Wenn die Funken sprühen und die Fetzen fliegen. Eine Romance zum Verlieben!
Everly und David waren das perfekte Paar – bis sich David plötzlich von ihr trennte. Jetzt braucht Everly dringend einen neuen Mitbewohner und einen Job, aber die Stelle im Beach-Café hat einen riesigen Haken: Weston – ihren arroganten und furchtbar unsympathischen ehemaligen Mitschüler, dem Everly aber auch den aufregendsten Kuss ihres Lebens verdankt. Für Weston ist Liebe ein Luftschloss, in dem Menschen wie Everly und David verrotten, anstatt das Leben in vollen Zügen zu genießen. Bis er aus seiner Wohnung geworfen wird, und ausgerechnet Everly ihm anbietet, bei ihr einzuziehen …
Leonie Lastella wurde am 4. Februar 1981 in Lübeck geboren und wuchs in einem kleinen Dorf nordwestlich von Hamburg auf, was sie zu einem echten Nordlicht macht. Noch heute lebt sie dort mit ihrer Familie in einer Reetdachkate inmitten von Büchern. Seit 2017 widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben und veröffentlichte diverse Romane und Kurzgeschichten unter anderem im Fischer Verlag, dem Diana Verlag und bei Dtv. Sie wurde unter anderem von der deutschsprachigen Liebesroman-Vereinigung Delia und der Krimi-Nordica für ihre Werke ausgezeichnet. Autorin sein bedeutet für sie, viele Leben statt nur eines einzigen zu führen und die Leser mit ihren Worten zu berühren.
Spannend, elektrisierend und berührend! Die Geschichte von Eve und Wes ging mir einfach nur ans Herz und Leonie Lastella hat es geschafft mich mit ihrem Schreibstil wirklich überzeugen!
Nachdem Leonie Lastellas Romandebüt "Das Licht von tausend Sternen" eine DIESER Geschichten war - die, die dich beim Lesen alles vergessen lassen, die du in Gedanken den ganzen Tag mit dir herumträgst und in deine Träume mitnimmst; die, die voller bittersüßer Momente von der ganz undefinierbaren Sorte sind, bei denen du dich nicht genau entscheiden kannst, ob du vom Glück überwältigt oder von der Traurigkeit gerührt sein sollst; genau DIESE Art von Geschichte - und mich im März zu einem absoluten Fan gemacht hat, stand es nicht zur Debatte, dass ich auch ihren zweiten Roman "Wenn Liebe eine Farbe hätte" lesen muss. Und - oh Wunder -, auch diese Geschichte entpuppte sich als zuckersüßer Glücksgriff, auch wenn mich die Story von Everly und Weston nicht ganz so mitreißen konnte wie die von Harper und Ashton.
Weston: "Hass ist im Prinzip das Gleiche wie Liebe. Beide Gefühle sind mächtig, verschlingend. Nicht mein Ding.“
Mit der Gestaltung hat der dtv Verlag mal wieder einen Volltreffer gelandet. Wieder besonders an der Machart ist, dass der Einband aus bedruckter, weicher Pappe besteht und der Titel in silberner Prägung wie eines dieser Metallic-Kratzbilder wirkt, die ich vor einigen Jahren geliebt habe. Statt eines einfachen, schwarzen Hintergrunds wie bei Lastellas Erstling, umfasst hier ein an einen Abendhimmel erinnernden Farbverlauf den schwarzen Fleck, der den Titel umgibt. Warum der Roman ausgerechnet den kunstvollen Titel "Wenn Liebe eine Farbe hätte" trägt, wird erst mit der Zeit klar, entfaltet dann aber nachträglich seine Wirkung. Auf 400 Seiten erzählen Everly und Weston abwechselnd in 61 kurzen Kapiteln ihre Geschichte, die an sich nicht besonders aufregend, neu oder glamourös daherkommt, aber schon nach wenigen Seiten ihre leise, echte Magie entfaltet.
Erster Satz: "Der Geruch nach Alkohol und feiernden Menschen durchdringt die Luft auf Miles´ Party."
Denn Leonie Lastella schreibt hier wieder sehr lebensnah über Themen, die junge Menschen beschäftigen, über Protagonisten, die es wirklich geben könnte und Gefühle, die wir wohl alle kennen. Anstrengendes Studium, schwieriger WG-Alltag, verkorkstes Familienleben, vertrackte Freundschaften, Hetzen zum Nebenjob und unerfüllte Träume sind nur einige der Probleme, mit denen Everly und Weston sich herumschlagen müssen und so ist es nicht verwunderlich, dass die Stimmungsskala eher dunkler gefärbt ist und ich diese Geschichte nicht unbedingt als Wohlfühlroman bezeichnen würde. Auch die Themen Verantwortung, Verlust, Zukunftsangst, Kunst und Selbstverwirklichung halten hier Einzug und werden stimmig zu einer berührenden, echten Geschichte verarbeitet. Und was sorgt mitten in all dem Wahnsinn dafür, dass Everly und Weston nicht die Hoffnung verlieren, weiterkämpfen und ihre Welt bunter wird? Die große Liebe...
Weston:"Everly und du, ihr passt gut zusammen." Olivia wirkte zufrieden. "Sie braucht jemanden, der sie aus ihrem Schneckenhaus holte, und du..." Sie sieht mich lächelnd an. "Du brauchst definitiv einen Anker." Doch Anker haben die Angewohnheit einen in die Tiefe zu reißen...."
Anders als im typischen New-Adult-Roman geht es hier mal nicht nur um heiße Leidenschaft und anziehende Protagonisten mit sexualisierten Gedanken und großem Lebenstraumata, sondern um zwei Protagonisten die einfach unfassbar süß zusammen passen, auch wenn ihre Welten scheinbar nicht kompatibel sind. Während Everly neben ihrem Medizinstudium durch zwei Nebenjobs hetzt, sich um den Gesundheitszustand ihrer Großmutter sorgt, bei der sie aufgewachsen ist und ihr Leben in trockenen Tüchern scheint, bewegt sich Westons Leben, der als Schulabbrecher ein kleines Diner betreibt, in eine ganz andere Richtung. Als sie durch eine Reihe an Zufällen (oder eher durch sorgfältige Kuppelarbeit von Großmutter Olivia) aufeinandertreffen, um Geld zu sparen zusammenziehen und dadurch gezwungen sind, die Welt des jeweils anderen besser kennenzulernen, merken sie jedoch, dass sie nicht ganz so verschieden sind und sich gegenseitig Halt geben können. Auch wenn ich zwischen den beiden keine große Chemie gespürt habe, hat mir sehr gut gefallen, dass die Autorin ein behutsames und wohlüberlegtes Tempo vorlegt: hier geht es nicht zu schnell, nicht zu langsam, nichts ist unrealistisch, weit hergeholt oder langweilig. Zwar gibt es auch hier einige Missverständnisse, Geheimnisse und das Leben, das sich zwischen die beiden zu drängen versucht, Leonie Lastella kommt aber ohne Klischees, überzogene Dramen oder andere unerfreuliche Stilmittel des Durchschnitts-Liebesromans aus. Dazu kommt, dass der nervige, unvermeidbare Prä-Happy-End-Breakdown hier endlich mal gut konstruiert und aus der Story nachvollziehbar entwickelt wurde.
Weston: "Wenn ich sie berühre, ist das wie ein Beben. Keines, das Katastrophen verursacht, sondern ein gutes. Wenn sie nicht da ist, schlägt mein Herz zu langsam und findet den richtigen Takt erst, sobald sie auftaucht. Ich brauche sie, damit mein Körper funktioniert. So einfach ist das. So biologisch. So eine verfluchte Scheiße."
