Wie weit würdest du gehen, um den Fluch einer Hexe zu brechen?
Ein geheimer Auftrag führt die Dämonenjägerinnen Muireann und Rose an den Zarenhof. Dort soll eine rauschende Hochzeit stattfinden, zu der sämtliche Adelige der umliegenden Länder geladen sind. Muireann und ihre Partnerin hoffen, dort eine Spur jenes Monsters aufzunehmen, das sie gerade jagen.
Doch in der Nacht vor der Trauung verschwindet die junge Braut spurlos. Will einer der Gäste die Hochzeit verhindern? Oder sind übernatürliche Kräfte am Werk? Die Ermittlungen führen tief hinein in die Wälder des Zarenreiches – das Zuhause der zwielichtigen Hexe Baba Yaga.
Nachdem mir der erste Band “Rosen und Knochen” der Hexenwald-Chroniken von Christian Handel sooo gut gefallen hat, musste ich direkt mit dem zweiten Band weitermachen. Wieder habe ich das Buch als Hörbuch genossen!
Und wieder begleiten wir die Dämonenjägerinnen Muireann und Rose, diesmal muss das Paar einen mysteriösen Hexenfluch brechen. Nur die berüchtigte Hexe Baba Jaga kann ihnen weiterhelfen und so führt sie ihre Reise in die mysteriösen Wälder des Zarenreiches...
Das Setting - ein Traum! Ich alles was mit slawischer Mythologie und Folklore zu tun hat und genau das bot mir dieses Buch! Die Charakterentwicklung und die Entwicklung ihrer Beziehung kam super zur Geltung und macht sehr neugierig auf den dritten Band.
Wenn ich etwas kritisieren müsste, wäre es wohl, dass es mir etwas too much war. Der erste Band besticht halt durch die Zurückgenommenheit des Plots (es war ja ein Kammerspiel mit nur zwei Figuren), der zweite Band ist ein “typisches” actionreiches Fantasy-Abenteuer. Gerade die vielen Plotpunkte waren mir etwas zu viel; ich mag es lieber, wenn die Atmosphäre durch eine langsame Erzählweise zur Geltung kommt.
Ansonsten - eigentlich kann ich dieses Buch fast jedem Fantasyfan empfehlen. Man sollte vor Beziehungskram zwar nicht zurückschrecken, aber wer ein spannenden, phantastischen Plot, märchenhafte Kreaturen und Erzählstränge und tolle, diverse Figuren sucht, wird hier fündig! 💕
Der erste Band der Hexenwald Chroniken ist schon drei Jahre her, deshalb sind meine Erinnerung daran nicht mehr wirklich präsent, aber ich weiß noch, dass mir die düstere Hexenjagd mit den beiden Dämonenjägerinnen Rose und Muireann sehr gut gefallen hatte!
Auch wenn Band 1 einen "vorläufigen Abschluss" hatte ist der Auftrag, die kindermordende Hexe zur Strecke zu bringen, noch nicht beendet. Die Spur führt ins Zarenreich, also nach Russland, in dem eine ganz andere Vorstellung und Verbindung zur Magie und Hexen herrscht. Das ganze spielt ja in unserer Welt zu einer früheren Zeit - wobei sämtliche Mythen und Legenden wahr sind. Christian Handel hat hier eine Menge Details zu bekannten Märchen eingewoben, was mir sehr gefallen hat! Nicht immer offensichtlich, aber sehr schön eingeflochten sind viele geläufige Fragmente aus alten Sagen eingebracht, was der Geschichte eine ganz besondere Atmosphäre gibt. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen! Neben den Hexen gibt es noch viele andere Wesen, die tatsächlich existieren und mit ihren teilweise bösen Eigenschaften ein zu jagendes Übel darstellen. Die Vielfalt dieser magischen Geschöpfe lässt die Welt jedenfalls sehr lebendig erscheinen und durchwirkt von unheilvoller, aber auch positiver Magie. Einige Szenen sind auch grausam und haben eine unheimliche Komponente - davon hätte ich mir tatsächlich mehr gewünscht!
Insgesamt wirkte es auf mich etwas zu "weich", der Biss hat mir gefehlt, grade durch die vielen Möglichkeiten der Hexen und schauerlichen Wesen, das hätte noch mehr Potenzial gehabt, eine düstere und gruseligere Stimmung zu wecken.
Die Baba Yaga, die ja ein Figur aus der slawischen Mythologie ist, wurde hier jedenfalls großartig eingesetzt. Ihre Fähigkeiten, sei es die direkt angewandte Magie aber auch die subtile Beeinflussung, wurden eindrucksvoll und mit viel Feingefühl dargestellt und hatte für mich einen ganz besonderen Reiz!
Während man den Hexen im Zarenreich eine besondere Stellung einräumt und ihnen teilweise großes Vertrauen schenkt, sind die Menschen andererseits sehr rückständig, was gleichgeschlechtliche Beziehungen betrifft. Rose und Muireann sind ja ein Paar und müssen deshalb gut darauf achten, dass das im Verborgenen bleibt, da ihnen sonst der Tod auf dem Scheiterhaufen droht. Die Thematik der leider immer noch veralteten Diskriminierung und Intoleranz hat der Autor gut eingebracht und ein paar wirklich schöne Botschaften über die Liebe an sich eingestreut. Allerdings werde ich mit der Beziehung der beiden trotzdem nicht so recht warm, einfach weil ich mit dem Charakter von Rose nicht so klarkomme. Geschrieben wird es ja aus der Perspektive von Muireann, so dass man nicht immer hinter die Fassade von Rose blicken kann, aber ihre Sturheit und Voreingenommenheit manchen Dingen gegenüber haben mich schon manchmal genervt.
Das erste Drittel fand ich sehr spannend, danach plätscherte es manchmal etwas vor sich hin. Ich weiß nicht genau, an was es lag, dass es mich zeitweise nicht mehr so packen konnte, denn es gab einige dramatische Momente. Zum Schluss jedenfalls ergibt sich noch eine sehr überraschende Enthüllung, die total neugierig auf die Fortsetzung macht!
Wie weit würdest du gehen, um den Fluch einer Hexe zu brechen?
Ein geheimer Auftrag führt die Dämonenjägerinnen Muireann und Rose an den Zarenhof. Dort soll eine rauschende Hochzeit stattfinden, zu der sämtliche Adelige der umliegenden Länder geladen sind. Muireann und ihre Partnerin hoffen, dort eine Spur jenes Monsters aufzunehmen, das sie gerade jagen.
