Mehr über ihre Wurzeln erfahren, das wünscht sich die 30 jährige Susan Parker von ganzem Herzen!
Als sie eines Tages "Grayson House" erbt, ein altes, romantisches Herrenhaus in Taspering, Alabama, ist sie sich sicher: Jetzt wird sie endlich mehr über ihre Familie herausfinden!Doch wenn sie gewusst hätte, was sie in Alabama erwartet... Kaum dort eingetroffen, steht plötzlich dieser unverschämt, attraktive Typ in ihrer Küche, der sich selbst einfach nur unwiderstehlich findet. Doch Susan hat so gar nicht vor, ihr Herz zu verlieren- erst recht nicht an einen Kerl aus Alabama. Als sie auf der Suche nach Antworten in einem alten Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter stöbert, stößt sie auf gut gehütete Familiengeheimnisse. Und mit einem Mal ändert sich alles...
Ausgerechnet Alabama ist eine zutiefst berührende Geschichte über Liebe und Familie, das Suchen und Finden der eigenen Wurzeln und dem Vertrauen, dass das Leben einem zur rechten Zeit den richtigen Weg weist.
Ein wirklich schönes Buch, das viele wichtige Themen behandelt - Rassismus, sich selbst treu zu bleiben, ehrlich durchs Leben zu gehen. Die Geschichte von Susan, die als Waisenkind aufgewachsen ist und urplötzlich ein großes Anwesen erbt, geht wirklich ans Herz. Auf der Suche nach Details und Infos über ihre Familie lernt sie die Gewohnheiten und Eigenarten ihrer Nachbarn und die Geschichte der Südstaaten, trifft auf einen unverschämt gutaussehenden, aber leider auch ungehobelten Kerl und stellt sich des öfteren die Frage - will ich hier überhaupt sein?!
Das Buch hat mich zum Lachen gebracht, es hat mich nachdenklich und traurig gemacht und ich habe jede einzelne Seite sehr genossen. ❤️
Durch den unglaublich spannenden Klappentext wurde ich direkt neugierig auf das neue Buch von Autorin Diana P. Lavender. Denn dieser versprach eine komplexe Geschichte mit verschiedenen Themen, die mich sehr neugierig gemacht haben. Ich hatte zuvor noch nichts von der Autorin gehört und war also wirklich gespannt, was hier auf mich zukommen würde und ob meine Erwartungen an die verschiedenen Themen in Erfüllung gehen.
Als das Buch dann bei mir ankam und ich es in den Händen hielt, musste ich erst einmal Das wunderschön gestaltete Cover bestaunen, welches wirklich Lust aufs Lesen gemacht hat. Denn die Details gefielen mir richtig gut und auch das Format ist sehr gut gelungen. Es ist also wirklich ein Hingucker und passt dazu auch noch wunderbar zur Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin fiel mir direkt wegen der leichten Art auf. Ich stolperte nicht über extrem lange Sätze, unendliche Kapitel oder komische oder unverständliche Wörter. Die Autorin besitzt einen sehr tiefgründigen, zeitweise humorvollen und wunderbaren Schreibstil, den man einfach gern haben muss.
Ich habe wirklich das bekommen, was ich erwartet habe und sogar noch ein bisschen mehr. Ich habe eine Geschichte bekommen, die die Themen Familie, Liebe, Selbstfindung und Vertrauen beinhaltet. Sie wurden miteinander verwoben und ergaben eine wundervolle und natürlich herzerwärmende Geschichte, bei der ich stets mit Protagonistin Susan Parker mitfieberte.
Susan gefiel mir als Protagonistin wahnsinnig gut, da sie eine Frau ist, die mitten im Leben steht. Sie hat Vorstellungen, Träume und Ziele, auch wenn ihr dennoch einiges fehlt. Susan ist bereits 30 und auch eben dies fand ich sehr interessant: Eine Protagonistin, die bereits 30 ist. Susan erbt und möchte mehr über ihre Familie erfahren. Die Themen Familie, eigene Wurzeln und die Vergangenheit spielen hier also eine sehr große Rolle. Doch was wäre eine gute Geschichte ohne Herzklopfen und die Liebe?
Selbstverständlich spielt hier auch ein männlicher Part mit und überrascht Susan in ihrem geerbten Haus. Er ist ungemein attraktiv und anfangs wirklich ein Bad Boy. Jeff war mir auf Anhieb sehr sympathisch und ich freute mich, mehr über ihn zu erfahren.
