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Die Gutsherrin-Saga #1

So weit die Störche ziehen

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Ostpreußen 1939: Während die Welt aus den Fugen gerät, wächst die junge Dora Twardy behütet auf dem Pferdegestüt ihrer Familie auf. Der Tochter des Gutsherren mangelt es an nichts, auch nicht an Verehrern. Doch als die deutsche Wehrmacht Polen angreift, muss Dora schlagartig erwachsen werden. Ihr Vater wird eingezogen und übergibt ihr die Verantwortung für den Hof. Mit aller Kraft kämpft Dora um den Erhalt des Familienbesitzes. In den Wirren des Krieges stehen ihr zwei Männer bei: der sanftmütige Freund ihres Bruders, Wilhelm von Lengendorff, und der abenteuerlustige Kriegsfotograf Curt von Thorau. Zu spät erkennt Dora, wen sie wirklich liebt …

640 pages, Paperback

Published August 3, 2020

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About the author

Theresia Graw

24 books4 followers

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Displaying 1 - 23 of 23 reviews
Profile Image for Michael Gray.
219 reviews1 follower
January 15, 2024
Dora ist die Tochter eines Pferdegestüt Besitzers in Ostpreußen. Sie ist 16 Jahre alt und verliebt. Sie freut sich auf eine Hochzeit den dort kann sie mit ihrem Verehrer endlich zum ersten Mal tanzen. Doch während der Hochzeit kommt die Nachricht das der Krieg gegen Polen ausgebrochen ist und das Fest wird beendet. Kurz darauf muss sie zu ihrem Onkel, dessen Frau ist gestorben und er braucht, bis er eine neue Frau hat, jemanden der sich um Haushalt und um die Kinder kümmert. Erst ist sie überhaupt nicht begeistert doch dann lernt sie einen Mann kennen und verliebt sich in ihm. Eines Tages muss sie zurück auf dem heimischen Hof da ihr Vater eingezogen wurde. Nun muss sie sich nicht nur zwischen zwei Männer endscheiden sondern sie muss sich auch um das Gestüt kümmern. Nicht jeder meint es gut mit ihr. Dora muss schnell erwachsen werden.---- Eine tolle, spannend und auch tragische Geschichte die zur Zeit des 2.Weltkrieges spielt.
Profile Image for Sonjas.
251 reviews5 followers
September 8, 2020
In ihrem neuen Roman entführt uns die Autorin Theresia Graw nach Ostpreußen. Und dies ist ein ganz besonderer Roman, ihr persönlichstes Buch, indem die Autorin die Geschichte ihrer aus Ostpreußen stammenden Familie mit einer fiktiven Handlung verwebt. Ich tauche in eine große Liebesgeschichte ein. Diese hat mich bis tief in die Seele berührt.
Sie beginnt im Jahr 1939. Die junge Dora Twardy wächst unbeschwert und glücklich auf dem Pferdegestüt ihrer Familie in Ostpreußen auf. Doch während sie noch ihre Unbekümmertheit genießt und von Verehrern umschwärmt wird, braut sich im Hintergrund auf der Welt Unheil zusammen. Dora muss über Nacht erwachsen werden, denn die deutsche Wehrmacht greift Polen an und viele Männer werden zum Kriegsdienst eingezogen. Als auch ihr Vater eingezogen wird, übernimmt Dora die Verantwortung für den Hof und die Familie. Mit aller Kraft kämpft sie um den Erhalt des Gestüts. Doch der Krieg macht auch vor dieser ländlichen Idylle nicht Halt. Außerdem gibt es in ihrem Leben zwei Männer, die sie so gut es geht, unterstützen. Ihre Jugendliebe Wilhelm von Lengendorff und der abenteuerliche Fotograft Curt von Thorau. Doch was bleibt am Ende dieser schrecklichen Zeit?
Wow! Einfach sensationell – ein Meisterwerk der Extraklasse. Noch jetzt bin ich tieferschüttert von den schrecklichen Vorkommnissen dieser Zeit. Ein Elend und Leid, das man sich nicht vorstellen kann. Vor meinem inneren Auge läuft diese aufwühlende Lektüre, die mir sehr nahe gegangen ist, wie ein Film ab. Dieser beginnt in Ostpreußen auf dem herrlichen Landgut der Twardys, die mit großer Leidenschaft Pferde züchten. Ich sehe die Familie vor mir, wie sie sich mit Begeisterung um die Tiere kümmern, wie Dora ihre Ausritte in der Natur genießt, wie junge Fohlen zur Welt kommen und wie auf einmal dunkle Wolken am Horizont aufziehen. Das Leben ändert sich von heute auf morgen und nichts ist so, wie es einmal war. Durch die herrlichen Beschreibungen kann ich mir diese unberührte Natur und wunderschöne Landschaft Ostpreußens bestens vorstellen. Ein genaues Bild habe ich auch von allen mit wirkenden Charakteren. Dora darf ich ein langes Stück auf ihrem Lebensweg der fröhlich begann und dann bitter endet, begleiten. Ich habe Tränen in den Augen, wenn ich mir manchen Szenen vorstelle. Und was für eine Liebesgeschichte, diese hat mich bis tief in die Seele berührt. Da gibt es zwei Männer in Doras Leben – doch wie wird das Schicksal am Ende entscheiden? Während des Lesens kommen viele Emotionen an die Oberfläche. Dies ist ja ein fiktiver Roman, doch man kann sich vorstellen, dass sich solche Schicksale, wie die Twardys erleiden mussten, viele Menschen getroffen hat. Deshalb geht die Geschichte wirklich unter die Haut.
Ein absolutes Lesehighlight, das auf meine Bestsellerliste 2020 wandert. Das Cover ist ja auch ein echter Hingucker. Ich vergebe für diese beeindruckende Traumlektüre 5 Sterne (leider können es nicht mehr sein).
Profile Image for Inge H..
455 reviews7 followers
August 3, 2020
Vertriebene aus Ostpreußen

