Lilou sitzt im Zug von München nach Paris. Sie hat gerade ihr Abitur gemacht und will in der Heimatstadt ihrer Mutter erfahren, wer sie wirklich ist. Kurz vor Paris steigt Mignon zu. Sie ist cool, wunderschön, und obwohl sie mit Lilou zu flirten scheint, bleiben ihre Augen ernst und ihre ganze Haltung abweisend. Dennoch hat Lilou das Gefühl, dass sie in ihr Innerstes blickt. Beim Abschied am Gare du Nord spürt sie: Diese Frau könnte ihr gefährlich werden, und dafür hat sie keinen Platz in ihrem Leben. Zwei Wochen später trifft sie Mignon zufällig auf einer Party wieder, und ihr wird klar, dass diese magische Intensität nicht nach Grenzen fragt.
Sophie Bichon wurde 1995 in Augsburg geboren und studiert Germanistik. Ihre Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Liebe in der Literatur, weil ihrer Meinung nach letztendlich jeder Roman von der Liebe handelt. Schon immer hat sie das Schreiben geliebt und ihren Traum zum Lebensinhalt gemacht. Deswegen trägt sie auch stets ein Notizbuch bei sich, in dem sie ihre Ideen festhalten kann.
Okay... Ich glaube ich war selten so enttäuscht über ein Buch, wie es mit diesem ist... dabei habe ich nur 130 Seiten lesen können, bevor ich es abbrechen musste. Aber alles nacheinander.
Ein queeres Buch, bzw. eine queere Reihe ist bisher leider Mangelware im deutschen Buchmarkt. Umso begeisterter war ich, als ich von der Veröffentlichung gehört habe. Dass der Plott zu Beginn leider etwas gleichförmig wirkt, geoutete Person trifft nicht geoutete Person, hat mich etwas genervt. Ja, solche Tropes sind nachvollziehbar. Allerdings würde ich gerne Geschichten lesen, in der das Coming-out nicht immer zu als Stimmungsschlüssel genutzt wird.
Die Charaktere, bzw. den Freundeskreis von Mignon konnte ich sofort ins Herz schließen. Auch Mignons erwachsenerer Charakter und ihre Art mochte ich sehr. Und jetzt kommen wir zu Lilou... Puh. Ich bin immer sehr zwiegestalten, wenn Charaktere so jung (18) sind. Lilou ist meiner Meinung nach auch eine sehr authentische 18. Jährige. Verträumt und naiv, wie sie ist, hat sie mich aber sehr genervt. Und nicht nur das. Jedes Gespräch zwischen Lilou und Mignon fühlte sich an wie eine Masse Kitsch und Zähe Romantik. Die Dialoge waren einfach nicht authentisch. Von einem Buch erwarte ich, dass ich das Gefühl bekomme, es könnte sich genauso zugetragen haben. Hier war es leider Fehlanzeige. Tatsächlich war das zweite Treffen zwischen Mignon und Lilou der Hauptaspekt für meinen Abbruch.
Auch bin ich einfach kein Fan der Schreibweise der Autorin. Diese schwere Poesie und das Formulieren jeder einzelnen Flasche die auf dem Küchentisch steht... sorry, nichts für mich.
Uff... jetzt kommen wir zu... Problematischen Dingen. Ein Punkt weshalb Lilou mir direkt unsympathisch war, ist die Tatsache, dass sie Dreads trägt. Eigentlich hatte ich den Eindruck, dass Themen wie kulturelle Aneignung im letzten Jahr zu Genüge besprochen wurden. Eine Protagonistin mit Dreads... leider ein no-go. Auch gestört hat mich der Kosename Pocahontas. Ich habe nach wie vor keine Ahnung, wie die Charaktere auf den Namen kamen, da die Idee sehr willkürlich und mit keiner Erklärung daher kam. Aber auch das finde ich problematisch, da Pocahontas nicht nur eine Disneyfigur darstellt, sondern eine historische Figur ist, die eben nicht als „Träumerin“ dargestellt werden soll. Besonders im Hintergrund ihres Kampfes gegen die Kolonialisierung in Noramerika. Sehr, sehr schwierig.
Mir ist bewusst, dass das Buch noch weitere Problematiken birgt, auf die ich aber nicht eingehen kann, da ich das Buch zuvor abgebrochen habe.
Insgesamt: Ich bin wirklich enttäuscht. Wenn wir von den ganzen No-gos absehen, ist es einfach Geschmacksache. Sucht man nach einem Buch, welches poetisch, überaus romantisch und sehr bedeutungsschwer ist... dann seid ihr hier richtig.
Edit, 09.05.21: Ich habe die "offizielle" Sternebwertung von 3 Sternen auf 2 runtergesetzt, weil ich immer noch darüber nachdenke, wie problematisch ich viel an diesem Buch fand und weil ich letztendlich leider beim Lesen auch nicht wirklich Spaß hatte.
(unvollständige) Content Notes (für das Buch & teilweise das Review). Queerfeindlichkeit, Nichtbinärfeindlichkeit, Transfeindlichkeit, Misgendern, Rassismus, kulturelle Aneignung, Ableismus/Saneismus, Suizid, Fremdouting, Sex, Übergriffigkeit (übergangenes „Nein“ vor einem Kuss)
Als ich zum ersten Mal von der „Love is Love“-Reihe gehört habe, habe ich mich einerseits gefreut, weil es eine New-Adult-Trilogie einer queeren Autorin in einem großen Verlag werden würde und war andererseits etwas skeptisch, weil ich den Slogan „Love is Love“ aus aktivistischen Kreisen kenne und ihn und das dahinterstehende Bild von Queerness ziemlich furchtbar finde. Trotzdem wollte ich die Reihe sehr gerne lesen - immerhin kommen (Reihen-)Titel und Marketing-Entscheidungen ja oft vom Verlag und müssen noch nicht heißen, dass ein Buch auch schlecht ist.