Auch Leonie Lastellas atmosphärischer Schreibstil, der es ähnlich dessen der "Queen-of-Hearts" (Colleen Hoover) schafft, sämtliche Gefühle mit wenigen Worten und ohne geschwollene Metaphern oder Ausschweifungen auszudrücken und - noch viel wichtiger - lebensecht an den Leser weiter zu transportieren, präsentiert die Geschichte im besten Licht. So wird die recht vorhersehbare Handlung, die durch die beiden ehrlichen Ich-Erzähler keine Geheimnisse, überraschende Lebensumstände oder verborgene Gefühle der beiden Figuren zu bieten hat, trotzdem zu keinem Zeitpunkt langweilig. Dennoch (und hier kommt das große ABER ins Spiel, das dafür gesorgt hat, dass "Wenn Liebe eine Farbe hätte", mich nicht so sehr überzeugen konnte, wie Lastellas Vorgänger) haben mir hier die geballten Emotionen gefehlt, die "Das Licht von tausend Sternen" so mitreißend gemacht hat, der besondere Funke, der auch weit nach dem Beenden der Geschichte das Vergessen unmöglich machte und die außergewöhnliche Grundidee, die einen bleibenden Eindruck hinterließ. Versteht mich nicht falsch, ich mochte die Geschichte wirklich sehr, sie hatte nur einfach nicht genügend Pepp, um ein richtiges Herzensbuch zu werden.
Everly: "Wir sprechen vielleicht nicht immer dieselbe Sprache, unsere Körper hingegen schon. Und das ist eine vollkommen neue Erfahrung für mich. Es passiert einfach. Ich lasse mich fallen. Ich falle. Und Wes fängt mich mit jeder Berührung, jedem Kuss auf."
Das lag auch ein wenig an den Protagonisten. Everly blieb mir ein wenig zu blass. Zwar ist sie sensibel, einfühlsam, schlau und ... nett, was aber im Endeffekt darauf hinausläuft, dass sie einiges mit sich machen lässt. Egal ob Weston, ihre beste Freundin Jules, oder ihre geliebte Großmutter Olivia - neben den starken, polarisierenden und auch mal ambivalenten Persönlichkeiten wirkte sie ein wenig fade und lässt eine klare eigene Stimme vermissen. Weston hat mir da schon besser gefallen was seine persönlichen Konflikte anbelangt (zum Beispiel sein Problem mit seinem Vater oder auch seine Verarbeitung in Form von Kunst) geht aber alles ein wenig schnell und bleibt oberflächlich, da der Hauptfokus der Geschichte an einer anderen Stelle liegt. Auch das ist Meckern auf hohem Niveau und im Grunde mochte ich beide sehr. Wohin ihr Weg am Ende nun genau führt und wie sie ihre Probleme vollends lösen wollen, wird am Schluss natürlich nicht komplett geklärt - das wäre ja auch viel zu unrealistisch. Dadurch dass einiges offengelassen wird, macht die Autorin deutlich, dass es sich hier nicht um ein Ende, sondern erst um einen Anfang handelt. Dass ich diesem wieder beiwohnen durfte hat mich sehr gefreut - das wird auf keinen Fall mein letztes Buch von der Autorin gewesen sein... ;-)
Fazit:
Auch "Wenn Liebe eine Farbe hätte" entpuppt sich als zuckersüßer Glücksgriff, auch wenn mich die Story von Everly und Weston nicht ganz so mitreißen konnte wie Leonie Lastellas Vorgänger. Dafür blieben mir die Protagonisten zu blass und es fehlte der gewisse Funke, der diese Geschichte zusammen mit dem atmosphärischen Schreibstil der Autorin, der authentischen Romanze und den lebensnahen Themen zu einem Herzensbuch gemacht hätte.
Meine Gefühle waren während des Lesens sehr gemischt - und sind es noch. Auf der einen Seite mochte ich Wes sehr. Er macht bei Weitem nicht alles richtig und leistet sich sogar eine ziemlich krasse Sache, ist aber im Grunde ein wirklich toller Kerl. Ich mochte seine Kapitel, die sich mit Eves Sicht abwechseln, am liebsten. Er macht auch eine große Entwicklung durch, was immer toll ist. Eve hingegen lässt viel durchgehen, ist nett, sympathisch, aber irgendwie ist der Funke nicht übergesprungen. Auch ihre Entwicklung ist eher mäßig. Da hatte ich mir mehr erhofft. Wenn wir schon mal bei den Figuren sind: Olivia mochte ich sehr. Ganz im Gegensatz zu Jules. Jules geht wirklich gar nicht. Kein Stück. Sie war absolut mein rotes Tuch in dieser Geschichte und ich bin entsprechend auch nicht begeistert darüber, wie sich dann alles entwickelt hat. Ganz allgemein kam mir für die Komplexität der Probleme die Lösung vieler Dinge deutlich zu schnell und einfach daher.
Ich mochte den leichten Schreibstil der Autorin, er ist nicht außergewöhnlich, aber man kommt schnell voran und bleibt auch dran. ABER was zur Hölle ist hier bei der Korrektur passiert? Bzw. wieso ist so vieles nicht passiert? Es gibt Kommafehler, dass/das-Fehler, Rechtschreibfehler (fast statt fasst, auf statt aus...). Das stört den Lesefluss enorm und ist in der Häufung auch nicht wirklich akzeptabel.
Klappentext Wenn die Funken sprühen und die Fetzen fliegen. Eine Romance zum Verlieben!
Everly und David waren das perfekte Paar – bis sich David plötzlich von ihr trennte. Jetzt braucht Everly dringend einen neuen Mitbewohner und einen Job, aber die Stelle im Beach-Café hat einen riesigen Haken: Weston – ihren arroganten und furchtbar unsympathischen ehemaligen Mitschüler, dem Everly aber auch den aufregendsten Kuss ihres Lebens verdankt. Für Weston ist Liebe ein Luftschloss, in dem Menschen wie Everly und David verrotten, anstatt das Leben in vollen Zügen zu genießen. Bis er aus seiner Wohnung geworfen wird, und ausgerechnet Everly ihm anbietet, bei ihr einzuziehen …
Cover und Schreibstil Was für ein schönes und farblich so interessant gestaltes Cover. Es ist farblich sooo toll weil man erst mit Ende der Geschichte die komplette Bedeutung versteht. Der Schreibstil ist echt angenehm zu lesen und man kommt schnell in die Geschichte rein. Ich habe auch schon das Debüt von Leonie gelesen und geliebt.
Inhalt Es geht um Eve und Wes, die sich nicht wirklich mögen. Aber trotzdem nicht ohne einander können. Die Entwicklung zwischen den beiden ist echt schön ausgearbeiteten und man kommt beim Lesen kaum aus dem Schmunzeln heraus. Es ist eine Geschichte die aber auch zeigt wie das Leben ist, ohne Filter und meist auch ohne viel Tamtam. Es gibt zwar ein paar Entscheidungen, die ich nicht gut finde aber auch das gehört zum Leben. Wir müssen nicht alles gut heißen aber akzeptieren wenn ein Mensch etwas auf eine andere Art und Weise macht. Dieses Buch zeigt auch die schmerzhafte Seite des Lebens und das sie genauso zu uns gehört, und das es Menschen gibt die anders damit umgehen. Kurzum ein Buch welches mich beeindruckt und berührt hat.
Fazit Eine tolle Atmosphäre, tolle Charaktere und ich habe mein Herz an Olivia verloren. Eine absolute Kaufempfehlung für mich und ich danke Netgallery für das Rezi Exemplar. Das Detüb der Autorin hat mich etwas mehr aus den Schuhen gerissen aber auch hier hat sie ein Volltreffer gelandet.
Dieses Buch ist jetzt auch mal wieder ein bisschen länger auf meinem SUB gelegen, aber vor Kurzem haben Jessi und ich beschlossen es auch gemeinsam zu lesen. Es war stärker als das vorgehende Buch und habe mich hier auch immer auf den neusten Abschnitt gefreut. Gestern beim vorletzten Abschnitt musste ich mich zusammenreißen um es nicht gleich fertigzulesen, da mich dieser Abschnitt wirklich echt fertig gemacht hat. Es war eine wundervolle, aber gleichzeitig emotionale Geschichte. Die Charaktere waren wieder total liebenswert und ich habe den Perspektivenwechsel der beiden wirklich genossen. 4,5 Sterne
3,5⭐️ Eine schöne Liebesgeschichte mit ernsten Themen. Allerdings konnte ich die Chemie der Protagonisten nicht ganz nachvollziehen. Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und ich habe das Buch in einem Rutsch beendet.
