die selben wie am Anfang, die anderen verschwinden bei der Reise in ihre Zeiten einfach plötzlich. Zu Wilbur und Jenny, die auch im ersten Buch zu den meiner Meinung nach weniger interessanten Charakteren gehörten, kann ich gar nicht so viel sagen, außer, dass sie ziemlich überfordert sind. Damon fand ich noch ganz unterhaltsam, statt des zweihundertjährigen Anführers am Anfang haben wir einen Dämon, der die Menschenwelt gerade erst kennenlernt, dämliche Fragen stellt und sich daneben benimmt.
Am Anfang wirkte die Handlung schon ein bisschen zu gehetzt, alles ging ziemlich schnell und eilte durch verschiedene kleine Abenteuerchen auf die richtige Handlung zu. Dass die anderen Sachen so leicht zu schaffen waren, lässt sie auch wieder so unwichtig wirken. Jennys Zeit bietet dann die interessanteste und ungewöhnlichste Geschichte in diesem Buch, aber da fand ich dann wieder den Schreibstil ziemlich laienhaft, denn man bekommt oft ganze Brocken an Informationen auf einmal und nicht unbedingt dadurch, dass man sie mit den Charakteren zusammen entdeckt.
Fazit Letztendlich konnte mich "Beastmode - Gegen die Zeit" nicht ganz überzeugen, weil ich die Zeitreisen nicht ganz stimmig fand und ich hatte daher auch etwas Schwierigkeiten mit den Charakteren, obwohl ich eigentlich schon einige sympathisch fand und die Handlung an manchen Stellen auch spannend war.
Nach dem spannenden ersten Teil und besonders nach dem fiesen Cliffhanger dort, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung und den finalen Band der Beastmode Reihe.
Das Buch knüpft nahtlos an die Fäden aus dem ersten Teil an, dennoch habe ich ein wenig gebraucht um wieder in die Geschichte und die Ereignisse reinzufinden. Sobald ich wieder drin war, habe ich mich wieder bestens unterhalten gefühlt und mit Spannung die Erlebnisse der Jugendlichen verfolgt. Es war wieder interessant die Hintergründe der einzelnen Jugendlichen kennenzulernen und zu erfahren wie sie zu ihren Fähigkeiten gekommen sind.
Die Settings werden wieder sehr spannend und interessant beschrieben. Die Handlung ist größtenteils sehr actionreich, aber es entwickeln sich auch Liebesbeziehungen. Die haben mir manchmal ein wenig zu viel Raum eingenommen und wären für mich ein auch nicht unbedingt notwendig gewesen. Das Ende wurde mir dann auch ein wenig zu schnell abgehandelt.
Die Dilogie konnte mich insgesamt sehr gut unterhalten und war mit den außegewöhnlichen Jugendlichen eine spannende Abwechslung.
4,5 Was für ein nervenaufreibendes Finale. Das Buch knüpft sauber am ersten Band an, wo wir die restlichen Geschichten der fünf erfahren. Und was soll ich sagen? Es war mindblowing und ziemlich komplex. Dennoch war es schön, die Charaktere neu und anders nochmal kennen zu lernen und ihnen beim wachsen zuzuschauen. Damon war vom humorlevel am besten. Wilbur nach wie vor mein liebster Charakter. Das Buch baut nach und nach Spannung auf und kommt mit unerwarteten Wendungen auf einen zu. Die Puzzleteile ergeben nach und nach ein ganzes Bild. Doch ich war am Ende ein wenig enttäuscht von der Auflösung. Da hätte ich mir etwas gewaltigeres gewünscht, grade durch die Spannung kurz vorher durch Jennys Geschichte. Nichtsdestotrotz waren es die letzten Sätze, die mir noch die Tränen in die Augen getrieben haben. Alles in allem eine sehr coole Fantasy/Science fiction Geschichte, die sich für mich sehr gelohnt hat.
Die Gruppe unserer Held*innen taucht im Jahr 2003 auf. Es scheint, als müssten sie erstmal in der jeweiligen Zeit die Bestimmung der betreffenden Person erfüllen, bevor sie ihre Mission beenden können: Die Rettung der Welt. Wenn auch nur eine Sache schief geht, bleiben sie womöglich für immer in einer falschen Zeit gefangen und die Welt ist verloren...
Auch dieser zweite Teil konnte mich gut mit seinem Einstieg abholen. Der Schreibstil ist nach wie vor sehr einfach gehalten, sehr dialoglastig, was mir gut gefallen hat. Es lässt sich wirklich schnell lesen.
Ansonsten hat mir genau das, was ich im ersten Teil gut fand, hier wieder sehr gut gefallen und umgekehrt störten mich die Dinge vom letzten Mal hier auch wieder.
Die Charaktere und die Beziehungen bleiben relativ oberflächlich. Die Liebesgeschichten fand ich merkwürdig. Sie waren so erzwungen. So melodramatisch und viel zu direkt. Mir hätte die Gruppe ohne romantische Gefühle und Herzschmerz besser gefallen.
Auch wenn die Zeichnung der Figuren sehr grob war und die Entwicklungen nicht genug Zeit bekamen, haben mir die jeweiligen Entwicklungen der einzelnen Charaktere gut gefallen. Schade, dass es im Schnelldurchlauf passierte, denn die Veränderungen der Charaktere an sich waren sehr interessant. Sie wachsen an ihren Aufgaben und wachsen als Gruppe zusammen. Viel zu schnell, aber wirklich sehr schön.
Der Autor hat die Kräfte geschickt gewählt und schön miteinander kombiniert. Ich mochte, wie jede Figur die eigenen Kräfte in den genau passenden Momenten eingesetzt hat und wie sie diese auch kombiniert haben. Aber sie sind auch nicht übermächtig und stoßen an ihrer Grenzen. Dieses Zusammenspiel fand ich sehr gelungen.
Mit der "Auflösung" der von mir im ersten Teil bemängelten Logikfehler bin ich nicht so zufrieden. Da hat es sich der Autor schon sehr leicht gemacht. Ich finde die Erklärung nicht logisch und das stört mich. Ich gebe zu, vielleicht liegt es an mir :D aber es macht mich trotzdem unzufrieden.
Das Abenteuer der Gruppe konnte ich dennoch genießen und finde das Ende ganz passend. Etwas strange, ehrlich gesagt, vor allem der letzte Satz... Aber gut, wir wollen mal nicht so sein...
Das letzte Drittel war actionreich und konnte mich richtig packen. Also am Ende muss ich sagen, fand ich die Story doch noch ganz schön ausgefuchst und spannend. Leider für mich nicht ganz in sich stimmig. Einiges konnte mich überraschen und ich konnte auch viel mitfiebern. Trotz einiger Kritikpunkte, hat mich die Geschichte gut unterhalten.
Jetzt ist er also da, der zweite Teil von "Beastmode". Den ersten Band habe ich ja schon im Frühjahr rezensiert (und zwar hier!) und war super gespannt auf diese Neuerscheinung. Das erste, das mir aufgefallen ist, ist tatsächlich die Covergestaltung. Da hat die Grafikabteilung einen super Job gemacht - die zwei Cover ergänzen sich nämlich und ergeben so ein komplettes Gesicht. Sowas finde ich immer großartig, denn meiner Meinung nach zeigt das einfach, wieviel Herzblut da mit im Spiel ist. Da war es jemandem wichtig, nicht einfach ein 0815-Cover zu machen, sondern etwas ganz Besonderes. Hut ab! Sowas mag ich!