Doch in der Nacht vor der Trauung verschwindet die junge Braut spurlos. Will einer der Gäste die Hochzeit verhindern? Oder sind übernatürliche Kräfte am Werk? Die Ermittlungen führen tief hinein in die Wälder des Zarenreiches – das Zuhause der zwielichtigen Hexe Baba Yaga. Quelle: drachenmond.de
Meinung:
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Das Zauberbuch lag in der Mitte des Raums, direkt auf dem Boden der kleinen Dachkammer.
Das Cover sieht wieder toll aus. Der Stil von Band eins wurde aufgegriffen und neue Elemente, die in diesem Band eine Bedeutung haben, wurden eingebaut. Es sieht ziemlich düster aus und passt daher super zur Geschichte.
Der Schreibstil des Autors ist einfach und schnell zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Muireann, wodurch man sich immer mitten im Geschehen fühlt.
Es ist schon ziemlich lange her, dass ich den ersten Teil gelesen habe. Ich wusste noch so ungefähr was passiert, aber es wird auch in diesem Buch ganz kurz gesagt, was Muireann und Rose bereits durchgemacht haben. Diese kleinen Rückblenden und Einwürfe fand ich sehr hilfreich, da ich ansonsten nicht mehr alles wichtige gewusst hätte.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir dann auch ziemlich leicht gefallen. Muireann experimentiert mit dem Buch und zieht dabei einen Fluch auf sich, der alles andere ins Rollen bringt. Man muss nicht lange auf Action warten, was ich persönlich super finde. Sobald Muireann mit dem Fluch belegt ist, suchen die beiden auch schon Hilfe, vergessen dabei aber ihr eigentliches Ziel nicht.
Für mich war das Buch einfach perfekt. Zu keinem Zeitpunkt wurde es langweilig und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Zuerst dachte ich, dass vielleicht zu viel Handlung in dem Buch stecken würde, weil die Baba Yaga einen Auftritt bekommt, dann noch der Fluch, die böse Hexe und nicht zu vergessen das Zarenreich selbst, in das sich die beiden einschleichen wollen. Alles hängt irgendwie zusammen aber zuerst hatte ich Angst, dass der Autor zu viel will. Dabei hat alles perfekt gepasst. All diese Dinge stehen im perfekten Einklang und so vieles ergibt sich von selbst.
Besonders gefallen hat mir die Baba Yaga. Ich habe schon einige Adaptionen gelesen, die diese Hexe beinhaltet haben, aber so wie sie hier dargestellt wurde, das war neu. Ich hatte keine Angst vor ih, fand sie nicht abstoßend, sondern vielmehr interessant. Am liebsten hätte ich noch mehr von ihr gelesen, aber ihre Geschichte, wie sie so bekannt wurde, war schon ziemlich toll. Der Autor hat sich wirklich selbst übertroffen, wie er die böse Hexe und die Baba Yaga verbunden hat.
Magie kam in diesem Teil nicht zu kurz. Muireann verlässt sich immer öfter darauf und wendet auch einige Zauber selber an. Ihre Wandlung fand ich super, denn zuerst will sie es immer allen anderen, vor allem Rose, recht machen, doch am Ende von Buch steht Muireann für ihre Entscheidungen ein und tut das, was sie glaubt, das am besten ist. Am Ende wirkte sie stärker und selbstbewusster auf mich. Rose hingegen wurde mir immer unsympathischer. Der Kontrast zwischen den beiden ist in diesem Teil ganz arg. Wie sie sich gegen alles sträubt, was mit Magie zu tun hat und wie sie immer ihren Weg als den richtigen darstellen will, ging mir ziemlich auf den Keks.
Es ist nicht verwunderlich, dass es zu Spannungen zwischen dem Paar kommt. Allerdings passiert alles, das mit der Liebesgeschichte zu tun hat, eher im Hintergrund. Die Streits und die Gespräche sind immer Zwischendurch und drängen sich dem Leser nicht auf, sodass man sich auf die eigentliche Handlung konzentrieren kann. Genau nach meinem Geschmack.
Zum Ende hin spitzt sich alles immer weiter zu und dann BOOM. Haut der Autor einfach im letzten Satz noch was unglaubliches raus und dann ist es aus. Vorbei. Das Ende war eines meiner Highlights, weil es so gut gemacht war. Es hatte Spannung, Action, Twists und ganz viel Magie. Am liebsten hätte ich sofort mit Band drei weiter gemacht, aber jetzt heißt es erst einmal gedulden.
Fazit:
Christian Handel entführt uns wieder einmal in eine märchenhafte Welt, die man so schnell nicht mehr verlassen möchte. Muireann und Rose haben auch hier wieder eine Hürden zu überwinden, finden aber auch neue Freunde und stehen für sich selbst ein. Das Buch bietet so viel, ich fand es sogar noch besser als den ersten Teil. Eine klare Empfehlung von mir.
Lange mussten wir auf diesen zweiten Band der Hexenwald Chroniken warten. So lange, dass ich beinahe nicht mehr daran geglaubt habe, jemals eine Fortsetzung der Geschichte um die Dämonenjägerinnen Rose und Muriann zu erleben. Nun, nachdem ich dieses lang ersehnte Buch gelesen habe, schwebe ich irgendwo im Niemandsland zwischen Begeisterung und Enttäuschung. Begeisterung, weil Christian Handel wieder einmal sein Talent bewiesen hat, indem er unterschiedlichste Märchen zu einer völlig neuen und aufregenden Geschichte verwoben hat. Enttäuschung, weil die erhoffte Düsternis aufgrund kindischer Eifersüchteleien und wiederkehrender Beziehungskrisen einen erheblichen Teil ihrer Wirkung einbüßen musste. Auch die raschen Szenenwechsel raubten den Ereignissen ein Wenig ihren Tiefgang, sodass nur selten wirklicher Grusel entstehen konnte. Einige Szenen, wie das Erscheinen der Russalka oder die Geschehnisse am Seeufer, jagten mir dennoch einen Schauer über den Rücken. Auch die Begegnungen mit Baba Yaga waren wahnsinnig interessant. Das Ende des Buches konnte mich vollends überraschen. Niemals hätte ich mit dem gerechnet, was auf diesen letzten Seiten geschehen ist. Minutenlang habe ich noch völlig entgeistert auf dieses bedeutungsschwere „Fortsetzung folgt“ gestarrt. „Cliffhanger“ trifft es nicht mal annähernd. Das war vielmehr ein haltloser Sturz in bodenlose Tiefen. Mal sehen, wie viele Jahre ich diesmal fallen muss bis Handel mir mit seinem nächsten Roman das rettende Seil zuwirft.