Natürlich ist aber nicht alles immer so schön, wie es gerade klingt. Denn Susan findet gehütete Familiengeheimnisse heraus und diese stellen ihr Leben wieder einmal auf den Kopf. Es bleibt also wirklich immer spannend und auch die zarte und schöne Liebesgeschichte entwickelt sich stets weiter, wenn auch etwas sanfter und langsamer. Doch auch dies bewies wieder einmal nur einen Hang zur Realität und sagte mir wirklich zu.
Das Ende gefiel mir außerordentlich gut und ich hätte es mir tatsächlich gar nicht schöner vorgestellt oder gewünscht. Ein wunderbares Ende für eine wundersame und schöne Geschichte.
Fazit
Voller Gefühl und Leidenschaft schrieb die Autorin Diana P. Lavender eine tiefgründige, herzerwärmende und nachdenkliche Geschichte. Ihren Charakteren gab sie Herz, Verstand und Persönlichkeit. Das Setting war unglaublich bildhaft und detailreich beschrieben worden, sodass ich wunderschöne Bilder vor Augen hatte. Die ergreifende Liebesgeschichte versetzte dem Ganzen noch das gewisse Extra!
Wer eine Geschichte im Stil von „Sweet Home Alabama“ sucht, ist mit „Ausgerechnet Alabama“ von Diana Lavender genau richtig. Die Autorin entführt uns in ein authentisches Alabama-Setting, das viele Geheimnisse u. Überraschungen bereithält. Leider konnte mich die Geschichte trotz der literarischen Reise nur bedingt überzeugen.
Herzlichen Dank an dieser Stelle an Diana für das Rezensionsexemplar!
Kurz zur Story: Susan Parker ist als Waise in einem Londoner Waisenhaus aufgewachsen. Als sie die Nachricht erhält, dass sie ein Haus in Alabama geerbt hat, ändert sich Susans Leben schlagartig. Sie macht sich auf den Weg, um ihr Erbe anzutreten, ohne zunächst zu wissen, dass daran bestimmte Bedingungen geknüpft sind. In Alabama angekommen ist Susan dann nicht nur damit beschäftigt, sich in ihr neues Zuhause einzuleben, sondern stößt dabei auf gut gehütete Familiengeheimnisse u. muss sich gleichzeitig noch mit dem unverschämten Jeff u. den Bewohnern von Taspering herumschlagen.
Man steigt als Leser sehr schnell in die Geschichte ein, die aus unterschiedlichen personalen Erzählerperspektiven erzählt wird (zumeist Susan u. Jeff). Schon allein der Klappentext u. das Cover haben mich unglaublich angesprochen, weshalb ich mich sehr auf das Buch gefreut habe.
Das Setting passt wunderbar zur Geschichte u. war auch das, was mir am besten daran gefallen hat! Man fühlt sich einfach wirklich so, als wäre man direkt ins Geschehen des Films „Sweet Home Alabama“ gesetzt, samt schrulliger Tratschtanten, lockerer Country-Musik u. Villen u. Kostümen im Antebellum-Stil!
Wir lernen Susan als starke, junge Frau kennen, die nicht auf den Mund gefallen ist. Aber genau das war der Punkt, warum ich nicht mit ihr warm geworden bin, da sie mir meist zu forsch u. übertrieben reagiert u. dadurch insgesamt einen zickigen Eindruck erweckt. Jeff dagegen war mir auf Anhieb sympathisch, da er mit seiner arrogant-provozierenden Art nicht nur einmal Susan auf die Palme bringt. Die entstehenden Wortgefechte u. Kabbeleien zwischen den beiden waren super erfrischend, das Knistern hat mir leider etwas gefehlt.
Dianas Schreibstil ist locker u. leicht. Mir hat außerdem sehr gut gefallen, dass auch Themen wie Sklaverei, Rassismus u. der amerikanische Bürgerkrieg aufgegriffen wurden. Da wäre sogar noch mehr Tiefe wünschenswert gewesen. Außerdem überrascht die Autorin mit einigen Wendungen u. Entwicklungen, die man so nicht erwartet.
Insgesamt eine schöne Geschichte mit interessanten Themen u. einem grandiosen Setting, bei dem man sich sofort wohlfühlt!
