It-Girl Zoey fühlt sich wie im falschen Film: Sie muss tatsächlich ihre Heimat New York verlassen, um im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms nach Lappland zu ziehen. Fortgerissen von ihrem bisherigen Luxusalltag sieht sie sich gezwungen, ihr Leben bei ihrer neuen Familie auf einer urigen Rentierfarm zu akzeptieren. Im Gegensatz zur Stadt, die niemals schläft, wirkt das verschneite Finnland wie in einem ewigen Winterschlaf. Wäre da nicht der taffe Shane, der sie ständig auf die Palme bringt und bei dem sie trotzdem jedes Mal Herzklopfen bekommt, wenn ihr Blick seine bernsteinfarbenen Augen trifft. Doch als Zoey plötzlich von ihrer Vergangenheit eingeholt und alles bedroht wird, was ihr etwas bedeutet, ist Shane der Einzige, auf den sie sich verlassen kann …
Ich schreibe schon, seit ich im Stande bin einen Stift in der Hand zu halten. Das geschriebene Wort faszinierte mich schon immer, sodass ich als kleines Kind immer zu meinen Eltern gesagt habe, dass ich unbedingt Autorin werden will, wenn ich groß bin. Meiner älteren Schwester habe ich schon immer Geschichten erzählt und ihr Bücher vorgelesen – obwohl das hätte eher andersherum sein sollen.
Mit meinen Kurzgeschichten und Gedichten habe ich während der Schulzeit schon meine Klassenkameraden und Lehrer beeindruckt, weshalb ich für Schulveranstaltungen meistens die Moderationstexte und die Dialoge für unsere Theaterstücke schreiben durfte. Doch das war mir nicht genug – ich wollte mehr. Mit 14 Jahren habe ich mir einen Job als freie Onlineredakteurin auf ehrenamtlicher Basis gesucht und schreibe seitdem Rezensionen, Kolumnen, führe Interviews etc. in den Bereichen Film, Fernsehen und Literatur. Anfang 2016 bin ich mit meinem Facebook-Blog „A Whole New World of Books“ durchgestartet. Zur selben Zeit habe ich begonnen meine dreiteilige Märchenadaption „Fallen Queen“ zu schreiben (Mein Dank gilt wohl meinem Dad, der mich als Kind gezwungen hat Märchenbücher zu lesen 😀 ). Die Idee dazu kam mir in einem Traum *welch Klischee* Ich wollte mich an einem etwas anderen Märchen versuchen. Denn wer braucht schon unzählige Geschichten über die Prinzessin als Heldin? So kam mir eines nachts also die Idee, die Rollen zu vertauschen und Schneewittchen als die Böse darzustellen. Auch wenn ich schon zahlreiche längere Geschichten auf Papier gebracht habe, ist dies die erste mit der ich zufrieden genug bin, um sie mit der Welt zu teilen.
Das Cover dieses Buches ist einfach total süß. Obwohl ich Menschen auf Cover eigentlich gar nicht mag, hat dieses hier so zuckersüße, weihnachtliche und winterliche Stimmung versprüht, dass ich es einfach nur schön fand. Auch die Farben sind sehr schön gewählt sodass alles sehr stimmig wirkt.
Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen. Dennoch habe ich leider wirklich lange gebraucht, bis ich mich halbwegs in die Geschichte eingefunden habe.
Die Protagonistin Zoey war leider so gar nicht Meins. Sie war am Anfang des Buches lange Zeit unausstehlich, sodass ich fast überlegt hatte, das Buch abzubrechen. Dann, ganz plötzlich von einem Kapitel auf das Andere war sie wie ein anderer Mensch. Das hat dafür gesorgt dass ich nochmal länger gebraucht habe um in die Geschichte reinzufinden weil es wirklich so war, als würde ich ein komplett anderes Buch lesen. Ihr neues Wesen fand ich dann auch wirklich ganz gut, bis sie eine totale Dummheit gemacht hat. Das hat mich so unfassbar genervt. Denn plötzlich war sie perfekt und supernett und hilfsbereit und alles. Das hat einfach gar nicht gepasst. Eine Wandlung ist ja toll und auch wichtig und ich hatte auch damit gerechnet, aber der Weg dahin war quasi nicht vorhanden. Es war wirklich mit einem Fingerschnippen plötzlich alles anders was einfach total unrealistisch ist.