Seitdem ich den ersten Band der Hexenwald-Chroniken beendet hatte, konnte ich es nicht erwarten den nächsten Teil zu lesen. Tja was soll ich sagen? Ich kann jetzt noch viel weniger erwarten, dass der dritte Teil endlich erscheint! Zunächst beginnt die Reise ins Zarenreich recht ruhig, desto näher Muireann und Rose dem Zarenreich kommen und schließlich im Zarenpalast nächtigen, desto ereignisreicher wird die Reise. Nicht nur, dass die beiden die Baba Yaga aufsuchen müssen, sondern weitere rätselhafte Vorfälle geschehen, in die sie sich mit hineinziehen lassen. Diese Vorfälle bringen Rose und Muireann dazu, sich mit Themen intensiver auseinander zu setzen, die sie ansonsten lieber verdrängt hätten. Dadurch entsteht ein stetiges Auf und Ab der Gefühlswelten der beiden, die im Fortschreiten der Geschichte immer mehr Fahrt aufnehmen und schließlich während des großen Finales zu ihrem Höhepunkt kommen. Man lernt sowohl Rose als auch Muireann zu verstehen, die beide manchmal doch recht unterschiedliche Ansichten zur Magie haben und auch zu ihrem Gebrauch - der jedoch immer mehr an Wichtigkeit gewinnt. Der Schreibstil des Autors ist, wie auch im letzten Band, nicht zu ausschweifend und sehr angenehm und flüssig zu lesen. Er beschreibt die "neue" Umgebung so lebhaft und aufregend, dass man nicht umhin kommt dem Zauber des Zarenreiches zu verfallen. Für jeden ein Muss, der Märchen und Märchenadaptionen mit ein bisschen Detektivarbeit gerne liest!
Fazit: 4.5 Sterne, da manche Konflikte für meinen Geschmack leider etwas zu einfach gelöst wurden, aber da das komplette Buch mich ansonsten von Vorne bis Hinten überzeugt hat, nur 0,5 Sterne Abzug!
Die zwei Hexenjägerinnen Muireann und Rose sind zurück mit einem neuen Abenteuer und ich war schon so gespannt wie es weiter geht mit den beiden. Und Christian Handel hat es wieder sehr spannend gemacht:
Im Zarenreich soll eine prunkvolle Hochzeit stattfinden, zu der jeder Adlige der Umgebung eingeladen ist. Auch Rose und Muireann zieht es an den Zarenhof denn sie hoffen dort Spuren der Kindermörderin zu finden, dass sie gerade jagen. Als aber vor der Hochzeit die Braut verschwindet, müssen die beiden Jägerinnen herausfinden, ob jemand der Gäste die Hochzeit verhindern möchte oder ob dunkle Kräfte hinter dem Verschwinden stecken. Die Spur führt in die Tiefen des Zarenwaldes den die böse Hexe Baba Yaga ihr zu Hause nennt...
Lange mussten wir auf ein neues Abenteuer der Hexenjägerinnen warten aber es hat sich definitiv gelohnt. Der Autor entführt uns diesmal nach Russland ins Zarenreich und ich mochte das mystisch angehauchte Setting wirklich sehr gerne. Vor allem war ich auf die berühmt-berüchtigte Baba Yaga gespannt eine der bekanntesten Hexen aus den Sagen. Aber auch die Entwicklungen unserer Protagonisten waren äußerst spannend.
Die beiden Frauen haben es mir ja schon in Rosen und Knochen angetan und nach Palast aus Gold und Tränen sind mir die beiden noch mehr ans Herz gewachsen. Der große Focus liegt hier auf Muireann die diesmal einiges mit machen und verarbeiten muss. Wir erfahren sehr viel über ihre Unsicherheit und ihre innere Zerrissenheit so konnte man sich gut in sie hineinversetzten. Rose ist weiterhin eher etwas ungestüm und bleibt der Magie weiterhin skeptisch gegenüber. Zusammen sind die beiden aber ein unschlagbares Team da sich gegenseitig stützen. Ein richtiges Highlight war die Hexe Baba Yaga, die der Autor hier richtig toll in Szene setzt und von der wir bestimmt noch einiges erwarten können. Aber es warte noch andere Märchengestalten in der Geschichte, welche werden aber noch nicht verraten.
Ich bin großer Fan von Christian Handels Schreibstil, diesmal haben wir erst mal ein paar ruhigere Kapitel aber dann wird man wieder mitten ins Geschehen katapultiert und man merkt gar nicht wie schnell die Seiten vorbeifliegen. Durch einen durchweg ansteigenden Spannungsbogen, die wunderbar düstere Atmosphäre und unglaubliche Wendungen nimmt der Autor seine Leser und seine Protagonisten mit auf eine Achterbahn der Gefühle. Das Ganze ist so bildhaft erzählt wie ein Kinofilm.
Palast aus Gold und Tränen konnte mich genauso überzeugen wie sein Vorgänger. Diesmal mit doppelter Länge und trotzdem war die Geschichte wieder viel zu schnell vorbei. Durch die spannende Story, die tollen Protagonisten und das märchenhafte Setting schafft es der Autor den Leser bis Ende des Buches zu fesseln das mit einem fiesen Cliffhanger endet. Ich bin schon sehr gespannt auf das Finale der Reihe und kann es kaum noch abwarten. Eine absolute Leseempfehlung für diese düstere Märchenadaption die es in sich hat.
Wie weit würdest du gehen, um den Fluch einer Hexe zu brechen?
Ein geheimer Auftrag führt die Dämonenjägerinnen Muireann und Rose an den Zarenhof. Dort soll eine rauschende Hochzeit stattfinden, zu der sämtliche Adelige der umliegenden Länder geladen sind. Muireann und ihre Partnerin hoffen, dort eine Spur jenes Monsters aufzunehmen, das sie gerade jagen.
Doch in der Nacht vor der Trauung verschwindet die junge Braut spurlos. Will einer der Gäste die Hochzeit verhindern? Oder sind übernatürliche Kräfte am Werk? Die Ermittlungen führen tief hinein in die Wälder des Zarenreiches – das Zuhause der zwielichtigen Hexe Baba Yaga.
