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Die Saga von Vinland

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Ein kühner Plan, eine verbotene Liebe und eine gefahrvolle Reise über das raue Nordmeer in ein unbekanntes Land:
Im historischen Roman »Die Saga von Vinland« lässt Bestseller-Autorin Iny Lorentz das Mittelalter in Nordeuropa lebendig werden.

Zum Verräter erklärt, raubt Jarl Eyvind die schöne Sigrid, die ihm von ihrem Vater Ulfar verweigert wurde, und flieht mit der unwilligen Braut. Bei seinem Überfall geraten auch die beiden Freunde Andreas und Ailmar in seine Hand. Nachdem der Griff nach dem norwegischen Thron ein übles Ende nahm, will Eyvind seine Getreuen eine neue Heimat führen. So ziehen sie weit über das Meer und über Islands Gletscher in ein Land, in dem es alles gibt, was sie sich erträumen. Dort leben jedoch bereits Menschen und die sind nicht bereit, sich Eyvind zu unterwerfen. Doch auch Sigrid und die junger Grönländerin Ingridur streben gemeinsam mit Andreas und Ailmar danach, ihre Freiheit wieder zu erringen.

576 pages, Hardcover

Published September 1, 2020

42 people want to read

About the author

Iny Lorentz

115 books115 followers
Hinter dem Namen Iny Lorentz verbirgt sich ein Autorenehepaar.

Elmar, Iny Lorentz' Ehemann und Co-Autor, stammt aus Bayern und wuchs in einem kleinen Bauerndorf mit fünf Höfen auf. Sein Interesse für Literatur wurde von seiner Religionslehrerin schon früh erkannt und nach Kräften gefördert. Ebenso wie seine spätere Ehefrau begann er bereits als Schüler zu schreiben.
Nach einer durch die Umstände bedingten beruflichen Umorientierung, die ihn im Lauf der Jahre in verschiedene Firmen führte, kam er 1981 nach München und erhielt dort eine Stelle im selben Versicherungskonzern wie Iny, die er bereits seit mehreren Jahren kannte und ein Jahr später heiratete.
Schon früh entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit mit seiner Ehefrau, die sich später auf alle weiteren Projekte auswirkte.

Iny Lorentz wurde 1949 in Köln geboren und besuchte dort die Volksschule. Nach dem Schulabgang arbeitete sie in verschiedenen Berufen, bevor sie das Abitur auf dem Abendgymnasium nachholte. Das darauf folgende Medizinstudium musste sie mangels finanzieller Reserven nach drei Semestern an den Nagel hängen und sich beruflich neu orientieren. Zunächst arbeitete sie als EDV-Operator und besuchte nebenbei eine zweijährige Samstagsschule, die sie als Organisationsprogrammiererin abschloss. 1980 zog Iny Lorentz nach München und arbeitet seitdem in einer großen Versicherung als EDV-Spezialistin.
Schon früh begann sie zu schreiben, zunächst nur für sich, doch dann bot sich ihr die Gelegenheit Kurzgeschichten in Zeitschriften und Anthologien zu veröffentlichen. Ein gemeinsam mit ihrem Ehemann Elmar verfasstes Kinderbuch sowie mehrere Bücher zu Fernsehserien markierten den weiteren Weg als Autorin, bis schließlich 2003 mit "Die Kastratin" der erste historische Roman erschien.

Es folgten im Jahr 2004 "Die Goldhändlerin" und „Die Wanderhure“, die sie schlagartig berühmt machten, sowie 2005 "Die Kastellanin" - der Fortsetzungsband der "Wanderhure" - und "Die Tatarin" und im Jahr 2006 „Das Vermächtnis der Wanderhure“ (Teil 3 der Wanderhuren-Saga). Bevor 2008 mit „Die Tochter der Wanderhure“ der vierte Band über die Wanderhure Marie folgte, erschienen „Die Löwin“, „Die Pilgerin“ und „Die Feuerbraut“. 2009 folgten „Die Rose von Asturien“, ein Roman aus der Zeit Karls des Großen, die „Ketzerbraut“ und ihre Lore-Trilogie - „Dezembersturm“, „Aprilgewitter“ und Juliregen" -, die im 19. Jahrhundert spielt. Mit "Töchter der Sünde" ist 2011 der fünfte Band der Wanderhuren-Saga erschienen, deren ersten drei Teile mittlerweile äußerst erfolgreich fürs Fernsehen verfilmt wurden.

