In Band 2 rücken Yu und Kyo etwas mehr in den Fokus, was mir sehr gut gefiel. Die beiden finde ich wesentlich spannender als Atsuto und Yuki. Einfach, weil zwischen ihnen, durch die Momente zu zweit, die einen enormen Kontrast zu ihrem professionellen Verhalten darstellen, mehr Spannung ist.
Was mir aber noch nicht so ganz klar ist, ist die Frage: Wo will die Geschichte hin? Mit fehlt so ein verfolgtes Ziel. Klar, wollen sie mit L. Planet berühmter werden, doch dafür würde ich mir in dieser Thematik mehr Tiefe wünschen. Denn das Idol Topic wirkt auf mich doch eher wie Beiwerk.
Ein auch passender Weg, wäre mehr als nur „Fanservice“ (ich kann es gerade nicht anders beschreiben) bei den Couples bieten. Ich vermisse die Reibungspunkte, die nicht sexueller Natur sind zwischen ihnen. Es ist schwer zu beschreiben, weil gute Rahmenbedingungen geschaffen sind, aber mir fehlt einfach die Würze.
Da die Reihe weiterläuft, gibt es natürlich Chancen auf Entwicklung, was mich sehr neugierig macht. Gleichzeitig habe ich nicht wie bei vielen anderen Reihen das Gefühl auf einen weiteren Band hinzufiebern. Jetzt, so kurz nach dem Lesen, bin ich hin und hergerissen.