„So weit die Störche ziehen“ geschrieben von Theresia Graw und zeigt uns die Zeit von 1939 bis 1945 in Ostpreußen. Ihre Familie stammt da her, deshalb verwebt sie Erinnerungen mit fiktiven Personen.

Dora Twardy ist die älteste Tochter eines Gestütsbesitzers. Sie wächst behütet mit ihren Geschwistern auf. Dann kommt der Krieg, ihr Bruder meldet sich freiwillig und der Vater wird auch eingezogen. Da muss sie sich um die Pferde kümmern und sich gegen den Verwalter behaupten.
Bis zur Hälfte fand ich sie ziemlich flatterhaft. Bei den Männern auch berechnend.

Gestört hat mich, das sie von der politischen Lage nichts mit bekommt und auf Warnungen zu spät reagiert. Aber am Schluss wird sie tapfer.

Die Autorin beschreibt die Lage ganz gut. Da ich ähnliche Familienschicksale hab, kann ich das glaube ich beurteilen.

Der Roman ist lesenswert und unterhält gut.



Profile Image for lenisvea`s Bücherwelt (Sandra Berghaus).
1,046 reviews21 followers
November 30, 2020
Roman
Ullstein Taschenbuch
Klappenbroschur
640 Seiten
ISBN: 9783548062525
Erschienen: 03.08.2020
Band 1
12,99 €
Verlorene Träume – eine junge Frau beweist Mut in dunklen Zeiten

Ostpreußen 1939: Während die Welt aus den Fugen gerät, wächst die junge Dora Twardy behütet auf dem Pferdegestüt ihrer Familie auf. Der Tochter des Gutsherren mangelt es an nichts, auch nicht an Verehrern. Doch als die deutsche Wehrmacht Polen angreift, muss Dora schlagartig erwachsen werden. Ihr Vater wird eingezogen und Dora übernimmt die Verantwortung für den Hof. Mit aller Kraft kämpft Dora um den Erhalt des Familienbesitzes. In den Wirren des Krieges stehen ihr zwei Männer bei: der sanftmütige Freund ihres Bruders, Wilhelm von Lengendorff, und der abenteuerlustige Kriegsfotograf Curt von Thorau. Zu spät erkennt Dora, wen sie wirklich liebt …

Zur Autorin

Theresia Graw wurde 1964 in Oberhausen geboren. Nach ihrem Studium der Germanistik und Kommunikationswissenschaft war sie als Reporterin und Moderatorin für verschiedene Privatsender tätig, bevor sie zum Bayerischen Rundfunk wechselte. Neben ihrer Tätigkeit als Journalistin schreibt sie Romane. »So weit die Störche ziehen« ist ihr persönlichstes Buch, in dem sie die Geschichte ihrer aus Ostpreußen stammenden Familie mit einer fiktiven Handlung verwebt. Theresia Graw hat zwei erwachsene Kinder und lebt in München.

Meine Meinung

Ich bin durch die vielen begeisterten Stimmen auf das Buch aufmerksam geworden, es hat mich aber alleine lange wegen der 640 Seiten abgeschreckt. Bei Hörbüchern habe ich da kein Problem mit, aber dieses gibt es leider nicht als Hörbuch.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir aber direkt sehr gut gelungen. Man lernt hier Dora kennen, die auf dem Pferdegestüt ihrer Eltern wohlbehütet aufwächst. Dann kommt der 2. Weltkrieg aber immer näher.

Auch in der Liebe hat Dora zu kämpfen. Einerseits schlägt ihr Herz für Wilhelm, der Freund ihres Bruders, andererseits für den abenteuerlustigen Fotografen Curt, der auch sein Interesse bekundet.

Allerdings hat der Krieg seine eigenen Pläne und Dora muss noch einige schwere Krisen überwinden, bevor sie wieder an Glück denken kann.

In der 2. Hälfte des Buches geht es u.a. auch um die Flucht aus der Heimat. Ich habe selten ein Buch in der Kriegszeit gelesen, was so eindrücklich beschrieben hat, was für eine Qual dies für die Menschen bedeutet hat und welche Verluste das mit sich gezogen hat.

Man begleitet Dora durch ihr nicht immer leichtes Leben, was ihr von einem Tag auf den anderen die Jugend nimmt und sie dennoch immer stärker macht.

