Eine Fotografin, 45, kein Partner, keine Kinder, keine Eltern mehr, geht auf eine Expeditionskreuzfahrt von Grönland nach Alaska. Sie ist froh, dass ihr Beruf es ihr erlaubt, "dauernd nach vorn zu sehen". Doch natürlich melden sich die nicht zu Ende gedachten Gedanken und offenen Fragen, irgendwo zwischen der Enge an Bord unter nicht ausnahmslos angenehmen Mitreisenden (wie Schriftsteller, die Buchclub-Schreibkurse geben, oder Influencer mit fragwürdigen Tischmanieren) und den kühlen Weiten der Arktis. Der Blick der Erzählerin auf die anderen, die Natur und sich selbst ist so hintergründig-witzig wie warmherzig-entlarvend. Als das Schiff vor der vereisten Bellotstraße kehrtmachen muss, mit neuem Kurs auf Neufundland, begreift sie nach und nach, dass der Trick manchmal gerade im Beinahe-Ankommen besteht, auf Reisen wie im Leben.
Arezu Weitholz wurde 1968 in Niedersachsen geboren und lebt heute in Berlin. Sie arbeitet als Journalistin, Illustratorin und als Textdichterin u.a. für Herbert Grönemeyer, Die Toten Hosen, Udo Lindenberg, 2raumwohnung und Madsen. Sie hat bisher zwei Lyrikbände veröffentlicht: »Mein lieber Fisch« und »Merry Fishmas«.
Beinahe nach Alaska reist die namenlose Ich-Erzählerin. Für ihre Arbeit als Illustratorin geht sie auf eine Expeditionskreuzfahrt von Grönland nach Alaska, sie ist alleinstehend, Mitte 40, hat keine Kinder - und mag ihren Job vor allem aufgrund des Nach-Vorne-Sehens. Sie erzählt von den Abenden im Restaurant des Kreuzfahrtschiffs, plaziert neben einer Influencerin mit fraglichen Tischmanieren und von Ausflügen an Land, auf denen die Idylle von hunderten orangebewesteten Tourist*innen gestört wird. Es ist aber auch ein Bericht vom Lohnenswerten im Beinahe-Ankommen, von Kursänderungen, von Schmerz, der durch die Natur etwas gestillt wird, von Einsamkeit und von Stille.
Arezu Weitholz ist Autorin, Illustratorin sowie Journalistin - und hat diese Reise nach beinahe Alaska selbst unternommen (ich empfehle hier einen Blick auf ihren Instagram-Account!). Das erklärt die sprachlich so, so schönen Naturbeschreibungen, das Meer und den Himmel, die in all ihren Farben vor dem inneren Auge der Lesenden auferstehen und die exakten sowie scharfen Beobachtungen der Mitreisenden der Protagonistin - und ihrem Innenleben selbst. Aber auch die Bewohner*innen der Städte und Dörfer aus diesem Teil der Welt lässt sie ein Stück weit Einzug in ihr Buch halten. Es fühlt sich beim Lesen beinahe so an, als wäre man mit der Protagonistin auf großer Fahrt - was ganz wunderbar gegen das akute Fernweh wirkt.
"Beinahe Alaska" ist ein stiller Roman, der mich gerade auf diese leise Art sehr berührt und begeistert hat. Ein facettenreiches, kurzes Buch, das vor allem auch durch die schöne Gestaltung auf die Lesenden wirkt und Lust auf mehr Literatur, die in und um Alaska spielt, macht.
Eine Fotografin geht nach Schicksalsschlägen auf eine Kreuzfahrt von Grönland nach Alaska. Es liest sich fluffig, aber nicht oberflächlich . Das Tempo ist langsam. Und es ist ganz wunderbar ironisch. Vor allem, als die Route geändert werden muss : Aufstand der Reisenden. Man würde klagen, der Kapitän könne nichts, natürlich wäre man da durch gekommen , Tiere hätte man auch kaum gesehen! Auf jeden Fall würde man diese Reise am nächsten Hafen abbrechen, dann würde man sich ein paar schöne Tage in Garmisch machen. Ich fühlte mich jedenfalls an eine bestimmte Reisegruppe erinnert.