Im letzten Teil habe ich kritisiert, dass die Aufmerksamkeit des Lesers nur auf einen Bruchteil der Figuren gelenkt wird. So bekam ich das Gefühl, dass eigentlich nur zwei oder drei davon im Mittelpunkt standen. Malcom, Amanda und vielleicht auch noch Damon. Das wurde hier besser, genauso wie ich es mir erhofft habe. Wilbur und Jenny bekamen hier auch endlich mal den Teil der Aufmerksamkeit, den sie verdienen. Gerade Jenny, die meiner Meinung nach im letzten Band sehr untergegangen ist, ist hier viel präsenter und kann hier endlich zeigen, warum auch sie eine super spannende Figur ist. Was ich an den Figuren kritisieren möchte, ist, dass sie mir stellenweise fast zu viele Kanten hatten. Versteht ihr, was ich meine? Natürlich ist es gut, allen Figuren Fehler und Schwächen zu geben, aber hier war es mir stellenweise fast zu viel. [Spoiler] Vielleicht lag das auch daran, dass wir viele der Figuren zwar zu kennen glauben und ihre Entwicklung miterlebt haben, hier aber eine "neue" Version von ihnen kennen lernen. Es geht ja hier um Zeitreisen und manche der Jugendlichen müssen in den einzelnen Stationen erst "erschaffen" werden. Wir lernen sie also mehrmals kennen. Einmal die "ältere" Person, die Teil des Teams ist und dann die "jüngere" Person, die zum ersten Mal vom Team erfährt und gleichzeitig damit zu kämpfen hat, plötzlich Superkräfte zu haben oder durch die Zeit zu reisen oder überhaupt mal einen Körper zu haben. Prinzipiell finde ich das ja eine großartige Idee, hier war das aber manchmal etwas anstrengend.
Auch die Handlung an sich fand ich genau wie im ersten Band super spannend. Was mich aber nicht loslässt ist die Frage nach den Paradoxa. Ich denke es ist kein Geheimnis, dass es um Zeitreisen geht, trotzdem spreche ich an dieser Stelle nochmal eine Spoilergefahr aus. Nicht, dass ihr plötzlich mit der Mistgabel vor meiner Haustür steht! Auf jeden Fall war mir nicht ganz klar, wie das mit den Paradoxa funktioniert, wenn die Figuren erst im Laufe der Handlung erschaffen werden müssen und dann aber gleich mit dem Team weiterreisen. Das verändert dann doch die Zeitlinie, nicht? Vor allem, weil ich in Band 1 nicht das Gefühl hatte, dass sich diese Leute kennen. Das müsste aber der Fall sein, immerhin haben sie ja schon gemeinsam die Welt gerettet. [Riesen Spoiler, lest hier nicht weiter, wenn ihr das Buch noch nicht kennt!] Und wie funktioniert das mit Jenny, die aus der Zukunft stammt. Wohlgemerkt: Aus einer Zukunft, die die Truppe ja verhindern will. Die könnte dann gar nicht existieren, wenn die Mission erfolgreich ist. Aber: Wer hat dann dabei geholfen, die Mission erfolgreich zu machen? Und gab es die Mission dann überhaupt? Oh Gott, mein Kopf raucht!
Mein Fazit? Prinzipiell wieder ganz gut und spannend. Allerdings fand ich die Figuren stellenweise etwas anstrengend und das mit den Paradoxa bringt meinen Kopf jetzt noch zum rauchen. Da hätte ich mir noch eine Erklärung gewünscht, wie das funktionieren kann.
In der Beringsee ist ein Energiefeld aufgetaucht, das sich immer weiter ausdehnt und alle tierischen Meeresbewohner verschlingt. Amanda, Damon, Wilbur, Malcolm und Jenny sind fünfJugendliche, die übernatürliche Fähigkeiten haben und um die Welt zu retten, werden sie auf eine abenteuerliche Mission durch die Zeit geschickt. Jedes Mal, wenn sie das Portal durchschreiten, landen sie an einem anderen Ort, in einer anderen Zeit und kommen dem Geheimnis nach und nach immer mehr auf die Spur.
Das Cover, ist perfekt auf den ersten Teil der Reihe abgestimmt und gefällt mir wieder sehr. Es ist edel, geheimnissvoll und wirkt auch etwas bedrohlich. Nachdem ich Anfang des Jahres den ersten Teil der Diologie gelesen hatte, habe ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet. Ich habe ein paar Seiten gebraucht um wieder in die Geschichte hineinzufinden, doch dann hat Rainer Wekwerth mich mit seinem flüssigen und packenden Schreibstil wieder sehr schnell wieder in den Bann gezogen. Erzählt wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven und ermöglichte mir so bei allen Propagonisten immer wieder einen Blick hinter die Fassade.
Nachdem wir uns im ersten Teil überwiegend in der Vergangenheit aufgehalten haben, reisen wir nun mit ihnen in die Zukunft und in die Zeiten, aus denen Wilbur, Malcolm und die "Silbergöttin" Jenny kommen. Die fünf Jugendlichen haben mittlerweile entschlüsselt, welchen Sinn und Zweck ihrer Zeitreisen haben und kommen letztendlich hinter das Geheimnis des Energiefeldes und damit der Wahrheit auf die Spur. Die Gruppe schweißt, obwohl sie so unterschiedlich sind und sich immer wieder "neu kennenlernen" müssen, immer mehr zusammen und die Figuren entwickeln nach und nach mehr Tiefe. Allerdings konnten mich die Gefühle, die sich zwischen Amanda und Damon entwickelten nicht erreichen. Sie haben mich ehrlich gesagt teilweise sogar etwas genervt und ich empfand sie als deplatziert. Der Autor hat mit den fünf Propagonisten, sehr interessante Charaktere geschaffen, die Ecken und Kanten haben. Obwohl wir einiges an Hintergrundinformationen von den einzelnen Figuren bekommen, hätte ich jedoch gerne noch etwas mehr hinter die Kulissen der Fünf geschaut. Ein paar Seiten mehr hätten dem Buch sicher gut getan. Auch ein paar Logikfehler ließen mich ab und zu die Stirn kräuseln. Das Setting hat Rainer Werkwerth, wie schon im ersten Teil, sehr detailliert und bildhaft beschrieben und der Plot ist von Anfang an dynamisch, temporeich und ohne jegliche langweilige Längen. Viel Action und unerwartete Ereignisse halten die Spannung während der gesamten Zeit auf einem konstanten Level. Doch am Ende der Geschichte lösten sich die Probleme etwas zu schnell auf und irgendwie fehlte mir ein richtiger Abschluss.
Der zweite Teil der Diologie hat meine Erwartungen nicht komplett erfüllt, aber mich trotzdem gut unterhalten. Der Autor hat es geschafft, den Spagat zwischen der Vergangenheit mit Göttern und Dämonen und der Science Fiction in der Zukunft mit den Maschinenmenschen sehr gut zu meistern. Von mir bekommt "Beastmode 2 - Gegen die Zeit" 4 von 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung.
Vielen lieben Dank an NetGalleyDE und den Thienemann Esslinger Verlag für das Rezensionsexemplar.
Gerade mal sieben Monate ist es her, dass wir Amanda, Malcolm, Damon, Wilbur und Jenny auf dem Antritt ihres Abenteuers -dem Versuch die Welt zu retten- begleitet haben. Damals wurden Amanda und Damon durch Zeitreisen auf den rechten Weg für dieses Unterfangen gebracht, folglich müssen wir uns nun noch um die anderen drei kümmern. Dafür reisen wir dieses Mal in die Jahre 2003, 2017 und 2134, in denen wir vielen Gefahren, kniffligen Situationen und extrem viel Spannung begegnen! Wie bereits in Band 1 wird hierbei gekämpft, gelitten und geliebt, wobei mir persönlich der „Liebesaspekt“ noch immer zu oft thematisiert wurde. Nicht dass mich Liebe und Emotion stören würden, das ist nicht das Thema – aber ich wurde an den unmöglichsten Stellen und Zeitpunkten damit konfrontiert, in für mich unpassenden Momenten. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber wenn ich gerade beschossen werden würde, würde ich vermutlich über andere Dinge nachdenken ;)
Dazu kommt, dass mir auch in dieser Fortsetzung viele Dinge einfach zu glatt liefen. Wir kommen zum Beispiel an eine Stelle, an der die Protas gezwungen sind, zuzugeben, dass sie Zeitreisende sind – was von der Gegenpartei sofort akzeptiert wird. Das fand ich schon strange. Im Gegenzug werden manche Details wiederholt thematisiert, was ich in Kombination schade fand. Einerseits kurz abgehandelt, andererseits in die Länge gezogen… Selbst mit dem Ende erging es mir leider so. Ich empfand den „Showdown“ als schleppend und der finale Abschluss war recht schnell abgehandelt.
