Das Institut. Leuchtfeuer der Menschheit. Ein gewaltiger Forschungskomplex am Ende der Welt. Hier sollte unsere Spezies die Grenzen ihres Daseins überwinden. Hier sollten wir neue Menschen werden. Doch es kam alles anders. Nun steht das Institut für dutzende unterirdische Ebenen voller Giftgas, unerklärlicher Anomalien und missgestalteter Kreaturen. Es ist die Keimzelle unseres Untergangs. Niemand weiß, was geschehen ist. Und doch bin ich hier. Ich riskiere mein Leben für meine Frau, die hier verschollen ist. Mein Name ist Maske. Und mein Weg führt nach unten.
Die Geschichte ist wie ein Mix aus S.T.A.L.K.E.R., Picknick am Wegesrand, Chernobylite, Metro und Auslöschung (Annihilation) inklusive griechischer Mythologie, auch Drachen und unzähligen Schellen. Und Toten. Vielen Toten.
Es fängt wirklich sehr Stalker-Like an - wir sind an der Seite von "Maske", einem Lonewolf. Es gibt verschiedene Fraktionen, es gibt dieses Institut, wo geforscht und experimentiert wurde und seitdem alles schief ging und es dort einen großen Knall gab gibt es dort Anomalien und grauenhaft mutierte Kreaturen. Und jeder hat ein Interesse daran in dieses Institut einzusteigen, entweder um sich an den Funden zu bereichern oder um nach verschollenen Freunden und Geliebten zu suchen.
Zur Hälfte des Buches, je weiter "Maske" mit seinem Team (Überbleibsel aus den verschiedenen Fraktionen) in das Institut hinab steigt, verliert mich der Autor etwas, denn ab da an wird es nur noch abgefahrener. Das bessert sich zum Ende hin nicht, wird sogar nur noch "schlimmer", denn man muss ja irgendwie immer noch etwas draufsetzen (kurzum: Für mich hätte es die griechische Mythologie nicht gebraucht).
Im Großen und Ganzen aber ein echt gutes Buch, von dessen Reihe ich mir bestimmt die weiteren vier Bücher anschauen werde.
Inhalt/Meinung Ein dystopischer Mystery-Thriller. Da hatte mich der Autor ja schon. Der Klappentext hat mich auch direkt angesprochen und so landete „Tumor“ vor eeewigen Zeiten auf meinem Kindle. Letztens hab ich durchgeschaut, was meine Kindlebibliothek so hergibt und hab „Tumor“ wieder entdeckt. Und es direkt mal gelesen. Wars gut? Ging ich im Institut verloren? Finden wir es heraus!
In der „Tumor“-Welt dreht sich alles um das Institut. Eine Einrichtung, die sich voll und ganz der Forschung auf jedem Gebiet verschrieben hat. Das Gebäude ist riesig, die Etagen unüberschaubar und alles geht tief, tief in die Erde hinab. Viele Menschen von der ganzen Welt arbeiten dort und erforschen wirklich alles, was man sich so vorstellen kann. Die Grenzen sind nur die eigene Vorstellungskraft. In seiner Blütezeit muss das Institut wirklich episch gewesen sein. Leider (oder eher gut) erleben wir es, als es schon zerstört ist. Es gab ein Problem im Inneren, die Forschungen gerieten außer Kontrolle und das ganze Institut wurde mit Giftgas geflutet. Die einzelnen Forschungsergebnisse streunen als Monster durch die verlassenen Etagen. Für Menschen ist es ein tödlicher Ort. Und dennoch gibt es die wenigen Verrückten, die sich hineintrauen.