"Dieser unregelmäßige Tanz auf den Wellen hatte etwas Machtvolles, er ergriff vollständig Besitz von einem. Man beobachtete und war gleichzeitg Teil des Spektakels, Teil dieses Gewieges und Gehebes, das so schön war und auch ein bisschen Angst machte. Das Meer zeigte einem, wie flüchtig alles war, im Meer blieb nichts gleich. Am Meer konnte man sich nicht festhalten. Man konnte es nicht aufbewahren. Nicht malen, nicht fotografieren, genauso wenig, wie man einen Wal in Gänze fotografieren oder einen Wimpernschlag berühren konnte. Auf dem Meer war jede Richtung vor."
Es gibt Bücher, die ziehen mich direkt an und in sich rein. Dieses Buch gehört dazu. Die Autorin hat einen unheimlich schönen Schreibstil, der mich ganz schnell eingehüllt hat. In dieser Hülle bin ich dann mit ihr beinahe nach Alaska gereist. Zu Beginn der Geschichte überwog noch die humorvolle-ironische Beschreibung der Situation und der Charaktere. Je weiter jedoch die Geschichte voranschritt, desto melancholischer wurde die Autorin.
Die Beschreibungen der Mitreisenden, deren Ansichten und Anspruchshaltung waren so realistisch, dass man sich schon fast ein wenig über sie (innerlich) aufregen konnte. Ich bin kein Freund von Schiffsfahrten und großen Kreuzern noch viel weniger. Die Autorin hat meine Bedenken, meine Vorurteile gegenüber diesen Reisen unbewusst bestätigt. Aber auch die Augen für die Natur im hohen Norden geöffnet und Lust gemacht mehr darüber zu lesen.
Die Autorin hat das Buch mit ein paar wenigen sehr schönen Bildern illustriert. Davon hätte ich mir etwas mehr gewünscht, da sie die Arbeit an den Illustrationen auch immer wieder im Buch erwähnt hatte. Vielleicht beim nächsten Buch?
Ganz klar eine Leseempfehlung (auch für Fans von Kreuzfahrtreisen).
Beinahe Alaska von Arezu Weitholz ist zurückhaltend, melancholisch, aber auch voller feiner Ironie und poetischer Beobachtungen. Es ist nicht laut, nicht dramatisch – und vielleicht genau deshalb interessant. Vielleicht aber auch nicht ganz das, was ich gesucht habe.
Worum geht’s? Eine Frau, 45 Jahre alt, Fotografin ohne familiäre Anker, besteigt ein Expeditionsschiff Richtung Alaska. Von Grönland soll es über die eisige Bellotstraße bis zur amerikanischen Küste gehen – aber das Wetter hat andere Pläne. Die Route ändert sich, das Ziel auch. Statt Alaska stehen plötzlich Baffin Island und Labrador auf dem Reiseplan. Und während draußen die arktische Landschaft vorbeizieht, tut sich innen ein anderes Eisfeld auf: das ihrer Gedanken, Erinnerungen, Fragen. Zwischen Gesellschaftsbeobachtung, Naturbeschreibung und Selbstreflexion erzählt sie episodenhaft vom Unterwegssein – auf dem Schiff und im Leben. Atmosphäre: Kalt, aber kunstvoll Es ist ein bisschen wie eine dieser edlen Postkarten aus der Büchergilde, in deren Reihe Beinahe Alaska erschienen ist – wunderschön gestaltet, stilvoll, mit Weitblick. Und genauso fühlt sich auch das Buch an: atmosphärisch dicht, oft fast schon meditativ. Besonders die