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Andrew im Wunderland

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Humorvoll, düster und fantastisch - die neue Märchenadaption zu 'Alice im Wunderland' von Fanny Bechert!

»Warum hast du mich hergeholt?«
»Weil wir einen Helden brauchen, der uns rettet. Weil ich einen Helden brauche …«

Ich bin Andrew. Mitte zwanzig, Computernerd und mit meiner Nickelbrille und dem hageren Body bestimmt kein Supermodel. Auch kein Superheld, aber für diesen Zweck habe ich ja meine virtuellen Spiel-Charaktere. Mein Leben war ein ruhiger, gemütlicher Trott – bis zu dem Tag, als ich in ein verrücktes Paralleluniversum geriet.
Ich rate euch eins: Lauft nie einem weißen Hasen hinterher. Auch nicht, wenn er eine sexy Bardame namens Lola mit Plüschohren und einem süßen Puschel am Po ist. Wieso? Weil ihr dann schneller, als euch lieb ist, einem gewaltigen Problem gegenübersteht: Ihr sollt der verdammte Held einer Geschichte werden. Problem erkannt?
Dass ich Lola dennoch verspreche, Ludens City und die Fabelwesen, die dort gegen ihre Unterdrückung kämpfen, zu unterstützen, kann nur daran liegen, dass ich ein absoluter Vollidiot bin. Oder ein Freak, der jeden Sinn für Realität verloren hat. Sucht es euch aus.

336 pages, Paperback

Published September 11, 2020

33 people want to read

About the author

Fanny Bechert

111 books7 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 21 of 21 reviews
Profile Image for Metella.
79 reviews1 follower
Read
March 11, 2023
Ich hab jetzt sehr lange überlegt wie ich das Buch bewerten soll und was ich dazu schreiben soll, aber irgendwie kommt mir nur ein Wort in den Kopf:
Problematisch.
Ich sehe die Alice Anspielungen. Also das hat es erfüllt. Mehr oder weniger.
Den Rest sehe ich nicht. In jedem Kapitel war mindestens eine Sache wo ich wirklich sauer geworden bin, weil ich sie abwertend, unangenehm, falsch, albeistisch, sexistisch oder rassistisch fand.
Zwei Kapitel waren okay. Auch wenn Andrew da mal eben schnell zum sinnlosen Mörder mutiert.
Und das Ende. Holy Lord. Hat mich das sauer gemacht. Ich habe mich durch dieses Buch gequält um irgendeine Erklärung um Aeterna, Lola, etc. zu bekommen.
Nur um selbst damit enttäuscht zu werden.
Und ich bin ehrlich:
Andrew ist ein unsympathisch bis zum Ende. Der einzige eträgliche Moment mit ihm ist, wo er auf Drogen ist. (Wtf.)
Lola, Ginger, Pau verstehe ich als Charaktere nicht. Ich sehe keine Entwicklung. Keine Tiefe. Sie erfüllen alle Klischees.
Ich weiß trotzdessen das es einen Monat her ist, nicht wie ich das Buch bewerten kann.
Es ist einfach nicht gut. Es ist problematisch. Und es lässt mich unzufrieden zurück. Weil ich eigentlich kein Buch so hart bewerten will, aber es bei dem Buch irgendwie muss.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for DrunkenCherry.
782 reviews135 followers
November 11, 2020
Mit Andrew schickt Fanny Bechert einen Helden ins Rennen, der eigentlich keiner ist. Zumindest nicht in der realen Welt. Denn abgesehen davon, dass er ein totaler Computerspielnerd ist, der sich in epischen Schlachten verlieren kann, ist Andrew ein ganz normaler Typ. Nicht besonders hübsch, nicht besonders tough, einfach in allem Durchschnitt.
Aber als ein Portal ihn in eine fremde Welt, Ludens City bringt, kann er zeigen, welch Potenzial in ihm schlummert.
Diese Alice im Wunderland Adaption hat mich nach und nach für sich gewonnen.
Ich mochte Andrew, den etwas langweiligen Nerd, der hinter seinen Freunden immer zurückstecken muss und plötzlich an einem ganz anderen, fantastischen Ort aufwacht. Und das, obwohl er dazu neigt, ziemlich viel mit seinem Unterleib zu denken.
Ludens City ist ein prachtvoller, kurioser Ort, an dem es an jeder Ecke etwas zu entdecken gibt. Und Fanny Bechert schafft es, mit ihrem einfachen, aber einnehmenden Schreibstil, diese bunte Welt gut vor dem Auge des Lesers auszubreiten. Sie hält sich in ihren Beschreibungen relativ knapp, erzählt aber genug, um das Geschehen lebendig werden zu lassen.
Die Figuren sind sehr lebhaft und die meisten von ihnen auch sehr sympathisch. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten konnte ich mir alle gut vorstellen und war überrascht von Becherts Kreativität.
Hier und da hätte man für meinen Geschmack zwar noch einige Feinheiten verbessern können, insgesamt hatte ich aber wirklich Spaß in Ludens City und werde mit Sicherheit auch die Fortsetzung lesen.
Profile Image for Catwithbooks.
2,392 reviews9 followers
November 1, 2022
Normalerweise mag ich Adaptionen zu Alice im Wunderland und auch Bücher der Autorin sind mir nicht fremd.
Aber hier war meine Begeisterung gedämpft und konnte nichts mit der Geschichte anfangen.
Andrew war jetzt nicht direkt unsympathisch, aber ich konnte schon mit den Anfang nix anfangen. Auch nicht die Sache mit Lola, mir war er zu fixiert auf sie. Und dann das mit der Schwester, ähm ja, da war ich dann irgendwie raus und hat für mich nicht gepasst. Ich fand zwar die Feinheiten nicht schlecht, die hier mit dem Original verbunden wurden.
Trotzdem konnte mich leider die Geschichte nicht überzeugen.
Profile Image for Bücherfarben.
524 reviews6 followers
September 11, 2020
MEIN FAZIT:

