Die Ehe von Andreas und Nicola Kantor ist in Routine erstarrt. Da bietet ihnen ein Freund überraschend an, den Winter in seinem Ferienhaus in Miramas-le-Vieux zu verbringen. Weihnachten in der Provence, nur sie beide ... Bald finden sie sich in einem malerischen, halb vergessenen mittelalterlichen Ort wieder. Das Haus ist romantisch, die wenigen Nachbarn sind freundlich. Doch bereits in der ersten Nacht fällt Schnee in einer Landschaft, in der fast nie Schnee fällt. Langsam, aber unerbittlich wird Miramas-le-Vieux von der Außenwelt abgeschnitten. Als Andreas am Morgen allein aus dem eingeschneiten Haus tritt, entdeckt er ein eingestürztes Kellergewölbe und in dessen Trümmern: einen verfallenen Sarg mit einem Skelett darin. In Panik läuft er auf der Suche nach Hilfe durchs Dorf. Seltsamerweise reagiert niemand auf sein Rufen – bis er endlich auf Milène Tanguy stößt, eine Künstlerin, die Santons anfertigt, die provenzalischen Krippenfiguren. Gemeinsam eilen sie zurück zum Gewölbe. Doch der Tote ist spurlos verschwunden ...
1965 in Flensburg geboren, studierte in Köln und Washington Anglo-Amerikanische Geschichte, Alte Geschichte und Philosophie und lebt heute mit seiner Familie in der Provence.
Seit einigen Jahren Redakteur bei GEO sowie Geschäftsführender Redakteur des Geschichtsmagazins GEO EPOCHE. Außerdem schreibt R. historische Romane und Sachbücher.
Es schneit und schneit und die Atmosphäre in diesem kleinen Bergort ist einerseits sehr gemütlich und andererseits auch irgendwie geisterhaft und bedrohlich, weil hier kaum jemand zu wohnen scheint und man auch fast bis zum Schluss nicht weiß, wem man trauen kann. Ein Krimi für alle, die die Provence und cosy crime lieben.
Die Kantors verbringen Weihnachten in der Provence um einmal aus der Hektik des Alltags rauszukommen und sich eventuell auch wieder aneinander anzunähern. Als Andreas dann aber auf dem Grundstück einen Sarg mit einem Toten darin entdeckt und dieser plötzlich verschwindet, ist es vorbei mit der ruhigen Weihnacht. Cay Rademacher liefert hier einen kleinen Krimi mit einer überschaubaren Zahl an Protagonisten. Er schafft es den Leser mitzunehmen in das Rätsel um den verschwundenen Toten. Das winterliche Dorf ist wirklich toll beschrieben, man kann es sich sehr gut vorstellen und durch den starken Schneefall wird es fast vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Das schafft noch einmal eine ganz besondere Atmosphäre. Allerdings waren mir die Ermittlungen der beiden Kantors schon fast zu waghalsig. Sie werden teilweise eh schon misstrauisch beäugt und begeben sich dann mehrfach in wirklich gefährliche Situationen. Das kam mir manchmal einfach zu gewollt vor. Das Ende hat dann eine schlüssige Auflösung gebracht, die die Ereignisse noch einmal in einem anderen Licht erscheinen lassen. Alles in allem war es ein nettes Buch, weihnachtliche Stimmung ist allerdings nicht unbedingt aufgekommen. Ich würde es nicht unbedingt als Weihnachtsbuch sehen. Trotzdem transportiert es das Gefühl für die winterliche Provence.
