Still - das beschreibt die Journalistin Allison Davies am besten. Gefangen in einem Job, der sie unglücklich macht, aber immerhin ihre Miete zahlt, sodass sie nicht zurück zu ihrer Familie muss, bei der nur Streit auf sie wartet. Als sie jedoch gekündigt werden soll, bricht alles über ihr zusammen.
Bis sie die Möglichkeit bekommt, den Popstar Callum Evans auf Tour zu begleiten, um eine Story über ihn zu schreiben. Allison sagt zu und will so ihren Job retten. Nur mit der Anziehungskraft zu Callum hat sie nicht gerechnet. Und auch nicht damit, dass der erfolgreiche Sänger keine dunklen Geheimnisse hat, die Allison für ihren Artikel nutzen kann - oder verbirgt er sie nur zu gut?
Sarah Nierwitzki hat hier einen wirklich wunderschönen, zutiefst berührenden Rockstar-Roman gezaubert, der begeistert und mitreißt. Dabei wird hier aber weder auf großartiges Tempo noch auf viel Spannung gesetzt, sondern ganz einfach auf Emotionen. Die Geschichte erreichte mich so intensiv und nahm mich gefühlsmäßig komplett in Beschlag. Ich fieberte mit, litt wie ein Hund und konnte mich ehrlich über gewisse Plots freuen. Ich lachte, ich kämpfte mit den Tränen, ich war stinksauer und konnte verzeihen. Und trotz der ruhigen Erzählweise der Autorin, ist stets eine unterschwellige Spannung zu spüren, die definitiv fesseln kann. Für mich eins der besten Rockstar-Bücher, die ich jemals gelesen habe und eine absolute Empfehlung von mir an euch. Falls ihr mehr wissen möchtet, schaut gerne mal » hier « vorbei. Dort findet ihr die ausführliche Rezension und all meine Kritikpunkte. Viel Spaß beim Stöbern.
Ein wirklich schöne Rockstar-Liebesgeschichte, die gar nicht so sehr von viel Drama und Spannung lebt, sondern von den kleinen Momenten und Emotionen. Ich hab die Geschichte an einem Tag durchgesuchtet und mochte den ruhigen und bedachten Schreibstil der Autorin sehr. Die Charaktere hatten beide eine gewisse Tiefe, die Lovestory war authentisch und schön und die Geheimnisse um die beiden und der Plottwist fesselnd und emotional. Von mir gibt es 4,5 Sterne und auf jeden Fall eine Rockstar-Leseempfehlung! 🖤
"Ich lese kein New Adult" und "Ich lese keine Musiker-Storys" gehörten früher zu meinen Standardsätzen. Da ich mit dem ersten Satz schon vor einer Weile gebrochen habe und mich die ganzen Posts und Storys auf Sarahs Instagram mich schon im Schaffungsprozess dieses Buches neugierig gemacht haben, war klar: Ich würde das erste Mal in meinem Leben eine Musiker-Story lesen! Doch hat es sich gelohnt?
Fangen wir bei dem relevantesten Aspekt eines Buches an, der Handlung. Für mich hatte die Handlung genau das passende Tempo. Man wurde langsam hineingeführt, wurde mit Charakteren und Konflikten bekannt gemacht, die sich nach und nach mehr entfalten konnten. Dieser stette Aufbau der Geheimnisse sorgte dafür, dass die Auflösung am Ende sich wie eine geplatzte Bombe anfühlte. Und da ich "Geheimnisse" im Plural nutze, ist klar, dass es davon wohl mehrere gibt. Ummantelt wird diese Suche nach Antworten und einem Ausweg aus dem Labyrinth der Konflikte mit einem Tourleben eines Musikers und seiner Crew, was ich einfach nur super interessant zu lesen fand und als "Verpackung" für die Geschichte mehr als ideal geeignet war.