Shane wurde von Anfang an als Arsc* betitelt, was ich jedoch absolut nicht nachvollziehen konnte. Er war witzig, charmant und ein bisschen sarkastisch. Die Protagonistin hat ihn jedoch pausenlos schlechtgemacht und zwischendrin wieder von seinem Aussehen fantasiert was total genervt hat. Shane war mir wirklich sympathisch. Zwar kein absoluter Bookboyfriend, aber dennoch ein netter, guter Kerl.
Die Geschichte hatte in meinen Augen sehr viel Potential welches aber leider nicht ausgeschöpft wurde. Es war teilweise sehr abgehackt und alles ging viel zu schnell sodass ich mich als Leser nicht wirklich in die Gefühle hineinversetzen konnte. Von den Rentieren hat man fast gar nichts mitbekommen und von den Nordlichtern auch nicht. Es gab genau zwei Szenen in denen diese Sachen zur Sprache gekommen waren, das war mir einfach viel zu wenig, dafür, dass das Buch ja auch diese Beiden Sachen im Titel trägt. Ich hätte mir das ein bisschen zauberhafter und verträumter vorgestellt, dass diese Dinge auch eine zentrale Rolle in dem Buch spielen was leider nicht der Fall war. Das Thema Zeugenschutzprogramm kam zwar ausreichend vor, war jedoch leider nicht allzu spannend dargestellt.
Letztendlich waren meine Vorstellungen von dem Buch einfach total anders. Ich hatte viel zu viel erwartet weshalb ich euch das Buch leider nicht ans Herz legen kann.
Ich habe diese Geschichte als Adventskalender gelesen, da es genau 24 Kapitel gibt und es sich dadurch einfach anbot. Deshalb möchte ich das Buch auch in diesem Rahmen bewerten. Tatsächlich war ich auch so standhaft, jeden Tag wirklich nur ein Kapitel zu lesen 🤗 Bis auf den letzten Tag, den musste ich direkt hinterher lesen.
Diese winterlich-verschneite Geschichte war wirklich süß und hat mit viel Spaß bereitet. Die Kapitel ließen sich wunderbar über die 24 Tage des Advents verteilen, weshalb ich das auch auf jeden Fall so weiterempfehlen kann.
Zoey alias Cora war anfangs eine verwohnte Göre, die ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen wurde und sich von heute auf morgen in Finnland wiederfand, um dort auf einer Rentierfarm zu leben. Natürlich war sie davon wenig begeistert, fand aber nach und nach mehr zu sich selbst und begriff, was im Leben wirklich wichtig ist. Ich mochte ihre Charakterentwicklung, da sie für mich gut nachvollziehbar war. Shane war ein richtig toller Typ, den ich direkt ins Herz geschlossen habe.
Insgesamt habe ich die Geschichte sehr gern gelesen, sie war voller Schnee und Weihnachtsgefühle, also genau das Richtige für die Vorweihnachtszeit.
"Nordlichtglanz & Rentierglück" hat mich zum einen mit seinem winterlichen Cover, aber auch mit seinem interessanten Klappentext sehr neugierig gemacht.
Zoey muss im Rahmen des Zeugenschutzprogrammes ihre Familie in des USA verlassen und landet auf einer Rentierfarm in Lappland. Zoey/Cora ist zunächst ein wenig zickig und das typische High Society Prinzesschen, aber sie gwöhnt sich dann doch sehr schnell an die neue Lage. Ihre Begnungen mit den Rentieren hat mich dann öfters auch zum schmunzeln gebracht.
Komplett überzeugt hat mich das traumhafte Setting. Lappland ist ein wundervolles Winterparadies und die Autorin hat es unglaublich gut rübergebracht. Ich habe mich in dem Setting absolut zu Hause gefühlt und es hat sehr viel Fernweh in mir ausgelöst. Das Thema Zeugenschutzprogramm hätte noch ein kleines bisschen mehr Platz in der Geschichte einnehmen und so noch einen Tick mehr Spannung reinbringen können.
Die Liebesgeschichte ist wirklich süß und die Geschichte ist absolut zum wohlfühlen. Da konnte ich auch darüber hinweg sehen, dass einiges doch ein wenig vorhersehbar ist.
Eine niedliche Weihnachtsgeschichte mit tollem Setting! Die Rentierfarm hat mir richtig gut gefallen und auch Zoey mochte ich gerne! Shane war mir etwas zu gemein und irgendwie widersprüchlich.
Das Ende habe ich etwas vorausahnen können und es ging mir leider etwas zu schnell und erschien mir deswegen etwas unrealistisch.
Trotzdem kann ich die Geschichte auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn man nach einer süßen Weihnachtsgeschichte sucht!