Naturbeschreibungen sind ein Highlight – da glitzert das Eis, da tost das Meer, da spürt man den kalten Atem der Arktis zwischen den Seiten. Ich war nicht immer gefesselt – aber ich war durchaus fasziniert. Das Buch greift große Themen auf: Einsamkeit, Trauer, das Gefühl, im Leben irgendwo steckengeblieben zu sein. Themen, die berühren könnten – mich persönlich aber eher auf Abstand gehalten haben. Vielleicht, weil ich sie gerade nicht auf meiner inneren Reiseliste habe. Vielleicht auch, weil vieles eher angedeutet als wirklich ausgelotet wird. Die Fragen der Erzählerin bleiben oft unbeantwortet – was zwar zum Konzept passt, mich aber emotional nicht so ganz abgeholt hat. Weitholz schreibt ruhig, aber mit einem sehr eigenen Witz – trocken, hintersinnig, oft herrlich ironisch. Besonders wenn sie über ihre Mitreisenden schreibt – Influencer mit Tischsitten wie vom anderen Stern oder Schriftsteller mit latentem Sendungsbewusstsein – darf man auch mal schmunzeln. Manchmal wirken diese Beobachtungen allerdings fast zu pointiert, als hätte die Realität ein bisschen zu viel Satire geschluckt. Ich war zwar nicht auf diesem Schiff – aber meine eigenen Erfahrungen mit Expeditionsreisen zeichnen ein etwas differenzierteres Bild. Das Buch wirft viele Blicke – nach außen auf die Landschaft, nach innen auf das eigene Leben und seitlich auf die Mitreisenden. Es ist Reisebericht, Selbstreflexion und Gesellschaftsstudie in einem. Das kann faszinieren – oder überfordern. Mir hat die Mischung gefallen, auch wenn der Fokus manchmal zu verschwimmen scheint. Wer klare Handlungsbögen oder ein klassisches „Aha!“ erwartet, wird hier eher im Nebel stehen bleiben. Aber das ist ja auch irgendwie passend für eine Arktisreise. Fazit: Beinahe Alaska ist ein stilles, atmosphärisches Buch mit poetischer Sprache und einem scharfen, manchmal fast zu scharfen Blick auf das Zwischenmenschliche. Ideal für Leser:innen, die gerne zwischen den Zeilen unterwegs sind. Für mich war es ein solides Leseerlebnis mit schönen Momenten, aber au
„Ich hatte das Gefühl, jetzt erst begann die Reise, jetzt geschahen Dinge, die nicht geplant waren, die nicht bedacht, besprochen oder geregelt worden waren.“ (Zitat Seite 115)
Inhalt Diese Expeditions-Kreuzfahrt von Grönland nach Alaska unternimmt die Berufsfotografin im Auftrag ihrer Verlegerin, sie soll mit ihren Fotografien, Zeichnungen und Skizzen die Stimmungen in der Arktis einfangen. Doch erst als auf Grund der Witterungsverhältnisse und des Eises das Schiff die Route ändern muss, spürt die Fotografin, dass mit dieser neuen, nicht vorausgeplanten Situation, mit dem neuen Kurs auf Baffin Island und Labrador, die Reise für sie wirklich beginnt.
Thema und Genre Dieser Roman ist eine Mischung aus Reisebericht, Beobachtungen der Natur, der Mitmenschen, und Gedankenströmen der Ich-Erzählerin. Themen sind neben den unvergleichlichen Eindrücken und der Schönheit der Arktis persönliche Verluste, Trauer, Stillstand im Leben und Aufbruch.