Bei den Charakteren bin ich auch ziemlich zufrieden. Allison hat in meinen Augen einen großen Wandel durchlaufen. Am Anfang hatte man das Gefühl, sie tut einfach alles, was man ihr sagt, wenn auch widerwillig und zähneknirschend, einfach weil sie anerkannt werden wollte. Woher das kam, erfuhr man ja ziemlich direkt durch den Anruf ihrer perfektionistischen Mutter. Dass Allison mit einem solchen Charakter dann ausgerechnet an einen Chef wie Jack geraten ist, tut sein übriges. Aber Allison findet in dieser Story Stück für Stück aus diesem charakterlichen Gefängnis heraus und das ist unglaublich wichtig. Callum ist ebenso ein Charakter, der sich im Laufe der Story verändert. Hier liegt das aber an etwas anderem. Callum gilt als unnahbarer Sänger, was aber schon bei seinem ersten Auftritt in diesem Buch sich so ziemlich als falsch herausstellt. Der unnahbare Callum ist lediglich eine Rolle, die nach und nach in Allisons Gegenwart zu bröckeln beginnt. Doch wieso spielt er diese Rolle? Ich möchte auch noch mal Jack, Allisons Chef, erwähnen, der mit seiner Gier nach einer Skandalstory für die er so ziemlich alles macht wohl die passende Besetzung für eine Art Antagonist in dieser Story ist. Er ist das Paradebeispiel für Klatschpresse und Fake News in meinen Augen. Auch Charlotte, Callums Managerin, die ziemlich kühl und überheblich ist und den Sänger gefühlt schon fast bevormundet, ist definitiv kein Engel. Dass sie Callum seine Rolle aufdrückt, ist relativ schnell klar. Doch wieso macht sie das? Und warum lässt Callum sich das gefallen? Wenn ihr Antworten auf die Fragen haben möchtet, müsst ihr das natürlich selber nachlesen.
Was gibt es noch zu diesem Buch zu erzählen? Mir hat der Schreibstil wunderbar gefallen. Wenn ich an einem Stück gelesen hätte, wäre ich wahrscheinlich nach zwei bis drei Stunden durch gewesen, weil ich so gut durch Sarahs Schreibstil fliegen konnte. Er war gefühlvoll, fließend und hatte genau die passende Aufteilung zwischen verbildlichen einer Szene und genug Freiraum der Fantasie lassen für eigene Ergänzungen. Beim Tourbus zum Beispiel wurde gerade so viel beschrieben, dass ich ein grobes Bild vor Augen hatte, aber die Story schmückte dieses Bild so weiter aus, dass ich mich am Ende fühlen konnte, als säße ich selber mit drin. Wenn alle Bücher von Sarah in diesem Stil geschrieben sind, dann freue ich mich jetzt schon auf viele weitere Bücher von ihr.
Und was natürlich nie fehlen darf bei mir: Die Gestaltung! Die Innengestaltung ist recht simpel gehalten, nur eine kleine Kapitelzierde vor jedem neuen Kapitel. Doch das ist vollkommen ausreichend. Das Buch soll ja durch die Geschichte und nicht durch viele visuelle Aspekte begeistern. Und trotzdem ist dieses kleine Detail unheimlich schön und liebenswert. Das Cover auf der anderen Hand sagt so viel aus. Ich könnte jetzt wahrscheinlich eine halbe Seite nur zu diesem Cover schreiben, das für mich so viel aussagt, aber das würde denke ich den Rahmen sprengen. Es strahlt Ruhe und gleichzeitig laut sein aus, wirkt sanft und derb zugleich. Es ist still... Und auf der anderen Seite alles außer eben still. Es ist meiner Meinung nach für diese Geschichte absolut perfekt.
Fazit:
Ich glaube, es ist ziemlich deutlich geworden. Dieses Buch habe ich geliebt. Jede Seite habe ich mitgefiebert, nach Antworten und Auswegen gesucht, wurde schockiert, als die Geheimnisbomben platzten, wurde wieder zusammen geflickt. Sarah konnte mich vollends überzeugen und ich weiß immer noch nicht genau, ob meine fürchterlich dahin geschriebene Rezension diesem Buch überhaupt gerecht wird. "Alles still. Außer dir." ist mein erstes Jahreshighlight für 2021 und das, obwohl erst März ist. 5 / 5 Sterne
P.S.: Warnung! Wenn ihr dieses Buch lest, lasst nicht gleichzeitig die Spotify-Playlist dazu laufen! Dann herrscht noch größeres Suchtpotenzial!
