Die Pandemie hat uns vorübergehend auf einen kalten Konsum-Entzug gesetzt. Doch sie hat uns nicht geheilt. Wir kaufen einfach immer weiter - auch Dinge, die wir eigentlich nicht brauchen. Was treibt uns dazu? Und was verändert sich gerade?
Trendforscher Carl Tillessen nimmt uns mit hinter die Kulissen einer globalen Maschinerie, deren Erfolg vor allem auf Manipulation und Ausbeutung basiert. Stück für Stück seziert er die psychologischen Mechanismen, die bei uns immer wieder greifen - und schärft dabei unser Bewusstsein: für unsere eigentlichen Bedürfnisse, aber auch für die Bedingungen, unter denen unsere Smartphones und Sneaker entstehen. Denn der Preis, den die Natur und die Menschen in den Produktionsländern für unseren Hyperkonsum zahlen, ist hoch. Doch nie war die Chance, daran etwas zu ändern, so groß wie heute.
Wow - das muss ich erstmal verdauen. Absolute Leseempfehlung und MUST-READ für jeden. Bin kurz in der Ecke mich schämen und mein ganzes Leben zu hinterfragen 🤡
"Die Dinge, die wir kaufen, haben zwei Preise - erstens den Preis, den wir in Euro bezahlen, um sie uns zu kaufen, und zweitens den Preis, den Menschen, Tiere und Pflanzen dafür bezahlen, dass wir sie kaufen. Besonders wenn der Kaufpreis einer Sache sehr niedrig ist, neigen wir dazu, nicht darüber nachzudenken, dass ihr sozialer und ökologischer Preis vielleicht sehr hoch sein könnte." - Carl Tillessen, "Konsum - Warum wir kaufen, was wir nicht brauchen"
Wir alle kaufen ständig Dinge, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Kleidungsstücke, die nach dem Kauf mit Etikett im Schrank landen, Entsafter, die ihr Dasein unausgepackt im Karton fristen, Fitnessgeräte, die niemand benutzt, Scherzartikel, die kein Mensch wirklich lustig findet. Mit diesem tatsächlich schon krankhaften Überkonsum setzt sich Carl Tillessen in seinem Buch auseinander.
Dabei geht er nicht nur darauf ein, wie schädlich unser Konsum für Mensch und Umwelt ist, sondern auch darauf, wie unser Umgang mit den Medien diesen Konsum noch befeuert. Er bringt unseren Konsum gekonnt mit beispielsweise Instagram in Verbindung, erklärt, was in unseren Gehirnen abläuft, wenn wir all diese perfekt in Szene gesetzen Produkte und schönen Menschen sehen, bietet aber auf der anderen Seite auch Lösungsansätze, wie wir aus diesem Konsumrausch rauskommen können, wenn auch verkatert.
Ich fand es sehr bereichernd, "Konsum - Warum wir kaufen, was wir nicht brauchen" zu lesen. Der Autor spricht von diesem Thema, ohne den Zeigefinger zu heben, er redet nicht davon, was "man" falsch macht oder "man" ändern müsste, sondern schreibt von "wir" - er bezieht uns also alle mit ein, auch sich selbst. Das hat mir sehr gut gefallen. Ich kann nur dringend empfehlen, sich mehr mit dem Thema Konsum und den sozialen und ökonomischen Auswirkungen unserer Konsumgesellschaft zu beschäftigen. Dieses Buch stellt dafür einen sehr guten Einstieg da - tiefer eintauchen muss man danach aber selbst.
Ich sage es gleich vorab: Alle sollten dieses Buch lesen (bzw. hören). Denn viele von uns sind sich sicher bewusst, dass ihr Konsumverhalten nicht einwandfrei ist und dass unsere Kaufentscheidungen äußerst negative Auswirkungen auf andere Menschen, Tiere und die Umwelt allgemein haben. Aber ich glaube, wir müssen es vor Augen geführt bekommen, um tatsächlich etwas zu ändern.
Carl Tillessen benennt himmelschreiende Ungerechtigkeiten und Absurditäten, und ja, es ist angesichts dessen, welche Arbeit in einem Produkt steckt, absurd, dass wir T-Shirts für zwei oder drei Euro kaufen können. Nicht, dass wir davon ausgehen können, dass ein T-Shirt für 300 Euro keinerlei Ausbeutung von Mensch und Natur bedeutet. Dem ist keineswegs so. Moderne Sklaverei existiert auch mitten in Europa. Wir müssen uns aktiv über die Unternehmen informieren, bei denen wir kaufen, und ihre Produktionsketten informieren.
Auch offenbart Carl Tillessen, wie geschickt wir mithilfe von Social Media und anderen Mitteln manipuliert werden, wie der neue Beruf des Influencers funktioniert und welche psychologischen Hintergründe unser Konsumverhalten hat. Dabei räumt er ein, dass es den perfekten Konsumenten nicht gibt, und dass auch von niemandem erwartet wird, alles an seinem Verhalten zu ändern. Es geht darum, irgendwo anzufangen und Dinge, die wir nicht ändern können oder wollen, vielleicht anderenorts auszugleichen.
