Manchmal verändert ein einziger Moment dein ganzes Leben. In Renas Fall: die Sekunde, in der das Motorrad gegen den Baum krachte. Koma, Schmerzen, Gedächtnislücken. Doch Rena ist hart im Nehmen, war sie schon immer! Mit allem wird sie fertig, nur nicht damit, dass ihr die Liebe vor die Füße fällt – buchstäblich, vom Balkon der Wohnung über ihr. Denn dieser Junge, der ein grün gesprenkeltes und ein hellblaues Auge hat, stellt alles in Frage.
Immer ist ein verdammt langes Wort von Sabine Schoder
Der Schreibstil konnte mich sofort fesseln, er war locker und leicht und doch emotional und berührend. Besonders der Humor und der Sarkasmus in dem Buch hat mir gut gefallen, diese haben dem Buch etwas die Schwere genommen. Man ist nur so durch die Seiten geflogen und hatte durch den flüssigen Schreibstil einen guten Lesefluss.
Rena war mir schon von Anfang an sympathisch, trotz der tragischen Schicksalsschläge die sie erlitten hatte war sie eine starke und mutige Person. Sie war tough, direkt und ehrlich, was wirklich bewundernswert war. Sogar nach dem schweren Unfall und dem langen Krankenhausaufenthalt sorgte sie sich um ihre psychisch labile Mutter und stellte ihre eigenen Bedürfnisse hinten an. Kick hat sich mit seinem Charm und seinen Witzen schnell in mein Herz geschlichen. Er konnte mir und auch Rena mit seinem Humor immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Er war ein herzensguter Mensch, liebevoll und loyal – einfach liebenswert. Beide Protagonisten hatten mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, jedoch bewältigten sie diese gemeinsam und es war wunderschön zu sehen, wie sie sich dadurch näher kamen. Außerdem wirkten sie sehr authentisch und auch greifbar, wodurch man sich gut in sie hineinversetzten und mit ihnen mitfühlen konnte. Die Handlung in diesem Buch war wirklich einzigartig, denn es ist mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es geht um Hoffnung, Trauer und Neuanfänge. Es zeigt wie sich das Leben in einem Bruchteil einer Sekunde grundlegend ändern kann, wichtig ist dabei aber, dass man das Beste daraus macht und nicht aufgibt. Die Geschichte war wirklich fesselnd, denn man begleitete Rena auf eine emotionale Achterbahnfahrt voller Höhen und Tiefen. Man erfährt nach und nach wer oder was hinter ihrem Unfall steckte und so wurden die Geheimnisse langsam gelüftet. Viele Wendungen waren von daher unvorhersehbar und mit vielem davon hätte man niemals gerechnet. Dabei war es schön zu sehen, wie Kick immer für Rena da war, sie unterstützte und aufheiterte. Die Tragik in dem Buch wurde dann durch den tollen Humor wieder aufgelockert. Jedoch hatte die Geschichte etwas melancholisches und wehmütiges an sich, das mich berühren konnte. Auch wirkte sie an manchen Stellen sehr düster und betrübt, was unter anderem auch an dem Setting lag, denn das Buch spielte in einer ärmlichen Wohngegend, wo es nur von Faschisten wimmelte.
Zum Ende hin reihten sich die Ereignisse aneinander, sodass man fast gar nicht mehr hinterher kam, ab da konnte ich das Buch erst recht nicht zur Seite lesen. Ich war bis zum Schluss gefesselt von der Geschichte. Schade fand ich es nur, dass die Probleme von Renas Mutter nicht weiter thematisiert wurden.
Zusammenfassend ist es eine emotionale und berührende Geschichte mit einer ernsten Thematik aber mit viel Humor. Das Buch konnte mich fesseln und in seinen Bann ziehen. Wunderschön und einzigartig, voller Gefühl und mit liebenswerten Charakteren! Ich kann für dieses Buch nur eine große Empfehlung aussprechen. 4.5/5 [Werbung|Rezensionsexemplar]
5/5 Sterne Immer ist ein verdammt langes Wort von Sabine Schoder Fischer Sauerländer „Manchmal verändert ein einziger Moment dein ganzes Leben. In Renas Fall: die Sekunde, in der das Motorrad gegen den Baum krachte. Koma, Schmerzen, Gedächtnislücken. Doch Rena ist hart im Nehmen, war sie schon immer! Mit allem wird sie fertig, nur nicht damit, dass ihr die Liebe vor die Füße fällt – buchstäblich, vom Balkon der Wohnung über ihr. Denn dieser Junge, der ein grün gesprenkeltes und ein hellblaues Auge hat, stellt alles in Frage.“ Ich bedanke mich bei Netgalley und dem Fischer Sauerländer Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar des Buches. Ich gebe hier meine unabhängige und unbezahlte Meinung zu dem Buch ab. Leider muss ich sagen, dass diese Autorin bisher an mir vorbei gegangen ist und nach der Lektüre dieses Buches ist dies wirklich bedauerlich. Ich habe daher beschlossen nun auch die anderen Werke der Autorin zu lesen, nachdem sie mich mit diesem Buch absolut begeistern konnte. Sie hat mit dieser Geschichte ein wirklich hochemotionales, bemerkenswertes und eindringliches Buch geschrieben, welches es verdient von so vielen Menschen wie möglich gelesen zu werden. Kennt Ihr das, wenn Ihr eine Geschichte lest, die Euch so sehr gefangen nimmt, dass Ihr am liebsten dem Protas in jeder Lebenslage beistehen wollt, sie beschützen, in den Arm nehmen und einfach da sein für sie? Kennt Ihr das Gefühl, dass Euch eine Story so nahe geht, dass ihr Euch nicht davon lösen könnte auch Tage nachdem Ihr das Buch beendet habt? Dieses Gefühl beim Lesen, dass Euch den Atem anhalten läßt, nach Luft ringen und dann wieder befreit durchatmen? Auch wenn ich diese Sätze jetzt so formuliert habe, dass man meinen könnte dieses Buch sei schwerer Tobak, so ist es dies dennoch nicht. Denn die Autorin verpackt die Ernsthaftigkeit hinter der Story in ihre ganz eigene Leichtigkeit und vermischt diese auch mit Witz und Charme. Aber dennoch vergißt sie nie die Grundthematik. Die Protas des Buches sind eigentlich Personen wie du und ich und genau aus diesem Grund kann