Der heimliche Trinker und sein Sohn »Mein Vater ist mir, uns, durch die Hände geglitten, bis er nicht mehr war.«
Erschütternd offen erzählt Dominik Schottner die Geschichte seines alkoholkranken Vaters und seines eigenen Erwachsenwerdens im Schatten der Sucht. Ein bewegendes Dokument über das zerstörerische Potential der Droge Alkohol – und die Kraft, die man ihr entgegensetzen kann.
Für seine Reportage zum Thema Alkoholismus wurde Dominik Schottner mit dem Deutschen Radiopreis 2016 ausgezeichnet.
Das Buch hat mich persönlich emotional stark mitgenommen, und es ist absolut bemerkenswert, wie offen und reflektiert Dominik Schottner über alles spricht. Er wirft hier eine interessante und für mich teils neue Perspektive auf das Thema Alkohol, besonders bezogen auf die Sucht. Neben diesen Aspekten enthält das Buch wichtige Informationen darüber, woran man ein Alkoholproblem erkennen könnte, wie man eine versteckte Sucht im Umfeld eventuell bemerken kann, wie es für Kinder von Alkoholiker*innen aussieht, wie man sich Hilfe holen kann und am wichtigsten; es lehrt diese Dinge anzusprechen und nicht wegzusehen. Ich würde das Buch jedem empfehlen, auch wenn man Bücher in denen es nicht um Romance, Fantasy o.Ä. geht sonst nur ungern liest, da die Botschaft dieses Buches einfach unfassbar wichtig ist.