Palast aus Gold und Tränen ist der zweite Teil der Hexenwald-Chroniken. Man sollte auf jeden Fall Band 1 gelesen haben, damit man alle Zusammenhänge versteht. Das Cover ist wieder top! Es verleiht dem Buch die perfekte Ausstrahlung. Die beiden Frauen stehen vor dem Zarenpalast und müssen sich düsteren Dingen stellen. Genau das strahlt das Cover aus. Die Baba Yaga ist seit jeher eine der Märchenfiguren die mich am meisten interessieren. Von daher, und weil mir Band 1 wirklich gut gefallen hat, war klar das ich dieses Buch lesen muss. Nun hab ich es beendet und finde nur Worte des Lobes. Wir begleite Muireann und Rose durch ein wildes Abenteuer mit märchenhaften Atmosphäre. Liebe, Freundschaft, Spannung, Grusel, Mystik, hier ist alles vertreten. Nach wie vor sind die Motive einiger Figuren unklar, was die Spannung steigert. Christian Handel verwebt erneut geschiedene Märchen zu einer neuen Erzählung und es macht Spaß die verschiedenen Analogien zu finden und zuzuordnen. Dabei gibt es immer wieder Anregungen zum Nachdenken. Muireann und Rose stehen vor einigen Herausforderungen die sie in ihrer Beziehung meistern müssen. Ob das immer gelingt? Christian Handel hat mir die ganzen Bilder seiner märchenhaften Welt förmlich in den Kopf gezaubert. Man kann sich alles sehr gut vorstellen und fühlt sich wie mittendrin. Der Schluss birgt einen fiesen Cliffhanger, ich hoffe wir erfahren bald wie es weiter geht! Vieles ist offen und ich bin sehr neugierig was weiterhin geschieht! Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle die dem ersten Band kennen. Wer nicht: bitte damit anfangen, es lohnt sich!
Die zwei Dämonenjägerinnen Muireann und Rose sind auf der Suche nach einer Kindsmörderin und gleichzeitig müssen sie bei ihrer Suche einen Fluch brechen der Muireann im Griff hat. Dabei müssen sie ins Zarenreich reisen wo sich Gerüchte verdichten das die Gesuchte einen Prinzen heiraten will.
Aber auch der Fluch scheint nur im Zarenreich eine Möglichkeit zu beherbergen ihn zu brechen. Denn hier wohnt tief in den Wäldern eine der mächtigsten Hexen die dazu in der Lage sind: Baba Yaga.
Meine Meinung
Ich liebe gute Storys und auf die Fortsetzung habe ich mich schon seit dem ersten Band der Hexenwald- Chroniken gefreut und das vollkommen zu recht wie ich feststellen musste.
Hier ist man gleich wieder mitten im Geschehen und das obwohl der erste Teil schon eine zeitlang zurück liegt.
Ich liebe die bildgewaltige Idee zweier Frauen, die ein Paar sind und als Dämonenjägerinnen durchs Land ziehen. Beide sind taff und Muireann ist selbst magisch, da in ihr Selkie Blut fließt.
Hier trifft man auf Vorurteile, Liebe, Geheimnisse und Entscheidungen die man treffen muss. Denn nicht alles ist schwarz oder weiß, sondern erstrahlt in den schönsten Grautönen. Hier liebe ich die Idee bis zur Umsetzung und die zwei Hauptprotagonisten Muireann und Rose gefallen mir wieder sehr gut. Beide haben sich weiterentwickelt und stehen vor neuen Herausforderungen.
Dabei muss ich gestehen, ich fiebere jetzt schon dem nächsten Band entgegen. Denn hier ist ein Cliffhanger drin der mich schon hibbelig auf Band drei hoffen lässt.
Dieser Teil hat mir besser gefallen als der Erste. Ich habe ihn spannender gefunden, aber auch interessanter. Ich fand wie es von der Idee sehr gut. Rose und Muireann sind im Zarenreich unterwegs und man begegnet dabei immer mehr Märchen und Mythen, die man so kennt. Ich mag es wenn es dabei immer gut miteinander verstrickt werden. Muireann und Rose verfolgen die Spur der Kindsmöderin und kommen an ihre Grenzen dabei. Denn während Rose am liebsten nichts mit Magie zu tun haben möchte, findet Murieann sie teils hilfreich. Sie hat einen anderen Blick drauf als Rose. Rose finde ich dabei etwas scheinheilig, aber mal sehen wie sich das im nächsten Teil entwickelt und zu was sich Murieann entscheidet.
Nachdem mir Teil eins schon so gut gefallen hat, war ich froh zu sehen das es nun auch Teil 2 als Hörbuch gibt. Und auch hier wieder sehr gut umgesetzt, großes Lob an die Sprecherin.
Dieses Mal begleiten wir die beiden Dämonenjägerinnen nach Russland, ins Zarenreich. Ich mochte es sehr wie in der gesamten Geschichte immer wieder Märchen und Sagen verwoben wurden. Manchmal offensichtlich, oder aber auch nur angedeutet.
Ganz besonders gefallen hat mir die queere Lovestory. Vor allem endlich eine Beziehung welche bereits besteht und somit viele Wirrungen welche mit der Liebesfindung einhergeht hier nicht vorkommt. Was sehr zum Vorteil der Story ist, denn diese steht so eindeutig im Vordergrund. Und ist definitiv gut. Das Setting sehr düster, teilweise arg brutal. Vieles was einfach anmutet, stellt sich komplizierter dar als gedacht. Ich mochte es sehr 🖤 und freu mich auf weitere Teile, denn der Cliffhanger zum Schluss lässt auf hoffentlich viele weitere Geschichten hoffen.
Muireann und Rose haben, nach ihrem Kampf mit der Hexe, das Grimoire in ihren Besitz genommen und geschworen, die Kinder, die sie getötet hat, zu rächen. Doch als Muireann versucht, dass das Grimoire zu öffnen, wird sie von einem Hexenfluch getroffen. Die einzige Person, die ihr jetzt noch helfen und den Fluch brechen kann, ist die Hexe Baba Yaga, die sich irgendwo im Zarenreich aufhält. Auf ihrer Reise begegnen sie Ilena, der Königin von Burgund, die mit ihren Leibwächtern und Hofdamen auf dem Weg zur Hochzeit des Zaren ist. Der Zarenhof ist auch das Ziel von Muireann und ihrer Gefährtin. Dort hoffen sie, nicht nur Hinweise auf den Aufenthalt der bösen Hexe zu finden, sondern auch Hilfe von Baba Yaga zu bekommen. Aber dann verschwindet in der Nacht vor der Hochzeit die junge Braut spurlos und Muireann und Rose stecken plötzlich mitten in einem gefährlichen Abenteuer.