Dank des wirklich hervorragenden Schreibstils kam ich sehr leicht in die Geschichte herein, obwohl mir die Protagonistin Zoey/Cora sehr unsympathisch war. Selten hat man es in Büchern mit solch oberflächlichen, arroganten, selbstüberzeugten, alles für selbstverständlich nehmenden Protagonisten zu tun, deren Weltbild so völlig aus den Fugen geraten ist.
Aber gerade das macht die Geschichte aus. Zoey findet mit ihrem neuen Namen und ihrem neuen Zuhause nämlich auch einen neuen Charakter und wird sich darüber bewusst, was im Leben wirklich wichtig ist. Ihre Entwicklung ging mir dabei leider nur etwas zu schnell – was der Länge des Buches geschuldet sein kann.
Für einen etwas freundlicheren Einstieg hätte man den Anfang der Geschichte vielleicht auch gut aus Shanes Sicht erzählen können, dem zuerst als „ätzend“ beschriebenen Love Interest. Shane war mir von Anfang an sympathisch. Auf eine ruhige und besonnene Art, kontert er Zoeys/Coras Sticheleien mit Humor und Sarkasmus. Die ersten Kapitel aus seiner Sicht wären für mich etwas raffinierter gewesen und hätten der Story das i-Tüpfelchen aufgesetzt. Doch auch so bekommt man einen guten (oder schlechten) Eindruck von Zoey/Cora und Shane. Die Nebencharaktere bleiben leider etwas blass.
Woods beschreibt Lappland so unglaublich magisch – mit Rentieren, Polarfüchsen, Huskys, einem Weihnachtsmanndorf und funkelnden Polarlichtern -, dass man sich direkt in dieses winterliche Setting katapultiert fühlt. Die Kälte nagte beim Lesen an mir, die Schneeflocken rieselten auf mich herab und ich roch den Rentiermist.
Eine sehr süße und passende Geschichte für die Vorweihnachtszeit. 4 von 5 Sterne.
Eine süße, winterliche Geschichte mit tollen Setting in Finnland 😍
Wer eine schöne und sehr süße Geschichte zu Weihnachten lesen will, sollte unbedingt "Nordlicht Glanz und Rentier Glück" greifen.
Zoey die wegen eines "beruflichen Problems" ihres Vater von heute auf morgen ins Zeigenschutzprogramm aufgenommen wird, findet es erstmal richtig uncool in Finnland zu landen. Sie, das verwöhnte Rich Kid, soll plötzlich arbeiten und mit anpacken. Außerdem ist ihr neuer vermeintliche "Cousin" ein richtiges A-loch, egal was er für schöne Augen hat, oder etwa nicht?!
Ich möchte die Beschreibungen der Familie Bryce so gerne und hätte mich bei ihnen auch sofort wohl gefühlt 🥰😍. Auch Shane fand ich super, gerade weil er Zoey bzw dann Cora nicht verhätschelt. Die Kulisse des verschneiten Finnland war wirklich so wundervoll, muss direkt auf meine Bucket Liste 🤩.
Die Entwicklung der zarten, verbotenen Romanze ist süß und man kann beiden den Schmerz nachempfinden den sie durchmachen. Eine liebevoll ausgeschmückt Geschichte für die Feiertage, besonders wenn der Schnee mal wieder fehlt.
MEINE MEINUNG Durch die etwas komische Stimmung dieses Jahr fehlt mir ein wenig der Weihnachtszauber, weswegen ich mich quer durch Weihnachtsromane lese. Deswegen ist mir auch gleich das wunderschöne, zauberhafte Cover dieses Buchs aufgefallen und der Klappentext konnte mich schnell begeistern.
Zoey ist genervt: im Zuge eines Zeugenschutzprogramms muss sie ihre geliebte Heimat in New York verlassen und wird ins kalte Lappland geschickt. Wäre das nicht genug, muss sie sich nun auch noch die Finger schmutzig machen und auf der Rentier-Farm ihrer neuen Familie helfen. Und dann ist da auch noch Shane, der sie immer wieder auf die Palme bringt, aber auch ihr Herz schneller klopfen lässt ...
Zoey ist ein typisches, verwöhntes Mädchen mit reichen Eltern und einem riesigen Freundeskreis. Sie liebt Partys und Luxus und ihr Auftreten nach Außen ist ihr super wichtig. Sie ist es gewohnt, das zu bekommen, was sie fordert, weswegen sie schnell zickig und wütend wird, wenn etwas mal nicht nach ihrem Plan läuft. Und gleichzeitig kennt sie kaum das wohlige Gefühl des "zu Hause seins" und obwohl ihr Freundeskreis riesig ist, kann sie mit Fürsorge und Zwischenmenschlichkeit eher wenig anfangen.