Ich und Liebesgeschichten? Niemals! Dabei lebe ich für die Liebe und habe meine große Liebe vor bald 5 Jahren geheiratet. Doch mit Liebesgeschichten auf dem Papier werde ich schwer warm, wenn sie im Vordergrund stehen. Und dann kam Sarah. Oder besser: all ihre Schnipsel zu Allison und Callum. Da dachte ich mir: das klingt alles so schön, ich kann es ja mal probieren. Was soll ich sagen? Ich, die ohne Zeit fürs Lesen, hatte "Alles still. Außer dir." innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Ich habe Herzklopfen gehabt, Schmetterlinge im Bauch, Gänsehaut und bei jedem von Sarah gewählten Wörtern gedacht: wie kann man so unverschämt gut mit Worten umgehen? Es brauchte kein künstliches Drama, keinen bösen Rockstar in Lederjacke und kein naives Groupie. Allison und Callum sind zwei echte Menschen, mit Fehlern, wie du und ich sie haben. Die Annäherung zwischen ihnen und alles was passiert ist so authentisch, dass ich mir fast sicher bin, dass es irgendwo da draußen einen Tourbus gibt, in dem genau diese Geschichte passiert. Sarah kann nicht nur mit Worten umgehen, sondern weiß Gefühle in ihnen zu verpacken, so dass das auspacken eine wahre Freude ist. 🌿 Lest dieses Buch! Es wird euch gefallen. Wenn ich als Romantikmuffel das sage. 🤷 Nachdem ich das eBook also verschlungen habe, durfte der Print hier einziehen (plus ein weiteres Buch von Sarah. Ups!) und das heißt bei mir echt viel, denn ich besitze nur Bücher, die ich vorhabe wieder und wieder zu lesen. 💜
Das vierte Buch (exklusive einer Kurzgeschichte), das ich von Sarah lese und man merkt ihr ihre Entwicklung an. Nicht eine unnötige Zeile, in jedem Absatz so viel Gefühl und man versteht jeden persönlichen Struggle. Die Charaktere sind absolut glaubhaft, die Entwicklung genau richtig, der Plot nicht zu wild, aber definitiv interessant. Innerhalb weniger Stunden war das Buch ausgelesen und ich freue mich über diese Erfahrung. Sarah nutzt Bilder und Metaphern als müsste sie nur einmal ihren Arm schütteln und die Ideen fielen ihr nur so aus dem Ärmel. Nichts wirkt aufgesetzt, sondern stimmig und echt. Ihre anderen Bücher waren gut, dieses ist klasse.
Ich werde nie wieder ein Dermot Kennedy Lied hören können, ohne Callum und Allison vor Augen zu haben :D
Auf “Alles still. Außer dir” war ich so neugierig. Ich liebe eigentlich jede Art von Musikergeschichten, aber da es nicht das erste Buch ist, welches ich von Sarah gelesen habe wusste ich, dass ihre Musikergeschichte einfach nur gut werden kann. Oft muss man sich zwischen Good Boy und Bad Boy entscheiden, aber an Sarahs Protagonisten liebe ich, dass sie beides sein können. Sie sind so vielseitig, realistisch, detailreich und verschieden, sodass man sie einfach nur mögen und lieben kann. Aber zunächst einmal zum Cover. Die liebe @christin, @giessel hat hier einfach fantastische Arbeit geleistet. Die beiden einzelnen Bilder, die fast zu einem verschmelzen, passen einfach perfekt zusammen und auch perfekt zur Story. Auch die Schriftart gefällt mir super gut. Ich finde, dass das Cover die Atmosphäre des Buches super herausstellt und total gut zu der Musikerstory passt. Von Sarah habe ich bereits “Unter dunklen Schwingen” und “Unter schwarzen Himmeln” gelesen und bin seitdem ein sehr großer Fan von Sarahs Büchern. Ich liebe es, wie sie es mit ihrem Schreibstil schafft, eine grandiose Atmosphäre zu schaffen, von der man gefangen genommen wird und die einen so schnell nicht mehr loslässt. Sarah schafft es, trotz der relativ kurzen Seitenanzahl, eine ausgereifte Story zu schreiben, bei der einem nichts fehlt und bei der an Emotionen und Gefühlen nicht gespart wird. Die Gefühle und Gedanken der Protagonisten hat Sarah sehr authentisch und echt herüberbringen können, weshalb ich mit den