Mit AniWu ist es Fanny Bechert gelungen, skurrile, geniale und unglaublich hypnotisierende Märchenadaption zu schreiben, die mich von der ersten Seite an gefesselt, begeistert und in sich gefangen genommen hat. Andrew im Wunderland: Ludens City ist ein Auftakt, der einfach perfekt, rund, lustig, ernst und so untypisch ist, dass er mich voll und ganz für sich gewinnen konnte. Fanny Bechert überzeugt mit diesem fulminanten Auftakt nicht nur mit ihrem genialen Schreibstil, sondern mit dem Gesamtbild des Buches. Für mich durch und durch die perfekteste Märchenadaption die ich je gelesen habe und deshalb: LEST ES!

Meine vollständige Rezension findet ihr unter: https://buecherfarben.de/2020/09/08/a...
Profile Image for Natalie Hosang.
1,453 reviews22 followers
September 11, 2020
Rezension „Andrew im Wunderland (Band 1): Ludens City“ von Fanny Bechert



Meinung

Ehrlich gesagt liegen meine Erinnerungen an „Alice im Wunderland“, das Original dieser Märchenadaption, schon so weit zurück, dass ich eigentlich kaum noch etwas weiß. Verrückter Hutmacher, Alice, weißes Kaninchen (immer mit Uhr), und da hört es auch schon fast auf. Eigentlich stehe ich Märchenadaptionen auch immer etwas kritisch gegenüber, da ich schon Neuauflagen hatte, die so wenig mit Märchen zu tun hatten, wie Fantasy in einem Sachbuch.

Ich hatte also fast keine Ahnung und Vorstellung, was mich hier erwarten sollte. Letztlich war es das geniale Cover, was mit seinem Design bei mir für Schnappatmung sorgte, der verrückte und skurrile Klappentext, und die Tatsache, dass ich Fanny Bechert unbedingt kennenlernen wollte. Hätte ich mal vorher geahnt, was ich bekommen würde, ich hätte mir einen Lach-Stopp-Sirup zu Gemüte geführt. Denn diese Geschichte, omg, ich habe meinen Humor Zwilling gefunden. Wie geil ist es denn bitte, wenn du dich selbst darin wieder erkennst?

Die Liebe Fanny brauchte nur wenige Sätze, um mich von einem Lachanfall in den nächsten zu schicken. Und somit brauchte die Liebe Fanny auch nur wenige Sätze, um mein Herz höher schlagen und jubeln zu lassen. Ich war ein verdammt williges Fangirl, je mehr ich von ihren Worten las. Sie hatte mich fest im Griff, mit Klauen und Krallen, ließ mich nicht los, und ich hätte alles von ihr lesen können. Selbst über Gummibärchen in der Wüste, ich wäre begeistert gewesen. Egal was, Hauptsache ihrem genialen Erzählstil lauschen.

Denn das dieser genial ist, steht für mich unvermeidlich fest. Da gibt es kein rütteln und schütteln. Ihr Stil ist Bildgewaltig, einnehmend, mitreißend, spielt mit Emotionen wie beim Pingpong und strotzt vor Humor. Ich erkannte ihre Hingabe und Leidenschaft für die Literatur sofort, und dies ging mit jedem Wort auf mich über. Wow, unglaublich.

Der Einstieg fiel mir somit auch mehr als leicht. Denn schon nach wenigen Seiten befand ich mich in einem Strudel, aus dem es kein Entrinnen gab. Statt langsam und ruhiger Aufbau, legt Fanny gleich los. Mitten ins Geschehen ist die Devise. Verschnaufpause? Kannst du später haben. Nichtsdestotrotz fühlte ich mich nicht gehetzt. Die Handlungsabläufe waren logisch, geordnet, nachvollziehbar und genau richtig gesetzt. Ich hatte stets genug Zeit, alles auf mich wirken zu lassen und das war beim lesen ein großartiges Gefühl.

Andrew lernt man praktisch sofort kennen, und ich für meinen Teil, auch lieben. Denn der Mittzwanziger, Brille tragende, Computer Spiele spielende Nerd, war in so manchem wie ich. Oder umgekehrt, je nach Sichtweise. LOL.
Auch ich betrete regelmäßig die Welt des Gaming. Sie ist in meinen Augen mindestens genauso facettenreich und vielfältig wie die Welt der Bücher. Aus den gleichen Gründen warum ich lese, spiele ich auch. Um andere Welten zu erkunden, abzutauchen, mit anderen Gamern zu chatten, neues entdecken, und und und.

Ich hatte also gleich den ersten Punkt, um mich mit Andrew zu identifizieren. Solch ein Start ist doch schon mal genial. Und es sollte noch besser kommen. Denn nach kurzer Zeit begegnet Andrew einem weißen Kaninchen, äh Frau, äh beides?! Ihr Name: Lola. Ihr Auftrag: einen Helden finden. Vorschläge? Andrew? Nein! Nicht in einer Millionen Jahren. Aber was macht einen Helden eigentlich zum Helden? Dieser Frage widmet sich Fanny in ihrer Geschichte und die Umsetzung ist einfach, ich wiederhole mich, genial.