Bitte lest alle dieses Buch. Mein Konsumverhalten hat es definitiv beeinflusst. Ich habe Internetkäufe als Ersatzbefriedigung (Duftkerzen & co.) drastisch eingeschränkt und achte konsequenter auf Aspekte, die ich bisher eher halbherzig umgesetzt habe (Palmöl, Kleidung aus recycelten Materialien).
Wenn The Guardian Herrn Tillessen um einen Euro als Spende bittet, um unabhängigen Journalismus finanzieren zu können, ist es für ihn, wie von einem - ich zitiere - "Penner"- in der U-Bahn angebettelt zu werden. Wow. So eine Ausdrucksweise lässt nicht gerade darauf schließen, dass hier jemand dieses Buch verfasst hat, um ein Zeichen gegen Ungerechtigkeit zu setzen. Das Buch ist meiner Meinung nach im Großen und Ganzen überhaupt nicht kritisch genug. Im Gegenteil: Es wird so verkauft, als wäre alles vor Zeiten vor der großen Globalisierungswelle so viel besser gewesen. Zum Beispiel als erwähnt wird, dass damals fast alle Textilien in den USA selbst produziert wurden im Gegensatz zu heute.. Kein einziges kritisches Wort darüber, wo die Baumwolle für diese Textilien damals herkam.. Kein einziges kritisches Wort zur damaligen Sklaverei und dem Kolonialismus, die so ein System, wie wir es heute haben, erst möglich gemacht haben. Stattdessen sexistische Kommentare darüber, dass es Duftkerzen für Männer und welche für Frauen gibt. Ich habe mir viel von dem Buch versprochen, weil ich das Thema wirklich wichtig finde, aber das Buch ist mir insgesamt echt deutlich zu unkritisch und die Ausdrucksweise des Autors passt meiner Meinung nach nicht, wenn man ein Zeichen gegen Ungerechtigkeit setzen will.
Sehr empfehlenswert!! Wenn man denkt, man weiß bereits alles, was in dem Buch steht - definitiv nicht. Klar weiß man, dass wir Menschen irgendwo ausbeuten für unseren Konsum. Für Kleidung, für Lebensmittel.
Die Erkenntnisse und Informationen was den digitalen Konsum und alles drumherum angeht sind jedoch relativ neu und ich würde behaupten, so schnell entstanden, dass wir definitiv mit der Realisation hinterher sind.
Einziges Manko: die Übersetzung ist etwas mau, es werden unerklärt 1-2 englische Wörter (keine Anglizismen) eingeworfen, und als von „Pennern“ die Rede war, war ich auch etwas irritiert.
Ein interessantes Buch zu einem brisanten Thema. Der Autor beschreibt zu Beginn die aktuellen Probleme in der heutigen Konsumgesellschaft. Er erwähnt, dass er den Zeigefinger nicht heben möchte und sich selbst aus der Problematik nicht ausschließt. Trotzdem empfinde ich beim Lesen subjektiv einen „Dauerzeigefinger“. Viele Erklärungen fand ich interessant, aber auch redundant. Innerhalb der kurzen Kapitel wird mit Zynismus an Themen herangegangen, was mich persönlich vom Schreibstil her anspricht, die aber keinerlei Lösungen bieten. Zwanghaftes Konsumverhalten = Sucht? Na no, na net! Wenn schon geschrieben wird, dass es unmöglich ist, herauszufinden, wo denn zB meine Kleidung produziert wird, und dass auch teure Designerkleidung billig produziert wird, ja wie in Herrgottsnamen soll der kleine Endverbraucher seine Käufe nachhaltiger, weniger menschenverachtend tätigen? Was ist denn nun die Empfehlung von Herrn Tillessen? 21 Jhdt = Digtalisierung. Das mag zwar unpopulär sein, ist aber Tatsache. Der im Buch beschriebene „Niedergang der Innenstädte“ ist nicht nur dem Online-Kauf geschuldet, sondern auch hohen Mieten, hohen Abgaben, Steuern, Gehältern. Ich bin jemand, der nachhaltige, in Ö und D produzierte, Kleidung kauft und keine „Billigklamotten“. Ich habe auch nicht 30 Paar Schuhe oder unzählige Handtaschen. Ich bin ein mitfühlender Mensch, der Empathie für Menschen hat, denen es schlechter geht. Dennoch kann man mir als Konsumentin nicht die „Schuld der Welt“ aufbürden.
Solange Unternehmen steuerliche Schlupflöcher haben, um ihre Firmensitze in Länder zu verlegen, wo sie Niedriglöhne zahlen; so lange es Finanzberatungsunternehmen gibt, die steuerschonende Pakete mit Regierungen aushandeln, damit die Gewinne noch höher werden. Solange wird es die oberen Zehntausend geben, die Menschen ausbeuten. Und solange ich als Konsument*in nicht GLASKLAR nachvollziehen kann, wo denn meine Kleidung, egal welcher Preisklasse, herkommt, so lange wird es keine Verbesserung geben.