Shanes Familie stammt zwar auch aus Amerika, doch das finnische Leben hat es ihnen so angetan, dass sie ausgewandert sind. So haben sie die Rentierfarm eröffnet, nicht um sie etwa zu schlachten, sondern um sie wie Haustiere zu halten, mit ihnen zu kuscheln und spielen. Außerdem ist Shane preisgekrönter Rentier-Jockey und geht im Zusammenspielt mit den Tieren absolut auf.
Mit Zoey hatte ich anfängliche Schwierigkeiten, einfach weil ihre uneinsichtige Art mich wirklich genervt hat. Aber das war ja schließlich im Sinne der Handlung so vorgesehen, weswegen ich mich nicht groß daran aufgehangen habe. Ihre Entwicklung im Laufe des Buches verläuft zwar sehr schnell, doch ich habe diese Änderung wirklich sehr genossen, da sie dadurch deutlich sympathischer war. Authentischer wäre eine langsame, stückchenweise Entwicklung allerdings schon gewesen. Mit Shane bin ich auch erst mit der Zeit warm geworden, doch im Großen und Ganzen mochte ich ihn eigentlich. Und obwohl Zoey ihn anfänglich als total ätzenden Kerl darstellt, fand ich ihn eigentlich die ganze Zeit über recht sympathisch.
Aber auch mit dem Schreibstil habe ich mich etwas schwer getan. Insgesamt ließ es sich zwar relativ schnell lesen, doch bin ich an einigen Stellen über so manche Formulierungen gestolpert. Die Autorin hat eine ganz bestimmte Art sich auszudrücken, die ich gar nicht so recht beschreiben kann. Es war für mich eher gewöhnungsbedürftig und hat mich wie gesagt häufiger zum Stocken gebracht. Zudem waren die Kapitel wirklich unglaublich kurz, wovon ich ehrlich gesagt kein großer Fan bin.
Die Handlung ist zunächst genau das, was ich erwartet habe und besonders die geschaffene Atmosphäre möchte ich hier ganz unbedingt loben. Die Autorin hat nämlich genau das geschafft, was ich mir gewünscht hatte und hat mich ganz leicht in das frostige Lappland geschickt und mir einige fast magische Winter-Momente geschenkt. Die Szenerie wurde wunderbar beschrieben und ich habe mich gleich so gefühlt, als würde auch ich mich auf der Rentier-Farm befinden.
Insgesamt schreitet die Handlung hier in zügigen Schritten voran, was vermutlich der recht geringen Seitenzahl geschuldet ist. Genauso wie Zoey sich anfangs unglaublich plötzlich weiter entwickelt hat, verläuft auch der Rest sehr plötzlich und flott. Es gibt viele Sprünge und vieles geschieht unglaublich schnell. So nähern sich Zoey und Shane relativ plötzlich sehr stark an, wobei mir ein wenig das Knistern zwischen ihnen auf der Strecke blieb. Es gibt ein paar sehr schöne, stimmige Szenen zwischen ihnen, die wieder wunderbar die schöne Atmosphäre aufgreifen, doch es ging mir etwas zu schnell bei den beiden.
Zum Ende hin wird es auch noch mal richtig spannend, etwas anderes hatte ich nach dem Klappentext auch nicht erwartet. Wie der Rest des Buches löst sich das alles allerdings wieder sehr schnell auf, was ich ein wenig schade fand. Etwas mehr Nervenkitzel und Dramatik hätte die Handlung da schon noch vertragen können.
Und obwohl ich hier sehr viel Kritik abgegeben habe, habe ich die Geschichte aber echt gerne gelesen. Besonders die schöne Stimmung und Atmosphäre haben mich absolut einnehmen können und auch wenn die Charaktere nicht meine liebsten sind, fand ich sie sehr stimmig für die Geschichte.
FAZIT Ein kurzweiliges, aber schönes Winter-Buch, das mir ganz viel Fernweh für Lappland bereiten konnte. Die Charaktere sind etwas oberflächiger und die Handlung verläuft sehr schnell, aber insgesamt war es ein schönes Lesevergügen.