Protagonisten total mitfühlen konnte. Die beiden Protagonisten Allison und Callum habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Ich mochte beide von Anfang an sehr gerne und das hat sich auch im Verlauf des Buches nicht geändert. Allison ist Reporterin, die den Auftrag erhält den Musiker Callum auf seiner Tournee zu begleiten und über ihn zu schreiben. Allerdings wollen ihr Boss und Callum unterschiedliche Dinge. Während ihr Boss eine große, nicht ganz der Wahrheit entsprechende, Story über den Sänger herausgeben möchte, möchte Callum einfach nur sein wahres Ich zeigen und sein Image verbessern. Ich fand es toll, dass man gemerkt hat, wie sich Allisons Prioritäten geändert haben. Zu Beginn wollte sie nur ihren Job behalten und hätte dafür auch die reißerische Story über Callum geschrieben. Als sie ihn aber näher kennenlernt merkt man ihr an, dass sie immer mehr zwischen ihrem Job und Callum hin- und hergerissen ist. Callum ist für mich einfach ein total toller Charakter. Er ist nicht der typische Bad Boy Musiker, sondern hat viel mehr Facetten zu bieten. Man lernt vor allem die positiven und negativen Seiten des Musikerlebens kennen, wodurch man Callum noch besser verstehen kann. Man kann im Laufe der Zeit hinter seine Fassade schauen und ihm den Druck des Lebens anmerken. Die Geheimnisse und Wendungen waren meiner Meinung nach super natürlich und realistisch. Sie kamen auch immer an der richtigen Stelle. Sarah hat mich mal wieder mit diesem Buch umgehauen. Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.
lernen sich in der Redaktion, des Magazines kennen, für das Allison als Journalistin arbeitet. Callum ist ein berühmter Sänger, er und seine Managerin sind auf der Suche nach einer Zeitschrift, die über ihn und sein Image positiv berichten könnte. Callum hat sofort Vertrauen zu Allison und lädt sie ein, ihn als Journalistin auf seiner Tournee zu begleiten. Allison möchte, dass ihre Beziehung zueinander rein geschäftlich bleibt, immerhin muss sie einen Artikel über ihn und auch über seine Geheimnisse abliefern... Doch dann kommen sich die beiden näher. Hat ihre Liebe zueinander eine Chance?
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht, frisch und flüssig zu lesen. Die Kapitel sind gut aufgeteilt und nicht so lang, ich hatte das Buch innerhalb weniger Tage durch. Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonistin Allison erzählt. Sie steckt in keiner einfachen Lebenssituation, sie war mir dennoch sofort sympathisch, oder vielleicht sogar gerade deswegen. Ich konnte mich sehr gut in ihre Gedanken und Gefühlswelt hineinversetzen. Callum ist ein toller Mann, Allison ist ihm genau zum richtigen Zeitpunkt begegnet. Es war sehr spannend zu lesen, wie sie sich näher gekommen sind und einander geholfen haben, sich gegenseitig aus ihren Fesseln und Schwierigkeiten zu befreien.
Während des Lesens war ich erschüttert, wie bitterböse und intrigant Menschen eigentlich sein können und für ihren eigenen Vorteil fast alles tun würden.
Mein persönliches Highlight dieser Geschichte ist die tiefgründige Message, die die Autorin uns Leserinnen/Lesern mitgeben möchte. Ich habe mir die wichtigsten Zitate dazu herausgeschrieben. Das Buch wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Erwartet habe ich eine Rockstar Romance Geschichte - bekommen habe ich viel mehr: ein sehr tiefgründiges Buch mit einer wichtigen Botschaft. Ich denke, es gibt viele Menschen mit ähnlichen Problemen, lasst uns Allison und Callum als Vorbild nehmen. Sie erinnern uns daran, dass Freiheit ein hohes Gut ist.
Der Epilog aus Callums Sicht geschrieben, ist ein sehr gefühlvoller Abschluss des Buches, der mich sehr berührt hat.
Ich gebe diesem wunderbaren Buch 5/5 Sterne und empfehle es sehr gerne weiter.