Nicht außer Acht zu lassen sind auch Umstände im eigenen Land – es gibt nun mal auch bei uns Menschen, die sich aufgrund ihrer Löhne nur günstigere Waren leisten können. Sind diese Personen deswegen am Elend anderer Schuld? Wohl eher nicht! Ich hätte mir in dem Buch mehr Tiefe gewünscht, mehr Lösungsansätze. Weniger Zeigefinger, wenige Verallgemeinerung. Weniger Generation X gegen Generation Y.
Hier macht sich der Bock zum Gärtner: Carl Tillessen hatte mal eine Modefirma, heute arbeitet er als "Berater" in der Modebranche. Man kennt das: Da lädt man Entscheider in eine hippe Location zu Prosecco und Häppchen ein und ein toller "Berater" (oder wie es heute neudeutsch heißt: Speaker) erzählt ihnen was vom Pferd. Genau so spricht der Autor dieses überflüssigen Buchs leider auch mit seinem Publikum: Der Text ist gespickt mit sinnlosen "Buzzwords", die Coolness suggerieren sollen, aber letztlich nur peinlich wirken. Hier geht es ständig um "Brands" und "Brick-and-Mortar-Stores" und das nervt. Sehr.
Was auch nervt, ist die Tatsache, dass sich dieses Buch um Mode dreht. Wäre mir das vorher klar gewesen, hätte ich es gar nicht gelesen/gehört, weil mich das Thema nicht interessiert. Wenn man seinem Buch so einen allumfassenden Titel wie "Konsum" gibt, dann erwarte ich schon, dass ich nicht nur was über T-Shirts und Sneaker erfahre. Klar, er spricht von Sweatshops und moderner Sklaverei und das ist ein Thema, das man durchaus abklopfen kann. Aber was ist mit geplanter Obsoleszenz? Damit, dass eine Waschmaschine früher 15 Jahre hielt und heute 5? Dass nichts mehr repariert wird/werden kann? Dass es viele subtile und auch nicht subtile Möglichkeiten gibt, Kunden zum Konsum zu "zwingen". Was ist mit Flugreisen? Mit Urlaub? Mit Handys, die man alle zwei Jahre austauscht? Was ist mit seltenen Erden und endlichen Ressourcen? Ich hatte so viele Ansprüche an dieses Buch, fast nichts davon wurde erfüllt.
Stattdessen ist die Quintessenz folgende: Zwar kann man als Kunde kaum erkennen, unter welchen Bedingungen ein Produkt gefertigt wurde (sowohl KiK als auch Gucci können ihre Kleidung ja in derselben Fabrik fertigen lassen), trotzdem wälzt Tillessen die Verantwortung auf die Konsumenten ab. Sie sollen "gute" Ware konsumieren, das auf Instagram posten, sich dafür Likes abholen und sich gut fühlen. Sodass sie dann nur noch mehr "Gutes" konsumieren. Also letztlich nur mehr vom selben, aber diesmal mit grünem Anstrich.
Liebe Betty, lieber Michi, vieles an dieser Bewertung mag jetzt ein Me-Problem sein, aber dass der Autor einiges sehr einseitig und mit einem scheinbaren negativdrall betrachtet, seh ausnahmsweise mal nicht nur ich so 😅
Ich habe leider oft nicht verstanden worauf Herr Tillessen hier mit seinen Ausführungen hinaus wollte. Die Beispiele hätten sich eigentlich nur am roten Faden Konsum entlanghangeln müssen um den Inhalt leichter nachvollziehbar zu machen, aber irgendwie ist er immer wieder nach links oder rechts abgedriftet. Hier mal kleine Ausschweife über die immer schwächere Konzentrationsfähigkeit, das immer kürzeres Durchhaltevermögen und die heutige im Vergleich zu damals absolut begrenzte Kreativität, ließen mich immer wieder darüber rätseln, worum es denn jetzt genau in dem Buch geht. Das alles hätte man schon auch irgendwie mit dem großen Überthema verknüpfen können, aber leider wurden solche Aussagen immer nur getätigt und dann so stehen gelassen. Falls das alles eine Art Lagebeobachtung hätte sein sollen, dann wurde dies, wie schon gesagt, sehr einseitig erledigt. Nur negativ gefärbte Beispiele für Digitalisierung und Gen Z und gleichzeitig nichts vergleichbar negatives über vorherige Generationen lässt einfach die Vermutung aufkommen, dass hier ein Standpunkt ergriffen und vertreten wurde, der sich pauschal auch als "früher war alles besser" ausdrücken lässt.
