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Ork City

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Die Stadt Tirgaslan versinkt im Verbrechen. Zwergensyndikate kontrollieren die von Neonlicht beleuchteten Gassen, Orkgangs treiben ihr Unwesen. Als Privatdetektiv hält sich der Kriegsveteran Corwyn Rash mit Mühe über Wasser. Doch als die betörende Nachtclub-Sängerin Kity Miotara sein heruntergekommenes Büro betritt, ändert sich alles. Von der Schönheit der Halborkin und der Aussicht auf eine satte Belohnung geblendet, beginnt Rash zu ermitteln – und muss feststellen, dass Kity nicht mit offenen Karten spielt. Als ihm Trolle und ein mordlüsterner Geheimkult auf den Fersen sind, erkennt Rash, dass er Teil einer tödlichen Intrige ist, deren Wurzeln in eine dunkle Vergangenheit reichen.

400 pages, Paperback

Published January 1, 2021

8 people are currently reading
52 people want to read

About the author

Michael Peinkofer

162 books73 followers
Der 1969 geborene Michael Peinkofer ist sowohl Autor wie auch Übersetzer und Filmjournalist, außerdem betreibt er an seinem derzeitigen Wohnort Kempten zusammen mit einem weiteren Gesellschafter die Firmen "Dreamagix Studios Leising" und "Peinkofer GbR". Seine Tätigkeiten im Bereich Journalismus orientieren sich an seinem Studium als gelernter Germanist mit den Nebenfächern Geschichte und Kommunikationswissenschaften - abgeschlossen hat er dies als Magister.
Geschrieben hat Michael Peinkofer bereits 180 Romane und benutzt dafür sehr unterschiedliche Pseudonyme - auch auf Genre hat er sich nicht festgelegt, wurde aber vor allem für Fantasy-Romane bekannt. Einige seiner Pseudonyme sind beispielsweise "Marc van Allen" oder "Michael J. Parrish". Größere Bekanntheit erlangte er mit dem Roman "Die Bruderschaft der Runen" und der Romanreihe "Die Orks".

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Community Reviews

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14 (14%)
4 stars
36 (37%)
3 stars
33 (34%)
2 stars
9 (9%)
1 star
4 (4%)
Displaying 1 - 14 of 14 reviews
Profile Image for Stefan Bogdanski.
Author 11 books10 followers
October 20, 2022
It's a German novel by a German author, so this review is going to be in German, too. But I've added an English synopsis to the end for my non-german speaking friends. Please feel free to scroll down!

Ork City. Okay, das klingt fast ein bisschen flach, aber die Einband-Gestaltung macht schon recht deutlich klar, in welche Richtung der Roman stilistisch zielt: Das ist Hard-boiled Noir mit einem Touch Urban Fantasy, gewissermaßen Raymond Chandler trifft Tolkien, und beide werfen bei ein oder zwei Gläsern Rachenbrand ihre Ideen zusammen. (Raymond Chandler wird auch gleich zu Beginn, noch vor dem Prolog, zitiert.)

Insofern sind die klassischen Elemente des Noir natürlich keine Klischees, sondern genau das - die klassischen Elemente, Michaels Verbeugung und Respektbezeugung gegenüber dem Genre. Natürlich haben wir den finanziell heruntergekommen Privatdetektiv, die mindestens drei Ligen über ihm spielende Femme Fatale als Klientin, und selbstverständlich regnet es an dem Abend, an dem sie ihn anheuert.


Wenn Columbo jetzt noch grün im Gesicht wäre und Hauer hätte ...

Allerdings ist der Privatschnüffler ein Viertelork, die Klientin eine Halborkin - und die Stadt (die man als Charakter der Handlung betrachten muss) zeigt Züge von Cyberpunk, aber ohne Cyber. Orkpunk? Vielleicht ist das ein neues Genre. Jedenfalls ist es eine Stadt, die vom organisierten Verbrechen regiert wird, in der ein Leben - egal ob Ork, Gnom, Mensch, Oger oder Zwerg - nicht viel zählt.

Und so geraten wir zusammen mit Corwyn Rash in die Untiefen der Schattenwelt dieser Stadt hinein. Es ist eine sehr klassische Noir-Story, zumindest zu Beginn, der durch die Rassen etwas mehr Farbe verpasst wird.

Je weiter wir voran schreiten in der Geschichte, desto mehr der magischen Elemente des Settings kommen zum Tragen - auch wenn Magie in dieser Welt nicht mehr existiert. Zumindest offiziell nicht.


Auch kein Ork. Aber der Schlapphut passt gut.

