"Ob sie fühlt, dass ich da bin? Ob sie darauf wartet, dass ich gleich unter ihrem Bett hervorkrieche?" Nach den schrecklichen Erlebnissen mit der "Todesküsserin" will Emma ein neues Leben beginnen. Doch so turbulent hat sie sich das nicht vorgestellt. Gleich am ersten Arbeitstag erhält sie die Kündigung. Dann zieht auch noch die Kollegin bei ihr ein, die sie nicht ausstehen kann. Emmas Alltag gerät langsam außer Kontrolle und sie droht zurück in alte Muster zu fallen. Dabei wäre sie so gern die neue Emma. Die, die sich wehrt, das Leben genießt und sich mit Männern verabredet. Bei all dem weiß sie nichts von der lebensbedrohlichen Gefahr, die im Dunkeln unter ihrem Bett lauert und zuschlagen wird, sobald sie endlich wieder allein ist. Denn Emma hat inzwischen nicht nur einen Verehrer ...
OMG, war das gruselig Nicht nur einmal hatte ich Gänsehaut beim Hören. Nicht nur, dass dieser Typ absolut krank ist, nein, er macht auch sehr gruselige und widerwärtige Sachen. Emma tut mir unfassbar leid und ich bin sehr stolz auf sie, dass sie dieses "Abenteuer" so gut gemeistert hat. Mal wieder. Die Kennlerngeschichte zwischen Sabine und Emma ist auch nicht ganz leicht und dann haut der Typ auch noch einen Keil dazwischen. Es ist wirklich ein sehr verfahrenes Buch mit einer Katastrophe nach der nächsten. Dennoch ist es wirklich lesens- und hörenswert. Gerade ich als Weichei was solche Geschichten angeht, habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
Vorab eine kleine Spoiler- und Triggerwarnung: in diesem Buch wird über mehrere Seiten detailliert über eine Vergew....gung gesprochen, aus der Sicht des Täter uns des Opfers. Dieses Buch sollte man also mit Vorsicht lesen, wenn man davon getriggert wird!!!
"Unter meinem Bett" ist das zweite Buch der Emma / Rache, Berlin und Angst Reihe von Sandy Mercier und ich muss sagen es hat mich genauso überzeugt wie "Die Todesküsserin".
Diesmal ist das Buch aber in 3 Teile gegliedert: im 1. Teil geht es wieder hauptsächlich um die alltäglichen Peobleme, der 2. Teil handelt von der Vergew....ging und der 3. Teil von den Geschehnissen nach der Tat bis zur Klärung.
Du liest hier wieder aus der Sicht von 2 Personen, aus der Sicht von "Emma" und aus der Sicht von "Er". Ich finde es schön das man hier noch mehr über Emmas Vergangenheit lernt und auch über ihre alltäglichen Probleme, in die man sich bestens hineinversetzen kann.
Sandy Mercier hat dieses Buch wieder sehr flüssig geschrieben und kurze Kapitel verwendet, was den Lesefluss steigert. Die Spannung war von Anfang an vorhanden und was ich sagen muss, es ist deutlich härter geschrieben als "Die Todesküsserin".
Was ich auch cool finde sind das hier die typischen Ängste mit verwendet werden die man als Kind immer hatte, wie z.B. schauen ob kein Monster unter dem Bett ist oder Angst zu haben, wenn das Licht aus ist, das dort ein Monster im Dunkeln steht :D Es spricht aber auch ernste Themen an, wie psychische Erkrankungen, was ich sehr gut finde. Aber auch die Ängste der Frauen, werden hier thematisiert und auch als Mann spürt man beim lesen wie krank und ekelhaft es ist, was "Er" dort anstellt. Niemand sollte jemals solch eine Erfahrung machen müssen!!!
Ihr könnt übrigens beide Bücher unabhängig voneinander lesen, aber ich würde es der Reihe nach lesen :D Also holt euch diesen Thriller und verschlingt ihn es so wie ich :D
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Die Geschichte wird aus der Sicht von Emma und aus der Sicht von „Er“ erzählt, was das ganze Geschehen abwechslungsreich gestaltet. Ein paar Handlungen waren mir zu kurz und zu unerklärt, wie z. B. an der Stelle als eine Nachbarin vorbeikommt und man denkt sie stehe in der Tür und auf einmal am Ende des Gesprächs steht ein Glas Wasser vor ihr, aus dem sie nochmal einen Schluck nimmt. Mit keinem Satz wurde erwähnt, dass sie Platz genommen und Wasser angeboten bekommen hat. Ich glaube bei diesem Buch wäre es besser gewesen, man hätte das Buch „Die Todesküsserin“ davor gelesen, weil man sehr viel gespoilert wird. Die Hauptprotagonistin Emma fand ich sehr dämlich und naiv. Ich konnte leider keine Sympathie für sie aufbauen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen.
Das Buch hat mir ganz gut gefallen. Vor allem der Sprung zwischen Emma und Erik, die kranke Gedankenwelt von ihm kennen zu lernen. Hauptsächlich gestört hat mich die sehr ordinäre Ausdrucksweise der Autorin,das hätte man anders ausdrücken können.
„Unter meinem Bett“ war der 2. Thriller, welchen ich von der Autorin gelesen habe. Das Buch „Unter meinem Bett“ schließt an die Geschehnisse aus der Todesküsserin an. Man kennt also ein wenig schon die Protagonisten und kommt ihnen hier noch etwas näher. Dennoch kann das Buch ohne Vorkenntnisse gelesen werden, da es hier einen neuen Fall gibt.
Was man an dieser Stelle jedoch anmerken kann, lest „Unter meinem Bett“ erst, wenn ihr nicht doch vorher die Todesküsserin lesen wollt. Denn das Buch enthält einen Spoiler und würde euch ggf. den Lese Spaß nehmen.
Auf jeden Fall hat mich auch bei diesem Buch der Klappentext wieder neugierig auf die Geschichte gemacht. So war klar, dass es einziehen durfte und darauf wartete gelesen zu werden.
Wir begleiten hier die Protagonistin Emma, welche man bereits aus dem ersten Band kennengelernt hat. Emma muss sich erst wieder etwas im Leben zurechtfinden, nachdem sie den Job verloren hat und den Geschehnissen aus der Todesküsserin noch in ihren Knochen hängt. Das sie nicht lange Zeit zur Erholung haben wird, wird ihr und uns als Lesende doch recht schnell klar.
Die Story war spannend geschrieben und hat einen teils richtig gefesselt. Der Spannungsbogen hielt sich mit Beginn des Buches aufrecht und zog sich auch gut durch das ganze Buch hindurch. Es wurde, je weiter man mit dem Buch kam, immer mehr spannend. Dachte man das es mal seichter wurde, so kam kurz darauf die geballte Ladung Spannung zurück.
Ein solider und guter Thriller, welchen ich gerne an dieser Stelle weiterempfehle. Er hat mir spannende Lesestunden geschenkt.