Sehr gut haben mir hingegen der Humor und die Charaktere selbst gefallen. Gerade die Dialoge sind wirklich toll geschrieben und ab und an wird es dann auch mal schnoddrig – da bin ich ja eh immer mit zu bekommen, dickes Schmunzeln vorprogrammiert. Was die Protas anbelangt, erfahren wir wieder einiges an Background, das erhöht natürlich die Sympathie und den Mitfieberfaktor. Wir bibbern mit ihnen, leiden und schließen auch den ein oder anderen ins Herz, manche mehr, manche weniger ;) Vor allem, weil die 5 ja nicht unterschiedlicher sein könnten.
Trotz der Spannung und Action, kommt, wie oben bereits erwähnt, das Emotionale nicht zu kurz. Abgesehen von den Liebesthemen gibt es jedoch noch einen weiteren und für mich wichtigeren Aspekt: die Denkanstöße. Klar werden Stimmungen wie Angst und Hilflosigkeit laut, führen uns jedoch zu Gedanken über Freundschaft, Loyalität, aber eben auch dazu, wie wichtig es sein kann, etwas zu opfern um anderen zu helfen – gerade in der heutigen Zeit ein guter und wichtiger Gedanke, finde ich.
Für mich war „Gegen die Zeit“ ein würdiger Dilogie-Abschluss, auch wenn ich mir für den ein oder anderen ein anderes Ende gewünscht hätte. Aber das müsst ihr schon selbst lesen…
Die abenteuerliche Reise von Malcom, Damon, Amanda, Wilbur und Jenny – fünf Jugendliche mit übernatürlichen Fähigkeiten – ist noch nicht zu Ende. Sie stehen kurz davor, das Geheimnis um das mysteriöse Energiefeld im Pazifik zu lüften. Doch dann kommen sie einer ungeheuerlichen Wahrheit auf die Spur, die alles verändert.
Auch bei diesem Teil sieht das Cover wieder einfach toll aus. Man sieht die zweite Hälfte eines menschlichen Gesichtes, ein Teil davon ist mit Kupfer bedeckt, das jedoch Risse hat und sich auch vom Gesicht löst. Durch die Farbgebung sieht das Gesicht total faszinierend aus und das Auge ist für mich absolut fesselnd. Das Cover des zweiten Bandes gefällt mir noch besser als das des ersten, das Kupfer finde ich eindrucksvoller.
Bei „Beastmode – Gegen die Zeit“ handelt es sich um den zweiten und letzten Teil einer Dilogie. Man muss zwingend den ersten Band vorher lesen, um die Geschichte überhaupt verstehen zu können.
Es ist noch nicht allzu lange her, dass ich den ersten Band gelesen habe, so war ich recht schnell wieder in der Geschichte drin. Der Schreibstil des Autors hat mir auch hier wieder sehr gut gefallen und es mir leicht gemacht, in die Geschichte einzutauchen.
Auch die Charaktere waren mir noch sehr vertraut und ich konnte meine Sympathie für sie schnell wieder abrufen. Jeder einzelne war schon im ersten Teil spannend, was sich in diesem Band jedoch noch um ein Vielfaches gesteigert hat, da hier die Vergangenheit weiter beleuchtet wurde. Malcom, Wilbur und Jenny hatten hier ihren großen Auftritt. Vorallem auch Jennys Geschichte war sehr interessant, da wir über sie ja bis dato am wenigsten wussten.
Durch das Kennenlernen der Geschichten eines jeden Charakters, durch das gemeinsame Erleben der Vergangenheit, wurde entsprechende Tiefe verliehen und ich konnte so noch viel besser mit dem jeweiligen Charakter mitfühlen und seine Denk- und Handlungsweise verstehen.
Für mich war der zweite Band auf jeden Fall spannender als der erste Band, da hier doch mehr passiert und eine Information die nächste jagt.
Im ersten Band hatte mir noch irgendetwas gefehlt, das ich nicht genau benennen konnte. Dieses Gefühl hatte ich im finalen Band nicht mehr. Es war für mich alles stimmig, es hat mir unheimlich Freude bereitet, wieder mit den Freunden unterwegs zu sein und Vergangenheit mit Zukunft verknüpft zu sehen.
Auch das Ende fand ich absolut rund und gelungen, ich bin wirklich zufrieden und es hat mir nichts gefehlt.
Beastmode ist für mich eine wirklich gelungene Dilogie und ich spreche hier eine klare Leseempfehlung aus und vergebe sehr gerne volle fünf Sterne.
Der Roman setzt wirklich genau da an, wo der erste Teil der Dilogie aufhört. Der fast nahtlose Übergang hat den Einstieg für mich ein wenig erschwert, da ich mir eine kleine Auffrischung á la »Was bisher geschah« gewünscht hätte, da ich einige Monate zwischen den beiden Romanen liegen hatte. Normalerweise wird das ja in Nebensätzen gemacht, aber hier fehlt eben das. Wenn man die beiden Bücher zeitnah hintereinander liest, sollte gerade das wiederum ein großer Vorteil sein, da man nicht aus dem neuen Geschehen rausgelöst wird, um altes aufzufrischen. Der Schreibstil ist wieder wunderbar flüssig, leicht und schnell zu lesen. Auch die Handlung an sich finde ich richtig cool und toppt das, was im ersten Band geschehen ist, noch. Da sind noch spannendere Schicksale und fesselndere Backstorys dabei, wie ich finde. Allerdings kommt da auch mein recht großer Kritikpunkt dazu: Es wurde alles zu einfach gemacht. Die Hindernisse waren insgesamt viel zu leicht überwunden, die Gegner (oder eben fremde Personen) viel zu leicht von Zeitreisen und co. überzeugt, wodurch sie viel zu schnell und einfach geholfen haben. Eigentlich kaum besiegbare Gegner sind super leicht besiegt von einer Einzelperson. Vielleicht hätte der Roman hier einfach noch mehr Seiten gebraucht, um diesen Problemen die passende Zeit und den Platz zu geben, auch wirklich ein ernstzunehmendes Problem darzustellen. Abgesehen davon, dass das ein wenig die Spannung rausgenommen hat und mich manchmal mit dem Kopf schütteln ließ, war es ein tatsächlich echt gutes Jugendbuch, das ein gutes Ende für die Handlung der Dilogie schafft. Dafür gibt es 3,5 Sterne von mir!
Auch der 2 Band der Reihe konnte mich nicht wirklich von sich überzeugen. Die 3 weiteren Geschichten der Jugendlichen wurden in diesem Band behandelt und gerade die Geschichte von Malcom fand ich viel zu kurz, es fühlte sich für mich eher wie ein durchrasen an, damit man schnell in die nächste Geschichtenlinie wechseln konnte. Das gleiche dann bei Wilbur. Außer bei Jenny waren mir die Geschichten deutlich zu kurz und auch viel zu einfach, die Lösungen der Aufgaben sind ihnen quasi einfach in die Hände geflogen ohne das sie viel dazu beitragen oder tun mussten. Das hat der Geschichte leider ziemlich viel an Spannung genommen. Durch gewisse Dinge in den Geschichten der Jugendlichen konnten sie sich nicht mehr an alles was sie erlebt haben erinnern. Zum einen fand ich das teilweise willkürlich, wieso sich 3 nicht erinnern, 2 aber schon, da konnte ich leider gar nicht differenzieren wovon genau das jetzt abhängig gemacht wurde. Außerdem hat das gerade diese 3 Charaktere dermaßen blass und farblos wirken lassen, ich konnte überhaupt nicht mehr mitfühlen. Das Ende war leider auch sehr abrupt, man arbeitet 2 Bücher lang daraufhin, nur um an Ende durch ein einfaches "Stopp" alles gelöst zu haben? Echt jetzt? Das wars dann? Das war einfach nur unbefriedigend und ich konnte es nicht wirklich glauben. Viel zu schnelles und einfaches Ende das mir gar nicht gefallen hat. Ich kann die Reihe leider nicht empfehlen, was vielleicht aber auch daran lag was sich im Laufe des 1 Bandes herausgestellt hat.
