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Baronica - Aufbruch zur Letzten Wacht
Patrius von Gaden ist Sanktobe, ein Beobachter. Dazu bestimmt, andere Welten zu studieren, ohne selbst in Erscheinung zu treten, unsichtbar und lautlos.
Bei seinem jüngsten Auftrag begleitet er eine seltsame Expedition in die Wilde Ebene, einer von tödlichen Gefahren wimmelnden Gegend, in der nur das Gesetz des Stärkeren gilt. Lady Yock, eine bis an die Zähne bewaffnete Veteranin. Golepp, streitbarer Alchemist. Und an der Spitze der Truppe der geheimnisvolle Samuel, der trotz seiner Jugend alles über die blutgetränkte Vergangenheit des einst mächtigen Reiches zu wissen scheint.
Patrius sieht sich gezwungen, gegen die goldene Regel der Sanktoben zu verstoßen und einzugreifen – mit ungeahnten Folgen.
Eine abenteuerliche Reise beginnt …
Bei seinem jüngsten Auftrag begleitet er eine seltsame Expedition in die Wilde Ebene, einer von tödlichen Gefahren wimmelnden Gegend, in der nur das Gesetz des Stärkeren gilt. Lady Yock, eine bis an die Zähne bewaffnete Veteranin. Golepp, streitbarer Alchemist. Und an der Spitze der Truppe der geheimnisvolle Samuel, der trotz seiner Jugend alles über die blutgetränkte Vergangenheit des einst mächtigen Reiches zu wissen scheint.
Patrius sieht sich gezwungen, gegen die goldene Regel der Sanktoben zu verstoßen und einzugreifen – mit ungeahnten Folgen.
Eine abenteuerliche Reise beginnt …
456 pages, Paperback
Published August 21, 2020
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Community Reviews
Displaying 1 - 8 of 8 reviews
October 21, 2021
Was für Charaktere! Was für eine Welt! Was für grenzenlos ungewöhnliche Gespräche zwischen den Protagonisten und den sonstigen Geschöpfen der Welt! Was für eine Erzählung, in welcher der Beobachter und Chronist der Abenteuer unsichtbar mitreist und seinen Lektor schier zur Verzweiflung treibt!
Ein in allen Belangen ungewöhnliches Buch. Es folgt kaum den gängigen Regeln des Genres der High-Fantasy und gehört doch genau dorthin. Der Autor hat erstaunliche Geschöpfe erschaffen, die der Welt eine tolle Tiefe verleihen. Ein großer Wortschatz und die Fähigkeit mit diesem gewitzt zu spielen verleihen dem Buch zusätzlich das gewisse Etwas. Wie gut, dass der nächste Teil in den Startlöchern steht, denn das Buch endet mit einem gewaltigen Cliffhanger. Wer da nicht weiterliest, ist selber Schuld!
Ein Buch, das ich liebend gerne weiterempfehle, denn es erschafft etwas Neues und Einzigartiges.
Ein in allen Belangen ungewöhnliches Buch. Es folgt kaum den gängigen Regeln des Genres der High-Fantasy und gehört doch genau dorthin. Der Autor hat erstaunliche Geschöpfe erschaffen, die der Welt eine tolle Tiefe verleihen. Ein großer Wortschatz und die Fähigkeit mit diesem gewitzt zu spielen verleihen dem Buch zusätzlich das gewisse Etwas. Wie gut, dass der nächste Teil in den Startlöchern steht, denn das Buch endet mit einem gewaltigen Cliffhanger. Wer da nicht weiterliest, ist selber Schuld!
Ein Buch, das ich liebend gerne weiterempfehle, denn es erschafft etwas Neues und Einzigartiges.
November 30, 2020
INHALT
Ein ungleicher und auf unterschiedlichste Art verschrobener Zusammenschluss, bestehend aus Samuel, über den man noch nicht so viel erfahren hat, einen unsichtbaren Beobachter, den nur Samuel sehen kann, Lady Yock, eine altgediente Söldnerin, Golepp der schrullige Alchemist und dem wohl speziellsten Pferd überhaupt, Gemschen (ausgesprochen Gems-chen) begeben sich gemeinsam auf eine aufregende Queste. Die Letzte Wacht will gefunden und erreicht werden. Klingt ganz einfach, doch das ist es definitiv nicht!