Leider hat sich vieles, wovor ich vor dem Lesen Sorge hatte, dann auch tatsächlich im Buch wiedergefunden, zusätzlich zu einigen anderen Dingen, die sich ziemlich fragwürdig finde, weshalb ich letztendlich 2.5 Sterne vergeben würde.
Achtung, Review enthält Spoiler! Einiges ist unter Tags versteckt, aber falls du sehr empfindlich auf Spoiler reagierst, ist das Review vielleicht nicht für dich.
Rassismus & kulturelle Aneignung. Eine der weißen Hauptpersonen trägt Locs („Dreads“) und hat ein Mandala-Tattoo, außerdem gibt eine weiße Person einer anderen weißen Person den Spitznamen „Pocahontas“, wegen der Wortbedeutung des Namens, was ziemlich furchtbar ist, wenn man bedenkt, welche reale Person unter diesem Namen bekannt war und was ihr von weißen Kolonisten angetan wurde.
Umgang mit psychischer Erkrankung.
queer, aber normativ. Lilous erste Beziehung war mit einem trans Jungen, der zwar immerhin nicht gedeadnamed wird, dessen Transsein aber so beschrieben wird: „An das erste Mädchen, mit dem ich Hand in Hand durch die Schulflure gelaufen war. Ich hatte schon damals gewusst, dass sie sich nicht in dem Maße mit ihrem biologischen Geschlecht identifizierte, wie ich es tat, aber das war mir egal gewesen. [...] Irgendwann hatte sie sich gewünscht, dass ich sie Tim nenne. Und für mich war sie zu einem er geworden.“ Es ist so offensichtlich, dass diese Stelle cissig gut gemeint war, aber mehr halt auch nicht. Warum bezeichnet sie ihn als Mädchen? Warum werden überhaupt sie-Pronomen verwendet? Warum biologisches Geschlecht? Außerdem fiel an einer Stelle der Satz "Du könntest auch ein Mann sein oder ein Alien oder sonst etwas, ich hätte mich trotzdem in dich verliebt.", was implizit nicht-binäre Menschen mindestens unsichtbar macht, eher sogar noch entmenschlicht.
Wenn über Liebe gesprochen wird, geht es oft um Konzepte wie Seelenverwandtschaft und Schicksal und füreinander bestimmt sein. Das ist an sich noch kein Problem, natürlich kann jede_r seine Beziehung(en) so beschreiben, der_die das möchte, aber leider war es oft sehr verallgemeinernd gesagt, als wäre das für alle Menschen so. Dass ist extrem normativ und gerade im Kontext eines queeren Buchs hätte ich mir mehr awareness für einerseits Menschen, die romantische Gefühle und Anziehung nicht so erleben (aromantische Menschen bspw.) und andererseits eben für alternative Beziehungskonzepte gewünscht, die nicht das Bild der einen großen Liebe reproduzieren. Gerade Mignons (noch nie verliebt, vor allem unzufriedenstellende sexuelle Beziehungen) hätte viel Potential gehabt, da mehr drauf einzugehen. Stattdessen wurde uns irgendwie größtenteils Lilous romantisiertes Bild von Liebe und Schicksal aufgedrängt, was ich extrem anstrengend fand.
Das Thema Coming-Out. Ein typisches Motiv in queeren Romance-Geschichten ist „geoutete Person ist mit nicht geouteter Person zusammen und das Geheimhalten der Beziehung ist einer der Hauptkonflikte“ und ich muss ganz ehrlich sagen: Ich würde gern mal etwas anderes lesen. Viel mehr gestört haben mich aber auch hier (verallgemeinernde) Aussagen wie „Natürlich war mir klar, dass letzteres* die schwierige Option ist. Aber wenn man die richtigen Menschen im Leben hat, dann ist es auf einmal leicht zu sich zu stehen.“ (*letzteres = outen und „sie selbst sein“). Es mag sein, dass das für Lilou so ist, aber warum ist das „natürlich“ so? Was ist mit Menschen, die halt einfach nicht „die richtigen“ Menschen in ihrem Leben haben? Und na ja, auch „die richtigen“ Menschen im direkten Umfeld helfen nicht gegen sonstige Queerfeindlichkeit. Wahrscheinlich ist es realistisch, als achtzehnjährige queere Frau so zu denken, aber dafür, dass Lilou an vielen Stellen so reflektiert und reif wirken soll, finde ich das ehrlich gesagt ziemlich unsensibel und es ist einfach eine sehr privilegierte Position, in der sie da ist. Kann eine_r natürlich so schreiben, aber es wird halt von nicht wirklich gechallenged, was dann meiner Meinung nach wieder dazu beiträgt, dass Queersein auf „Love is Love“ und letztendlich, individuelle Intoleranz der „falschen“ Menschen reduziert.
Ich frage mich nur, ob es nicht mal dringend Zeit wird, andere Geschichten zu erzählen? In denen Figuren Queerfeindlichkeit erleben, aber sie zusammen durchstehen? Queere Beziehungen könnten ja auch einfach mal aus anderen Gründen zerbrechen.