Nachdem mich »Das Licht von tausend Sternen« von Leonie Lastella positiv überraschen konnte, muss ich unbedingt weitere Bücher der Autorin lesen.
Leider konnte mich dieses Buch jedoch nicht von sich überzeugen, da mich hier vieles sehr gestört hatte.
Angefangen beim Plot, welcher ziemlich vorhersehbar und leider auch langweilig war. Wir verfolgen hier die Geschichte von Eve, die sich gerade frisch von ihrem Ex getrennt hat und aktuell einen WG-Bewohner sucht. Wes (der reiche "Bad Boy", der "keinen Platz für Liebe" in seinem Leben hat, weil er Angst hat, wie sein Vater zu werden) sucht zufällig eine Wohnung. (Man kann sich ja denken, wie die Geschichte an dieser Stelle weitergeht.. 🙄)
Eve und Wes waren mir beide ziemlich egal gewesen und auch deren Liebesgeschichte konnte mich emotional gar nicht berühren.
Die "beste Freundin" von Eve war mitunter das größte Problem in diesem Buch. Eine falsche Schlange und toxisch bis zum geht nicht mehr. Sobald man nicht nach ihrer Pfeife tanzt, fängt sie sich an zu beschweren. An einer Stelle plaudert sie sogar Eves Geheimnis aus und was dabei viel schlimmer ist, sie beschuldigt Eve sogar noch, dass sie selbst Schuld an ihrer fast-Vergewaltigung war 😑 und das alles nur weil sie sauer ist, weil Wes Eve's neuer Mitbewohner ist. Die Freundin hatte nämlich Mal vor Jahren ein Date mit Wes. Ein(!) Date – wie kann man deshalb nur so eifersüchtig sein und deshalb seiner besten Freundin sowas antun? Vor allem lief da zu diesem Zeitpunkt nichtmal etwas zwischen Eve und Wes? Einfach nur krank.
Ich kann zu diesem Buch wirklich nichts positives sagen, selbst die "emotionalen" Momente konnten mich nicht überzeugen. Am Ende erhält man dann natürlich ein typisches Happy End und die Versöhnung mir der besten Freundin, was ich so gar nicht nachvollziehen konnte. Red Flags werden hier wohl durchgehend ignoriert 🚩
„Wenn Liebe eine Farbe wäre“ von Leonie Lastella Darum geht es: Everly und David waren das perfekte Paar – bis sich David plötzlich von ihr trennte. Jetzt braucht Everly dringend einen neuen Mittbewohner und einen Job, aber die Stelle im Beach-Café hat einen riesigen Haken: Weston – ihren arroganten und furchtbar unsympathischen ehemaligen Mitschüler, dem Everly aber auch den aufregendsten Kuss ihres Lebens verdankt. Für Weston ist Liebe ein Luftschloss, in dem Menschen wie Everly und David verrotten, anstatt das Leben in vollen Zügen zu genießen. Bis er aus seiner Wohnung geworfen wird, und ausgerechnet Everly ihm anbietet, bei ihr einzuziehen … Manchmal lohnt es sich hinter die Fassade eines Menschen zu schauen. Man wird überrascht, wie so manche Person wirklich ist. Weston wirkt auf dem ersten Blick arrogant, verwöhnt und zu keiner Beziehung fähig. Eine Affäre reiht sich an die nächste. Aber hinter der Fassade entdeckt man einen netten jungen Mann, der sich um seine Mitmenschen kümmert. Everly wird von ihrem langjährigen Freund verlassen, als es ernster wird. Da erst da wird ihr klar, dass sie nur noch aus Gewohnheit mit ihm zusammen war. Liebe empfand sie nicht mehr. Und dann treffen beide auf einander – zunächst können sie sich nicht ausstehen, doch dann lernen sie sich besser kennen und verstehen, warum sie so sind wie sie sind. Eine Geschichte mit toller Botschaft: Vorurteile niemanden, ohne in wirklich zu kennen.
Von Leonie Lastella hatte ich im vergangenen Frühjahr „Das Licht von tausend Sternen“ gelesen und da ich von dem Buch hellauf begeistert war, war ich augenblicklich Feuer und Flamme, als ich von ihrem neuen Roman aus dem dtv Verlag hörte. Allein schon der Titel hatte ich mich sofort. „Wenn Liebe eine Farbe hätte“ - klingt das nicht bezaubernd? Und das Cover erst! Es ist natürlich immer Geschmackssache, ich jedenfalls finde es wunderhübsch. In meinen Augen ist es ein echter Eyecatcher. Da mich auch der Klappentext umgehend überzeugen konnte, zögerte ich keine Sekunde lang und ließ das neue Buch von Leonie Lastella nur zu gerne bei mir einziehen.
Everly und David waren jahrelang ein glückliches Paar. Doch dann trennt sich David plötzlich von ihr. Every muss sich nun schleunigst auf die Suche nach einem Job und einem neuen Mitbewohner machen, damit sie sich ihre Wohnung weiterhin finanzieren kann. Die Stelle im Wipe Out, einem Beach-Café, scheint ihr perfekt zu sein – wäre da nur nicht dieses großes Aber in Form von Weston. Weston ist ein ehemaliger Mitschüler von Everly und in ihren Augen ein richtiger Mistkerl. Ein Mistkerl, dem sie den besten Kuss ihres Lebens zu verdanken hat. Obwohl die Situation zwischen den beiden nicht gerade einfach ist, nimmt Everly den Job im Wipe Out an. Als Weston kurz darauf auf der Suche nach einer neuen Bleibe ist, ist es tatsächlich ausgerechnet sie, Everly, die ihm das leere Zimmer in ihrer Wohnung anbietet.
Dies war mein zweites Werk aus der Feder von Leonie Lastella und was soll ich sagen – auch mit diesem konnte sie mich von Anfang bis Ende vollkommen verzaubern. Mir persönlich hat ihr neues Buch sogar noch ein kleines bisschen besser gefallen als „Das Licht von tausend Sternen“. Leonie Lastella ist mit „Wenn Liebe eine Farbe hätte“ eine weitere, umwerfend tolle Liebesgeschichte gelungen, welche uns Leser auf die reinste emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle mitnimmt und durchgehend mitreißt und fesselt.
Wovon ich euch erneut endlos etwas vorschwärmen könnte, ist der Schreibstil von Leonie Lastella. Er ist gefühlvoll, bildhaft und so schön locker, leicht und humorvoll. Für mich hat er sich abermals einfach nur fantastisch lesen lassen. Da zudem die Kapitel angenehm kurz sind und die Handlung unheimlich packend erzählt wird, bin ich beim Lesen nur noch so durch die Seiten geflogen und habe das Buch für meinen Geschmack viel zu schnell wieder beendet.