Alles in allem kann ich hier eine Leseempfehlung aussprechen. Ich habe leider keine Angaben darüber gefunden, wann der 2. Teil erscheinen wird, daher wird es wohl noch ein wenig dauern.

Von mir bekommt So weit die Störche ziehen sehr gute 4,5 Sterne.

4,5 von 5 Sternen

Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Ullstein Verlag
Infos zur Autorin: ©Ullstein Verlag
Rezension: ©lenisveasbücherwelt.de
Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de
Profile Image for Wiebke.
694 reviews4 followers
November 1, 2020
Ereignisse einer schrecklichen Zeit

Ostpreußen 1939: Während die Welt aus den Fugen gerät, wächst die junge Dora Twardy behütet auf dem Pferdegestüt ihrer Familie auf. Der Tochter des Gutsherren mangelt es an nichts, auch nicht an Verehrern. Doch als die deutsche Wehrmacht Polen angreift, muss Dora schlagartig erwachsen werden. Ihr Vater wird eingezogen und Dora übernimmt die Verantwortung für den Hof. Mit aller Kraft kämpft Dora um den Erhalt des Familienbesitzes. In den Wirren des Krieges stehen ihr zwei Männer bei: der sanftmütige Freund ihres Bruders, Wilhelm von Lengendorff, und der abenteuerlustige Kriegsfotograf Curt von Thorau. Zu spät erkennt Dora, wen sie wirklich liebt.

„Soweit die Störche ziehen“ von Theresia Graw erzählt bildgewaltig die Geschichte der jungen Dora und ihrer Familie in den Zeiten des Zweiten Weltkrieges.
Dora ist die Hauptfigur, deren Entwicklung der Leser durchweg begleitet.
Sie startet als naives, verwöhntes Mädchen und endet als starke, zähe Frau.
Zu Beginn fiel es mir ein wenig schwer, mich mit ihr anzufreunden. Zu oft hätte ich den Kopf über sie schütteln können. Doch mit immer mehr Ereignissen, die der Krieg mit sich bringt, ist sie gewachsen und hat sich entwickelt.
Die Autorin beschreibt die sich immer weiter entwickelnden Ereignisse des Zweiten Weltkrieges. Sie erzählt, wie Deutschland zunächst hoffnungsvoll in den Krieg zieht und besonders die zurückgelassenen Familien lange nicht mitbekommen, dass es nicht so erfolgreich läuft, wie die Propaganda glauben lassen will. Man erfährt als Leser zusammen mit Dora nach und nach von den Schrecken, die der Krieg mit sich bringt.
Für mich war es interessant, die Kriegsereignisse von der Seite einer Familie zu erleben, die recht wohlhabend auf dem Land lebt und lange nicht vom Geschehen betroffen ist. Ich fand es auch interessant, dass es mal nicht direkt um die Überwachung, die Kontrollen und die KZs ging und der Leser mal die Seite derer erlebt, die davon zunächst nicht viel mitbekommen haben.
Als Dora und ihre Familie dann doch zur Flucht gezwungen werden, war ich wie gebannt. Die Autorin beschreibt die Schrecken dieser Flucht und all das Grausame, was die Menschen durchmachen mussten mit solch bildhaften Worten, dass ich wirklich beklemmende Gefühle bekam. Ich habe wirklich lange nicht mehr so mit den Figuren mitgefiebert.
Begleitet werden diese ganzen Ereignisse von Doras Romanzen mit Wilhelm und Curt. Dieser Erzählstrang gibt dem Buch eine gefühlvolle und liebenswürdige Ebene.
Ich habe lediglich zwei kleine Kritikpunkte, die zum perfekten Buch fehlen. Dora ist mir oft zu naiv und später zu unnahbar. Sie zeigt mir für meinen Geschmack zu selten offen Zuneigung, da hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht. Dazu zieht sich das Buch im Mittelteil ein wenig. Es passiert zwar immer wieder etwas aber auch da hätte es ein wenig mehr sein dürfen.
Die ganze Geschichte ist trotzdem sehr gut gelungen und unheimlich interessant. Besonders vor dem Hintergrund, dass es auf einer wahren Begebenheit beruht, beeindruckt dieses Buch. Von mir auf jeden Fall eine Empfehlung!
486 reviews
August 18, 2020
„Vom Winde verweht“ während des Zweiten Weltkriegs in Ostpreußen: dramatisch und emotional

1939: Die sechzehnjährige Dora Twardy lebt glücklich mit ihrer Familie auf dem elterlichen Gestüt in Ostpreußen. Sie reitet mit großer Begeisterung, ist zum ersten Mal verliebt, in Wilhelm, den besten Freund ihres Bruders, liebt Tanzen und Feste und freut sich auf ihre Zukunft auf dem idyllischen Gut. Doch mit dem Kriegsbeginn endet die Zeit ihrer Unbeschwertheit abrupt und nichts ist plötzlich mehr so, wie es einmal war. Als Dora den Kriegsfotografen Curt von Thorau kennenlernt, steht sie auch noch zwischen zwei Männern.

