Arken - die langweiligste Stadt der Welt: kein Internet, kein Handynetz, kein Einkaufszentrum. Und doch ist dies der Ort, an den sich Adrian flüchtet, als der Krach Zuhause und in der Schule zu groß wird. Er will sich dort nur ein paar Tage bei seiner Großtante zurückziehen, bis sich alles wieder beruhigt hat. Wie kann er denn ahnen, dass mit dem Beginn des neuen Millenniums die Magie zurückgekehrt ist und dass ausgerechnet Arken der Ort ist, an dem sich Hexen, Ghule und magische Wesen vor dem Rest der Welt verstecken? Viel schlimmer ist aber, dass er scheinbar zu ihnen gehört. Doch ihm bleibt keine Zeit sich darüber zu wundern, denn seine Tante ist spurlos verschwunden. Die junge Hexe Jazz ist sich sicher, dass es sich dabei um ein magisches Verbrechen handelt, während Kleinstadttroll und Nerd Juri es als Teil ihrer Helden-Quest sieht, Adrians Tante wiederzufinden. Die drei können nicht wissen, dass das Schicksals Arkens und seiner Bewohner von ihnen abhängt.
DNF bei 55% Ich habe einfach keine Lust mehr. Es hat viel Potential, tolle Illustrationen und es passiert auch die ganze Zeit etwas, aber irgendwie kann es mich überhaupt nicht abholen und ich beende das Drama dann hiermit🙈
Rezension „Millenia Magika - Der Schleier von Arken“ von Falk Holzapfel
Meinung
Dank meiner lieben Zwillings Bücher Freundin wurde ich nicht nur auf diese Geschichte neugierig gemacht, sondern bekam das Buch auch von ihr geliehen, sodass ich mich selbst auch ins Abenteuer stürzen konnte. Bereits die Leseprobe hatte mich schon in den Bann gezogen und ich wollte unbedingt mehr erfahren. Das Buch ziert ein hübsches Cover, doch ist das nichts im Vergleich zur inneren Gestaltung, auf die ich erst nach Beginn des Lesens stoßen sollte. Mit gebannter Freude machte ich mich auf den Weg, um zu erfahren, was es mit „Der Schleier von Arken“ auf sich hatte.
Zunächst fiel mir ein angenehmer, leicht verständlicher, bildhafter Schreibstil auf, der jedoch manchmal für Verwirrung bei mir sorgte. Denn es gibt viele Anspielungen, Begriffe und Namen zu Games, und Dingen die ich einfach nicht kenne, was durchaus am Alter liegen mag, die meinen Lesefluss, so muss ich leider sagen, etwas behinderten. Denn jedes Mal wenn einer der Figuren über solche Dinge sprach, verstand ich gleich null, und dass war nicht nur schade, ich hätte mir hier mehr Bezug zur Geschichte, Arken selbst, den Geheimnissen und Wesen gewünscht, als irgendwelche Anspielungen zu Rollenspielen, o.ä.
Doch kommen wir nun zu den Dingen die mich wirklich faszinierten und begeisterten, bevor ich hier den Eindruck erwecke, mir habe das Buch nicht gefallen. Angefangen bei den wundervollen, lebendig wirkenden, unzähligen Illustrationen, die den Beginn eines jeden Kapitels zieren und mich wirklich in Staunen versetzten. Dadurch wurde die gesamte Erzählung zu einem fortlaufenden Film in meinem Kopf, der mit jeder Seite mehr und mehr Gestalt annahm, ja beinahe real wurde. Auch gibt es zwischendurch immer wieder kleinere Illustrationen, die das Buch zu einem wahren Augenschmaus machen. Einfach herrlich toll, ich liebe diese Zeichnungen.
Gemeinsam mit Adrian stolperte ich unmittelbar nach dem Anfang in eine unglaubliche, phantastische und phantasievolle Welt, in der ich zunächst nicht wusste, wo meine Augen hinblicken sollten. Es gab so viel wundersames, rätselhaftes, geheimnisvolles und magisches, dass mir selbst der Kopf schwirrte, wie Adrian auch. Doch schnell legte sich dies, erkannte ich doch alsbald einen roten Handlungsfaden, dem ich folgen konnte. Was allerdings nicht bedeutete, dass der Autor nicht immer wieder und wieder neues aus dem Hut zauberte. Wie in der Welt von Harry Potter, gab es auch hier zahlreiche Geschöpfe, mit allerhand Fähigkeiten.
Ich darf wohl ohne Zweifel sagen, dass dem Autor schier grenzenloser Ideenreichtum anhaftet, was dazu führte, dass ich vollkommen im Geschehen versank und so überrascht war, wenn sich mir etwas neues zeigte. Adrian ist dabei natürlich nicht allein, denn er wird von dem jungen Mädchen Jazz und Juri begleitet. Zusammen geben die drei ein chaotisches, lustiges, buntes Team ab, dass bei ihrem Abenteuer auf so manch gefahrvolle Situation stößt, aber eben auch vieles erlebt, welches ich gebannt verfolgte. Arken ist nämlich keine normale, langweilige, kleine Stadt. In Arken gehen Dinge umher, die zu entdecken mir großen Spaß bereiteten.
Der Autor schaffte es mit gezielten Wendungen, Irrungen und Überraschungen, sowie dem immer fortwährenden Neuen, einen hohen Spannungsbogen zu konstruieren, der die Seiten nur so dahinfliegen ließ. Ich konnte selbst irgendwann nicht mehr sagen, wer Freund oder Feind war, und was in Arken überhaupt alles vor sich ging. Jedes Geheimnis brachte mir wieder neue Rätsel, die ich verzweifelt versuchte zu lösen. Doch egal wie groß meine Anstrengungen, ich blieb bis zum Ende ahnungslos. Man sollte das mit dem Schleier im Titel ruhig wörtlich nehmen und selbst versuchen durch diesen zu blicken.
Arken bietet neben seinen vielen Geheimnissen auch eine Vielzahl an Figuren, die mir allesamt sehr gefielen. Die Kinder waren bunt gezeichnet, aufgeweckt, natürlich, authentisch und lebhaft. Ich glaube allerdings, das es für das vorgesehene Alter doch manches gab, was eher schwer zu verstehen ist. Hier fehlte mir selbst an mancher Stelle die Erklärung, was bei Kindern ab 10 Jahren ja noch mal ganz anders aufgefasst wird. Nichtsdestotrotz schafft der Autor eine Magie sprühende Geschichte, deren Haupt Figuren Humor und Verstand beweisen. Es wurde jedenfalls nie langweilig mit ihnen.
Das phantastische Ende setzte dem ganzen noch die Krone auf und ließ mich beinahe restlos begeistert zurück. Arken erweckte den Wunsch in mir, einmal selbst dort zu sein. Unbestreitbar ein echtes Helden Abenteuer, in dem sich gewiss jeder Leser verlieren wird. Mit einer wunderbaren Atmosphäre und einem Hauch Thrill. Aber nur winzig klein ;-)
Fazit
Millenia Magika - Der Schleier von Arken ist eine spannende, vor Magie, Phantasie und Bildgewalt strotzende Geschichte. Ein atmosphärisches Abenteuer, untermalt mit ausgezeichneten Schwarz-weiß Illustrationen, und jeder Menge Geheimnissen. Für mich ein starker und packender Band, voller mutiger Helden, Mystik und Zauber, in einer Welt, die nur so vor Ideenreichtum sprüht. Selbst mir bescherte das Geschehen so manchen Schauer. Eine außergewöhnliche Geschichte, die ich beinahe uneingeschränkt voller Faszination und Begeisterung empfehlen kann.