Hab den zweiten Teil auch an einem Tag gelesen. Sind nicht ganz 5 Sterne, hat mich nicht mehr so geflasht wie der erste Band, was aber klar ist, da man ja bereits mitten in der Geschichte steckt und die erste große Überraschung vorbei ist. Aber dennoch so viel besser als viele anderen, die ich heuer oder letzten Jahr gelesen habe, daher nicht 4 Sterne, sondern trotzdem 5. Das Konzept hinter der Geschichte ist zu Beginn des zweiten Bandes klar, man weiß, was auf einen zukommt. Aber an der Stelle, an der man sich langsam langweiligen beginnt, passieren wieder Dinge, die ich nicht erwartet habe. Auch den Figuren widerfahren Sachen, die unerwartet waren und ich habe durchaus mitgefiebert. Das Ende hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht, ich kann aber mit dem Ende leben. Auch finde ich es super, dass es keine Trilogie wurde, da die Bücher auch auf drei Bände ausgeweitet hätten werden können, inklusive unnötigen mittleren Band. Zum Inhalt möchte ich kein Wort verlieren, da ja gerade diverse Wendungen und unerwartete Ereignisse dazu geführt haben, dass ich beide Bände an jeweils einem Tag gelesen habe.
Mir hat schon der erste Teil sehr gefallen und der zweite hängt dem Ganzen in nichts nach. Die fünf außergewöhnlichen Jugendlichen reisen weiter durch die Zeit und müssen feststellen das sie ganz bestimmten Punkten reisen, wo sie eine Aufgabe zu erledigen haben. Man fragt sich dabei natürlich was passiert wenn sie am letzten Punkt angelangt sind. Das war einer der spannenden Fragen für mich hier. Durch den tollen Schreibstil hatte ich kein Problem der Handlung zu folgen und konnte mir alles sehr gut vorstellen. Für mich wäre die Geschichte auch ohne die Liebesgeschichten ausgekommen, zum Glück haben sie aber an sich nicht viel Raum eingenommen. Für mich hatte die Handlung eine kleine unerwartet Wendung angenommen und fand sie so gleich um einiges spannender. Allgemein bin ich gerne mit den Jugendlichen durch die Zeit gereist. Zeitreise Geschichten sind ja immer keine einfache Aufgabe, aber ich denke es wurde hier ganz gut gelöst. Die Geschichte war auf jeden Fall spannend und grad mit der Zukunft könnte auch so einen kleinen Einblick bei uns geben.
Wie ich bei Ende des 1. Bandes gehofft habe, hat man in diesem Band nochmal etwas über die restlichen Charaktere erfahren. Mich hat es echt wieder umgehauen, wie durchdacht die gesamte Geschichte ist, mit all ihren Verknüpfung und Verbindungen. An sich hat mir der Verlauf echt gut gefallen, nur bin ich mir nicht ganz sicher, ob mir das Ende ein bisschen zu schnell ging, oder nicht🥲 Dennoch ist die Reihe eine Empfehlung für Vorlieben mit Zeitreisen
Die Idee ist wirklich cool zur Geschichte, aber wenn geschrieben wird,Ich kenne sie erst zwei Stunden, aber ich weiß dass ich sie liebe. Dann kann ich das ganze nicht wirklich ernst nehmen.
Krass! Irgendwie ziemlich inspirierend :) Für mich persönlich war 2134 etwas zu lange und zu ausgeschmückt im Vergleich zu den anderen Jahren. Trotzdem fand ich das Buch atemberaubend gut bzw. die Dilogie. Man ist mit den Charakteren zusammen gewachsen und hat mitgefühlt. Seeeehr nice!
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Es war besser als der 1. Band, auch wenn beide 4 Sterne bekommen haben. Zum Ende hin wurde es nochmal richtig spannend und auch wenn ich am Anfang dachte, dass viel in den 2 Bänden keinen Sinn macht, tat es das am Ende doch. Beastmode ist eine tolle Urban-Fantasy-Reihe, die Spaß gemacht hat zu lesen und die gerade durch den Zeitreisen-Aspekt noch neue Erfahrungen gebracht hat.
Ich schreibe das hier aus der Perspektive einer 20+ Jahre alten Person und denke dieses Buch ist eher geeignet für Teenager. Es war unfassbar schwierig diese Bücher bis zum Ende zu lesen und nicht vorher abzubrechen, aber ich wollte wissen wie der Autor alles verbinden und die Story beenden will.
Der Schreibstil ist schlecht. Der Autor ignoriert vermehrt "show, not tell" und widerholt was gerade geschehen ist, obwohl man es durch die Augen des Charakters bereits erlebt hat und das öfters. Alles fühlt sich sehr beschleunigt an und ohne wirkliche Erklärung haben die Charaktere plötzlich eine super Beziehung zueinander, scheinbar aus dem Nichts. Zero Charakter Development.
Die Gespräche und "Witze" waren einfach nur schlecht. Zu viele Worte und die "Witze" waren so grottig, dass der Autor durch die Reaktion der Gesprächsteilnehmer versuchte den Leser davon zu überzeugen, dass sie gut waren, indem "Das ist ein Guter, den werde ich mir merken", 3 MAL INNERHALB VON 50 SEITEN GESAGT WURDE.
Ich wahr vom Ende sehr enttäuscht. Alles baute darauf auf und das Ende selbst wurde einfach nur berichtet? Man erlebt es nicht mal oder sieht es, man bekommt es nur gesagt. Enttäuschend.
SPOILER ALARM: Die Beziehung zwischen Malcom und Nianth-Hanctor (?) kann man prima mit "written by a man" beschreiben. Keine Tiefe.
Dazu noch, dass Damon, Wilbur und Jenny einfach verschwinden, bzw. könnte man auch sagen sie sterben, weil ihre Ich's, wie man sie kennen gelernt hat, einfach nicht mehr existieren und es wird nicht mal thematisiert? Ihre Freunde und Geliebten werden ausgelöscht und sie müssen dann die damalig existierende Version von ihren Freunden finden? Und es ist einfach okay? Sie wissen wer als nächstes verschwinden wird und verabschieden sich nicht mal?? Schlecht geschrieben.
Vielen lieben Dank an NetGalley und den Planet!-Verlag für das Rezensionsexemplar! Die Rezension spiegelt selbstverständlich trotzdem meine ehrliche Meinung wider.
Aufmachung: Die Cover sind absolut genial! Ich liebe es ja, wenn die einzelnen Teile einer Reihe auch im Aussehen zueinander passen und die Cover von Beastmode sind da ein Paradebeispiel. Dazu kommt, dass sie auch wunderbar zum Inhalt passen: Die Gesichter, halb Mensch, halb Maschine, sehen in etwa so aus, wie ich mir Jenny vorgestellt habe. Wer die Bücher kennt, weiß, wie relevant sie für die Geschichte ist. 😉
Meine Meinung: An Es Beginnt fand ich besonders schade, dass weder die Protagonisten noch der Plot sich mich in irgendeiner Weise überraschen konnten, obwohl die Idee dahinter wirklich genial ist – zumal Zeitreisegeschichten sehr tricky sind, da sich schnell Logikfehler einschleichen können! Leider muss ich schon direkt zum Anfang der Rezension sagen, dass Gegen die Zeit sich gegenüber seinem Vorgänger in den Punkten leider nicht verbessert hat.