Ich hatte oft das Gefühl einer nicht ganz standhaften Meinung zuzuhören, an deren Stelle ich aber lieber eine gutüberlegte aussagekräftige Abhandlung über den Menschen und den Konsum gehabt hätte. Öfter Mal habe ich den Autor sogar dabei erwischt, wie er reine Gefühls-Schlussfolgerungen zog, also einfach einen kausalen Zusammenhang zwischen zwei Dingen hergestellt hat, ohne diesen dabei nachvollziehbar zu begründen, Belege zu liefern oder vielseitige Betrachtungsweisen anzubieten.
Ich möchte aber auch zugeben, dass ein Teil der Bewertung daraus resultiert, dass mich persönlich einfach viele der Beispiele verfehlt haben. Nun bin ich halt auch kein a-typischer Gen-Z'ler (Definitionskriterium gewählt laut Buch), denn ich hab weder Instagram noch Twitter und Essensfotos gehen mir sowieso am Arsch vorbei. Außerdem habe ich auch nicht den Drang mir teure Markenkleidung zu kaufen, wie ihn durchaus manche Menschen dieser Welt verspüren. Oder fühle mich auch nicht angesprochen, bei klassischen Gedankenexperimenten, wie "wenn du Werkzeug denkst, denkst du Hammer". Das waren z.B. jetzt alles nette kleine Verallgemeinerungen die man im Buch finden kann, die mir dann langsam aber sicher, mit jedem weiteren Beispiel, den Bezug zum Gesagten geraubt haben.
Ich denke aber, dass Einiges für manche schon auch noch interessant sein könnte, ich möchte dem Buch einen gewissen Informationsgehalt nicht absprechen. Mir war dann nur leider wirklich 95% des gesagten schon vorher bekannt und mit dem, wenn auch leichten, dennoch spürbaren Anti-Digitalisierungsdrall zusammen ergab das dann eher keine so große Begeisterung auf meiner Seite.
Konsum gehört zu unserer Gesellschaft dazu. Wir kaufen, was wir sehen - wir nicht brauchen, aber haben möchten. Unsere Gesellschaft ist voll mit Luxus und materialistischen Gütern. Carl Tillessen möchte mit seinem Ratgeber/Sachbuch aufräumen. Er nimmt uns mit hinter die Kulissen einer globalen Maschinerie, einer Welt, die sich hinter dem ganzen Erfolg und dem Konsum verbirgt. Carl Tillessen ist selbst in der Modebranche aktiv und gründete 1997 das Modelabel FIRMA. Er selbst kennt sich also sehr gut mit der Thematik aus, kann gute Ratschläge geben und zeigt uns Lesende einen Blick hinter dem gesellschaftlichen Luxus. Zusätzlich sind seine Aussagen und Recherchen gut fundiert und das Buch mit einer Literaturliste versehen. Man merkt also, dass man es hier nicht mit einem Laien zu tun hat, sondern mit einem Autor, der weiß, wovon er spricht. "Konsum" ist sein erstes Buch, in dem er der Frage nachgeht, wie, wo und vor allem warum wir so viel kaufen und als Konsum-Gesellschaft gesehen werden.
Ich selbst konnte mich (leider) sehr oft in dem Buch und in den Aussagen, die Tillessen verschriftlicht, wiederfinden. Ich selbst kaufe ständig und überall. Da sich dieses Buch besonders auf die Textilbranche fokussiert, habe ich nicht selten einen Blick in meinen Kleiderschrank geworfen und gesehen, dass teilweise noch das Etikett an ausgewählten Kleidungsstücken hängen. Auch ich mache unserer Konsum-Gesellschaft alle Ehre. Tillessen offenbart aber nicht nur das Konsumverhalten, sondern zeigt uns Lesende wie krankhaft und suchtähnlich wir in unserem Kaufverhalten verharren. Denkt irgendjemand noch an die Produktion eines Kleidungstückes, wenn es gerade um 50% reduziert ist? Man nimmt, was man kriegen kann, macht Schnäppchen ohne Ende und geht dann mit einer Euphorie und einem Glücksgefühl aus dem Laden und weiß, man hat hier wirklich Geld sparen können. Die Frage, ob dieses Schnäppchen wirklich benötigt wird, taucht gar nicht erst auf. In diesem Buch geht es aber vor allem auch um die Konsequenzen unseres Konsums für die Menschen und Umwelt. Durch unseren Konsum, der sich wie ein Lauffeuer durch die sozialen Medien noch verstärkt, geraten wir in einen Rausch, der sich auch in unserer Gehirnaktivität zeigt.
"Keine gesellschaftliche Teilhabe bedeutet uns so viel wie die Teilhabe am Konsum."