Ich kann das Buch grundsätzlich für Kinder empfehlen (offiziell ist es 10 Jahren). Es ist spannend, es passiert recht viel, es gibt auch ein paar Szenen, in denen sich die Figuren gegen Trolle oder Golems wehren müssen, sprich auch die Action kommt nicht zu kurz.. Ich werde auch den zweiten Teil lesen, in welchem wohl Adrians (Hauptfigur) restliche Familie versärkt vorkommt, das wird zumindest am Ende vorausgedeutet. Leider ist es so, dass es, wenn man viele Bücher dieser Art gelesen hat, nichts Neues passiert, was jetzt bei einem Geschenk für 10-Jährige vollkommen egal ist. Adrian entflieht daheim und reist zu seiner Tante, welche in Arken wohnt, einer rückständigen, nicht technisch-modernen Kleinstadt. Er landet bei seiner Tante, die gerade ein paar Gäste zum Nachmittagstee und Kuchen im Haus hat. Plötzlich sieht Adrian die Leute nicht mehr als "normale" Menschen, sondern sieht komische Gestalten und Monster, weswegen er Hals über Kopf das Haus verlässt. Als ihn Jazz, das Hexenlehrlings-Mädchen seiner Tante, endlich findet und zurück zum Haus bringt, stellen sie fest, dass seine Tante verschwunden ist. Problem dabei ist, dass seine Tante jene ist, die die Bannkreise rund um die Stast Arken aufrechthält. Adrian erfährt, dass er aus einer Familie von Magika stammt und dieser ihn ihm nun erwacht ist, weswegen er die Leute so sehen kann, wie sie wirklich sind. Arken ist jene Kleinstadt, die alle magsichen Wesen anzieht und die dort in Sicherheit leben können. Also alles Muster, die man von divesen anderen Büchern kennt. Welche Art von Magika Adrian ist erfährt im Laufe des Buches. Auch was mit seiner Tante passiert ist. Man lernt auch die bösen Gegenspieler schon ein wenig kennen. In dieser Geschichte ist es so, dass die Magie immer für ein Millenium auftaucht und dann wieder für eines verschwindet, daher auch der Buchtitel. Die Magie ist vor kurzem wieder erwacht und wird stärker, was eben auch zu den Ereignissen führen, die Basis der Geschichte sind. Sehr cool sind die Illustrationen, die es zu Beginn jedes Kapitels gibt. Rechts beginnt das Kapitel, links eine Illustration über die gesamte Seite. Meistens werden Figuren aus dem Buch dargestellt oder etwa das Haus der Tante. Ich hoffe sehr, dass es diese auch im zweiten Band gibt, da ich mir diese sehr ausführlich und mit Freude angesehen habe. Großes Plus für die weiteren Figuren neben Adrian, der ok ist, und Jazz, die mir gut gefallen hat. Mein Favorit ist aber eindeutig Juri, zu Beginn der dritte in der Freundesrunde, ihn konnte ich mir sehr gut vorstellen.
Habt ihr Lust auf eine fantasievolle Geschichte mit Abenteuern und sympathischen Charakteren? Dann seid ihr bei Millenia Magika genau richtig. Das neue Buch von Falk Holzapfel ist außerdem eine Augenweide. Er hat es selbst illustriert. So befindet sich am Anfang des Buches eine Karte, die nicht nur ein Schmuckstück ist, sondern auch noch praktisch, da die Charaktere innerhalb der Stadt schon gut rumkommen.
Noch dazu gibt es zu jedem neuen Kapitel eine Charakterzeichnung. Diese sind wunderbar detailliert. Außerdem gibt es noch passende Vignetten zu jedem Kapitel und eine Eule bei den Seitenzahlen. Ihr seht, da steckt viel liebe in diesem Buch und das merkt man auch beim Lesen.
Adrian ist genervt und flüchtet zu seiner Tante nach Arken. Doch Arken ist keine normale Stadt, hier gibt es allerlei magische Gestalten und nicht alle sind Adrian wohlgesonnen. Er freundet sich schnell mit 2 Jugendlichen in seinem Alter an und eher er sich versieht, steckt er auch schon in einem Abenteuer. Seine Tante ist verschwunden und nicht nur, dass Adrian damit klarkommen muss, dass es Ghule, Werwölfe und Trolle wirklich gibt, muss er sie auch noch schleunigst wiederfinden.
Die Geschichte wird rasant und anschaulich erzählt. Es passiert so einiges und es gibt auch die eine oder andere überraschende Entwicklung. Trotzdem empfand ich manche Szenen gelegentlich als etwas langatmig. Das empfohlene Lesealter ist ab 10 Jahren, was ich passend finde. Manchmal wird es aber schon ein bisschen brenzlig und auch etwas schaurig, deswegen falls das Kind da eher sensibel ist, vielleicht zusammen lesen.
Ich mochte die Charaktere, vor allen Juri. Durch die Zeichnungen konnte man sich sie sehr gut vorstellen und allgemein hatte man beim Lesen ein schönes Kopfkino durch diesen magischen Ort und die guten Beschreibungen. Alles in allem ein toller Auftakt in diese Fantasy Reihe, der auch optisch einiges hermacht. Mit viel liebe zum Detail besticht hier nicht nur die Gestaltung.
Schwerer Einstieg Ich fand den Einstieg in die Geschichte wirklich schwierig. Auf der einen Seite wird man direkt ins Geschehen geworfen, doch andererseits dauert es ewig bis hier so richtig was passiert. Zudem ist recht schnell zu durchschauen, wer hinter dem Drama um die Entführung steckt, und dabei hat mich das Verhalten der Jazz unfassbar aufgeregt. Adrian hingegen finde ich super. Nicht nur wegen seines Totems, auch sein Charakter ist gut nachvollziehbar. Genauso Juri, Merle und Björn, die mir sehr gefallen haben und mich mit ihren Aktionen sehr beeindrucken konnten. Der Schreibstil ist locker, die vielen Details waren mir persönlich zu viel, bei einem Reihenstart durchaus vertretbar. Könnte bei jungen Lesern jedoch eventuell auch zu viel sein. Von mir gibt’s trotzdem eine Leseempfehlung und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Als ich das erste Mal von „Millenia Magika - Der Schleier von Arken“ hörte, war ich sofort Feuer und Flamme. Das Cover finde ich einfach nur mega, der Klappentext überzeugte mich auf Anhieb und meine bisherigen Werke von Falk Holzapfel konnten mich allesamt begeistern. Was tat ich also? Yes, genau: Ich ließ den neuen Fantasyroman von Falk Holzapfel alias Zapf nur zu gerne bei mir einziehen!
Adrian hält es zu Hause einfach nicht mehr aus, daher flüchtet er kurzerhand zu seiner Tante Lia nach Arken – der wohl langweiligsten Stadt der Welt. Internet oder Handynetz? Das sucht man in diesem verschlafenen und abgelegenen Kaff wahrlich vergebens. Adrian kann sich eindeutig einen schöneren Ort zum Leben vorstellen, aber für ein paar Tage wird‘s schon gehen. Kurz nach seiner seiner Ankunft wird er nur feststellen: Arken ist nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint. Langweilig und öde? Oh nein, bei weitem nicht! Die Stadt umgibt ein Schleier, hinter welchem sich etwas ganz Erstaunliches verbirgt: Eine Welt voller Hexen, Werwölfe, Ghule und weiteren magischen Wesen – sogenannte Magika. Und als wäre das nicht schon unglaublich genug, erfährt Adrian, dass er selbst scheinbar ebenfalls ein Magika ist. Damit all diese Kreaturen in Frieden leben können, hat Adrians Tante den besagten Schleier (ein mächtiger Schutzzauber) über Arken gelegt. Als Lia jedoch plötzlich spurlos verschwindet, schwebt die ganze Stadt in großer Gefahr. Gemeinsam mit der jungen Hexe Jazz und dem Dorftroll Juri begibt sich Adrian auf die Suche nach seiner Tante. Ob es ihnen wohl gelingen wird, sie zu finden und Arken zu retten?
Sieht das Cover nicht genial aus? Also ich finde es grandios. Diese geheimnisvolle Aura, die es versprüht, feiere ich einfach so richtig! Ganz große Liebe ist es bei mir auch bei der Innengestaltung. Dem Falk Holzapfel ist zweifellos nicht nur der äußere Einband vortrefflich gelungen – auch das, was zwischen den Buchdeckeln schlummert, kann sich sehen lassen. Vorne im Buch gibt es eine traumhafte und sehr detailreiche Karte, die die Stadt Arken zeigt; zu jedem Kapitelanfang gibt es eine ganzseitige Illustrationen und auch am Ende einzelner Kapitel kommen wir in den Genuss kleiner Zeichnungen. Mir haben sämtliche Bilder wahnsinnig gut gefallen. Vor allem von der außergewöhnlichen Art und Weise, wie sie koloriert sind, bin ich begeistert. Mit der Aufmachung konnte mich das Buch ganz klar vollends überzeugen. Wie aber schaut es mit der Geschichte aus? Konnte sie mich genauso verzaubern?
Um es kurz zu machen: Ich finde die Story von „Millenia Magika - Der Schleier von Arken“ richtig klasse, allerdings konnte sie meine Erwartungen nicht gänzlich erfüllen. Für mich hatte das Buch stellenweise ein paar kleine Längen und irgendwie wollte bei mir dieser letzte Funken nicht überspringen. Aber wie gesagt, mir hat die Geschichte dennoch unheimlich gut gefallen. Ich habe eine tolle Zeit in Arken verbracht und freue mich schon sehr auf meine Rückkehr in diese faszinierende Stadt, die man ganz klar nicht als den langweiligsten Ort der Welt bezeichnen kann – trotz fehlenden Handynetzes und nicht vorhandenen Internets.