MEINUNG
In Baronica erwartet euch eine liebevoll und bunt gestaltete Fantasywelt mit besonderen und lustigen Protagonisten und allerlei interessanter Wesen. Das Buch wird aus der Sicht eines unsichtbaren Beobachters erzählt, der Samuel und seine Gefährten auf der gefährlichen Reise begleitet. Warum er dies tut, weiß man noch nicht. Das ist anfangs auch ein wenig ungewohnt, die Geschichte aus der Sicht eines "Außenstehenden" zu lesen, aber da kommt man dann doch fix rein. Das Buch stimmt ein tolles Tempo an, das beim lesen viel Spaß macht, doch wurde es mir, für meinen Geschmack, zwischendrin ein wenig zu langatmig. Ich hätte mir einfach mehr Antworten auf die Fragen gewünscht, die im Buch aufkamen. Mehr Infos zu den Welten, was das alles soll etc. Einfach weniger davon wie grün das Bokkgras ist, mehr entscheidende Infos Die Spannung und Überraschungen kamen mir auch ein bisschen zu kurz. Mir ist bewusst, dass man im ersten Band einer Reihe nicht alle Fragen aufgeklärt werden können und sollten, aber es ist mir noch zu viel ungeklärt. Doch das sind nur kleine Kritikpunkte, denn insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten, es war mit so viel Witz und Humor gespickt. Vor allem Gemschen habe ich sehr ins Herz geschlossen! Ich habe es bisher selten gelesen, dass ein Autor einem Nebencharakter, und dazu noch einem Tier, so viel Charakter verleiht. Ich musste immer wieder darüber schmunzeln wie Jon es geschafft hat, durch Kleinigkeiten ein Pferd so menschlich wirken zu lassen!
Und zum Abschluss: Es waren wirklich nur Kleinigkeiten die ich zu bemängeln hatte und auch eher Geschmacksache!
FAZIT
Ein fabelhaftes Abenteuer mit viel Humor, einer ansprechenden Welt und kleinen Längen.
Ein ungleicher und auf unterschiedlichste Art verschrobener Zusammenschluss, bestehend aus Samuel, über den man noch nicht so viel erfahren hat, einen unsichtbaren Beobachter, den nur Samuel sehen kann, Lady Yock, eine altgediente Söldnerin, Golepp der schrullige Alchemist und dem wohl speziellsten Pferd überhaupt, Gemschen (ausgesprochen Gems-chen) begeben sich gemeinsam auf eine aufregende Queste. Die Letzte Wacht will gefunden und erreicht werden. Klingt ganz einfach, doch das ist es definitiv nicht!
MEINUNG
In Baronica erwartet euch eine liebevoll und bunt gestaltete Fantasywelt mit besonderen und lustigen Protagonisten und allerlei interessanter Wesen. Das Buch wird aus der Sicht eines unsichtbaren Beobachters erzählt, der Samuel und seine Gefährten auf der gefährlichen Reise begleitet. Warum er dies tut, weiß man noch nicht. Das ist anfangs auch ein wenig ungewohnt, die Geschichte aus der Sicht eines "Außenstehenden" zu lesen, aber da kommt man dann doch fix rein. Das Buch stimmt ein tolles Tempo an, das beim lesen viel Spaß macht, doch wurde es mir, für meinen Geschmack, zwischendrin ein wenig zu langatmig. Ich hätte mir einfach mehr Antworten auf die Fragen gewünscht, die im Buch aufkamen. Mehr Infos zu den Welten, was das alles soll etc. Einfach weniger davon wie grün das Bokkgras ist, mehr entscheidende Infos Die Spannung und Überraschungen kamen mir auch ein bisschen zu kurz. Mir ist bewusst, dass man im ersten Band einer Reihe nicht alle Fragen aufgeklärt werden können und sollten, aber es ist mir noch zu viel ungeklärt. Doch das sind nur kleine Kritikpunkte, denn insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten, es war mit so viel Witz und Humor gespickt. Vor allem Gemschen habe ich sehr ins Herz geschlossen! Ich habe es bisher selten gelesen, dass ein Autor einem Nebencharakter, und dazu noch einem Tier, so viel Charakter verleiht. Ich musste immer wieder darüber schmunzeln wie Jon es geschafft hat, durch Kleinigkeiten ein Pferd so menschlich wirken zu lassen!
