London 1920: Während einer rauschenden Party in den goldgeschmückten Räumlichkeiten von Buckingham Palace wird eine kostbare Krone gestohlen. Das Königshaus ruft Jackie Dupont auf den Plan, Privatdetektivin mit Spezialgebiet Diamantenraub. Diese hat nicht nur eine Schwäche für tiefroten Lippenstift und edle Abendroben, sondern auch für äußerst eigenwillige Ermittlungsmethoden. So lädt sie alle Verdächtigen kurzerhand übers Wochenende in ein kleines Jagdschlösschen auf dem Land ein. Doch schon am ersten Abend bricht einer der Gäste tot zusammen – vergiftet! Und bald schwebt auch Jackie selbst in großer Gefahr ...
Eve Lambert is the pseudonym of a successful German author. Like her heroine, Jackie Dupont, travelling is in her blood: Born in 1979 in Tessin (Switzerland), raised in Hamburg, Italy and Great Britain. Nowadays she's living in Hamburg once again. When she's not writing, she's a tour guide for tourists from all over the world in the Hanseatic city Hamburg.
Eve Lambert ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Genau wie ihrer Titelheldin Jackie Dupont wurde ihr das Reisen in die Wiege gelegt: 1979 im Tessin geboren wuchs sie in Hamburg, Italien und Großbritannien auf. Heute lebt sie wieder in Hamburg. Wenn sie nicht gerade schreibt, arbeitet sie als Gästeführerin und begleitet Touristen aus aller Welt durch die Hansestadt.
Mochte ich: Ich mochte sowohl die Schauplätze, wie den Buckingham Palace und das Jagdschloß. Obwohl ich anfangs große Schwierigkeiten mit Jackie Dupont hatte, rege ich mich nicht mehr so über diese Superheldin im Detektivgewand auf. Auch dieser Fall war spannend und interessant und etwas härter als der erste Teil. Nach wie vor, gefällt mir auch die Verbindung zwischen Kit und Jackie und ich freue mich schon auf eine Fortsetzung
Mochte ich nicht: Jackie ist und bleibt ein überzogener Charakter, dem ein wenig Schwäche gut stehen könnte. Ein Charakter, den ich leider auch nicht besonders glaubhaft fand, war die Großmutter von Kits verstorbener Frau, was etwas mit ihrem Gesundheitszustand zu tun hatte.
Mich hat bei diesem Buch vor allem das Setting gereizt: Ich liebe London und alles was mit den Royals zu tun hat, mich faszinieren die 20er Jahre und die Idee, im Buckingham zu ermitteln, hat dafür gesorgt, dass ich nicht an "Mord beim Diamantendinner" vorbeigehen konnte.
Leider ist mir der Einstieg dann aber gar nicht so leicht gefallen. Zwar sind die Kapitel immer mit der jeweiligen Örtlichkeit und dem Zeitpunkt überschrieben, aber gerade bei allem, was mit der Hauptperson Jackie Dupont zu tun hatte, hatte ich das Gefühl, dass mir Informationen fehlen. Für den eigentlichen Fall ist es zwar gar nicht relevant, dafür aber umso mehr für die Rahmenstory. Deshalb denke ich, dass es schon besser ist, wenn man den ersten Teil kennt. Ich werde ihn auf jeden Fall noch nachholen.
Am Anfang war mir Jackie nicht sehr sympathisch. Sie hat eine überhebliche Art, die gar nicht so richtig in die Zeit passen will. Auf den zweiten Blick ist es aber genau das, was die Protagonistin ausmacht: Sie passt nicht in das erwartete Schema und verkörpert alles, was man nicht von einer Frau in den 20ern erwartet. Das hat sie mir dann wieder sehr sympathisch gemacht.