Um das zerstörte Institut, bzw die Eingangsebene haben sich Camps gebildet. Männer und Frauen gehen immer wieder rein und suchen im Auftrag verschiedener Länder nach Dingen aus dem Inneren. Und hier startet die Geschichte rund um Maske und seinem Team von Freunden und Feinden. Seinen richtigen Namen erfährt man bis zum Ende hin nicht, aber das fand ich auch gar nicht so wichtig. Maske ist eine wirklich zähe Figur, die bis zum bitteren Ende kämpft und alles dafür tut, dass seine Freunde überlegen. Denn einmal im Inneren des Instituts, ist es wirklich schwer, lebend wieder rauszukommen. Jeder einzelne in den Teams hat einen Grund, sich immer wieder in das Gebäude und damit weit unter die Erde zu wagen. Entweder wollen sie etwas daraus oder sie kennen jemanden, der im Institut gearbeitet hat. Ehefrauen, Ehemänner, Schwestern, Brüder… ganz egal. Die Gründe, dass die Überlebenden immer wieder reingehen sind vielseitig und manchmal schon fast irrsinnig. Denn nach Jahren der Katastrophe kann einfach niemand da drin überlebt haben.
Die Geschichte ist von Anfang an spannend und ich schaffte es kaum, das Buch wegzulegen. Auf jeder Seite passierte irgendetwas und ich kam nicht zur Ruhe. Die Figuren schloss ich schnell ins Herz und blieb die ganze Zeit unter Spannung, immer wenn sie das Institut betraten. Es geschehen Dinge, die ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte, wodurch ich jedes Mal aufs Neue überrascht wurde. Draußen wie drinnen darf man im Grunde niemandem vertrauen und das muss auch Maske feststellen. Es gibt Menschen um ihn, für die er sein Leben gegeben hätte (oder zumindest hätte er das gesagt und vielleicht auch so gemeint) und die enttäuschen ihn zutiefst. Er muss sich von einigen abwenden, dafür kreuzen andere seinen Weg.
Die Story ist flüssig und las sich wirklich schnell weg. Trotz der irgendwas um die 700 Seiten flog ich durch den Text und erlebte ein Abenteuer nach dem nächsten. Am besten fand ich das Innere des Instituts, denn hier wusste man nie, was hinter der nächsten Ecke auf einen lauerte. Monster, Forschungen die außer Kontrolle geraten waren, Menschen die keine mehr waren. Es konnte wirklich alles sein! Irgendwelche Anomalien, die die Zeit beeinflussen, die die Wahrnehmung beeinflussen, die die Menschen über mehrere Etagen durch das Gebäude schickt, ohne das man es merkt. Es konnte wirklich alles dabei sind und das machte es so grandios!
Das einzige, was mich dezent irritierte, war das Ende. Ungefähr die letzten 150 Seiten. Da wusste ich nicht genau, wohin das alles führt. Es war spannend, aber passte meiner Meinung nach nicht zum Rest der Geschichte. Allerdings geht es ja auch noch weiter, von daher denke ich, dass das alles mehr Sinn ergibt, sobald ich weiterlese. Was ich auf jeden Fall machen werde, da mich die Tumor-Welt in seinen Bann gezogen hat.
Fazit „Tumor“ ist ein fulminanter Auftakt einer ganz besonderen Reihe, bei der ich mich wirklich freue, sie entdeckt zu haben. Spannend von Anfang bis Ende. Immer neue Dinge, die ich nicht kommen sah und die mich überraschten. Das Institut ist ein Kessel voller Monster und Abnormitäten. Der Autor hat eine wirklich grandiose Welt erschaffen und ich freue mich, noch mehr Teile davon lesen zu können! Ein bisschen dystopische Apokalypse, aber alles in einem Gebäude. Klare Empfehlung!
In einem Institut, in dem sehr fortschrittliche, aber auch gefährliche Forschung betrieben wurde, passierte vor einiger Zeit ein Unfall. Menschen sind verschollen, gefährliche Anomalien treten auf und um das Institut herum hat sich alles merkwürdig verändert. Ein paar Menschen leben und arbeiten in der Gegend, um verschollene Verwandte und Freunde zu bergen oder um mit der Bergung von Forschungsobjekten Geld zu verdienen.