Consent und Sex. Lilous und Mignons erster Kuss findet statt, während sie betrunken sind und Mignon küsst Lilou, obwohl diese nein sagt und ich habe nur eine Frage: Warum? Warum denkt irgendjemand, es wäre eine gute Idee, das so zu schreiben? Es gibt später eine Entschuldigung dafür, aber in der Entschuldigung fallen die Aussagen: „Ich dachte, du willst auch, dass …“ und „Ich konnte in dem Moment an nichts anderes denken, als dich zu küssen.“ Ich finde diese ganze Sache extrem fragwürdig – klar: Figuren müssen nicht perfekt sein und dürfen Fehler machen, aber a) hätte die Kussszene, die darauffolgende Unsicherheit/Verwirrung und die Kontaktpause auch ohne ein übergangenes Nein funktioniert und b) diese Entschuldigung, die angenommen wird, ist so ekelhaft typisch für übergriffige Leute, dass ich mich wirklich frage, was sich dabei gedacht wurde.
Ein bisschen geärgert habe ich mich leider auch über einige Beschreibungen während die beiden Sex haben, zum Beispiel die Annahme, dass Menschen mit ähnlichen Körperteilen ja schon die gleichen Dinge mögen. Klar, ist es ein guter erster Anhaltspunkt, zu überlegen, was eine_r selbst mag, wenn’s darum geht, neue Dinge auszuprobieren. Aber mehr halt auch nicht. Ich bin auch ein wenig genervt davon, wie Leute gleich beim ersten Mal so unfassbar guten Sex haben wie nie zuvor und vor allem ohne ordentlich zu kommunizieren.. Das ist kein Thema, was mich nur bei diesem Buch stört, aber irgendwie habe ich länger nichts mehr gelesen, bei dem es so krass war.
Fazit. Es war ungefähr das drin, was ich von einem Buch befürchte, auf dem „Love is Love“ draufsteht, was ich extrem schade finde, weil ich mich natürlich freue, wenn queere Autor_innen queere Bücher schreiben können, die von großen Verlagen veröffentlicht werden. Ich wünsche mir von solchen Büchern aber einfach mehr awareness für (queere) Themen außerhalb der eigenen Queerness. Ich hoffe wirklich, Band 2 und 3 der Reihe werden nicht noch unangenehmer, wenn die Autorin außerhalb ihrer eigenen Erfahrung schreibt.
Wenn ihr dieses Buch lest, werdet ihr definitiv Fernweh bekommen... trust me! Aber es lohnt sich absolut! Der Schreibstil ist einfach traumhaft schön, die Charaktere sind bezaubernd und das Setting ist einfach nur wundervoll 🇫🇷 Ich möchte nach Paris! Jetzt sofort 🤍
Ich muss gestehen, dass es etwas gedauert hat, bis ich richtig in der Geschichte drin war, aber das liegt nicht daran, dass es nicht flüssig oder gut verständlich geschrieben ist, sondern daran, dass man schnell das Gefühl bekommt, all das Geschriebene hier eine tiefere Bedeutung hat. Die Autorin hat einen sehr sehr tiefgründigen und fast schon poetischen Schreibstil, der dafür sorgt, dass man automatisch viel konzentrierter – und somit auch langsamer – liest, um bloß nichts von dem, was sie einem hier vermitteln will, verpasst. Die Geschichte von Lilou und Mignon ist keine, die man mal eben schnell in einem Rutsch durchliest, sondern eine, dessen Inhalt und Sinn man nach und nach tief in sich aufnimmt. Und das hat mir wirklich unfassbar gut gefallen!
Erzählt wird hier sowohl aus der Sicht von Lilou als auch von Mignon, wodurch man Einblick in die Gedanken und Gefühle beider bekommt und somit sehr schnell und gut eine Beziehung zu ihnen aufbauen kann. Es wird einem leicht gemacht, sich in die beiden hineinzuversetzen und ihre Gedankengänge sowie Handlungen nachvollziehen zu können. Allerdings muss ich hier auch gestehen, dass ich einige Male nochmal nachschlagen musste, aus welcher Perspektive ich gerade lese, da ihre beiden Erzählstimmen sehr ähnlich klangen.
Beide Protagonistinnen wirken nach außen hin so, als würden sie das Leben ganz gelassen nehmen, während in ihnen drin ein Sturm tobt. Und sie beide sind unglaublich herzliche, kluge und vor allem authentische und greifbare Protagonisten.Sie beide machen im Laufe der Geschichte eine deutliche Entwicklung durch, und sie auf ihrem Weg dabei zu begleiten, ist eine unglaublich tolle Leseerfahrung.
Die Liebesgeschichte der beiden ist unglaublich emotional und tiefgründig. Dadurch, dass Louisa und Paul beide gebrochen sind, ist die Entwicklung ihrer Beziehung natürlich alles andere als einfach und unkompliziert. Sie ist ein langsamer Prozess, verbunden mit einigen Auf- und Abs. Aber egal, was zwischen ihnen passiert, man fühlt absolut mit ihnen mit. Man leidet und freut sich mit ihnen, man verzweifelt und hofft und man liebt. Mein persönliches Highlight sind die Gespräche der beiden gewesen. Sie sind unfassbar tiefsinnig, gefühlvoll und stecken voller Weisheiten, die man auch auf sein eigenes Leben beziehen kann. Die geschriebenen Worte der Autorin gehen einem hier wirklich unter die Haut, weil sie allesamt so wahnsinnig ausdrucksstark und bedeutsam sind. Die Geschichte der beiden erreicht den Verstand und das Herz gleichermaßen und sorgt somit dafür, dass man sich vollkommen von ihr mitreißen lässt.
Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass Sophie Bichon auch die Nebencharaktere so wunderbar ausgearbeitet hat. Sie erzählt teilweise auch ihre Geschichten, sorgt dafür, dass man auch zu ihnen eine Verbindung aufbauen kann und sie sich einem somit nach und nach ebenfalls ins Herz schleichen. Freundschaft ist in diesem Buch ein ganz wichtiges Thema und ich habe den Zusammenhalt, die Loyalität und die Liebe, die hier zwischen den Charakteren herrscht, absolut genossen. Es ist eine wunderschöne Ergänzung zur Liebesgeschichte, die ich auf keinen Fall hätte missen wollen.