Der Fall an sich ist klassisch aufgebaut: Es gibt einen Diebstahl, die Ermittlungen beginnen, es gibt eine Leiche - und viele, viele Verdächtige. Wer diesen klassischen Stil mag, der kommt voll auf seine Kosten. Es werden auch immer wieder kleine Hinweise gestreut, sodass man als Leser miträtseln kann. Deshalb hatte ich auch schon etwas vor dem Ende eine leise Ahnung, wer es sein könnte, was aber meinem Lesegenuss keinen Abbruch getan hat.
Denn zum Schluss geht es nochmal richtig zur Sache, die Spannung steigt und die meisten Fragen werden geklärt. Ich sage bewusst "die meisten". Auch wenn der Täter geschnappt wird (was kein Spoiler ist, weil es zu dieser Art Krimis einfach dazugehört), bleiben viele Fragen zu Jackie Dupont ungeklärt. Das schreit förmlich nach einem weiteren Band. Ich werde ihn auf jeden Fall lesen.
Von mir gibt es für diese solide Unterhaltung 4 Sterne.
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext oder ggf Leseprobe
Das ist der zweite Band um Jackie Dupont und Kit. Er kann eigenständig gelesen werden, aber ich würde hier wirklich empfehlen, von Band 1 an zu lesen, damit man die Geschichte um Jackie und Kit versteht und auch um einige Nebencharaktere.
Ich hab Band 1 schon geliebt, aber Band 2 steht dem ersten in Nichts nach. Auch hier kann ich nur wieder sagen, dass es bestimmt nicht jedermanns Sache ist, da auch hier Jackie sehr polarisiert, aber ich liebe sie einfach nur. Es ist mal ein Cosy Crime ab von der Norm. Was mir hier wieder sehr gut gefallen hat, ist die Recherche der Autorin zu den ganzen zeitlichen Begebenheiten und prominenten Personen wie u.a. Churchill. Dazu kommt das überspitzte von Jackie, einer modernen, unabhängigen Frau zu der Zeit, die mehr als einmal brüskiert. Ich hab mich köstlich amüsiert. Die beiden Bücher sind wieder ein Fall von: Ich will schnell wissen, wie es ausgeht und andersrum, ich will nicht das es endet...
Der Schreibstil ist genial! Einerseits ist er der Zeit damals angepasst, so wie die High Society miteinander umging, andererseits durch Jackie frech, locker leicht, humorvoll. Man fliegt regelrecht durch die Seiten und während des Lesens hatte ich ein tolles Kopfkino! Die Geschichte ist von Beginn an spannend und unvorhersehbar. Ich wusste bis kurz vor Ende absolut nicht, wer es gewesen sein könnte. Gekonnt hat die Autorin hier Wendungen eingebaut, mit dem Tempo der Geschichte gespielt, so dass ich hinterher alle im Verdacht hatte ;))
Die Geschichte ist gut durchdacht und man kann ihr problemlos folgen, allein auch dadurch, dass abwechselnd aus Jackies und Kits Sicht erzählt wird und in der ICH Form. Dadurch konnte ich mich gut in Beide hineinversetzen. Hatte auch den Nachteil, dass ich gemeinsam mit Kits an Jackie/ Diana "Wahnsinn" verzweifle :))
Die Dynamik zwischen Jackie und Kit ist einmalig. Ich musste so lachen über ihren Schlagabtausch, bin gleichzeitig mit Kit verzweifelt, wenn Jackie ihn in den Wahnsinn trieb. Doch hier in der Geschichte lernt man auch eine andere Seite von Jackie kennen, was sie einfach noch liebenswerter macht. Beide sind einfach einzigartig ausgearbeitet, haben Tiefe und haben sich einfach in mein Herz geschlichen. Natürlich darf hier Sargent nicht fehlen, der natürlich wieder maßgeblich an der Aufklärung beteiligt ist!
Auch die Nebencharaktere sind einzigartig ausgearbeitet, haben Tiefe, sind vielfältig und facettenreich. Hier ist keiner überflüssig, sie alle machen die Geschichte aus und sorgen für eine spannende Dynamik!