man sich als Leser unglaublich gut mit ihnen identifizieren und ist in ihrer Geschichte involviert. Die Grundaussage des Buches ist einfach. In Sekundenbruchteilen kann sich das Leben von jedem von uns grundlegend ändern ohne dass man es verhindern oder beeinflussen kann. Wir müssen nur sehen was wir aus der Situation machen und wie wir damit weiterleben. Wie wir an unseren Herausforderungen im Leben wachsen oder aber auch zerbrechen können. Rena ist eine dieser Personen, die ihr Schicksal nicht nur trägt sondern zu meistern versucht. Dennoch ist sie immer noch eine Jugendliche und trägt eine Bürde, die sie noch nicht tragen sollen müsste. Das macht sie in meinen Augen zu einer sehr starken aber auch verletzlichen Persönlichkeit. Sie braucht Halt und Stütze, denn nicht alles kann immer allein bewältigt werden, hin und wieder brauchen auch starke Menschen jemanden zum anlehnen, lachen, in den Arm nehmen und zuhören. Einfach jemanden der ihnen wieder neuen Mut gibt, Hoffnung und ein Licht in der Dunkelheit ist. Dies alles ist Kick. Er ist einfach zauberhaft, liebenswert, fröhlich und ehrlich. Er kann einem immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern, den nötigen Tritt in den Hintern geben und einfach da sein. Er strahlt einfach über alles, so dass man als Leser seinem zauberhaften Wesen einfach regelrecht lieben muss. Dieses Buch strahlt nur so vor Emotionen, Schicksalsmomenten und vorallem Liebe. Ebendiese Liebe bewies die Autorin beim formulieren ihrer Gedanken, der Worte die sie zu wirklich tiefgreifenden und bewegenden Sätzen verband. Sie vermittelte dem Leser und den Protas Hoffnung auf die Zukunft, gab uns allen einen Lichtblick aus der Finsternis und schaffte es uns als Leser so sehr zu bewegen, dass man es fast nicht schaffte tatenloser Zuseher zu sein, denn man hatte unentwegt das Befdürfnis den Protas helfend unter die Arme greifen zu wollen. Diese Geschichte hat mich zutiefst bewegt und genau aus diesem Grunde wollte ich zum Ende hin einfach nicht gehen, ich wollte nicht Abschied nehmen müssen, wollte bleiben und teilhaben an der weiteren Entwicklung. Das ist wirklich einzigartig, dass man Leser so vollkommen eintauchen kann und dieses Leben, diese Geschichte mitlebt. Man erlebt sie nicht nur, man lebt sie selbst. Ich liebte dieses Buch und kann nur sagen, dass ich diese Geschichte nicht mehr vergessen werde und dieses Buch ganz sicher auch als Print in meinem Haushalt einziehen wird. #belletristik #youngadult #jugendbuch #rezension #rezensionsexemplar #roman #bookstagram #sabineschoder #ImmeristeinverdammtlangesWort #fischersauerländerverlag #fischersauerländer #bücherliebe #booklover #reading #leseratte #bücherwurm #lesen #lesenmachtglücklich #instabooks #booknerd #readingtime #ilovebooks #netgalley #netgalleyde #ichliebelesen #buchnerd #ichliebebücher #bücher #bookadict #bookaholic
Ich gebe zu, es war die letzte Fassung, die ich gelesen habe, nicht das gedruckte Buch - aber selbst das hat mich einfach umgehauen. Ich habe Redebedarf. Einfühlsam erzählte Geschichte, spannend und echt, mit tollen Figuren und einer Liebesgeschichte, die unter die Haut geht. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Wie soll ich Renas und Kicks Geschichte beschreiben ? Einzigartig, besonders und bewegend. Rena ist eine extrem starke Protagonistin, mit einem weichen Kern. Sie hat soviel durchmachen müssen und zeigt einem, wie schnell das Leben eine Kehrtwendung machen kann. Renas Geschichte ist nicht nur emotional sondern auch unglaublich spannend. Der Plot hat sich ganz anders entwickelt, als ich erwartet hab und mit dem Ende habe ich absolut nicht gerechnet. Dieses Buch ist mir einfach tief unter die Haut gegangen und hat mich total berührt. Immer ist ein verdammt lange Wort ist nicht einfach nur eine Liebesgeschichte, sondern so viel mehr. Wenn ich an das Ende denke bekomme ich immer noch eine Gänsehaut. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und war fast etwas traurig, als es schon vorbei war. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und angenehm zu lesen. Ich kann das Buch vom Herzen empfehlen.
Ich hatte mich schon sehr lange auf dieses Buch gefreut, aber leider wurde ich noch vor dem Lesen gespoilert, was meine Vorfreude merklich eindämmte. Bitte spoilert niemanden und achtet stets darauf, den Buchtitel zu nennen und zu erfragen, ob euer Gegenüber dieses Buch noch lesen möchte, bevor ihr den kompletten Plot Twist inklusive dessen Aufklärung offenlegt. Bei manchen Büchern ist das gravierender als bei anderen, aber letztendlich sind Spoiler immer mies.
Die Geschichte hat mich auf Anhieb gecatcht, zumal ich schnell erkannt habe, dass ich hier (wie bereits vermutet) ein tiefschürfendes Buch vor mir liegen habe. Einnehmend und emotional. Man weiß zunächst nicht genau, was hier vor sich geht, was real ist und was nicht. Das brachte zusätzliche Spannung in die Geschichte und fesselte mich damit gleich nochmal mehr an das Geschehen. Gemeinsam mit der Protagonistin Rena arbeiten wir ihre Vergangenheit auf und kehren in ihr neues, altes Leben zurück.
Die Vorhersehbarkeit der Geschichte ist für mich schwer zu beurteilen, da ich ja leider schon im Voraus um die große Auflösung des Plots wusste und dementsprechend jeden klitzekleinen Hinweis sehr bewusst und überdeutlich wahrgenommen habe. Ich habe jede einzelne Seite regelrecht nach Anzeichen durchforstet, was ich unter normalen Umständen natürlich niemals getan hätte. Ich schätze das Buch aber als verwirrend ein, bis alle Puzzleteile an ihren Platz rückten. Die Geschichte lebt von einem Schockmoment, das ich in dieser Form leider nicht mehr erleben konnte.