Theresia Graws Roman „So weit die Störche ziehen“ liest sich sehr angenehm und flüssig. Dank des natürlichen Schreibstils hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, mich sofort in der Geschichte zurecht zu finden und zu Dora, aus deren Perspektive der Roman verfasst ist, einen Zugang aufzubauen.

Dora Twardy erinnert sehr an Scarlett O‘ Hara aus Margaret Mitchells „Vom Winde verweht“. Sie lebt behütet auf einem Gut, ist sehr leidenschaftlich und willensstark, findet ihren eigenen Vorteil wichtiger als die Gefühle anderer und hat keine Ahnung von schlechten Zeiten. Doch mit Kriegsbeginn ist es mit dem angenehmen Leben vorbei und Dora muss lernen, Verantwortung zu tragen. Dabei verhält sie sich nicht immer emphatisch und rücksichtsvoll. So wie das junge Mädchen, die es gewohnt sind, immer das zu bekommen, was sie wollen, eben tun. Dora ist nicht perfekt, keine große politisch aktive Heldin, sondern einfach nur menschlich, dadurch authentisch und stimmig, aber nicht unbedingt immer hundertprozentig sympathisch. Genau wie Scarlett O‘Hara wächst sie mit ihren Aufgaben, entwickelt sich zu einer zupackenden, selbstbewussten und patenten Frau.
Auch Doras „Männer“ Wilhelm und Curt weisen Parallelen zu Ashley Wilkes und Rhett Butler auf. Aus diesem Grund hat mir die Personenkonstellation des Romans sehr gut gefallen. Einige Ähnlichkeiten - auch in der Dramaturgie- fielen sofort auf, andere waren etwas versteckter.

Während anfangs die Handlung noch etwas ruhiger und gemütlicher dahinzog und der Zufall für mich dabei manchmal eine zu große Rolle spielte, was teils etwas unglaubwürdig wirkte, fesselte mich die Geschichte ab dem Zeitpunkt der geplanten Flucht extrem. Die Szenen, die die Großmutter der Autorin wirklich ähnlich erlebt hat, werden so dramatisch, packend, emotional und mitreißend beschrieben, dass ich das Buch von da ohne Pause durchlesen musste. Ein ziemlich beeindruckendes Finale!

Theresia Graw hat die wahre Lebensgeschichte ihrer Großmutter mit Fiktion verwoben. Herausgekommen ist dabei ein packender Schmöker, der zum Ende hin seine volle Stärke entfaltet. Vor der großen „Schwester“ „Vom Winde verweht“ muss sich „So weit die Störche ziehen“ vor allem im Mittelteil und zum Schluss hin absolut nicht verstecken.
107 reviews1 follower
August 27, 2020
Theresia Graws Buch "So weit die Störche ziehen" hat mich total gefesselt und nicht mehr losgelassen. Die Autorin beschreibt eindrucksvoll das Leben einer jungen Frau, das durch den Krieg komplett aus den Fugen geriet und sie nachhaltig verändert hat.
Cover und Titel gefallen mir sehr gut, wobei beides ein etwas fröhlicheres Buch erwarten lässt. Auch der Klappentext verrät nicht viel über das, was in dem Buch noch steckt außer einer Liebesgeschichte, bei der sich eine Frau nicht zwischen zwei Männern entscheiden kann. Dennoch war mein erster Eindruck vom Buch schon sehr positiv und ich wollte es gerne lesen. Aber das, was in dieser Geschichte steck, hat alle meine Erwartungen übertroffen und definitiv meinen Horizont erweitert.
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir total gut, das Buch ließ sich leicht lesen und beschrieb sowohl die Charaktere als auch die Hintergründe sehr anschaulich und treffend. Ich konnte mich gut in die Figuren hineinversetzen, sie waren mir sympathisch und ich habe mit ihnen mitgefiebert. Vor allem Dora, eine junge Frau, die viel vom Leben erwartet hat und behütet und unbesorgt aufgewachsen ist, hat es mir angetan. Lange dachte ich, dass sie so unreife und egoistische Gedanken hat, den Krieg um sich herum gar nicht wahrnimmt, doch nach dem Ende des Buches und einer plötzlichen und sehr starken Charakterentwicklung ihrerseits gefällt mir das umso besser. Ich kann mich gut in sie hineinversetzen und verstehe, dass jemand, der vom Krieg noch nichts mitbekommen hat, diesen erst selbst in aller Härte erleben muss, um zu begreifen, was dieser eigentlich bedeutet. Ich erkenne auch mich selbst in ihr wieder, denn mit 21 habe auch ich keine Ahnung, was Krieg bedeutet und konnte selbst manchmal kaum glauben, was ich gelesen habe. Das Buch hat mir den zweiten Weltkrieg aus einer ganz anderen Perspektive gezeigt, wie ich sie in der Schule gelernt habe, und hat mir wirklich wertvolles Wissen und Verständnis vermittelt. So naiv und kindisch Dora sich zu Beginn des Buches noch begeben hat, so stark und unverwüstlich war sie am Ende, das hat mir sehr imponiert und sie ist für mich eine spannende und sehr sympathische Protagonistin geworden.
Auch die verstrickte Liebesgeschichte, die sie in den Wirren des Krieges durchlebt hat, fand ich sehr authentisch und auch traurig mitzuverfolgen. Am Ende blieb zwar einiges offen, aber das hat das Buch für mich trotzdem gut abgerundet. Doch nicht nur Dora war eine spannende Figur, sondern auch ihre Familie und ihre Freunde und auch die Arbeiter auf dem Gutshof machten das Buch besonders und zeigten so viele Eindrücke und Schicksale.
Abschließend war das Buch für mich ein seltenes Fundstück, das mich sehr ergriffen und mitgenommen hat und mich sicher noch ein bisschen beschäftigen wird. Eine absolute Leseempfehlung!
733 reviews5 followers
August 30, 2020
Inhalt:
Dora ist ein schönes und temperamentvolles junges Mädchen, der das ganze Leben auf dem Gutshof ihrer Eltern offen zu stehen scheint. Während die Liebe zu ihren Pferden ihr Leben bestimmt, verliebt sie sich auch schon bald in den jungen Wilhelm, der schon bald ihr Verlobter werden soll. Doch dann bricht der Zweite Weltkrieg über Ostpreußen herein und Doras Leben und das ihrer Familie ändert sich drastisch. Schon bald wird aus dem Mädchen eine junge Frau, in deren Händen das Schicksal des Gutshofes steht, doch auch Doras Herz versucht zwischen drei Männern den einen zu finden, der ihr beisteht... in einer Zeit die schon bald alles aufs schmerzlichste verändern soll.