Mir hat das Buch auf jeden Fall wahnsinnig gut gefallen. Es konnte mich fesseln, berührenund überraschen. Es hat wunderbar authentische und greifbare Charaktere. Und die Art und Weise der Autorin, Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen, ist einfach nur unglaublich beeindruckend. Ich bin total froh, dass es die „Love is Love“ Reihe gibt, denn ich denke sie wird vielen jungen Menschen helfen sich mit ihrer Sexualität auseinander zu setzen und zu begreifen, dass es letztendlich nicht um das Geschlecht sondern nur um die Person selbst geht!
CN: kulturelle Aneignung, Queerfeindlichkeit, Transfeindlichkeit, Misgendern, Ableismus, Suizid, Fremdouting, Sex, Übergriffigkeit („Nein“ vor einem Kuss wird ignoriert)
Eigentlich fand ich "Und ich leuchte mit den Wolken" wirklich toll. Eine supersüße queere Own-Voices-Liebesgeschichte mit tollem Schreibstil und wunderschönem Setting - was will mensch mehr?
Leider gab es aber auch einige Dinge, die mich gestört haben und weshalb ich dem Buch letztendlich doch nur 2 Sterne gebe:
- kulturelle Aneignung (die weiße Hauptfigur trägt Locs/"Dreads") - Transfeindlichkeit (ein in der Geschichte nicht weiter vorkommender trans Junge wird als Mädchen bezeichnet, trans sein wird als "sich nicht mit dem biologischen Geschlecht identifizieren" definiert) - Nichtbinärfeindlichkeit (nichtbinäre Menschen werden indirekt mit Aliens verglichen: "Du könntest auch ein Mann sein oder ein Alien oder sonst etwas, ich hätte mich trotzdem in dich verliebt.") - Übergriffigkeit (ein "Nein" vor einem Kuss wird ignoriert)
Lest euch doch mal Noah's Rezension durch, darin erfahrt ihr noch mehr über die oben genannten Kritikpunkte.
Ich hoffe sehr, dass mir Band 2 und 3 der Reihe besser gefallen werden.
„Und ich leuchte mit den Wolken“ von Sophie Bichon ist ein absolutes Herzensbuch von mir! 😍 Es enthält alles, was ich mir von einem Liebesroman wünsche: einzigartige Charaktere, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe, eine atemberaubende, zum Greifen nahe Atmosphäre, eine ganz besondere Liebe, große Gefühle und so viele Zeilen, in denen ich mich wiederfinde und mich neu entdecke. Der Schreibstil ist für mich einfach perfekt - so poetisch, so leicht, so flüssig! Dieses Buch ist einfach nur wow. Ich liebe, liebe, liebe es! 💛
Lilou und Mignon. Mignon und Lilou. 442 Seiten Fernweh.
Ich bin total verliebt in dieses Buch! Ich hab noch nicht viele Bücher mit LGBTQ+ Themen oder Paare gelesen, aber das hier war definitiv das bisher beste!
Ich fand den Schreibstil einfach wundervoll und die Geschichte genauso. Der Schreibstil ist sehr poetisch, sanft und irgendwie streichelte jedes Wort meine Seele. Das einzige was mich wirklich gestört hat, waren die langen Kapitel, da bin ich persönlich einfach kein Fan von.
Besonders schön fand ich den Kontrast zwischen Lilou und Mignon. Es war einfach genau richtig. Die Geschichte von jemanden zu lesen, der das Outing schon hinter sich hat und von jemanden der einfach kein Label für sich findet, das sich richtig anfühlt. Wir begleiten sowohl Mignon als auch Lilou dabei, wie sie sich selbst finden, dabei geht es nicht nur um die sexuelle Orientierung, sondern auch um die Berufliche /Zukunftsorientierung.
Ich konnte den Kampf von Mignon so gut nach empfinden. Dank des Schreibstil, war es so einfach sich in die Charaktere hinein zu versetzen. Ganz besonders die Message fand ich wirklich toll, das es für alles verschiedene Wege gibt, das man sich Zeit lassen kann um sein Label zu finden und das es manchmal gar keins benötigt. Es ist einfach ein Highlight für mich und deshalb möchte ich euch das Buch ans Herz legen.
Mit „Und ich leuchte mit den Wolken“ habe ich endlich mal wieder ein New Adult Buch gefunden, das mich überzeugen konnte. Der Schreibstil war wunderschön, poetisch und authentisch, sodass ich nur so in die Geschichte und die Atmosphäre von Paris und der Bretagne versunken bin und am liebsten direkt mit in Mignons WG gezogen wäre.
Die beiden Protagonistinnen sind charakterlich sehr unterschiedlich. Lilou ist sehr selbstbewusst, offen und abenteuerlustig, sie spricht offen darüber, dass sie pan ist, steht in Konflikten für sich selbst ein, ist aber gleichzeitig eine Träumerin, die es liebt zu malen. Trotz ihres jungen Alters wirkte sie für mich in vieler Hinsicht reifer als Mignon und ihre Mitbewohner. Nach Paris geht sie um ihre verschwundene Mutter zu suchen, aber auch um sich endlich für einen Zukunftsweg zu entscheiden, findet dabei aber weit mehr als dies.