Tja, ich trat also mit Andrew ins Paralleluniversum und was mir dort begegnete, verschlug mir die Sprache. Ich sagte ja oben, dass mir Alice im Wunderland nur noch dunkel bekannt ist. Aber auch ich erkannte die Gemeinsamkeiten. Nur ist diese Geschichte kein Abklatsch a la „les ich halt Alice nur mit männlichem Prota“, dieses Buch ist so ganz anders. Ich verlor mich immer mehr in der Handlung, den Wesen, welche meinen Weg kreuzten, denn Gegebenheiten, dem Schauplatz und der einen Sache. Ludens City brauchte einen Helden.

Wofür und wie man aus Andrew ebendiesen macht, oder auch nicht, dem will ich nicht vorweg greifen. Die Handlung war ein einziger Strudel aus erkunden, entdecken, Gefahren, Magie, Märchen, Nervenkitzel, Hochspannung und Emotionen für mich. Denn glaubte ich auch nur für einen Moment es würde keine neue Überraschung auf mich warten und Langeweile käme auf (auch wenn ich dies tatsächlich nie geglaubt hätte), oder Wendungen würden mir den Boden unter den Füßen wegreißen und Irrungen mich wieder von vorn beginnen lassen, also mit meiner Suche nach dem Geheimnis, so hatte ich mich doch komplett getäuscht.

Fanny erzählt nicht bloß die Geschichte um Alice neu. Ihre Adaption ist so genial konstruiert, durchdacht und aufgebaut, dass ich sagen kann und will „zum Teufel mit Alice! Here comes Andrew!“
Ich verliebte mich in die Figuren, in ihre authentische, echte, freche, verrückte, vielseitige, skurrile, merkwürdige Art und Weise. Dieser bunte Haufen hat mein Herz im Sturm erobert und ich wäre verdammt, wenn das nicht jeder Leser hier sagt. Ich konnte nicht anders als der Truppe zu folgen. Immerhin stand ich doch eh schon mitten in einem Abenteuer, dass voller Phantasie, Magie und Cleverness steckte.

Fanny führte mich mit einem unnachgiebigen Sog durch die Handlung. Jede Seite war ein pures Erlebnis. Und jede hat mich mehr begeistert und fasziniert als die vorherige. Ich könnte meine Lobeshymne ewig fortführen, denn ich bin wahrhaftig geschockt, nein erstaunt, nein verliebt, nein überwältigt, ach egal, einfach alles. Ich brauche diesen zweiten Teil, jetzt, sofort, gleich, gestern. Das Ende? Ein fieser Chliffhanger von der genialsten Sorte. Puh Fanny, was für ein Ritt, was für Action, was für eine Neuauflage.


Fazit

Andrew im Wunderland steht als Neuauflage dem Original „Alice im Wunderland“ in nichts nach. Im Gegenteil! Mit dieser Märchenadaption gelingt Autorin Fanny Bechert ein regelrechter Geniestreich. Bildgewaltig, strotzend vor Magie, Phantasie, Action, Nervenkitzel, Abenteuer, genialem Wordbuilding, Emotionen, Humor, echten Helden (zwar nicht immer, aber meistens, LOL) und jede Menge Überraschungen. Ludens City ist ein Ort zum verweilen, na ja, stimmt eigentlich auch nicht so ganz. Egal, LOL

Dieses Buch ist mein Märchenadaption Jahreshighlight, und ich schmeiße es jedem um die Ohren, der fragt, oder auch nicht fragt. Kino Blockbuster der Extraklasse.


Ich vergebe absolut geniale

♥️💛♥️💛♥️ 5/5 Herzen
Profile Image for Melanie Unger.
544 reviews6 followers
October 9, 2020
Andrew im Wunderland – Fanny Bechert
Band 1 – Ludens City
Verlag: Sternensand
Taschenbuch: 14,90 €
eBook: 4,99 €
ISBN: 9783038961444
Erscheinungsdatum: 11. September 2020
Genre: Urban Fantasy / Märchenadaption
Seiten: 346
Inhalt:
»Warum hast du mich hergeholt?«
»Weil wir einen Helden brauchen, der uns rettet. Weil ich einen Helden brauche …«
Ich bin Andrew. Mitte zwanzig, Computernerd und mit meiner Nickelbrille und dem hageren Body bestimmt kein Supermodel. Auch kein Superheld, aber für diesen Zweck habe ich ja meine virtuellen Spiel-Charaktere. Mein Leben war ein ruhiger, gemütlicher Trott – bis zu dem Tag, als ich in ein verrücktes Paralleluniversum geriet.
Ich rate euch eins: Lauft nie einem weißen Hasen hinterher. Auch nicht, wenn er eine sexy Bardame namens Lola mit Plüschohren und einem süßen Puschel am Po ist. Wieso? Weil ihr dann schneller, als euch lieb ist, einem gewaltigen Problem gegenübersteht: Ihr sollt der verdammte Held einer Geschichte werden. Problem erkannt?
Dass ich Lola dennoch verspreche, Ludens City und die Fabelwesen, die dort gegen ihre Unterdrückung kämpfen, zu unterstützen, kann nur daran liegen, dass ich ein absoluter Vollidiot bin. Oder ein Freak, der jeden Sinn für Realität verloren hat. Sucht es euch aus.
Mein Fazit:
Zum Cover:
Ein wahnsinnig schönes Cover wurde hier wieder gezaubert und es passt so perfekt zur Geschichte. Aber zu dem Cover aus diesem Verlag muss ich ja nun nicht mehr wirklich viel sagen, oder?
Zum Buch:
Ich habe in letzter Zeit drei Adaptionen zu Alice gelesen und ich muss sagen, diese hier von Fanny hat mir am besten gefallen. Sie hat Witz, Humor, Action und so vieles mehr, einfach nur herrlich zu lesen.
Fanny schreibt so flüssig und spannend das es ein wahres Lesevergnügen ist in ihre Welten abzutauchen.
Andrew seinerseits ein absoluter Nerd wird von einem auf den anderen Moment in ein völlig verrücktes Abenteuer geworfen und das alles nur, weil er der holden Weiblichkeit folgt.
Die Charaktere sind gut dargestellt und erzählt, Andrew fand ich von der ersten Sekunde an sehr sympathisch. Doch auch Lola war sofort in meinem Herzen. Lola ist das weiße Häschen, doch Andrew denkt er ist auf einen Trip, als er merkt es ist Lola ernst, kommt er aus der Situation nicht heraus. Natürlich gibt es noch weit aus mehr Charaktere, doch ich denke, ihr solltet sie selbst einmal kennenlernen.
Die bildliche Darstellung ist auch einfach nur traumhaft, hier fühlt man sich tatsächlich als wäre man bei Alice im Wunderland. Ob nun das weiße Kaninchen, oder den verrückten Hutmacher, der erst einer werden muss und all die anderen Dinge die Andrew dort erlebt, alles wurde so erzählt, als wäre man direkt dabei.
Wird Andrew das Abenteuer bestehen? Wird er Lola und all den Unterdrückten Wesen helfen können? Das ihr Lieben, müsst ihr selbst herausfinden. Ich kann euch diese Adaption von Alice definitiv ans Herz lesen, ihr werde eure Freude daran haben. Zumindest erging es mir so.
Man fliegt hier nur so durch die Seiten und ist leider schneller am Ende als gewünscht. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Ich gebe hier 5 von 5 Sternen und freue mich auf die Fortsetzung.
Ich danke dem Sternensand Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Die Bereitstellung hatte keinerlei Einfluss auf meine Bewertung!
Profile Image for Jenny Colditz.
69 reviews4 followers
November 27, 2020
In Ihrer Danksagung schrieb die Autorin, das wenn jeder eine "Alice im Wunderland" Adaption schreiben könnte, sie das ja auch mal versuchen könnte.