Die stille Journalistin Allison Davis ist gefangen in einem Job, der mehr Zweck als Spaß ist. Dennoch lässt sie seine Launen über sich ergehen, denn mit dem Job bezahlt sie ihre Wohnung und verhindert, dass sie zurück zu ihrer Familie ziehen muss. Doch als ihr die Kündigung droht, steht ihre Welt kurz vor dem Zusammenbruch, bis sie die Gelegenheit bekommt den Popstar Callum Evans auf seiner Toure zu begleiten, umso sein Image des unnahbaren Sängers entgegen zu wirken. Die Chance ihren Job zu retten, hätte der Sänger nur dreckige Wäsche, die sie für ihren Artikel verwenden könnte oder versteckt Callum sie nur gut genug? Dazu kommt noch diese starke Anziehungskraft zwischen Sänger und Journalistin, die Allisons stille Welt vollkommen durcheinander bringt. Wenn ich dieses Buch in einem Wort zusammen fassten müsste, wäre es „Seufz“ und ja dies hier gilt nun als Wort. Ich habe dieses Buch in kürzester Zeit durch gesuchte, da es so *seufz* ist, was vollkommen positiv gemeint ist. Mir fiel es überaus einfach mich in diese Geschichte fallen zu lassen und sie nur zu genießen. Ich kann die Protagonistin Allison wirklich gut verstehen und ihre Handlungen nachvollziehen. Zudem verkörpert sie auch all diese Personen, welche nur für den Zweck arbeiten ohne richtige Freude daran zu haben und gerade die Art wie dies hier beschrieben wurde, kam mir mehr als realistisch vor. Dazu ist der Weg, den Allison nimmt, um dies zu Händeln, gleichsam plausibel, als auch zielführend für sie…zwar mit einigen Steinen dazwischen, aber gerade dies macht es so Wirklichkeit nah. Dazu mag ich es, dass es in dieser Geschichte kein wirklich aufgesetztes künstliches Drama gibt. Ja, es gibt da so manche dramatische Elemente, doch fügen die sich so gekonnt und harmonisch in diese Story rein und sind wirklich für diese Relevant, anstelle eine aufgesetzte Distanz zwischen Allison und Callum zu verursachen. Alles was hier geschieht, verfolgt einen roten Faden und ist eine logische Konsequenz. Besonders muss ich sagen, wie gerne ich Callum hat, da er eben nicht, wie die klassischen Sänger mit einer wahrlich dunklen Seite ist, sondern ein cooler Typ ist, der für seine Musik lebt und dem ein paar blöde Dinge wiederfahren sind. Alles in allem eine wirklich schöne Geschichte mit so einigen bedeutungsschweren unterschwelligen Botschaften.
Mein jetzt drittes Buch von Sarah Nierwitzki und ich bleibe begeistert. Nachdem ich sie durch das Marketing für ihre Blüten-Trilogie und durch Christin Thomas entdeckt habe, möchte ich gerne noch viel mehr Bücher von ihr lesen.
Alles still. Außer dir. hat mich tief berührt. Die Geschichte von Allison und Callum war wirklich wunderschön.
Sarahs nachdenklicher Schreibstil, der ruhig wie ein Bach dahin plätschert hat mich tief in seinen Bann gezogen. Bei diesem Buch hatte ich richtige Zuhause-Vibes. Und das, obwohl die Journalistin Allison mit dem Sänger Callum auf Tour geht, um einen Artikel über ihn zu schreiben, der sein wahres Ich aufdecken soll. Diesem Artikel liegen aber einige Steine im Weg. Und zwar nicht nur Allisons Unwille, ihrem gemeinen Chef alle Geheimnisse von Callum zu verraten sondern auch ihre eigenen Gefühle gegenüber dem Sänger.
Besonders gefallen hat mir Callums Charakter. Und der Kontrast, der zwischen dem Bild nach außen und seinem wahren Wesen herrscht. Sarah zeigt hier nämlich deutlich, dass man nicht alles glauben kann und sollte, was in der Presse geschrieben wird. Er ist nämlich gar nicht so ein Bad Boy, wie seine Managerin ihn verkaufen will. Allison bemerkt das recht bald und es widerstrebt ihr, ihrem Chef alles über Callum zu verraten. Dennoch passieren natürlich ein paar Dinge, die das Drama größer machen und dafür sorgen, dass Callum und Allison nicht sofort zusammen kommen. Wäre ja sonst auch langweilig xD
Allison ist mir als stiller Charakter in Erinnerung geblieben. Der trotzdem stark und laut sein kann. Die Verhältnisse zu ihrer Familie sind kompliziert und machen es ihr nicht einfach, neuen Menschen zu vertrauen. Allen voran natürlich Callum, doch der lässt nicht so einfach locker.