Meine Meinung:
Dieser historisch angehauchte Roman ist ein wahres Epos des Genres, das großen Romanen in nichts nachsteht.
Während die Geschichte sehr seicht und schön beginnt und eine lockere Atmosphäre der Jugend im Mittelpunkt steht, entwickelt sich diese faszinierende Zeit schon bald in ein so anderes Ostpreußen.

Während der Leser die junge Dora zu Anfang des Buches noch als unbeschwerte junge Frau wahrnimmt, die ihr Leben mit all der Schönheit zu genießen versucht, lernen wir diese schnell von einer so anderen Seite kennen. Sie geht durch Schicksalsschläge des Krieges hindurch und entwickelt sich zu einer verantwortungsbewussten, starken und so liebenswerten Person, die ich im Laufe des Buches wirklich sehr ins Herz geschlossen habe. Dass sie dabei zwischen so einigen Männern steht, war mir an der ein oder anderen Stelle etwas zu viel, da die Autorin dies aber so charmant, tragisch und emotional in Szene setzt, konnte ich darüber hinweg sehen.

Ein der bemerkenswertesten Talente der Autorin ist es Emotionen zu schildern, dass ich so oft Gänsehaut hatte und all das Grauen dieser Zeit vor mir sehen konnte. Besonders der letzte Teil ist so realistisch und eindringlich geschildert, dass ich Tränen weinen musste, da die Autorin eben eines nicht macht:
Sie beschönigt nicht, schreibt so, wie es das Zeitgeschehen erfordert hat. Dabei schont sie keinen ihrer Charaktere, keiner scheint sicher vor der Zeit des Weltkrieges und dabei ist dies als Leser häufig kaum auszuhalten, so sehr geht dies ans Herz.

Mein Fazit:
Ein zu tiefst realistischer Roman, der in meinen Augen perfekt war und dessen Charaktere ich sehr vermissen werde, da sie echt waren, als wären sie es eben... echte Charaktere auf der Suche nach Zuflucht, Hoffnung und Glück in einer Zeit des Zweiten Weltkrieges, die so heftig aus den Fugen geriet.

Eine klare Leseempfehlung!!!
Profile Image for Rabentochter.
20 reviews
August 26, 2020
Späte Charakterentwicklung