Erzählform und Sprache Dieser Roman beschreibt die Erlebnisse während einer Kreuzfahrt entlang der Nordwestpassage in Episoden, wobei die Kapitel die Orte der Reise als Überschrift tragen, und nicht das Datum. Für die Ich-Erzählerin, eine Frau Mitte vierzig, allein, aber nicht einsam, ist es eine Möglichkeit, in das Nichts einer unendlichen Weite und Weiße einzutauchen. Genau beobachtend, findet sie auch Zeit, sich mit ihrem bisherigen Leben, mit den immer in ihren Gedanken präsenten Themen zu beschäftigen. Genau und ironisch-kritisch beobachtet sie auch das Verhalten ihrer Mitreisenden, erfährt Schicksale, sehnt sich nach Ruhe, um auf das Meer zu schauen. Sie schildert die Besichtigungen und Entdeckungen während der Landgänge, beschreibt, ohne zu bewerten, aber auch ohne zu romantisieren. Dass die Fotografin ausgerechnet auf einem Kreuzfahrtschiff immer wieder auf der Suche nach einer ruhigen Ecke abseits der Mitreisenden ist, hat mich beim Lesen zum Schmunzeln gebracht.
Fazit Die Fotografin bevorzugt in ihren Fotografien bewusste Unschärfen, so wie die Nebel über dem Meer an manchen Tagen und diese Unschärfen ziehen sich durch den gesamten Text. Wer Abenteuer, Krisen, einen Spannungsbogen der Handlung erwartet, wird von dieser ruhig fließenden Geschichte enttäuscht sein. „Unentschieden formte das Wasser Messerwellen, Schieferwellen, hier und dort ein bisschen Gischt.“ (Zitat Seite 156) Wer diese poetische Sprache schätzt, wird dieses Buch sehr gerne lesen.
Eine Fotografin Mitte 40 begibt sich nach dem Verlust ihrer Mutter, an dem sie immer noch sehr zu knabbern hat, auf eine Kreuzfahrt durch die arktischen Gewässer. Die karge Natur, die spektakulären Sonnenuntergänge und die Weite faszinieren sie sehr, und auch über die Menschen an Bord lässt es sich trefflich kleine Studien anstellen: die ewig plappernde Influencerin, der gesetzte ältere Herr, die ewigen Meckerfritzen, der freundliche hagere Ire, mit dem sich die Erzählerin schließlich ein wenig anfreundet, der grummelig wirkende Kapitän und viele andere mehr.
Bei den Landgängen hadert sie immer stärker mit dem, was dort anzutreffen ist: meistens die Überbleibsel einheimischer Kulturen, für neugierige Touristen als Kuriositäten dargeboten. Von Mal zu Mal fühlt sie sich unwohler in der Rolle des Eindringlings und fragt sich, warum sie das eigentlich tut.
Eine wirkliche Antwort darauf gibt das Buch nicht, es lebt von vielen kleinen prägnanten Skizzen von Landschaften, Tieren, Menschen und von den Gedankengängen der Erzählerin, die mit ihrem Leben als kinderlose Singlefrau zwar nicht gänzlich unzufrieden scheint, aber auch nicht glücklich wirkt und den Tod ihrer Mutter noch nicht verarbeitet hat.
Vieles ist schön auf den Punkt gebracht, etwa die Unmöglichkeit, an Bord eines Kreuzfahrtschiffes mal alleine zu sein, manches wirkt allerdings etwas zu überspitzt, und ich hatte ein wenig den Eindruck, dass das Buch sich nicht so recht entscheiden kann, was es eigentlich sein möchte: Studie einer Kreuzfahrt, Nature Writing, Konsumkritik oder Psychogramm einer Frau, die auf der Suche nach irgendetwas ist, das sie selbst nicht benennen kann.
Ich habe es nicht ungern gelesen, aber es hat mich weit weniger vom Hocker gerissen, als ich nach den vielen Lobeshymnen in den Medien erwartet hatte.
Sehr eindringliches geschriebenes Buch, das für meinen Geschmack ruhig noch etwas länger hätte sein können.
Besonders das Kapitel über den Besuch in dem Dorf Hopedale (Labrador) wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben, es war bedrückend, über die trostlosen Zustände dort zu lesen...
In "Beinahe Alaska" von Arezu Weitholz begibt sich eine alleinstehende Frau auf eine Expeditionskreuzfahrt von Grönland nach Alaska.
