Ein Roman für die sogenannten Millenials von Julia Zweig. Ein kluger Roman für Frauen, die vor der Jahrtausendwende geboren wurden - mit klarem Blick für die Realität und einer Portion Witz! Kind ja – Mann nein! Laura, Ende dreißig, erfolgreich im Beruf, könnte eigentlich zufrieden sein mit ihrem Leben. Aber während ihre Freundinnen Kinder bekommen, bleibt ihr Wunsch nach einem Baby unerfüllt. Weil kein Mann in Sicht ist, mit dem sie eine konventionelle Familie gründen könnte, macht sie sich auf die Suche nach einem Vater für ihr Kind – ohne Sex, ohne Liebe, ohne Stress. Nur eine Bedingung sollte er erfüllen: Er muss Verantwortung für das Kind übernehmen. Auf der Suche nach dem idealen Vater muss Laura einige gruselige Kandidaten abwehren - und am Ende erkennen, dass auch ein perfekt ausgearbeiteter Plan nicht viel taugt, sobald Gefühle ins Spiel kommen. Ein witziger und charmanter Roman über Kinderwunsch und die Suche nach dem richtigen Vater und die perfekte Lektüre für Frauen, die vor der Jahrtausendwende geboren wurden – klug, selbstbewusst und scharfsinnig!
Wer hätte gedacht, dass ein Buch über das Thema Kinderwunsch (was von mir sehr weit entfernt ist), mich so mitreißen kann? Das lag einerseits an dem wunderbar trockenen Humor der Protagonistin, aber auch an dem zauberhaften Love Interest, dessen Charme ich einfach nicht widerstehen konnte. Besonders die Anekdoten der Arbeit der Protagonistin als Personalchefin fand ich herrlich. Ich konnte nicht genug davon bekommen. Dann ist der Roman herrlich kurzweilig geschrieben und hat mir einfach meist eine sehr gute Laune gemacht. Ich liebe Bücher, die witzig sind, ohne es unbedingt auf Biegen und Brechen sein zu wollen. Ein super Buch für Zwischendurch, das ich schon einigen Menschen in meinem Leben weiterempfohlen habe.
Ja, also, sowas lese ich dann in nächster Zeit nicht mehr. Vllt wieder, wenn ich selbst in dem Alter bin, dann erscheinen mir manche Sachen vllt logischer.
Laura fand ich teilweise sehr unsympathisch, sie ist sehr egozentrisch, kann keine Fehler vergeben und weiß immer alles besser. Den Rest der Figuren mochte ich gerne. Co-Parenting war irgendwie nur der Aufhänger des Buches, hätte da gerne mehr zu gelesen. Ist tatsächlich also eher ein Liebesroman, Überraschung. Weiß nicht wo meine Illusionen herkommen, dass das nicht der Fokus sein würde.
Schreibstil war okay - für meinen Geschmack nicht detailliert genug und die Dialoge lasen sich z. T. schon sehr spießig. Laura lässt einfach nicht gerne andere Meinungen als ihre eigene zu.
Laura ist 38 Jahre alt, überzeugter Single und liebt ihren Job. Dennoch tickt bei ihr mittlerweile die biologische Uhr. Weil sie aber weder mit einem Partner, noch allerziehend sein möchte, gibt sie kurzerhand eine Kontaktanzeige auf, um so auf einen möglichen Kandidaten fürs "Co-Parenting" zu treffen. Das tut sie auch. Allerdings mit überraschenden Folgen für beide Seiten. Zwar ist das Ganze ein charmanter, kleiner Roman über eine neue Form der Familie, endete jedoch schnell in einer Liebesgeschichte. Persönlich muss ich gestehen, wie unsympathisch ich die Protagonistin empfunden habe, als sie an den künftigen Vater ihres Kindes Ansprüche stellte, obwohl dieser rein theoretisch nur dem Kinde verpflichtet wäre, statt ihrer selbst. Dieses Unlogische, irrationale Denken erinnerte mich zu stark an die so kurz gedachten, dafür hoch emotionalen und in Teilen selbstgerechten Ausbrüche einer Carrie Bradshaw in SEX AND THE CITY, die mich ebenfalls mit einem steten Kopfschütteln zurücklassen. Schade.