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Szily & Bravo #1

Mörder Quoten

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Was macht ein Auftragskiller, dem jemand die Arbeit abgenommen hat? Unbezahlte Überstunden. Er muss dringend herausfinden, wer ihm zuvorgekommen ist – und den Mord aufklären, den er selbst hätte begehen sollen. Schließlich hat er einen Ruf zu wahren. Zusammen mit seinem unfreiwilligen, aber keineswegs wortkargen Assistenten ermittelt der Killer in der Welt des kleinen Glücks, der Wettcafés, Buchmacher und illegalen Spielhöllen … Sie entdecken eine Verschwörung, die bis in höchste Regierungskreise reicht.

255 pages, Kindle Edition

Published October 2, 2020

4 people want to read

About the author

Leo Lukas

243 books7 followers
Leo Lukas is an Austrian comedian and author.

He has written numerous pulp booklet novels for the Perry Rhodan franchise.

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Community Reviews

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2 (11%)
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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Weatherwax.
136 reviews11 followers
October 28, 2022
{Herrliche Kurzweil - geschliffene Formulierungen, liebenswerte und zugleich etwas schlitzohrige Protagonisten. Speiskarte samt Literaturzitat waren liebevolle Einstimmung auf das jeweils folgende Kapitel.}

Ein kleiner Punkt Abzug für ‚Anschober-Win...‘. Aber wegen eines Punkts wird noch lang kein Stern abgezogen :)

Solider, humorvoller Krimi mit starkem Wien-Bezug. Ich freu mich auf die Fortsetzung!
Profile Image for reherrma.
2,142 reviews37 followers
November 29, 2020
Diese Kriminalgeschichte des Kabarettisten Leo Lukas erinnert ein bischen an die "Brenner"-Romane von Wolf Haas, insbesondere was den feinsinnigen Humor der Geschichte und der Protagonisten angeht. Der Auftragskiller, von dem man persönlich absolut nichts erfährt nennt sich „Bravo“ – nicht nach der Jugend-Zeitschrift, die in Google auf dieses Stichwort zuerst hoch springt, sondern nach dem Tizian-Gemälde „Il Bravo“. Da bleibt der Mörder, der den Dolch hinter dem Rücken versteckt, für den Betrachter auch fast unsichtbar, während das Opfer, das er am Kragen gepackt hat, erschreckt schaut. Der „Bravo“ ist ein Auftragskiller, er erledigt, wofür er bezahlt wird, als er aber zu seinem neuesten potentiellen Opfer kommt und der ist schon „hinüber“, danach will er wissen, was da genau passiert ist. Der eigentliche Held der Geschichte ist der Ich-Erzähler Pez (bürgerlich Peter Szily), ein Ebenbild des Autors, Gelegenheitsschauspieler mit Spezialität südsteirischer Dialekt (aber er macht auch andere Dialekte, wenn es verlangt wird). Wie er den Bravo kennenlernt, in der Grazer Praxis eines Psychiaters, mit dem er befreundet ist, ist nicht die einzige Kabarett-Nummer der Geschichte, aber diejenige, die die Story auf den Weg bringt. Der Bravo offenbart nämlich in der Praxis, in der irrigen Meinung, dass er den versprochenen, verschwiegenen Arzt vor sich hat, dem Pez seinen Hintergrund und seine Probleme mit seinem letzten Auftrag. Natürlich findet der Bravo diese Täuschung heraus und erpresst den Pez dahingehend, dass er ihn am Leben läßt, wenn er ihn bei der Ermittlung des Mörders seines letzten Auftrages hilft. Die Ermittlungen führt die beiden in die Wiener Unterwelt und in die Nähe der Wettmafia. Die Charaktere und Orte der Handlung werden vor unseren Augen lebendig. Mal kommt es uns vor, als seien die Protagonisten gut miteinander befreundet, und dann erzählt einer uns bei einem Viertel Wein von einer haarsträubenden Geschichte, die ihm jüngst passiert ist. Dann werden wir zum Beobachter, der sich zwischen Lachen und Haare sträuben nicht entscheiden kann. Und schließlich schauen wir hin und wieder dem Gegenspieler über die Schulter, einem Antagonisten, dessen Schicksal mit der Hauptfigur eng verwoben wird...
Abgerundet wird dieses Buch zwischen den Kapiteln mit lokalen österreichischen Gerichten und Speisefolgen..
Leo Lukas hat hier einen spannenden Roman mit viel hintergründigen Humor abgeliefert...
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Jukebook_juliet.
655 reviews19 followers
December 4, 2020
Inhalt:
Was macht ein Auftragskiller, dem jemand die Arbeit abgenommen hat? Überstunden.
Er muss dringend herausfinden, wer ihm zuvorgekommen ist – und den Mord aufklären, den er selbst hätte begehen sollen. Schließlich hat er einen Ruf zu wahren. Äußerste Vorsicht ist geboten, um nicht ins Visier der ermittelnden Chefinspektorin zu geraten. Zusammen mit seinem unfreiwilligen, redegewaltigen Assistenten beginnt der Killer nachzuforschen. Die Spur führt in die Welt des kleinen Glücks, der Buchmacher, Sportwetten, legalen und illegalen Spielhöllen. Und zu Verstrickungen, die bis in höchste Kreise reichen…

Meine Meinung:
Leo Lukas ist ein österreichischer Kabarettist und als solcher hat er einen humorvollen Kriminalroman der etwas anderen Art geschaffen.
Der Auftragskiller Bravo und der Schauspieler Peter Szily bilden zusammen ein ungewöhnliches Ermittlerpaar, das sich im Laufe der Geschichte gut zusammenrauft und sich ergänzt. Während der Bravo eher von der trockenen Sorte ist, hat mich Peter Szily des Öfteren mit seinem Wortwitz zum Schmunzeln gebracht. Der Autor hat wohl ziemlich viel von sich selbst in Pezi (Peter) einfließen lassen.

Ich kann den Schreibstil leider nicht als herausragend flüssig bezeichnen, da ich beim Lesen aufgrund der vielen Austriazismen öfter ins Stocken geriet. Wer sich hier aber auskennt, sollte seine wahre Freude an dem Buch haben.

Mörder Quoten ist kein klassischer Kriminalroman im eigentliche Sinne und obwohl mich der Humor von Leo Lukas durchaus abholen konnte, liegt mir wohl diese Art des humorvollen Kriminalromans nicht. Jedenfalls konnte ich mit der Geschichte nicht warm werden und auch die Protagonisten blieben mir bis zum Ende des Buches eher fremd. Daran änderte auch der Einblick in Peter Szilys tragisches Liebesleben nichts. So schade!

Fazit:
Mörder Quoten ist ein außergewöhnlich humorvoller Kriminalroman.

Meine Bewertung:
2,5/ 5 Sterne
Profile Image for Martina Wurz.
21 reviews
August 1, 2025
Ziemlich aktuell (Novomatic, Ibiza, Corona), durchaus spannend, sprachlich top, aber mir teilweise schon etwas zu "kabarettistisch" (was der Autor Leo Lukas ja auch ist). Voll von aktuellen politischen Analysen in Nebensätze neben der durchaus spannenden (aber auch etwas überzeichneten, s.o.) Story um einen Kleinkünstler (wohl schon ein wenig autobiografisch) und einen Auftragskiller - und nebenbei noch eine komplette Geschichte des Glücksspiels in Wien... Fazit: gut lesbar, fordert aber schon ein wenig Konzentration.
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