Und zum Abschluss: Es waren wirklich nur Kleinigkeiten die ich zu bemängeln hatte und auch eher Geschmacksache!
FAZIT
Ein fabelhaftes Abenteuer mit viel Humor, einer ansprechenden Welt und kleinen Längen.
January 5, 2021
Das Buch
Patrius von Gaden ist Sanktobe, ein Beobachter. Dazu bestimmt, andere Welten zu studieren, ohne selbst in Erscheinung zu treten, unsichtbar und lautlos.
Bei seinem jüngsten Auftrag begleitet er eine seltsame Expedition in die Wilde Ebene, einer von tödlichen Gefahren wimmelnden Gegend, in der nur das Gesetz des Stärkeren gilt. Lady Yock, eine bis an die Zähne bewaffnete Veteranin. Golepp, streitbarer Alchemist. Und an der Spitze der Truppe der geheimnisvolle Samuel, der trotz seiner Jugend alles über die blutgetränkte Vergangenheit des einst mächtigen Reiches zu wissen scheint.
Patrius sieht sich gezwungen, gegen die goldene Regel der Sanktoben zu verstoßen und einzugreifen – mit ungeahnten Folgen. Eine abenteuerliche Reise beginnt …
Meine Meinung
Jon hat mich bei Instagram gefragt, ob ich gerne sein Buch lesen möchte. Beim Klappentext lesen hatte ich schon direkt das Gefühl, dass das ein anderes Fantasy Buch sein wird. Und ich hatte recht. In Baronica gibt es keine typischen Elfen, Trolle, Orks oder Vampire. Und das ist zur Abwechslung wirklich hervorragend. Die Hauptpersonen sind Samuel, Golepp, die Lady, Patrius und später stößt noch Evlin dazu. Nach ein paar Kapiteln habe ich Jon bereits ein kleines Feedback gegeben und er fragt mich, wer derzeit mit Liebster Charakter ist. Meine Antwort war direkt Samuel und dies hat sich auch bis Ende des Buches nicht geändert, allerdings hat sich Patrius noch dazu gesellt. Auch die anderen Charaktere finde ich toll, aber Samuel hat mich mit seiner Art irgendwie direkt begeistert.
Patrius kommt aus einer anderen Welt und fungiert hier im Buch lediglich als Beobachter oder Chronist. Durch die Anmerkungen des Lektors, der die Geschichte, die Patrius zu erzählen hat, liest, wird die Geschichte an manchen Stellen etwas aufgelockert und macht noch mal etwas deutlicher, wie Patrius Welt funktioniert. Meiner Meinung nach macht es die Geschichte auch einfach rund und die Anmerkungen sind teilweise wirklich lustig.
Dadurch, dass Patrius eben nicht aus dieser Welt kommt, versteht er manche Sachen nicht ganz gut oder hat andere Beschreibungen benutzt als wir es tun würden. Meine absolute Lieblingsbeschreibung ist : „Zugegeben, das ist meine Interpretation Ihres Gesichtsausdruckes, sie kann auch einfach nur Rückenschmerzen gehabt haben.“
Die Reise der Gefährten ist beschwerlich und voller Gefahren. Dennoch denke ich, dass sie durch das was sie erlebt haben stärker zusammengewachsen sind. Während der Reise haben wir viele verschiedene Tiere kennen gelernt, manche Gefährlich, manche nicht. Es gab brenzlige Situationen, aus denen sie sich immer wieder heraus manövriert haben. Das alles mit nur einem einzigen Ziel – die alte Baronic. Um zu erfahren, ob die Gefährten ihr Ziel erreichen, müsst ihr das Buch einfach selber lesen.