Fantasy Noir nennt der Autor dieses Genre, und es funktioniert hervorragend! Ich persönlich hoffe auf ein Wiedersehen mit Corwyn Rash.

4 Sterne, das Ende wirkte leicht überhastet - und ich hätte mir etwas mehr Handlung von Corwyn und etwas weniger Deus ex machina gewünscht.

*****

Summary in English

Imagine dark urban fantasy, a city like Glasgow, but populated with Orcs, Trolls, Dwarves and the likes of them. It's a busy city, and one where the crime is better organized than the police.

Now enter Corwyn Rash, a quarter orc and private eye for hire, low on money (and spirit, maybe, except for the drinkable king), who thinks his fate might finally take a turn for the good when a rich damsel walks into his office, offering good money for a seemingly easy job.

If you think this sounds like a lot of Film Noir plots - just with the damsel in distress being a half orc - then you're right. This story is a great example for Noir storytelling, and it uses the relevant tropes, but turns them up a notch or two with its unique world setting and characters. It's a lot of fun actually!

You can also read this review on my Blog.
Profile Image for Demeter Kate.
408 reviews14 followers
October 7, 2021
Mich hat vor allem das Cover zuerst in den Bann gezogen und dann die Beschreibung.

Die Geschichte lässt sich wunderbar hören und man bekommt definitiv diese Düsterkeit mit.

Oft fand ich aber alles sehr Stereotyp. Wir haben den angeraunzten Privatdetektiv, die sexy geheimnisvolle Klientin und ein Fall, der größer ist, als der Ermittler sich zuerst denkt.

Alles mit Witz und Charme in eine super Welt eingebaut, aber dennoch fand ich mich öfters beim Augenrollen wieder.

Das letzte Drittel ist sehr schnell. Also sobald klarer wird, was der Auftrag ist oder was dahinter steckt, ging es ratz fatz zur Lösung. Vllt gut so.

Den Epilog fand ich gut als Abschluss und ich könnte noch weiter Fälle mit und über Corwyn Rasch lesen !
Profile Image for Nils Krebber.
Author 7 books5 followers
April 25, 2022
Die Idee, einen Fantasy-Noir Krimi zu machen ist nett, aber... Das fühlte sich an, als hätte man in einem beliebigen Noir Krimi einfach nur zufällige Wörter durch Fantasy Worte ersetzt.
Ich weiß bis jetzt nicht, ob und wie sich Oger, Orks, Halborks, Zyklopen, Viertelorks etc. unterscheiden. Noch nicht einmal, wie sie in dieser Welt aussehen. Anscheinend sind sie grün. Manchmal. Anscheinend werden Orks manchmal sehr wütend?
Und am Ende wird es dann eine Art - Prophezeiungsgeschichte? Oder so? Auf jeden Fall ist so ziemlich alles, was der Protagonist tut oder nicht, relativ egal, denn das McGuffin ist manchmal unsterblich, manchmal nicht, und unser Held musste - was genau tun?
Tatsächlich ist das einzig sinnvolle und plot vorantreibende, das mir einfällt, das er einen Zettel findet, den eine andere Fraktion nicht gefunden hat. Danach braucht es aber wortwörtlich Magie, damit er weiter kommt.
Stichwort Magie - unser Held ist mal wieder von der Fraktion, der nicht an Magie glaubt, obwohl er
a)eine magische Waffe geschenkt bekommt (und weiß, was das ist!)
b) mehrere Male Augenzeuge von offensichtlicher Magie wird.

Im Ernst, das Finale war enttäuschend. Eine neue interessante Fantasykreatur taucht auf! Und dann ist sie wieder weg, mit einem völlig unerklärbaren Deus Ex Machina. Ende.
Mal davon abgesehen, das erzählerisch diese Offenbarung komplett egal ist.
Und das McGuffin geben wir jetzt aus Instinkt der Fraktion, von der wir denken, das sie die Guten sind, weil ... Keine Ahnung. Der Held keine Lust hat, sich darum zu kümmern und der Polizei nicht traut.