Positiv bleibt nach wie vor, dass es dem Autor wirklich gut gelungen ist, ein Zeitreiseproblem zu konstruieren, das in sich schlüssig und logisch ist und am Ende kaum Fragen offenlässt. Gerade in Geschichten mit Zeitreisen ist das keine Selbstverständlichkeit. Um so trauriger fand ich es, dass mich die Handlung an sich so gut wie gar nicht mitreißen konnte. Es passiert zwar einiges; die Plotdichte ist hoch und hätte durchaus Potenzial zum Pageturner. Allerdings bleibt die Handlung die meiste Zeit sehr vorhersehbar, was vor allem daran liegt, dass für die fünf Protagonisten keine Aufgabe eine wirkliche Herausforderung zu sein scheint. Sie reisen von einem Ort zum anderen und lösen jedes Problem mit links, ohne dass sie mal wirklich länger als gefühlt fünf Minuten daran arbeiten müssen. Natürlich gibt es auch das eine oder andere „Hindernis“, aber selbst die sind in Nullkommanichts überwunden. So bekommt die Geschichte natürlich kaum die Chance, den Leser richtig zu packen. Man macht sich keine Sorgen um die Protagonisten, da man weiß, dass sie innerhalb weniger Minuten ja schon ohne große Verluste weitermachen können.
Man „fliegt“ also regelrecht durch die Handlung, was aber nicht an der Spannung liegt, sondern vielmehr daran, dass sich Gegen die Zeit anfühlt, wie eine Zusammenfassung einer größeren Geschichte. Auch die Auflösung am Ende ist keine große Überraschung und nichts, was einen „vom Hocker haut“. Es gibt eben keine Spannung, die sich im großen Finale am Ende hätte entladen können. Ich hätte mir hier gewünscht, dass der Autor an manchen Stellen etwas mehr in die Tiefe geht und die Protagonisten auch mal vor das eine oder andere größere Problem stellt, an dem sie vielleicht auch mal scheitern. Dann hätte mich die Geschichte vielleicht auch mehr packen können und es wäre nicht alles so vorhersehbar gewesen.
Ähnliches gilt auch für die Protagonisten. Ich hatte in meiner Rezension zum Vorgängerband schon kritisiert, dass alle fünf Charaktere auf mich sehr farblos wirkten. Das hat sich in Gegen die Zeit leider nicht geändert. Weiterhin zeichnet sich keiner von ihnen durch irgendetwas aus, das sie von anderen Jugendbuch-Protagonisten abhebt; vielmehr bleiben sie alle in ihrer Schublade, ohne mich groß zu überraschen. Zwar erfährt man hier einiges mehr über sie, vor allem über Jenny, aber trotzdem hatte ich den Eindruck, dass es hier kaum Entwicklung gab. Dadurch hatte ich so meine Schwierigkeiten, Beziehungen zu den Protagonisten aufzubauen.
Fazit: Beastmode hätte also durchaus Potenzial gehabt, eine großartige Zeitreisegeschichte zu werden. Dafür fehlt es der Dilogie jedoch hauptsächlich an Tiefe. Die fünf Protagonisten hüpfen von einem Problem zum anderen, ohne das diese für sie tatsächliche Herausforderungen darstellen. Ich hätte mir gewünscht, dass sie trotz ihrer Fähigkeiten auch mal an ihre Grenzen kommen und eventuell sogar versagen, oder sich zumindest nicht so schnell erholen und weitermachen können. Dem ist jedoch nicht so und die Handlung wird nicht nur vorhersehbar, es kommt auch leider keine Spannung auf. Das wird nur noch einmal verstärkt durch die Farblosigkeit der Hauptcharaktere, die sich kaum durch irgendwelche Besonderheiten auszeichnen. Die Dilogie ist also vielleicht ganz nett für zwischendurch – dafür kann man sie wirklich flott lesen! –, wer jedoch ein Zeitreiseepos sucht, wird hier eher enttäuscht. 2/5 Lesehasen.
Titel: Beastmode - Gegen die Zeit Reihe: Beastmode; Band 2 1 Es beginnt | 2 Gegen die Zeit Autor: Rainer Wekwerth Verlag: Planet! Preis: 12,99 € EBook; 17,- € Paperback Erscheinungsdatum: 13.08.2020 Seitenzahl: 320
Der Inhalt Die abenteuerliche Reise von Malcom, Damon, Amanda, Wilbur und Jenny – fünf Jugendliche mit übernatürlichen Fähigkeiten – ist noch nicht zu Ende. Sie stehen kurz davor, das Geheimnis um das mysteriöse Energiefeld im Pazifik zu lüften. Doch dann kommen sie einer ungeheuerlichen Wahrheit auf die Spur, die alles verändert. [Quelle: Planet! Verlag]
Der Autor Rainer Wekwerth hat zahlreiche Bücher veröffentlicht und dafür Preise gewonnen. Zuletzt die Jugendbuchpreise Segeberger Feder, Goldene Leslie und Ulmer Unke. Mit seiner "Labyrinth"-Trilogie landete er zudem auf der Spiegelbestsellerliste. Die Kinoverfilmung ist in Vorbereitung. Seine "Pheromon"-Buchreihe, erschienen bei Planet!, wurde für vier weitere Buchpreise nominiert, darunter für den renommierten Buxtehuder Bullen und den Deutschen Phantastik Preis. [Quelle: Planet! Verlag]
Der erste Satz >>Kennen wir uns?<<, fragte die Frau vor ihm.
Meine Meinung Cover Das Cover finde ich richtig toll. Es ist ein sehr schöner Eyecatcher. Schreibstil Die Geschichte ist in einem flüssigen Schreibstil aus der Erzählerperspektive geschrieben. Die Perspektive passt für diese Geschichte meiner Meinung nach sehr gut, da ich so direkt alle Blickwinkel verstehen konnte. Charaktere Die Charaktere kenne ich ja allesamt schon aus Band 1. Die temparamentvolle Amanda, eine fünftausend Jahre alte Göttin. Der zweihundert Jahre alte Dämon Grey. Der tättowierte Wilbur, der die Zeit anhalten kann. Jenny, ein Mädchen, halb Mensch und halb Maschine. Und natürlich unseren kleinen Schlaumeier Malcolm, der immer und auf alles eine Antwort parat hat. Ich finde die Charaktere nach wie vor alle super interessant. Story Die Geschichte geht direkt gut los und soweit ich mich erinnern kann direkt da weiter, wo Band 1 endete. Ich muss sagen, dass mir so ein kurzer Rückblick gefehlt hat. Auch wenn Band 1 noch nicht so lange her ist, habe ich gemerkt, dass ich scheinbar doch sehr viel vergessen hatte. Leider gibt es nicht wirklich Erinnerungshilfen. Nach und nach kamen aber die Erinnerungen zurück und ich wusste wieder genau, worum es geht. Die 5 tun weiterhin alles dafür, um ihre Mission zu erfüllen und die Welt zu retten. Da es sich um Band 2 handelt, war das alles nichts wirklich Neues. Was mich in Band 1 noch total begeistert konnte und mich so überrascht hat, fehlte mir in Band 2 einfach total. Ich finde es gibt ziemlich wenig Überraschungen, wenn nicht sogar gar keine. Die Welt, die der Autor erschaffen hat, ist trotzdem noch sehr interessant, aber diesmal fehlte mir einfach das gewisse Etwas. Ich wollte natürlich trotzdem wissen, wie die Geschichte ausgeht, aber so richtig durchgehend gefesselt hat sie mich definitiv nicht. Es gibt zwar immer mal wieder interessante Dinge und es wird zwischendurch auch definitiv mal richtig spannend, aber halt nicht durchgehend. Und dann rückte das Ende immer näher und ich habe kurzzeitig überlegt, ob es noch einen dritten Band geben wird, da einfach nicht mehr viele Seiten übrig waren, aber noch kein Ende in Sicht. Dann ging jedoch alles Schlag auf Schlag und die Geschichte war zu Ende. Das Ende finde ich irgendwie etwas enttäuschend. Es ging mir einfach alles viel zu schnell und war im Vergleich zum Rest der Dilogie ziemlich unspektakulär. Ich finde das wirklich super schade. Dennoch ist die Geschichte trotz der Schwächen ein guter Abschluss.