Und ich finde, das ist ihr wunderbar gelungen. Was wäre wenn Alice keine Alice sondern ein Andrew wäre? Und was wenn das weiße Häschen nicht nur weiß, sondern auch heiß wäre?

Dieser und weiterer Fragen hat sich Fanny Bechert gestellt. Und noch einige weitere beantwortet.

Man wird aber nicht einfach ins Wunderland geschleudert und erlebt Alice Abenteuer aus der Sicht eines männlichen Protagonisten, sondern auch noch mal ein paar Jahre in die Vergangenheit. Denn das Wunderland und Ludens City wird durch einen Bürgermeister verwaltet, regiert und unterdrückt. Migwicks gelten als die Ausgestoßenen. Wesen mit oftmals merkwürdigem Äußeren. So zum Beispiel Lola, das heiße.. äh weiße Häschen. Sie erscheint Andrew, unserm Held der keiner sein möchte, in einem Stripclub, mit süßem Puschlschwanz und Hasenohren. Auf seinem Weg trifft er noch auf zum Beispiel, Gemüsekörper, Mäuse, Katzen, Puppenriche, Nachtfalter und vieles mehr. Jede der Figuren ist anschaulich beschrieben und animiert das Kopfkino wunderbar. Andrew wird ziemlich schnell klar in welcher Fantasywelt er sich befindet und möchte seine Verantwortung gern an die kleine Alice abgeben. Allerdings gibt es diese in dem Teil der Geschichte noch nicht. Denn wir betreten die Welt weit früher als dies dann Alice einmal tun wird. So dass uns zwar schon parallelen auffallen, aber man nicht auf den Gedanken kommt "Das war damals aber ganz anders!!!11!1"

Alle Figuren sind gut beschrieben, auf einige wird mehr eingegangen, andere nur kurz beleuchtet. Allerdings kann ich mir jeden gut bildlich vorstellen. Aber Andrew gefällt mir schon deutlich am besten. Im allgemeinen komm ich mit männlichen Protas immer besser klar. Und Andrew und ich liegen schon arg auf einer Wellenlänge. Aber mal ehrlich, wer mag schon heilende Priester welche ihr Mana nicht kontrollieren können? ;) Auch sein Sarkasmus, die Sicht auf die Welt und seine Ausdrucksweise sind erfrischend ehrlich. Keine unnötigen Umschreibungen oder Beschönigungen. Wenn der Darm zwickt ist der Toilettengang nun einmal wichtiger als das Gespräch mit einem Hasen. Gerade so etwas vermiss ich oft in einigen Roman. Die unverblümte Wahrheit. Jeder Prota hat unterschiedliche menschliche Bedürfnisse, aber nicht jeder Autor getraut sich darüber zu schreiben. Hau dir mal den kleinen Zeh am Stuhlbein und sag mir nicht das du da nicht wie ein Rohrspatz fluchst und wüste Beschimpfungen um dich haust. Und natürlich darf dies auch Andrew, was ihn in meinen Augen noch nahbarer und echter macht. So konnte ich mich gut mit ihm identifizieren. Er war halt nicht der typische Held, sondern recht menschlich. Das hat der Geschichte sehr gut getan. Und ich freue mich jetzt schon sehr auf den nächsten Teil. 5 von 5 Hasenohren. Und auch ein Lob an Fannys Mann, der wirklich wunderbare Figuren geschaffen hat, ich liebe Teipoh, eine großartige Figur.
Profile Image for Marcel Haußmann.
768 reviews36 followers
November 2, 2020
Kein Setting ist so wandelbar wie das Wunderland und als großer Fan der Geschichte war ich natürlich sehr gespannt darauf was Fanny Bechert aus der Geschichte gemacht hat. Die Idee klingt jedenfalls schon mal sehr interessant:

Andrew ist Mitte zwanzig, Computer Nerd mit Nickelbrille und alles andere als ein Superheld. Er verbringt seine Zeit am liebsten als Avatar in der virtuellen Welt bis zu jenem verhängnisvollen Tag als ihm die Hasen Bardame Lola über den Weg läuft. Dank ihr landet er in einem Paralleluniversum, genauer gesagt in Ludens City. Dort leben allerhand Fabelwesen und durchgeknallte Gestalten die allerdings Unterdrückt werden. Andrew soll nun den Helden spielen, um Ludens City zu befreien und Andrew fragt sich nicht das erste Mal, ob er inzwischen verrückt ist wie ein Hutmacher...