Lange Rede, wenig Sinn - vielleicht was für Fans der anderen Orkbücher, die eine Fantasywelt mit Augenzwinkern in eine Noirwelt transportiert sehen wollen. Wer das in besser lesen möchte, dem sei Mistborn von Brandon Sanderson empfohlen. The Alloy of Law
Profile Image for Gernot1610.
322 reviews7 followers
June 28, 2023
Na ja, Fantasy halt.
Ohne das Ganze Ork-geschwurbel und die merkwürdigen Wortkonstruktionen wäre es ein recht vorhersehbarer durchschnittskrimi. Einzig der "Desillusionator" hat mir gefallen, ansonsten war das jetzt für längere Zeit mein letzter Ausflug in die Untiefen der Fantasy
Profile Image for Monemi1986.
200 reviews4 followers
March 2, 2021
3,5 Sterne

Wir folgen dem Privatdetektiv Corwyn Rash in einer Stadt voller Verbrechen und Korruption. Ich fühlte mich ein bisschen an Sin City erinnert nur mit fantastischen Wesen, wie Zwergen und Orks. Das Setting hat mir viel Spaß bereitet. Die schöne Sängerin Kity Miotara möchte, dass Corwyn Rash ihren Fall übernimmt. Da Rash, wie die meisten Privatdetektive knapp bei Kasse ist, nimmt er an.

Michael Peinkofer verwendet viele Begriffe in 'orkischer' Sprache. Leider findet man nicht alle im Glossar wieder. Man erkennt aber trotzdem aus dem Zusammenhang was gemeint ist. Manchmal werde die Begriffe auch im nächsten Satz erklärt. Jedenfalls sehr einfallsreich.

Ich hätte gerne mehr über die Vergangenheit von Corwyn Rash erfahren und auch die Geschichten einiger Nebencharaktere wären für mich interessant gewesen. Möglicherweise finden die sich in anderen Büchern des Autors. Das war mein erstes Buch von ihm, deshalb weiß ich es nicht. Das Ende kam für mich ein bisschen zu schnell. Da hätte ich mir noch ein paar Seiten mehr gewünscht. Das Buch hat mich insgesamt gut unterhalten.
Profile Image for Féolin.
86 reviews1 follower
March 17, 2024
Der hierzulande für seine "Orks"-Reihe bekannte Bestsellerautor Michael Peinkofer kocht hier ein so buntes Süppchen, das man sich fast fragt, wie dieses Projekt überhaupt gegreenlighted wurde: Ein "wortkarger Mann sucht magisches Kind"-Plot, mittlerweile nur allzu bekannt aus "The Mandalorian", wird vermischt mit zigarrenrauchstarrem Detective-Noir und - aufgepasst - fantasievollem Fantasy-Schmöker. Eine ungewöhnliche Genre-Kombi, die erstaunlich gut aufgeht.

Auch wenn die vielen augenscheinlichen Referenzen auf die "Orks"-Bücher an mir leider vorbeigehen - die neonlichterleuchtete, auf alten Elfenruinen errichtete Welt überzeugt, in der Ork-Schläger illegale Boxkämpfe austragen und Zwergensyndikate die Unterwelt regieren. Das Ganze ist schnörkellos erzählt, dicht wie ein gutes Drehbuch; ein echter Volltreffer!
Profile Image for Laura.
25 reviews3 followers
December 30, 2021
Ach, ich weiß genau warum dieses Buch noch so lange halb angefangen herumlag. Der Versuch einen Noir Roman auf Grundlage einer Fantasywelt zu schreiben klingt schon verführerisch, jedoch ist die Umsetzung sehr langweilig. Ein Ermittler, der düster ist und ein heruntergekommenes Büro, eine verführerische Frau, die ein Geheimnis hat, ein Mord. Dann noch ein Syndikat und eh alle Klischees von alten s/w Filmen. Es ist leider platt. Ich bin irgendwann durch die Kapitel geflogen und habe mir jeden zweiten Abschnitt gelesen. Und trotzdem nichts verpasst. Schade, ich war wohl nicht die richtige Leserin dafür.
Profile Image for stefanb.
260 reviews
January 29, 2021
Traue niemandem
„Zum Guten, zum Bösen … gibt es so etwas überhaupt? Meiner Erfahrung nach ist die Welt genau wie Dorglash, schmutzig und grau, mit ein paar Flecken bunten Lichts, die für ein paar Stunden angehen, um dann wieder zu verlöschen.“ [215]
In „Ork City“ von Michael Peinkofer gerät „Corwyn Rash, Privatschnüffler – nicht König Corwyn der Gerechte“ [29] in einen Fall, der ihn mehr fordern wird, als er anfangs vermutet hätte.
„Ob es mir gefiel oder nicht, mein neuer Fall hatte bereits begonnen – und zwar ohne mich.“ [48] Es ist eine sehr gute Mischung aus Fantasy und Krimi noir, die die Leser*innen sofort fesselt. Die düstere Atmosphäre, die scheinbare ausweglose Situation, die Gefahren und Ängste werden gut skizziert. „Seine Angst beherrschen zu können und keine Angst zu verspüren, sind zwei grundverschiedene Dinge.“ [209] Egal welchen Schritt der Protagonist auch geht, so ist er immer von der Dunkelheit umgeben und spürt die Gefahren des Öfteren am eigenen Leib.
Orks, Zyklopen, Menschen, Gnome, Zwerge und eine Ermittlung von Rash? Ja, das passt und macht aufgrund des Schreibstils auch ordentlich Spaß. Die Welt hätte, meines Erachtens, gerne noch etwas mehr herausgearbeitet werden können. Die Charaktere gefallen und geben der Geschichte das besondere Flair.
Eine schöne Idee ist die Sprache der Unterwelt, die der Autor hin und wieder einfließen lässt. Man versteht diese aus dem Kontext heraus und es gibt zudem am Ende des Buches auch eine Übersicht dazu.
November 29, 2024
⁺◛˖ ➺ Mein Vater hat es mir ausgeliehen, seine Empfehlungen bringen mich immer aus meiner Komfort Zone zu lesen. Ich mochte die Wendungen, auch wenn es nicht auf mein normales Interessen Gebiet fällt:) Ich kann es empfehlen für die Wendungen an sich. Der Hauptcharakter hat auch so seine Witzigen Momente.
Profile Image for Christoph Weber.
1,486 reviews9 followers
July 29, 2021
Deutsche Urban Fantasy. Leider ohne jeglichen Humor.