Manche Szenen waren ein bisschen seltsam, aber das passte irgendwie auch zu den Charakteren und ihrer Geschichte. Sabine Schoder hat exzentrische Figuren mit Ecken und Kanten erschaffen, welche die undurchsichtige und eigenwillige Stimmung des Buches unterstützten. Vom Stil her erinnerte mich diese Geschichte ein bisschen an die Jugendbücher von Antonia Michaelis, die ich persönlich ja sehr liebe.
Nur wenige Figuren wurden differenziert ausgearbeitet, was für mich in diesem Fall aber völlig okay war. Alles war noch im Rahmen, wobei ich zu manchen Charakteren durchaus gerne noch mehr erfahren hätte - Vor allem zu Kick, in den ich mich mit jeder weiteren Seite noch ein bisschen mehr verliebt habe - Fairerweise machte es so aber auch mehr Sinn.
Die Geschichte wird aus Rena's Sicht in der ersten Person Singular erzählt. Sie ist eine vielschichtige Protagonistin mit undurchsichtigem Innenleben, welches dem Buch zusätzliche Spannung verlieh. Spannung auf einer anderen, tiefgründigen und gefühlsintensiven Ebene. Rena war für mich nahbar, aber trotzdem war es nicht so, als hätte ich all ihre Gedanken und Emotionen am eigenen Leben miterlebt und nachempfunden. Ich konnte sie einfach gut verstehen, manchmal sogar zu gut.
Sabine Schoder erzählt diese Geschichte undurchdringlich, einnehmend und mitreißend. Ihr Schreibstil ist außergewöhnlich, tiefgreifend und ausdrucksstark, was mich nochmal mehr mit Rena und ihrer Geschichte verschmelzen ließ. Ihr trockener Humor hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, er passte zu den harten Tatsachen, denen wir uns hier gegenüber sehen.
Vom Ende hatte ich mir ehrlich gesagt noch etwas mehr erhofft, aber Tränen habe ich natürlich trotzdem vergossen.
Teilweise ein bisschen verwirrend aber das muss auch so sein, sonst ergibt die Geschichte am Ende keinen Sinn. Ich mochte das Setting und die Charaktere. Es war sehr spannend immer mehr Erinnerungen an den Unfall/früher zu erfahren und ich habe richtig mitgefiebert. Die krasse Wendung habe ich wirklich nicht so erwartet, was sie umso besser macht, finde ich. Es war klar, da kommt noch was Großes auf einen zu aber diese Wendung war wirklich gut konstruiert und vorbereitet, ohne zu viel vorher zu verraten. Wie die Protagonistin mit den Situationen umgegangen ist empfand ich als realistisch und fand es generell toll, dass ich als Leserin zeitgleich mit ihr immer mehr Puzzlestücke herausgefunden habe.
Der Klappentext klingt wie ein 0815 Liebesroman, welcher dieses Buch eben nicht ist und das hat mir sehr gut gefallen! 🫶🏼
Mir hat das Buch schon gut gefallen. Es war definitiv eine besondere Liebesgeschichte mit überraschender Wendung. Ich fand die Auflösung aber doch eine Spur zu abgedreht, deshalb "nur" 3/5 Sterne. Auch bei der Liebesgeschichte habe ich nicht so richtig mit ganzen Herzen mitgefühlt. Dennoch ein sehr spannendes Buch mit interessanten Charakteren und viel Spannung!
Wow! 5 Sterne! Dieses Buch hat mich völlig unerwartet total umgehauen! Der Schreibstil ist super flüssig. Nach einem etwas verwirrenden Start war ich recht schnell in der Story drin und hab zum Ende hin sogar ein paar Tränchen verdrückt. Bitte mehr davon! ❤️
Rezension „Immer ist ein verdammt langes Wort“ von Sabine Schoder
Meinung
„Immer ist ein verdammt langes Wort“ gehört zu den Büchern des FISCHER Verlags, dass ich voller Sehnsucht erwartet habe, obwohl ich noch kein anderes Werk der Autorin kenne. Doch der Klappentext und das wunderschöne Cover ließen mein Herz schon vorher so hoch schlagen, als wolle es gleich zerspringen, witterte ich nämlich eine tief emotionale und bewegende Geschichte. Eine die so schnell nicht vergessen wird, deren Nachhall bedeutungsschwer ist.
Renas Geschichte nahm mich von der ersten Sekunde an gefangen und weckte in mir den Wunsch, sie vor allem Leid zu schützen. Besonders da sie eine Starke Persönlichkeit mit weichem Kern war. Was ihr zugestoßen war, ist einfach unglaublich und zeigt mir, wie schnell unser Leben eine Kehrtwendung machen kann. Nichts ist selbstverständlich. Rena ist tough und will ihrer psychisch labilen Mutter helfen, was ebenfalls zu einer starken emotionalen Achterbahnfahrt in meinem Inneren führte.
Manche Geschichten sind so unfassbar bewegend, tiefgreifend, gefühlvoll, dass du beim lesen glaubst, dein Herz müsse zerspringen. Und genau diese Art von Geschichte erlebte ich hier. Es nahm mir den Atem, ließ mich leiden, und berührte mich in jeder Zelle. Rena musste einfach einen Platz in meinem Herzen einnehmen. Sabine Schoder schreibt diese Geschichte voller Leichtigkeit, Humor und doch ohne den Ernst der Lage ungeachtet zu lassen. Ich folgte ihren einnehmenden Worten und befand mich unlängst in einem Strudel.
Als Kick in Renas Leben stolpert dreht sich der Wind, denn zum ersten Mal in da jemand anders, zu dem sie eine Beziehung aufbauen kann. Kick ist nicht nur sympathisch, er nimmt auch kein Blatt vor den Mund. Seine Schlagfertigkeit erinnerte mich an meinen Baba. Und seine Gabe, stets ein Lächeln aufs Gesicht zaubern zu können, hat mich ebenso wie Rena erfasst. Was hatte er nur an sich? Warum war ich ihm verfallen?
