Winter in den Highlands zwischen Wollsocken und Kräutertee
Chloe liebt das Leben in der Natur am Loch Lomond. Hier hat sie ihre Leidenschaft für Kräuter und Teemischungen entdeckt. Doch für ihren Job als Psychologin und ihren Freund Scott pendelt sie nach Glasgow. Sie weiß, dass sie eine Entscheidung treffen muss, denn dieses Leben zwischen den Welten macht sie nicht glücklich. Als sie sich auf die Reise zu ihrer Großmutter macht, um ihr nach dem Tod des Großvaters beizustehen, scheint ihre Zukunft mit jedem Tag ein wenig klarer vor ihr zu liegen. Auch wenn der Weg in diese Zukunft so verschlungen ist wie die Maschen, die Chloe als Strickanfängerin auf den Nadeln zu halten versucht, nimmt sie die Herausforderungen an und wagt etwas Neues.
Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die Stimmung rund um Weihnachten und Schottland blieb komplett weg und die Geschichte war für mich viel zu übertrieben, viel zu gestellt und hatte überhaupt keinen „Ich will weiterlesen“-Faktor. Nett für Zwischendurch, wenn man ein richtig kitschiges Buch ohne wirkliche Handlung mit viel zu aufgesetzten Charakteren haben möchte. Mehr aber leider nicht.
Die erste Hälfte des Buches hat mit richtig gut gefallen. Aber irgendwie war die zweite Hälfte etwas zäh und konnte mich wenig mitreißen. Da hat mir der erste Teil etwas besser gefallen. Aber für zwischendurch trotzdem ne ganz nette Geschichte.
In " Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands " ist Chloe mit ihrem Leben nicht hundertprozentig glücklich, und dass wo sie doch zum einen ihre Kräuterkunde ausleben und zum anderen wieder ihren Beruf als Psychologin in einem Frauenhaus ausführen kann. Dazu kommt, das sie in Scott einen Mann an ihrer Seite hat, der ihre Gefühle erwidert. Aber der stetige Wechsel zwischen ihrem Wohlfühlort in Callwall am Loch Lohmond und Glasgow, dessen Großstadtlärm sie zermürbt, liegt ihr im Argen. Auch dass sie Scott dadurch immer nur wenig sieht und die gemeinsame Zeit zu kurz kommt, macht Chloe immer mehr zu schaffen. Als Chloe einen Anruf ihrer Großmutter Gwendolyn bekommt, eilt sie sofort Wales, da ihr Großvater im sterben liegt. Obwohl sie nur sporadisch Kontakt zueinander haben, steht sie ihrer Granny bei und bleibt bei ihr, solange diese Chloe braucht. Doch wie soll es mit Chloes Leben Zuhause in Schottland weitergehen, finden sie und Scott eine gemeinsame Lösung für ihre Zukunft, oder möchte er Glasgow und seine Arbeit als Stationsarzt nicht den Rücken kehren. Wird Chloe ihr Leben auf den richtigen Weg leiten um endlich rundherum glücklich zu werden? Oder wird auch im diesem Löcher entstehen, wie bei ihrer Arbeit mit den Anfangs verhassten Stricknadeln, wo ständig die Maschen purzelten? Die Story hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen, dabei bleibt sie abwechslungsreich sowie spannungsgeladen. Man darf mit Chloe und Scott mitfiebern und die verschiedesten Emotionen erleben. Es gibt einiges zum schmunzeln bis herzhaft zu lachen, so manche mitfühlende Momente und die ein oder andere Träne zu vergießen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da ich erfahren wollte, ob es den beiden gelungen war, gemeinsam in die Zukunft zu blicken und wie es mit Granny Gwendolyn weiterging. Schön war auch, die Momente wo sich Pia ( aus Eisblumenwinter von Anne Barns ) zu Wort meldete, immer genau in dem Moment, wo Chloe am zweifeln und hadern mit sich war. Das Buch bekommt von mir eine Lese / Kaufempfehlung und 5 ⭐⭐⭐⭐⭐ Sterne.
Es war mein erstes Buch dieser Autorin, aber es war toll geschrieben, dass ich es kaum aus der Hand gelegt habe. Fühlte mich mittendrin, egal ob es nun in Schottland oder auch in Wales gespielt hat.. Es beinhaltet alles was das Herz begehrt Liebe, Herzschmerz Abschied und wunderbare Charaktere aber lest es selbst! Ach ja, wer gerne selber strickt sollte bis zum ende Lesen, denn die Autorin hat ein tolles Give away angehängt. Vergebe gerne eine Kauf und Leseempfehlung!