Das Setting konnte zweifellos komplett bei mir punkten. Die Welt, die Falk Holzapfel in seinem neuen Buch erschaffen hat, steckt voller Mystik, Wunder und magischer Wesen und wird ungeheuer bildhaft und atmosphärisch beschrieben. Man hat beim Lesen das reinste Kopfkino und an vielen Stellen regelrecht das Gefühl, live dabei zu sein. Also ich mochte die Kulisse echt gerne. Vor allem diese düstere und leicht schaurige Stimmung hat‘s mir voll angetan.
Die Figuren haben mir ebenfalls ausgesprochen gut gefallen. Unser Hauptprotagonist Adrian, aus dessen Sicht wir die den größten Teil der Geschehnisse in der dritten Person erfahren, war mir vom ersten Moment an sympathisch und da sein Charakter sehr authentisch und anschaulich dargestellt wird, ist es mir jederzeit mühelos geglückt, mich in ihn hineinversetzen. So habe ich es nur zu gut nachvollziehen können, dass es Adrian zunächst gar nicht fassen kann, dass es sich bei Arken um einen Ort voller Magie handelt und dass seine Tante eine waschechte Hexe ist. Und diese Stimme, die er plötzlich ständig in seinem Kopf hört, hätte mich ebenfalls äußerst beunruhigt. Die Sätze dieser mysteriöse Stimme sind übrigens in roter Schrift geschrieben – eine ziemlich coole Idee, wie ich finde.
Neben Adrian haben wir das große Vergnügen, noch vielen weiteren liebevoll ausgearbeiteten Charakteren zu begegnen. Die Junghexe Jazz und der Troll Juri beispielsweise, die definitiv zu meinen Lieblingen gehörten. Jazz ist so schön tough und Juri hat mich mit seiner witzigen und nerdigen Art bestens unterhalten. Adrian, Jazz und Juri werden sich sehr schnell anfreunden und das Zusammenspiel zwischen den Dreien zählte eindeutig zu meinen Highlights in dem Buch. Der Humor kommt neben der Magie und den Schauermomenten nicht zu kurz, das kann ich euch versprechen. Manche Figuren sind so herrlich schräg drauf und liefern uns Leser*innen so einige Gründe zum Schmunzeln. Natürlich treffen wir im Verlauf der Geschichte aber nicht nur liebenswerten Gestalten. Auch gefährliche und weniger freundliche Kreaturen tummeln in diesem Buch ihr Unwesen.
Was den Plot angeht, habe ich euch oben ja bereits berichtet, dass mir irgendwie etwas gefehlt hat und obwohl die Handlung mit jeder Menge Spannung und unvorhersehbaren Wendungen aufwarten aufwarten kann, konnte sie mich teilweise dennoch nicht so an die Seiten fesseln wie von mir erhofft. Zum Glück haben sich diese Passagen aber in Grenzen gehalten und da sich das Buch dank des wundervollen Schreibstils und den kurzen Kapiteln angenehm flüssig für mich hat lesen lassen, habe ich es innerhalb kurzer Zeit durchgeschmökert.
Enden tut das Buch recht offen, sodass man fest davon ausgehen kann, dass es mindestens noch einen weiteren Band geben wird. Also für mich steht auf jeden Fall fest, dass ich die Reihe weiterverfolgen werde. Auf die Fortsetzung freue ich mich schon sehr!
Fazit: Ein spannender Auftakt voller Geheimnisse und Magie! Falk Holzapfel hat mit „Millenia Magika - Der Schleier von Arken“ einen wunderbaren Fantasyroman für Leser*innen ab 10 Jahren aufs Papier gezaubert, mit welchem er mir tolle Lesestunden beschert hat. Die Story enthält einen gelungenen Mix aus Witz, Charme, Spannung und Magie, die Figuren wurden prima ausgearbeitet und die Aufmachung ist einfach nur famos. Mir hat es am Ende nur leider dennoch nicht für 5 Sterne gereicht. Irgendwie hat mir etwas gefehlt. Wärmstens empfehlen kann ich das Buch aber selbstverständlich dennoch. Von mir gibt es sehr, sehr gute 4 von 5 Sternen!
Das Jahrtausend, in dem die Magie zu neuem Leben erwacht!
Inhalt:
Adrian hat die Nase voll von seinem Stiefvater und flüchtet zu Großtante Lia nach Arken, ein verschlafenes Nest bewohnt von Hinterwäldlern und vermutlich das langweiligste Kaff der Welt. Drumherum nur Bäume. Kein Handynetz! Kein Internet! Dafür seit kurzem eine Telefonzelle.
Aber genau an diesem abgelegen, fast vergessen Ort leben gut versteckt hinter einem magischen Schleier Zauberer, Hexen und andere mystische Wesen.
Auch Adrian verspürt seit seiner Ankunft seltsame Veränderungen. Doch bevor er verstehen kann, was es mit seinen Kopfschmerzen und der sonderbaren Stimme auf sich hat, verschwindet seine Tante spurlos.
Gemeinsam mit Jazz, einer Hexe in Ausbildung, und dem Troll Juri versucht Adrian, seine Tante zu finden und Arken zu retten.
Altersempfehlung:
laut Verlag ab 10 Jahre
ggf. würde ich das Buch erst ab 12 Jahren empfehlen, da es stellenweise sehr schaurig und düster wird.
Illustrationen/Covergestaltung: Bereits das Cover und die Rückseite des Buches sind große Klasse, denn die schwarzen Details wie die drei Figuren und die Bäume daneben sind mit Spotlack überzogen und glänzen. Die überwiegend blau-weiße Zeichnung wird dadurch optisch in den Hintergrund gerückt und das Cover erhält eine interessante Tiefe.
Der Zeichenstil von Frank Holzapfel (Zapf zeichnet) ist unverkennbar und ich mag ihn sehr gerne: sehr detaillierter Comic-Stil, einfach gigantisch.
Die Bilder schaffen eine magische und wunderbar abenteuerliche und düstere Atmosphäre und passen perfekt zu dieser mystischen Buchreihe.
Den Vorsatz schmückt eine detaillierte Landkarte von Arken bzw. Ausschnitte aus der Tageszeitung, wie auch die Illustrationen ergänzt durch Akzente in Rot.
Der Textanteil ist zwar sehr hoch, aber die ganzseitigen Illustrationen der Charaktere wiegen dies mühelos wieder auf.
Auch kleine Details sind perfekt in das Layout eingebunden. Die Seitenzahlen beispielsweise stehen jeweils auf einer kleinen Schriftrolle, die eine Eule in ihren Klauen hält. Zudem beginnt jedes Kapitel mit einer kleinen Zeichnung passend zur darauf folgenden Handlung.
Mein Eindruck:
Illustrationen von Frank Holzapfel aka Zapf habe ich bereits in einigen Kinderbüchern bewundert. Dass nun auch das Abenteuer selbst aus seiner Feder stammt, hat mich sehr gefreut und neugierig gemacht.
Der Schreibstil ist humorvoll, mitreißend, spannend und altersgerecht. Die Kapitel umfassen meist nur wenige Seiten. Die roten Akzente in den Zeichnungen werden auch im Text aufgegriffen. Die Worte der sonderbaren Stimme im Kopf sind nicht nur kursiv sondern auch leuchtend rot geschrieben. Die erste Warnung "Lauf!" möchte man beinahe sofort befolgen. Wäre man nicht so neugierig auf die Erklärung der mysteriösen Geschehnisse ;-)
Die Figuren sind phantasievoll und mit viel Liebe zum Detail angelegt. Da zu Beginn der Kapitel eine Illustration einen Charakter zeigt, hat man Adrian, Jazz und Juri direkt vor Augen.
Adrian ist zunächst noch etwas unsicher, verwirrt durch die Stimme in seinem Kopf und wächst im Laufe der Zeit über sich hinaus.
Troll Juri hat es mir besonders angetan, er ist ein totaler Nerd und sitzt als Sohn des örtlichen Comicbuchhändlers direkt an der Quelle. Ich feiere ihn für seine Vorträge über Star Wars und Star Trek oder Sprüche wie "Ha, das, mein lieber Padawan, wirst du gleich erfahren." (vgl. S. 84).
Junghexe Jazz (eigentlich Jasmina) ist bei Tante Lia Lia (eigentlich Kamelia Eisenhut) in Ausbildung und ein sehr toughes und mutiges Mädchen.
Auch die Nebencharaktere wie Landstreicher Barnaby und Nachbar Björn sowie Zauberer Alois Kaltenstein oder Arvid, König der Ghule, sind herrlich schräg und man merkt immer wieder die Liebe zum Detail.