Mignon, die bei ihrer Großmutter in der Bretagne aufgewachsen ist, lebt gemeinsam mit ihren Mitbewohner*innen Benoît, Émilie und Oceane in einer WG und arbeitet gemeinsam mit diesen bei einem feministischen Magazin. Sie ist eher ein zurückhaltender, nachdenklicher Charakter, liebt Kunst und Mode und war sich eigentlich immer sicher hetero zu sein.
Die Begegnung und die daraus entstehenden Gefühle der beiden sind zaghaft. Die Handlung überstürzt nichts, beiden Protagonistinnen wird genug Raum gegeben um ihre Gefühle zu sortieren, mit ihrer Vergangenheit ins reine zu kommen und sich selbst zu finden, was ich unheimlich schön fand. Unterstützt werden die beiden jederzeit von Mignons Mitbewohner*innen, die auf gute Weise etwas verrückt und überschwänglich waren und eine ganz besondere Freundschaftsgruppe bilden.
Ganz ohne Drama kommt das Buch natürlich auch nicht aus, doch ich hatte durchgehend das Gefühl, dass die Probleme reflektiert werden, beide Seiten beleuchtet werden und eine charakterliche Entwicklung daraus hervorging, was mir sonst in New Adult Büchern in der Regel fehlt.
Insgesamt ist „Und ich leuchte mit den Wolken“ einfach genau der New Adult Roman, den der deutsche Markt jetzt gebraucht hat! Authentische Protagonist*innen mit denen man mitfühlen kann, eine queere Lovestory mit ganz viel Herz, reflektiertes Drama und eine zaghafte Annäherung. Für mich einfach die perfekte Geschichte, in der ich mich ganz viel Wiederfinden konnte. Daher gibt es natürlich 5 Sterne.
Ich lege euch dieses Buch nur ins Herz! Es ist echt, romantisch, locker und leicht, voller Gefühle und Emotionen, ehrlich und einfach nur wunderschön und poetisch! Und, dass das Buch in Paris spielt und ein unglaubliches Flair ausstrahlt, ist nur noch das i-Tüpfelchen!
Update: nach längerem überlegen bekommt das Buch doch nur noch zwei Sterne
Ich hatte hohe Erwartungen!! Wirklich. Normalerweise lese ich kein New Adult… vor allem die deutschen hetero romanzen nicht, da mir die alle viel zu Klischeehaft und meistens auch noch Toxisch sind. Und weil ich mit hetero Pärchen nicht ganz so viel anfangen kann. Da dieses Buch aber queer, bzw. genauer gesagt sapphic ist, dachte ich mir: ich probiere es mal aus! Vor allem weil ich sehr viel Gutes über das Buch gehört habe… aber naja…. Erst einmal zur ganzen Geschichte: dafür, dass es eben ein new adult Roman ist, ist die Geschichte ziemlich Basic aufgebaut …. Warum hatte ich auch etwas anderes erwartet?! Dazu kommt noch im queeren Kontext, dass die eine Person geoutet ist und die andere Person eben noch gar nicht (schon das programmiert Probleme vor)….. naja aber über das hätte ich eigentlich hinwegsehen können, weil der Schreibstil recht poetisch ist und ein sehr romantisches und emotionales Bild in meinem Kopf als Leserin erwirkt hat. Obwohl ich finde, dass die deutsche Sprache oft einfach nicht schön, sondern eher cringe klingt, finde ich hat Sophie Bichon das mit ihrem Schreibstil echt gut gemeistert:
Naja jetzt das große ABER:
Ich hätte nicht gedacht, dass ein queeres Buch von einer queeren Autoren, so prominente problematische Aspekte beinhalten könnte:
Fangen wir an damit, dass die Protagonistin, Lilou, Dreads (Locs) trägt: Sie ist eine weiße ,halb Französisch / halb deutsche Person: dreads haben nichts an ihr verloren.… schon mal was von Kultureller Aneignung gehört ?
Dann der Spitzname Pocahontas:
Pocahontas war ein indigenes Mädchen, was By the way Ein Kind war, dass Von weißen Koloniallisten aus England, zur Ehefrau für einen Mann, der ihr Vater hätte sein können, gemacht wurde, und auch wurden ihre ganzen Verwandten und Kultur ermordet und zerstört von den gleichen weißen Personen… Disney hat mit seinem Film, dieses ganze Bild von Pocahontas einfach nur falsch dargestellt und romantisiert und das ist einfach Verdammt respektlos gegenüber indigenen Menschen…. Und dann eben den Namen als Spitznamen für eine weiße Person zu nehmen ist dann noch mal umso mehr respektlos…. Vor allem fand ich das an einer Stelle noch unpassender, als es sowieso schon ist, nämlich schlafen Mignon und Lilou miteinander und während sie Sex haben, nennt Mignon Lilou Pocahontas—— der Name eines Kindes wird beim Sex erwähnt…. Sehr geschmacklos.
Des weiteren wird eine Trans Person die gleich am Anfang auch benannt wird von Lilou Misgendert (Wobei Lilou das auch bewusst ist, dass die Person trans ist, sie aber sagt es sei ihr egal )
Auch Hätte man bei Mignon perfekt das Thema ARomantik oder aromantisch sein ansprechen können, weil das sehr zu ihrem Charakter und empfinden gegenüber Beziehungen und liebe gepasst hätte, aber diese Gelegenheit wurde leider nicht genommen….
Naja… Das Buch hat mich also leider wirklich enttäuscht, und ich glaube wären diese ganzen problematischen Aspekte nicht drin gewesen, hätte ich die Geschichte trotzdessen dass sie eher Basic war , sogar gemocht… zum Schluss war es nur noch anstrengend es zu lesen und ich hab vieles eher überflogen….