Wir lernen die Protagonistin Dora Twardy am Vorabend des Krieges kennen, als sie jung, unbedarft und lebenshungrig ist. Doch mit Beginn und Fortschreiten des II. Weltkriegs verdunkelt sich auch der Himmel über Dora und sie muss aus ihrer heilen Welt aufwachen, wenn sie den Gutshof und ihre Familie retten will.
Dora ist die Protagonistin für diese Familiengeschichte: Sie ist jung, schön, mutig und unerschrocken. Die Welt liegt ihr zu Füßen und dementsprechend sorglos geht sie durch diese. Die Charakterentwicklung setzt bei Dora allerdings recht spät ein. Zunächst hat mich das gestört, weil sie sehr unbedarft und teilweise völlig naiv in Bezug auf den Krieg und seine Geschehnisse reagiert. Allerdings passt diese Verhalten zu den geschichtlichen Umständen recht gut, denn es wurde durch das Reichspropagandaministerium alles unternommen, um eine Panik zu verhindern und die Bürger schön bei der Stange zu halten. Auch wollten damals viele die miserable Situation gerade in Ostpreußen nicht wahr haben und verhielten sich ähnlich wie Dora. Ihre Naivität in manchen Situationen war für mich teilweise schwer zu ertragen, aber auch das liegt sicherlich an dem Wissen, mit dem ich heute auf diese Zeit blicke.
Der Schreibstil war schlicht und gut zu lesen. Die Ausdrucksweise war angenehm und emotional nicht zu aufgeladen. Dennoch haben mich gerade die Schilderungen des letzten Kriegsjahres sehr bewegt.
Die Handlung war durchweg interessant und spannend und man merkte die gut 600 Seiten gar nicht, weil man so gefesselt war. Zumal der erste Teil auch sehr von Doras Liebesleben geprägt ist und dem hin und her zwischen zwei Männern. "Ernst" in Bezug auf die Kriegsschilderungen wird es erst im dritten Abschnitt des Romans. Da war es dann aus mit der Unbeschwertheit, wobei ich das nicht weniger gern gelesen habe. Bei manchen Szene (z. B. der in der Scheune mit den Russen) hätte ich mir eine genauere Schilderung des Grauens gewünscht, um nichts zu beschönigen oder der Fantasie zu überlassen. Die Autorin war hier gnädiger mit uns als ich es gewesen wäre.
Alles in allem hat das Buch für mich die Entwicklungen gut wiedergegeben. Ich konnte die lange Unbeschwertheit und den plötzlichen Wandel ins komplette Gegenteil letztendlich gut nachvollziehen und war beim Lesen nie gelangweilt.
Fazit: ein sehr kurzweiliger Roman mit starker Protagonistin!
Profile Image for Lea..
42 reviews
August 9, 2020
Interessante Familiengeschichte

Dieses schöne Cover hat mich sofort magisch angezogen, die Farben und die Frau die in die Ferne schaut passen auch so wunderbar zu der Geschichte. Als ich dann den Klappentext gelesen habe, hatte ich sofort Lust gleich reinzulesen. Ich mag zwischendurch sehr gerne historische Romane und habe mich wahnsinnig gefreut als ich das Buch dann endlich beginnen konnte.

Ich hatte anfangs so meine Probleme mit der Protagonistin warm zu werden, sie war zu dem Zeitpunkt natürlich noch jung und unbedarft. Sie hat aber eine große Verwandlung durchgemacht und dadurch habe ich sie schlussendlich doch noch ins Herz geschlossen habe. Generell fand ich die Charaktere sehr gut gelungen, alle hatten Persönlichkeit manche waren interessant gestaltet und andere blieben relativ flach, das Gleichgewicht wurde da gut gehalten.

Emotionen gab es genügend, von Freude über Leid war alles dabei und es wirkte keinen Moment überzogen oder unrealistisch. Die Landschaft wurde angenehm beschrieben und auch der Umgang mit den Pferden fand ich gelungen.

Die Seiten sind so schnell vergangen, ich war richtig im Fluss sodass ich die Geschichte relativ schnell ausgelesen.

FAZIT
Eine wirklich schöne Geschichte, realistisch und mit dem nötigen Tiefgang. Ich mochte die Charaktere, auch wenn der Einstieg mit der Protagonistin nicht der beste war, hat die Autorin sie eine große Verwandlung durchmachen lassen.
460 reviews2 followers
November 8, 2020
Ostpreußen 1939: Die junge Dora Twardy wächst behütet auf dem Pferdegestüt ihrer Familie auf. Als die deutsche Wehrmacht Polen angreift und ihr Vater eingezogen wird, muss sie plötzlich erwachsen werden und die Verantwortung für den Hof übernehmen. Sie kämpft mit aller Macht für den Erhalt des Hofs. Unterstützung erhält sie von zwei Männern. Für wen schlägt ihr Herz mehr?

Das tolle Cover und die spannend klingende Beschreibung haben mich total angesprochen, so dass ich das Buch unbedingt lesen wollte.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, denn ich war komplett in der Geschichte gefangen und hatte alles bestens vor Augen.
Die Charaktere wurden richtig toll ausgearbeitet, ich hatte klare Bilder von ihnen vor Augen. Dora hat mir sehr gut gefallen, eine sehr sympathische und starke junge Frau, mit der ich absolut mitfiebern konnte. 
Die Geschichte konnte mich absolut fesseln. Gerade unter dem Aspekt des Krieges und der daraus resultierenden Verluste und Widrigkeiten in die Vergangenheit einzutauchen, fand ich toll. Ich habe mit Dora mitgefiebert, mitgelitten und mitgehofft. Ihre Entwicklung im Laufe der Zeit fand ich großartig. Sie ist an den Aufgaben und der Verantwortung gewachsen, was sehr glaubwürdig rüber kam. Ich habe es genossen, Dora kennenzulernen und an ihrem Leben teilzuhaben.

Ein hervorragender historischer Roman, der mir fantastische Lesestunden geschenkt hat. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.
Profile Image for Elke.
1,918 reviews42 followers
August 25, 2020
Normalerweise mag ich es nicht, wenn Bücher mit anderen Büchern oder auch Filmen verglichen werden, ich möchte mir gerne meinen Eindruck machen. In diesem Fall aber fand ich den Vergleich mit 'Von Winde verweht' gar nicht so verkehrt.