Nachdem Iny und Elmar ihre Romane viele Jahre neben ihren normalen Brotjobs geschrieben haben, leben sie seit 2007 als freie Schriftsteller in einem Ort in der Nähe von München und haben Ideen für noch viele weitere Romane.

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Community Reviews

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7 (12%)
1 star
3 (5%)
Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Steffi.
3,280 reviews183 followers
August 18, 2020
Ich habe mich sehr darauf gefreut nach langer Zeit mal wieder ein Buch von Iny Lorentz zu lesen. Die Bücher um die Wanderhure und auch einige andere Romane konnten mich vor einigen Jahren sehr begeistern und ich war daher sehr gespannt auf "Die Saga von Vinland". Leider hat mich dieses Buch komplett enttäuscht.

Dass ich bei historischen Romanen öfter ein paar Startschwierigkeiten habe in die Geschichte reinzufinden, ist für mich normal, aber normalerweise kann mich die Geschichte dann doch sehr schnell packen. Bei "Die Saga von Vinland" war dies leider nicht so. Die Bücher von Iny Lorentz zeichnen sich für mich dadurch aus, dass eine starke Frau im Vordergrund steht. Sigrid ist in diesem Buch jedoch bestenfalls ein Nebencharakter. Hauptsächlich geht es um Eyvind, der raubend durch das Nordmeer zieht.

Die Geschichte war für mich leider unglaublich zäh und langweilig. Ich habe immer gehofft, dass sich die Geschichte irgendwann mehr auf Sigrid konzentrieren wird, aber der Schwerpunkt blieb bei Eyvind und seinen Kämpfen und Machenschaften.

In historischen gibt es oft eine Vielzahl von Charakteren, aber es zeichnen sich dann immer die wichtigsten Personen heraus. Hier fand ich es durch das gesamte Buch schwierig nachzuvollziehen wer wer ist. Erschwert wurde dies noch durch die norwegischen und isländischen Namen, die mich mir größtenteils einfach nicht merken konnte.

Das Buch konnte meine Erwartungen leider überhaupt nicht erfüllen und hat mich sehr enttäusch zurückgelassen und es wird vermutlich erstmal wieder ein wenig dauern bis ich ein Buch von Iny Lorentz lese.
Profile Image for Klusi.
86 reviews
August 30, 2020
Norwegen im 12. Jahrhundert: Als der norwegische Fürst Jarl Ulfar dem ehemaligen Verlobten seiner Tochter deren Hand verweigert, nimmt Eyvind sich die junge Frau mit Gewalt. Andreas und Ailmar, zwei junge Sachsen, die zu Ulfars Unterstützung angereist waren, werden ebenfalls gefangen genommen. Eyvind plant, für sich und seine Anhänger eine neue Heimat zu finden. Er macht sich auf den langen Seeweg auf nach Vinland. Nach ihrer Ankunft an einer unbekannten Küste, warten viele Herausforderungen auf die Einwanderer. Eyvind muss mit viel Gegenwind kämpfen, denn nicht nur Sigrid, die er als seine Frau betrachtet, lehnt sich gegen ihn auf, sondern auch seine Männer gehen immer mehr ihre eigenen Wege, da sie Eyvinds Zögern im Umgang mit den Eingeborenen des Landes nicht verstehen können und seine Autorität in Frage stellen.