"Konsum" zeigt aber auch Lösungs- und Handlungsvorschläge, wie wir aus diesem Rausch rauskommen können, wie wir nachhaltig und nachsichtig sein und wie wir unseren Konsum endlich reduzieren können. Das Buch war für mich persönlich eine wahre Bereicherung. Ich habe sehr viel lernen und vor allem mitnehmen können. Es hat mich zum Nachdenken gebracht und mir gezeigt, was ich alles, vor allem seit der Pandemie 2020, falsch mache in Bezug auf mein persönliches Kaufverhalten. Dieses Buch war der perfekte Einstieg ins Jahr 2021 und ich habe mir diesbezüglich sehr viel vorgenommen. Einen Kritikpunkt gibt es von mir, da ich mir erhofft habe, dass nicht nur von einem Textilkonsum die Rede ist, sondern von unserem allgemeinem Konsumverhalten. Dennoch empfand ich es als sehr hilfreich und informativ, da man merkt, dass Tillessen weiß, wovon er spricht. Dieses Buch sollte jeder aus Westeuropa lesen, denn es öffnet die Augen und lässt sie auch beim nächsten (Online-)Shopping offen.
„Ich habe einfach keine Lust mehr, mir aus absurden Gründen absurde Sachen zu kaufen. Und ich möchte mich wenigstens bemühen, den Schaden zu begrenzen, den mein Konsumverhalten anrichtet, statt durch gedankenlosen Konsum permanent vollkommen unnötigen Schaden anzurichten.“
Sehr direktes Buch, das kein Blatt vor den Mund nimmt. Ich habe mich sehr oft ertappt gefühlt und beim Lesen ein schlechtes Gewissen bekommen - was in diesem Fall ja auch der Sinn und wichtig war.
Würde das Buch lediglich aus dem ersten Teil bestehen, der sich mit den Auswirkungen unseres Konsums beschäftigt, hätte es von mir 4 Sterne gekriegt. Jedoch war der zweite Teil einfach so unglaublich schlecht, dass ich nicht anders konnte als diese Review zu schreiben. Es scheint, als ob der Autor aus einem extrem einseitigen (privilegierten) Blickwinkel auf alles schaut und mit teilweise klaren Falschaussagen versucht das "Anti Social Media" und "Anti Gen Z" Mindset einer älteren Leserschaft zu bestätigen.
Beispiele: Er zitiert einen Artikel (leider hinter einer Paywall), der behauptet, dass die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne eines Menschens mittlerweile schlechter ist als die eines Goldfisches. Dabei kann es sowas wie eine durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne gar nicht geben, da Aufmerksamkeit von so vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig ist (Interesse an dem Thema, Körperliche Verfassung, Aktuelle Lebenslage, Ablenkungen, Wetter, ...). Anschließend mehrfach von einem kollektiven ADHS zu sprechen, und so die ganze Menschheit zu pathologisieren, ist einfach nur widerlich, da es das Störungsbild (bin selbst Betroffene) massiv vereinfacht und delegitimisiert.
An anderer Stelle behauptet er, dass "Ausnahmslos alle" Handtaschen, Armbanduhren und Autos "benutzen [...], um zu zeigen, dass sie es im Leben zu was gebracht haben - nur manche eben etwas plumper und andere etwas subtiler" Das hat mir tatsächlich die Sprache verschlagen und ich frage mich so langsam, ob der Autor auch nur ein einziges Gespräch mit einer armutsbetroffenen Person geführt hat. Diese Aussage, die stellvertretend für den ganzen Teil des Buches steht, ist so abgehoben, dass es mich nicht wundern würde, wenn es ein direktes Christian Linder Zitat wäre.
"Früher gab es beispielsweise eine Vielfalt an Frisuren. Für die Jüngeren mag es verrückt klingen, aber es gab einmal eine Zeit - damals, vor der Digitalisierung -, da hatten nicht alle Frauen die gleichen langen Haare. Aber jetzt laufen fast alle rum wie Models aus der Parship- oder Elitepartner-Werbung." Der Autor schreibt nahezu durchgehend von oben herab, als hätte er die Weisheit mit Löffeln gefressen, während er scheinbar noch nie einen Fuß vor seine Haustür gesetzt hat. Gab es denn jemals zuvor eine Zeit, in der man als Frau seine Haare bunt färben oder sogar abrasieren konnte, ohne direkt ausgegrenzt zu werden? Die Hälfte seiner Aussagen scheinen Quelle Bauchgefühl zu sein, welche natürlich immer stimmen muss. Diese Aussage zeigt, wie er sich bereits ein vorgefertigtes Bild der aktuellen Generation gemacht hat und nicht bereit ist, dieses zu hinterfragen oder zu überprüfen.
Die letzten beiden Teile des Buches, die sich damit beschäftigen, wie wir unseren Konsum ändern können, waren so enttäuschend kurz, dass auch sie den zweiten Teil nicht aufwerten konnten. Alles in allem würde ich das Buch nicht empfehlen, zu dem Thema gibt es bestimmt bessere Lektüren. Wenn man es unbedingt doch lesen möchte, würde ich nahe legen, den zweiten Teil einfach zu überspringen.
Wann habt ihr das letzte Mal über eurer Konsumverhalten nachgedacht? Euch gefragt, brauche ich das nun wirklich und welchen Preis mussten andere, Natur, Umwelt, Tiere und Menschen für diesen Artikel zahlen?