Ich fand zudem auch die Beschreibungen im Buch sehr schön, vor allem die des "Als-ob-Mensch", weil sie verdeutlicht, dass wir alle im Alltag Masken tragen, ob gewollt oder ungewollt. Es ist schwer, hinter die Maske von jemandem zu schauen.
Insgesamt hat mir das Buch unheimlich gut gefallen, ich würde es jederzeit wieder lesen. Sarahs Schreibstil hat mich vollkommen gefangen gehalten und die Geschichte von Callum und Allison hat mich tief gerührt und mein Herz mit Wärme erfüllt. Ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.
Rezension zu „Alles still. Außer dir“ SPOILER Das Buch erzählt die Geschichte der Journalistin Allison und dem Popstar Callum Evans. Allison kämpft mit einem Leben, das sie sich eigentlich ganz anders vorgestellt hat. Bis sie eines Tages die Möglichkeit bekommt Callum auf Tour zu begleiten. Um ihren Job zu retten, nimmt sie das Angebot an. Zwischen den beiden knistert es gewaltig und während sie immer mehr Zeit zusammen verbringen, wird es umso schwerer diese Gefühle zu ignorieren. Doch Allisons Aufgabe ist es, dunkle Geheimnisse ans Licht zu bringen. Und je mehr Zeit vergeht, desto mehr findet Allison heraus, und dieses Geheimnis ist alles andere als ungefährlich.
Die Geschichte ist aus Allisons Sicht geschrieben und wirft bereits zu Anfang ein paar Fragen auf, die mich dazu gebracht haben, weiter lesen zu wollen. Man erfährt, dass sie sich mit ihrer Mutter wegen eines Vorfalls zerstritten hat und die Beziehung zu ihrer Mutter als auch zu ihrer Schwester gerade eher ziemlich brüchig ist. Meine Neugier war hier natürlich sofort geweckt und ich wollte unbedingt herausfinden was es damit auf sich hat. Auf den weiteren Seiten erfährt man, wie unglücklich die Protagonistin mit ihrem Leben ist. Das ist nämlich alles andere als ihr vorgestellter Traum. Ich persönlich liebe Figuren, die ihren Weg erst im Laufe des Buches finden müssen, was gleichzeitig für mich auch alles spannender gemacht ha Es werden am Rande immer ein paar Andeutungen gemacht, was die Spannung im Laufe der Geschichte steigen lässt. Gleichzeitig fand ich es nicht sonderlich überraschend als ich erfahren habe, dass Allisons Vater tot ist und sie die letzte war, die mit ihm reden konnte. Diesen Teil des Plots konnte ich mir schon sehr früh denken. Gut fand ich jedoch dieses „Geheimnis“ von Callum. Er wurde nämlich von seiner Managerin erpresst. So gerne ich Rockstar-Romance auch lese, so einen Plottwist habe ich noch nie gesehen. Es war überraschend und unvorhersehbar, was ich wirklich gut fand. Auch die Figuren waren mir sehr sympathisch. Allison hat etwas in ihrem Leben gefehlt, sie ist noch nicht da angekommen wo sie hin wollte und hat trotzdem nicht aufgegeben. Weil sie eine Leidenschaft für den Journalismus hat. Das fand ich sehr inspirierend, vor allem da ich mich gut in sie und ihre Gefühle hineinversetzen konnte. Beinahe jeder Gedanke war für mich schlüssig und nachvollziehbar. Callum hingegen hat mir so gut gefallen, weil er eben nicht dem typischen Klischee entspracht. Er ist kein Bad-Boy oder ein kompletter Aufreißer. Er wirkte einfach süß und total gutherzig. Genau eben weil das in Rockstar-Romance selten der Fall ist, fand ich es umso besser. Der Schreibstil der Autorin war für mich wirklich flüssig, so dass es ganz leicht war sich in die Geschichte fallen zu lassen und sie zu genießen. Das einzige, was ich ein bisschen schade fand war, dass das Buch nicht länger gewesen ist. Bei mehr Seiten, hätte man vielleicht noch mehr Plot, Spannung und etwas mehr Drama einbauen können. Alles in einem war dieses Buch für mich ein absolutes Wohlfühlbuch das sich leicht und flüssig lesen ließ. Das Ende war zwar überraschend, aber nicht allzu dramatisch, weswegen ich es auch an einem Tag lesen konnte. Ich empfehle dieses Buch jedem, der eine Weile abschalten und in eine süße und wunderschöne Liebesgeschichte abtauchen möchte. Meine Bewertung für dieses Buch sind 4 Sterne.