Die meisten Männer in Eyvinds Gefolge sind einfach, von eher schlichtem Gemüt, deren Denken und Trachten nicht weiter reicht als bis unter den Rock der nächst greifbaren Frau, und Frauen sind bei den Siedlern stark in der Minderzahl, was die Unruhe unter den Männern nicht gerade verringert. Es gibt ein paar wenige Vernünftige, die sehr besorgt über die Entwicklung sind, denn Eyvind stößt immer mehr auf Widerstand. Während er ums Überleben seiner Siedlung kämpft und Streitereien unter seinen Kriegern und Bauern versucht zu schlichten, trachtet Sigrid danach, wieder frei zu sein und in ihre Heimat zurück zu können. Vieles was Eyvind tut, steigert ihren Hass ins Unermessliche.

Der Roman ist flüssig erzählt, so dass man gut in die Geschichte hinein findet. Zwar wird man mit sehr vielen neuen Namen konfrontiert, aber hier gibt es glücklicherweise eine hilfreiche Personenaufstellung. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, und was die Siedler während der Reise und im neuen Land erleben, ist fesselnd erzählt. Allerdings haben sich im Mittelteil einige Längen eingeschlichen. Hier wird sehr ausführlich über die Zwistigkeiten der Siedler und Krieger untereinander berichtet, und irgendwie hatte ich zeitweise das Gefühl, die Protagonisten drehen sich im Kreis. Eyvind hat einige Gegner, die im Lauf der Zeit immer stärker werden. Über viele seiner Entscheidungen konnte ich nur den Kopf schütteln, denn sie waren für mich absolut nicht nachvollziehbar, wenn sie auch durchaus realistisch dargestellt sind. Ihm fehlte es ständig am richtigen Gespür für die Menschen, und er tat sich auch immer wieder schwer, kompetenten Rat anzunehmen. Sigrid konnte ich sehr gut verstehen, denn die Fürstentochter wird von einem ungeliebten Mann aus ihrer Heimat entführt und in ein fremdes Land verschleppt. In Andreas und Ailmar findet sie nicht nur besonnene Verbündete, sondern zu Andreas fühlt sie sich auch sehr hingezogen, was Eyvind zusätzlich mit Unmut feststellen muss.
Die Besiedlung von Vinland ist ein spannendes Thema, das mich sehr interessiert. Nur war mir hier die Handlung oft zu einseitig, zu losgelöst von den historischen Hintergründen, sondern drehte sich immer wieder um das gleiche Problem, nämlich dass einige Männer nichts im Kopf hatten, außer sie nächst beste Frau „flach zu legen“. Ich muss gestehen, das hat mich mit der Zeit etwas genervt.
Der Einstieg war spannend, und nach einem etwas zähen Mittelteil konnten mich die letzten hundert Seiten wieder absolut fesseln, so dass ich letztendlich den Roman zufrieden beendet habe. Lesenswert ist dieser Roman auf jeden Fall.
Noch ein paar Worte zur Ausstattung des Buches, diese finde ich sehr schön und gelungen. Auf dem Vorsatzpapier setzt sich die Landschaft des Coverbildes fort, was sehr stimmig wirkt.
Profile Image for Daniela.
135 reviews11 followers
August 31, 2020


Jarl Eyvind Erlingarson wird zum Verräter, als er in den norwegischen Thronfolgekämpfen den Falschen unterstützt. Auf der Flucht mit seinen Getreuen raubt er Sigrid, die ihm vor seinem neuen Status als Verlobte versprochen war. Auch die Freunde Andreas und Ailmar geraten bei dem Überfall in seine Hand. Zusammen mit den Gefangenen und Kämpfern aus Island und Grönland versucht Eyvind sich in „Vinland“ anzusiedeln, jener Gegend, die einst Leif Eriksson entdeckte.


Nicht Christoph Kolumbus war es, der 1492 als erster Europäer amerikanischen Boden betrat, sondern rund 400-500 Jahre vor ihm waren es die „Wikinger“. Eine Siedlung wurde mittlerweile ausgegraben und andere Funde deuten darauf hin, dass sie versuchten, sich dort anzusiedeln, bis etwa um 1200 herum alles aufgegeben wurde und man in Nordeuropa „sesshafter“ wurde. Ich finde die „wahre Entdeckung“ Amerikas unheimlich interessant, daher musste ich unbedingt den neuen historischen Roman von Iny Lorentz lesen, der sich mit dieser Thematik auseinandersetzt.