Auch mit dem Charakteren konnte mich Leonie Lastella vollends überzeugen. Unsere zwei Hauptprotagonisten Everly und Weston habe ich ganz besonders fest in mein Herz geschlossen. Die Geschichte wird abwechselnd von den beiden erzählt, jeweils in der Ich-Perspektive, und wer meinen Lesegeschmack ein wenig kennt, der wird wissen, dass ich total auf Sichtwechsel in Büchern stehe. Ich habe mich riesig darüber gefreut, dass Leonie Lastella erneut diese Erzählform gewählt hat. :) Everly war mir auf Anhieb sympathisch. Sie ist herzlich, schlau und stark und einfach so jemand, den man sofort gernhaben muss. Ich bin mir sehr sicher, dass ich mich im Real Life fabelhaft mit ihr verstehen würde. Da durch Everlys Vorurteile bezüglich Wes anfangs kein gutes Licht auf ihn geworfen wird, mochte ich Wes zu Beginn nicht so gerne. Auf mich hat er zunächst einen etwas arroganten und sehr distanzierten Eindruck gemacht. Es zeigt sich jedoch sehr schnell, dass David in Wahrheit ein super lieber Kerl ist, der wie Everly schon so einiges durchmachen musste und momentan kein einfaches Leben führt. Everly und Wes – beide haben sie ihre Päckchen zu tragen, beide sind sie zwei ganz wundervolle und authentische Charaktere, die eine eindrucksvolle Entwicklung durchmachen und in die man sich dank der einfühlsamen Erzählweise spielend leicht hineinversetzen kann. Mir jedenfalls ist letzteres mühelos geglückt. Ich habe mit den beiden mitfiebert, mitgelitten und mitgelacht und hätte liebend gerne noch viel mehr Zeit mit ihnen verbracht.
Die Nebenfiguren wurden ebenfalls allesamt erstklassig ausgearbeitet und tragen mit ihren verschiedenen Eigenarten dazu bei, dass man unvergessliche Lesestunden mit dem Buch verbringt. Vor allem Everlys Großmutter Olivia, ihre Nana, fand ich großartig. Nana hat mir so einige Gründe zum Schmunzeln geliefert und die innige Bindung, die sie zu ihrer Enkelin hat, hat mir so richtig das Herz erwärmt.
Was die Handlung angeht, habe ich euch ja bereits erzählt, dass sie mich von der ersten Seite an in ihren Bann ziehen und nicht mehr loslassen konnte. Die Geschichte, die Leonie Lastella in „Wenn Liebe eine Farbe hätte“ aufs Papier gebracht hat, enthält einfach den perfekten Mix aus Tiefe, Gefühl und Romantik und ist herzzerreißend und unterhaltsam zugleich. Sie handelt unter anderem von Liebe, Freundschaft, Familie, Verlust und Vertrauen und wirkt so herrlich echt und lebensnah. Auf mich jedenfalls hat die Story absolut glaubhaft gewirkt. Die Romanze ist zutiefst berührend und süß und kommt ganz ohne Kitsch und Drama aus. Die ernsthaften Themen fügen sich hervorragend in die Handlung ein und stimmen einen sehr nachdenklich, sie lassen die Handlung aber niemals zu schwer werden. Dank der humorvollen Szenen und amüsanten Schlagabtäusche wird die Story wunderbar aufgelockert, sodass man beim Lesen öfters breit am Schmunzeln und Grinsen ist. Also für mich war hier einfach alles rundum stimmig. Ich liebe dieses Buch und kann nur sagen: Unbedingt lesen! Glaubt mir, es lohnt sich.
Fazit: Eine wunderschöne Liebesgeschichte voller Herzschmerz, Humor und Emotionen! Auf mein zweites Werk von Leonie Lastella habe ich eindeutig zurecht so sehr gefreut – mir hat „Wenn Liebe eine Farbe hätte“ unglaublich gut gefallen. Die Geschichte ist herzergreifend, tiefgründig, ernsthaft und witzig – alles zugleich. Sie ist so bunt und zauberhaft wie die Liebe und das Leben und steckt voller wichtiger Botschaften. Ein wirklich ganz tolles Buch, das mich berührt und von der ersten bis zur letzten Seite mitgerissen hat. Ich bin begeistert und freue mich schon sehr die weiteren Bücher von Leonie Lastella. „Wenn Liebe eine Farbe hätte“ erhält von mir eine große Leseempfehlung und sehr gerne volle 5 von 5 Sternen!
MEINE MEINUNG Ich habe das Buch vor einigen Monaten geschenkt bekommen und habe erst einmal relativ lange auf meinen SuB verbannt, bis es mir neulich auf Instagram wieder angezeigt wurde und mein Interesse neu geweckt wurde. Das Cover mag ich ganz gerne und der Titel klingt auf jeden Fall schonmal wunderschön.
Als David sich von Everly trennt, ändert sich ihr Leben schlagartig und sie ist entschlossen, an ihrem Leben etwas zu verändern. So beginnt sie einen neuen Job und macht sich auf die Suche nach einem neuen Mitbewohner, damit sie die Miete nicht alleine stemmen muss. Einen Job findet sie schnell, doch ist leider ist ausgerechnet Weston, ein alter Miterschüler, der schrecklich arrogant und eingebildet ist, ihr Vorgesetzter. Doch als er aus seiner Wohnung geworfen wird, kann Everly nicht anders und schlägt ihm vor, bei ihr einziehen...
Everly ist eine sehr schöne Protagonistin, die mich gleich mit ihrer sympathischen und starken Art begeistern konnte. Sie hatte leider nicht immer ein perfektes Leben, aber sie macht das beste draus und gibt auch nicht so schnell auf. Sie sieht stets das Positive in ihren Mitmenschen und ist stets hilfsbereit. Ich habe ihren Charakter und die Art, wie sie ihr Leben einfach selbst in die Hand nimmt, sehr geliebt.
Weston stellt sich zunächst als arroganter Mistkerl vor, doch sobald man ein wenig mehr über ihn und sein Leben erfährt, findet man ihn gar nicht mehr so schnell. Er hat ein paar Schicksalsschläge erlitten, versucht aber stets das perfekte Bild von ihm aufrecht zu erhalten. Nicht einmal seine besten Freunde wissen, wie es ihm wirklich geht und was er alles durchmachen musste. Doch er hat sein Herz am rechten Fleck und kümmert sich stets aufopferungsvoll und die Menschen, die er liebt.
Der Roman ist in der Ich-Form, wechselnd aus Everlys und Westons Perspektive geschrieben worden. Den Schreibstil habe ich schon nach wenigen Sätzen sehr gemocht. Die Autorin schreibt sehr flüssig und locker, sodass ich trotz einiger schwierigen Themen nur so durch die Seiten geflogen bin.
Was ich von der Handlung erwartet habe, kann ich gar nicht so recht sagen, aber definitiv nicht das, was ich jetzt bekommen habe.
Aber fangen wir von vorne an. Der Prolog spielt zu Everlys und Westons High School-Zeit und leitet somit die Geschichte zwischen den beiden ein. Danach geht es einige Jahre später weiter und wir erleben Everlys und Westons erstes Wieder-Aufeinandertreffen, woraufhin sich ihre Geschichte entwickelt. Der Start ist zunächst sehr ruhig. Wir werden an die Charaktere und ihre jeweiligen Situationen herangeführt und lernen alles zunächst sehr vorsichtig kennen.
Dann entsteht recht früh der erste Konflikt, da Everlys beste Freundin ganz und gar nicht von Weston begeistert wird - ein Konflikt, der uns das ganze Buch über begleiten wird. Ehrlich gesagt war mir dieses Thema auf Dauer ein wenig zu lang gezogen. Ich möchte hier nicht zu viel vorweg nehmen, aber wie gesagt nimmt es die ganze Zeit über immer wieder eine Rolle ein und es war mir ein wenig zu viel. Ich fand die Länge und Stärke dieses Konflikts einfach zu übertrieben.
Im wirklichen Vordergrund steht auf Dauer aber ein ganz anderes Thema, das ich hier nicht spoilern möchte, für das eine Trigger-Warnung aber vermutlich angemessen wäre. Es geht um Schicksalsschläge, die Everlys und Westons Leben beeinflussen und obwohl ich persönlich kein Problem mit dem Thema habe, kann ich mir vorstellen, dass einigen eine TW sehr geholfen hätte.
Aber das möchte ich gar nicht weiter ausführen, denn das Thema, sowie das langsame Antasten zwischen Everly und Weston haben mir wirklich sehr gut gefallen! Beides wird sehr langsam und ruhig aufgebaut, was ich immer sehr mag. Die beiden Protagonisten kommen sich in einem sehr angenehmen Tempo näher, während die Handlung sich um sie herum spinnt - hat mir sehr gut gefallen.