Ich hatte hohe Erwartungen, vor allem weil mir die anderen Bücher der Autorin so gut gefallen haben, die aber nicht voll erfüllt wurden. 💛🧡❤💚💙💜 Zuvor hatte ich noch nie eine Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen gelesen und war deshalb umso gespannter, was das Buch verspricht. 💛🧡❤💚💙💜 Der Schreibstil von Sophie Bichon ist poetisch, was mir eigentlich sehr gefällt, aber bei diesem Buch hatte ich von Anfang an schon Probleme in die Geschichte hineinzufinden und was sich auch nicht viel geändert hat im Laufe des Buches. 💛🧡❤💚💙💜 Vielleicht habe ich es zum falschen Zeitpunkt gelesen, aber es gab auch Momente und Szenen, die mir richtig gut gefallen haben. Die Atmosphäre von Paris hat die Autorin sehr lebendig und leicht rübergebracht. 💛🧡❤💚💙💜 Abgesehen von ein paar anderen Kritikpunkten ist es kein schlechtes Buch, das jemand anderes vielleicht geliebt hat zu lesen. 💛🧡❤💚💙💜
Ich musste dieses Buch auf knapp der Hälfte abbrechen. Ich wollte dieses Buch so gerne mögen, weil so viele sapphic Bücher auf deutsch, die dann auch noch so gehyped werden gibt es nunmal einfach nicht. Aber leider hat mich dieses Buch einfach überhaupt nicht erreicht. Der Schreibstil kam mir von der ersten Seite an nur sehr gezwungen poetisch vor. Die erste Unterhaltung der zwei Hauptcharaktere ist einfach nur eine Aneinanderreihung von "deepen" Sprüchen. Eigentlich reden alle Charaktere die ganze Zeit über so. Niemand redet so mit seinen Freunden, absolut niemand. Ich fand es einfach nur sehr anstrengend zu lesen und es hat überhaupt keinen Spaß gemacht. Schreibstil ist natürlich etwas worüber jeder eine andere Meinung hat, und nur weil es nichts für mich war heißt das nicht dass der Schreibstil auch für jeden schlecht ist. Kommen wir zu den... eher unerfreulichen Dingen: 1. Wieso denken deutsche Autoren es wäre okay ihren weißen Charakteren Dreads zu geben? Bitte sagt es mir, ich verstehs nämlich nicht 2. Der Spitzname 'Pocahontas'. Fällt auch unter die Kategorie "Da hätte man nochmal ne Minuten länger drüber nachdenken können, bevor man sowas veröffentlicht. 3. Mignon küsst Lilou obwohl sie nein sagt. Consent?? We don't know her apparently. - Natürlich finde ich es super, dass auch eine queere Buchreihe mal so einen Hype bekommt wie andere Reihen. Weniger problematisch im Gegensatz zu anderen bekannten deutschen Büchern ist es aber leider nicht. Über andere deutsche Bücher kann ich mich wenigstens noch beim Lesen darüber aufregen, aber hier war ich einfach so enttäuscht, dass es noch nicht mal Spaß gemacht hat es zu lesen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Auf die Love is Love Reihe von Sophie Bichon war ich schon einige Zeit gespannt und habe daher voller Erwartungen den ersten Teil begonnen.
"Und ich leuchte mit den Wolken" erzählt die Geschichte von Lilou, die nach dem Abi für ein Jahr nach Paris geht, um sich dort auf die Spuren ihrer Mutter zu begeben, welche sie als kleines Kind verlassen hat. Bereits am Bahnhof in Paris begegnet sie Mignon, welche ihr nicht aus dem Kopf geht.
Die Geschichte der beiden jungen Frauen wird sehr gefühlvoll erzählt und die Beziehung entwickelt sich eher langsam. Einerseits hat mir dies gefallen, da man die beiden Frauen sehr gut kennenlernt und dies alles sehr echt wirkte, andererseits waren dadurch für mich aber auch zu viele Längen und es nicht allzu viel passiert.
Die Emotionen in der Geschichte kommen durch den poetischen Schreibstil sehr gut rüber und ich mochte die Chemie zwischen Lilou und Mignon. Zauberhaft war auch die Atmosphäre in Paris und diese hat für mich das typische Pariser Lebensgefühl übermittelt.
Auch wenn ich von dem Auftakt nicht komplett überzeugt war, bin ich sehr gespannt auf die anderen beiden Teile der Reihe.
Es tut schon ein bisschen weh, wenn das meist erwartete Buch des Jahres irgendwie nur so mittelmäßig war. Einerseits war Sophie Bichons drittes Buch bei Heyne unterhaltsam und kurzweilig - sehr gut für zwischendurch. Für mich war außerdem jede Sekunde klar, dass es sich um ein Own Voice Buch handelte & auf Deutsch darüber zu lesen, war toll. Die Freundschaften und die Romance haben sich real und lebensnah angefühlt, auch wenn die Nebencharaktere etwas platt waren. Die Stimmung war schön, die klassischen New Adult Elemente gut umgesetzt. Natürlich gab es eine Menge Klischees, gerade auf Paris bezogen, aber manchmal kann das ja auch angenehm sein. Was mich etwas gestört hat, war der Schreibstil: Er bestand aus extrem vielen Personifikationen, Wiederholungen (jA, SIE HAT DREADS UND MIGNON EINEN PONY) und philosophischen Dialogen, bei denen ich immer wieder gedacht habe, dass doch niemand so in echt sprechen kann. Das hat auch die Hauptcharaktere etwas schwer greifbar gemacht: Zwar ist mir sehr klar, dass Mignon eine Träumerin ist, richtig *vorstellen* kann ich sie mir aber als Person nicht. Die große Plotauflösung hat mir leider nicht gut gefallen, wie Lilou und Mignon oft (leider wirklich nicht immer) kommuniziert haben, war aber toll. Kleiner Wehrmutstropfen & Spoiler: Warum der „slutty“-bisexual-Trope angewendet werden musste, ist mir völlig unverständlich. Natürlich kann man den Charakter auch anders interpretieren - für mich hat es sich aber doch so angefühlt. Andere 3-Sterne-Reviewer haben andere Inhalte des Buches ziemlich gut beschrieben, die mich teilweise auch irritiert haben. • Fazit: 3 Sterne! Ich bin trotzdem extrem glücklich über den Roman und wofür er steht und glaube, dass er vielen queeren deutschen Leser*Innen, insbesondere WLWs sehr gut tun wird. Wenn das nicht großartig ist, dann weiß ich auch nicht.
