Berlin im Juli 1941. Ein Serienmörder versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Die Opfer werden grausam verstümmelt und obwohl die Fahndung auf Hochtouren läuft, tappen die Ermittler im Dunkeln.
Um ihn bloßzustellen, wird Tom von Sydow, Kommissar bei der Mordinspektion Berlin, von seinem Vorgesetzten genötigt, den Fall zu übernehmen. Dabei deckt er Verbindungen des Täters auf, die um keinen Preis nach außen dringen dürfen. Verbindungen, die bis in die Reihen der Gestapo reichen, und die den Jäger zum Gejagten werden lassen...
Nicht all zu oft, aber hin und wieder traut sich ein Autor sein Werk im Deutschland der 1940er spielen zu lassen. Uwe Klausner liefert mit „Operation Werwolf – Blutweihe“ einen aufwühlenden Krimi. Es wird nicht davor zurückschreckt, die grausamen Gewalttaten des Täters mit SS-Hintergrund genauestens aus dessen Sicht zu beschreiben. Also Nichts für schwache Nerven. Obwohl schon der zwölfte Teil in der Tom Sydow Reihe, kann der Fall auch von Neueinsteigern genossen werden, bzw. mit Gänsehaut verfolgt. Allerdings geht die Jagd nach dem Werwolf des 3. Reiches in einem, noch nicht erschienenen Band weiter. Wer also auf der Suche nach politisch brisanten Themen und blutigen Morden ist, sollte sich diese Lektüre nicht entgehen lassen.