Ich hatte von Fanny Bechert ja schon Countdown to Noah gelesen und hier konnte sie mich schon richtig begeistern. Auch ihre Idee zum Wunderland finde ich echt gelungen. Wie bei Christina Henry ist die Geschichte deutlich erwachsener und brutaler allerdings nicht ganz so blutig. Dafür mochte ich die Atmosphäre in Ludens City sehr gerne. Diese triste, düstere der Fabrikstadt konnte mich überzeugen, da es der Autorin gelingt die Elemente aus der Originalgeschichte neu zu erfinden und in ihre Geschichte einfließen zu lassen.

Mit Andrew hatte ich zu Beginn leider ein bisschen Probleme, da ich nicht wirklich mit ihm warm geworden bin, das legte sich allerdings im Laufe der Geschichte, dennoch ist er nicht mein Lieblingscharakter. Dafür gibt es den Hasen Lola und natürlich Ginger, beide Charaktere kennen wir aus Alice im Wunderland dennoch sind sie hier komplett unterschiedlich aufgebaut was mir echt gut gefallen hat. Vor allem die Idee mit den Migwicks fand ich toll, da sie der eigentliche Grund für Andrews auftauchen sind. Es gibt aber noch deutlich mehr Nebencharaktere, die einem in der Geschichte begegnen und die Fanny Bechert geschickt in die Geschichte eingebaut hat.

Der Schreibstil ist einfach toll, er ist einfach gehalten und man kann sich dadurch leicht der Geschichte hingeben da ein toller Lesefluss entsteht der einen durch die Geschichte trägt. Die Geschichte braucht am Anfang ein bisschen um in die Gänge zu kommen doch dann schlägt sie den Leser total in ihren Bann und lässt einem bis zum Ende nicht mehr los.

Andrew im Wunderland 1 ist ein toller Auftakt der einen in eine völlig neuartiges Wunderland entführt. Die düstere und dreckige Atmosphäre und die liebevoll gestalteten Charaktere können hier besonders überzeugen. Der Cliffhanger am Ende lässt einen nach Band 2 lechzen und ich bin sehr gespannt wie es mit Andrew weiter geht.

4 von 5 Sternen

3 reviews
November 18, 2020
Die etwas andere Alice Geschichte


Cover: Ich liebe es! Es sind so viele Details zum Buch versteckt, Andrew sieht toll aus und die Schrift...wow!


Geschichte: Die Geschichte handelt von Andrew, der sehr viel Zeit in seinem Leben in Videospielen steckt. Eines Tages lädt sein Kumpel ihn in einen Stripclub ein und dort entdeckt er Lola, eine Bardame im Häschenkostüm. Als er ihr folgt, mit dem Wunsch sie für immer für sich zu behalten, landet er im Rausch des Alkohols in einer Steampunk mäßigen Welt voller merkwürdigen Gestalten. Und dort fängt sein Abenteuer als Möchtegernheld an.


Charaktere: Die Charaktere sind alle für sich sehr gut gestaltet und sehr realistisch beschrieben. Vorallem Andrew. Er flucht relativ viel und denkt oft mit der unteren Hälfte seines Körpers. Das macht ihn aber sehr sympathisch und macht ihn nicht zum perfekten Held der Geschichte, sondern zu einem Mensch wie du und ich. Ein Normalo. Er kann nichts besonders, er ist weder reich noch hochintelligent. Dennoch weiß er, wie er sich in der neuen Welt zu helfen weiß. Und seine Mission schafft er indem er ganz viel Glück an seiner Seite hat.

Lola ist ebenfalls ein toller Charakter. Sie hat ihn voller Hoffnung hergeholt, mit großen Augen angeschaut und ihn überredet deren Welt zu retten. Was sie nicht weiß, dass Andrew nichts kann außer eine Maus zu bedienen. Dadurch entstehen immer wieder interesannte Situationen. Und ja, es knistert auch manchmal. In wiefern, kann sich jeder für sich denken ;)

Dann gibt es noch jede Menge Nebencharaktere, die jedoch alle ihre Widererkennungsmerkmale haben und oft parallelen zum Märchen entstehen.


Worldbuilding: Obwohl das Buch keine 600 Seiten hat, erfährt man immer wieder interesannte Details aus der Welt. Es ist Mal schön und aufregend, Mal ist die Welt trostlos und deprimierend. Und doch schafft Bechert eine besondere Welt zu schaffen, voller Geheimnissen und spannenden Orten. Dabei schafft sie es, gemischte Gefühle beim Leser zu beschwören. Denn einerseits ist die Welt schön, andererseits herrscht dort Rassismus und Brutalität.