Handlung: In diesem Buch geht es um die 30-jährige Susan Parker, welche in ihrer Kindheit in einem Kinderheim aufgewachsen ist und dadurch davon ausgeht, niemals auch nur einen ihrer leiblichen Verwandten kennenzulernen. Eines Tages jedoch erfährt sie von einem Anwesen in Alabama welches ihrer Großmutter gehört hat, die in letzter Zeit nach ihr gesucht hat, nun aber plötzlich verstorben ist. Auf den Spuren der Vergangenheit reist Susan nach Alabama und versucht so viel wie möglich über ihre Familie in Erfahrung zu bringen. Dabei stößt sie nicht nur auf die Geheimnisse ihrer Mutter sondern auch auf den äußert attraktiven Jeff. Jeff ist jedoch nicht der Mann, für den Susan ihn zunächst hält. Als man es kaum noch für möglich hält, stößt Susan auch doch noch auf einen ihrer letzten lebenden Verwandten.
Meine Meinung Diana P. Lavenders Debütroman überzeugt durch einen klaren und einfachen Schreibstil, der sich leicht lesen lässt. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben, so dass man sich mit ihnen gut identifizieren kann. Susan ist eine absolut liebenswerte Person, die scheinbar schon einiges in ihrem Leben durchgemacht hat und nun das weiter- bzw zurückgeben möchte, was ihr an Glück in ihren jungen Jahren widerfahren ist. Jeff ist nicht nur als ein äußerst attraktiver Mann beschrieben, sondern verfügt auch über eine Menge Witz und handwerklichem Geschick. Er ist nur leider auch nicht direkt ehrlich zu Susan, was die Geschichte zwischen den beiden spannend macht.
Lavender schreibt mit viel Charme, Witz und Humor und hat neben absolut liebenswerten Charakteren auch die etwas „boshaften“ Charaktere nicht zu kurz kommen lassen, die einem am Ende des Buches jedoch auch ans Herz gewachsen sind. Alabama und das gesamte Setting sind so gut beschrieben, dass man es sich selbst sehr gut bildlich vorstellen kann, wenn man die Augen schließt. Der Aufbau der Geschichte ist von Anfang an klar strukturiert und man hat zu keiner Zeit das Gefühl sich zu langweilen. Die Aneinanderreihung der Geschehnisse ist gut gewählt und weder zu überstürzt noch zu weit auseinander. Ein wunderbarer Roman auf den Spuren der Vergangenheit und doch eine Hommage an die Zukunft.
In meinen Augen, verdient dieses Buch eine ganz klare Leseempfehlung und sehr viel Aufmerksamkeit.
In „Ausgerechnet Alabama“ geht es um Susan, die mehr über ihre Wurzeln erfahren möchte und als sie auf einmal ein Haus in Tespering, Alabama geerbt hat muss sie sich neuen Dingen stellen. Dort trifft sie auf Jeff, der zuerst unverschämt wirkt. Was wird sie für Antworten finden, die sie zu ihrer Familie führt ??
Susan ist Innendesignerin und wurde als sie klein war von ihrer leiblichen Mutter abgegeben. Sie sehnt sich schon lange zu wissen, woher ihre Wurzeln stammen und nun eröffnet ihr das Schicksal ein Erbe.
Jeff wirkt auf den ersten Blick unverschämt, aber er verbirgt etwas und niemand scheint seine wahre Identität zu erahnen. Warum tarnt er sich, als jemand anderes?
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird aus der Perspektive von Jeff und Susan erzählt. Der Leser kann sie so beide näher kennen lernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren während der Handlung. Die Nebenfiguren sind ebenso authentisch und gestalten die Geschichte mit. Die Kulisse finde ich sehr schön und man kann sich alles sehr gut vorstellen.
Die Spannung und Handlung haben mich langsam in die Geschichte von Susan gezogen. Sie kennt ihre leiblichen Wurzeln nicht, weil sie als Baby abgegeben wurde. Durch einen Anruf erfährt sie das sie etwas von ihrer Großmutter geerbt hat. Grayson House ist ein altes Herrenhaus in Taspering in Alabama und soll nun ihr Erbe sein. Zuerst will sie ausschlagen, doch dann willigt sie ein und muss, aber im Haus für eine gewisse Zeit wohnen. Dort begegnet ihr auch Jeff, der etwa zu verbergen scheint und man langsam erahnt was es sein könnte. Er und Susan geraten aneinander und es scheint dennoch etwas zwischen ihnen zu sein. Was hat das Schicksal für Pläne mit ihr ? Das Ende war für bis zuletzt aufregend, aber auch ein wenig langatmig.