Besonders den Mittelteil des Buchs habe ich wirklich sehr geliebt und mit Freude verfolgt. Zum Ende hin gibt es ein, zwei Szenen die meiner Meinung nach ein wenig deplatziert wirkten und nicht wirklich gepasst haben.
Insgesamt kann ich aber sagen, dass das Buch deutlich tiefgründiger war, als ich zunächst vermutet hätte, was mir sehr gut gefallen hat. Besonders zum Schluss hat es mich auch wirklich berühren können, sodass ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten konnte.
FAZIT Insgesamt bin ich ein wenig hin und her gerissen. Ich habe zwar ein wenig Kritik an dem Buch, aber insgesamt hat es mir eigentlich ganz gut gefallen. Die Charaktere haben sich schnell in mein Herz geschlichen und die Geschichte hat mich emotional sehr berührt.
Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, er war locker und leicht, sodass man nur so durch die Seiten geflogen ist. Zudem war er auch sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die Autorin schreibt ehrlich, ohne irgendwelche Verzierungen und unglaublich gefühlvoll und herzergreifend.
Die Protagonistin Everly war mir schon von Anfang an sympathisch, denn sie war klug, stur und ein herzensguter Mensch, denn wenn sie liebte, dann bedingungslos und mit ganzem Herzen. Trotz den Schicksalschlägen, die sie erlitten hat, war sie stark und ließ sich von nichts unterkriegen. Weston war zu Anfang sehr distanziert, durch die ersten Kapitel und die vielen Vorurteile, die Everly ihm gegenüber hatte wurde ein schlechtes Bild auf ihn geworfen, doch je näher man ihn kennenlernte, desto sympathischer wurde er. Bis man sich dann schließlich genauso wie Everly in ihn verliebte. Er war entgegen den Vorurteilen loyal und liebevoll, denn er würde alles für die Menschen tun, die er liebt. Es war schön ihn auftauen zu sehen und seine Entwicklung mitzuverfolgen. Wie sagt man immer: hinter einer harten Schale steckt sich ein weicher Kern, bei ihm war genau das der Fall. Beide Protagonisten mussten sich ihren Herausforderungen stellen und wuchsen dadurch, demnach machten sie eine beeindruckende Charakterentwicklung durch. Olivia, Everlys Großmutter habe ich sofort in mein Herz geschlossen, sie ist eine bewundernswerte Person und hat immer einen passenden Spruch oder eine Weisheit parat. Sie verkörpert alles was man sich bei einer perfekten Großmutter nur wünschen kann. Jeder einzelne Charaktere wirkte greifbar und authentisch, ich habe sie alle einfach liebgewonnen.
Die Handlung konnte mich schon von der ersten Seite an fesseln und mitreißen. Die Geschichte wirkte echt und durch die vielen Themen, die hier behandelt wurden war sie auch vielschichtig und tiefgründig. Zudem wurde ihr dadurch eine hohe Emotionalität verliehen, denn die Themen waren wirklich berührend. Die Geschichte wurde dann durch humorvolle Dialoge und Neckereien zwischen den beiden aufgelockert. Die beiden waren einfach zuckersüß zusammen, sodass ich mit einem Dauergrinsen dasaß. Die Beziehung zwischen Eve und Wes hat sich in einem perfekten Tempo entwickelt, nicht zu schnell und auch nicht zu langsam. Es war gleichermaßen wunderschön und herzzerreißend, zu sehen wie sich die beiden annäherten und dann wieder voneinander distanzierten. Man konnte sich gut in sie hineinversetzen und hat dadurch mit ihnen gelitten und gefühlt. Es war die perfekte Mischung aus Gefühl, Romantik und Tiefgründigkeit. In dem Buch geht es nicht nur um Liebe, es geht um Familie und Freundschaft sowie um Vertrauen. Es beinhaltet so viele verborgene Botschaften, die einem im Kopf bleiben und nicht mehr loslassen. Ich habe bis zum Ende mit Everly und Wes mitgefiebert, denn dort spitzte sich die Handlung richtig zu. Für mich hätte die Geschichte noch ewig weitergehen können, umso trauriger war ich deshalb als ich das Buch beendet hatte.
Insgesamt kann ich sagen, dass das Buch mich wirklich begeistern konnte. Es zeigt wie bunt und wunderschön die Liebe sein kann. Eine wirklich berührende und gefühlvolle Liebesgeschichte, die mich fesseln, berühren und mitreißen konnte. Eine klare Leseempfehlung von mir, ich kann euch das Buch nur ans Herz legen. 5/5
Klappentext:
Everly und David waren das perfekte Paar – bis sich David plötzlich von ihr trennte. Jetzt braucht Everly dringend einen neuen Mitbewohner und einen Job, aber die Stelle im Beach-Café hat einen riesigen Haken: Weston – ihren arroganten und furchtbar unsympathischen ehemaligen Mitschüler, dem Everly aber auch den aufregendsten Kuss ihres Lebens verdankt. Für Weston ist Liebe ein Luftschloss, in dem Menschen wie Everly und David verrotten, anstatt das Leben in vollen Zügen zu genießen. Bis er aus seiner Wohnung geworfen wird, und ausgerechnet Everly ihm anbietet, bei ihr einzuziehen …
Einen sehr schöne und emotionale Geschichte. Es geht um Liebe, Verlust, Freundschaft, Familie und Tod, eben alles, was das Leben so mit sich bringt. Einzig die Reaktionen der Freundin von Eve (Jules) konnte ich manchmal nicht so ganz nachvollziehen und hab mich gefragt wie man da von einer besten Freundin sprechen kann. Hat mir aber trotzdem wirklich gut gefallen.
Hmmm... Ganz okay, aber mehr auch nicht. Ich hätte nichts verpasst, wenn ich es nicht gelesen hätte.
Ich bin mit den beiden Protagonisten Everly und Wes nicht wirklich warm geworden. Auch die Großmutter ist für mich in ihren Entscheidungen nicht nachvollziehbar. Die beste Freundin der Prota ist eine egozentrische Zicke, die grundlos mit Beleidigungen und Anschuldigungen um sich wirft und dabei ...
*Spoiler ab hier*
... Everly vorwirft, Schuld an ihrer (Everlys) Fast-Vergewaltigung zu sein. Geht's noch?!
Das große Drama am Ende war vorhersehbar und hätte durch ein einfaches Gespräch im Vorfeld verhindert werden können, wozu aber niemand bereit war.
Für die fehlende Triggerwarnung (Vergewaltigung, Krebserkrankung) ziehe ich einen weiteren Stern ab.
Ab S.190 sind mir immer mehr Fehler aufgefallen. Ob der Korrektor ab hier keine Lust mehr hatte oder ich einfach nur zu gelangweilt war und mir deshalb ab hier immer wieder Sachen aufgefallen sind, weiß ich nicht. Beispiel
(S.190) "Er lehnte sich auf den Stil seiner Schaufel." Was hat die Schaufel denn für nen Stil? Ist sie eher sportlich oder elegant? Wie kann man sich auf einen Stil lehnen?
Und was sind Millimetermeter. Sowas muss doch bei der Korrektur direkt auffallen.
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Dies ist mein 2. Buch dieser Autorin. Anfangs konnte es mich noch nicht so richtig fesseln und abholen. Das gab sich aber mit der Zeit. Im Laufe der Geschichte tauchte ich mehr ein und konnte die Charaktere dann etwas besser verstehen.
Hier geht es um Liebe, Vertrauen, Freundschaft und Familie. Aber auch um das ernste Thema "Krebs - wie sage ich es meinen Liebsten oder sage ich es nicht". Ich selbst kann hier beide Seiten/Parteien in ihrem Handeln verstehen, denn ich habe das im engsten Kreis selbst erlebt. So kam es auch, dass mich dieses Thema sehr aufgewühlt hat und mich an die Krankheit meines Vaters von 25 Jahren erinnert hat. Da sieht man wieder, dass man auch nach so langer Zeit schwer mit sowas abschließen kann, es einen immer wieder einholt.