Diese Geschichte zeigt auch im Umfeld immer wieder Problem Bewältigung und Päckchen die man zu tragen hat. Überdies hinaus gibt es aber eine beständige Komponente: Liebe! Die Handlungen drohte mich mehr als einmal mit seinen überraschenden Wendungen zu überrollen. Zu sagen, mein Herz wäre mir nur einmal zerrissen worden, wäre nicht richtig. Ich hatte das Gefühl, es würde hin und hergerissen werden, so intensiv nahm ich alles war. Ich wollte ins Geschehen springen und einfach nur helfen.
Ein Punkt an den sich nicht nur die Charaktere, sondern auch ich klammerte, war Hoffnung. Denn diese gibt es immer und die Autorin zeigt ganz klar, dass man sie nie aufgeben sollte. Hoffnung und Liebe, egal wie steinig der Weg ist. Ein Mantra das mir selbst bekannt ist. Jeder kann aus der Dunkelheit finden.
Bis zum Ende habe ich mitgefiebert und konnte einfach nicht loslassen. Ich wollte nicht. Ich wollte wieder zurück. Zurück zu Rena, zu Kick, zu allem. Wie ein kleines Kind sträubte ich mich dagegen, gehen zu müssen. Was für ein Werk. Sensibel, sanftmütig, emotional bahnbrechend.
Fazit
Renas und Kicks Geschichte ist einzigartig, besonders, tiefgreifend und zeugt von höchstem emotionalen Niveau. Nie hätte ich mit diesen Überraschungen gerechnet, nie solche Wendungen vermutet. „Immer ist ein verdammt langes Wort“ ist keine bloße Liebesgeschichte. Es ist ein Werk voller Themen, die reale Menschen betreffen und uns zum nachdenken bewegen. Ein besonderer, seltener literarischer Juwel.
Es ist das traurigste Buch das ich jemals gelesen habe!!!!
Am Anfang ist alles schön und gut nur das Renas Unfall nach und nach in ihren Träumen Sinn ergibt da sie sich nicht mehr daran erinnert, wie es geschah.
Zuerst hat das Buch einen Humor das seinesgleichen sucht. Dann wird alles komisch da immer weitere Fragen auftauchen. Rena hat Gedächtnislücken die sich nicht schließen wollen und weitere tauchen ständig auf.
Bis man dann alles erkannt hat und die Puzzleteile zusammensetzen kann, ist es zu spät und man weint weil es viel zu traurig ist!! Wer hätte gedacht, das der Böse die Lösung kennt.
Ich würde es kein weiteres Mal lesen!! Aber diesem Buch etwas anderes als 5 ⭐ zu geben wäre eine Beleidigung für die Autorin!!!
Deshalb hier eine Warnung!! Nur lesen wenn ihr Lust habt euch mit Charakteren anzufreunden die nicht so sind wie sie scheinen und alles eine „schlimme” Wendung nimmt.
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Nach einem folgenschweren Unfall fällt es Rena schwer, sich in ihren Alltag einzufinden. Nicht nur steht ein Umzug an, auch ihre Mutter scheint noch entrückter zu sein als sonst. Doch dann passiert etwas, denn ein mysteriöser Junge taucht plötzlich auf ihrem Balkon auf, praktisch vom Himmel gefallen. Kick ist jung, hübsch und verzaubert Renas Welt auf eine ganz besondere Weise. Doch leider leidet sich noch immer unter den Folgen des Unfalls. Gedächtnislücken türmen sich auf und sie vergisst alltägliche Dinge. Schafft sie es, das Trauma abzuwenden und positiv in die Zukunft zu blicken?
Schriftstellerin Sabine Schoder hat bereits zahlreiche Leser mit ihren Werken „Liebe ist was für Idioten. Wie mich.“ oder „So was passiert nur Idioten. Wie uns.“ Begeistert. Sie hat die Fähigkeit, ihre Werke durch eine lockere, humorvolle Art und Weise aufzupeppen, dennoch den Ernst der Lage nicht zu außen vor zu lassen. Auch dieses Werk beinhaltet wieder ein wunderbares Zusammenspiel aus Tragik, Romanze und literarischem Vergnügen.
Ganz im Fokus dieser Erzählung steht die achtzehnjährige Renate, die von allen nur Rena genannt werden möchte. Sie hat vier Monate im Koma gelegen und wurde zahlreich operiert. Inzwischen hat sie gelernt, mit ihrer künstlichen Hüfte zurecht zu kommen, dennoch hat sie noch immer starke Schmerzen. Rena ist sympathisch, aufgeschlossen und mutig. Sie stellt sich vielen Dingen und versucht immer, für ihre Mutter da zu sein. Darüber hinaus vergisst sie sich selbst manchmal, trotz ihrer eigenen Probleme. Zu Kick fühlt sie sich sofort hingezogen, mit ihm kann sie zum ersten Mal frei sprechen. Zusammen bilden sie ein harmonisches Team, das begeistert und zum Weiterlesen verführt.
Sabine Schoder schreibt ihre Geschichte aus Sicht von Rena. Dennoch blendet sie zwischendurch immer wieder kleine Episoden ein, die nicht aus Renas Vergangenheit stammen. Diese bilden einen herrlichen Kontrast zu der restlichen Handlung und lassen die Vermutung erwachen, dass dort mehr hinter stecken könnte. Da die Handlung sehr dramatisch, teilweise traurig, dennoch humorvoll und stets überraschend geschrieben worden ist, kann der Leser sich kaum aus der Erzählung herausziehen. Viel zu sehr ist der Suchtfaktor bereits nach wenigen Seiten geweckt, denn von Beginn an ist zu spüren, dass hier etwas nicht stimmt.
Großartiger Roman, der mich regelrecht gefangen genommen hat!
Mein persönliches Fazit:
Ich liebe Sabine Schoders Romane einfach. Sie hat diese Leichtigkeit, die mich vollkommen an die Erzählung bannt. Schon nach wenigen Kapiteln ist mir hier bereits bewusst gewesen, dass hier noch etwas fehlt und ich habe mich bis zum Schluss gedulden müssen, um endlich die Wahrheit hinter der Geschichte zu entdecken. Gemeinsam mit Rena habe ich die Handlung enträtselt und mit ihr mit gebangt. Insgesamt hat mich das Werk zu 100 Prozent erreicht, denn Renas Reise durch die Gegenwart und Vergangenheit hat mich ergriffen und nicht mehr losgelassen.