Das Setting ist ebenfalls detailreich geschildert und atmosphärisch sehr gelungen. Es beginnt fast heimelig inmitten alter Fachwerkhäuser, kleinen von Gaslaternen beleuchteten Gassen mit Kopfsteinpflaster. Entwickelt sich aber schnell zu einer rasanten Jagd durch eine schaurige Kulisse. Gänsehaut garantiert, denn auf ihrer abenteuerlichen Suche nach Tante Lia treffen Adrian, Juri und Jazz auf Werwölfe, einen Golem und andere phantastische wie gefährliche Gestalten.
Das Ende des Buches lässt auf eine Fortsetzung hoffen.
Ich bin mir sicher, dass dieses außergewöhnliche und bildgewaltige Abenteuer vor allem wegen der Charaktere und der schaurigen Atmosphäre bei der Zielgruppe, d. h. bei Mädchen und Jungen ab 10 Jahren aufwärts, wahnsinnig gut ankommen wird.
Fazit:
Der Auftakt einer phantastischen Buchreihe voller Magie und Mystik mit drei starken und mutigen Protagonisten in einer verzauberten wie gefährlichen Welt.
Atmosphärisch und sprachlich sehr gelungen wird das spannende und rasante Abenteuer ergänzt durch bildgewaltige und detaillierte schwarz-weiß Illustrationen. Die roten Farbakzente und der comicartige Zeichenstil passen hervorragend.
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Rezensiertes Buch "Millenia Magika - Der Schleier von Arken" aus dem Jahr 2020
Mit „Millenia Magika – Der Schleier von Arken“ hat der Autor Falk Holzapfel einen Reihenauftakt vorgelegt. Dieses Buch könnte man in die Kategorie fantastisches Jugendbuch einordnen und hat eine gelungene Story zu bieten.
Klappentext: Arken - die langweiligste Stadt der Welt: kein Internet, kein Handynetz, kein Einkaufszentrum. Und doch ist dies der Ort, an den sich Adrian flüchtet, als der Krach Zuhause und in der Schule zu groß wird. Er will sich dort nur ein paar Tage bei seiner Großtante zurückziehen, bis sich alles wieder beruhigt hat. Wie kann er denn ahnen, dass mit dem Beginn des neuen Millenniums die Magie zurückgekehrt ist und dass ausgerechnet Arken der Ort ist, an dem sich Hexen, Ghule und magische Wesen vor dem Rest der Welt verstecken? Viel schlimmer ist aber, dass er scheinbar zu ihnen gehört. Doch ihm bleibt keine Zeit sich darüber zu wundern, denn seine Tante ist spurlos verschwunden. Die junge Hexe Jazz ist sich sicher, dass es sich dabei um ein magisches Verbrechen handelt, während Kleinstadttroll und Nerd Juri es als Teil ihrer Helden-Quest sieht, Adrians Tante wiederzufinden. Die drei können nicht wissen, dass das Schicksals Arkens und seiner Bewohner von ihnen abhängt.
Von „Millenia Magika“ hatte ich bereits im Vorfeld sehr viele positiven Meinungen gehört. Daher war ich sehr auf dieses Werk gespannt, meine Hoffnungen und Erwartungen an dieses Buch waren daher wohl leider ein wenig zu hoch gewesen. Auf den ersten Blick fällt einen sofort die liebevolle Gestaltung ins Auge. Dem Buch ist eine wunderbare Karte beigefügt wurden. Besonders haben mir aber die vielseitigen Illustrationen am Anfang eines jeden Kapitels gefallen. So konnte man sich von den Charakteren und Wesen einen guten Eindruck machen und waren zusätzlich noch sehr ansprechend. Der Schreibstil ist angenehm, das Buch lässt sich dadurch flüssig lesen. Auch schafft es der Autor Holzapfel gekonnt, dass Bilder vor dem geistigen Auge entstehen. Wirklich talentiert setzt er seine vielseitigen Ideen in Szene und rasant wird man von einem Ereignis in das nächste katapultiert. Sowohl den Charakteren als auch dem Leser werden keine Verschnaufpausen gegönnte. Mir persönlich ging es manchmal zu rasant. Die Protagonisten sind von der einen Gruppe zur nächsten gehetzt, haben rasant Informationen gesammelt und sind anschließend gleich zu den nächsten Verdächtigen auf. Manchmal hätte ich mir mehr Interaktionen zwischen den einzelnen Charakteren gewünscht. Der Einstieg in das Buch ist mir persönlich ein bisschen schwergefallen, ich habe die ersten Seiten als holprig empfunden. Die Vorstellung der einzelnen Charaktere fand ich nicht immer gelungen. Und auch das Eintauchen in diese magische Welt ist mir nicht leichtgefallen. Dabei hat Holzapfel eine vielseitige Welt voller Magie mit wunderbaren Wesen erschaffen. Seine Welt, die er hier skizziert hat, konnte mich wirklich begeistern – diese war mit wunderbaren Ideen und Wesen gespickt. Auch die Story an sich konnte mich vom Grundprinzip überzeugen. Diese ist vielschichtig und kann unerwartete Wendungen vorweisen. Dennoch hat die Handlung ein paar Längen. Meiner Meinung nach konnte die Spannung nicht immer aufrechterhalten werden. Manche Passagen hätten ein paar Kürzungen vertragen können. Bei manchen hätte ich mir mehr Details gewünscht. Dennoch war das Buch an sich gut ausbalanciert, sodass es mich gut unterhalten konnte. Und zusammen mit Adrian und seinen Freunden Juri und Jazz begibt sich der Leser auf die Suche nach seiner Tante. Man erlebt viele Abenteuer mit ihnen und lernt dabei die Bewohner von Arken kennen. Die Charaktere sind hierbei allesamt recht sympathisch. Zum Teil versteckt sich mehr hinter ihnen, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Insgesamt sind mir die Protagonisten ans Herz gewachsen. Voller Freude habe ich mich mutig mit ihnen in das Abenteuer gestürzt. Zu gerne würde ich Arken besser kennen lernen und auch Adrian hat noch einiges an Potential zu bieten, welches im Auftakt noch nicht vollständig ausgenutzt wurde.
Insgesamt hat mich „Millenia Magika – Der Schleier von Arken“ aus der Feder von Falk Holzapfel gut unterhalten. Besonders die Gestaltung und die Story, aber auch die magischen Wesen konnten mich überzeugen. Doch hat dieses Buch meiner Meinung nach auch ein paar Schwächen, sodass ich 3,5 Sterne vergeben möchte.
Ich wurde von dem toll gestalteten Cover angezogen, es hat etwas geheimnisvolles, spannendes und auch ein wenig grusselige Elemente. Erstaunt war ich, als ich entdeckte, dass Falk Holzapfel nicht nur Autor des Textes ist, sondern auch alle Illustrationen im Buch selbst erstellt hat. Nach einer kleinen Recherche wurde mir dann klar, dass ich ihn als Illustrator schon kannte (Zapf). Und wer seine Illustrationen von anderen Büchern kennt, weiß, dass er das mit Leidenschaft und großer Kreativität und Präzision tut. Aber nun zu Millenia Magika – hier kommt beides aus seiner Feder Illustrationen, die sehr gelungen sind und der Text. So kreativ wie er illustriert so schreibt er auch! Im Mittelpunkt steht Adrian, ein Junge, der zu Hause abhaut und nach Jahren wieder einmal seine Tante besuchen möchte, die auf einem langweiligen Kaff wohnt, wo nicht mal das Internet funktioniert. So recht weiß er zu Beginn nicht warum es ihn dort hinzieht und er kämpft mit starken Kopfschmerzen und Stimmen im Kopf. So recht geheuer ist ihm das alles nicht…zu Recht! Er trifft seine Tante umgeben von merkwürdigen Gestalten an, aber hat dann einen seiner Anfälle. Er flieht, bleibt aber im Dorf und die schicksalhaften Begegnungen nehmen seinen Lauf, die in einer Suche nach seiner Tante münden. Hier unterstützen ihn vor allem zwei Gestalten, eine Hexenanwärterin, Jazz, und ein Troll, Juri. Insgesamt hat das Buch noch weitere interessante Charaktere, die tiefe haben. Da sind noch andere wie ein Zauberer, ein König, ein Landstreicher…. Vieles was erst unklar ist wird im Laufe des Buches gut erklärt. Von den zum Teil witzigen und sehr gelungenen Charakteren mal abgesehen, stimmt das Flair dieses Jungendbuches wunderbar. Durch die guten Illustrationen kann man sich das phantasievolle Setup sehr gut vorstellen und taucht so richtig ab in der Geschichte! Es ist mystisch, es ist wahnsinnig kreativ und zieht einen in den Bann. Insgesamt sehr gelungen aus meiner persönlichen Sicht! Was mich verwundert hat, ist die Altersangabe mit 10 Jahren. Bisher habe ich oft Bücher für Kinder eher schon für Jüngere empfohlen. Hier wäre es eher anders herum, ich hätte das eher für 11-12jährige verortet, da selbst ich mich (schon lange jenseits der 12 Jahre…) gruselte und der Spannungsfaktor hoch ist! Ich sag nur: Achtung, Werwölfe! Sprich nichts für zarte 10jährige Gemüter. Ach und was ich hier auch loswerden möchte und sehr gut finde ist, dass das Buch Mädchen und Jungen gleichermaßen anspricht, natürlich vorausgesetzt man lässt sich gerne in phantastische Welten entführen. Tja und wie sollte es anders sein, am Schluss gibt es einen Hinweis, dass hier noch einiges passieren muss! Sprich die Fortsetzung ist, zum Glück (!!!), aus meiner Sicht vorprogrammiert!