Ich möchte ehrlich sein, bevor ich etwas kaufe überlege ich fast immer, ob ich es wirklich brauche. Aber Gedanken über das Produkt an sich, ob Tiere und Menschen dafür ausgebeutet wurden, Natur und Umwelt zerstört, darüber habe ich mir kaum Gedanken gemacht. Ist ja auch unbequem nicht? Muss man sich einschränken und dann noch selber recherchieren, welches Unternehmen Fair ist und welches nicht. Und wenn man einmal damit angefangen hat, ist es ein Rattenschwanz und man merkt bald, es geht einfach nicht zu 100 %. Aber es reicht auch schon, wenn wir uns nach und nach in die richtige Richtung bewegen und dies ist ein Prozess.
Und nun komme ich endlich zum Thema, dieses Buch. Denn "Konsum" kann diesen Prozess anregen, ein Bewusstsein für das Thema schaffen und einem die Augen öffnen, die man lieber fest zusammen kneifen möchte. Deswegen Bitte lesen!
Ich empfand Konsum zu keinem Zeitpunkt als trocken oder zäh, was bei solchen Büchern ja gerne mal passiert. Es ist leicht verständlich geschrieben und der Autor gibt nicht nur seine persönliche Meinung wieder, sondern gibt auch Meinungen, Wissen, Fakten, Studien etc. aus verschiedenen Quellen wieder, die man im Anhang nachlesen kann. Die Kapitel sind ansprechend kurz gehalten und die Sprache Genderneutral. Da der Ton nicht anklagend wirkt, sondern eher aufklärend und der Autor auch betont, dass das Anfangen wichtig ist, nicht das perfekt sein, wirkt das Buch nicht wie eine Moralpredigt.
Fazit: Sehr empfehlenswert für alle die ihr Konsumverhalten reflektieren und auch verändern möchten. Aber auch für alle Verbraucher, die sich ihrer Macht bewusst werden wollen. Oder für Menschen, die die Augen nicht mehr davor verschließen möchten, was z.B. in der Textilindustrie alles falsch läuft.
Sehr gutes Buch über die Auswirkungen der Globalisierung und Digitalisierung auf unser Konsumverhalten.
„Wir kaufen nicht nur mit Devices, die wir früher nicht hatten, auf Kanälen, die wir uns früher nicht vorstellen konnten, bei Händlern, die es früher nicht gab. Wir kaufen auch aus Gründen und Bedürfnissen, die wir vorher nicht hatten, Dinge, die wir vorher nicht brauchten. Vor allem aber kaufen wir Dinge in einer Menge und in einer Frequenz wie nie zuvor. Durch die gleichzeitige Entfesselung der Handelsflüsse (Globalisierung) und der Kommunikationsflüsse (Digitalisierung) ist sowohl die Bremse als auch die Kühlung unseres Systems ausgefallen. So ist ein äußerst bedenkliches Gemisch aus wirtschaftlicher Konzentration, Vertikalisierung, moderner Sklaverei, kollektiver Kaufsucht, Social Media, E-Commerce und Big Data entstanden.“
Die Unterschiede zwischen damals und heute wurden sehr gut erklärt. Auf die Verlagerung von Produktionen in Billiglöhnländer und die Auswirkungen dessen, wird besonders gut eingegangen. Auch wird, die Rolle und die Macht von Social Media, womit wir einiges ändern könnten aber auch viel beeinflusst werden, veranschaulicht.
»Die Frage nach dem Brauchen ist nebensächlich geworden. Das bloße Wollen hat sich zum Motor unserer Wirtschaft entwickelt. Ein Nutzen ist nicht mehr die Voraussetzung für den Erfolg eines Produktes. Im Gegenteil: Ein nützliches Produkt macht uns bestenfalls zufrieden. Aber erst das, was über den Nutzen hinausgeht, der Luxus, macht uns glücklich. Ein Staubsaugerbeutel macht uns keine Freude, eine Duftkerze schon.«
Lieblingszitate:
»Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden erschaffen, um benutzt zu werden. Dass Dinge geliebt und Menschen benutzt werden, ist der Grund dafür, dass sich die Welt in Unordnung befindet.« 14. DALAI LAMA
„Ein Algorithmus hingegen wird uns nie überraschen können. Denn alles, was er weiß, weiß er ja von uns.“
Das Buch beschäftigt sich hauptsächlich mit der Globalisierung und Digitalisierung als Gründe für unser zu hohes Konsumverhalten und das gelingt auch ganz gut, greift meiner Meinung nach, aber bei dem Thema etwas zu kurz. Ich hätte mir da noch mehr psychologische Ansätze und Tiefe gewünscht.
Auch das Fazit finde ich deutlich zu kurz gefasst. Der Autor setzt die Lösung stark beim Privatkonsum an, was aber eben nur ein kleiner Teil ist. Viel mehr braucht es einheitliche politische Vorgaben und Maßnahmen für Unternehmen, für die ich mir an diese Stelle Lösungsansätze gewünscht hätte.