Das Autorenduo erzählt nicht die Geschichte Leif Erikssons, sondern wählt einen fiktiven Charakter zu einem späteren Zeitpunkt. Dennoch habe ich mir mehrmals beim Lesen gedacht „So könnte es gewesen sein“. Mir gefiel die Recherchearbeit, die die Autoren geleistet haben sehr!


Neben der Handlung in Amerika spielt ein Teil noch auf Island und Grönland, wobei mir vor allem der Island-Teil zu lang war. Die Versuche, Siedlungen in „Vinland“ zu errichten, die Probleme, auf die die Nordmänner stoßen, Streit untereinander und Auseinandersetzungen mit den Indianern („Skrälinger“), das empfand ich wiederum als sehr spannend und authentisch.


In gewohnt lockerer Manier lässt sich der Roman trotz der über 600 Seiten lesen. Der Schreibstil ist nicht zu anspruchsvoll und dürfte ein breites Publikum erreichen. Etliche Wiederholungen fielen mir negativ auf, vor allem wenn es um Sigrids und Andreas' Fluchtpläne ging, die mit ähnlichen Sätzen beinahe jedes Kapitel erwähnt wurden.

Der Fokus der Handlung liegt auf den Erlebnissen in Nordamerika, die Charaktere blieben mir relativ fremd. Eine Entwicklung der Charaktere findet nicht statt. Sigrid blieb blass, da gefiel mir Ingridur viel besser. Wie in einigen Lorentz-Romanen dreht sich auch „Die Saga von Vinland“ oft um das Thema Frauen, Sex, Vergewaltigung. Ich finde es durchaus realistisch, dass den Siedlern Frauen fehlten und dass sie mit den vorhandenen brutal umgingen, aber mir stand dieser Aspekt zu oft im Vordergrund. Weniger ist oftmals mehr!


Fazit: „Die Saga von Vinland“ thematisiert ein für mich sehr interessantes Kapitel der Geschichte, ist gut recherchiert und gibt die Geschehnisse plausibel für den Leser wider.

Der Roman offenbart ein paar Schwächen bei den blassen Charakteren und dem Schreibstil. Ich vergebe 3,5 Sterne, aufgerundet auf 4 für „Die Saga von Vinland“.
Profile Image for Cornelia.
184 reviews
August 24, 2020
Der Norweger Eyvind wird zum Verräter erklärt und macht sich auf den Weg, ein neues Land zu entdecken. Vorher raubt er jedoch noch seine ehemalige Braut und noch gleich zwei Fremde, die sich zufällig auf dem Hof ihres Vaters aufhalten. Immer weiter geht es nun nach Norden und über das Meer in ein unbekanntes Land - das Vinland. Erst durch die Schilderung der Einheimischen und ihrer Bräuche wird dem Leser bewusst, dass er wohl in Amerika gelandet sein muss.

Ich lese viele historische Romane und hatte aufgrund des Covers und der Kurzbeschreibung auf eine starke Frauengestalt - eben die entführte Sigrid - gehofft. Hier wird der Leser aber total enttäuscht. Ebenso wie die beiden entführten Sachsen nimmt sie ihr Schicksal hin. Keiner der Charaktere hat die Ausstrahlung, um bei der Lektüre wirklich ans Herz zu wachsen.

Mir ist beim Lesen aufgefallen, dass das Buch im Imperfekt geschrieben ist. (normalerweise achte ich auf so etwas gar nicht - aber ich hatte den Eindruck, dass die Geschichte ganz weit weg ist.) Trotz der wechselnden Perspektiven bleibt die Erzählung in der 3. Person des distanzierten Betrachters. Leider haben sich auch einige Längen eingeschlichen, so dass ich das Buch nicht wirklich genossen habe.

Profile Image for Elephantom.
301 reviews2 followers
June 11, 2023
Das Buch ist sooo langweilig. Manches von Iny Lorentz ist genial gut. Dieses war ein Reinfall. Immer wieder die gleichen Fehler, gleichen Handlungen, gleichen...
Displaying 1 - 5 of 5 reviews

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