"Palast aus Gold und Tränen" ist der zweite Teil der Hexenwald-Chroniken. Ich habe den ersten Teil der Reihe nicht gelesen, aber man kommt auch sehr gut ohne Vorkenntnisse in die Geschichte hinein. Noch besser wäre es mir aber wahrscheinlich gelungen, wenn es in wenigen Sätzen eine kurze Zusammenfassung des ersten Teils gegeben hätte. Erzählt wird aus der Sicht von Muireann und ich konnte mich gut in ihre Gefühle und Empfindungen hineinversetzen. Christian Handel hat mich mit einem wunderschönen, flüssigen und angenehmen Schreibstil in eine düstere Märchenwelt entführt, die phantasievoll, detailliert und eindrucksvoll beschrieben ist und bei mir immer wieder für Kopfkino sorgte.
Auf ihrer Suche nach der bösen Hexe und Baba Yaga treffen Muireann und ihre Gefährtin Rose auf viele Märchenfiguren, die der Autor gekonnt in die Geschichte eingeflochten hat. Um Zugang zum Zarenhof zu bekommen, erhalten die Beiden Hilfe von Ilena, der Königin von Burgund. Sie gehörte mit ihrer verständnisvollen, vorurteilsfreien und offen Art zu meinen Lieblingsfiguren. Muireann und Rose sind sehr gegensätzliche Charaktere. Während Rose sehr aufbrausend und hitzeköpfig ist, bleibt Muireann beherrscht und ist sehr harmoniebedürftig. Dem Autor ist es wunderbar gelungen, den Propagonisten die nötige Tiefe zu geben und ihre Emotionen zu transportieren. Eine der spannendsten und faszinierensten Figuren ist für mich jedoch Baba Yaga. Ist sie eine der Guten oder ist sie Böse? Kann man ihr trauen oder sollte man ihr gegenüber misstrauisch bleiben? Sie ist undurchschaubar und Christian Handel hat mit ihr eine sehr ausdrucksstarke Propagonistin erschaffen. Aber auch bei allen anderen Figuren ist es dem Autor gelungen, faszinierende und vielschichtige Charaktere zu gestaltet, die sehr lebendig und authentisch beschrieben wurden und für mich zu jeder Zeit greifbar waren. Im Laufe der Geschichte gibt es immer wieder überraschende Wendungen, die mich in den Bann gezogen haben und dafür sorgten, dass ich das Buch irgendwann nicht mehr zur Seite legen konnte. Der Spannungsbogen steigt kontinuierlich an und alles läuft auf einen genialen Showdown hinaus. Am Ende werden wir mit einem fiesen Cliffhanger zurückgelassen. Am liebsten würde ich den dritten Teil sofort lesen, denn ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht.
"Palast aus Gold und Tränen" hat einfach alles, was ein gutes Buch für mich perfekt macht. Faszinierende, ausdrucksstarke Charaktere, die richtige Dosis an Liebe und Romantik, eine düstere, etwas bedrohliche Atmosphäre und die Hoffnung auf ein gutes Ende. Von mir gibt es dafür 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung!
Ich bedanke mich beim Drachenmondverlag für das Rezensionsexemplar. #PalastausGoldundTränen #HexenwaldChroniken #Drachenmondverlag #rezensionsexemplar #bookstagram
💜Der Einstieg💜 gelang mir, obwohl es ewig her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe, soo leicht. Christian Handel schreibt packend und ich fühlte mich sofort wieder in der Geschichte aufgenommen.
✨Manchmal ist Wissen gefährlich. Aber meistens ist es gefährlicher, nichts zu wissen und trotzdem mit Dingen herumzuexperimentieren.✨
💜Die Charaktere💜 werden immer mehr. Es gibt sehr angenehme und auch eher unangenehme. Schön finde ich, dass sie alle gut in die Geschichte passen, sie alle einen Hintergrund und einen eigenen Charakter besitzen. Zu den Wichtigsten Figuren gehört natürlich Rose. Sie ist und bleibt eher aufbrausend, ich mag sie dennoch sehr! Ich selbst sehe mich aber mehr bei Muireanne aufgehoben, sie ist ein ruhiges, bedachtes Gemüt und zum Glück sind sie und Rose zusammen, sie geben sich gegenseitig halt! Ausserdem habe ich mich mich soo sehr gefreut, dass Baba Yaga ins Spiel kommt. Sie ist eine wahnsinnig faszinierende Persönlichkeit, auch in diesem Buch!
💜Der Schreibstil💜 Das Buch ist aus der Sicht von Muireanne geschrieben, in der Ich Perspektive. Es gibt Abschnitte, die sind kursiv geschrieben, so zB. wenn es zB um Träume oder Visionen geht. Christian Handel schreibt mit Humor, er kann wahnsinnig bildlich, märchenhafte Beschreibungen zaubern. Ich konnte mir alles wunderbar schön vorstellen (und habe mich ein bisschen in die Mühle von Irina verliebt!). Auf jeden Fall ist das Buch sehr spannend geschrieben und es gibt einige Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hätte!
💜Die Story💜 Es geschehen viele spannende Dinge! Deshalb möchte ich garnicht gross weiter auf den Inhalt des Buches eingehen, als im Klappentext schon wurde. Es gibt aber einige Kämpfe gegen magische Wesen, es werden neue Landschaften erkundet und Freundschaften geschlossen. Ich fand es schön zu sehen, dass es nach so vielen bösen Hexen auch gute Hexen gibt. Natürlich begegnen Rose und Muireanne auf ihren Reisen aber auch vielen Monstern, seien dies Menschen oder magische Wesen...
🌙Monster versteckten sich nicht nur in den Schatten der Welt, sondern auch in Städten und in hellem Sonnenlicht.🌙
💜Mein Fazit💜 Ich finde es sehr schön, dass zusätzlich zu der Märchenadaption ein weiteres Thema völlig normal behandelt wird in diesem Buch. Es geht um gleichgeschlechtliche Liebe und das Thema ist meiner Meinung nach, nah an der Realität, da die Zwei durch ihre Liebe teilweise auch Mühe haben. Aber natürlich nicht überall! Ich finde es genauso toll, dass auch die Magie nicht einfach von allen total akzeptiert und toleriert wird. Ich finde auch, dass die Charaktere wahnsinnig gut über ihre Ängste / Problematiken miteinander reden können, der Autor kann die Gefühle und Emotionen, Regungen und Gedanken der zwei Frauen toll wiedergeben! Einzig schade für mich ist, dass es noch weiter geht, denn ich würde so gerne das Ende lesen wollen! Aber natürlich freue ich mich auch, dass es weiter geht und möchte auch am Liebsten den dritten Band schon in den Händen halten ❤️
❤️Eine unglaublich spannende Reise mit deren Geschehnissen ich niemals gerechnet hätte! Das Buch wird von Seite zu Seite besser und spannender! ❤️ Von mir eine absolute Empfehlung für PALAST AUS GOLD UND TRÄNEN!