Meine absolute Lieblingszene im Buch: Jackie und das Pferd Molly! Ich hab Tränen gelacht und hatte das so bildlich vor Augen!
Ganz klare Leseempfehlung und ich freu mich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit Jackie, Sargent und Kit❤
"Mord beim Diamantendinner" spielt im London der 20er Jahre. Im Buckingham Palace findet eine Dinnerparty statt. Diese dient als Ablenkung für die Abwesenheit für David, Prince of Wales. Dieser weilt mit seiner Geliebten in Paris. Da geschieht das ungeheuere: Die berühmte Rundell-Krone wird gestohlen. Das bedeutet vor allem eins: Ein neuer Fall wartet auf Jackie Dupont, Privatdetektivin mit dem Spezialgebiet Diamantenraub. Als sie alle Verdächtigen in das kleine Jagdschlösschen White Lodge einlädt, wird der Theaterkritiker Boy ermordet. Doch er ist nicht das einzige Opfer. Jackie und Christopfer "Kit", Duke of Surrey und Assisstent von Jackie, geraten während ihrer Ermittlungen immer weiter in die Schußlinie. Und dann ist da noch das Rätsel um Christophers erste Frau Diana, die seit dem Titanic-Unglück verschollen ist und Jackie wie aus dem Gesicht geschnitten aussieht. Ich hatte den ersten Fall von Jackie Dupont noch nicht gelesen, kam aber schnell in die Handlung rein und auch mit dem Charakteren wurde ich schnell warm. Jackie ist eine großartig! Sie ist eine wortgewandte, provozierende Amerikanerin, die sich in England zu behaupten weiß. Dieser Fall um die Krone war einfach königlich! Unterhaltsam, spannend und sehr kurzweilig. Für mich war "Mord beim Diamantendinner" ein richtiger Pageturner, der mit viel Witz und Spannung auskommt. Hinzu kommen die wunderbaren Anmerkungen der Autorin. So spielt Jackie auf den Fund von Richard III an, der unter einem Parkplatz in Leicester gefunden wurde. Die 20er Jahre sind zurück und mit Jackie werden sie gleich viel unterhaltsamer!
[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar] TW: Jagd/Gewalt gegen Tiere, Abtreibung
Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Teil einer Krimi-Reihe, von der ich nur diesen gelesen habe; in der Regel ist das bei Krimi-Reihen ja nicht schlimm, da die Fälle am Ende eines Buches aufgeklärt werden. Als Krimi-Liebhaberin und mit dem Schauplatz in den 1920er Jahren in London - besser: im Buckkingham Palace - habe ich mich natürlich sehr auf dieses Buch gefreut. Und wurde leider enttäuscht oder zumindest mit nicht eindeutigen Gefühlen zurückgelassen.
Erwartet hatte ich etwas in der Richtung der Miss-Daisy-Reihe, doch nicht nur im direkten Vergleich lässt dies die Protagonistin Jackie Dupont von der berühmten amerikanischen Detektei Dupont & Dupont unsympathisch und unecht wirken. Ich kann mich nicht erinnern, je eine derart alberne, zugleich eingebildete und schnippische Protagonistin verfolgt zu haben - höchstens in einem Buch à la Sophie Kinsella. Abgesehen davon scheint sie fehlerfrei und über alle Maßen intelligent zu sein, sodass sie sämtliche anderen Protagonist*innen, insbesondere Scotland Yard alt aussehen lässt und gerne auch mal herumkommandiert (auch den Prinzen). Ob es sich um ihre Schützen- und Pferdeflüster-Qualitäten, ihre Chemie- und Medizinkenntnisse oder Diamanten handelt, sie weiß bestens Bescheid und belehrt jederzeit gerne und zuverlässig ihre Mitmenschen. Interessant fand ich, dass Jackie Dupont scheinbar nicht ihre echte Identität ist, sondern die vermeintlich auf der Titanic untergegangene Ehefrau des schwerreichen Duke of Surrey, was diesen an seinem Verstand zweifeln lässt; sie spielt jedoch rigoros weiter ihre Rolle. Vielleicht hätte es an dieser Stelle doch geholfen, auch Band 1 gelesen zu haben. Besagter Duke übrigens ist wiederum darüber hinaus ein grandioser Kunstfälscher. Ach ja und ihr stets anwesender, unerzogener Hund ist angeblich besonders zum Schutz und Diamanten-Erpüren ausgebildet. Der Fall an sich war nicht schlecht, wenn auch die Auflösung teils nicht ganz zu Ende gedacht, teils vorhersehbar war. Gelangweilt habe ich mich jedenfalls nicht, da stets an allen Ecken etwas geschieht und man selbst miträtseln kann. Nur die zu gewollt feministische und politisch korrekte Protagonistin mit lockerer Art, die wohl für Humor sorgen soll, bei mir jedoch nach hinten losging, hat mich wie gesagt dezent genervt.