Fazit: Meiner Meinung nach ist "Andrew im Wunderland - Ludens City" eine erfrischende Neuinterpretation von Alice im Wunderland. Es ist teilweise sehr Erwachsen und hat nur wenige Züge des schönen Wunderlandes, in das Alice gerutscht ist. Sie nutzt immer wieder einige EasterEggs und setzt parallelen zum Märchen perfekt ein. Humor, Liebe, Konflikte und faszinierende Szenen fehlen in keinster weise. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der das Konzept vom Märchen toll fand, aber die frühliche Welt von Alice nicht umbedingt braucht. Ich freue mich jendefalls schon sehr auf Band 2!
Profile Image for Ninas Bücher.
684 reviews6 followers
May 8, 2021
Wer eine 08/15 Märchenadaption ala Alice im Wunderland erwartet, hat sich geschnitten. Es gibt zwar parallelen zum Original...aber es ist doch ganz anders als man denkt. Ich wurde von der ersten bis zur letzten Seite wahnsinnig gut unterhalten und liebe die Welt, die Fanny Bechert erschaffen hat.

Die Story ist gut durchdacht und hervorragend umgesetzt. Man begleitet Andrew nach Ludens City und landet direkt in einem Abenteuer, denn dort ist alles anders und es gibt die unterschiedlichsten Fabelwesen, die von den Menschen unterdrückt werden. Er versucht Lola, dem weißen Kaninchen dabei zu helfen den Bürgermeister zu stürzen und lernt ihre Freunde kennen. Ich mag den Verlauf der Story und bin geschockt vom Ende, denn wie gemein ist das denn? Ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht und kann es kaum erwarten, bis Band 2 erscheint.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es wird aus Andrews Sicht geschrieben, sodass man einen hervorragenden Überblick über seine Gedanken und Gefühle hat. Zudem bekommt man die Geschehnisse hautnah mit und kann sich in ihn hineinversetzen.

Die Protagonisten sind alle sehr individuell und liebevoll beschrieben. Es bleibt noch genügend Freiraum für die eigenen Vorstellungen. Andrew ist ein Computernerd, der gerne in Elesztrah abhängt und eher der Antiheld ist. Lola lebt in Ludens City und ist ein weißes Kaninchen, sie ist eine wunderbare Frau, die noch einige Geheimnisse verbirgt. Ginger, Pau, Mina, Deedle und Vincent sind alles sehr kuriose Gestalten, die man aber schnell in sein Herz schließt und nicht mehr missen möchte.

Das Cover ist eine Spielkarte, auf der Andrew zu sehen ist. Mir gefällt es sehr gut und es passt perfekt zum Inhalt und Titel des Buches. Man entdeckt immer wieder neue Details und die Gestaltung im Inneren ist sehr ansprechend.

Fazit:
Andrew im Wunderland - Ludens City ist der erste Band einer Dilogie von der Autorin Fanny Bechert. Ich wurde von der ersten bis zur letzten Seite wunderbar unterhalten und muss nach diesem fiesen Cliffhanger unbedingt wissen, wie es weiter geht. Von mir bekommt ihr eine absolute Leseempfehlung für das Buch, denn es macht so viel Spaß Andrew auf seinem Abenteuer zu begleiten.
Profile Image for Adriana.
15 reviews
November 27, 2020
Als Andrew eines Nachts von seinem besten Freund überredet wird, zusammen feiern zu gehen, trifft er auf die hübsche Bardame Lola. Zu seiner einzig Wahren auserkoren und einige Drinks später, folgt er ihr in einen Nebenraum und erwacht in Ludens City, einer Parallelwelt, einem Wunderland. Aber das Wunderland ist gar nicht so wie er sich das eigentlich vorgestellt hätte. Tja und Lola... Lola hat eigentlich weiches weißes Fell, lange flauschige Hasenohren und ein sehr großes Problem, bei dem ihr nur Andrew helfen kann...

Wir befinden uns in diesem Buch in einem alternativen Wunderland und treffen auf bekannte Charaktere aus diesem in ganz neuen Facetten. Hier sind sie sogenannte Migwicks, Fabelwesen, die gegen ihre Unterdrückung seitens der Menschen kämpfen. Und hier beginnt auch eine rasante, abenteuerliche und sehr witzige Reise, auf der wir Ludens City und noch einige weitere skurrile Fabelwesen kennenlernen.

Die Charaktere haben mir allesamt sehr gut gefallen. Sie sind außergewöhnlich, einzigartig und man kann bei jedem eine Verbindung zum Original herstellen. Auch wenn Andrew mir teilweise ein bisschen zu sehr mit seinem Unterstübchen gedacht hat und ich dachte: "Mensch, jetzt reiß dich doch einmal am Riemen!", war er ein sehr interessanter, schlagfertiger Nerd mit dem Herz am rechten Fleck, der eine tolle Wandlung durchmacht.

Der Schreibstil ist sehr jugendsprachlich, direkt und locker gehalten, wodurch sich die Geschichte sehr leicht und schnell lesen lässt. Aber: hier wird nichts beschönigt! Es gibt auch Kraftausdrücke und sehr eindeutig zweideutige Stellen, die aber meines Erachtens das Buch gerade so besonders, lebensecht und erfrischend anders gemacht haben.

Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die nach einer verrückten, erwachsenen und humorvollen Alice-Adaption suchen und kein Problem mit derben Sprüchen und frechen Charakteren haben.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon riesig darauf Andrew auch im zweiten Band wieder ins Wunderland zu folgen.

Profile Image for weltentzückt.
301 reviews12 followers
November 14, 2023
Man kommt sehr leicht durch Buch und Hörbuch.
Der Schreibstil ist locker, leicht, modern, der Protagonist ist meist sympathisch - mit einigen Aussetzern, auf die ich noch eingehe.
Der Sprecher betont die verschiedenen Charaktere sehr stark, sodass man sie immer auseinanderzuhalten weiß. Das fand ich sehr gut.