Die Charaktere sind liebevoll angelegt, kommen aber manchmal in ihrem Verhalten etwas naiv rüber. Aber sie sind alles sehr sympathisch geschrieben. Manche entpuppen sich im Laufe des Buches aber auch anders als gedacht.
Fazit: Es ist eine schöne, aber auch traurige Liebesgeschichte, die zum Nachdenken und Reflektieren anregt.
Die Bücher von Leonie Lastella gehören seit einiger zeit zu meinen muss-ich-lesen Büchern, aber dafür hat "Wenn Liebe eine Farbe hätte" definitiv zu lange auf meinem Sub gelegen.
Mir hat die Geschichte von Everly und Wes sehr gut gefallen und sie konnte mich auch an vielen Stellen sehr berühren. Ich fand die beiden sehr sympathisch und es war sehr schön mitzuverfolgen wie sich die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt hat.
Das Setting hätte für meinen Geschmack noch ein wenig umfangreicher sein können. Dies ist somit leider ein wenig blass geblieben und es fehlte ein wenig an Atmosphäre und Besonderheiten.
Der Schreibstil der Autorin war wie gewohnt sehr flüssig und angenehm zu lesen.
Klappentext: Everly und David waren das perfekte Paar – bis sich David plötzlich von ihr trennte. Jetzt braucht Everly dringend einen neuen Mitbewohner und einen Job, aber die Stelle im Beach-Café hat einen riesigen Haken: Weston – ihren arroganten und furchtbar unsympathischen ehemaligen Mitschüler, dem Everly aber auch den aufregendsten Kuss ihres Lebens verdankt. Für Weston ist Liebe ein Luftschloss, in dem Menschen wie Everly und David verrotten, anstatt das Leben in vollen Zügen zu genießen. Bis er aus seiner Wohnung geworfen wird, und ausgerechnet Everly ihm anbietet, bei ihr einzuziehen ...
Cover: Ich liebe das Cover so sehr und finde es unglaublich schön
Schreibstil: Ich kenn ja schon die Bücher von Leonie Lastella und hab mich auf das Buch schon sehr gefreut. Ich fand die Idee mal etwas anders und ich war nach paar Seiten wieder sehr in der Story drinnen Dennoch hat mir persönlich Jules nicht so gefallen, als dann eine gewisse Szene kam. So sollte keine beste Freundin sein. Aber ich mochte sehr Weston und Everly. Ich hab es sehr gemocht wie Weston gegen seinen Gefühle gekämpft hatte. Und natürlich Everlys Oma. Ihre Sprüche und Zitate sind einfach Wow. Ich hab es gerne gelesen.
Meinung: Das Buch ist schön zu lesen und ich hab es sehr gerne gelesen Everly und Weston sind einfach cute und die Story der beiden ist einfach schön. Aber teilweise fand ich paar Kapitel zu kurz, dass fand ich schade. Dennoch kann ich es euch empfehlen und freue mich schon auf weitere Bücher von der Autorin
Ich wollte eine Geschichte lesen, die einfach gut tut, was fürs Herz und dabei nicht ganz so schwer ist. Everly's und Weston's Geschichte hat mir genau das geboten!
Anfangs bin ich zwar nicht ganz so gut ins Geschehen hineingekommen, der angenehme Schreib- und Erzählstil der Autorin ließen mich trotzdem schnell vorankommen, und ehe ich mich versah, war ich dann doch mitten drin, vor allem als das Geschehen endlich so seinen Lauf nahm, wie es der Klappentext schon angekündigt hat. Diese Trope-Kombination aus Forced Proximity und Enemys-to-Lovers übt einfach jedes Mal einen besonderen Reiz auf mich aus.
Eigentlich ist Everly ja eine ganz liebe Person, aber Weston holt auch so manches Mal die Zicke in ihr hervor. Ein bisschen mehr Charaktertiefe hätte ich mir bei ihr noch gewünscht, sie ist etwas 0815 geraten. Weston hatte da charakterlich etwas mehr zu bieten. Er ist sehr vielseitig, hat aber auch so seine Ecken und Kanten. Ich fand ihn eigentlich sehr interessant, und habe bei ihm auch die meiste Charakterentwicklung feststellen können.
Die Geschichte hat so ihre Höhe- als auch Tiefpunkte, mal geht es etwas ernster und tiefsinniger zu, mal wird’s etwas träge und beim Drama übertrieben.
Alles in allem, hat mir die Geschichte aber die angenehme und kurzweilige Unterhaltung geboten, die ich mir gewünscht habe.
Everly und David waren das perfekte Paar. Doch jetzt hat sich David von ihr getrennt und sie braucht dringend einen Mitbewohner und einen Job um ihren Wohnung behalten zu können. Weston ist ein ehemaliger Mitschüler und gab ihr den aufregendsten Kuss ihres Lebens.
Beginnt mit der Szene des Kusses, der alles ändert oder auch nichts. ;) Dadurch ist es eh spannend und mit dem erneuten aufeinander treffen erst recht. Taschentuchalarm, bei diesem Buch braucht man Taschentücher. Keine Ahnung, wenn ich lieber in den Arm nehmen will und beschützen will. Man kann den Schmerz und die Trauer, der beiden immer wieder spüren und die Angst jemand zu verlieren. Das begleitet einen durch das ganze Buch. Genauso wie die Anziehungskraft zwischen den beiden. Die Spannung steigt mit jedem Kapitel und dann kommt noch ein Gefühlschaos dazu. Nach dem ersten Schock den mir die Geschichte verpasst hat, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Ich fand es ganz cute, mochte die Charaktere aber am Ende wirkte es sehr gequetscht und gerushed. Als müsse jetzt alles aufgeklärt und zum Ende gebracht werden, das war einfach sehr viel auf den letzten Seiten 😄 ansonsten ein Buch das eher meinem persönlichen Stil entspricht und ich deshalb auch gern gelesen habe. Gutes Buch für den Buchklub auch mit heavy Themen, was ich am Anfang nicht gedacht hätte
Ich liebe den Schreibstil, ich liebe, wie verzwickt und schmerzhaft es war, wie wunderbar und voll wilder Freude. Aber das Ende ging mir etwas schnell und ich hätte mir irgendwie mehr von Jules gewünscht. Ich finde, was da abgegangen ist, kann man nicht einfach im Raum stehen lassen.
Diese Geschichte ist einfach super mitreißend, romantisch und aufregend. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen so mitreißend war es. Es wird über ein Bild geredet das dem Titelbild sehr ähnlich ist, meiner Meinung nach. Einfach wunderschönes Buch und sehr empfehlenswert.
Eine wunderschöne Geschichte, die mich zutiefst berühren konnte.
Zur Geschichte:
"Wenn Liebe eine Farbe hätte" war erst mein zweites Buch von Leonie Lastella, aber ich werde definitiv alle weiteren und bereits erschienen von ihr noch lesen, weil ich ihren Schreibstil und ihre Art, Geschichten zu erzählen so sehr liebe. Ich habe mich schon beim Lesen des Prologs in diese Geschichte und ihre Charaktere verliebt und mich voll und ganz in diesem Buch verloren.
Der Plot ist zwar nicht unbedingt etwas Neues, aber dafür wurde er sehr schön inszeniert und authentisch umgesetzt. Die Geschichte war zwar dramatisch und ein paar Klischees waren auch mit von der Partie, aber es war trotzdem nie zu unrealistisch. Die Geschichte hat auf mich im Gesamten natürlich und glaubwürdig gewirkt, was in meinen Augen allen voran an ihrer hohen emotionalen Tiefe lag. Die Geschichte mag nicht gerade unvorhersehbar sein, aber sie ist trotzdem wunderschön, gefühlvoll und fesselnd.