Mein Fazit "Beastmode - Gegen die Zeit" ist ein guter Abschluss der Beastmode - Dilogie. Es gibt wieder interessante Charaktere und eine tolle Welt. Leider konnte mich die Geschichte aber nicht durchgehend fesselnd und so wirklich Überraschungen gibt es auch nicht. Das Ende ist mir zu unspektakulär und ging viel zu schnell von statten. Ich kann hier daher leider nur 3 von 5 Punkten vergeben.
Rezension „Gegen die Zeit (2) (Beastmode, Band 2)“ von Rainer Wekwerth
Meinung
Der finale Band der „BeastMode“ Dilogie, endlich da, endlich in meinen Händen. Nachdem der erste Teil mich vollkommen begeistern und von seinem Ideenreichtum faszinieren konnte, war ich wahnsinnig gespannt, wie der Autor die Fäden in der Fortsetzung zusammenführt. An das Highlight des ersten Bandes konnte dieser Teil nicht ran reichen, dennoch bin ich begeistert und liebe den gelungenen, runden Abschluss. Noch einmal mit Wilbur, Amanda, Damon, Jenny und Malcom auf das letzte Abenteuer gehen, schluchz, und sie dann verlassen.
Rainer Wekwerth hat mit BeastMode eine absolut geniale, coole, mystische, geheimnisvolle und actionreiche Geschichte aus dem Hut gezaubert. Allein dafür feiere ich den Autor und freue mich unglaublich, weitere Werke von ihm entdecken zu können. Ich liebe die Idee, die Protagonisten und vor allem liebe ich das Abenteuer, welches mich immer wieder gepackt und zum nächsten Strudel gezogen hat. Denn auch wenn ich glaubte, nun nicht mehr groß überrascht werden zu können, so lehrte Rainer Wekwerth mich eines besseren.
Die Geschichte setzt nahtlos an den ersten Teil an und ich war in Windeseile wieder im Bann des Geschehens. Die einzelnen Fäden zu sehen, welche hier gesponnen werden, wie sie dann zu einem vollkommenen Netz werden, einfach wow. Nicht nur das einem die Figuren dadurch noch mehr ans Herz wachsen, es war auch, als befände ich mich mitten unter ihnen. Jedes Geheimnis und Rätsel bekam eine logische Erklärung. Jede Frage wurde beantwortet und doch passiert hier noch so vieles, dass mich sprachlos machte.
Aus Verwirrung und Irrungen wurde pure Faszination. Zudem gesellt sich auch dieses Mal wieder eine gehörige Portion Humor, Dramatik, Nervenkitzel und Action dazu. Jedes Mal habe ich mitgefiebert und bin dem nächsten Clou rasant entgegengetreten. Langeweile kam auch hier nie auf, wenngleich der Spannungsbogen nicht mehr diese Spitze erreichte, wie noch im ersten Band. Denn hier geht es vielmehr um die Zusammenhänge und Auflösungen. Wie ein Puzzle, dass sich endlich zusammensetzt, aber nicht ohne die ein oder andere Wendung, mit der ich nicht gerechnet hatte.
Ich betrachte eine Reihe, ob nun 2 oder mehr Bände, immer im ganzen und finde, dass Rainer Wekwerth ein perfekter Abschluss gelungen ist, der keine Wünsche offen ließ. Es gab noch mal herzzerreißende Momente, starke Gefühle, eine Achterbahnfahrt und viel Neues. Sicherlich war das Niveau in Teil 1 etwas höher, die Überraschungen stärker, der Neu Faktor noch mehr vorhanden und die Spannung bahnbrechend, aber, und das will ich ganz deutlich sagen, Band 2 ist ein Abschlussband. Wer mehr erwartet hatte, Gut okay, ich für meinen Teil wurde bestens unterhalten.
Und ich gehe definitiv mit zwei weinenden Augen aus dieser Geschichte, denn der Abschied war nicht leicht. Ich habe die Geschichte von Anfang bis Ende gesuchtet. Konnte das Buch nie zur Seite legen. Ich werde diese außergewöhnlichen Jugendlichen vermissen und vor allem, mit ihnen durch die Zeiten zu reisen. Diesen Kick, diese Gefahren, dieses Abenteuer, immer noch wow. Allein für sein Ideenreichtum und die Erschaffung der Figuren, kann und muss ich Rainer Wekwerth feiern.
Fazit
Gegen die Zeit (2) (Beastmode, Band 2) lässt mich mit Wehmut im Herzen zurück. Der Finale Band dieser Dilogie gab noch einmal alles und wartet mit jeder Menge Action, Abenteuer, Nervenkitzel, Dramatik, Emotionen und Echten Helden auf. Zudem zeigt der Autor eine wichtige Botschaft und bewegt sich somit am Rande unserer Zeit. Die Thematik ist aktueller denn je, wenngleich der Mystery Anteil natürlich in die Gruppe ScienceFiction gehört. Aber, und das ist ein großes aber, erstmal auf solch eine Idee zu kommen, gehört für mich in die Kategorie „Blockbuster Kino“!
Ich feiere BeastMode, seine Helden und seinen Ideenreichtum. Unbedingt mehr von dem Autor. Spannend, packend, mitreißend.
Du bist noch immer Teil eines fünfköpfigen Spezialkommandos,
doch etwas hat sich verändert.
Du hast dich verändert,
deine sonderbaren Kräfte sind verschwunden.
Aber du weißt,
was mit ihnen geschehen ist
und deshalb bist du noch mehr gewillt die Welt zu retten.
Zusammen mit dem Dämon Demon Grey,
dem stark tätowierten und zeitanhaltenden Wilbur,
der Jahrtausend alten Göttin Amandara
und dem Cyborg Jenny.
Zum Inhalt:
Fünf außergewöhnliche Jugendliche auf einer besonderen Mission: der Rettung der Welt!
Cover:
Das Cover des zweiten Buches unterscheidet sich kaum vom Cover des ersten Bandes. Auch hier sehen wir das Gesicht eines Dämonen, jedoch nicht in Gold, sondern in Bronze. Wer nun noch beide Bände zur Hand hat und diese nebeneinander legt, bekommt das Portrait des dämonischen Antlitz komplett zu sehen. Das ist wirklich raffiniert gemacht und gefällt mir richtig gut.