Ein Buch mit einer interessanten Geschichte und wirklich wundervollen Illustrationen und doch konnte es mich leider nicht vollständig überzeugen.
Ich liebe alles, was mit Magie und Hexen zu tun hat und “Millenia Magika” klang nach einem Buch, das genau in mein Beuteschema hinein passt. Ich war schon ganz gespannt auf die magische Welt. Der Anfang war sehr vielversprechend, doch der Funke ist leider nicht übergesprungen und ich habe mich daher beim Lesen etwas schwer getan. Insgesamt habe ich sehr lange gebraucht, um das Buch zu beenden.
Ich finde es sehr schade, dass “Millenia Magika” und ich keine richtigen Freunde werden konnte, denn die Geschichte an sich ist toll und den Schreibstil des Autors mochte ich auch. In die Illustrationen – die übrigens vom Autor selber stammen – habe ich mich auf Anhieb verliebt. Ich konnte jedoch mit den Charakteren nicht wirklich warm werden. Ich konnte sie nicht richtig greifen, sie waren nicht authentisch genug für mich, so dass ich ihnen, das was sie taten nicht abkaufen konnte. Bei mir führt das dann leider dazu, dass ich außerhalb der Geschichte stehe und beim Lesen nicht mittendrin bin. Die Geschichte berührt mich daher nicht und das Buch erneut zur Hand zu nehmen, kostet mich Mühe.
Wichtig ist hier, das das nur mein eigenes Empfinden ist. Das Buch ist, wie gesagt, gut geschrieben und von der Idee her interessant. Es ist nur leider kein Buch für mich. Dabei würde ich es noch nicht einmal an der “falschen” Zielgruppe festmachen, da mich bereits andere Bücher, die eher für Kinder geschrieben wurden, auch als erwachsene Leserin vollends mitnehmen konnten. Ich hatte zuvor genau so ein Buch gelesen, vielleicht hatte es “Millenia Magika” daher nicht ganz einfach mich zu überzeugen.
Für mich sind insgesamt auch zu viele Fragen offen geblieben bzw. zu viele Themen nur angerissen, aber nicht vervollständigt worden. Es wirkt ein bisschen so, als ob der Autor zu viel auf einmal wollte. Weniger Elemente, die dafür detaillierter betrachtet, hätten für mich hier besser gepasst.
Das Buch ist für Kinder ab 10 Jahren. Meiner Meinung nach passt die Altersempfehlung auch, allerdings nur für Kinder, die bereits viel lesen. Für Lesemuffel und unsichere Leser, könnte das Buch, aufgrund seines ausschweifenden Schreibstils doch etwas überfordernd wirken.
Fazit
Tolle Idee, interessante Geschichte und großartige Illustrationen und doch konnte das Buch mich nicht richtig überzeugen. Es war leider einfach nicht meins, jedoch bin ich mir sicher, dass es viele begeisterte Leser finden wird und die wünsche ich dem Autoren auch von Herzen. Ich weiß, wie viel Herzblut in einem Buch steckt und tue mich schwer damit, Bücher kritisch zu bewerten. Doch leider kann ich hier nicht mehr als 3 von 5 Sternen vergeben.
3,5 Sterne Millenia Magika hat mir beim Lesen durchaus viel Spaß gemacht. Adrian war eine ziemlich sympathische Hauptfigur, wenn auch nicht ganz so sympathisch wie Juri, und auch alle anderen Figuren mochte ich sehr, und habe gerne über sie gelesen. Die Geschichte war außerdem ansprechend, und ich habe es sehr genossen, gemeinsam mit Adrian diese neue Welt zu erkunden. Leider kamen mir viele Dinge auch etwas zu kurz. So wurde zum Beispiel nie ganz klar, warum genau Adrian bei seiner Tante auftaucht, und auch wenn einige Dinge vermutlich einfach für Band zwei bleiben sollten, finde ich doch schade, dass man darüber so gar nichts erfährt. Auch war ein wenig vorhersehbar, in welche Richtung das ganze geht, was mich aber nicht so sehr gestört hat, ich kann auch gut damit leben, wenn ich bereits durch Hinweise erfahre, was Sache ist, ich bin allerdings unsicher, ob es mir wirklich durch Hinweise aufgefallen ist, oder eher, weil der Ton des Buches in die Richtung ging. Jazz fand ich außerdem einerseits sehr sympathisch, andererseits hätte ich mir aber etwas mehr von ihr erhofft, besonders in der Hinsicht, wie sie auf Dinge reagiert hat, und dass das dann nie wieder so wirklich Thema wurde. Also ich verstehe ihre Reaktionen vollkommen, und sie wurde dadurch kein schlechter Charakter, andererseits war sie sehr schnell dabei, anderen Figuren deren Einstellungen abzusprechen, und ich hatte das Gefühl, dass das nie so wirklich aufgegriffen wurde. Manche Dinge gingen mir da einfach zu schnell. Das ändert aber nichts daran, dass ich eine gute Zeit mit dem Buch hatte, und gerade die Zeichnungen und Illustrationen waren außerdem einfach fantastisch und haben das Lesen für mich noch mal angenehmer gemacht. Außerdem hat es mir wirklich gut gefallen, wie die Freundschaft zwischen den Figuren aufgebaut war, und dass alle Figuren auch sehr sie selbst waren, und ich nicht wirklich das Gefühl hatte, dass irgendwelche Figuren überflüssig gewesen wären, oder nur eine Figur noch mal genauso, sondern es waren alles unterschiedliche Charaktere. Insgesamt einfach eine sehr nette Geschichte für zwischendurch, die leider ein paar Schwächen hat, ich aber dennoch sehr genießen konnte, und sollte mir jemals Band 2 in die Hände fallen, wäre ich höchstwahrscheinlich nicht abgeschreckt, den ebenfalls zu lesen.
In diesem magischen Kinder-und Jugendbuch ist Adrian der Protagonist. Dieser haut von Zuhause ab um in die langweilige Stadt "Arken" zu seiner Tante zu kommen. Dort angekommen trifft er seine Tante mit einigen ungewöhnlichen Freunden vor, darunter auch Juri und Jazz. Zu diesem Zeitpunkt ahnt er noch nicht das Arken von verschiedenen magischen Wesen bewohnt ist, zu denen sogar seine Tante und seine neuen Freunde zählen. Trolle, Hexen, Werwölfe und viele magische Bewohner mehr sind hier vereint. Als kurz darauf Adrians Tante verschwindet wird ihm klar, dass er alles daran setzten muss sie zu finden um so auch Arken zu retten.
Die ganze Geschichte an dich ist schon ungewöhnlich. Oft sind sich Fantasybücher ja von der Handlung ähnlich, diese ist mal sehr ungewöhnlich und "anders". Der Anfang erinnert auch etwas an einen Kriminalfall nachdem die Tante verschwunden ist und Adrian den verschiedenen Hinweisen nachgeht. Aber auch typische magische und fantastische Elemente sowie einiges an Aktion sind im Buch vereint und zu einer tollen, neuen Story gemacht!
Die Charaktere sind wirklich sehr gut gezeichnet und handeln nachvollziehbar. Ich finde es auch schön, dass es Charakte gibt, die "Gut und Böse" in sich vereinen. Die Welt ist eben nicht schwarz-weiss, auch nicht in der Fantasy!
Zu erwähnen ist neben dem tollen Cover auch die wunderschönen Zeichnungen im Buch, diese sind schwarz-weiss-rot gehalten und sind wirklich bezaubernd und sehr detailgenau! Auf den Zeichnungen befinden sich meist die verschiedenen Charaktere, die im Buch vorkommen oder Szenen aus dem Kapitel. Auf der Rückseite ist ausserdem ein Zeitungsausschnitt von dem "Arkenspiegel". Eine tolle Idee, die zusammen mit den Illustrationen zeigt wie liebevoll das ganze Buch aufgemacht ist.
