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Brennpunkt Hongkong: warum sich in China die Zukunft der freien Welt entscheidet

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Sollte es uns Hoffnung machen, dass die Menschen in Hongkong für die Demokratie ihr Leben aufs Spiel setzen? Oder wird dort der globale Sieg der Autokratie besiegelt? Egal ob in Amerika, Europa oder Asien: Überall auf der Welt erleben wir den Aufstieg von rechtem Populismus und autokratischen Systemen. Die Zukunft der Demokratie steht auf dem Spiel. Nirgendwo wird dies so deutlich wie in Hongkong. Wie verhält sich der Westen dazu? Stehen wir den Menschen bei? Oder knicken wir ein vor der wirtschaftlichen Macht Chinas? Alexander Görlach kennt die Situation in Hongkong wie kaum ein anderer. Für ihn ist klar: Viele schauen mit Bewunderung auf die Prosperität Chinas und die vermeintlich schnelle Umsetzung von Entscheidungen. Doch in Hongkong wird deutlich, was ein Flirt mit autokratischen Staaten in Zukunft auch für uns bedeuten kann.

176 pages, Hardcover

Published September 2, 2020

9 people want to read

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Alexander Görlach

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Profile Image for Maike.
170 reviews
November 28, 2020
Schwach.
Ich habe dieses Buch gelesen, um mehr Einsichten in das Geschehen in und um Hongkong zu erhalten, um konkrete Fakten und Überlegungen, wo diese hinführen könnten zu bekommen. Das kann man allerdings nicht erwarten.

Vielleicht hätte ich das Buch gar nicht in die Hand genommen, wenn ich vorher mehr über den Autor nachgelesen hätte, vielleicht ist das ja meine Schuld. Über den Autorentext in der Klappe finden wir einen "senior fellow at the Carnegie Council for Ethics in International Affairs". Worüber ich viel lieber informiert worden wäre, sind seine Besuche in Priesterseminaren, sein Abschluss in (römisch-katholischer) Theologie und seine (ehemalige) Mitgliedschaft in der CDU (jetzt FDP). Ja, er hat in Harvard gelehrt, aber etwa nicht in Ethik oder Philosophie, sondern in der Divinity School (der theologischen Fakultät).
In einem Buch, das von der Meinung und Position des Verfassers abhängt, sind all das wichtige Punkte, die im Text den Ton angeben.
Hinzu würde ich gerne wissen, wer der Überzeugung war, Herr Görlach sei ein geeigneter 'Experte' zum Thema Hongkong, Taiwan und China. Reicht es jetzt schon aus, für ein Semester in den jeweiligen Orten Gastforscher zu sein, um Experte zu sein? Bei meiner Suche nach den Kredenzien des Autors ist jedenfalls nicht weiteres hervorgekommen. Ich hätte meine Zeit nicht diesem Buch gewidmet, wäre mir klar gewesen, dass der Verfasser weder über längere Zeit in einem der Gebiete gelebt hat, noch irgendwas in die Richtung studierte.

Kurz zum tatsächlichen Inhalt:
Wer regelmäßig Zeitung liest oder allgemeines Interesse in dieser Region Asiens hat, wäre wohl auch fähig gewesen, dieses Buch zu schreiben. Nichts darin ist faktisch falsch oder verherrlichend, aber mehr als die Basis kann man nicht erwarten. Ich würde dieses Buch Neueinsteigern empfehlen, die einen kurzen Umriss der aktuellen Lage brauchen, und wie es dazu kam. Das einzig wirklich interessante für mich waren die Überlegungen zur Zentrum-Peripherie-Theorie.

Zu zwei Textstellen:
1. "In China leben Christen, drangsaliert von der atheistischen KP, die das Menschenrecht auf Religionsfreiheit nicht anerkennt. [...] Das Gleiche gilt für die demokratische Idee. [...] Die Menschen in Hongkong und auf Taiwan sind keine Christen, aber Demokraten. [...]"
Dies ist faktisch falsch und scheint mir noch dazu ignorant. 10 Seiten zuvor erwähnt der Autor den bekannten Aktivisten Joshua Wong, bekennender evangelisch-lutherischer Christ, noch dazu benannt nach dem Biblischen Joshua (dt. Josua). Vielleicht erkennt der Verfasser ja nur klassisch römisch-katholische Christen, jedenfalls ist diese Aussage grundlegend falsch.

2. "Wenn es um Werte und Ethik geht, haben wir die Möglichkeit, objektiv zu sprechen und nicht subjektiv."
Mit "wir" sind - glaube ich - Demokraten gemeint, wobei das aus dem Text nicht klar erschließbar ist. Er könnte auch "wir Europäer" oder "wir Christen" meinen. Hauptkritik an diesem Satz ist für mich jedoch die Überhöhung zu behaupten, dass irgendjemand eine objektive Ethik haben könnte, dazu würde ich allzugern die Kommentare einiger Philosophen hören.
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