Was mich ein klein wenig gestört hat :Zuallererst war ich sehr neugierig auf die Geschichte und das tolle Cover hat die Vorfreude noch mehr gesteigert. Was ich dagegen ein klein wenig gestört hat das es zwar eine Chemie gibt zwischen Susan und Jeff, aber mir irgendwie das gewisse Etwas fehlte.
Der weitere Verlauf der Handlung war fortgehend flüssig und ich war neugierig, wie Susan am Ende vom Schicksal gelenkt wird.
Das Cover sieht einfach toll aus und das Herrenhaus ist schön eingefangen.
FAZIT
Ausgerechnet Alabama ist eine besondere Liebesgeschichte mit einer schönen Kulisse.
Ich würde mich absolut zu den Landmenschen zählen. Ich bin in einem Dorf aufgewachsen, was zwar zu einer größeren Stadt gehört, aber doch zu meiner Kindheit noch sehr ländlich war
Darum geht es auch in dem Debüt Roman von @diana.p.lavender Von London ins ländliche Alabama
Danke liebe Diana für das Rezensionsexemplar und das wundervolle Bloggerpaket 🔹 Wenn man die Anonymität einer Großstadt gewohnt ist, kommt einem eine kleine, ländliche Stadt in den Südstaaten der USA wahrscheinlich vor, als wäre man auf dem Mond gelandet. Jeder kennt jeden, alle wissen über alles Bescheid und die Tür zur Küche steht immer offen. Das lernt Susan sehr schnell, als sie sich damit arrangiert hatte, das große Anwesen in Taspering zu erben. Denn plötzlich steht ein Fremder in ihrem Haus und Susan zieht im, vor lauter Schreck, erst einmal eine Vase über den Kopf. 🔹 Das Setting in Alabama hat mich von Anfang an angesprochen. Ich liebe diese Häuser im Antebellum Stil und auch, wenn sich die Handlung in Kleinstädten abspielt. Die Protagonistin Susan war mit leider sehr unsympathisch. Sie hat immer erst einmal etwas überzogen reagiert, bevor sie dann eingelenkt hat und ein normales Gespräch zu Stande kam. Zwischen Susan und Jeff war das wiederum ganz anders. Dass sie sich gegenseitig aufgezogen haben, war sehr erfrischend. Aber mir hat das Knistern zwischen den beiden gefehlt, um eine gute Liebesgeschichte entstehen zu lassen.
Im Laufe der Story gab es immer wieder kleinere Handlungen von Protagonisten, die für mich nicht nachvollziehbar waren. Ich hatte das Gefühl, sie dienen dazu, Spannung aufzubauen, was mMn nicht immer geglückt ist Aber auf der anderen Seite gab es einige Sachen, die mir gut gefallen haben: die Freundschaft von Susan mit ihren besten Freunden Danny und Bonnie, sowie die mit Jody, der Enkelin der Hausverwalter. Auch das Jody es faustdick hinter den Ohren hatte
Ein wundervolles Buch mit einem traumhaften Setting, teilweise gut ausgearbeiteten Protagonisten und einem Happy End, was sich nicht verstecken muss.
Rezension zu „Ausgerechnet Alabama“ von Diana P. Lavender
Genre: Romance, NA Erschienen am 31.07.2020 im Nova Md Verlag 352 Seiten
Dieses wunderschöne Buch durfte ich als Rezensionsexemplar lesen. Ich habe im Vorfeld mit Diana geschrieben und deswegen bedeutet mir dieses Buch sehr viel. Danke liebe Diana das du mir die Möglichkeit gegeben hast :) Das ist auch nach etwas über einem Jahr Buchbloggen für mich nicht selbstverständlich. Kurz zusammengefasst geht es hier um Susan Parker, die als Waisenkind aufwächst und plötzlich ein großes Herrenhaus in Alabama erbt. Hier erfährt sie erschütternde Familiengeheinisse, setzt sich viel mit der Geschichte der Südstaaten auseinander und außerdem lernt sie noch einen attraktiven aber auch frechen jungen Mann kennen, der ihr das Leben manchmal ganz schön schwer macht. Sie plagen zweifel, ob sie das ganze wirklich durchziehen kann. Mehr ins Detail möchte ich hier zu Inhalt gar nicht gehen, denn im besten Falle seid ihr jetzt so neugierig, dass ihr das Buch selbst lesen möchtet. Das Buch ist jedoch nicht nur eine tolle Liebesgeschichte. Es behandelt auch das Thema Rassismus, was mich sehr berührt hat und mich sehr zum nachdenken anregte. Ich finde, wenn wir uns zur Zeit mit den USA beschäftigen fällt einem dieses Thema ziemlich direkt mit ein, was traurig ist, dennoch habe ich das Gefühl, dass wir empathischer werden, was das angeht. Auch diese Art von Bücher können helfen uns weiter die Augen zu öffnen und deswegen war „Ausgerechnet Alabama“ für mich ein ganz besonderes Buch. Mit ihrem Schreibstil machte Diana das ganze Buch lebendig und brachte mir die Geschichte der Südstaaten und auch das Schicksal von unserer Protagonistin anschaulich nahe. Ich kann euch dieses Buch wirklich empfehlen, da es unterhaltend aber auch lehrreich war. An dieser Stelle von mir 4 von 5 Sternen (leider hatte ich ein paar Startschwierigkeiten, dennoch eine gute Bewertung wie ich finde).