Insgesamt hat dieses Buch durchaus Unterhaltungswert und man kann es schnell lesen, sollte aber besser über gewisse Charaktereigenschaften der Protagonistin und die absolut unrealistische Tatsache hinwegsehen können, dass eine amerikanische (!) Detektivin in den 1920ern (!) im Buckingham Palace (!) ermittelt und dabei von Scotland Yard nicht nur nicht zurückgehalten, sondern sogar um Mithilfe gebeten wird.
Danke an das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar!
Erster Eindruck: Das Cover ließ mich an vergangene Zeiten denken, was vom Klappentext bestätigt wurde. Wir befinden uns in London im Jahr 1920. Das Setting und die Story klingen spannend und nach einem interessanten Krimi rund um eine Privatdetektivin, die sich auf Diamantenraub spezialisiert hat. Allerdings beschränkt sich dieser Krimi nicht nur auf einen "einfachen" Diebstahl, es gilt auch Morde aufzuklären.
Jackie Dupont: Ihre Vergangenheit bzw. ihre Verbindung zu Christopher "Kit", dem Duke of Surrey, ist ein Rätsel. Schnell klar ist allerdings, dass sie aus Amerika kommt und sehr bestimmend und selbstbewusst auftritt. Ich finde starke Frauen in Büchern faszinierend, allerdings war Jackies Verhalten meiner Meinung nach nicht immer angemessen und teilweise überheblich und eingebildet. Sie als Ermittlerin zu erleben war jedoch sehr unterhaltsam.
Andere Figuren: Christopher, den Duke, fand ich ebenfalls mal mehr und mal weniger sympathisch - besonders interessant war hier der Unterschied in seiner Darstellung aus Jackies Sicht und aus der eigenen (in der dritten Person geschrieben). Die Verdächtigen fand ich zu Beginn etwas langweilig, doch das sollte sich schnell ändern und einige Geheimnisse wurden gelüftet.
Fazit: Ich finde diesen Krimi durchaus empfehlenswert, allerdings sollte man vielleicht vorher den ersten Teil gelesen haben, um manche Hintergründe (gerade in Bezug auf Jackies und Christophers Vorgeschichte) besser zu verstehen. Besonders gefallen hat mir die Zeit und das Setting der Geschichte und auch der Schreibstil trägt dazu bei, dass man mit diesem Buch viele angenehme Lesestunden verbringen kann.
War relativ spannend, aber ich fand es diesmal wenig erträglich zu lesen. Jackie ist als Hauptcharskter wenig sympathisch und überzogen dargestellt, vieles der Handlung wirkt unglaubhaft und so richtig Krimi war es für mich diesmal auch nicht.
Eine spannende Geschichte, allerdings braucht man zu Beginn ziemlich lange um ich die Geschichte zu finden. Es tauchen sehr schnell sehr viel Charaktere auf.