Justus, Peter und Bob sollen etwas mit dem Diebstahl des "Jadekönig" zu tun haben, einer der wertvollsten Briefmarken der Welt. Werden sich die Detektive an diesem Fall die Finger verbrennen?
Andre Marx ist zurück- mit einer neuen Geschichte in seinem gewohnten Stil und Qualität. Ein interessanter Fall, der auch ganz ohne Rätsel und Spukgestalten auskommt. Was ich besonders mochte war die interessante Erzählweise am Anfang, die alle drei Detektive zu Wort kommen und ihren Teil beitragen lässt. Wirklich gelungen.
Diese andere Stil mit den Rückblenden hat mir leider nicht wirklich gefallen. Ich fand es eher anstrengend und langweilig und hat den ganzen Fall nur unnötigerweise verkompliziert. Ansonsten gab es noch ein paar gelungene Überraschungen.
Wie auch im Hörspiel fand ich die erste Hälfte mit den Rückblenden nicht so gelungen. Es störte mich jedoch weniger wie im Hörspiel. Ansonsten ist der Fall wie von Marx gewöhnt gut mit ein paar gelungenen Twists!
Mir hat die Erzählweise mit den verschiedenen Zeitperspektiven leider nicht so gut gefallen, ansonsten war es ein klassicher Marx Fall und somit spannend und unterhaltsam, und die Figuren gut getroffen. Außerdem war es teilweise auch ein klein wenig düster, was ein schöner Bonus war.
Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und möchte behaupten, dass dem Autor André Marx mit „Die drei Fragezeichen und der Jadekönig“ eine der interessantesten Romanvorlagen der letzten Jahre gelungen ist. Von Beginn an erwartet die Leser:innen ein spannender, skurriler und zugleich äußerst humorvoller Plot. Der Schreibstil und die Art und Weise, wie André Marx die Geschichte erzählt, erinnerte mich sehr stark an den Dreitag. Ähnlich wie in dem Special wird der Fall „…und der Jadekönig“ in der ersten Buchhälfte aus dreierlei verschiedener Perspektiven erzählt, mit dem großen Unterschied zu Dreitag, dass es sich in dem neuen Roman um die Zusammenführung ein und desselben Falls handelt.
Zu Beginn führt uns die Story ins Haus von Mr Sterling, einem der Hauptcharaktere des Romans, gemeinsam mit Peter Shaw und Bob Andrews. Nachdem die Einleitung in die Geschichte an Skurrilität kaum zu überbieten ist (ich habe mich köstlich amüsiert) werden nach und nach die Handlungsstränge der drei Detektive aufgearbeitet, bevor sich etwa zur Hälfte der Geschichte der Handlungsstrang wieder vereint und die eigentliche detektivische Arbeit der drei Fragezeichen beginnen kann.
Wie schon der Klappentext besagt, handelt die Geschichte von einer teuren Sammlerbriefmarke – dem Jadekönig – eine der teuersten Briefmarken der Welt. Wir haben es dieses Mal mit einer reinen Crime-Story zu tun und stolpern in diesem Fall nicht über mysteriöse Ereignisse oder Erscheinungen. Ob die Geschichte daher das Zeug dazu hat in der Beliebtheitsskala eines Drei Fragezeichen Fans weit vorne zu landen wird stark davon abhängig sein, ob man eher die mysteriösen Fälle bevorzugt oder ein Faible für klassiche Kriminalfälle hat.
Mir persönlich sagt die Art und Weise, wie André Marx die Story insbesondere in der ersten Hälfte des Romans in Szene gesetzt hat, sehr zu. Aus der skurrilen und witzigen Einleitung wird nach und nach ein handfester Kriminalfall mit ständig aufflackernden Spannungsbögen, die sich zum Ende hin wieder verdichten und in einem schönen – wenn auch für die Leser:innen etwas vorausschaubaren – Finale enden.
Mir hat das Buch von Marx überraschend gut gefallen.
Ich fand die 3 Vergangenheitsstränge von Justus, Peter und Bob sehr gut erzählt.
Meist ist es ja so, dass die Jungs noch nicht mitten drin in einem Fall stecken, was hier der Fall ist.
Das die Erzählungen von den Jungs natürlich paar Stunden vorher handelte, ist klar. Auch ist es super, dass alle 3 Jungs mal ALLEINE was raus finden mussten, ohne das zb Bob und Justus oder Peter und Bob zusammen knobeln mussten.
Eine verschwundene Briefmarke mag zwar nicht so interessant klingen, der Fall insgesamt war es jedoch schon. Mir gefielen dabei die Zeitsprünge, die frischen (und abwechslungsreichen) Wind in die Erzählweise brachten, sowie die übersichtliche Darstellung der Handlung.
2.75/5 Ich habe es sehr gemocht, dass die Folge einen ganz anderen Start hat und man erstmal direkt im Geschehen ist, aber das Ende finde ich wurde zu schnell abgearbeitet.