💜Details zum Buch💜 341 Seiten Band 2 von 3 drachenmond Verlag
Muireann und Rose sind Dämonenjägerinnen. Doch als sie versuchen, eine sehr böse Hexe ausfindig zu machen, deren Grimoire in ihren Händen ist, geht etwas fürchterlich schief: Muireann wird durch das Buch verflucht! Schnell ist klar, dass sie, um den Fluch brechen zu können, ins entfernte Zarenreich reisen müssen, um mit der mächtigen Hexe Baba Yaga zu verhandeln. Doch nicht nur der Fluch bereitet den beiden Frauen Sorgen: Auch, dass die junge Braut Eltec spurlos verschwindet führt dazu, dass sie Ermittlungen anstellen und versuchen, die Wahrheit herauszufinden. Doch dabei begeben sie sich in größte Gefahr ...
„Nicht viele Menschen konnten Magie wirken. Die, die es taten, wurden vor ihrer Zeit alt und welk, bekamen schmerzhafte Buckel, triefende Nasen und wässrige Augen. Die Magie war das Feuer, das sie nach und nach auffraß. Es war die eigene Lebensenergie, mit der ein Magiewirker für jeden Spruch bezahlte. Oder die Lebensenergie eines anderen." pos. 287
Bevor es mit der eigentlichen Rezension losgeht: Ich habe den ersten Band nicht gelesen. Leider habe ich bei Netgalley nicht gesehen, dass es sich um eine Trilogie handelt und "Palast aus Gold und Tränen" der zweite Band ist. Daher habe ich mich für das Buch beworben und habe mich nach einigen Kapiteln gewundert, weil ich das Gefühl nicht los wurde, dass irgendwie etwas fehlt. Als ich recherchiert habe, wurde mir auch klar, wieso: Weil die Geschichte von Muireann und Rose eben nicht mit diesem Buch beginnt. Letztlich kann man das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen, allerdings hat man dann eben immer wieder das leichte Gefühl, dass man etwas wissen müsste...
„Ihre Freiheit und ihr persönliches Glück sind der Preis für den Frieden." pos. 1844
Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und schön zu lesen. Es macht Spaß, die Geschichte von Muireann und Rose alias Schneeweißchen und Rosenrot mit zu verfolgen. Es ist schön, wie immer wieder andere Märchen mit hineinverflochten und zu etwas Neuem werden. Die Geschichte selbst ist eher düster, hat aber auch ihre lustigen Momente.
„.Es ist gefährlich. Aber das ist Liebe immer." pos. 4882
Die Charaktere haben mir gut gefallen. Muireann und Rose sind beide sehr eigenständig und haben durchaus ihren Dickkopf. Beide fand ich sehr sympathisch. Die Story ist abwechslungsreich, spannend und voller Märchenelemente, tiefen Abgründen, Kämpfen, magischen Ritualen und furchteinflößenden Kreaturen. Es ist fantasievoll und durch die vielen Wendungen auch niemals langweilig. Der Cliffhanger am Ende ist ziemlich fies und lässt einem eigentlich gar keine andere Wahl, als den dritten Band ebenfalls lesen zu wollen. Und in meinem Fall auch noch den ersten :D
Fazit
Spannend, fantasievoll, düster, aber manchmal auch humorvoll und charmant. Ein Buch, das Spaß macht, jedoch einen fiesen Cliffhanger hat.
Meistens haben die Folgebände einer Reihe damit zu kämpfen, dass sie den Vorgänger nicht an Spannung überbieten können. So jedoch nicht "Palast aus Gold und Tränen" von Christian Handel.
Der Nachfolger von "Rosen und Knochen" führt uns dieses Mal in das entlegene Zarenreich - ein Ort, an dem Hexen gefürchtet wie auch nobilitiert sind und Menschen mit anderer Sexualität um ihr Leben fürchten müssen. Dennoch verschlägt es die tapfere Muireann und die temperamentvolle Rose dorthin, denn sie sind auf der Suche nach der Baba Yaga, eine mächtige Hexe. Nur sie kann ihnen bei ihren Vorhaben helfen und nicht nur das - auch Muireanns Wohlergehen hängt davon ab. Doch am Hofe des Zaren gibt viele Geheimnisse und Intrigen, in welche sie nach und nach verstrickt werden. Wohin ist die junge Eltec so schnell verschwunden? Und was führt der mysteriöse Feuervogel im Schilde? Eine Achterbahn der Spannung und Geheimnisse ist vorprogrammiert!
Auch wenn ich Märchen mag, empfinde ich Nacherzählungen immer als schwierig, weil ich davon ausgehe, dass sie mich nicht überraschen können. Immerhin kennen wir alle die Märchen und ihren Ausgang. So jedoch nicht hier: Christian Handel erschafft eine vollkommen eigene und neue Welt, die zwar von Märchen inspiriert ist, jedoch unvorhersehbare Wendungen mit sich bringt. Man könnte gar nicht an einer Hand abzählen, wie viel hier hineingeflossen ist! So kommt man schnell in die fantastische Welt von "Palast aus Gold und Tränen" hinein und ist fasziniert von der Detailverliebtheit, die im Worldbuildung steckt. Zudem ist der Schreibstil malerisch, flüssig und zieht einen sofort in den Bann. Was wohl nicht zu letzt an der hinreißende Protagonistin Muireann liegt, die zwar mit Leib und Seele kämpft, jedoch nie unbedacht handelt. Dadurch wird sie dem Leser schnell sympathisch, ebenso auch die anderen Charaktere, die zwar auch ihre Schattenseiten haben, aber dadurch umso faszinierender werden.
Die Welt von "Palast aus Gold und Tränen" ist nämlich nicht schwarz und weiß: Sie ist bunt und vielseitig, dabei gleichzeitig furchtbar ernst aber auch wieder voller Hoffnung. Ich habe die Geschichte von Muireann und Rose mit großer Freude verfolgt und kann es kaum bis zum Erscheinen des nächsten Bandes abwarten, denn es bleiben noch so viele Fragen ungeklärt!