Zoeys Vater hat Mist gebaut und deshalb muss das It-Girl jetzt ins Zeugenschutzprogramm. Also geht es für das verwöhnte Mädel von den USA ausgerechnet auf eine Rentierfarm in Lappland. Aber Finnland ist schon bald nicht mehr so schlecht, schließlich ist da der süße Shane. In etwa so lässt sich dieser Winterroman von Ana Woods zusammenfassen. Es war mein erstes Buch der Autorin, die sonst wohl eher Fantasy schreibt. Ein Genre, in dem ich sie mir nicht wirklich vorstellen kann, denn das, was sie hier abgeliefert hat, war zwar ganz süß, aber doch sehr, sehr oberflächlich geschrieben. Zoey und ihrer Entwicklung fehlt es durchgängig an Tiefe. Sie ist zwar ein ganz netter Charakter, aber der plötzliche Kulturschock von Shopping und Reichtum zu Mist schippen auf der Rentierfarm, war doch ziemlich lasch. Auch die Beziehung zu den Gasteltern hätte man viel ausführlicher gestalten können. Ich glaube, der Vater hat im ganzen Buch zwei Sätze gesagt. Bis auf die Rentiere und einen Ausflug nach Santa Claus Village gibt es hier auch nicht viel finnisches, was ich echt etwas schade fand. Man mag es klischeehaft von mir finden, aber ein Buch über Finnland und dann kommt nicht ein Saunagang drin vor? Auch hätte ich gerne mehr über die Rentiere erfahren – und auch über die Farm, die als eine der größten des Landes beschrieben wird. Da hätte es so viel Potenzial gegeben, das man einfach verschenkt hat. Aber generell scheinen auf der riesigen Farm auch nur drei Leute gearbeitet zu haben. Das Hauptaugenmerk lag hier eindeutig auf der Liebesgeschichte zwischen Shane und Zoey. Die war auch sehr nett, manchmal sogar ganz amüsant. Schön fand ich auch, wie die Sschneemobilfahrten beschrieben wurden. Winterfeeling gab es in diesem Buch also auf jeden Fall. Auch hab ich mich irgendwie gut unterhalten gefühlt, obwohl die Geschichte in so vielen Punkten nur an der Oberfläche gekratzt hat. Mit 100 Seiten mehr hätte die Autorin bei dieser Geschichte echt nichts falsch gemacht. Trotzdem kann mans lesen.
Von New York nach Finnland - das Zeugenschutzprogramm macht's möglich! Einfach ein toller, atmosphärischer und in den letzten Zügen spannender Liebesroman, der mich aufgrund seiner finnischen Kulisse total in den Bann gezogen hat. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen! Toll!
So langsam geht es doch immer schneller auf die Weihnachtszeit zu und da liebe ich ja immer so richtige schöne Liebesbücher. Dieses hat mich schon alleine wegen den Rentieren und Lappland total neugierig gemacht.
Zoey ist leider ein Charakter, den ich so gar nicht einschätzen und auch nicht so ganz leiden konnte. Sie ist verwöhnt, schaut von oben auf die Menschen herab und wirkte für mich unnahbar und nicht sehr liebenswert. Im Laufe der Geschichte änderte sich zwar ihr Verhalten, aber gerade ihre Gedanken geraten doch immer wieder in alte Muster und insgesamt war es nur bedingt nachvollziehbar wie sie sich verändert und woran es liegt.
Shane ist ein liebenswerter, gefühlvoller und lebenslustiger Zeitgenosse. Er wirkt zu Beginn eher streng und genervt, aber man merkt sehr schnell dass er Zoey auch verstehen möchte. Immerhin kommt sie aus einer komplett anderen Welt, sodass er ihr doch viele Chancen gibt und versucht ihr zu helfen.
Insgesamt muss ich sagen, dass mir die Idee sehr gut gefallen hat. Sie strahlte Witz und eine gefühlvolle Stimmung aus, dennoch haben mir einige Dinge nicht so gut gefallen. Gerade die Gedankenwelt von Zoey kam mir manches mal etwas verwirrend und irritierend vor. Auf der einen Seite verändert sie sich und dennoch jammert sie gleichzeitig, dass das alles nicht sein dürfte.
Die Umsetzung hat mir ganz gut gefallen, wobei ich gerne noch manche Bereiche etwas genauer mitbekommen hätte. Dann wäre mir die Wandlung von Zoey vielleicht auch gefühlsmäßig leichter gefallen.
So muss ich sagen, dass ich leider Schwierigkeiten hatte die Geschichte richtig lieb zu gewinnen, da ich mit der Hauptprotagonistin einfach nicht warm geworden bin. Trotz allem muss ich sagen, dass die Grundstory an sich ganz schön war.