Gleich in den ersten Seiten ist klar, wir befinden uns in einer trostlosen Version unserer Welt oder zumindest einem sehr trostlosen Teil der Welt. Die Menschen haben fast nichts und sie kämpfen gegen irgendwas oder irgendwen. Die Atmosphäre ist sehr düster und man hat gleich ein ganz ungutes Gefühl. Obwohl erstmal nicht klar ist, was los ist und worum es geht, habe sehr gut in die Geschichte reingefunden. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm. Mit seinen bildhaften Beschreibungen, schafft er eine sehr beklemmende Stimmung.
Ich liebe die Welt, die der Autor erschaffen hat. Kreativ und phantasievoll, aber gruselig, erschreckend und so detailliert beschrieben, dass ich es mir genau vorstellen konnte. Wenn es diesen Ort gäbe, würden mich keine 10 Pferde da hin kriegen. Aber irgendwie würde ich das alles schon gern mal sehen. Was ist an diesem Ort nur vorgefallen...?
Die ganze Zeit wird von einem merkwürdigen Institut gesprochen und irgendwelchen Gefahren, die dort lauern. Wir kriegen anfangs nur sehr kryptische Hinweise und es wird noch kein Zusammenhang klar. Das fand ich gut. Es wird nur von "dem Unglück" und "dem Vorfall" gesprochen. Man konnte rätseln und nahm jede neue Info auf und versuchte die in das Puzzle einzufügen. Man bekommt ziemlich wenig Erklärungen und muss sich alles aus dem, was man sieht, hört und was gesagt wird erschließen. Man muss schon aufmerksam lesen, um ein bisschen Durchblick zu bekommen.
Die Geschichte wird aus der Perspektive von "Maske" erzählt. Scheint ein cooler Typ zu sein. Loyal, mutig, gutherzig und überwiegend sympathisch. Seine Motive, die ihn antreiben kommen erst nach und nach ans Licht, aber trotzdem sind seine Handlungen von Anfang nachvollziehbar.
Das Buch ist die gesamte erste Hälfte unterhaltsam, richtig spannend wird es, als die Truppe sich tief ins Institut vorwagt. Da gehen unerklärliche und überaus gruselige, aber genauso interessante Dinge vor sich. Ich habe mich auf jeden neu erkundeten Raum bzw. Etage und die damit einhergehenden Entdeckungen und Gefahren gefreut.
Zwischenzeitlich hat mir dann aber ein Ziel gefehlt, das vom Autor verfolgt wird. Es wird zwar gesagt, jeden treibt hier irgendwas an, um sich ins Institut zu begeben, aber was genau und wieso überhaupt wurde mir nicht so recht klar. Manchmal hat mir schlicht der rote Faden gefehlt, weil einige Passagen irgendwie nicht zielführend waren. Ab der Mitte wurde es etwas träge und es dauerte eine ganze Weile, bis wieder Spannung aufgebaut wird. Schade, bis zu diesem Punkt war ich voll gefangen von der Geschichte...danach wurde es mir zu absurd. Der Gesamtzusammenhang ging komplett verloren. Ereignisse, Erscheinungen und Begegnungen - völlig random... Irgendwie scheint die Phantasie zu sehr mit dem Autor durchgegangen zu sein :D kommt mir so vor, als wollte der Autor alle seine Ideen auf einmal in ein Buch packen... Manchmal ist weniger mehr... mir wurde es auf jeden Fall zu viel.
Insgesamt habe ich mich ganz gut unterhalten gefühlt. Das Tumor Universum find ich richtig interessant und ich denke, ich gebe dieser besonderen Welt noch eine Chance, mich zu begeistern. Die Voraussetzungen sind da :)
Das Institut. Leuchtfeuer der Menschheit. Ein gewaltiger Forschungskomplex am Ende der Welt. Hier sollte unsere Spezies die Grenzen ihres Daseins überwinden. Hier sollten wir neue Menschen werden. Doch es kam alles anders. Nun steht das Institut für dutzende unterirdische Ebenen voller Giftgas, unerklärlicher Anomalien und missgestalteter Kreaturen. Es ist die Keimzelle unseres Untergangs. Niemand weiß, was geschehen ist. Und doch bin ich hier. Ich riskiere mein Leben für meine Frau, die hier verschollen ist. Mein Name ist Maske. Und mein Weg führt nach unten.