Dieses Buch war so lehrreich und interessant. Es regt definitiv zum nachdenken an und zeigt auf, warum jeder einzelne eine kleine Veränderung erreichen kann, auch für Menschen, die unter schlechtesten Bedingungen, am andere Ende der Welt, arbeiten.
Heute geht es nicht mehr ums "Besitzen" - zumindest in unseren Breitengraden nicht, wo jede/r alles hat, was er/sie braucht. Es geht fast nur mehr um das "Benutzen", um das "damit gesehen werden". Das macht uns glücklich. Alles muss immer verfügbar sein, und das sofort und möglichst kostengünstig. Bei vielen Produkten funktioniert das durch automatisierte Produktionsstraßen. Bei Kleidung funktioniert das durch Ausbeutung in Billiglohnländern, in denen Näherinnen selbst bei einer 80-Stunden-Woche noch unter der Armutsgrenzen überleben müssen. Und wer ist schuld dran? Richtig. Wir alle, die wir Shirts um 3 Euro, Kleider um 5 Euro, Schuhe um 10 Euro kaufen können wollen und die wir uns über solche "Schnäppchen" freuen. Die Qualität muss ja nicht gut sein, wir möchten nur einmal zeigen, was wir Tolles haben, dann kommt das nächste Teil dran. Bis der Kleiderschrank aus allen Nähten platzt.
Die Einkaufsstraßen schauen weltweit gleich aus. Flagship-Stores sind nur Representanzen, sie müssen keine Gewinne machen, sie müssen nur dafür sorgen, dass wir, das dumme Konsum-Vieh im Nachgang online die "richtigen" Produkte kaufen. Und das in Massen und dadurch ordentlich billig. Der Einzelhandel leidet darunter, die Vielfalt geht verloren.
Tillessen zeigt die Abhängigkeiten zwischen Konsumverhalten, Oligopolismus, Billigproduktion, Schnelllebigkeit, Selbstdarstellung in den sozialen Medien und Ausbeutung und regt dazu an, den eigenen Konsum, die eigene Darstellung zu hinterfragen.
Besonders schön an diesem Buch: es wird nicht nur kritisiert und angeprangert. Tillessen stellt auch Lösungsansätze zur Diskussion. Wenn wir schon unbedingt auf Instagram nach Aufmerksamkeit heischen müssen, warum dann mit dem 50sten Paar Sneakers und nicht mit einem nachhaltigen Lebensstil?
Flight Shaming ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Zara Shaming, Kik Shaming, SUV Shaming - all das müssen wir forcieren, um mittelfristig positiv auf dieses kranke System einwirken zu können.
Wow! Also dieses Buch hat es mir wirklich sehr sehr schwer gemacht es bis zum Ende zu lesen. Der Titel des Buches passt hinten und vorne nicht zum Inhalt und zu den Kapiteln. Generell ist die Idee gut und deshalb hatte es mein Interesse geweckt. Leider hat es der Autor geschafft mit seiner Negativen und sarkastischen Haltung das Thema komplett zu zerstören. Leider verallgemeinert er das Thema Konsum auf generell alle Menschen und behauptet man wuerde Dinge nur kaufen um sie als Status Symbol zu nutzen. So beschreibt er ein teures Auto, eine teure Uhr ein Bild aus dem Flugzeug über den Wolken damit das man dies nur tut um gesehen zu werden als Social Media. Das mag für manche so sein, leider vergisst er dabei dass man Dinge nicht verallgemeinert kann. Das war nur ein trauriges Beispiel. Mich wundert daher die generell gute Bewertung des Buches, aber es ist vermutlich auf die breite Bevölkerung zurückzuführen die wirklich nicht wissen, Konsum bedeutet. Der Inhalt ist teils interessant zu Fakten und Daten/Zahlen sind aber innerhalb von 5 Minuten selbst gegoogelt.
Der Autor sollte keine Bücher schreiben und auch beim nächsten mal bitte die Überschriften nicht in Englisch und den Text in deutsch schreiben. Um es kurz zu sagen. Dieses Buch hätte eine Twitter Nachricht sein können. Das hätte ausgereicht!
Ein interessantes Thema, um sich mit sich und seinem Konsum auseinanderzusetzen. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass einiges für meinen Geschmack gerade beim Thema "Social Media" zu sehr verallgemeinert wurde. Auch wurden einige Themen zu einseitig bearbeitet. Begriffe wie zum Beispiel "ADHS-Publikum" als generalisierter, herablassender Begriff für eine selbst ernannte Personengruppe zu nutzen, gehen meiner Meinung allerdings gar nicht. Das stigmatisiert Menschen, die von ADHS betroffen sind (so auch ich selbst) unnötig und greift dabei ein völlig falsches Bild dessen auf, gegen welches man sich im Alltag eh schon zu Genüge wehren muss. Gerade die Aufklärung über ADHS für die Allgemeinheit lassen sehr zu wünschen übrig und viele Menschen haben nichtmal annähernd eine Ahnung, was ADHS tatsächlich ist und bedeutet. Der Begriff wird hier in einem negativen Licht dargestellt und nimmt dem Buch daher meiner Meinung einiges an Fachlichkeit und Objektivität, wobei weiter die Gefahr besteht, dass der Begriff von Menschen in einem falschen Kontext und unbedacht verwendet wird und das Verständnis dafür sogar eher bremst. Auch andere Ausdrucksweisen fand ich sehr grenzwertig und haben in so einer Literatur eigentlich nichts zu suchen.