Weshalb ich dennoch einen Stern abziehen ist die Tatsache, dass mir einfach der letzte "Kick" gefehlt hat, ich habe das Buch gelesen und fand es auch wirklich gelungen, aber ich hab die Geschichte nicht so "miterlebt" wie in anderen Büchern. Es kann aber auch einfach mal der falsche Lesezeitpunkt gewesen sein. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen!
Eigentlich ist Adrian nur nach Arken gekommen, um den Streitereien zu hause zu entfliehen und ein paar ruhige Tage bei seiner Tante zu verbringen. Doch als er auf einmal merkwürdige Dinge sieht - warum leuchten die Augen seiner Tante, und sind dem Typ im Bus tatsächlich gerade Hörner gewachsen? - wird seine Welt auf den Kopf gestellt. Adrian erfährt, dass Arken ein geheimer Zufluchtsort für allerlei magische Wesen, sogenannte Magika, ist. Und er selbst soll sogar ebenfalls ein Magika sein! Seine Tante hat den Schleier, einen mächtigen Schutzzauber, um Arken gelegt, damit Magika dort unerkannt und in Frieden leben können. Doch dann verschwindet sie spurlos, es kommt zu Aufständen aus der Unterstadt und plötzlich schwebt ganz Arken in großer Gefahr... Können Adrian und seine neuen Verbündeten Jazz, die Elevin seiner Tante, und der Troll Juri Tante Lea rechtzeitig finden, um Arken wieder sicher zu machen? Auf der gefahrvollen Suche lernt Adrian nicht nur viele weitere magische Wesen kennen, auch seine eigene magische Identität wird ihm offenbart. Und dann stellt sich heraus, dass die grösste Gefahr ausserhalb der Stadt lauert und das Leben aller Magika bedroht.
Als mögliche Einleitung in eine neue Buchreihe macht dieser Band einen wirklich schwindelerregenden Rundumschlag durch ganz Arken: Hexen, Trolle, Ghule, Siechen, We(h)rwölfe, Golems, Schamanen, Totems - Adrian und die Leser werden regelrecht überwältigt von den vielen Eindrücken, die der Autor in atemberaubenden Tempo offenbart. Dabei werden dann auch gleich die Grundsteine für viele weitere Erzählstränge gelegt, die als Fortsetzung denkbar sind. Das wäre auch mein einziger kleiner Kritikpunkt: es werden ein paar zu viele Baustellen aufgemacht, denen dann aber (noch) die Tiefe fehlt.
Besonders gut hat mir die optische Gestaltung gefallen mit eindrucksvollen Illustrationen der Charaktere zwischen den Kapiteln und kleineren Skizzen oder Symbolen zwischen den Abschnitten. Auch die Idee, die innere Stimme Adrians in rot aufzuschreiben, hilft beim Verständnis und sieht einfach gut aus. Das Ende bietet dann auch den gewünschten Cliffhanger, der eine Fortsetzung unumgänglich macht. Bleibt nur zu hoffen dass diese nicht allzu lange auf sich warten lässt.
Adrian, der von Zuhause genervt ist und sich daher auf den Weg nach Arken zu Tante Lia macht, kommt also im Haus seiner Tante an und trifft dort auf einige Menschen, die irgendwie seltsam sind. Als sie sich dann vor seinen Augen auch noch zu verwandeln scheinen, flieht Adrian voller Angst und mit der Vermutung, dass er verrückt wird. Doch auf seiner Flucht raus aus Arken begegnen ihm noch andere unerklärliche Dinge… und da ist auch noch diese verflixte Stimme in seinem Kopf. Schließlich gelingt es der jungen Jazz, Adrian zu erklären, was vor sich geht und sie bringt ihn zurück ins Haus von Tante Lia. Doch dann geht das große Abenteuer erst richtig los.
Zunächst einmal möchte ich die wirklich fabelhaften, zahlreichen Illustrationen erwähnen. Jedes Kapitel beginnt mit einer ganzseitigen Zeichnung in schwarz-weiß mit kleinen roten Akzenten, die jeweils Charaktere des Buches zeigt. Über der Kapitelüberschrift und auch am Ende eines jeden Kapitels sind dann noch weitere kleine Illustrationen, ebenfalls in schwarz-weiß-rot. Auch schön: die Stimme in Adrians Kopf ist in rot gedruckt. Das Buch macht also schon mal rein optisch einen ganz tollen Eindruck.
Die Geschichte selbst ist ungemein fesselnd. Adrian auf seinem Weg zu seiner wahren Bestimmung zu begleiten ist sowohl sehr spannend, als auch immer wieder lustig. Juri z.B., Adrians neuer, gehörnter Freund, ist immer einen Brüller wert. Überhaupt habe ich alle Protagonisten in mein Herz geschlossen. Sie sind so wunderbar lebendig, bunt, facettenreich und bildhaft beschrieben, dass ich sie beim Lesen jederzeit vor meinem Auge hatte. Es gibt einige Wendungen und Überraschungen und eben sehr viel Fantasie und Magie, zwischendurch ist es auch ein bisschen gruselig – eine perfekte Mischung. Man taucht in die Geschichte ein und erlebt das magische Abenteuer hautnah mit. Ganz großes Kino!
Adrian läuft von zu Hause weg, um seine Tante zu besuchen. Sie wohnt in Arken. Für ihn ist es die langweiligste Stadt, weil es dort kein Handynetz und kein Internet gibt. Aber da täuscht er sich gewaltig. Denn Arken ist der Ort, an dem sich Hexen, Ghule und magische Wesen vor dem Rest der Welt verstecken. Noch schockierender für ihn ist, dass er anscheinend zu ihnen gehört. Das wird ihm vom Dorftroll Juri und der Hexe Jazz erzählt. Aber plötzlich verschwindet seine Tante.
Frank Holzapfel hat eine wunderbare magische Welt in Arken in diesem Buch entstehen lassen. Das Cover ist sehr edel und wunderschön gestaltet. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr einfach und klar. Dadurch bin ich gut in den Lesefluss gekommen und konnte es nicht mehr aus den Händen legen. Es war auch recht spannend. Bis zuletzt wird die Spannung gesteigert. Beim Lesen entstanden zauberhafte Bilder von Arken. Es kommen viele magische Wesen vor, wie Hexen, Ghule und Trolle. Die Illustrationen sind sehr gelungen und einfach zauberhaft. Bei jedem Kapitelanfang ist ein wunderschönes Bild von Frank Holzapfel. So lernt der Leser auf den Bildern u.a. Adrian Eisenhut, Juri Tschaplina oder die Hexe Jazz kennen. Ein Highlight für mich war, dass die Seitenzahl durch eine Eule dargestellt war, die eine Schriftrolle hält, wo die Seitenzahl zu sehen war. Im Einband ist eine Karte von Arken abgedruckt. Das mag ich sehr gerne, wenn eine Karte abgebildet ist und man während der Handlung immer wieder darauf schauen kann, wo man sich gerade befindet. In jedem Detail sieht man, wie äußerst liebevoll der Autor sein Buch gestaltet hat. Der Schleier von Arken ist der erste Band der Trilogie von Millenia Magika. Ich freue mich auf die nächsten Bände.
Für Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene, die gerne in eine magische Welt eintauchen wollen. Volle Leseempfehlung von mir!
Als der dreizehnjährige Adrian von Zuhause abhaut, ahnt er noch nicht, was alles an diesem Tag auf ihn zu kommen wird. Denn er macht sich auf den Weg zu seiner Tante Lia. Die ausgerechnet in Arken wohnen muss. Der langweiligsten Stadt der Welt: kein Internet, kein Handynetz, kein Einkaufszentrum. Dennoch eine wunderschöne altertümliche Stadt mit Fachwerkhäusern, Gaslaternen und einer Telefonzelle. Und noch mehr scheint an diesem Ort vorzugehen, denn mit dem neues Jahrtausend ist die Magie zurückgekehrt. Arken ist ein Ort, an dem sich Hexen, Ghule und magische Wesen vor dem Rest der Welt verstecken. Und was noch schockierender für Adrian ist, dass er manchmal Dinge sieht, die nicht da sein sollten und anscheinend zu ihnen gehört. Auf dem Weg zu seiner Tante, hat er mysteriöse Dinge gesehen, doch ihm bleibt keine Zeit sich zu wundern, denn seine Tante verschwindet spurlos und plötzlich liegt das Schicksal Arkens in seinen Händen. Gemeinsam mit dem Dorftroll Juri und der Hexe Jazz macht er sich auf die abenteuerliche Suche nach seiner Tante, in einer Welt die er vorher nur aus Märchen kannte.