Mein Gesamtfazit:
Mit „Nordlichtglanz und Rentierglück“ hat Ana Woods prinzipiell einen schönen Winterliebesroman geschaffen. Leider hat mich persönlich die Hauptprotagonistin null von sich überzeugen können und hat mir damit das Lesevergnügen leider etwas abschätzig gemacht. Schade, aber dennoch war die Grundstory schön zu verfolgen.
In „Nordlichtglanz und Rentierglück“ geht es um Zoey, die als It- Girl auf einmal weg aus New York muss im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms. Vom Luxus muss sie auf einmal bei ihrer neuen Familie in Lappland leben. Ein Mann bringt ihre Gefühle durcheinander und sie weiß nicht was das Schicksal vorhat. Kann sie in diesem Land ihr Glück finden?
Zoey ist eigentlich ein It-Girl, das aus einer reichen Familie kommt. Doch auf einmal muss sie, weil ihr Vater sich durch seine Geschäfte mit den falschen Leuten eingelassen hat, ins Zeugenschutzprogramm. Dort landet sie auf Rentierfarm in Lappland und muss dort einen komplett anderen Alltag kennen lernen
Shane gehört zur neuen Familie, die Zoey, die jetzt Cora durch das Zeugenschutzprogramm heißt. Er wirkt sehr taff, aber man spürt auch das es andere Seiten an ihm gibt. Er hat mich neben Zoey direkt neugierig gemacht, weil er es schafft das sie von ihrem hohen Ross mehr und mehr runterkommt.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird am meisten aus der Perspektive von Zoey erzählt. Der Leser kann sie so beide näher kennen lernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren während der Handlung. Die Nebenfiguren sind ebenso authentisch und gestalten die Geschichte mit, wie zum Beispiel die Familie von Shane. Die Kulisse von Lappland ist einfach so schön beschrieben und man entdeckt so vieles mit den Rentieren.
Die Spannung und Handlung haben mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte von Zoey gezogen. Sie ist eigentlich ein typisches It-Girl aus New York und lebt ein Luxusleben. Doch als ihr Vater mit den falschen Leuten Geschäfte macht, muss sie auf einmal ins Zeugenschutzprogramm. Ausgerechnet ins kalte Finnland muss sie und hätte nicht gerechnet in solche Umgebung zu kommen. Dort bei ihrer Anreise lernt sie direkt Shane kennen, der ihr sogenannter neuer Cousin sein soll. Dieser bringt sie öfters auf die Palme als ihr lieb ist. Doch was ist, wenn aus ihren Gefühlen für Shane mehr wird? Was passiert, wenn die Vergangenheit wieder hochkommt und alles durcheinander bringt? Wird Zoey noch ihr Happy End bekommen? Mich hat vor allem die schöne Kulisse fasziniert und ich liebe weihnachtliche Schneelandschaften so wie es, die Autorin in diesem Buch beschrieben hat. Wird Zoey ihr Happy End bekommen und was ist mit den Gefühlen für Shane, die immer wieder hervortreten?
Das Cover sieht einfach so schön weihnachtlich aus und das Paar passt perfekt zusammen. Der Schriftzug setzt den letzten Rest in Szene und man will direkt in, die Geschichte starten.
Fazit
"Nordlichtglanz und Rentierglück" ist eine mitreißende Weihnachtsgeschichte, die mich immer tiefer mitgenommen hat. Ich liebe romantische Geschichte mit einer traumhaften Kulisse.
Sechs Wochen vor Weihnachten, der für sie schönsten Zeit des Jahres, wird Zoey Hartford ans Ende der Welt verfrachtet. Und das allein deshalb, weil ihr Vater sich mit den falschen Leuten angelegt hat. Nach der Aufnahme ins Zeugenschutzprogramm heißt sie nun Cora Bryce.
In Null Komma Nichts aus dem feinen New Jersey ab ins eisige Finnland. Und vor allem: Willkommen in der Realität. Denn hier kann sich die Neunzehnjährige nicht auf die faule Haut legen, den halben Tag verschlafen und erwarten, von vorne bis hinten bedient zu werden. Das wird ihr ziemlich schnell klar (gemacht).
Zugegeben Glitzer gibt es hier auch: aus Schnee. Und heiße Typen ebenfalls. Wenn der nicht nur den Cousin mimen müsste und zudem ständig darauf pochen würde, dass Cora arbeitet und hilft, die Tiere zu versorgen. Denn die Gute ist auf der größten finnischen Rentierfarm gelandet. Und „Cousin“ Shane weiß sehr genau, wie er mit dem Prinzesschen umzugehen hat...