Chloe war mir schon im ersten Band der Reihe sehr sympathisch. Deshalb habe ich mich auf diesen zweiten Teil sehr gefreut. Die Geschichte ist süß, etwas kitschig und ein klassischen Wohlfühlbuch. Im Grunde erhält man genau das, was man erwartet, wenn man sich das Cover und die dazugehörige Beschreibung einmal durchliest. Etwas zu traumhaft schön könnte es dennoch für den ein oder anderen sein.
SPOILER!
Chloe erlebt viele Auf- und Abs in diesem Buch. Ich finde das Buch ist deshalb in drei Abschnitte aufzuteilen. 1) Tod ihres Großvaters Ich fand es schön, dass sie sich wieder ihrer Großmutter näherte. Trotzdem war es auch teilweise (wie auch schon im ersten Buch) etwas zu unrealistisch. Sie hat ihre Großeltern kaum gesehen, als der Großvater stirbt, wird sie zur besten Freundin der Oma. Von heute auf morgen. Chloe ist (glaube ich) Ende 20. Da kommt es ihr erst jetzt in den Sinn nach ihren Großeltern zu schauen und auch umgekehrt: erst jetzt möchten die Großeltern sie in ihrer Nähe haben? Irgendwie seltsam.
2) Beziehungsprobleme Scott und Chloe sind schon zu Beginn der Geschichte zusammen. Eigentlich schade, denn gerade das Zusammenkommen der beiden wäre interessant gewesen. Trotzdem war es auch abwechslungsreich mal die alltäglichen Situationen eines Paares zu erleben und nicht nur die "Schmetterlingsphase". Eigentlich ist allen von Anfang an beim Lesen klar, was passieren wird und dass Scott am Ende aufs Land zieht - für Chloe. Mindestens die Hälfte der Geschichte über geht es gar nicht wirklich um einen Liebesroman, sondern um Chloes Traum ihres eigenen Kräuterladens. War für mich aber okay so.
3) Fest um Chloes Kräuterladen zu finanzieren Auch wenn ich das Ganze drum und dran wirklich spannend fand, wie sie alles organisiert und gebastelt haben usw., ... es war einfach super unrealistisch wie jeder mit einem ganzen Haufen Geld um sich geworfen hat. Die Oma hatte einfach 100.000 Pounds / Pfund, die Chloe relativ schnell angenommen hat.. (Sie kennen sich gerade einmal ein paar Wochen so wirklich, ich finde bei der Menge ist das schon extrem). Und auch das Ziel von 80.000 Pfund, welches sie durch die Veranstaltung erreichen wollten, war sehr hoch gesteckt. Ja, man soll es versuchen und träumen und optimistisch sein.. Aber von Schulden zu 180.000 Pfund in wenigen Wochen / Tagen? Unrealistisch. Auch das Ende war vorhersehbar, aber das ist für mich in Ordnung, denn bei diesem Buch habe ich das auch erwartet.
Du suchst nach einem schönen, kuscheligen Buch für die winterliche, verschneite Zeit? Dann kann ich dir das hier wärmstens empfehlen, denn es liest sich locker und leicht und bringt etwas gemütliche Stimmung in dein Zuhause. Auch auf das Stricken bekommt man irgendwie Lust.
This entire review has been hidden because of spoilers.
"Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands" von Susanne Oswald
Zum Inhalt: Winter in den Highlands zwischen Wollsocken und Kräutertee
Chloe liebt das Leben in der Natur am Loch Lomond. Hier hat sie ihre Leidenschaft für Kräuter und Teemischungen entdeckt. Doch für ihren Job als Psychologin und ihren Freund Scott pendelt sie nach Glasgow. Sie weiß, dass sie eine Entscheidung treffen muss, denn dieses Leben zwischen den Welten macht sie nicht glücklich. Als sie sich auf die Reise zu ihrer Großmutter macht, um ihr nach dem Tod des Großvaters beizustehen, scheint ihre Zukunft mit jedem Tag ein wenig klarer vor ihr zu liegen. Auch wenn der Weg in diese Zukunft so verschlungen ist wie die Maschen, die Chloe als Strickanfängerin auf den Nadeln zu halten versucht, nimmt sie die Herausforderungen an und wagt etwas Neues.