Durch den idealen und lebendigen Erzählstil, die beiden fantastischen Protagonisten und die überzeugende und überraschende Handlung, kann ich dem Buch einfach nur die volle Punktzahl geben. Hier stimmt einfach alles, denn sowohl große Gefühle, als auch versteckter Humor und eine Prise Tragik runden das Gesamtwerk herrlich ab. Ich freue mich schon sehr auf weitere Ideen von Sabine Schoder.
1,5 Sterne. Ich kam mit dem Schreibstil nicht klar. Der war weder fesselnd noch konnte er mich berühren. Ich habe die Seiten zum Ende hin nur noch überflogen. War nicht mein Buch.
Renas und Kicks Geschichte ist etwas ganz besonderes, die ihre Faszination erst im Laufe der Geschichte entwickelt und am Anfang einige Fragen aufwirft.
Ich muss sagen ich bin nur per Zufall auf dieses Buch gestoßen und habe mich sofort für den Klappentext und das Cover begeistert. Eine Triggerwarnung wäre vielleicht notwendig gewesen.
Ich bin begeistert vom Schreibstil und konnte es nicht mehr weglegen. Ja es gibt viele Bücher über Unfälle und eine Liebesgeschichte aber obwohl ich sehr viel lese hab ich sowas noch nicht gelesen. Anders als vom Klappentext her vermutet aber so gut und so besonders so tragisch so liebevoll und so wow Ich bin sprachlos
Was soll ich sagen? Ein absolutes Jahreshighlight für mich. Mindfuck, Heartbreak - alles da. Die Figuren sind toll,das Zusammenspiel (vor allem das des Paares) so so schön. Und irgendwann habe ich nur noch geweint. Emotionen hervorrufen kann Sabine Schoder auf jeden Fall. Die Liebesgeschichte wirkt erst so sanft, doch ist dann so gewaltig.
Worum geht es?: Manchmal verändert ein einziger Moment dein ganzes Leben. In Renas Fall: die Sekunde, in der das Motorrad gegen den Baum krachte. Koma, Schmerzen, Gedächtnislücken. Doch Rena ist hart im Nehmen, war sie schon immer! Mit allem wird sie fertig, nur nicht damit, dass ihr die Liebe vor die Füße fällt – buchstäblich, vom Balkon der Wohnung über ihr. Denn dieser Junge, der ein grün gesprenkeltes und ein hellblaues Auge hat, stellt alles in Frage.
Der Schreibstil: Die Geschichte wird aus Renas Sicht erzählt. Der Schreibstil ist leider mein größter Kritikpunkt. Ich bin damit leider gar nicht warmgeworden. Es ist so verwirrend geschrieben, da noch innere Monologe hinzu kommen, dass ich leider manche Passagen mehrmals lesen musste, um es zu verstehen. Ich habe auch lange Zeit gedacht, dass der Unfall im Prolog schon zu der Haupthandlung gehört und am Ende hat das nichts damit zu tun. Die Auflösung zum Schluss ging mir viel zu schnell und das Ende war einfach zu plötzlich.
Die Hauptfiguren: Rena ist eine junge Frau, welche durch ihren Unfall nun ihr letztes Schuljahr wiederholen muss. Ihren Kämpfergeist habe ich durchaus bewundert. Allerdings verstehe ich es nicht, wie sie manche Situationen einfach abhakt. Klar sie ist ein Teenager, aber da ist es doch normal das man auch mal seinen Mund aufmacht und nicht immer klein beigibt. Gerade die Beziehung zu ihrer Mutter war sehr schwierig und wurde leider bis zum Schluss nicht wirklich verbessert, oder irgendwie noch mal in eine andere Richtung gelenkt. Schade, gerade das hatte wirklich großes Potential.
Mit Kick konnte ich mich mehr anfreunden. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum er Rena nicht seinen richtigen Namen verraten hat. Für sein junges Alter hat doch eine sehr erwachsene Art, was mich sehr überrascht hat.
Endfazit: Von dem Buch habe ich so viel gutes gehört, dass ich so hohe Erwartungen hatte. Leider konnte das Buch nicht meine Erwartungen nicht erfüllen. Der Schreibstil war für mich einfach katastrophal und die Auflösung und das Ende hat mich leider nicht begeistert.
Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.
War eigentlich gut aber dieser plottwist verwirrt mich immer noch , so auf einmal nachdem sie im Wald auf einer Hängematte Sex hatten war er verschwunden . Dann hat sich herausgestellt er ist eigentlich tot und ein Geist , der sie vor ein paar Monaten noch überfahren hat ?🤨 WTF
This entire review has been hidden because of spoilers.
Oh hell, I just finished reading this book and holy crap I thought it was a cute romance book and it was but then the last chapters came and DESTROYED me! Literally loved the book:)<3
—A surprisingly great novel that simply sweeps you away!—
Rena had a motorcycle accident and can’t remember anything. Suddenly, a boy with one blue eye and one green eye falls from her balcony, completely surprising her. Together with him, Rena sets out to find answers. Told from the first-person perspective, you experience everything personally. While the story itself isn’t extraordinary, Sabine Schoder’s writing style certainly is. From the very first page, the story grabbed me, and I was fully immersed in the world as if I had never been anywhere else. The thoughts and emotions are overwhelming, and I found myself constantly rooting for her and feeling deeply connected.
Rena won me over immediately. She is a strong character who stands up for herself, courageous and confident. Of course, she’s in a difficult situation and trying to recall her accident. Throughout the book, bolded snippets of memories, previously thought lost, reappear in the form of dreams. Additionally, fragments of memories break in like fireworks during everyday situations. Some come from her perspective, while others, inexplicably, come from someone else’s point of view. This is confusing at first but quickly becomes fascinating. With every chapter, I wanted to keep reading—there was never a good stopping point. Like me, you want to find out what happened to Rena and how it all leads to the present situation.