Die Stimmung zwischen Andreas und Nicola Kantor auf ihrer Fahrt von Hamburg in die Provence war kühl. Andreas hatte mal wieder etwas spontan beschlossen, ohne vorher seine Frau zu fragen. Die Kantors durften über Weihnachten das Ferienhaus eines Lehrerkollegen im mittelalterlichen Städtchen Miramas-le-Vieux benutzen und würden sich im Gegenzug darum kümmern, dass die Wasserleitung nicht einfriert und das Dach dichthält. Beide Partner sind um die 50 Jahre; sie fühlen sich ausgebrannt und am Beginn der klassischen Midlife-Krise. Miramas-le-Vieux, von seinen früheren Einwohnern nahezu verlassen, wurde einmal direkt in den Fels gebaut. Die winterliche Kälte strahlt einem als Leser förmlich aus den alten Gemäuern entgegen. Als gleich zu Beginn ihres Weihnachtsurlaubs im dichten Schneefall ein Teil des kleinen Hofs am Haus einbricht, glaubt Andreas in dem freigelegten Kellergewölbe einen Sarg mit einem Toten zu sehen. Noch ehe jemand den Kantors zu Hilfe kommen kann, verschwindet der Sarg und die wenigen Bewohner von Miramas-le-Vieux sind offenbar sehr interessiert daran, Andreas an seiner Beobachtung zweifeln zu lassen. Wer könnte in einem so winzigen Ort ein Interesse daran haben, eine Leiche zu verstecken und vor den Blicken der deutschen Touristen fortzuschaffen? Der kurz zuvor noch vom Beruf ausgelaugte Andreas läuft als Hobby-Ermittler zu Hochform auf, schließlich will er seine Glaubwürdigkeit wiederherstellen. Sogar seine Frau kann er mitreißen, das Geheimnis des Toten aufzuklären. Unklar bleibt lange, welche Rolle der Orts-Polizist spielen wird, dessen Vertrauenswürdigkeit sich erst noch zeigen muss.
Mit dem winterlichen Miramas-le-Vieux entwickelt Cay Rademacher einen atmosphärischen Schauplatz für seinen winterlichen Krimi. Durch die überschaubare Zahl an Figuren und den beginnenden Schneefall wirkt die Erzählung beinahe wie ein Locked-Room-Mystery; denn niemand kann den Ort mehr ungesehen verlassen. Auch wenn das Setting aus Rademachers Provence-Krimis vertraute Puzzle-Stücke enthält, haben mich die winterliche Atmosphäre und die genau beobachteten Figuren gut unterhalten.
Inhalt Die Ehe von Andreas und Nicola Kantor ist in Routine erstarrt. Da bietet ihnen ein Freund überraschend an, den Winter in seinem Ferienhaus in Miramas-le-Vieux zu verbringen. Weihnachten in der Provence, nur sie beide … Bald finden sie sich in einem malerischen, halb vergessenen mittelalterlichen Ort wieder. Das Haus ist romantisch, die wenigen Nachbarn sind freundlich. Doch bereits in der ersten Nacht fällt Schnee in einer Landschaft, in der fast nie Schnee fällt. Langsam, aber unerbittlich wird Miramas-le-Vieux von der Außenwelt abgeschnitten. Als Andreas am Morgen allein aus dem eingeschneiten Haus tritt, entdeckt er ein eingestürztes Kellergewölbe und in dessen Trümmern: einen verfallenen Sarg mit einem Skelett darin. In Panik läuft er auf der Suche nach Hilfe durchs Dorf. Seltsamerweise reagiert niemand auf sein Rufen – bis er endlich auf Milène Tanguy stößt, eine Künstlerin, die Santons anfertigt, die provenzalischen Krippenfiguren. Gemeinsam eilen sie zurück zum Gewölbe. Doch der Tote ist spurlos verschwunden …
Meinung Bei Weihnachtsbüchern bin ich dabei, bei Weihnachtskrimis noch viel mehr! Ich habe von Cay Rademacher schon ein paar seiner Provence-Krimis gelesen und war immer wieder darüber erstaunt, wie er es schafft, auf eine ganz besondere Art und Weise dafür zu sorgen, dass seine Figuren sich entwickeln. So war es auch in diesem Buch: Waren mit die Protagonisten zu Beginn noch etwas eingerostet, etwas fremd und beladen mit Klischees einer zerbrochenen Ehe, war ich überrascht, wie schnell ich sie dann doch in mein Herz geschlossen habe. Vor allem Nicola hatte Potenzial, das der Autor auch voll ausgeschöpft hat und mit ihr eine wirklich interessante Figur erschaffen hat.