Das Cover finde ich wunderschön. Mit den hellen rosa und weißen Farben erinnert es mich an den Frühling. Das Haus im Hintergrund ist ebenso perfekt, so würde ich gerne selbst wohnen. Der Schreibstil der Autorin ist äußerst angenehm und flüssig zu lesen. Man kann sich gut in die Geschichte hineinversetzten und sich super fallen lassen. Ich konnte das Buch gleich an einem Tag durchlesen. Susan ist mir von Anfang an sehr sympathisch und ich kann gut mit ihr mitfühlen. Sie wuchs in einem Waisenhaus in England auf und kennt ihre Wurzeln nicht. Eines Tages bekommt sie Post von einem Anwalt und erfährt, dass ihr ihre Großmutter ein Anwesen in (ausgerechnet) Alabama vererbt hat. Natürlich gibt es dafür auch gewisse Bedingungen. Nach kurzem Überlegen reist sie in die USA und lernt dort einige neue Leute kennen. Unter anderem Jeff, der auch so manches Geheimnis mit sich herumträgt. In Jeff kann man sich nur verlieben. Die Dialoge zwischen ihm und Susan sind toll, humorvoll und voller Gefühle. Das Knistern kann man wahrlich spüren beim Lesen. Natürlich findet Susan auch so manches Geheimnis über ihre Vorfahren vor allem über ihre Großeltern und Eltern heraus. Da wurden wir als Leser an mancher Stelle ganz schön überrascht. Ich finde es auch toll, dass sie Autorin immer wieder Einblicke in die Vergangenheit und Probleme, wie zum Beispiel Rassismus und Sklaverei, in Alabama gibt. Das Ende ist wunderschön und ein perfekter Abschluss des großartigen Buches. Ich vergebe für diese traumhafte Geschichte 5 von 5 Sterne.
Schon das Cover von „Ausgerechnet Alabama“ ist wunderschön. Sofort wird man in Amerikas Südstaaten versetzt. Meine Assoziation war „Fackeln im Sturm“ und hat das Setting damit unglaublich plastisch und greifbar werden lassen.
Im Buch erbt Susan überraschend ein großes Anwesen im typischen Antebellum Stil. Da sie ihre Kindheit in einem Heim verbracht hat, ist sie begierig darauf mehr über ihre Wurzeln und ihre Vergangenheit zu erfahren. An das Erbe hat ihre Großmutter die Forderung geknüpft mindestens ein halbes Jahr in der Villa zu wohnen. Doch dieser Wunsch ist nicht so leicht zu erfüllen wie Anfangs gedacht. Denn der unverschämt attraktive Jeff betritt ungefragt ihr Haus und macht Susan das Leben schwer. Als plötzlich alles auf dem Spiel steht, stößt Susan auf ein altes Familiengeheimnis.
Susan hat mir gut gefallen. Als Engländerin und sehr offener Mensch zieht sie die Einwohner ihrer neuen, vorübergehenden Heimat schnell auf ihre Seite. Die Mentalität der Südstaatler wird sehr treffsicher vermittelt. Und auch das Thema der Sklaverei in Amerikas Geschichte, wird nicht geschönt. Jeff ist ein heißer Typ der zum Glück gar nicht so ein Macho ist, wie er Anfangs wirkt. Auch er hat ein Päckchen zu tragen und entwickelt sich sehr zum Positiven. Das Familiengeheimnis wurde ausgesprochen gut in der ganzen Story verwoben und führte zu einem überzeugenden Ende.