Vor zwei Tagen, am 09. Oktober, hat @wortkosmos ihre Musikerstory in die Welt gelassen. Als eBook. Das Taschenbuch-Release folgt. Also warte ich darauf.
Dachte ich.
eBooks mag ich nicht. Wenn ich ein Buch lese möchte ich auch EIN BUCH in Händen halten. Nicht mein Handy.
Doch was soll man machen, wenn das Marketing zuschlägt und einen die Neugierde so sehr gepackt hat?! Drei mal dürft ihr raten...
Genau, ich habe angefangen das eBook zu lesen. Vorgestern Abend. Und es heute morgen beendet. Und es geliebt. Nicht die Tatsache, dass es ein eBook war. Aber diese Geschichte.
Sarah Nierwitzki hat (mal wieder) eine traumhaft schöne Geschichte erzählt in der man sich verlieren kann. Als wäre man dabei begleitet man Allison und Callum auf Tournee, erlebt mit ihnen Höhen und Tiefen, steht mal mitten in einer Redaktion während man an anderer Stelle hinter der Bühne steht und das Konzertfeeling hautnah miterlebt.
Durch ihren sehr angenehmen Schreibstil, der einen in der Geschichte versinken lässt, sind auch die digitalen Seiten nur so an mir vorbei geflogen und ich bereue es kein bisschen nicht gewartet zu haben. Statt dessen bin ich gerade voller positiver Gefühle nach dieser wundervollen Geschichte.
Einziger Wermutstropfen: ich habe kein Buch, über das ich liebevoll streichen und es dann in mein Regal stellen kann. Aber was nicht ist kann ja noch werden ;)
Als allererstes muss ich sagen, danke Sarah für die Schriftgröße! Ich trage eine Brille beim Lesen und habe zum Teil nach einiger Zeit bei normalen Büchern die in Verlagen gedruckt werden, Schwierigkeiten weiterzulesen da die Schrift so klein ist. Und mir trotz Brille die Augen dann wehtun. Bei Sarah war das gar nicht der Fall, da die Schrift sehr angemessen war.
Dann um die Geschichte, wo ich nicht allzu viel sagen werde, da ich nicht Spoilern werde! Sie ist der Hammer und ich liebe Callum! Klar es ist eine Musiker-Story, man kann sich ungefähr denken was passiert, aber es ist so erfrischend zu lesen da ich mit einigen Sachen nicht gerechnet habe und wirklich überrascht war.
Das Buch hat ungefähr 250 Seiten, das find ich sehr gut! Es wurde nichts in die Länge gezogen oder ähnliches, einfach die perfekte Seitenanzahl und die perfekte Geschichte für zwischendurch.
Und natürlich, der Schreibstil! Sarah hat so einen tollen und flüssigen Schreibstil, der euch nur so durchs Buch fliegen lässt.
Es gibt von mir 5/5 Sternen⭐ und eine absolute Lese Empfehlung!
Zunächst einen Blick aufs Cover. Mir wird schnell deutlich, dass es sich um einen Rockstar drehen wird. Gefühle scheinen dabei auch eine Rolle zu spielen. Auch der oben angedeutete Scheinwerfer passt gut zum Gesamtbild. Die Geschichte ist sehr spannend. Gleich zu beginn merkt man, dass sowohl Callum als auch Allison eine Last mit sich rumtragen, die sich nicht von sich werfen können. Die Autorin beschreibt dabei wunderbar aus Allisons Sicht ihre Gefühle, Gedanken und Ängste. Schnell wird deutlich, wie sehr die beiden einander brauchen. Sarah Nierwitzki zeigt in ihrem Buch, dass man seinen Weg im Leben selbst finden muss und vor allem aktiv werden sollte, wenn man etwas ändern möchte. Sie zeigt auch, dass man zusammen stärker sein kann als allein. Das Buch ist eine gleichsam wunderbare wie spannende Reise, auf welcher wir Callum Evans Tour begleiten durften und hinter die Fassanden von zwei Menschen sehen, die ihre Abgründe viel zu lange zu verbergen versucht haben. Es bringt einen darüber zum Nachdenken, worauf es im Leben ankommt und vor allem, ob ein Job wichtiger ist als Glück.