Die Handlung kommt erst einmal beinahe gemütlich daher und es dauert ein wenig, bis wirklich etwas passiert. Ich fand allerdings gerade diesen Einstieg sehr gelungen, auch wenn ich erst einmal etwas verunsichert war, wie sich das noch weiterentwickeln soll. Rückblickend hätte es anders aber nicht gepasst!
Es wird dann doch wirklich spannend und vor allem mysteriös. Es ist vor allem ein Kriminalroman zum Miträtseln in einer geheimnisvollen, verschneiten und damit sehr winterlichen Umgebung. Es tauchen nur eine Handvoll Charaktere auf, was den Fall an sich noch ein Stück spannender macht – denn einer von Ihnen muss zwangläufig etwas mit dem Fall zu tun haben, und ich konnte es mir eigentlich bei keinem so richtig vorstellen. Deswegen war der Ausgang des Romans dann doch ziemlich überraschend für mich und vor allem sehr gelungen!
Ein ganz kleiner Kritikpunkt besteht darin, das hier und da dann doch mit einigen Klischees jongliert wurde, was mich zwar nur marginal gestört hat und der Geschichte überhaupt keinen Abbruch getan hat, was ich aber auch nicht unerwähnt lassen möchte. Meiner Meinung nach hätte es das nämlich überhaupt nicht gebraucht!
Fazit Sehr gelungener Kriminalroman in winterlich-weihnachtlicher Atmosphäre und viel Geheimnissen!
Weihnachtskrimi, in dem ein Cold Case von zwei deutschen Touristen, ein eigentlich zerstrittenes Ehepaar und ein in die Provinz verstossener Flic gelöst. Gut zu lesen, nicht vorhersehbar und auch recht kurz. Gut zum Kennenlernen des Autors und zum reinlesen.
Creepy Christmas in der Provence Weihnachtskrimis lese ich in der Vorweihnachtszeit immer ganz gerne, vor allem weil in ihnen - im Gegensatz zur Realität - meistens Schnee liegt. So auch in "Stille Nacht in der Provence" von Cay Rademacher (mein erstes Buch von ihm). Zur Handlung: Die Hamburger Andreas Kantor, Gymnasiallehrer für Französisch und Englisch und seine Frau Nicole, Journalistin, beide um die Fünfzig, wollen Weihnachten in der Provence verbringen. Ein Kollege von Andreas stellt Ihnen dafür sein Ferienhaus in Miramas-le-Vieux in der Nähe von Marseilles zur Verfügung. Miramas-le-Vieux ist ein kleines mittelalterliches Dörfchen, das nur wenige Einwohner hat. Die meisten wohnen im angrenzenden neuen Ort Miramas. Dennoch gibt es ein paar "Einheimische" wie die Santonniere Milène Tanguy, die Santons fertigt, kleine provenzalische Tonfiguren, sowie deren Mann René. Auch ein Hotel-Restaurant gibt es hier, Inhaberin ist die Witwe Valéria. Ihr Neffe Dennis, ein Heimatforscher, hilft ihr gelegentlich aus. Dann wäre da noch der zwielichtige Polizist Zulesi, der einzige Ordnungshüter von Miramas-le-Vieux. Das war's auch schon im Wesentlichen, das Personal dieses Romans ist so überschaubar wie der Handlungsort im Winter - von daher passt es. Im Sommer ist Miramas-le-Vieux nämlich ein gut besuchter Touristenort, im Winter hingegen wie ausgestorben. Perfekte Voraussetzungen also für die Krimihandlung, die sich nun entfaltet: Andreas findet in einem vom Schnee eingedrückten Gewölbekeller neben seinem Ferienhaus einen Sarg mit Leiche, die kurz darauf verschwindet. Die deutschen Touristen werden von den Einheimischen zunächst kritisch beäugt, aber als dann bekannt wird, was Andreas Kantor vermeintlich gefunden hat, beginnt