Die Gefühle der Charaktere waren für mich greifbar und gingen mir nahe. Leonie Lastella hat mich auf eine emotionale und aufwühlende Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt, die mich lachen, lieben, weinen, hoffen und verzweifelt sein ließ. Insgesamt bot dieses Buch ein gelungenes Zusammenspiel an traurigen, emotionalen, humorvollen, romantischen und prickelnden Momenten. Es war alles dabei.
Die Liebesgeschichte konnte mich abholen und berühren. Everly und Weston sind ein wundervolles Paar. Die Liebe und Leidenschaft zwischen ihnen war förmlich greifbar.
Daneben spielen lebensnahe Themen wie Familie, Freundschaft, Zusammenhalt, Vertrauen, Vergebung und Krankheit eine zentrale Rolle, was die Geschichte nur noch natürlicher und greifbarer gemacht hat. All diese Aspekte wurden in meinen Augen authentisch aufbereitet und lebensecht dargestellt.
Zu den Charakteren:
Die Geschichte wird in kurzen Kapiteln abwechselnd aus Everly's und Weston's Sicht in der ersten Person Singular erzählt.
Everly hat sich ihr Leben lang immer nach den Menschen in ihrem Umfeld gerichtet und Sicherheit über ihre eigenen Träume und Wünsche gestellt. Sie tat immer genau das, was von ihr erwartet wurde und wich nie von diesem festen Plan ab, zumindest bis ein unerwartetes Ereignis ihr neue Türen öffnet. Everly beginnt zu leben und mehr auf sich selbst und ihre Bedürfnisse zu schauen. Ich mochte sie als Protagonistin sehr gerne, konnte ihr Verhalten aber nicht immer ganz nachempfinden. Manchmal hat sie mich ehrlich gesagt sogar ein bisschen genervt.
Weston ist dafür ein absoluter Traumtyp! Er ist verschlossen und hat über die Jahre meterhohe Mauern um sein verletzliches Herz errichtet, die es nun zu durchdringen gilt. Weston glaubt nicht an die Liebe und ist wütend auf die Welt, aber hinter all dem Schmerz und der Wut verbirgt sich ein liebevoller und aufmerksamer Mann, der das Herz am rechten Fleck hat.
Leonie Lastella hat mit Everly und Weston authentische und vielschichtige Protagonisten mit Ecken und Kanten erschaffen, die lebendig und echt wirken. Ich habe die beiden schnell ins Herz geschlossen und konnte mich gut in sie einfühlen, in Weston sogar noch ein bisschen besser als in Everly. Von den Nebencharakteren hat es mir vor allem Olivia angetan, aber Chloe und Miles mochte ich auch sehr gerne.
Zum Schreibstil:
Leonie Lastella schreibt sehr gefühlvoll, einnehmend und lebendig. Sie hat mich mit dieser Geschichte in ihren Bann gezogen, gefesselt, berührt und bestens unterhalten. Ihr Schreibstil ist locker-leicht, eindringlich und eine Prise poetisch. Ich mag ihn wirklich unheimlich gerne und werde definitiv noch mehr Bücher von Leonie Lastella lesen.
Zum Cover:
Das Cover ist ein absoluter Traum! Ich war schockverliebt als ich es zum ersten Mal gesehen habe und in meinen Augen passt es auch sehr gut zur Geschichte.
Fazit:
Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen, wenn ihr gerne gefühlvolle Geschichten mit einer guten Portion Dramatik und greifbaren Emotionen lest. Von ihrer Idee her mag die Geschichte vielleicht nichts Neues oder Originelles sein, aber ihre Umsetzung ist toll und konnte mich auf ganzer Linie von sich überzeugen. Insbesondere der Schreibstil von Leonie Lastella hat es mir persönlich sehr angetan, er ist einfühlsam, poetisch und lebendig.
Weston und Everly gingen auf die gleiche Schule. Beide hatten nicht viel miteinander zu tun. Weston war eher der coole Aufreißertyp. Everly schon ewig mit dem gleichen Nerd zusammen. Auf einer Party will Weston eigentlich Everly's beste Freundin Jules abschleppen. Stattdessen kommt es zwischen Wes und Eve zu einem Kuss. Drei Jahre später. Wes ist Besitzer eines Strandlokals und verliert seine Wohnung. Everly studiert, ist frisch getrennt von ihrem langjährigen Freund und benötigt dringen einen Job und einen Mitbewohner um ihre Wohnung zu halten. Das Schicksal bringt die beiden zusammen.
Als ich das Buch gelesen habe war es ein ständiges auf und ab meiner Gefühle wie bei einer Achterbahnfahrt. Ich schwankte ob das Buch ein 4 oder ein 5 Sterne Buch wird. Das Ende hat es zu einer 5 gemacht. Ich mochte das Buch sehr gerne und hatte kurz vor dem Ende sogar kurz Tränen in den Augen bei einem Kapitel. Ich brauch unbedingt wieder ein Buch von Leonie Lastella.
Eventuell habe ich gerade ein Jahreshighlight beendet.🥵😍Ein Monatshighlight ist es auf jeden Fall. Von Leonie Lastella bin ich ja eigentlich nichts anderes gewöhnt, ihre Geschichten hauen mich einfach um. Doch „Wenn Liebe eine Farbe hätte“ hat mir bewiesen, dass man bei dieser Autorin sonst welche Erwartungen haben kann, denn diese werden übertroffen!🥰
Der Schreibstil ist mal wieder wunderschön wie eh und je! In diesem Buch kamen mir so oft Gedanken wie „Wie macht Leonie Lastella das nur?“, „Wie kann man so viel Liebe in Zeilen verstecken?“ oder aber auch „Besser hätte man es gar nicht sagen können“. Auch wenn ich bisher noch nie etwas in Büchern markiert habe (ich kann das einfach nicht🤫😅), komme ich langsam echt nicht mehr drumherum, denn wenn man dieses Buch liest, dann gehören ein Textmarker oder Markierzettelchen zur Grundausstattung.✨ Die Autorin bringt Liebe aufs Papier, indem sie mit so wunderbaren Wörtern schreibt, sie schon nahezu poetisch verbindet und man das Gefühl hat, so so so viele dieser Sätze, die ich gelesen habe, könnte man auch auf Postkarten schreiben (das wären dann die schönsten Postkarten die es gibt!!!🤫🥰).