The prologue builds suspense, focusing especially on Rena’s mother, who seems somehow different. Throughout the following chapters, it becomes clear that Rena is more like the mother, and her mother more like the child. This complicated relationship is significant because Rena worries about her mother, even though sometimes she wants to yell at her. This is understandable, especially since her mother hardly takes care of her. Despite all the personal and financial struggles, Rena loves her mother, which is remarkable.
The most interesting character was Kick. With his unique eyes and special sense of humor, he quickly won both Rena’s and my heart. The conversations between them are witty and captivating, and, naturally, a spark slowly begins to grow between them. But this is just a side note—the real story is the search for the truth. Still, I loved when they (of course) got together. Kick protects Rena from the “plastic Nazis,” who are extremely cruel yet play an important role in the story.
There is actually a surprising twist at the end. I believe no one who reads the novel will see it coming. It’s sudden, fascinating, and yet admirable and logical. The whole story is suddenly cast in a completely different light, and you have to revisit everything that happened to integrate this new meaning. And that is perfect. This kind of logic—changing everything with a single event without altering anything else—is something few authors can pull off, and it’s a marvel in itself. Revealing this brilliant twist would be pointless; everyone must experience it for themselves. I can only say that it’s worth it—a masterpiece for every mind—and that this novel is a must-read at least once.
Eine sowohl außergewöhnliche als auch einzigartige Achterbahnfahrt an Emotionen und somit eine ganz klare Leseempfehlung!
*Inhalt* Manchmal verändert ein einziger Moment dein ganzes Leben. In Renas Fall: die Sekunde, in der das Motorrad gegen den Baum krachte. Koma, Schmerzen, Gedächtnislücken. Doch Rena ist hart im Nehmen, war sie schon immer! Mit allem wird sie fertig, nur nicht damit, dass ihr die Liebe vor die Füße fällt – buchstäblich, vom Balkon der Wohnung über ihr. Denn dieser Junge, der ein grün gesprenkeltes und ein hellblaues Auge hat, stellt alles in Frage.
*Meine Meinung* Vielleicht sollte ich vorab erwähnen, dass ich bis dato noch kein Buch von Sabine Schoder gelesen habe. Ich habe mich also völlig unbedacht an dieses Buch gewagt, weil mir die kurze Inhaltsangabe zugesagt und mich neugierig gemacht hat.
Die Tatsache, dass sich hinter Schoder´s Geschichte rund um Rena und Kick eine solch tiefgründige Geschichte verbirgt, habe ich bis kurz vor Ende dieses Buches nicht realisiert und auch ehrlich gesagt nicht erwartet. Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht verständlich, sodass ich mich ohne Probleme von Anfang an von dieser Geschichte abholen lassen konnte. Kick landet im wahrsten Sinne des Wortes mehr oder weniger umständlich auf Rena´s Balkon und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Je mehr Seiten ich gelesen, desto mehr offene Fragen hatte ich auch und war mehr als gespannt darauf, wie sich dieses Puzzle am Ende wohl zusammenfügen könnte. Doch mit diesem Ausgang habe ich wirklich nicht gerechnet! Hut ab, Frau Schoder, dass Sie es geschafft haben, mich so zu überraschen. Und nicht nur das: zugleich wurde Rena´s Geschichte auf einen Schlag über alle Maßen hinaus tiefgründig und emotional und hat alle bisher dagewesenen Situationen und Gegebenheiten in Frage gestellt.
Was offensichtlich als seichte Liebesgeschichte seinen Anfang nahm, hat sich zu einem Roman entwickelt. der definitiv unter die Haut geht. Schoder thematisiert Aspekte wie Liebe und Freundschaft, wie Zusammenhalt, Verständnis und Geduld, gleichermaßen aber auch Gewalt und Respektlosigkeit sowie Zuversicht und Krankheit. Wer hier eine 0815-Liebesgeschichte erwartet, die sprichwörtlich absolut auf dem Holzweg. "Immer ist ein verdammt langes Wort" ist kein Buch, das man mal eben zwischen Suppe und Kartoffeln lesen kann, hier sollte man sich wirklich Zeit nehmen und Seite für Seite genießen und sacken lassen.
Sämtliche Charaktere ergeben am Ende Sinn und alles fügt sich perfekt zusammen. Was anfangs viele Fragen aufwirft, klärt sich Kapitel für Kapitel auf, bis die ganze Geschichte quasi einmal komplett umgestülpt wird und nicht mehr so ist, wie es zunächst schien.
Der Plot ist das Beste am ganzen Buch! So viel Gefühl in und zwischen den Zeilen habe ich selten lesen dürfen. Hut ab dafür, dieses Buch ist ein regelrechtes Meisterwerk und würde sich für mein Empfinden wunderbar als Schüler-Lektüre eignen.
*Fazit* Eine sowohl außergewöhnliche als auch einzigartige Achterbahnfahrt an Emotionen und somit eine ganz klare Leseempfehlung!
Der Klappentext verspricht für mich eine Geschichte, die einzigartig ist. Und das ist sie – zu einhundert Prozent. Und allein deswegen kann ich euch die Geschichte, den Roman, empfehlen.
Durch den einfachen und leichten und perfekt zur Geschichte passenden Schreibstil von Sabine Schoder habe ich mich sehr schnell mit den Charakteren und dem Setting zurecht gefunden. Auch während des weiteren Verlaufs hatte ich keine Probleme durch den Schreibstil, denn er unterstützt die Geschichte und lässt einen immer wieder die nächste Seite umblättern.
Aber nun endlich zum Inhalt: Ich habe ein Buch erwartet, das nicht nur einzigartig, sondern auch „wahre und ehrliche Momente“ enthält. Auf dem Klappentext zu „Liebe ist was für Idioten. Wie Mich“ gibt es einen sehr schönen Satz: Eine Liebesgeschichte, so echt, dass sie wie tut – und so berauschend, dass sie süchtig macht. Und auch zu Renas Geschichte passt dieser Satz einfach perfekt. Es gibt kein amerikanisches Setting, das einen an die unzähligen Liebesfilme erinnert. Man kennt das Setting und es wird nicht schön geredet. Es gibt keine abgerundeten Ecken, damit die Geschichte ja schön in dieses altbekannte Muster passt.