Wer Fantasy und Märchen gerne mag, für den ist die Reihe rund um "Palast aus Gold und Tränen" ein Muss. Ich werde die Reihe definitiv weiterverfolgen und bin froh, Teil der Leserunde gewesen zu sein.
Schneeweißchen und Rosenrot gegen das Böse! Wer kennt nicht das Märchen von Schneeweißchen und Rosenrot, die durch einen Trick einen Bären aus der Gefangenschaft eines Zwerges befreien? Und dann kommt das „und wenn sie nicht gestorben sind“. Aber nicht so bei unseren beiden. Rose und Muireann sind zwar mindestens so clever wie ihrem Grimmschen Namensvetterinnen aber diese beiden toughen Dämonenjägerinnen warten bestimmt auf keinen Prinzen – sie haben ja einander.
Getrieben auf der Suche nach einer Hexe, deren Grimoire Muireann verflucht hat, zieht das ungleiche Paar aus nach Russland, um die dort von allen verehrten Hexen aufzusuchen und sich von der wohl berühmtesten von allen, Baba Yaga selbst, Hilfe zu erholen.
Was den Leser erwartet ist eine unheimliche, spannende und emotionale Reise durch eine Welt voller Märchen und Magie, in der oft nichts so scheint, als es ist. Nicht jeder Bär ist eine Bestie, nicht jeder Schwan ein verzauberter Prinz und die Baba Yaga ist – nun sie selbst zwischen Gut und Böse, immer auf ihrer eigenen Seite, Richter und Henker oder Retter und Ratgeber, was die Situation eben erfordert.
Rose und Muireann gelangen auf ihrer Reise zum Hof des Zaren und entdecken dort so manches Geheimnis im scheinbar so konservativen Russland, dass die Liebe zwischen den beiden Frauen offiziell nicht dulden würde. Und dann ist da noch die Hexe, deren Fluch auf Scheeweißchens Unterarmen brennt und die ihr Grimoire wiederhaben möchte.
Jedem, der ein Herz für Märchen oder Spannung hat, jedem Fan von fantastischer Literatur und vor allem jedem Leser, der die queeren Figuren, die starken Frauen, die emotionalen Männer, die echten Gefühle über Liebe auf den ersten Blick in Fantasy-Büchern vermissen, empfehle ich dieses kleine Meisterwerk, das in jeder Zeile die Liebe zu Märchen und Fantastik spüren lässt.
Muireann ist mit dem Fluch einer bösen Hexe belegt worden, die Spur führt sie und ihre Gefährtin und Geliebte Rose weit weg von zu Hause, an den Hof des Zaren! Schon auf dem Weg dorthin müssen sie sich einigen Gefahren stellen, denn diese lauern überall! Sie bekommen es am Hof des Zaren nicht nur mit der Baba Jaga zu tun, sondern mit einem noch sehr viel finstereren Wesen-einer Rusalka!
Ich wusste nicht, dass es sich hier um den zweiten Teil einer Reihe handelt, bin aber auch ohne Vorwissen sehr gut in der Geschichte mitgekommen und da ich allerart von Märchenadaptionen liebe, hat mich dieser Teil dazu verleitet auch den ersten lesen zu wollen! Auch sonst muss ich sagen, dass ich vorher nicht mit einem derart tollen, märchenhaften Abenteuer gerechnet habe! Immer wieder flicht der Autor sehr gekonnt einzelne Märchen in die Handlung ein, teiweise die der Brüder Grimm, vorallem nimmt er sich in diesem Teil aber die russischen Märchen vor. Ich habe als Märchenfan sehr viel wieder erkennen können und dies war auch ein echtes Highlight für mich. Auch sonst war der Schreibstil immer sehr lebendig und bildhaft, was ich schon aus einem anderen Buch des Autors gewohnt war.
Ebenso gelungen fand ich die beiden Protagonistinnen und das sie auch ein Paar sind. Dies findet man gerade in der Fantsywelt viel zu selten und ich empfand dies als sehr erfrischend und es hat die Handlung auch überhaupt nicht gestört! Jede der beiden jungen Frauen hat ihre ganz eigene Art und beide haben authentisch gehandelt, auch wenn ich ihre Entscheidungen nicht immer gutgeheißen habe.
Das Buch endet mit einem kleinen Cliffhanger, aber das Abenteuer am Zarenhof ist mit diesem Teil erstmal abgeschlossen.
Fazit: Ich bin schon sehr gespannt wie die Reihe weiter geht und freue mich schon darauf, vorallem weil das Buch sehr viele tolle Märchenaspekte hatte!
Mit Palast aus Gold und Tränen lädt Christian Handel die Leser erneut ein mit Muirenn und Rose auf Dämonenjagd zu gehen.
Oder besser auf Hexenjagd, denn das Buch spielt direkt im Anschluss an die Ereignisse aus Rosen & Knochen. Muirenn und Rose haben es sich zur Aufgabe gemacht die entflohene Hexe büßen zu lassen und Margarete, ein Opfer der Hexe, zu rächen.
Dabei müssen sie sich nicht nur gegen eine starke Gegenspielerin behaupten, sondern auch in fremde Länder reisen, furchtbare Wesen besiegen, mit anderen Hexen zusammenarbeiten und um ihre Liebe bangen.
Gekonnt verknüpft Christian in seinem neusten Werk märchenhafte Elemente miteinander und erschafft daraus eine spektakuläre Geschichte.
Rose und Muirenn werden charakterlich detaillierter beleuchtet. Vor allem letztere, aus deren Perspektive geschrieben wurde, wird deutlich hervorgebracht.
So gelungen dieses Werk insgesamt such ist, fehlte mir allerdings die düsterer, magische Atmosphäre die mich im ersten Band absolut begeistern konnte. Palast aus Gold und Tränen verliert für mich durch einen größeren Anteil an Liebesgeschichte an Magie.
Insgesamt ist die Fortsetzung dennoch empfehlenswert. Gerade die verwibenen Märchen machen das Buch zu einem wahren Lesevergnügen.
Fazit: Die Kreativität des Autors verdient definitiv mehr Beachtung, denn so viele verschiedene Märchen und Sagen zusammen zu fügen und dennoch ein stimmiges, überzeugendes Buch zu schaffen, ist wahre Kunst.
Trotz kleinere Kritikpunkte fühlte ich mich gut unterhalten und hoffe, dass es dem Autor mit dem nächsten Teil erneut gelingt eine so einmalige, fesselnde Atmosphäre wie im ersten Band zu schaffen, die mir hier fehlte.