Ich glaube ich kann gar nicht in Worte fassen wie unfassbar toll dieses Buch ist, was es mir bedeutet hat und was es mich hat fühlen lassen! 🖤 Sophie beschreibt auf eine wundervolle Art und in einem poetischen Schreibstil das kennen- und liebenlernen zweier unglaublich tollen Frauen! Ich mochte Lilou und Mignon ab Minute eins... Lilou ist eine dieser Frauen, die einen Raum betreten und ihn mit ihrer positiven Energie einnimmt, sie strahlt Freude, Euphorie und Abenteuerlust aus ... sie ist eine Träumerin, sie ist ... einfach frei! 🥰 Bei Mignon ging es mir ähnlich wie Lilou ... sie hat diese bestimmte Wirkung, diese Ausstrahlung die einen Menschen direkt anziehend macht! Ich habe mich direkt verliebt! 🖤 Die Entwicklung der beiden, sei es persönlich oder auch die ihrer Beziehung ist unfassbar schön mit anzusehen. Die Gefühle reichten von Liebe zu Angst zu Trauer und wieder zurück zu Liebe und ich habe alles zu 1000% mitgefühlt! Und ist das nicht das perfekte Buch? Bei dem man schmachtet, lacht, sich verliebt, verletzt wird, bitterlich weint und sich am Ende doch freut, weil man lächelnd auf das Buch schaut, da das gebrochene Herz wieder geflickt ist? Für mich war es das auf jedenfall! 🖤 "und ich leuchte mit den Wolken" ist auf meiner Jahres-Highlights Liste gerade nach ganz oben gewandert und ich würde es sofort jedem ans Herz legen, es zu lesen! 🙏🏻 Danke Sophie für diesen tollen Start in die Love is Love Reihe! ❤🧡💛💚💙💜
Das war wunderschön. Ich habe die Atmosphäre so sehr genossen, auch wenn ich kein Paris Fan bin. Die Autorin hat es geschafft die Stadt so zu beschreiben, dass ich mir doch wünsche dort zu sein. Auch die Charaktere waren zauberhaft. Besonders Lilou 💕 Die Geschichte hatte einen ganz bestimmten Charme. So eine Mischung aus Melancholie und Romantik. Mir hat das unheimlich gut gefallen.
Ich habe die letzte Serie der Autorin so geliebt und da habe ich mich auf dieses Buch natürlich megagefreut. Leider tat ich mir zu Beginn echt schwer. Denn ich musste mich so auf den Schreibstil konzentrieren, da er nach meinen ersten langen Arbeitstag nach dem lockdown nicht mehr so einfach zu lesen war. Also habe ich dann nach einigen Seiten passiert, da ich unbedingt wollte, dass mir die Geschichte gefiel. Und es hat geklappt. Ein paar Tage später und nicht so müde, bin ich mühelos durch die Seiten geflogen. Heute hab ich nur noch die letzten Seiten beendet und ich kann sagen, dass ich die Geschichte mag. Es hat mich regelrecht in den Bann gezogen und ich habe die Zeit mit mignon und lilou in Paris genossen. Und können wir noch über dieses unglaublich schöne Cover reden. Wow ❤️ 4 Sterne
Hat mich leider null gepackt. Weder vom Schreibstil noch von den Charakteren. Hatte direkt einen Widerwillen gegen alle. Schade, hatte mich echt gefreut. Wer Lust hat auf Paris und eine LGBTQ Geschichte soll es aber bitte selbst versuchen. Geschmäcker sind nunmal verschieden.
Jahreshighlight und Herzensbuch. Dieses Buch ist einfach grandios von Anfang bis Ende. Ich liebe Mignon und Lilou. Ich liebe ihre Geschichte. Ich habe jedes einzelne Wort aufgesogen und markiert und so viel gelernt. Diese Geschichte ist so besonders und schön. Jedes Gefühl habe ich gespürt. Ganz viel Liebe an dieses Buch. Unendlich viel.
Eigentlich bin ich wirklich Fan der Autorin. Denn gerade die Redstone-Reihe habe ich sehr geliebt.🥰
Ich sehe, dass viele von euch sehr positiv von diesem Buch schwärmen und deshalb hätte ich es auch so gerne geliebt.
Aber ich habe mich durch etwa 150 Seiten gequält. Und habe versucht mit der Geschichte und den Protagonisten warm zu werden. Gerade, da dieses Buch Themen behandelt, die auf dem Buchmarkt Mangelware sind. Davon sollte es viel mehr geben. Deshalb finde ich es wirklich toll, dass die Autorin sich Mutig gezeigt hat. Schade fand ich aber, dass die Story dann so ausgewählt wurde, dass eine geoutete Person auf eine nicht geoutete Person trifft. Da hatte ich mir mehr erhofft.🤷🏼♀️
Der besondere Schreibstil kam leider diesmal nicht rüber. Irgendwie wirkte es auf mich als wurde unbedingt versucht die Geschichte poetisch zu schreiben. Es hat sich nicht flüssig und natürlich gelesen.