Bei „Konsum“ habe ich fast die komplette zweite Hälfte des Buchs zwischen einer 3 und einer 4-Sterne-Bewertung geschwankt. Letztlich hat mich der Schluss dann aber von 4 Sternen überzeugt. Das Buch ist mit ziemlich genau 200 Seiten recht übersichtlich, und genau wegen des überschaubaren Umfangs meiner Ansicht nach für sehr viele wirklich lesenswert.
Minuspunkte: wie bei solchen Büchern oft, schreibt auch Herr Tillessen teilweise sehr, sehr subjektiv und teilt uns eben SEINE Meinung mit. An der ein oder anderen Stelle fehlt mir doch sehr noch eine weitere Meinung/Quelle, ein Blick nach rechts und links. Deswegen sollte jeder das Buch auch mit einem gewissen Abstand lesen und sich bewusst machen, dass die beschrieben Sichtweisen an einigen Stellen nicht DIE allgemeingültige Antwort sind. (und bei allem Verständnis: das Wort „Penner“ hat in einem „Sachbuch“ überhaupt nichts zu suchen!)
Nichtsdestotrotz gibt der Autor viele Denkanstöße. Mit Teil I (Globalisierung und Konsum) kriegt er jeden von uns, da machen wir alle mit. Der eine mehr, der andere weniger - natürlich kauft nicht jeder bei Primark und Zara ein, trotzdem leben wir auf Kosten der anderen im Überfluss. Darüber sollte sich jeder Gedanken machen.
Der Aha-Effekt bei Teil II (Digitalisierung) ist bei mir größtenteils ausgeblieben. Hier richten sich viele Kapitel an diejenigen, die täglich mehrstündig in den sozialen Medien unterwegs sind und insbesondere dort auch aktiv. Ich kann mir vorstellen, dass er diese Nutzer mit seinen Ausführungen „erwischt“. Für die nicht-aktiven ist der Teil des Buches rein informativ aber eben auch nichts besonderes.
Fazit: Carl Tillessen spricht hier unfassbar wichtige Themen unserer Generation an. Auch wenn die Art und Weise vielleicht nicht „das gelbe vom Ei“ ist, ist das Buch meiner Ansicht nach absolut lesenswert und ich werde es weiterempfehlen (ergänzt um die Anmerkung oben).
„Wir hinterlassen durch unseren exzessiven Konsum unverzeihliche und irreversible Schäden sowohl an den Menschen am anderen Ende der Welt als auch an dem Planeten, auf dem wir leben. Das ist die große moralische Verfehlung unserer Generation.“ (S. 194)
Endlich habe ich mich mal wieder an ein Sachbuch gewagt. Das ist eine Sache, die ich mir für dieses Jahr wieder vorgenommen habe.
„Konsum, warum wir kaufen, was wir nicht brauchen“ ist auf jeden Fall ein sehr empfehlenswertes und augenöffnendes Buch, das ich jedem wirklich sehr empfehlen kann.
Für mich persönlich hat es allerdings nicht viele neue Informationen enthalten, was aber einfach daran liegt, dass ich mich schon vorher mit dem Thema beschäftigt habe.
Trotzdem war vieles für mich eine super Erinnerung, auch in Zukunft noch mehr an meinem eigenen Konsum-Verhalten zu arbeiten.
In manchen Bereichen war ich regelrecht schockiert, als ich realisiert habe, dass wirklich viele Menschen in sehr ungesunder Weise konsumieren. Zum Beispiel in Bereich Kleidung. In diesem Bereich habe ich mein Konsumverhalten schon vor Jahren radikal geändert.
Es ist auf jeden Fall ein wahnsinnig wichtiges Thema und ich empfehle jedem, sich damit auseinanderzusetzen. Das Buch von Carl Tillessen stellt auf jeden Fall einen sehr guten Einstieg in die Thematik dar.
Kann es nur als Hörbuch empfehlen! Sollte jeder gelesen haben, regt zum nachdenken an und wäre schon als Schullektüre sinnvoll! Absolut wichtiges Thema.
Vieles weiss man irgendwie schon und trotzdem habe ich dieses Buch gebraucht. Gut und klar strukturiert, angenehm geschrieben und so, dass ich das Gefühl habe, jetzt auch zu wissen, was ich ändern möchte. 4.5 Sterne