So, jetzt aber genug vom Schreibstil geschwärmt (dass ich mit dem Schreibstil aufhöre, ja, aber dass ich hier jetzt nicht von den Protagonisten weiter schwärme, kann ich euch nicht garantieren😅)! E v e r l y & W e s🤍. Beide sind wie Wundertüten. Man kennt sie eigentlich mit ihren hauptsächlichen Charakterzügen, die sie in dem Buch wirklich schnell annehmen, doch entlang des Buches packt man ihre Wundertüte aus und entdeckt so viel mehr. Wundervolle Charakterzüge. Dann entdeckt man aber auch das Eine oder Andere, was man nicht erwartet hätte und dann sind da auch ihre Ängste und Sorgen, die sie kombiniert mit allem anderen zu dem machen, was sie sind. Sie sind nicht perfekt, aber wer ist das schon? ❣️ Sie haben ihre Macken, reagieren nicht immer wie sie sollten, sehen es aber ein und werden dadurch authentisch und ich habe sie wohl viel zu lieb gewonnen, dafür dass sie fiktiv sind…🥲 Vor allem fiel es mir schwer, Everly loszulassen, denn sie ist wohl eine meiner liebsten Protagonisten, die es gibt! Ich kann mich so gut mit ihr identifizieren, verstehe sie und mag ihre liebevolle und selbstbewusste Art wahnsinnig gerne.😍 Wie könnte ich aber jetzt schon zur Geschichte rübergehen, wenn ich Jules, Miles, Chloe oder Olivia noch nicht zur Sprache gebracht habe?💫 All diese Protagonisten sind einzigartig und keiner ähnelt dem anderen. Sie tragen zu dieser Welt bei, die Leonie Lastella erschaffen hat und sorgen für eine berührende und sehr emotionale Geschichte, die mir unter die Haut ging!🤍
Und jetzt kann ich endlich auch von der Geschichte an sich sprechen.⭐️ Wow, Wow, Wow, wäre wohl das Erste, was mir dazu einfällt, denn Leonie Lastella hat ein Buch geschrieben, das wie ein Film in meinem Kopf ablief. Die Kulisse ist perfekt und mit so vielen Orten, die ich jetzt mit diesem Buch verbinde, geschmückt (macht euch auf ein Reel gefasst🙌). Dazu kommt noch die Storyline, die es sowas von in sich hat!🥺 Es werden in diesem Buch die Hintergründe von den Protagonisten verbunden und sie erschaffen zusammen etwas ganz neues. Mir hat absolut nichts gefehlt, denn es ist alles dabei: Liebe, Herzschmerz, Emotionen, so viel Liebe zum Detail und fesselnde Momente! Deshalb: Lest es, lest es, lest es! Dieses Buch ist eine eigene Welt, die die Reise von Wes und Everly einfühlsam und berührend erzählt und einen mitnehmen wird, denn Leonie Lastella bringt einem an den Rand der Emotionsgrenzen!🥲🤍
•Wenn Liebe eine Farbe hätte von Leonie Lastella• Die Geschichte von Everly und Weston hat mich vollkommen unerwartet ins Herz getroffen, nachdem ich eigentlich nicht erwartet hatte, dass ich sie so sehr lieben würde. Aber es ging einfach nicht anders, denn diese beiden und ihre Geschichte sind eindeutig etwas Wundervolles und Besonderes für mich gewesen!🧡
Die Gestaltung des Covers ist eine einzige Farbexplosion, die irgendwie so unglaublich gut zu Everly, Weston und ihrer Liebe passt, auch wenn das nicht unbedingt mein Geschmack von Cover ist. Aber man findet Everly und Weston einfach darin wieder. Ein weiteres Mal hat mich auch der Schreibstil von Leonie Lastella unfassbar beeindruckt, weil er so viel Schmerz, Verbitterung, Wut, Trauer, Liebe und noch so viele andere Gefühle zusammen in sich vereint hat, sodass ich einfach nur überwältigt war. Ich konnte so sehr mit Weston und Everly mitfühlen und habe mich mit jedem Wort ein bissch mehr im Buch verloren.
Everly ist wirklich eine der wundervollsten Protagonistinnen, die ich je kennenlernen durfte. Dieses Mädchen hat ein unfassbar großes Herz, in dem so viel Liebe steckt, Liebe für ihre Grandma, ihre Freundinnen Jules und Cloe und später auch Weston. Sie war stark, mutig, unglaublich herzlich und manchmal viel zu gut für diese Welt. Es hat mir sehr das Herz gebrochen, wenn Everly weinen musste, weil sie diese Trauer einfach nicht verdient hatte. Zudem fand ich es so unglaublich stark und bewundernswert von ihr, dass sie Weston in seiner dunkelsten Stunde geholfen hat, obwohl sie ihn nie wirklich leiden konnte. Und dann war da noch Weston, der eine unglaublich einsame, gebrochene und wütende Seele war, sodass es mir manchmal fast das Herz gebrochen hat, ihn so zu sehen. Westons Leben ist alles andere als leicht oder rosig, weshalb ich es ziemlich bewundernswert fand, dass er sich all die Jahre alleine durchgekämpft und etwas aus sich gemacht hat, anstatt aufzugeben. Weston ist definitiv kein einfacher Mensch und mehrmals hätte ich ihm für seine Aktionen gerne den Hals umgedreht oder ihn kräftig geschüttelt, aber wie er schließlich bei Everly aufgeblüht ist und sich für sie auf so viele Weisen gebessert hat, war einfach wundervoll. Weston hat sich zu so einem unglaublich großartigen Mann entwickelt, der mir ebenfalls mein Herz gestohlen hat.
Ich glaube, mein liebster Nebencharakter wird immer und immer wieder Everlys Grandma Olivia bleiben, die wirklich einer der wundervollsten und strahlendsten Menschen ist, die ich je kennenlernen durfte. Sie hat Everly über alles geliebt, hatte immer einen aufmunternden Spruch für ihre Enkelin und ist selbst dann positiv geblieben, als alles um sie herum zusammengebrochen ist. Ich trauere immer noch um sie! Außerdem mochte ich auch Miles einfach verdammt gerne! Dieser Kerl war unverschämt, lächerlich charmant, humorvoll und noch dazu wirklich ein klasse Kumpel für Weston. Ich habe die Momente mit Miles wirklich geliebt, weil auch er so ein richtiger Sunnyboy ist, den man lieben muss. Des Weiteren war mir auch Cloe sehr sympathisch, bei Jules wiederum war es wirklich etwas schwierig, weil sie leider eine absolute Zicke war. Und später mochte ich sogar Westons Vater total gerne, auch wenn ich das ehrlich nicht erwartet hätte, und seine Frau, die super sympathisch war.
Nachdem ich „Wie das Licht von tausend Sternen“ von Leonie Lastella schon sehr gerne mochte, hatte ich unglaublich Lust, auch mit diesem Buch hier weiter zu machen, das mich eindeutig sehr überraschen und begeistern konnte. Denn das, was sich in diesem Buch verbirgt, ist einfach nur unfassbar schön, emotional, schmerzhaft, herzzerreißend, humorvoll und noch so vieles mehr. Weston und Everly verbindet so viel, obwohl sie sich anfangs nicht wirklich austehen können, was dieses Buch wirklich zu einer Art Enemies to Lovers Geschichte macht, und so etwas liebe ich einfach sehr, vor allem kam es bei Everly und Weston auf ein komplett anderes Level. Mir hat es unglaublich gut gefallen, dass der Prolog sich aus einer Erinnerung aus der gemeinsamen Vergangenheit in der Highschoolzeit von Everly und Weston zusammengesetzt hat, weil das einfach unglaublich zum Verständnis beigetragen hat. Ich mochte es auch sehr, wie Everly und Weston das erste Mal seit vielen Jahren wieder richtig in Kontakt getreten sind und einander schlussendlich geholfen haben, obwohl sie sich fast gehasst haben. Doch aus diesem Hass wurde schnell etwas anderes, das so viel schöner war und mein Herz zum Schmelzen gebracht hat. Denn Everly und Weston zusammen waren wirklich alles! Sie haben so verdammt gut harmoniert und manchmal nicht einmal Worte gebraucht, um sich zu verständigen. Weston hat Everly auf Händen getragen, obwohl er seine Gefühle nie zulassen wollte. Manchmal war es schwierig mit den beiden und dieses Aneinander-vorbei-reden-und-lügen hat mir etwas das Herz gebrochen, vor allem die große Lüge, die Weston und Everlys Grandma Olivia da aufgebaut haben und die schlussendlich zu einem Zusammenbruch bei Everly geführt hat, hat mich sehr erschüttert. Man hat einfach gemerkt, wie unglaublich schwer es manchmal sein kann, sich Dinge einzugestehen und die Wahrheit zu sagen, was mir auch immer wieder in Bezug auf Weston selbst und die Vergangenheit mit seinem Dad aufgefallen ist. Dieses Buch hatte so viele wichtige Botschaften in sich. Außerdem mochte ich auch die kleine Nebengeschichte in Bezug auf Miles und Josie total gerne, die wirklich richtig süß waren. Doch das schönste war immer noch das Ende, das nach diesem harten Kampf wirklich nicht passender hätte sein können. Mein Herz hat sich so für Miles, Josie, Weston und Everly gefreut.
Fazit: abschließend gebe ich der Geschichte von Weston und Everly definitiv 5 von 5 Sterne! Mich hat diese Geschichte auf viele Weisen berührt, getroffen und fertig gemacht, und ich liebe einfach alles an ihr und an Weston und Everly, die einen großen Platz in meinem Herzen haben!