Spannendes Buch, das während der Franco Diktatur entstand und über die eigenen Erfahrungen der Autorin in einer Gemeinschaftszelle erzählt. Ich glaube der realismo social ist nicht für jeden der perfekte schreibstil, denn Objektivität kann auch manchmal für Langeweile sorgen. Bemerkenswert finde ich wie Medio vulgarität bewusst umgeht, in dem sie Schimpfwörter nicht ausschreibt aber auf der anderen Seite ohne Filter über (damalige) Tabuthemen wie sexuellen Missbrauch, prostitution sowie Queere Menschen darstellt, die Francos Perspektiven und Grundsätze entsprechen.
Ich persönlich bin sehr dankbar, diese Perspektiven von doch eher vergesseneren Gesellschaftsschichten, die sehr unter dem Regime gelitten haben, bekommen zu haben.