Die Geschichte ist nicht neu; der Titel lässt einen bereits ahnen, um was es geht. Tatsächlich mochte ich Alice im Wunderland gar nicht und fand diese etwas modernere Interpretation deutlich unterhaltsamer.

Allerdings war mir einiges zu einfach gestaltet: Andrew verliebt sich auf den ersten Blick in eine Dame, was dann durchweg seine Motivation für sein Handeln bleibt. Hier hätte ich mir eher gewünscht, dass die Liebe langsam aufgebaut wird und Zeit hat, sich zu entwickeln. Die Autorin war sich offenbar selbst darüber bewusst, dass Andrews Liebe auf den ersten Blick ein wenig merkwürdig ist, denn Andrew reflektiert im Buch immer wieder sein eigenes Handeln. Er ist sich bewusst darüber, dass dieses Verliebtsein eigentlich keines sein kann, tut aber trotzdem alles für seine Angebetete.
Im Laufe des Buches verhält er sich m.E. immer wieder merkwürdig, sodass man sich fragt, was bei ihm nicht stimmt.
Sehr witzig fand ich seinen anfänglichen Charakter als einsamer Gamernerd, der im Umgang mit Damen etwas unbeholfen ist. Allerdings war er mir viel zu notge*l und eine Passage im Besonderen hätte ich so GAR nicht gebraucht. Sagen wir so-hier wurde ein Männertraum wahr: *3er mit zwei Schwestern* *Achtung, beide Schwestern sind zum Teil Tier: ein Bunny und eine Kittycat*
Hier habe ich mental gebrochen. Vor allem, weil es weder der Handlung, noch der Charakterentwicklung diente.

Ansonsten konnte ich der Geschichte gut folgen und das Ende mochte ich sehr gerne, weil es mit Traum und Wirklichkeit spielt, wie auch Alice im Wunderland es tut, und man Lust hat, direkt weiterzulesen/hören.
3 Sterne.
Profile Image for Isahe_books.
289 reviews1 follower
October 5, 2020
Mit Andrew im Wunderland ist der Autorin eine grandiose Alice im Wunderland Adaption gelungen.
Der Schreibstil ist locker und leicht, aber auch spannend. Ebenfalls ist eine ordentliche Portion Humor vorhanden. Die Parallelen zu Alice im Wunderland sind super umgesetzt und teilweise sehr einfallsreich. Selbst Andrew erkennt die Parallelen und muss über die ein oder andere sehr schmunzeln. Die Umgebung, in der sich Andrew aufhält ist der Autorin ebenfalls sehr gelungen und toll beschrieben. Ich fand es wahnsinnig interessant mit Andrew zusammen etwas über Ludens City und ihre Bewohner zu erfahren. Neben Menschen leben in Ludens City nämlich sogenannte Migwicks. Sie sind sozusagen die untere Schicht der Bevölkerung und werden unterdrückt, dies kommt im Buch sehr gut zur Geltung. Insgesamt ist ihre Geschichte eher düster, aber lest selbst. ;)
Die Charaktere gefielen mir ebenfalls sehr gut. Andrew ist durch und durch ein Nerd, aber auch unglaublich sympathisch. Er gerät als Held nach Ludens City, obwohl er keiner sein möchte. Somit ist er eher weniger der typische Held einer Geschichte, was ihn wiederum besonders macht. Lola verkörpert das weiße Kaninchen, in ihrem Fall ein sehr heißes Kaninchen. Sie ist mir ebenfalls sehr sympathisch, auch wenn sie nicht ganz ehrlich zu Andrew über ihre wahren Absichten in Hinblick der Befreiung der Migwicks ist. Hier bin ich schon sehr gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.
Alles in allem ist Andrew im Wunderland ein einfach grandioses Buch und ich bin schon wahnsinnig gespannt, wie es in Ludens City weitergeht. Es hatte definitiv Charm und ich musste öfters herzhaft lachen. Das Buch konnte mich voll und ganz überzeugen und ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen.

1 review
November 30, 2020
"Ich hatte sie nicht flachlegen wollen, nicht nur zumindest, sondern heiraten." Ich glaube dieser Satz macht bereits klar, dass den Leser im neusten Werk von Fanny Bechert keine typische Alice-Geschichte erwartet. Auf den ersten Blick ist Andrew alles andere als ein Held – auch auf den zweiten nicht. Er ist ein Nerd wie er im Buch steht und folgt dem süßen Bunny aus nicht jugendfreien Gründen. Doch dann sieht er sich mit ganz anderen Problemen konfrontiert und diese zwingen ihn dazu, über seinen Tellerrand zu schauen und vielleicht auch über sich selbst hinauszuwachsen? Kann er der Held werden, den Lola in ihm sieht?
Fanny Bechert hat mit dieser Märchenadaption eine komplett andere Geschichte geschrieben. Andrew ist kein typischer weißer Held, der über seinen Schatten springt, die Prinzessin im Alleingang rettet mit anschließendem Happy End. Er flucht, er denkt nur an Sex – und heiraten. Und trotzdem – wenn man ihm die Chance gibt – ist er auf seine Art ein ganz besonderer Charakter. Er trifft falsche Entscheidungen und ist impulsiv. Aber Ludens City ist das beste was ihm passieren konnte und umgedreht genauso. Die Geschichte bringt den Leser dazu, hinter die Kulissen zu schauen, die Geschichte, die Charaktere zu hinterfragen und vielleicht auch die verschiedenen Intensionen der Bewohner. Es ist eine wahnsinnig tolle Geschichte mit einem sehr schönen, bildhaften Schreibstil. Ich habe sehr viele Tränen gelacht und geweint mit Andrew. Auf jeden Fall eine absolute Leseempfehlung und ich freue mich riesig auf Band 2!
Eine letzte Warnung am Rand: nicht alles ist in Ludens City so wie es auf den ersten Blick scheint und auch die Guten sind nicht immer frei von Schuld…
Profile Image for Prims Weltenarchiv.
236 reviews2 followers
February 3, 2022
Dieses Buch hat mich seit dem Klappentext zum Release sehr gereizt. Es versprach, so komplett anders zu werden.
Mein erstes Buch der Autorin startete zunächst dann recht normal mit Andrew, bevor es nach Ludens City ging.
An Fantasykomponenten wird hier nicht gespart, an Humor schon gar nicht und schräg ist es auch.
Andrew war zunächst ein herrlich frischer Anti-Held. Und obwohl ich auch gerne zocke und in einigen Dingen einem Nerd in Nichts nachstehe, fehlte mir ein wenig Tiefe bei ihm. Ich kam nicht richtig an ihn heran, was ich schade fand, denn im echten Leben fänd ich ihn bestimmt ganz cool.
Auch die Liebe existiert als Randthema, doch gerade weil sie nicht der Mittelpunkt ist, war sie für mich eben einfach nur da aber nicht emotional von Bedeutung.
An sonderbaren Figuren spart die Autorin jedenfalls nicht und das erinnert dann sehr an Alice.
Der Schreibstil der Autorin war gut zu lesen, ich bin nicht ins Stolpern geraten.