Dieses Buch habe ich so schnell gelesen wie lange keines. Zwei Tage gelesen, fertig war ich. Ich habe Stunden da gesessen und die Seiten umgeblättert und gelacht oder gespannt den Atem angehalten. Manchmal habe ich meinem Freund vorgelesen und er hat mitgelacht.
Aber was ist der Zauber von Callum und Allison?
Die Protagonistin hat alles was ich normalerweise an einer Protagonistin hasse, sogar mehr als alle anderen Charaktere. Sie ist der Inbegriff von Unsicherheit und Hemmung. Während das in vielen anderen Büchern nur ein Aufhänger ist, beschreibt Sarah es so schrecklich echt und nachvollziehbar, dass es wehtut. Dass man es zu 1000% ernst nimmt und mitfühlt bis man selbst den Lerneffekt spüren kann.
Besser kann es gar nicht mehr werden. Es ist nicht nur eine Liebesgeachichte. Es ist eine Geschichte über Zwänge und Freiheit. Über den Mut zu leben. Erzählt vor dem Setting einer wirklich schönen und sehr humorvollen Liebesgeschichte.
Ein Buch, dass stark auf die tiefgehenden Emotionen der Protagonisten geht. Um diese metaphorisch darzustellen nutzt die Autorin des Öfteren das Bild eines Labyrinths, was die emotionale Lage vor allem von Allison sehr gut verbildlicht. Doch auch Callum Evans - der Rockstar - hat Probleme, die sich bis in die Gegenwart ziehen. Auch diese wurden tiefgründig beschrieben, sodass man jedes einzelne Gefühl mitfühlen konnte. Die eigentliche Story ist sehr sanft, hat aber natürlich auch ihre aufwühlenden Stellen. Der Schreibstil von Sarah Nierwitzki ist so flüssig, wie ich es bisher kaum erlebt habe. Die ersten 150 Seiten hatte ich in Rekordzeit gelesen. Großes Kompliment für dieses Buch. Es handelt fernab von allen Rockstar Klischees und kann mir ganz eigenen Dingen punkten. Von mir bekommt das Buch klare 5 von 5 Sternen ⭐️! Alles andere wäre meines Erachtens nach nicht gerechtfertigt.
Sehr schöne Geschichte, die in meinen Augen hätte länger sein dürfen :) Ich mochte die Protagonisten sehr und habe das Buch in einem Rutsch verschlungen.
Dieses Buch hat mich zum Lachen und weinen gebracht. Es hat mich die Geschichte fühlen lassen. Ich liebe die Worte, die Sarah zu etwas so wundervollen hat werden lassen.
Zugegeben: Das war das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Auf Instagram hab ich immer wieder was mitbekommen und am Ende konnte ich nicht widerstehen, das Buch zu kaufen. Mittlerweile steht es nicht nur im digitalen Kindle-Regal, sondern auch in meinem Bücherregal - mit Widmung.
Einfach, weil ich dieses Buch gefühlt habe. Ich habe es nicht nur gelesen. Teilweise war es, als lese das Buch mich. In den vielen Metaphern, die das Innere der Protagonistin wiedergeben, habe ich mich wiedergefunden. In den Gedanken, die sie hat, habe ich meine Gedanken gehört. Die Emotionen, die hochkamen, kamen so klar rüber, als seien sie meine eigenen. Und dabei verstehe ich meine Emotionen normalerweise nicht sonderlich gut.
Dieses Buch hat mich auf eine Reise mitgenommen. Nicht nur mit Callum und Allison auf die Reise der Tour, sondern tatsächlich auch auf eine Reise zu mir selbst. Gott, klingt das kitschig. Aber (leider) entspricht das der Wahrheit. Leider, weil es kitschig klingen mag, aber ich bereue keine Sekunde, in der ich das Buch gelesen habe. Oder davon geträumt habe. Oder, oder, oder.
Sarah Nierwitzki hat hier eine Geschichte in die Welt gesetzt, die eines meiner Jahreshighlights darstellt. Ich habe bereits vor der Veröffentlichung auf Instagram mitgefiebert, je mehr Schnipsel sie veröffentlicht hatte.
Ich werde nicht mehr zu dem Buch schreiben, um mögliche Spoiler zu vermeiden. Aber eins sei noch kurz gesagt:
Danke, Sarah, für das Buch. Und ich gebe dir recht.