Eine angenehm geschriebene Tour durch die Welt von Vaterschaft aus der Perspektive eines Mannes, der zumindest nur sehr schwer Vater werden kann. Es gibt einem keinen Leitfaden, was man machen kann, sondern beleuchtet die Idee „Vater“ von vielen Seiten: gesellschaftlich, persönlich, medizinisch. Es geht darum, wer die Fruchtbarkeitsprobleme beim Mann untersucht, was diese Menschen sich dabei denken und wie sie selbst ticken. Es geht darum, was ein Mann mit fast 100 Kindern über Vaterschaft denkt , darum wie andere Gesellschaften lockerer mit dem Kinderkriegen umgehen oder wie Gesellschaften mit extrem niedriger Fruchtbarkeit aussehen. Wirklich ein spannendes und angenehmes Buch. Den 5. Stern gibt es nur nicht, da mir manchmal die Tiefe fehlte.