Die Atmosphäre in Paris kam auch nicht so zu 100% bei mir an, da mir teilweise die Dinge zu detailgenau beschrieben wurden. Manchmal ist weniger mehr.
Die Freundesclique war ganz nett. Die mochte ich direkt. Mignon mochte ich eigentlich ganz gerne. Sie wirkte im Gesamtbild stark, reif und selbstbewusst. Das mochte ich sehr. Und naja dann kommt Lilou. Puh - ich bin gar nicht mit ihr klargekommen. Diese Verträumtheit und Jugendliche Art hat auch gar nicht mit Mignon harmoniert. 👀
Fazit: Nach 150 Seiten abgebrochen, da ich einfach nicht mit der Story warm wurde und ich meine Zeit dann lieber in andere Geschichte investiere. Ich denke ich werde der Geschichte zu einem anderen Zeitpunkt nochmal eine Chance geben. 😊
And it takes everything in me not to call you. – I Almost Do (Taylor Swift).
Lilou sitzt im Zug von München nach Paris. Sie hat gerade ihr Abitur gemacht und will in der Heimatstadt ihrer Mutter erfahren, wer sie wirklich ist. Kurz vor Paris steigt Mignon zu. Sie ist cool, wunderschön, und obwohl sie mit Lilou zu flirten scheint, bleiben ihre Augen ernst und ihre ganze Haltung abweisend. Dennoch hat Lilou das Gefühl, dass sie in ihr Innerstes blickt. Beim Abschied am Gare du Nord spürt sie: Diese Frau könnte ihr gefährlich werden, und dafür hat sie keinen Platz in ihrem Leben. Zwei Wochen später trifft sie Mignon zufällig auf einer Party wieder, und ihr wird klar, dass diese magische Intensität nicht nach Grenzen fragt.
Das ist der Klappentext zu „und ich leuchte mit den Wolke“ von Sophie Bichon. Es ist das erste Buch einer Trilogie, die ich von der Autorin lese. Und es ist auch mein erstes LGBTQ+ Buch das ich lese. Ich habe es zwar noch nicht beendet, aber ich liebe es schon so sehr.
Da ich schon zwei Mal in Paris war, hat es sich wie nach Hause kommen angefühlt als ich angefangen das Buch zu lesen. Paris ist neben London meine liebste Stadt. Ich könnte da einfach immer und immer wieder hinfahren und mich neu verlieben in die Stadt und den Flair.
Ich liebe, liebe, liebe Lilou‘s und Mignon‘s Geschichte!
Die Botschaft dieses Buches ist so unfassbar toll. Denn Liebe ist Liebe und braucht weder Schubladendenken noch Labels.
Und nicht zu vergessen: PARIS, dieser verdammt perfekte Schauplatz, der mich alles fühlen hat lassen, und mich mit auf eine faszinierende und emotionale Reise genommen hat. Ich will bitte sofort dahin reisen!
Ich muss sagen ich war anfangs skeptisch da ich ihre erste Reihe nicht so mochte . Aber ich muss sagen es war mega auch wenn es queer war , es geht um Magon und Lilou . Sie begegneten sich im Zug und wissen nicht das sie die selben Freunde haben ,die beiden verbringen ihre Semesterferien in Paris und treffen sich plötzlich wieder bei Freunden wieder und verbringen dann die restlichen Ferien zusammen , und kommen sich näher . Als es zum Ende kommt kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden wo Lilou aus Paris verschwindet da sie auch endlich erfahren hat wo und was mit ihrer Mutter passiert ist . Ob die beiden wieder zusammen kommen und wie es endet müsst ihr selber lesen es war eine tolle geschichte
Das Buch war mir leider zu Klischeebeladen. Generell konnte ich vieles auch vorhersehen, was nicht unbedingt schlimm war. Aber ich hätte es schöner gefunden, wenn Mignon und Lilou einfach mal eher miteinander gesprochen hätten. In dem gesamten Buch waren mir auch viel zu viele Beschreibungen und zu wenige Gespräche. Auch das Ende ging mir vieeeel zu schnell. Hätte das Buch noch ein paar mehr Seiten gehabt, wäre das Ende für mich um welten besser gewesen. Aber so ging es mir leider einfach viel zu schnell und es war meiner Meinung nach auch total unrealistisch. Dafür mochte ich die Nebencharaktere sehr gerne! 2,5 ⭐️
Puuuuh selten ist es mir so schwer gefallen, meine Gefühle für ein Buch zu formulieren und noch nie war ich Hin und hergerissen zwischen 1 und 5 Sternen! Fangen wir mit dem Positiven an: ich mochte das Setting super gerne und habe direkt Lust bekommen, nach Paris zu fliegen! Außerdem waren mir Mignon und ihre Freundin sehr sympathisch. Der poetische Schreibstil, auf den ich mich sehr gefreut hatte, hat mir teilweise sehr gut gefallen, war dann zu viel und konnte generell nicht mein Herz erreichen - ebenso wie es die Liebesgeschichte von Mignon und Lilou nicht konnte.. Liegt vielleicht daran, dass ich mit Lilou leider nicht so gut klar kam, sie war mir einfach zu naiv. Außerdem finde ich es fraglich, ob man einer Protagonistin unbedingt Dreadlocks schreiben muss (Stichwort kulturelle Aneignung). Abschließend ist es einfach unendlich toll und wichtig, dass es immer mehr queere, offene Bücher gibt und auch wenn ich die Love is Love Reihe wohl nicht mehr weiterlesen werde, freue ich mich, dass es sie gibt! 🏳️🌈