Tumor hat was Spezielles, es ist nicht gerade einfach zu lesen und sicherlich auch nicht für Jedermann, aber wer SciFi, Thriller, Dystopie mag der ist meiner Meinung hier genau richtig.
Der Anfang ist etwas schwierig, man muss sich wirklich durch die ersten Seiten kämpfen. Aber ich bin der Meinung, dass ist ein Buch was definitiv mehr Aufmerksamkeit braucht. Es hat einen sehr rauen, anspruchsvollen Schreibstil und ist nicht, dass „typisches" Buch, man muss teilweise weiterdenken als der Autor geschrieben hat. Aber alles in allem kann man sagen, die Idee hinter der Story ist spannend bis zur letzten Seite. Was ich persönlich sehr spannend und auch mysteriös fand ist das Innenleben des Instituts, man kann es vergleichen wie eine riesige Burganlage, man schleicht mit Maske durch die Gänge erlebt die Gefahren, die Geheimnisse und was noch alles dort unten versteckt ist, aber er hat nur ein Ziel und das ist seine Frau zu finden!
Mich als Leser hat das Buch sehr oft rätseln lassen, so dass man die Antwort nicht schnell genug erlesen konnte. Für mich eine klare Kaufempfehlung!
Die Wissenschaftler haben es versaut. In einem riesigen, unterirdischem Labor gab es einen Unfall und fast alle darin sind verloren. Sammler aus aller Welt suchen hier nach wertvoller Beute oder zumindest nach einem Hinweis darauf, was mit einem Verwandten wirklich passiert ist. Es gibt dabei mehr als nur ein Problem. Das gesamte Institut ist geflutet mit giftigen Gasen und mutierte Kreaturen machen Jagd auf alles, was sich bewegt.
Maske ist einer dieser Sucher. Bewaffnet mit Atemschutzmaske und Gewehr durchsucht er das Institut nach seiner Frau. Sie befindet sich irgendwo dort unten, in dem scheinbar endlosen Labyrinth aus Ebenen, Gängen, Giftgas und Monstern. Lebt sie noch? Wird er sie finden?
-----
Klappentext: Eigentlich sollte der Filter meiner Maske noch ein paar Minuten halten. Eigentlich.
Das Institut. Leuchtfeuer der Menschheit. Ein gewaltiger Forschungskomplex am Ende der Welt. Hier sollte unsere Spezies die Grenzen ihres Daseins überwinden. Hier sollten wir neue Menschen werden. Doch es kam alles anders. Nun steht das Institut für dutzende unterirdische Ebenen voller Giftgas, unerklärlicher Anomalien und missgestalteter Kreaturen. Es ist die Keimzelle unseres Untergangs. Niemand weiß, was geschehen ist. Und doch bin ich hier. Ich riskiere mein Leben für meine Frau, die hier verschollen ist. Mein Name ist Maske. Und mein Weg führt nach unten.
Tumor. Ein dystopischer Mystery-Thriller.
-----
Fazit: Das Buch ist aus der Sicht von Maske geschrieben und der Leser befindet sich in einer Ich-Perspektive. Dies ist nicht jedermanns Geschmack. Ich konnte mich jedoch recht schnell daran gewöhnen und war augenblicklich gefangen in den Abenteuern unseres Protagonisten. Das Buch war eines meiner Goldstücke des Jahres. Die stattlichen 610 Seiten flogen nur so dahin und nach nicht einmal drei Wochen hatte ich das Buch durchgelesen. Hier hat wirklich alles gepasst und es hat sich seine 5 von 5 Sternen redlich verdient.
Die ganze Reihe umfasst mehrere Bücher: Buch 1: "Tumor" Buch 2: "Maschinenengel" Buch 3: "Glutwelt" Buch 4: "Tumor: Totgeburt"