Mein Fazit:
Wer auf der Suche nach etwas völlig anderem ist, mit skurrilen Figuren, Fantasy und einem Helden, der merkwürdig und humorvoll ist, der sollte mach Ludens City kommen. Romantische Gefühle überzeugten hier nicht, aber diese Welt ist eine Reise wert.
Ich vergebe eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!
Profile Image for Sabrysbluntbooks.
640 reviews2 followers
September 30, 2023
Kurzmeinung: Witzig und interessante Welt in die Andrew gerät, er selbst war mit ein Tick zu "Notgeil"... ansonsten toller 1.Teil :)

Andrew gerät im Hinterzimmer eines Striplokals in ein Paralleluniversum-Wunderland namens Ludens City und soll nun der Held sein, dabei ist der nerdige und magere Andrew nur an Actionreiche Videospiele gewöhnt, ansonsten verläuft sein Leben ruhig...

Witzig und unterhaltsam :)

Ich mag Märchenadaptionen sehr und auch hier wieder ein interessantes Paralleluniversum welches erschaffen wurde mit vielen parallelen zu Alice im Wunderland, jedoch mit einem Nerd als Protagonist. Ich fand Andrew super, er hatte genügend Humor um der Geschichte das gewisse Extra zu geben, er war mir aber ein Tick zu Notgeil... er dachte oft mit anderen Körperteilen und die erotischen Szenen waren jetzt nicht so meins... da war definitiv zu viel Fell im Spiel... aber ansonsten war die Geschichte sehr unterhaltsam, es hatte viel Action und viel Fantasy-Anteil welches alles abgerundet hat.

Das Ende war fies und macht natürlich direkt Lust weiterzulesen :)

Für alle die gerne Märchenadaptionen und Paralleluniversen mit einigen speziellen Wesen haben ;)
Profile Image for angel12_07.
312 reviews
July 31, 2023
Was für ein Genuss :)
Diese Version der Wunderlandgeschichte ist einfach nur klasse. Erfrischend modern, etwas abgedreht, coole Charaktere und eine fesselnde Story.
Ich mag den Schreibstil sehr, genauso wie das Setting und die Charaktere halt. Es ist eine tolle Mischung aus Bekanntem und Neuem, plus eine große Prise Spaß und Fluchen :)
Dazu hat der Sprecher der Geschichte noch zusätzlich Leben eingehaucht und das Ganze abgerundet. (Hörbuch)
Profile Image for Janine Zachariae.
Author 38 books22 followers
January 4, 2024
Eine wirklich gelungene Geschichte, die ab und zu viele Klischees beinhaltet hat. Der nerdige Junge, der fast nur am PC hängt und im Grunde nur an das Eine denkt und dann auf einmal all seine Phantasien Realität werden.
Trotzdem bin ich echt gut damit zurechtgekommen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Super spannend.
Profile Image for Beate Werum.
1,152 reviews8 followers
September 15, 2020
Herrlich humorvoll, skurril und total schräg. Einzig mit Andrew hatte ich anfangs meine Probleme, aber mit mehr gelesenen Seiten konnte ich mehr mitfiebern.
Profile Image for Janine.
50 reviews1 follower
June 10, 2021
Andrew ist ein Computernerd und alles andere als ein Held.
Aber genau so einer soll er nun für Lola (der hübschen Bardame mit dem Hasenfell – ja richtig gelesen: Hasenfell!) und ihre Freunde werden.
Sie möchten sich endlich von der Unterdrückung in ihrer Stadt befreien und halten Andrew für den perfekten Kandidaten um sich darum zu kümmern.
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Wir bekommen hier eine völlig abgedrehte Geschichte mit den verrücktesten Charakteren und obendrein finden wir immer wieder Anspielungen auf Alice im Wunderland.
Genauso wie eine Alice Adaption sein soll!
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Durch die Ich–Perspektive bei der Erzählung kommt der derbe und direkte Schreibstil von Fanny super zur Geltung!
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Ich bin rundum begeistert und freu mich sehr auf den zweiten und abschließenden Band der Dilogie, der dieses Jahr im Mai erscheint.
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Eine klare Leseempfehlung für alle, die eine etwas andere Alice Adaption suchen.
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