Gleich auf der ersten Seite werden wir Lesenden ausführlich darüber informiert, dass es in diesem Roman keinen Mord, keinen Unfall, keine sonstigen spektakulären Vorfälle geben wird. Stattdessen handelt er vom ganz normalen Leben. Diese Beobachtungen gelingen der Autorin so gut, dass mir schon nach wenigen Seiten klar wurde, dass ich hier vermutlich ein neues Jahreshighlight in meinen Händen halte.
Ihre Naturbeschreibungen lassen die karge, weite Landschaft vor dem inneren Auge lebendig werden. Ich hatte beim Lesen fast das Gefühl selbst an Deck zu stehen, die klare Meeresluft zu atmen, an Land die überraschend vielfältige Natur zu entdecken und einfach staunend da zu stehen vor all diesen Wundern der Natur.
Doch wenn man sich auf eine Kreuzfahrt begibt, ist man eigentlich nie alleine. Auch das beschreibt die Autorin hervorragend: wie der Protagonistin von Seite zu Seite bewusster wird, dass da immer störende Flecken inmitten der wundervollen Landschaft stehen und dass man irgendwie nie für sich ist - noch nicht einmal alleine essen darf. Auch die sonstigen Vor- und Nachteile einer Kreuzfahrt werden auf humorvolle Weise treffend skizziert.
Passend zu den Erfahrungen der Protagonistin wird der zu Beginn leichte Erzählstil mit der Zeit immer melancholischer. Im Verlauf der Reise, durch die Beobachtung der mitfahrenden Passagiere, der Landschaft und der Bewohner dieser kargen Gegend, kommt sie mehr und mehr ins Grübeln, wird nachdenklicher, ihre Gedanken schwerer. Diese trotz fehlender spektakulärer Ereignisse dennoch faszinierende Kreuzfahrt bringt in ihr einiges in Bewegung und es war spannend diese Entwicklung zu begleiten.
Fazit: "Beinahe Alaska" ist ein stiller, aber kraftvoller Roman, voller kleiner Weisheiten, die einem das Herz mal zudrücken, mal weit werden lassen. Ich war sehr gerne Teil dieser ungewöhnlichen Reise beinahe nach Alaska! (5/5)
Mir tut es leid den Buch nur drei Sterne geben zu können, denn hätte ich es selbst gelesen wären es vermutlich mehr geworden: das Audiobuch gelesen von Caroline Haupt war ein absoluter turn-off für mich: selbst die vielen lustigen Episoden verleiten einen von ihr vorgelesen zur Depression. Witzigerweise kommentiert Weitholz genau diese Sprechweise in ihrem Buch: Menschen, deren Ton- und Stimmlage sich dauerhaft lamentierend anhört, deren Sprachmelodie einem ständigen Seufzen gleicht und sie an die Stimmen in einem Pflegeheim erinnern.
Das Buch selbst fand ich fein erzählt, sehr genau beobachtet, ohne sich mit der Abwertung der anderen selbst aufwerten zu wollen. Teils philosophisch, teils witzig, und mit schön beschriebenen Elementen des Nature writing.
Vorfreude das Buch zu lesen: 5 Sterne Sprachliche Gestaltung: 5 Sterne aber irgend wann wird es sehr sehr anstrengend Grundstimmung: -20 Sterne, ich habe selten ein Buch mit so einer negativen Grundstimmung gelesen. Der durchgehende Hass und das oberflächliche bewerten anderen Leuten in dem Buch missfällt mir sehr. Die Hauptdarstellerin erinnert mich an eine Person mit vollen Kühlschrank die Hunger hat aber einfach nicht aufsteht um sich etwas zu essen zu machen aber stattdessen alle Personen um sich herum anmault weil sie Hunger hat.
Ein aktueller Stream of Consciousness, schnell zu lesen und mit einige Passagen, die so präzise sind, dass sie in einem Satz ganze Wellen an Emotionen auslösen.
Aber ich finde, dass Weitholz Erfahrungen ihrer Generation gut verarbeitet, je näher man ihrem Jahrgang ist, desto höher der Lesegenuss.