Rena hat kein leichtes Leben. Ihre Probleme mit ihrere neuen Hüfte sind nicht die einzigen, die ihr das Leben schwer machen. Vielleicht konnte ich mich nicht mit ihrem Leben indentifizieren, aber ich konnte ihre Handlungen nachvollziehen, ihr Verhalten und ihre Denkweise – und wenn dies der Fall ist, finde ich einen Charakter einfach nur perfekt. Rena hat kein leichtes Leben, aber sie ist stark und einfach einen tolle Protagonistin. Und dieser Junge, der vom Balkon fällt – ich werde nicht seinen Namen erwähnen (habe ich nach einer halben Stunde Überlegung entschieden) – ist genauso gut ausgearbeitet, wie Rena. EInzigartig, erhlich, gemischt mit Humor und man schafft einen Charakter, den man nur in sein Herz schließen kann. Genauer auf seinen Charakter möchte ich nicht eingehen, doch auch er hat einige Probleme und iist ein Charakter, dem man gerne verfolgt.
Die Kürze des Buches hat mich zuerst ein wenig abgeschreckt, aber sie passt perfekt. Es wird nie langweilig, man möchte, wie ich es schon vorher erwähnt habe, einfach immer noch eine weitere Seite umblättern.
Mein Fazit:
„Immer ist ein verdammt langes Wort“ von Sabine Schoder ist eine riesen Empfehlung für jeden, der gerne Jugendbücher und besonders natürlich jugendliche Liebesgeschichten liest. Oder für jeden, der bei dem erwähnten Satz vom Klappentext, dachte „ja, genau das liebe ich“. Zuckerwattenmomente, genauso wie diese schmerzlichen schönen und wahren, gepaart mit einzigartigen Charakteren und einem federleichten Schreibstil. Ich kann nur fünf von fünf Sternen geben!
Als Rena nach einem längeren Klinikaufenthalt endlich wieder nach Hause entlassen wird, wird sie sogleich mit neuen Probleme konfrontiert. Renas Mutter, deren psychische Instabilität einen weiteren dramaturgischen Höhepunk erreicht, hat nicht nur ihren Job, sondern auch die gemeinsame Wohnung verloren.
Während Rena also versucht, die vorgefundene Lage zu konsolidieren und die gemeinsame Zukunft zu sichern, muss sie sich auch noch mit den Schmerzen, die mit dem Einsetzen einer künstlichen Hüfte als Folge eines Motorradunfalls verbunden sind, auseinandersetzen.
Hinzu kommt, dass Rena sich an ihren Unfall kaum noch erinnern kann. Immer wieder erinnert sie sich an einzelne Szenen, die jedoch keinerlei Sinn zu ergeben scheinen und einander widersprechen.
In anderen Worten: Ihr Leben entgleist. Dann folgt ein Plot-Twist, als sich der Junge aus dem nächsthöheren Stockwerk vorstellt. Kick gelingt es mit Humor und seiner beständigen, anpackenden Art Renas Herz für sich zu gewinnen.
Meinung:
In „Immer ist ein verdammt langes Wort“, lernt der Leser auf den ersten Seiten die Protagonistin Rena kennen, die nach einem langen Klinikaufenthalt mit diversen Problemen konfrontiert wird. Eigentlich kann sie sich den Herausforderungen der Alltagsbewältigung nicht stellen, geschweige denn, für ihre Mutter sorgen. Denn neben chronischen Schmerzen hat Rena auch mit Erinnerungslücken und Flashbacks zu kämpfen.
Nach dem Umzug in eine neue Wohnung reicht das Geld nicht mal mehr fürs Essen und dann gibt es da noch diese Gruppe voller Tunichtgute, die Rena das Leben schwer machen.
Einzig der Junge, der über ihr wohnt, ist ein Lichtblick. Kicks Augen scheinen ständig vor Freude zu leuchten. Auf jedes Problem hat er eine Lösung. Mit ihm wird der schwierige Alltag plötzlich viel leichter.
Sabine Schoder erschafft mit Kick und Rena zwei Figuren, die perfekt zusammenpassen. Nicht nur, dass es Rena und Kick gemeinsam gelingt, mit Schwierigkeiten fertigzuwerden. Auch macht es Spaß, die Gespräche der beiden, die vor spitzen Bemerkungen und zynischem Humor nur so sprühen, mitzuverfolgen.
Spannung zieht der Roman in erster Linie aus der Frage, was in der einen Nacht, in der Renas Leben innerhalb kürzester Zeit aus den Fugen geraten ist, wirklich passiert ist. Man kann das Werk durchaus dem Krimi-Genre zuschlagen.
Sabine Schoders Buch hat einen ungemein stringent konstruierten und durchdachten Aufbau und dennoch Logiklücken, die aber vernachlässigt werden können.
Fazit:
Es gibt Autoren, zu deren Büchern man greifen kann, ohne sich vorab den Klappentext durchgelesen zu haben. Qualität verkauft sich schließlich von selbst. Man weiß einfach, dass die Geschichte funktionieren wird. Sabine Schoder gehört hier her.
"Immer ist ein verdammt langes Wort" – ist ein Buch, welches die Aufmerksamkeit des Lesers einfordert. Es liegt in dessen Verantwortung, zwischen Realen und Irrfahrten einen Sinn zu finden.
Sabine Schoder schafft es, dem Leser psychische Krankheiten so nahe zu bringen, dass auch der Leser selbst zwischenzeitlich an der eigenen Vernunft zweifelt.
Das Buch scheint ein Puzzle zu sein, bei dem sich schlussendlich die vielen Einzelteile perfekt zusammen fügen lassen.