Eigener Eindruck: Malcom reist weiterhin mit seinen Weggefährten durch die Portale und die Zeit, um gemeinsam mit ihnen die Welt zu retten. Noch immer wissen die Jugendlichen nicht, warum die Portale sich geöffnet haben, finden aber bald heraus, dass es mit ihnen zusammen hängen muss, nachdem sie bereits ins alte Ägypten gereist sind, um Amandaras Mutter vor Angreifern aus der Zukunft zu retten und auch die französische Revolution erreicht haben, um Damon zu beschwören. Nun befinden sie sich in der Schweiz, wo Malcoms Mutter gearbeitet hat und müssen schwerwiegende Entscheidungen treffen. Soll alles so geschehen wie es geschehen ist? Und was bedeutet das für Malcom? Außerdem wissen sie, dass ihre Reise damit noch nicht beendet sein kann…
Den zweiten Band der Dilogie „Beastmode“ konnte ich ehrlich gesagt kaum abwarten, denn nachdem das erste Buch dann doch noch spannend wurde, wollte ich natürlich wissen, wie es mit den fünf Jugendlichen weiter geht, auch wenn ich die eine oder andere logische Frage im Nachgang habe, denn wenn sie wirklich Damon beschwört haben, warum konnte er sich nicht an sie erinnern, beziehungsweise wie kann es sein, dass er nun unwissend mit ihnen reist – was geschieht mit seiner Vergangenheit? Und auch bei den anderen ist es eine recht schwammige Sache. Wilbur zum Beispiel hätte ja auch wissen müssen wer ihn zu dem gemacht hat, was er nun ist. Irgendwie war dieses Gefühl, dass das alles nicht rund ist, permanent da und hat mir dann doch ein bisschen den Lesespaß vermasselt, weil ich immer wieder über diese Punkte spekuliert habe. Davon aber einmal abgesehen ist das, was man sonst zu lesen bekommt wirklich richtig klasse gemacht und hat auch richtig Spaß gemacht. Wir können fremde Welten entdecken, erhaschen einen Blick in die Vergangenheit, einen Blick in die Zukunft und wenn man alles so miteinander verknüpft präsentiert bekommt ist es einfach nur: WOW. Nur eben diese eine oder andere Logiksache, die hängen mir noch ein bisschen nach und sorgen auch dafür, dass ich dem Buch keine fünf Sterne geben kann.
Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung. Wer also den ersten Teil durchgehalten hat, bekommt hier ein super Finale, welches sich sehen lassen kann. Buch 2 finde ich sogar besser als Buch 1!
Idee: 5/5
Charaktere: 4/5
Logik: 3/5
Spannung: 5/5
Emotionen: 4/5
Gesamt: 4/5
Daten:
ISBN: 9783522506311
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 400 Seiten
Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Ich bin ein großer Fan von Rainer Wekwerth. Und so habe ich im Februar diesen Jahres den ersten Teil von Beastmode regelrecht verschlungen. In einigen Rezensionen zum 2 Band habe ich gelesen, dass der Autor so gut wie keine Wiederholungen aus dem Vorgänger eingefügt hat und man sich teilweise sehr schlecht erinnern konnte. Aus diesem Grund habe ich Teil 1 direkt vorher noch einmal gelesen, und kann es jedem anderen auch nur empfehlen.
Es geht wirklich ohne Rückblick nahtlos im Geschehen weiter. Haben wir im ersten Teil noch Amanda und Damon in die Vergangenheit begleitet, so war es klar, dass wir im 2ten Teil zu Wilbur, Malcolm und Jenny reisen dürfen. Ich war sehr gespannt mehr über die einzelnen Charaktere zu erfahren – gerade bei Jenny war dem Leser ja wenig bekannt, da sie sich selbst an nichts erinnern konnte.
Die 5 kommen dem Geheimnis der Energiefelder immer näher und gerade Malcolm brilliert hier durch Fachwissen, Ruhe und Souveränität. Mir war aber schon im ersten Band klar, dass mehr in ihm steckt als es den Anschein hat.
Der Schreibstil war locker und leicht. Vermisst habe ich allerdings ein paar eingebaute Rückblenden. Ich bin sehr froh, dass ich den Vorgänger zuvor nochmal gelesen habe, denn ansonsten wäre mein Lesespaß sicher nur halb so gut gewesen. Positiv ist mir hingegen aufgefallen, dass zum Anfang jedes Kapitels die Jahreszahl des entsprechenden Jahres stand. Das hat das reinfühlen etwas erleichtert.
Die Charakterarbeit hat mich auch dieses Mal wieder überzeugt. Es nimmt allerdings einen Großteil der Story für sich ein. Aber mir hat das wirklich gut gefallen, weil ich unbedingt mehr über jeden einzelnen erfahren wollte. Hier hat der Autor wieder viel Liebe reingesteckt. Einzig die Entwicklung von Damon hat mich etwas geärgert und eher genervt.
Das Tempo hat etwas gebraucht, da ein Großteil der Story mit den Charakteren zu tun hatte. Spannung war trotzdem zu jedem Zeitpunkt für mich vorhanden und ich habe mich nicht gelangweilt. Aber im letzten Drittel gings dann richtig los. Es wurde abwechselnd von einzelnen Schauplätzen berichtet und durch dieses Tempo und die kurzen Kapitel fliegt man nur so durch die Geschichte.
Ich muss sagen, dass mir der finale Band schon sehr gut gefallen hat, ich aber den ersten noch etwas besser fand. Die Entwicklung gerade mit Damon empfand ich sehr unpassend – aber das ist etwas persönliches, ich hätte mir für ihn einfach etwas besseres gewünscht. Mitten in der Story ging es mir etwas zu leicht, Dinge wurden einfach akzeptiert und hingenommen damit die Story weitergehen kann. Da hätte ich mir etwas mehr Realitätsnähe gewünscht – kann mir einfach nicht vorstellen, dass Menschen wirklich nichts hinterfragen würden. Das Ende und die Auflösung haben mich wie eingangs schon gesagt überrascht, obwohl man das hätte ahnen können. Für mich passte dann alles ins Bild und ich habe keine offenen Fragen mehr.
Das Cover war mal wieder mega und passt einfach so perfekt zum ersten Band! Denn nicht nur die Frontcover ergeben zusammen ein Gesicht sondern auch die Buchrücken führen diese Idee weiter. Gerade als Designer, finde ich diese kleinen Details einfach mega.
Inhalt
Der zweite Band der Beastmode Reihe knüpft direkt an das Ende des Ersten an. Ich muss sagen, dass ich dadurch am Anfang etwas verwirrt war, wo und wann wir uns gerade befanden, da ich den ersten Teil doch vor einiger Zeit gelesen hatte. Nach anfänglichen Erinnerungslücken (da hatte ich mit Damon anscheinend etwas gemeinsam), bin ich aber echt schnell wieder reingekommen. Die fünf hatten es in diesem Band echt nicht einfach, ein Ereignis jagt das Nächste. Nicht nur wird die Zeit immer knapper, auch einzelnen Mitglieder ihrer kleinen Truppe mussten wieder von neuem überzeugt werden. Gerade Damon hat mich, mit all seinen Fragen und Gedanken, immer wieder zum lachen gebracht. Auch wenn ich sagen muss, dass der alte Damon mir dann doch zwischendurch etwas gefehlt hat. Super fand ich, dass wir durch die ganzen Sprünge so viel mehr über die einzelnen Charaktere erfahren haben, wodurch wir nicht nur sie besser verstanden haben, sondern auch ihre Beweggründe. Schade war dabei etwas, dass man quasi nur noch die Vergangenheitspersönlichkeiten am Ende hatte (auch wenn ich verstehe, dass natürlich nicht alles beim Alten bleiben könnte, wenn Geschehnisse der Vergangenheit geändert wurden).
Die Seiten flogen in diesem Band echt nur so dahin und bevor es mir richtig bewusst war, war ich auch schon im letzten Kapitel angekommen. Und da muss ich leider sagen, dass mir das Ende doch etwas zu abgehackt war. Nach all dem was die fünf durchgemacht und geändert hatten um ihre Welt zu retten, war es dann auf einmal vorbei. Ich hätte mir dort dann doch vielleicht etwas mehr gewünscht.
Und auch der Moment wo Malcom, Amanda endlich sein Geheimnis beichtet, hat für mich nicht so ganz gepasst. Denn auf einmal sagt Amanda, dass sie es schon weiß, da sie es auf dem Schiff geregt hatte. Und ich muss sagen, es gab durchaus Momente, wo ich dachte dort hätte Amanda etwas merken können, aber ausgerechnet sie Schiff Szene gehörte für mich nicht so dazu. Aber das ist eine persönliche Präferenz.
