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aWay: Wie ich nichts mehr zu verlieren hatte und per Anhalter von London nach Australien reiste

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Eines tristen englischen Herbsttags trifft Nic mal wieder eine Entscheidung, die ihr Leben umkrempeln wird. Aber diesmal komplett. Wenige Monate später bricht sie per Anhalter auf in Richtung Byron Bay, Australien – und reist einmal kreuz und quer durch Europa und Asien.

Was sie unterwegs erlebt, wird sie ihr Leben lang In Polen begibt sie sich auf die Suche nach ihrem entfremdeten Vater. Auf der Strecke zwischen St. Petersburg und Moskau rettet sie eine Rollstuhlfahrerin aus einem brennenden Auto, bevor sie als einzige Fahrgästin in die Transsibirische Eisenbahn steigt. In Kambodscha übernachtet sie mitten im Dschungel und in Malaysia in einem Geisterhaus. Jeden Tag aufs Neue lässt sie sich auf völlig unbekannte Situationen, Mitfahrgelegenheiten und Gastgeber ein. Sie setzt sich der absoluten Einsamkeit aus und begegnet Fremden, die gar nichts haben und doch so viel geben.

Eindringlich und humorvoll erzählt Nic in "aWay" von ihrem Vagabundenleben unterwegs, von der großen Kraft des Zufalls und von ihrer späten Um eine Reise wirklich zu verstehen, muss man an den Ort zurückkehren, an dem alles begonnen hat ...

427 pages, Kindle Edition

Published September 7, 2020

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About the author

Nic Jordan

4 books

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1 star
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12 reviews
December 12, 2023
Nic trampt von London nach Australien

Nics Geschichte hat in mir ganz unterschiedliche Gefühle geweckt. Viele Kontraste, weshalb es mir schwer fällt eine Bewertung zu finden.

Ich möchte der Autorin mit meiner Bewertung nicht zu nahe treten, da die Geschichte autobiographisch ist und natürlich kann ich sie als Person ganz falsch einschätzen, da ich sie nicht kenne. Sicherlich empfindet sie die Welt nach einigen Schicksalsschlägen auch anders als ich, das möchte ich niemandem absprechen. Die Darstellung ihrer selbst und ihres Lebens hat mir allerdings folgenden Eindruck vermittelt.

Einerseits sehr spannend miterleben zu dürfen, was sie alles erlebt hat, welche Menschen sie kennengelernt hat, welche Orte sie gesehen hat, welche Zufälle und Unfälle ihr passiert sind, wie der Alltag beim Trampen aussieht und Nics Innenleben zu sehen. Auf der anderen Seite war aber auch genau das irgendwie sehr repetitiv. Das Buch hat zwar nur etwas über 300 Seiten, die Schrift ist allerdings so klein und eng, dass es mir wie viel mehr vorkam. Um ehrlich zu sein, habe ich am Anfang auch eine Zeit gebraucht um in die Geschichte zu kommen. Bei Nic fehlt mir ein wenig die Richtung und Entwicklung. Ihre Reise ist natürlich schon irgendwie Selbstzweck, das verstehe ich. Aber im Laufe dieser langen Zeit unterwegs habe ich an ihr kaum eine Veränderung persönlich feststellen können. Vielleicht ist diese auch schwer zu greifen, da ja die veränderte Nic das Buch über die vergangene Reise schreibt.

Ich verstehe den Grund für die Reise, das Gefühl in den normalen Alltag nicht reinzupassen, eingeengt und ausgelaugt zu sein. Doch auf der Reise hetzt sie gefühlt von einem Ort zum nächsten, teilweise wegen auslaufenden Visa, teilweise scheinbar grundlos. Sie gibt sich selbst gar nicht genug Zeit dieses "positive Trauma", wie sie es selbst beschreibt, zu verarbeiten und deswegen bleibt für mich sehr viel auf der Strecke. Am Ende zieht es sie wieder nach hause, auch das war für mich nicht ausreichend begründet, plötzlich ist das doch wieder das Leben das sie sich wünscht? Für mich ist dies das ein Buch einer Frau, welche nach dem Sinn im Leben sucht, diesen teilweise im Flow und im Sein findet, nachvollziehbar, aber dann doch leicht enttäuscht zurückkehrt und es vor sich selbst nicht zugibt. Was passiert nach der Reise, was hat das mit der Protagonistin gemacht? Hier war mir viel zu wenig Input. Generell wurde der letzte Teil der Reise sehr komprimiert, was ich nicht ganz nachvollziehen kann, denn gerade da ist doch Zeit zum Reflektieren und Verstehen.

Teilweise wurden mir manche Tage viel zu ausführlich beschrieben, andererseits wurden ganze Reiseabschnitte einfach ausgelassen. Klar, das Buch muss auch mal ein Ende nehmen, aber ich finde man hätte den Fokus etwas besser verschieben können. Schade fand ich es, dass auf die Momente der schönen Fotos nicht mehr eingegangen wurde. Diese wurden nicht mal erwähnt und manche Orte dort wurden in der Geschichte nicht mitgenommen. Die Fotos waren toll, hätten aber noch eine viel größere Bereicherung für das Buch darstellen können.

Insgesamt eine langwierige Geschichte, mit einer für mich nicht sehr zugänglichen Protagonistin. Kann man lesen, macht vielleicht auch Spaß, muss man aber nicht. Schade
Profile Image for Léa Heynitz.
16 reviews
April 19, 2021
War ganz schön, aber was mich etwas irritiert hat ist der Austausch von "ich darf bei der Person mit fahren / sie bringt mich von A nach B" und im Gegenzug sorge ich für das Entertainment ...white privilege much, gerade beim Reisen in Asien finde ich es etwas dreist.
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