Der bisher gründlichste Versuch, Österreich mit den Augen eines Fremdlings zu sehen
Österreich produziert nicht nur die humorvollsten Skifahrer, sondern auch eine Skurrilität namens Mozartkugel. Seine Hauptstadt besitzt den einzigen Friedhof, wo es niemals regnet, und wird trotzdem regelmäßig zu den lebenswertesten Orten der Welt gewählt. Der furchtlose Neuankömmling Radek Knapp stellt sich dem aussichtslosen Kampf, den Wiener Dialekt zu verstehen, und ergründet genauso die Tücken hiesiger Paragrafen wie den Zuckergehalt eines »Mohren im Hemd«. Am Ende findet er Antworten auf fast alles, um uns mit der Frage zu entlassen: Ist der Ort, an dem wir leben, auch der Ort, wo wir für immer bleiben möchten?
Humorvoller und mit Wortwitz geschriebener Versuch eines "Zugereisten" die österreichische bzw. die Wiener Seele zu kartieren. Liest sich angenehm flüssig und schnell, auch wegen der eher geringen Seitenzahl 🙂
In den Hauptrollen: Die Wiener im Allgemeinen, und der Beamte im Speziellen. In den Nebenrollen: Die Polen im Allgemeinen, und Stanislaw Lem in Person.
»Österreich hat die Stempelmarke bereits erfunden, als Polen sich noch von Ast zu Ast hangelte.«