die Situation zunehmend prekär zu werden: Wer ist der Tote im Gewölbe und wer hat ihn dorthin geschafft? Wenn man von einigen wenigen abgenutzten Metaphern (Schnee wie Puderzucker, Füße schwer wie Blei, etc.) einmal absieht, konnte mich der Krimi - auch sprachlich - durchaus überzeugen. Dem Autor gelingt es formidabel, eine Atmosphäre zu erzeugen, die ganz schön beklemmend und bedrohlich daherkommt. Eine richtige Thriller-Atmo also. Andreas, der Protagonist des Romans, gerät ja in viele bedrohliche Situationen und man weiß nie, ob sie mit einem Kaffeeklatsch oder mit dem Mord an ihm enden werden. In der französischen Region Provence-Alpes-Côte d'Azur ist Schnee - noch dazu solche Mengen, wie sie im Buch beschrieben werden und dann auch noch um die Weihnachtszeit - eine absolute Ausnahme. Daß der Autor um Kunstgriff "eingeschneit, ergo sind die Personen am Schauplatz des Geschehens gefangen und von der Außenwelt isoliert" gegriffen hat, finde ich aber schon in Ordnung. Überhaupt hat mir das Setting, dieser mittelalterliche provenzalische Ort, sehr gut gefallen. Vom Spannungsaufbau und auch was die Auflösung betrifft ein sehr solider “Cosy” Krimi, den ich weiterempfehlen kann.
Andreas ist Englisch- und Französischlehrer, Nicola ist Journalistin. Sie hat gerade ihren Job verloren, er hat seinen Enthusiasmus und seine Freude am Unterrichten verloren. Und auch um die Ehe der beiden steht es nicht mehr zum Besten. Die einzige Tochter studiert in Cambridge, die Studiengebühren sind trotz eines Stipendiums hoch. Weihnachten möchte sie nicht mit ihren Eltern verbringen. Und so nimmt Andreas sehr spontan das Angebot eines Kollegen an und reist mit Nicola nach Miramas-le-Vieux in die Provence. In der Hoffnung auf sonnige Weihnachten mit milden Temperaturen. Doch als sie ankommen, hat es bereits begonnen zu schneien, in dem Dorf scheint im Winter kaum jemand zu wohnen. Zum Glück hat wenigstens ein Restaurant geöffnet und ein Laden, in dem Santons verkauft werden, provenzalische Krippenfiguren. Es ist kalt, auch im Haus, es dauert, bis das Feuer im Kamin brennt. Aber es wird sicher alles gut. Doch dann stößt Andreas im eingestürzten Gewölbekeller des Hauses auf eine Leiche. Er läuft entsetzt los, um Hilfe zu holen. Doch als er zurück kommt, ist die skelettierte Leiche verschwunden. Hat er sich das alles nur eingebildet? Es wird immer merkwürdiger. Und auch der einzige Polizist vor Ort, Zulesi, hat ein Geheimnis. Andreas und Nicola fühlen sich immer auf der einen Seite immer unwohler, auf der anderen Seite überdenken sie ihr Leben und ihre Beziehung. Ein stimmungsvoller Provence-Krimi, bei dem man sich am besten warm einkuschelt, um nicht im Schnee zu versinken. Man merkt, dass Cay Rademacher ein Provence-Kenner ist. Die Beschreibungen sind sehr anschaulich. Der Krimi plätschert lange Zeit dahin, aber langweilig war mir dennoch nicht. Und am Ende wird ordentlich das Tempo angezogen. Eine tolle Mischung aus Krimi und Provence-feeling.
❄️ COZY ATMOSPHERE ❄️ Das Buch hat beim lesen eine wahnsinnig schöne Atmosphäre. Perfekt für die kalte Jahreszeit.
Ich fand es nicht extrem spannend, trotzdem wollte man gern weiterlesen.
Literarisch fand ich es gut geschrieben, auch wenn es anfangs etwas schwer für mich war reinzukommen.