Die Geschichte begleitet die junge Dora Twardy durch die Zeit des zweiten Weltkrieges. Dabei entwickelt sich Dora vom naiven und verwöhnten Töchterchen zu einer starken Frau, die letztendlich für die Familie sorgt. Diese Entwicklung wird natürlich durch den heranziehenden und dann über alles hereinbrechenden Krieg stark forciert, denn es bleibt Dora gar keine andere Möglichkeit, als schnellstmöglich erwachsen zu werden und sich der grausamen Realität des Krieges zu stellen. Dabei kommt auch die - zumeist unglückliche - Liebe nicht zu kurz, nimmt aber glücklicherweise nicht den Hauptanteil des Buches ein. Anfangs haben mich die naive Einstellung Doras zum weit entfernten Krieg und diverse reichskonforme Äußerungen gestört, andererseits war diese Darstellung realistisch. So ging es eben damals in vielen deutschen Familien zu, auch wenn ich das extrem verstörend fand und bei heutigem Wissensstand nur widerwillig nachvollziehen konnte. Neu für mich war das hautnahe Miterleben der Flucht aus Ostpreußen, von der ich natürlich wusste, aber nicht in derart anschaulichen und drastischen Details. So liefert das Buch mit seinen historischen Schilderungen weit mehr als nur eine dramatische Familiensaga.

Ein echter Schmöker, der mir trotz seiner stattlichen Seitenzahl überhaupt nicht lang(weilig) wurde und den ich dann auch ruckzuck durchgelesen hatte.
Profile Image for Bücher-Stöberia.
369 reviews
October 19, 2020
Mit "So weit die Störche ziehen" hat Theresia Graw einen bewegenden und tief berührenden Roman geschaffen, der den Leser mitnimmt in die Vorkriegszeit, den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegsjahre. Anhand des Schicksals der ostpreußischen Familie Twardy zeigt sie auf, wie sich das Leben der einzelnen Familienmitglieder, aber auch der Familie als Gemeinschaft verändert. Dabei werden die Charaktere so lebhaft und bildhaft gezeichnet, dass jeder von ihnen mit seiner ganz eigenen Sicht und seinen ganz besonderen Eigenheiten eine tragende Rolle einnimmt.

Inmitten von ihnen steht Dora, die Protagonistin, deren Aufwachsen vom Teenager zu einer jungen Frau der Leser begleitet. Sie macht eine so berührende Entwicklung durch, dass sie dem Leser fest ans Herz wächst.

Der Erzählstil der Autorin ist so lebendig und bildhaft, dass der Leser einen Film vor seinem inneren Auge ablaufen sieht, während er die Figuren über Jahre hinweg begleitet. Nicht nur die Charaktere sind lebendig, sondern auch die Handlungsumgebung wird so detailliert und farbenreich beschrieben, dass es leichtfällt, sie sich vorzustellen. Dabei nimmt die Autorin ihre Leser so geschickt gefangen, dass es schwerfällt, das Buch zur Seite zu legen.

Mein Fazit: Ein tief bewegender Roman, der das Schicksal einer ostpreußischen Familie in der Zeit des Zweiten Weltkrieges auf berührende Weise aufzeigt.
105 reviews
September 15, 2020
Ich habe schon einige Bücher aus der Zeitspanne gelesen in denen starke Frauen eine Hauptrolle spielen. Soweit die Störche ziehen von Theresia Graw fand ich besonders schön.
In dem Roman geht es um Dora Twardy. Das Buch beginnt 1939, Dora ist 16 Jahre alt, Reich, verliebt und genießt ein Leben ohne Sorgen. Die Geschichte entwickelt sich am Anfang ganz langsam. Das war aber nicht unangenehm, eher im Gegenteil. Als Leserin lernt man alle Charaktere kennen und baut zu ihnen eine Beziehung auf. Im weiteren Verlauf des Buches überspringt die Autorin immer wieder kurze Zeitspannen. Theresia Graw's Schreibstil ist aber so gestaltet dass es nicht weiter schlimm ist. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich Dora weiter. Es macht Spaß dieser Entwicklung zu folgen. Am Ende der Geschichte 1945 ist Dora eine Frau die viele schöne aber auch schreckliche Sachen erlebt hat.
Für mich ist der Roman absolut lesenswert!
297 reviews
August 1, 2020
Meinung:
Für mich ist dieses Buch eines der Highlights dieses Lesejahres und dieses kam sehr unerwartet, denn normalerweise lese ich keine Familiengeschichte, die klar historisch angehaucht sind. Häufig sind mir diese Geschichten zu trocken und langatmig erzählt und deshalb verliere ich häufig das Interesse. In diesem Fall allerdings ist das Buch von Seite eins bis zur letzten Seite an absolut spannend und atmosphärisch erzählt, sodass man Kapitel für Kapitel verschlingen muss, bis man das Ende des Buches erreicht hat.