Für mich eine tolle Lektüre die sich durch ihr Setting von der Masse abhebt. Hier treffen Liebe und Drama aufeinander und werden zu einem wunderbaren Debüt der Autorin Diana P. Lavender. Von mir eine Leseempfehlung.
Das Cover find ich wirklich wundervoll, das Setting selbst, auch wirklich toll Der Einstieg gelang mir unglaublich leicht, die Spannung hatte mich direkt erreicht 🤩 Doch dann kam Susan ins Spiel leider fehlte mir an ihr jegliches Gefühl 🥺 Wir wurden nicht wirklich warm zusammen und so wollte leider die komplette Begeisterung nicht so aufflammen ☺️ Taspering stell ich mir unglaublich schön vor und die Schlagabtäusche enthielten durchaus auch Humor, aber zwischen den Protas fehlte mir das wohlige Knistern die Liebe irgendwie nicht mehr als ein Flüstern 🙁 Jody jedoch hat es immer wieder rausgerissen, fährt als Teenager auf ihr ganzes Wissen und kommt mit Sprüchen immer wieder daher, die mich lachen lassen sehr 😎 Auch mit Danny und Bonnie kam ich gut zurecht, alles in allem ist die Geschichte wirklich nicht schlecht, doch hier und da gab es leider einfach Lücken, die für mich bremsten etwas das Entzücken 🤓 Trotz allem ein Buch in dem man sich wohlfühlen kann, aber so gänzlich zog es mich einfach nicht in seinen Bann, was wirklich unglaublich schade ist, denn es war ein wahrer innerer Zwist, zwischen «Ich möchte dieses Buch wirklich soooo gerne lieben» und «wo ist nur meine Lesebegeisterung geblieben?» Leider reicht es für die 5-Sterne wirklich nicht ich hinterlasse hierfür deshalb einen 3-Sterne-Bericht es tut mir wirklich im Herzen weh, denn ich liebe an dieser Geschichte die Idee, vielleicht wollt ihr euch selbst ein Bild davon formen, denn Geschmäcker entsprechen schliesslich keinen Normen 🥰
Cover Ich mag das Cover richtige gerne und auch, dass man schon erkennt, dass es dabei auch um geschichtliche Dinge geht, dadurch, dass die Frau mit dem Rücken zu erkennen ist und vor ihr ein älteres Haus steht. Das zeigt mittlerweile diese leicht angehauchten historischen Bücher, die damit in Verbindung steht. Das Rosa finde ich sehr angenehm und auch die Blüten am Rand finde ich sehr schön.
Schreibstil Der Schreibstil war sehr angenehm und man ist wirklich gut in die Geschichte gekommen. Man lernt schnell Susan kennen und auch wie sie tickt. Was Anfangs etwas störend war, das mitten im Kapitel die Perspektive gewechselt wurde, woran man sich dann aber doch gut gewöhnen konnte.
Charaktere Susan hat mir im Allgemeinen ganz gut gefallen. Sie hatte ein paar Charakterzüge, die am Anfang gewöhnungsbedürftig waren, aber sie sehr liebenswürdig und auf jeden Fall familienbewusst, auch wenn sie keine Familie hatte. Aber trotzdem haben ich ihren Mut bewundert und ihre Stärke für sich einzustehen.
Jeff war nicht ganz so einfach wie Susan. Mich hat am Anfang seine Art und sein Charme extrem gestört. Ständig sagte er Lady (wahrscheinlich dort üblich) aber mit seinem Macho Auftreten wirkte er mir zu falsch und zu selbstbewusst. Mit der Zeit hat man ihn aber besser kennengelernt und seine liebe Art und sein Beschützerinstinkt war wirklich schön mitzuverfolgen.
Fazit Die Charaktere wirkten für mich manchmal etwas gezwungen. Genauso auch manche Handlungen, die mir nicht ganz klar erschienen sind. Zum Ende hin hat es sich etwas gezogen und wurde mir zu lang. Was mir aber wirklich sehr gefallen hat war die Thematik, wenn auch etwas oberflächlich. Es war aber ein schönes Gefühl in die Geschichte einzutauchen und die Familiengeheimnisse aufzudecken. Ein wirklich schönes Buch für zwischendurch und zum Abschalten.