„Nordlichtglanz und Rentierglück“ von Ana Woods ist keine tiefgründige Geschichte, sondern unterhält mit frischen, leicht flapsigem Charme, bei der der Kopf frei wird. Sie versprüht genügend knisternde Winter- und Weihnachtszauber samt Rentieren, Polarlicht und Santa Claus, ohne dabei zu kitschig zu sein (ein wenig ist ja erlaubt).
Eingebunden in eine wunderschöne Schneelandschaft schafft es die Autorin, auf unkomplizierte Weise Bilder und Momente hervorzubringen und mit offensichtlichem Vergnügen Romantik und Krimielemente mit einer Prise Humor zu mischen, kurzweilig darzustellen und Wohlbefinden zu verbreiten.
Bei ihrem entzückenden Paar ist natürlich von Anfang an klar, wohin die Reise geht. Aber es macht Spaß, die Entwicklung der recht streitbaren, wiederum empathischen, begeisterungsfähigen und letztlich liebenswürdigen Zoey zu beobachten, genauso wie Shane mit einem zupackenden Wesen überzeugt. Der junge Mann ist zwar gerade heraus, jedoch auch feinfühlig und in der Lage, Cora aus ihrem Schneckenhaus zu locken. Im Gegenzug hütet der Zwanzigjährige allerdings seine Vergangenheit, was wiederum die junge Frau anstachelt, diese zu ergründen.
So kabbeln sich die beiden, und fast unbemerkt stellt sich (nicht nur) bei Zoey Zuneigung ein. Für das Land, die Menschen. Für Shane. Nicht zu vergessen für die Mumins...
"Nordlichtglanz & Rentierglück" habe ich mir in letzten Jahr als lesbarer Adventskalender ausgesucht. Da es 24 Kapitel hat und von der Autorin auch so angepriesen wurde, habe ich es einfach mal probiert, obwohl ich eigentlich schon von vorneherein wusste das ich es nicht schaffen werde jeden Tag nur ein Kapitel zu lesen. Bis Tag 19 habe ich es, auch wenn es mir wahnsinnig schwer viel, geschafft. Ich war ganz stolz auf mich, doch dann musste ich den Rest einfach in einem Rutsch durchlesen.
Ich kenne die Autorin schon von ihrer "Fallen Queen" Reihe, gerade deswegen habe ich mich über ihren ersten New Adult Roman gefreut. Als ich dann dieses wunderschöne Cover dazu gesehen habe war ich einfach nur begeistert. Wenn ich das Buch "normal" gelesen hätte, hätte ich es wahrscheinlich in einem Rutsch durchgelesen. Trotzdem gehen manche Sachen für mich zu schnell, ein paar Sätze hier und da mehr hätten der Geschichte, meiner Meinung nach, sehr gut getan.
Ich würde dieses Buch jetzt nicht unbedingt in die Kategorie Weihnachtsgeschichte stecken, obwohl der Weihnachtsmann eine besondere Rolle spielt. Eher ist es für mich eine Wintergeschichte, die noch weit nach Weihnachten gelesen werden kann. Es ist einfach eine richtige Wohlfühlgeschichte und kann sie jeden wirklich nur ans Herz legen.
Der Schreibstil der Autorin ist wie ich es ja von ihrer Trilogie schon kenne, flüssig, locker und leicht. Was mir an dem Beuch besonders gut gefallen hat, ist die Beschreibung über Finnland und und das Santa Claus Village. Ich habe einige Sache gelernt, die ich so noch nicht wusste. Und so etwas liebe ich an Büchern, man lernt nie aus. Ich glaube, dort einmal meinen Winterurlaub zu verbringen würde mir sehr gut gefallen.
Da Zoey wegen ihren Vater bedroht wird, muss sie ihre Heimat verlassen und kommt ins Zeugenschutzprogramm. Als Cora landet sie in Lappland. Dort soll sie auf einer Rentierfarm arbeiten. Mit Shane, dem Sohn des Hauses, streitet sie vom ersten Moment an, doch irgendwann gibt es zwischen den Beiden mehr...
Genau das denkt sich It-Girl Zoey Hartford, die von jetzt auf gleich vom FBI nach Finnland in die Einöde verfrachtet wird und das bei Minusgraden. Zoey, die im Zeugenschutzprogramm ist muss sich jetzt Cora Bryce nennen, die eine Cousine der Familie Bryce ist, die eine gutgehende Rentierfarm betreiben. Unfassbar denkt Zoey und während sie es immer noch nicht fassen kann, geht ihr ihr neuer Cousin Shane nicht mehr aus dem Kopf. Denn bei ihm fliegen die Wortgefechte und er bringt Zoeys Herz zum rasen. Dabei kann sie ihn doch überhaupt nicht leiden … oder?
