Der Buddhismus übt auf die westliche Welt eine große Anziehungskraft aus - das hat auch mit dem Siegeszug der Zen-Meditation und diverser Achtsamkeitstechniken zu tun. Europäer vergessen dabei allerdings oft, dass Buddhismus eine Weltreligion mit etwa einer halben Milliarde Anhängern ist. In einem fundierten Überblick erklärt Almut-Barbara Renger, wer der Buddha wirklich war und wie die Religion in den verschiedenen Ländern Asiens praktiziert wird, aber auch wie man Buddhismus mit allen Sinnen erleben kann und warum sich so viele Menschen aus aller Welt für ihn begeistern.
Es ist kein schlechtes Buch. Ich kann gar nicht sagen, wie man es hätte besser gestalten können. Aber irgendwie hat mir etwas gefehlt.
Ich kann mir vorstellen, dass das Buch wesentlich interessanter gewesen wäre, wenn mehr Raum zur Verfügung gestanden hätte. Tatsächlich hatte ich das Gefühl, im ersten Teil mehr Sachinformationen und im zweiten Teil mehr von persönlichen Zugang der Autorin zu erhalten.
Interessanterweise hat mich der zweite Teil fast mehr interessiert. Ich weiß auch nicht, woran das liegt. Wie auch immer.
Für jemanden, der sich zum ersten Mal mit dem Thema auseinandersetzt, finde ich es nur mäßig geeignet. Zu wenig wird vom eigentlichen Inhalt des Buddhismus berichtet. Der Fokus liegt mehr auf der Geschichte dieser Religion - aus östlicher und westlicher Perspektive, wenn man so will. Allerdings: vielleicht interessiert ja gerade das jemanden.
Wenn diese Zielgruppe fällt, der wird dieses Buch mögen.
Meines Empfindens nach lies sich das Buch sehr schwer und kompliziert lesen. Ich mag die Reihe sehr gerne um in Themen einzusteigen oder einfach grundlegenden etwas zu erfahren. Das Buch liest sich eher wie ein Erfahrungsbericht und ist leider etwas anders als ich erwartet hatte.
Kein gutes Buch als absolute Einführung ins Thema Buddhismus, dafür ist es im ersten Teil zu komplex und akademisch geschrieben und im zweiten Teil zu sehr Erfahrungsbericht. Dafür fand ich es ein interessantes Buch mit der These, dass der Buddhismus vieles ist und schwer einzufangen und runterzubrechen. Außerdem hab ich gelernt, dass es in Frankreich überraschend viele Buddhisten gibt.