Fazit
Aufbruch zur letzten Wacht war der Auftakt der Reihe und ich bin schon so gespannt, wie die Geschichte weiter geht. Das Buch ließ sich sehr gut lesen und gerade, dass es kein „herkömmliches“ Fantasy Buch war, hat mir besonders gut gefallen. Lest dieses Buch, wenn ihr gerne Fantasy lest, aber auch gerne mal etwas Abstand vom „normalen“ nehmen wollt.
Patrius von Gaden ist Sanktobe, ein Beobachter. Dazu bestimmt, andere Welten zu studieren, ohne selbst in Erscheinung zu treten, unsichtbar und lautlos.
Bei seinem jüngsten Auftrag begleitet er eine seltsame Expedition in die Wilde Ebene, einer von tödlichen Gefahren wimmelnden Gegend, in der nur das Gesetz des Stärkeren gilt. Lady Yock, eine bis an die Zähne bewaffnete Veteranin. Golepp, streitbarer Alchemist. Und an der Spitze der Truppe der geheimnisvolle Samuel, der trotz seiner Jugend alles über die blutgetränkte Vergangenheit des einst mächtigen Reiches zu wissen scheint.
Patrius sieht sich gezwungen, gegen die goldene Regel der Sanktoben zu verstoßen und einzugreifen – mit ungeahnten Folgen. Eine abenteuerliche Reise beginnt …
Meine Meinung
Jon hat mich bei Instagram gefragt, ob ich gerne sein Buch lesen möchte. Beim Klappentext lesen hatte ich schon direkt das Gefühl, dass das ein anderes Fantasy Buch sein wird. Und ich hatte recht. In Baronica gibt es keine typischen Elfen, Trolle, Orks oder Vampire. Und das ist zur Abwechslung wirklich hervorragend. Die Hauptpersonen sind Samuel, Golepp, die Lady, Patrius und später stößt noch Evlin dazu. Nach ein paar Kapiteln habe ich Jon bereits ein kleines Feedback gegeben und er fragt mich, wer derzeit mit Liebster Charakter ist. Meine Antwort war direkt Samuel und dies hat sich auch bis Ende des Buches nicht geändert, allerdings hat sich Patrius noch dazu gesellt. Auch die anderen Charaktere finde ich toll, aber Samuel hat mich mit seiner Art irgendwie direkt begeistert.
Patrius kommt aus einer anderen Welt und fungiert hier im Buch lediglich als Beobachter oder Chronist. Durch die Anmerkungen des Lektors, der die Geschichte, die Patrius zu erzählen hat, liest, wird die Geschichte an manchen Stellen etwas aufgelockert und macht noch mal etwas deutlicher, wie Patrius Welt funktioniert. Meiner Meinung nach macht es die Geschichte auch einfach rund und die Anmerkungen sind teilweise wirklich lustig.
Dadurch, dass Patrius eben nicht aus dieser Welt kommt, versteht er manche Sachen nicht ganz gut oder hat andere Beschreibungen benutzt als wir es tun würden. Meine absolute Lieblingsbeschreibung ist : „Zugegeben, das ist meine Interpretation Ihres Gesichtsausdruckes, sie kann auch einfach nur Rückenschmerzen gehabt haben.“
Die Reise der Gefährten ist beschwerlich und voller Gefahren. Dennoch denke ich, dass sie durch das was sie erlebt haben stärker zusammengewachsen sind. Während der Reise haben wir viele verschiedene Tiere kennen gelernt, manche Gefährlich, manche nicht. Es gab brenzlige Situationen, aus denen sie sich immer wieder heraus manövriert haben. Das alles mit nur einem einzigen Ziel – die alte Baronic. Um zu erfahren, ob die Gefährten ihr Ziel erreichen, müsst ihr das Buch einfach selber lesen.
Fazit
Aufbruch zur letzten Wacht war der Auftakt der Reihe und ich bin schon so gespannt, wie die Geschichte weiter geht. Das Buch ließ sich sehr gut lesen und gerade, dass es kein „herkömmliches“ Fantasy Buch war, hat mir besonders gut gefallen. Lest dieses Buch, wenn ihr gerne Fantasy lest, aber auch gerne mal etwas Abstand vom „normalen“ nehmen wollt.