Meine Meinung
Ich liebe das Feeling das man hier bekommt. Die Traumhafte Landschaft und vor allem die spannende Story. Hier lernt man Zoey kennen, die es gewohnt ist im Luxus zu leben und von heute auf Morgen im Zeugenschutzprogramm steckt beim FBI. Ihr Vater wird bedroht von Gangstern und er soll in kriminelle Machenschaften verwickelt worden sein. Da die Gangster gedroht haben seine Tochter Zoey zu entführen, wurde die kurzerhand nach Finnland verfrachtet zu der Familie Bryce die eine Rentierfarm betreiben. Dabei hasst Zoey Kälte, die überstürzte Aktion und ist unzufrieden mit allem und jedem.
Da kommt ihr der gutaussehende Shane gerade recht. Zwischen beiden fliegen die Fetzen und doch bringt er ihr Herz zum rasen. Ich liebe die Wortgefechte der zwei und vor allem das Zoey hier wieder mehr auf den Boden kommt. Ein anderes Leben als das des It-Girls lebt und das in einer Traumhaften Landschaft. Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und flüssig und die Story sehr gelungen. Ich konnte mir die Szenerie bildhaft vorstellen.
Nordlichterglanz & Rentierglück handelt von Zoey, die in einem Zeugenschutzprogramm ist und von New York nach Lappland ziehen muss. Das Leben in Lappland auf der Rentierfarm unterscheidet sich stark von ihrem bisherigen verwöhnten Luxusleben. Zoey sieht durch Shane die schönen Seiten von Finnland und gewöhnt sich ein.
Dieses Buch ist eine sehr spannende und süße Liebesgeschichte mit Humor. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und konnte mir alles bildlich sehr gut vorstellen. Durch das Buch bin ich schnell in Winterstimmung gekommen. Ein paar Seiten mehr wären natürlich schön gewesen. Trotzdem ist es eine sehr schöne, empfehlenswerte Geschichte für die Winterzeit.
Die Grundidee von diesem Buch finde ich echt richtig gut! Es ist etwas was ich so noch nie gelesen habe und darauf habe ich mich gefreut. Leider habe ich schnell festgestellt, dass mir der Schreibstil der Autorin nicht wirklich gefällt und, dass auch die Charaktere mir nie wirklich sympathisch geworden sind. Außerdem wurde die Grundidee nur sehr nebensächlich behandelt und war sehr unglaubwürdig geschrieben, was ich sehr schade fand, da das Buch jetzt eine von tausend Liebesgeschichten für mich ist, obwohl ich das Potential gesehen hätte, dass es etwas wirklich Besonderes werden könnte.
Eigentlich fand ich die Geschichte teilweise ganz nett und es gibt wirklich schöne Stellen, aber leider wurde ich trotzdem nicht richtig warm damit. Es gab immer wieder so blöde Szenen, wo ich dachte: Muss das sein? Zoey war mir insgesamt ein bisschen zu verwöhnt und etwas unglaubwürdig auch. Doch sie lebte sich schließlich ein und fügte sich ganz gut ein. Das Ende war auch ganz süß. Dennoch hätte man mehr raus machen können. Gerade den Anfang fand ich nicht so gut. Bisschen vorhersehbar war es auch.
Ich mag Cora/Zoey nicht, sie ist so ein unguter Mensch. Die Beziehung zwischen den beiden war auch viel zu schnell, das konnte ich absolut nicht nachvollziehen. Den Twist am Ende habe ich schon seit dem ersten Auftritt der Figure kommen sehen, und so wirklich Spannung kam auch nicht auf. Schade eigentlich.
Es war eine ganz süße Story für zwischendurch, aber mehr auch nicht. Das Setting in Finland auf einer Rentierfarm hat mir super gefallen und war mein Highlight an dem Buch. Ansonsten fand ich die Charakterentwicklung von Zoey nicht ganz nachvollziehbar, da sie so abrupt war. Dazu kam das der Plot ziemlich vorhersehbar war. Daher 2 Sterne Abzug.
Der Klappentext versprach schlicht zu viel. Die Charaktere waren viel zu flach–Zoey unausstehlich und die Rentiere kamen zu kurz. Zudem erschien der Plotverlauf manchmal wie gewürfelt. Alles in allem nichts für mich.