Dieses Schmuckstück hat ein wunderschönes Hardcover, die Jazz, Adrian und Juri auf ihrer Suche in Arken zeigt. Anhand der liebevoll ausgearbeiteten, zauberhaften Illustrationen von @... wird man beim Lesen tiefer in die Welt gezogen, sodass Arken und ihre Charaktere vor dem inneren Auge zum Leben Erwachen.
Der bildliche Schreibstil ist angenehmen und flüssig zu lesen, sodass die Seiten nur so dahin flogen. Die Kapitel werden aus verschieden Sichtweisen und von verschiedenen Charakteren beschrieben. Die wunderschönen Zeichnung dazu, lassen einen noch tiefer in die Welt von Arken sinken.
„Millenia Magika - Der Schleier von Arken“, ist der erste Band einer fantastischen Trilogie, voller Magie, Spannung und mit einem Protagonisten, deren Welt sich von heute auf morgen komplett auf den Kopf stellt.
Eine magische Geschichte mit großartigen Illustrationen!
Inhalt: Arken - die langweiligste Stadt der Welt: kein Internet, kein Handynetz, kein Einkaufszentrum. Und doch ist dies der Ort, an den sich Adrian flüchtet, als der Krach Zuhause und in der Schule zu groß wird. Er will sich dort nur ein paar Tage bei seiner Großtante zurückziehen, bis sich alles wieder beruhigt hat. Wie kann er denn ahnen, dass mit dem Beginn des neuen Millenniums die Magie zurückgekehrt ist und dass ausgerechnet Arken der Ort ist, an dem sich Hexen, Ghule und magische Wesen vor dem Rest der Welt verstecken? Viel schlimmer ist aber, dass er scheinbar zu ihnen gehört. Doch ihm bleibt keine Zeit sich darüber zu wundern, denn seine Tante ist spurlos verschwunden. Die junge Hexe Jazz ist sich sicher, dass es sich dabei um ein magisches Verbrechen handelt, während Kleinstadttroll und Nerd Juri es als Teil ihrer Helden-Quest sieht, Adrians Tante wiederzufinden. Die drei können nicht wissen, dass das Schicksals Arkens und seiner Bewohner von ihnen abhängt.
Fazit: Das Cover von dem Buch sticht sofort ins Auge. Darauf abgebildet sind die geheimnisvolle Stadt Arken, die drei Freunde und ein Wolf, der im Laufe des Buches noch an Bedeutung gewinnt. In dem Roman gibt es sehr viele Illustrationen! Mir gefielen diese sehr gut, da man dadurch die Geschichte besser verstehen kann. Das Buch wechselt zwischen verschiedenen Perspektiven, wodurch der Leser ein besseres Bild vom Inhalt bekommt. Im Laufe der Geschichte tauchen sehr viele Charaktere auf, wodurch man ein wenig den Überblick verliert. Die ungewöhnlichen Namen sind dabei nicht gerade hilfreich. ;-) Am Ende des Buches lässt sich erahnen, dass es wahrscheinlich einen Folgeband geben wird. Ich würde das Buch ab einem Alter von zwölf Jahren empfehlen.
Als ich das Buch das erste Mal sah, wusste ich, dass wir zusammengehören. Gut, so krass war es dann doch nicht, aber schon allein die Beschreibung fand ich richtig ansprechend und das Cover, so schön. Das erste Durchblättern war einfach ein Erlebnis, da die Illustrationen genau mein Ding waren. So schön düster, zumeist schwarz/weiß mit roten Akzenten und vom Stil her einfach genial. Die Geschichte selbst fand ich dann leider doch eher durchschnittlich. Zwar überzeugen die Charaktere einfach mit ihrer genialen Art, aber vieles bleibt mir persönlich zu schwammig.
Beispielsweise wird zwar angeschnitten um was es sich bei Ghulen handelt oder andere Wesen, aber Adrian wird oft einfach mit allen möglichen Fragen allein gelassen. Klar erfährt er immer mal wieder etwas während ihrem Abenteuer, aber irgendwie kann man nicht richtig Fuß fassen. Immer, wenn man der Meinung ist, dass es jetzt soweit ist, dann kommt ein Schwenk und es muss wieder ganz dringend die Tante gerettet werden. Das klingt jetzt super negativ, aber so ist es gar nicht gemeint. Es war einfach nur auffällig.
Ansonsten gefiel mir das Buch richtig gut. Es brachte mich zum Schmunzeln, zum Mitfiebern, zum Nägelkauen und überhaupt hat mir das Lesen viel Freude bereitet. Mein absoluter Liebling ist natürlich Juri, aber ich hatte schon immer ein Herz für Nerds. Die unterschiedlichen Wesen sind zumeist sehr detailliert beschrieben und der Stil des Autors einfach super zu lesen. Ich fände es unglaublich gut, wenn es eine Fortsetzung gäbe, am besten jetzt, denn es gibt noch so unglaublich viel zu entdecken und erfahren. Alternativ würde ich mich über einen Ausflug nach Arken freuen. Weiß zufällig jemand ob das aktuell Risikogebiet ist?
Fazit:
Ein wundervoll gestaltetes Buch mit Witz, Charme und ganz viel Magie.
Adrian ist 13 und haut aus der Stadt, wo er Probleme mit dem Freund seiner Mutter hat, ab, um seine Großtante in dem langweiligsten Nest der Welt zu besuchen: Arken. In Arken ist die Zeit stehengeblieben und es leben merkwürdige Leute dort. Einige von denen trifft er gerade bei seiner Tante, zum Beispiel Jazz, die seltsame Tattoos trägt. Dann bekommt er einen Anfall - nur dass es kein Anfall ist: Wie es sich herausstellt, leben in Arken lauter magische Wesen und er gehört dazu. Doch damit nicht genug. Seine Tante wird entführt und Adrian sowie seine neuen Freunde - Jazz, die junge Hexe - und der Troll Juri - müssen nicht nur sie, sondern ganz Arken retten, bevor es verloren ist und mit Arken auch die Magie ...
Dieses Buch macht einfach Spaß. Nicht nur, weil der Autor eigentlich Illustrator ist und somit echt schöne Zeichnungen zu seiner Geschichte beisteuert, sondern weil es sich hier um ein mega Abenteuer handelt, in dem es rasant zur Sache geht. Hier wird sich nicht großartig mit Erklärungen aufgehalten, man ist gleich in der Handlung drin und folgt den drei Jugendlichen von einer gefährlichen Situation in die nächste. Logisch, dass dabei auch Freundschaft eine Rolle spielt, Vertrauen, das Annehmen fremder Lebensformen oder anderer Weltanschauungen. Die Antagonisten sind echt gruselig gestaltet, und was sie den magischen Wesen antun (wollen), ist schrecklich. Zum Glück sieht es so aus, als müsste man sich nicht allzu schnell von Arken und dessen Bewohnern trennen, denn der Schluss macht Hoffnung auf Nachfolger. Schönes Kinderabenteuer, 4,5/5 Punkten.
Zum Buch: Adrian flieht vor seinem strengen Stiefvater zu seiner Tante Lia, in die seltsame Stadt Arken. Da scheint irgendwie die Zeit stehengeblieben zu sein. Dort angekommen macht die junge Jazz die Tür auf und nennt seine Tante Magika. Nicht nur das ist komisch, auch das was Adrian auf einmal sehen kann. Flammen in den Augen, Hörner auf dem Kopf, Zeichnungen auf der Haut, die wandern. Fantastische Gestalten, Magie und das Verschwinden seiner Tante ergeben ekn spannendes Abenteuer ...
Meine Meinung: Was für ein traumhaftes Cover, was für eine bombastische Geschichte. Ein guter Einstieg für junge Leser in das Genre Fantasie. Hinzu kommen noch tolle Illustrationen, die einfach sensationell sind. Die Geschichte ist abenteuerlich, spannend und total magisch. Die drei "Kinder" geraten in ein spannendes Abenteuer, welches sie sehr genial lösen. Mir gefiel sehr gut, das es mehrere Kinder sind, die das Abenteuer gemeinsam bestehen. Und mit gefielen die ganzen Magischen, fantastischen Gestalten die in die Geschichte eingebaut wurden. Hoffentlich ist es ein Auftakt, die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten und ich hätte sehr gerne mehr davon.