Dafür zuviel deus-ex-machina, und das Scheitern des Protagonisten wird zu oft vorweggenommen.

Dennoch, insgesamt gut lesbar und spannend.
37 reviews
September 22, 2025
Ich brauchte etwas, um in die Geschichte reinzukommen, danach wurde es echt spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Das Ende war leider etwas zu schnell. Generell aber eine Leseempfehlung.
77 reviews
December 16, 2021
Wenn ich an Orks denke, kommen mir sofort zwei Szenarien in den Sinn: klassisches High Fantasy à la Tolkien oder gleich Sci-Fi Welten wie in Shadowrun. Daher fand ich es erfrischend, als ich auf dieses Buch stieß. Es spielt auf der Erde, aber nicht der, wie wir sie kennen. Ob Zukunft, Vergangenheit, Alternative, weiß man nicht, aber es erinnert eine amerikanische Großstadt in den 1940ern oder 50ern. Passend zu diesem Ambiente, dreht sich die Geschichte ganz klassisch um einen leicht verbitterten Privatdetektiv, der von einer unwiderstehlichen Femme Fatale um Hilfe gebeten wird…
Eine spannende Handlung, die sich nicht zu schnell durchschauen lässt trifft auf stereotype, aber nicht oberflächliche Charaktere. Eine interessante Mischung aus Film Noir und dem Netflix Film Bright (nur nicht so…. lieblos? Sag’ ich jetzt mal….). Gemächlich startend wird anfangs gut Stimmung aufgebaut und gegen Ende kommt allerdings richtig Action auf. Das einzige, was mich davon abgehalten hat „Ork City“ fünf Sterne zu geben, war der Schreibstil. Nicht falsch verstehen, es liest sich gut und schnell, aber es gibt dann doch einige Phrasen die mir einfach zu oft wiederholt wurden…. Ein paar Male weniger und ich hätte mir trotzdem gemerkt, dass der gute Corwyn zu einem Viertel Ork ist und er dieses Erbgut seinem Großvater zu verdanken hat. Trotzdem empfehle ich das Buch hier herzlichst an alle weiter!
Profile Image for Julina.
57 reviews
January 16, 2022
Wow... einfach Wow
Dieses Buch war ein purer Genuss! Ich habe eine Welt entdeckt, die mir so noch nie begegnet ist. Crowyn Rash hat mich an seinem Leben teilhaben lassen, wie niemand sonst zuvor.
Es stellt sich die Frage weshalb ich keine 5 Sterne vergebe, was daran liegt, dass ich doch tatsächlich ein etwas anderes Ende erwartet hätte und die Sprache von Dorglash, für meinen Geschmack zu häufig verwendet wurde. Jedoch muss man dieses Buch trotzdem unbedingt lesen!
Da ich nun das Ende kenne, ergibt der Prolog so viel mehr Sinn, köstlich wie ich Anfangs absolut falsche Vermutungen angestellt habe.
Naja... ich brauche jetzt erst einmal ein Sgorn & zwar von dem guten Zeug ;)

Herr Peinkopfer, falls sie diese Rezension lesen sollten...meinen Respekt, ich habe ein neues Genre für mich entdeckt. Danke!
Displaying 1 - 14 of 14 reviews

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