Dabei hat mich ganz besonders der literarisch hochwertig und absolut wunderbar flüssigen und mit Worten gekonnt umgehenden Schreibstil begeistert und überrascht. Selten habe ich eine so spannende, aber auch emotionale Geschichte gelesen, die dabei noch so hervorragend geschrieben war.
2,307 reviews13 followers
August 13, 2020
Zum Inhalt:
Dora wächst sehr behütet auf einem Gestüt auf. Ihr mangelt es weder an materiellem noch an Verehrern. Das ändert sich plötzlich als der zweite Weltkrieg beginnt. Da ihr Vater eingezogen wird, muss sie sich plötzlich um das Gestüt kümmern.
Meine Meinung:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt das Bild einer starken, jungen Frau, die in den schweren Zeiten des zweiten Weltkrieges mehr gefordert wird, als es junge Frauen erleben sollten. Die Ereignisse des Krieges werden eindringlich geschildert, eine interessante Familiengeschichte darin erzählt. Die Geschichte einer starken Frau, die viele schreckliche Erlebnisse hat aber am Ende dennoch gestärkt hervor geht. Der Schreibstil ist sehr gut und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Klare Leseempfehlung.
Fazit:
Geschichte einer starken Frau
9 reviews
November 28, 2020
Das Buch erhielt ich als Geschenk mit den Worten "Es beginnt ein wenig kitschig", aber bleib dran, es liest sich gut und wird spannend.

Und das kann ich voll und ganz bestätigen. Ich selbst hätte mir das Buch aufgrund des Covers und Titels nicht gekauft. Auch die Zusammenfassung auf der Rückseite las sich für mich nicht ansprechend. Eher hatte ich den Eindruck, es ist ein schnulziger Roman, der im 2. Weltkrieg spielt.

Tatsächlich dauerte es nur ca. 30 Seiten, bis ich von der Geschichte in ihren Bann gezogen wurde. Und was so seicht begann, steigerte sich zu einem Roman, der detail- und facettenreich das Schicksal der ostpreußischen Familie Twardy schildert und mir von Seite zu Seite das Gefühl gab, all das mitzuerleben.

Deshalb 5 Sterne für fesselnde Stunden mit diesem Buch.
277 reviews
July 15, 2023
Man erlebt Doras Jugend in Ostpreußen zu Zeiten des zweiten Weltkrieges. Anfangs ist der Krieg in Doras Welt und auch in Ostpreußen noch nicht präsent und so schlägt sich die 16-Jährige mit dem Alter entsprechende Probleme herum. Anfangs naiv, was dem Geschehen des Krieges angeht, muss sie bis zum Ende des Krieges viele Schicksalsschläge hinnehmen und vor allem Verantwortung für den heimeligen Gutshof übernehmen. So wurde Dora schnell erwachsen. 

In dem Roman verarbeitet die Autorin die Geschichte ihrer Mutter. Das macht das Buch noch authentischer. Toll geschrieben und gibt einem nochmals eine völlig andere Sicht auf die Geschehnisse des zweiten Weltkrieges.

Kann ich nur empfehlen, auch wenn man eher weniger solche Geschichte mag, ist diese ein guter Einstieg und macht Lust auf mehr.
Profile Image for Mia.
8 reviews5 followers
February 22, 2021
Erwarte sehnsüchtig den folgenden Band!:)
Profile Image for Mila Andreeva.
10 reviews
December 4, 2021
Ein Stück deutsche Geschichte wird mit diesem Roman auf sehr interessante Weise präsentiert.
Profile Image for Nadine.
32 reviews
June 11, 2024
Ich bin sprachlos von diesem gewaltigen Roman. Schön und traurig zugleich.
Wahnsinnig bewegend, was Theresia Graw hier um ihre Familiengeschichte geschaffen hat.
Profile Image for Pocahontas.
214 reviews10 followers
October 3, 2021
Ostpreußen 1939: Während die Welt aus den Fugen gerät, wächst die junge Dora Twardy behütet auf dem Pferdegestüt ihrer Familie auf. Der Tochter des Gutsherren mangelt es an nichts, auch nicht an Verehrern. Doch als die deutsche Wehrmacht Polen angreift, muss Dora schlagartig erwachsen werden. Ihr Vater wird eingezogen und Dora übernimmt die Verantwortung für den Hof. Mit aller Kraft kämpft Dora um den Erhalt des Familienbesitzes. In den Wirren des Krieges stehen ihr zwei Männer bei: der sanftmütige Freund ihres Bruders, Wilhelm von Lengendorff, und der abenteuerlustige Kriegsfotograf Curt von Thorau. Zu spät erkennt Dora, wen sie wirklich liebt …
Meinung
Die Geschichte beginnt im Jahre 1939 und endet 1945. Wir lernen die Familie Twardy und deren Angestellte kennen. Die Familie leitet einen erfolgreichen Gutshof und widmet sich unter anderem der Pferdezucht und das ziemlich erfolgreich.Im Fordergrund der Geschichte steht Dora.
Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen.
Begebenheiten wurden detailreich wiedergegeben und spannend erzählt. Eine mitreißende an vielen Stellen zu Tränen rührende Geschichte über den Krieg, den Entbehrungen die daraus folgten. Den Grausamkeiten die man zu erdulden hatte. Das Hörbuch war wunderbar vertont.
Große Leseempfehlung
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