Cool. Aufregend. Spannend. Leseerlebnis: Seit mein Sohn "Böse Brummer - die gefährliche Zone" von Falk Holzapfel gelesen hat, ist er vom Lesemuffel zu einem richtigen Bücherwurm geworden. So musste natürlich auch "Millenia Magika - der Schleier von Arken" ins Haus. Er hat das komplette Buch in seinen Herbstferien gelesen und war begeistert. Jeden Tag erzählte er mir mit leuchtenden Augen, was wieder in Arken los war. . Hier die Rezi meines achtjährigen Sohnes: . Danke Falk Holzapfel Das Buch war toll, es war spannend und das Beste : es ist von meinem Lieblingsautor. Das Cover ist sowas von cool. Die Zauberei, die Ghule, die Monster, der Schleier, das Haus, Magista, Jazz, die Dunkelheit, Kaltenstein, Barnaby, Ketten...Das war richtig cool, aufregend und spannend. . Mein Mamafazit: Die perfekte Lektüre für kleine und größere Abenteurer. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, vor allem können es auch die Großen lesen. Ein perfektes Geschenk.
Wunderbar außergewöhnlich Als Adrian seine Tante in Arken aufsucht, geht er davon aus, dass der Ort ein stinklangweiliges Kaff ist. Schon bald aber muss er feststellen, dass Arken genau das Gegenteil ist, nämlich ein Zufluchtsort für magische Wesen. Zeit, sich auf diese neuen Erkenntnisse einzustellen, hat er aber nicht, denn das Verschwinden seiner Tante löst eine ganze Lawine an Ereignissen aus. Glücklicherweise hat er bei diesem Abenteuer aber wenigstens zwei neue Freunde, die Hexe Jazz und der Troll Juri, bei sich. Die Gestaltung eines Buches ist mir eigentlich relativ unwichtig, aber dieses hier hat mich in der Hinsicht auch beim Lesen immer wieder begeistert. Die dreifarbigen Illustrationen im Inneren sind wirklich etwas ganz Besonderes und haben, zumindest bei mir, auf jeden Fall zur Lesefreude beigetragen. Die Äußerungen einer „Person“ sind außerdem im gesamten Buch in rot gedruckt, was ich sehr außergewöhnlich und toll fand. Die Geschichte selbst muss sich hinter den Illustrationen aber nicht verstecken. Auch sie war kein Standard und begeisterte vor allem mit Wesen, die mir so noch nicht begegnet waren. Es gibt viele liebenswürdige, aber auch seltsame und zwielichtige Figuren, und bei manchen ist man sich bis zum Schluss nicht sicher, ob sie nun tatsächlich Freund oder Feind sind. Spannend bleibt es außerdem bis zum Schluss. Das Abenteuer an sich wird zwar abgeschlossen, aber am Ende werden noch einige Fragen aufgeworfen, so dass man sich wahrscheinlich darauf freuen darf, dass es eine Fortsetzung mit Adrian, Jazz und Juri gibt. Ganz klare Leseempfehlung!
Zum Inhalt: Als Adrian der Krach zuhause und in der Schule zu groß wird, will er ein paar Tage bei seiner Großtante Lia in Arken verbringen. Und das obwohl es da nicht mal Internet oder Handynetz gibt. Wie konnte er denn mahnen, dass Arken ein besonderer Ort ist, an dem sich magische Wesen verstecken, noch schlimmer dass er scheinbar auch ein magisches Wesen ist? Und dann ist seine Tante plötzlich verschwunden. Meine Meinung: Das Buch hat mir recht gut gefallen und ich glaube, dass es der Zielgruppe noch besser gefallen wird. Die Geschichte ist spannend erzählt und wartet mit einigen Überraschungen auf, denn die magischen Wesen sind gerade für jüngere Leser bestimmt auch sehr interessant. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Illustrationen haben mir in schwarzweiß im ebook besser gefallen als in der farbigen Variante. Insgesamt aber ein gutes Buch. Fazit: Schöne Geschichte
Absolut faszinierende und zauberhafte Story, die einen schon mit dem ersten Satz in ihren Bann zieht. Gespickt wird das Ganze mit wunderschönen Illustrationen.
Die Charaktere sind alle auf ihre Weise charmant und liebenswert. Mein absoluter Liebling in der Geschichte war Juri, wobei es eigentlich keinen Charakter gab, dem ich nichts abgewinnen konnte. Das Setting und die erschaffene Welt, um die Stadt Arken herum, finde ich sehr stimmig und schön aufgebaut. Besonders die Idee, dass in Arken moderne Technik nicht richtig funktioniert und kaum eingesetzt wird, hat mir gut gefallen. Auch die verschiedenen Fraktionen die im Rahmen der Handlung auftauchen haben alle ihren eigenen Witz und machen das Buch und die Handlung erst so richtig rund.
Ich hatte viel Spaß beim lesen dieses Buches und hoffe, dass es bald einen weiteren Teil dazu geben wird. Das Ende lässt zumindest darauf hoffen.
In diesem Fantasy Jugendbuch geht es um Adrian. Es besucht seine Tante und plötzlich sieht er Monster am Tisch sitzen. Er erfährt dann dass in Arken die Magie zurückgekehrt ist. Und plötzlich ist seine Tante verschwunden.
Dieses Buch ist sehr sehr tubulent und schnellebig. Es gibt kaum Pausen und ich konnte das Buch kaum weglegen. Manchmal hätte ich etwas Zeit zum durchatmen gebraucht.
Unsere Charaktere mochte ich alle sehr gern und auch Adrian war ein interessanter netter Protagonist. Die drei Freunde waren auch ein tolles Gespann.
Was ich auch interessant fand, waren die vielen verschiedenen Wesen. Außerdem wurden auch Themen angrissen die Jugendliche im Alltag beschäftigen. Es verbindet Realität mit Fantasy.
Insgesamt war es einfach ein richtig schönes Fantasy Buch, das jetzt im Winter das perfekte Buch zum wegträumen ist.
Wunderschöne Illustrationen, aber durch die Story musste ich mich wirklich durchquälen. Normalerweise hätte ich das Buch einfach abgebrochen, aber die Illustrationen haben mich so neugierig gemacht, dass ich wissen wollte, wie sie mit der Geschichte verbunden sind. Weil im Buch allerdings ständig neue, unwichtige Charaktere eingeführt wurden und von einem Plotpunkt zum nächsten gehüpft wurde (die alle nur lose miteinander verknüpft waren), hatten die Illustrationen gefühlt wenig mit der eigentlichen Geschichte zu tun. Was schade ist. Ich war sehr überrascht zu erfahren, dass der Autor auch der Illustrator ist.
Ich war mir lange nicht sicher, wie ich das Buch bewerten soll. Aber am Ende bewerte ich ein Buch immer nach dem Gefühl, mit dem ich es beende. Und es war großartig. Nicht perfekt. Aber für mich gut genug, um eines meiner Favoriten zu werden. Die Geschichte hat mich gut unterhalten. Die Illustrationen waren auch schön. Die Zeitungsartikel am Ende waren das Sahnehäubchen. Ein rundum schönes Buch.
Zuerst klang der Klappentext tatsächlich etwas nach einem Buch, das ich vor einigen Tagen erst gelesen hatte. Vom Prinzip her waren sich die Bücher auch ähnlich: Der Junge, der neu in eine magische Kleinstadt kommt und dort erst erfährt,dass er selbst magisch ist. Aber "Millenia Magika" ist noch viel mehr als das und nach wenigen Seiten wurde klar, dass sich beide Geschichten im Fortgang der Handlung ganz klar unterscheiden würden. Das hat mich ungemein beruhigt. Zuerst einmal waren die Illustrationen wirklich schön gemacht, egal ob die Karte, die Zeitung oder auch die Symbole und Charakterillustrationen in jedem Kapitel. Es gab dort wirklich viel zu entdecken und das ist durchaus mal eine schöne Abwechslung zu den ganzen Fantasyromanen, deren Layout ohne einen einzigen Schnörkel entworfen wurde. Auch den Plot mochte ich gerne, die ganzen Wesen, die man mit Adrian entdecken konnte, waren wirklich gut entwickelt und ich mochte die krassen Unterschiede zwischen Adrian, Juri und Jazz, es macht wirklich Spaß, ihnen bei der durchaus gefährlichen Suche nach Adrians Tante zu folgen. Gerade auch, weil sich Adrian als Protagonist sehr stark entwickelt hat, während er seine Kräfte entdeckte, um so vielleicht seiner Tante und Arken helfen zu können. Obwohl manche Ereignisse in der Geschichte etwas rasant erzählt wurden und dadurch die Kapitel natürlich etwas kürzer und weniger komplex angelegt waren, gefiel mir der Schreibstil sehr, ich kam gut und flüssig durch und hatte nicht unbedingt das Gefühl der Geschichte in ihrem Tempo nicht folgen zu können. Insgesamt eine tolle Geschichte über die wohl magische Stadt der Welt! Vielleicht habe ich ja auch noch irgendwann die Gelegenheit, mit der Linie 8 nach Arken zu kommen;)