Fazit
Der zweite Band ist eine gelungene Fortsetzung der Dilogie „Beastmode“. Wir hatten sehr viel mehr Aktion als im ersten Band, wodurch dieser noch schneller zu Ende war als der Erste. Die Charaktere waren wieder super und je mehr man über die einzelnen Charaktere erfahren hat, umso mehr hat man diese ins Herz geschlossen. Leider kam das Ende etwas abrupt für mich und es gab so ein paar Kleinigkeiten (wie z.B. der Verlust einiger Charakterzüge, während der Zeitsprünge) die mich etwas gestört haben, wodurch ich dem Buch am Ende 3,5 Sterne von 5 gebe.
Aber ich kann diese Reihe auf jeden Fall empfehlen. Der Schreibstil des Autors zieht einen in dem Bann und lässt die Story flüssig lesen. Und am Ende hat man die Charaktere einfach ins Herz geschlossen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
An energy field has appeared, gradually engulfing the entire Earth. The demon Damon, the goddess Amanda, Wilbur, who can stop time for five minutes, Malcolm, an invulnerable nerd, and Jenny, who is half-human, half-machine, are tasked with saving humanity and the world. They venture into the energy field, attempting to shut it down, traveling through space and time while facing their challenges.
My expectations for the book were enormous—I was hoping for a fantastic, action-packed, and imaginative story. As a fantasy fan, the blurb alone was enough to capture my interest. The cover also appealed to me, with its subtle color scheme that I found quite pleasant.
When the novel began, I noticed that the author frequently switched between the perspectives of the protagonists. The prologue was a nice introduction, providing enough background information for me to understand and follow the story. But from that point on, everything went downhill. The novel started off slowly and dragged on quite a bit. The beginning was somewhat tedious, and I was almost tempted to put the book aside. But around the halfway point, everything picked up speed.
It seems like the author needed some time to truly immerse themselves in the story. Things only got exciting once the group walked through the tunnel with the princess. The scenes in Egypt felt drawn out, while the trip to Paris was over in a flash.
From the second energy field onward, things got interesting, with unexpected events I couldn’t predict. Some moments, like Damon’s summoning, genuinely shocked me and made me want to keep reading. But then, at the third energy field, the novel abruptly ended.
The characters were well-developed, and I could understand the emotions of each one. The romantic relationships between the friends added an extra spark to their mission, ensuring the dynamics within the group never got dull. An adventure into a strange world and another time can truly bring young people closer together. The pairing choices were also well thought out, as each character perfectly complemented the other. It was clear from the start that Malcolm would be the one left alone in the group, but I didn’t mind that. Not everyone in a group needs to like—or love—everyone else. Overall, I found the relationships nicely and distinctly developed.
Personally, I would have added more pages to the novel (especially at that price). Just when it was finally getting interesting, I now have to wait for the next volume to be released. Nevertheless, I am already looking forward to the second book and can’t wait for it to finally come out.
Nach dem Cliffhanger aus Band 1 wollte ich natürlich unbedingt wissen wie es weiter geht mit unseren außergewöhnlichen Jugendlichen. Der Abschlussband der Reihe verspricht einiges:
Weiter geht die Reise durch die Zeit für unsere fünf Jugendlichen mit besonderen Fähigkeiten. Nun ist also klar was der Sinn der Zeitreise ist denn sie müssen selbst dafür sorgen, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten erhalten, um dadurch das Rätsel um das mysteriöse Energiefeld im Pazifik zu lösen. Doch dann finden sie etwas heraus was alles verändert und ihr größter Feind ist plötzlich die Zeit ...
Rainer Wekwerth hat ja mit dem ersten Band "Es beginnt" ein tolles Setting vorgegeben und ein spannendes Abenteuer vorbereitet. Nun geht es endlich weiter und die Geschichte wird mit jeder Seite spannender. Wir reisen weiter durch die Zeit und Besuchen dabei die Jahre 2003, 2017 und 2134 und auch hier warten aufregende Abenteuer und knifflige Rätsel auf die Jugendlichen. Diesmal müssen sie dafür sorgen das Wilbur, Jenny und Malcom ihre Fähigkeiten erlangen.
Jeder der drei Charaktere wird hier in seinem jeweiligen Jahr nochmal genauer beleuchtet. Dadurch erfahren wir noch viel mehr aus ihrem Leben und erhalten einen besseren Einblick in die Charaktere. Vor allem Jenny ist dabei interessant da wir von ihr bisher am wenigsten wissen, diesmal aber einiges aus ihrem Leben präsentiert bekommen. Das fand ich besonders gut da Jenny schon in Band 1 zu meinem Liebling avanciert ist. Der Autor schafft es aber auch nicht nur den Charakteren mehr Tiefe zu verleihen, sondern dadurch die Leser an die Charaktere zu binden und sie mit ihnen leiden und kämpfen zu lassen.
Der Schreibstil von Rainer Wekwerth ist spannend und mitreißend zu gleichen Teilen. Gerade in der zweiten Hälfte schafft er es durch ganz viel Action und einigen unerwarteten Wendungen den Spannungsbogen konstant oben zu halten. Aber auch die romantische Komponente kommt hier nicht zu kurz, wenn für mein empfinden auch manchmal an unpassenden Stellen. Was ich besonders schade fand, war das das Ende etwas überstürzt kam, das ging mir auf einmal alles zu schnell.
Nichtsdestotrotz hat mir der Abschluss der Beastmode Reihe gut gefallen. Vor allem durch die Charakterentwicklung und die spannende Story schafft es der Autor den Leser bei Laune zu halten. Mir hat die Reihe wirklich Spaß gemacht und ich kann dieses rasante Abenteuer nur empfehlen.
Bevor ich auf den Inhalt eingehe, möchte ich die grandiose Covergestaltung loben. Schon der erste Teil hat mir gut gefallen, aber wenn man jetzt beide Bücher zusammenlegt, dann ergibt es ein ganz tolles Gesamtbild. Schade, dass die Bücher so nicht ins Regal passen.
Da es sich bei diesem Buch um den zweiten Teil einer Dilogie handelt, sollte man den ersten Band auf jeden Fall gelesen haben - sonst kann man der Handlung nicht so gut folgen und man verpasst außerdem viele wichtige Details.
Die Fortsetzung setzt auch nahtlos an das Ende des Vorgängers an. Hier wird man nicht mehr überrascht, denn mittlerweile wissen ja sowohl die Protagonisten als auch die Leser, wohin es als nächstes gehen wird und das eine bestimmte Aufgabe auf sie wartet. Aber das tut der Spannung keinen Abbruch, denn auch hier sind die Herausforderungen nicht nur sehr groß, sondern auch sehr unterschiedlich und der jeweiligen Zeit angepasst. Das macht die Story sehr abwechslungsreich.
Super fand ich, dass der Leser nun noch tiefer in die Gefühlswelt der Jugendlichen eintaucht. Im ersten Band hat man sie gut kennengelernt, hier aber wird man noch mehr mit den Ängsten, Sorgen und Wünschen konfrontiert. Ich habe richtig mitgelitten, vor allem Malcom ist mir noch mehr ans Herz gewachsen als eh schon.
Manchmal hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass ich bald einen Knoten im Gehirn habe... Denn das Spiel mit den unterschiedlichen Zeitebenen ist sehr clever gemacht und hat dafür gesorgt, dass sich meine Gedanken richtig mitgedreht haben. Was passiert, wann dieses oder jenes Ereignis eintritt? Oder eben nicht? Das steigert sich dann noch, als man in der Zeit von Jenny ankommt, denn hier wird es dann richtig verrückt. Trotzdem ist alles sehr durchdacht und man kann der Geschichte richtig gut folgen.
Rainer Wekwerth hat es hier verstanden, die Vergangenheit und die Zukunft zu mischen - aber es auch immer wieder auf die Gegenwart zu beziehen. Ich habe sogar das Gefühl, dass der Leser hier eine Botschaft mitbekommt: So, wie wir jetzt leben, hat es Auswirkungen auf zukünftige Generationen. Das sollte man immer im Hinterkopf behalten.
Für mich war auch der zweite Teil von "Beastmode" ein absoluter Pageturner. Natürlich muss ich hier 5 Sterne vergeben.