Ich liebe diese Reihe so sehr. Christians Handel Schreibstil ist fantastisch und die Charaktere liebe ich jetzt noch mehr als nach Buch 1. Die Geschichte ist ein wundervoller Mix aus verschiedenen Märchen und da Muireann definitiv mein lieblingscharakter der Reihe ist freue ich mich sehr wieder in ihre POV einzutauchen. Wir haben hier aber auch sehr viele neue Charaktere bekommen, welche ich sehr in mein Herz geschlossen habe (RIP neuer charakter den ich zu sehr und zu schnell in mein Herz geschlossen hatte 😭 i will miss u) und das Setting war tatsächlich sehr viel mehr auf mich ausgelegt als das von Buch 1. Es könnte noch so viel verschiedenes in dieser Reihe passieren, so viele Türen sind offen und ich kann es kaum erwarten zu sehen durch welche Christian Handel uns führen wird.
Und das Ende... sagen wir einfach ich werde jetzt sehr geduldig (as if 😅) auf Band 3 warten 😇
Sprecherin: Ist die selbe wie in Band 1. Und sie hat es wieder gut gemacht. Ich habe ihr gerne dabei gelauscht.
Story :
Mit dem Ende habe ich nicht so. Ein mieser und fieser Cliffhanger. Rose und Murieanne verschlägt es ins Zarenreich, zu erst lernen wir aber Rose Familie etwas kennen und eine Zauberin die schon im ersten Teil ab und an mal erwähnt wird. Frag mich ob diese Zauberin und Rose Bruder im dritten Teil auch dazu kommen, das ist irgendwie so ein Gefühl/Gedanke.
Hier retten Murieanne und Rose die Königin von Burgund, Elena, und ihre kleine Schar an Gefolgsleuten vor magische Angreifer.
Die Baba yaga zeigt sich hier als eine Hexe weder gut noch wirklich böse, aber durch sie erfahren wir was oder wer die Kindsmörderin aus Band 1 wirklich war.
Murieanne hat hier viel mit ihren eigenen zweifeln zu kämpfen und will nun auch ihr magisches Erbe erkunden.
In dem zweiten Teil starten wir bei Rose und ihrer Familie. Wir erfahren von einem Zauber der auf ihrem Bruder liegt und erleben, wie Muireann Opfer eines Hexenfluchs wird. Wir begleiten die beiden auf ihrer Reise zum Zarenreich, lernen neue Verbündete kennen und decken so einige Geheimnisse auf, um am Ende gegen einen Wassergeist zu kämpfen und unserer Feindin in die Augen zu blicken.
An sich ist auch dieser Teil wieder sehr gut gelungen. Die Abwechslung zwischen Liebe, Spannung und Abenteuer bringt ein dazu weiter zu lesen. Mir gefallen die unterschiedlichen Charaktere sehr gut und es macht Spaß herauszufinden, an welche Märchen sie angelehnt sind. Besonders gefällt mir der Hintergrund der Baba Yaga und Perchta.
Die Hexenwald-Chroniken sind einfach wundervoll und ich freue mich jetzt schon wahnsinnig auf den dritten Teil!
Wow! Was bin ich froh diese Geschichte entdeckt zu haben! Christian Handels schreibstil hat mich sofort begeistert und obwohl ich den ersten Teil nicht kannte, bin ich sofort mit den Figuren warm geworden. Die vielen Märchenelemente die trotzdem eine ganz eigene Welt schaffen, haben mich sehr begeistert und der Geschichte so auch etwas nostalgisches verliehen. Besonders gut gefallen hat mir auch der offene Umgang der Geschichte mit LGBTQ. Etwas das ja im starken Kontrast zu all den traditionellen und alten märchenfiguren steht. Doch hier hat es einfach gepasst und es war toll das es einfach "normal" zur Geschichte gehörte. Das sollte immer so sein! #LoveisLove Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen! Eine tolle Lektüre nicht nur für Märchen Liebhaber!
Ich bereue es, das Buch gelesen zu haben, bevor der nächste Teil da ist, weil ich jetzt UNBEDINGT wissen will, wie es weitergeht. 🤣 Mir hat soooo viel an diesem Teil gefallen, er war noch besser als der erste Teil. Ich habe ja sowieso eine besondere Schwäche für die russische Kultur, insbesondere russische Märchen, was das Setting sehr vergnüglich gemacht hat. Und die Entwicklungen der Figuren ist einfach toll! Aber dieser Cliffhanger am Ende macht mich echt fertig. (Überwiegend im guten Sinn!)
Teil 2 der Hexenwald-Chroniken, weniger blutig, aber dafür genauso spannend wie Teil 1. Der Mythos der Baba Yaga und wie es dazu kam, dass sie ist wer sie ist, regt auch zum Nachdenken an. Die Querverbindungen zu den ganzen Märchen versetzen ein auch etwas in die Kindgeit zurück. Ich bin gespannt wohin die Reise im nächsten Teil geht und ob Muireanns Kräfte sich noch verändern werden. Mir hat es gefallen. Ich kann es nur empfehlen.
Nicht nur, dass der Schreibstil mich wieder komplett in seinen Bann geschlagen hat, die Geschichte um Muireann und Rose ist einfach super spannend. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und das Ende... Was ein gemeiner Cliffhanger! Ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht und hoffe nicht all zu lange auf den nächsten Band warten zu müssen. Aber wenn er dann genau so gut wird, warte ich gerne.
Teil zwei der Serie hat mir ein ganzes Stück besser gefallen als der erste Band, vor allem da er länger war und man dadurch viel mehr über die Welt der Hexenwald-Chroniken erfahren hat und einfach mehr an der Geschichte dran war als im ersten Teil. Ich fand es cool, wie viele verschiedenen Märchen hier drin aufgetaucht sind, und insgesamt war es einfach richtig spannend. Nur die Beziehung zwischen Muireann und Rose hat mir in diesem Teil weniger gefallen als im ersten, sie haben sich gefühlt nur gestritten und ständig wurde uns gesagt "aber die beiden sind füreinander bestimmt, sie lieben sich so sehr, am Ende wird alles zwischen ihnen gut werden", nur hat man davon nicht wirklich etwas gesehen.
Der erste Teil der Reihe war noch interessant, aber dieses Buch ist einfach nur ein Zwischenband der versucht Spannung aufzubauen, in einer schwierigen Welt. Er versucht zu viel geschehenes in die einzelnen Kapitel zu pressen. Die Charaktere widersprechen sich in ihreren Handlungen, Gedanken und Gefühlen.