Immer ist ein verdammt langes Wort von Sabine Schoder Manchmal verändert ein einziger Moment dein ganzes Leben. In Renas Fall: die Sekunde, in der das Motorrad gegen den Baum krachte. Koma, Schmerzen, Gedächtnislücken. Doch Rena ist hart im Nehmen, war sie schon immer! Mit allem wird sie fertig, nur nicht damit, dass ihr die Liebe vor die Füße fällt – buchstäblich, vom Balkon der Wohnung über ihr. Denn dieser Junge, der ein grün gesprenkeltes und ein hellblaues Auge hat, stellt alles in Frage.
eBook: 12,99 € Print: 14,00 € 352 Seiten Verlag: FISCHER Sauerländer Erschienen am 23. September 2020 Leseniveau: 14 und nach oben Meine Meinung. Dies ist mein erstes Buch von Sabine Schoder und ich war wirklich sehr gespannt. Das Cover hat mich direkt angesprochen und der Klappentext mich absolut neugierig gemacht. Ich habe mich also wirklich voller Überraschung gerne ans Lesen gemacht. Die Autorin hat einen wirklich sehr interessanten und lockeren Schreibstil. Sie geht geschickt mit den Wörtern um. Verpaart diese dazu mit Humor und schafft es dennoch Ihre Geschichte auf den Punkt zu bringen und der Ernsthaftigkeit noch Raum zu lassen. In „Immer ist ein verdammt langes Wort“ geht es um die 18-jährige Renate. Renate wird von allen liebevoll „Rena“ genannt und hat wirklich ein heftiges Päckchen zu tragen. Ein Unfall hat das Leben von Rena komplett verändert und sie muss sich zurück ins Leben kämpfen. Rena empfand ich als äußerst sympathisch und wirklich kampfeslustig. Sie gibt nie auf und ist auch immer für andere da. Sie vergisst dadurch schon mal ihr eigenes Wohl, weil sie andere Bedürfnisse vor ihren eigenen stellt. Die Autorin erzählt die Geschichte auch überwiegend aus der Sicht von Rena, wodurch wir ihre Gedanken und Gefühle natürlich allzu deutlich nachempfinden können. Es ist wirklich sehr einfühlend geschrieben, teilweise sogar sehr dramatisch und dennoch wirklich mit Humor gespickt. Ich bin sehr gerne in die Geschichte um Rena versunken und habe mich von ihr verzaubern lassen. Fazit: Eine unglaublich ausdrucksstarke und eindrucksvolle Geschichte die mich wirklich gefangen nehmen konnte.
Klappentext: Manchmal verändert ein einziger Moment dein ganzes Leben. In Renas Fall: die Sekunde, in der das Motorrad gegen den Baum krachte. Koma, Schmerzen, Gedächtnislücken. Doch Rena ist hart im Nehmen, war sie schon immer! Mit allem wird sie fertig, nur nicht damit, dass ihr die Liebe vor die Füße fällt – buchstäblich, vom Balkon der Wohnung über ihr. Denn dieser Junge, der ein grün gesprenkeltes und ein hellblaues Auge hat, stellt alles in Frage.
Cover: Das Cover ist wirklich schön gestaltet und ich hab es wirklich sehr gerne.
Schreibstil: Ich kannte den Schreibstil von der Autorin nicht und war daher gespannt was mich erwartet. Nach den ersten Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand nehmen. Es hat mich gefesselt und nicht mehr losgelassen. Ich dachte zuerst es wäre ganz normal, wie man es erwarten würde bei den Klappentext aber Puste Kuchen. Es ist sehr krass geschrieben und zeigt Dunkle Seiten. Außerdem hat Kick mein Herz erobert und auch Rena, es ist auf jeden Fall anders. Aber mir wurde immer mal wieder schlecht bei paar Szenen weil ich persönlich damit Probleme habe. Dennoch fand ich die Themen sehr passend , aber wer mit Panikattacken nicht umgehen kann oder in dieser Art sollte es nicht lesen.
Meinung: Ein geniales Buch, dass ich niemals erwartet hätte. Ich hab mich verliebt in Kick und auch wie es geschrieben ist. Einfach nur der Hammer. Aber nichts für schwache Nerven.
Bewertung: 4,5 /5
This entire review has been hidden because of spoilers.
Lea knows me well, she picked out a great read for me! I’m usually not too much of a romance fan, but Sabine Schoder did not implement the book in a boring way or similar to many others. Furthermore, the setting of the story was great. Definitely a huge recommendation to anyone who is interested in reading a romance book with a twist, who wants to read something out of the regular. I do not know if there is an English translation, either way Immer ist ein verdammt langes Wort deserves more recognition. I predicted part of the plot twist, but I would have never known that Kick was not actually alive anymore. The foreshadowing was genius when I look back on it and I never would have guessed why she started suddenly disliking banana cake etc.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Immer ist ein verdammt langes Wort, aber dieses Buch war irgendwie viel zu kurz. Ich habe heute Nacht um 02:05 unter Tränchen die letzten Seiten gelesen und bin echt geflasht. Sabine Schroder hat mich schon mit ihren vorherigen Büchern fasziniert und jetzt bin ich ein absoluter Fan von ihr. Der Schreibstil ist super flockig und leicht zu lesen. Das Cover gefällt mir auch unheimlich gut und mit Rena und Kick hat sie Protagonisten geschaffen die ich absolut toll und rund fand. Irgendwie hat sie in diesem Buch was neues geschaffen und ich war echt überrascht. Da ich nicht spoilern will, lest es einfach selber :)
Am anfang fand ich das Buch nicht so toll ich musste mich ein bisschen zwingen es weiter zu lesen und es hat mich auch ehrlich gesagt nicht ansichgezogen aber dann ab der mitte ungefähr konnte ich es nicht mehr aus der hand legen und ich mochte es auch viel mehr. Das Ende war wirklich unerwartet aber trotzdem toll. Ich fand die Schreibweise ein wenig schwierig aber ich kann nicht wirklich erklären warum, aber ich konnte mich daran gewöhnen.
3.5 Sterne. Wenn ich für jedes Buch bzw. Film, wo (Spoiler) ein Euro bekommen würde, dann wäre ich zwar noch nicht reich, aber es ist trotzdem überraschend, wie oft sowas vorkommt. Vor allem, wenn man es nicht erwartet. Ich fand das Buch zwar nicht schlecht, aber würde es auch nicht nochmal lesen.
Ih habe einige Teile im Buch nicht ganz versyanden, doch am Ende wurde alles klar. Ich frage mich echt, wie man auf soch eine Idee kommt, die Geschichte ist fantastisch. Ich frage mich aber auch, ob es so etwas in Wirklichkeit gibt (was an Ende beschrieben wird) ich finde es nur schade, dass man nicht genau weiss wie es weitergeht.