Irgendwie fand ich alle Charaktere interessant, wahrscheinlich weil man viel über sie erfahren hat.
Das Buch hat mich nicht umgehauen aber alles in allem war es ein solides Buch. Die Atmosphäre war das, was mir am besten gefallen hat. Die kam 100% rüber. Daher 4 Sterne.
Ich muss noch hinzufügen, dass ich das Cover wahnsinnig schön finde. Dafür gibt’s ne 10/10.
Abgesehen vom Provence Feeling und der dadurch entstehenden Sehnsucht nach Frankreich fand ich den Inhalt dieses Buches sehr dürftig. SimpleSprache, langweiliger Plot, dabei hatte sich die Inhaltsangabe so spannend angehört (ein zerstrittenes Ehepaar, das in einem kleinen Ferienhaus in der Provence eingeschneit und damit vom Rest der Welt abgeschnittene wird und dann noch im eingestürzten Keller eine Leiche findet). Zum Glück ist das ganze nur 250 Seiten lang- man hat es schnell durch- und in Gedanken den nächsten Frankreich Urlaub geplant
Die abgekühlte Ehe von Nicola und Andreas Kantor führt sie über Weihnachten in ein verschneites Dorf in der Provence. Als Andreas Kantor eine Leiche entdeckt, die kurz darauf wieder verschwindet, beginnen die beiden zu ermitteln und stoßen auf einen ungelösten Kriminalfall, der wie ein Schatten auf dem beschaulichen Dorf zu liegen scheint.
Der Kriminalroman erzeugt eine angenehme winterliche Atmosphäre mit einem Hauch von Spannung ohne große Überraschungen. Eine leichte Lektüre, perfekt für die Zeit rund um Weihnachten.💫
Ein in sich abgeschlossener, kleiner Weihnachtskrimi, der in einem ziemlich ausgestorbenen Dorf in der Provence spielt. Das Ehepaar Kantor hütet in einem in einem Ferienhaus ein und finden sich plötzlich in einem Krimi wieder, der alte Geschehnisse aus dem Dorf wieder aufleben lässt. Anschaulich erzählt und so richtig mit Weihnachtsatmosphäre. Hat Spaß gemacht und ich werde wohl auch mal wieder etwas anderes von Cay Rademacher lesen, sobald es meine Bibliothek vorrätig hat.
Eine schöne Umgebung und ungewöhnliche Atmosphere der Provence im Schnee. Anfänglich noch spannend, zuletzt leider eine etwas unrealistische Charakterentwicklung. Mehrere Personen tuen "leichtfertig" Dinge zu denen es eigentlich etwas mehr Motivation braucht. Trotzdem war ich gut unterhalten. Recht lange Kapitel, da sie in lange Tage unterteilt sind.
3.5 Sterne abgerundet. Sehr guter Lesefluss, schönes Setting. Für mich war die Geschichte nicht ganz rund - da sind die anderen Frankreich-Krimis von ihm besser. Und mir fehlte ein kleiner Stadtplan.
Das Buch fing sehr vielversprechend an. Vor allem die Beschreibung des kleinen Ortes in der Provence, die etwas unheimliche Stimmung, das einsame Haus, die Burgruine, etwas merkwürdige Dorfbewohner... Mir gefiel die Atmosphäre zu Beginn.
Leider entwickelte sich das ganze dann aber zu einem nur mäßig spannenden Krimi mit etwas konstruierter Handlung und wenig sympathischen Charakteren. Nun sind unsympathische Protagonisten ja nicht grundsätzlich etwas Schlechtes. Ich musste nur leider öfters den Kopf schütteln über unser handelndes Ehepaar. Insgesamt ein lesbarer/hörbarer Krimi, der aber über angenehm-leichte Unterhaltung nicht hinausgeht und den man 5 Minuten nachdem man ihn beendet hat, wieder vergessen hat.
Für mich ein toller Roman für die Zeit vor Weihnachten und zwischen den Tagen. Es ist kalt, es ist eisig, es ist ein wenig spannend und die Atmosphäre stimmt auch :)!