April 12, 2022
High Fantasy ist in meinen Augen nicht nur ein Genre, sondern zugleich eine Kunstform, die es erstmal zu beherrschen gilt. Sich eine ganze Welt ausdenken, deren Naturgesetze, Spezies und Hierarchien bis ins Detail beschrieben sind ist alles andere als einfach und gelingt nicht jedem Autor. Jon Barnis hingegen hat es geschafft, eine solche Welt mit einzigartigen Protagonisten und einer außergewöhnlichen Geschichte zu spicken. Der malerische Schreibstil hat es mir sehr leicht gemacht, die Vergessenen Lande in meiner Fantasie detailreich entstehen zu lassen. Dieser Detailreichtum hätte in meinen Augen auch bei kürzeren Ausführungen bestimmter Hintergrundsgeschichten bzw. Spezieserläuterungen erreicht werden können. Aber was wäre ein High Fantasy-Roman ohne die ausführlichen Beschreibungen? Besonders gut hat mir gefallen, dass der „Erzähler“ in das Geschehen eingebunden wurde, einen eigenen Namen hat und teilweise sogar in die Geschichte mit eingebunden wird. Ich finde, „Baronica – Aufbruch zur Letzten Wacht“ kann sehr gut mit berühmten Werken aus diesem Genre mithalten und ist in jedem Fall lesenswert!
March 25, 2022
Rezension „Baronica: Aufbruch zur letzten Wacht“ von Jon Barnis
Meinung
Dank der wohl größten und buntesten Buch Community der Welt, Instagram, wurde ich nicht nur auf einen neuen Autor aufmerksam, sondern auch auf seine Geschichte „Baronica“. Und wenngleich ich nicht mehr so oft in High Fantasy Welten wandle, sprach mich der KT auf magische Weise an.
Dies war auch gut so, denn ehrlicherweise wäre ich am Cover vorbei gegangen. Ich möchte es nicht als unschön beschreiben, aber es ist für mich leider nicht wirklich aussagekräftig, was im Angesicht der Geschichte schade ist, da sie dadurch meiner Meinung nach nicht richtig zur Geltung kommt.
Und die Geschichte hat es wirklich in sich. Zunächst einmal muss ich anmerken, wie viel Herzblut und Liebe zum Detail in Jon Barnis Stil stecken. Seine erdachte Welt ist so umfangreich, voller Facetten und wurde mit größter Hingabe ausgearbeitet. Ich habe mich in die vielen kleinen Puzzleteile verliebt, welche nach und nach ein Gesamtbild ergeben, das mir den Atem raubte.
Jon Barnis füttert den Leser mit vielen Informationen und schafft es doch, eine Leichtigkeit zu versprühen, so dass man sich nicht erdrückt fühlt. Clever platzierte Hinweise geben der Handlung einen geheimnisvollen Touch und ihre Entwicklung bekam den nötigen Raum, damit man als Leser in Ruhe in ihr wandeln kann.
Für manche mag das Tempo zu langsam sein, denn natürlich besticht die Story nicht durch Action, doch ich fand es passend und habe mich trotz vermeintlicher Länge nicht einmal gelangweilt. Jon Barnis gab der Geschichte viele weitere kleine Geschichten, die irgendwann ein ganzes ergaben und in denen es vor Menschen, Wesen, Leben und einer traumhaften Landschaft nur so wimmelte.
Hin und wieder gab es dennoch Momente, wo meine Gedanken dem Faden nicht mehr folgen konnten und ich mich in der großen Weite verlor. Es ist ein langer Weg und da bleibt es manchmal nicht aus. Doch ich fand immer wieder zurück zu den Protagonisten und begleitete sie zumeist voller Staunen und Faszination. In Punkto Charaktere möchte ich nur sagen, dass sich hier eine Vielzahl Persönlichkeiten verbirgt mit unterschiedlichen Eigenschaften.