Meine Meinung: Zurück in Callwell am Loch Lomond.
Ich habe bereits das Buch "Der kleine Strickladen in den Highlands" gelesen und als ich nun gesehen habe das Susanne Oswald noch einmal einen Ausflug nach Schottland gemacht hat, war mir klar, das ich mit möchte.
Die Autorin hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, der das Lesen zu einem Vergnügen macht. Schnell war ich in die Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, Familie und Liebe gefangen.
Chloe ist eine sympathische Protagonistin und sie ein Stück weit zu begleiten und mit ihr Entscheidungen zu treffen, ihren Schmerz und ihre Freude zu erleben hat mich gefesselt und mir einige wirklich tolle Lesemomente geschenkt.
Auch hat es mir viel Spass gemacht die Charaktere aus "Der kleine Strickladen in den Highlands" wieder zu treffen und meine "Freundschaft" zu ihnen wieder aufzufrischen.
Eine tolle Geschichte, die mir nicht nur die ein oder andere Träne entlockt hat, sondern mir auch das Herz erwärmen konnte.
Das Cover ist passend zum Buch und zur Jahreszeit gewählt. Es zeigt, das den Leser eine gemütliche und ( Herz- ) erwärmende Geschichte erwartet.
wieder einmal hat es Susanne Oswald geschafft, einen Roman zu schreiben, der ans Herz geht und doch nicht kitschig ist. Dieses Mal begleiten wir Chloe durch das Auf und Ab ihrer Entscheidungsfindung: Kräuter und Tee am Loch Lomond mit guten Freunden und einem behaglichen Strickladen gleich um die Ecke, oder doch lieber Glasgow mit der Liebe ihres Lebens und ihrem ausfüllenden Job als Psychologin? Natur oder Großstadt? Die Entscheidung ist alles andere als leicht, doch dann hilft (mal wieder) das Schicksal: Ihr Großvater liegt im Sterben und obwohl sie seit vielen Jahren keinen Kontakt hatten, erfüllt sie seinen letzten Wunsch und reist nach Wales zu ihm und ihrer Großmutter. Kurz darauf entschläft der alte Herr und Chloe kommt erst jetzt, während sie ihrer Großmutter in dieser schweren Zeit zur Seite steht, dazu, ihn ein wenig kennenzulernen. Und sie hat viel von ihm, unter anderem die Liebe zu Kräutern. Und im Endeffekt hat sie es ihm zu verdanken, dass in ihrem Leben gleich mehrere folgenschwere Entscheidungen getroffen werden, die Chloes Leben von Grund auf auf den Kopf stellen und es ungemein bereichern.
Was hat dieses Buch mit mir gemacht? Zweierlei: Ich habe wieder zu meinen Stricknadeln gegriffen und ich habe Pläne für meinen eigenen Garten, die alt sind und jetzt endlich in Angriff genommen werden. Ja, Kräuter und Wildpflanzen sollen hier einziehen und so Mutter Natur ein wenig unter die Arme greifen. Manchmal braucht es einfach ein wenig Romance aufm Nachttisch, um im realen Leben auf die richtige Spur zu kommen.
Es gibt ein Wiedersehen mit den liebevollen Bewohnern am Loch Lomond. Im Zentrum der Handlung steht diesmal Chloe, die bereits im Vorgängerroman als sympathischer und liebevoller Mensch in Erscheinung tritt. Eigentlich fühlt sich Chloe in ihrem Kräuterhäuschen am schottischen Loch Lomond pudelwohl, doch das ständige Pendeln nach Glasgow für Job und Freund zehrt zunehmend an den Nerven. Schon bald muss Chloe für sich herausfinden, wie sie ihr Leben gestalten will, um wirklich glücklich zu werden. Autorin Susanne Oswald kreiert erneut einen Sehnsuchtsort, an dem die wunderbaren Menschen dank eines tollen Zusammenhaltes so einige Hürden zu überwinden vermögen. Die Leser*innen erfahren vom schwierigen Verhältnis Chloes zu ihren Großeltern. Dennoch zögert sie keine Sekunde, nach Wales zu reisen um ihren im Sterben liegenden Großvater noch einmal zu sehen und ihrer Großmutter beizustehen. Die letzten Stunden im Leben von Chloes Großvater werden dabei so gefühlvoll und emotional geschildert, dass durchaus Tränen flossen. Die Figuren, die Handlung, der Schauplatz … das alles wird so lebendig, dass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen konnte. Eine Lektüre zum Lachen, zum Weinen, zum Schmachten.
Wenn man das Buch mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es "langatmig". Die Charaktere wurden allesamt mit Liebe gestaltet und die Autorin hat versucht den Leser mit vielen landschaftlichen und emotionalen Details an die Geschichte zu binden. Das Ende der Geschichte ist zumindest ab der Hälfte des Buches teilweise sehr vorhersehbar. Ziel des Buches war es vermutlich eine Geschichte rund um die Hauptfigur zu schaffen, als Leser bekommt man aber dennoch den Eindruck, dass es sich um mehrere Pfade handelt die schlussendlich einfach alle irgendwie miteinander verknüpft wurden. Im Großen und Ganzen war es eine nette Geschichte, aber sehr langatmig und übertrieben.
Dieser Band hat mir etwas besser gefallen als der erste, da es dieses Mal kein Liebesdrama gab. Ich mochte Chloes Geschichte und den liebevollen Zusammenhalt der Gemeinschaft. Stellenweise war es aber auch extrem unrealistisch, kitschig und das Ende war von Anfang an vorhersehbar, trotzdem habe ich jetzt große Lust auf den nächsten Teil.
Ich habe nach Buch 2 dieser Reihe nur eine Frage: Wie viele Großmütter, zu denen man keinen Kontakt hatte, die einem dann aber spontan ihr Vermögen überlassen, gibt es bitte in Schottland? 🙄
"Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands" von Susanne Oswald ist der zweite Teil der Reihe "Der kleine Strickladen" rund um Maighread und ihrer Hingabe zum Stricken. Es war wieder einmal ein wirklich netter kleiner, leichter Roman für Zwischendurch und von diesen guten "Palette Cleansern" kann ich persönlich wirklich nie genug haben.
Das Buch führt uns erneut in die charmante Welt rund um Loch Lomond. Diesmal steht Chloe im Mittelpunkt, die eine große Leidenschaft für Kräuter und Teemischungen hat und daher einen kleinen Kräuterladen betreibt. Doch auch als Psychologin pendelt sie regelmäßig nach Glasgow, wo sie in einem Frauenhaus arbeitet. Ihre Beziehung zu ihrem Freund Scott leidet unter der Distanz, und auch die Nachricht vom Tod ihres Großvaters bringt Chloe ins Wanken.
Der Roman ist kurz und knackig, und der Schreibstil der Autorin trägt maßgeblich dazu bei, dass sich das Buch locker und unterhaltsam lesen lässt. Mit einer einfachen, aber humorvollen Sprache wird die Geschichte erzählt, und man taucht schnell in Chloes Welt ein. Für mich war es ein echter Palette Cleanser zwischendurch – ein Wohlfühlbuch, das mich in seiner angenehmen Leichtigkeit abgeholt hat.
Besonders gut gefallen hat mir der emotionale Part, wie Chloe durch ein Kräuterbuch ihrem Großvater näherkommt und eine starke Bindung zu ihrer Großmutter aufbaut, obwohl sie nie eine enge Beziehung zu ihnen hatte. Diese tiefe menschliche Verbindung und das Loslassen von vergangenen Konflikten haben den Roman für mich besonders berührend gemacht.
Die Liebesgeschichte zwischen Chloe und Scott hat für mich jedoch nicht so richtig funktioniert. Die Chemie zwischen den beiden war kaum spürbar, und es fiel mir schwer, ihre Beziehung nachzuvollziehen. Sie wirkte für mich eher wie ein Nebenschauplatz.
FAZIT: "Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands" ist ein schöner, kuschliger Wohlfühl-Roman in tollem Setting und natürlich wieder mit extra Strickanleitungen zum selbst kreativ werden.
* Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar von Harper Collins zu Verfügung gestellt bekommen.
Eine richtig schöne Wohlfühlgeschichte. Wie auch schon beim ersten Band hat man das Verlangen zu stricken oder kreativ zu werden, jedenfalls war es bei mir so.