Jon Barnis beweist auch hier die Hingabe und Liebe zum Detail und erschafft Figuren, die lebensnah und durch und durch greifbar waren. Natürlich konnte ich nach dem Ende nicht einfach so aus dieser Welt treten und musste die Fortsetzung gleich im Anschluss lesen. Wie diese mir gefiel lest ihr in Band 2
Fazit
„Baronica – Aufbruch zur letzten Wacht“ von Jon Barnis besticht durch eine Welt voller Kreativität, Ideenreichtum und der Liebe zu Details, aber auch durch seine spannenden Charaktere und eine Geschichte voller Facetten. Nach und nach offenbaren sich die Geheimnisse und ich bin sehr gespannt, wohin die Reise mit den Protagonisten mich weiterhin führt. High Fantasy Fans kommen hier voll auf ihre Kosten, wenngleich die Gedanken sich bei der Länge auch gelegentlich verloren.
4.5 von 5 Sternen (in den Portalen sehr gute 4 🌟🌟🌟🌟
Meinung
Dank der wohl größten und buntesten Buch Community der Welt, Instagram, wurde ich nicht nur auf einen neuen Autor aufmerksam, sondern auch auf seine Geschichte „Baronica“. Und wenngleich ich nicht mehr so oft in High Fantasy Welten wandle, sprach mich der KT auf magische Weise an.
Dies war auch gut so, denn ehrlicherweise wäre ich am Cover vorbei gegangen. Ich möchte es nicht als unschön beschreiben, aber es ist für mich leider nicht wirklich aussagekräftig, was im Angesicht der Geschichte schade ist, da sie dadurch meiner Meinung nach nicht richtig zur Geltung kommt.
Und die Geschichte hat es wirklich in sich. Zunächst einmal muss ich anmerken, wie viel Herzblut und Liebe zum Detail in Jon Barnis Stil stecken. Seine erdachte Welt ist so umfangreich, voller Facetten und wurde mit größter Hingabe ausgearbeitet. Ich habe mich in die vielen kleinen Puzzleteile verliebt, welche nach und nach ein Gesamtbild ergeben, das mir den Atem raubte.
Jon Barnis füttert den Leser mit vielen Informationen und schafft es doch, eine Leichtigkeit zu versprühen, so dass man sich nicht erdrückt fühlt. Clever platzierte Hinweise geben der Handlung einen geheimnisvollen Touch und ihre Entwicklung bekam den nötigen Raum, damit man als Leser in Ruhe in ihr wandeln kann.
Für manche mag das Tempo zu langsam sein, denn natürlich besticht die Story nicht durch Action, doch ich fand es passend und habe mich trotz vermeintlicher Länge nicht einmal gelangweilt. Jon Barnis gab der Geschichte viele weitere kleine Geschichten, die irgendwann ein ganzes ergaben und in denen es vor Menschen, Wesen, Leben und einer traumhaften Landschaft nur so wimmelte.
Hin und wieder gab es dennoch Momente, wo meine Gedanken dem Faden nicht mehr folgen konnten und ich mich in der großen Weite verlor. Es ist ein langer Weg und da bleibt es manchmal nicht aus. Doch ich fand immer wieder zurück zu den Protagonisten und begleitete sie zumeist voller Staunen und Faszination. In Punkto Charaktere möchte ich nur sagen, dass sich hier eine Vielzahl Persönlichkeiten verbirgt mit unterschiedlichen Eigenschaften.
Jon Barnis beweist auch hier die Hingabe und Liebe zum Detail und erschafft Figuren, die lebensnah und durch und durch greifbar waren. Natürlich konnte ich nach dem Ende nicht einfach so aus dieser Welt treten und musste die Fortsetzung gleich im Anschluss lesen. Wie diese mir gefiel lest ihr in Band 2
Fazit
„Baronica – Aufbruch zur letzten Wacht“ von Jon Barnis besticht durch eine Welt voller Kreativität, Ideenreichtum und der Liebe zu Details, aber auch durch seine spannenden Charaktere und eine Geschichte voller Facetten. Nach und nach offenbaren sich die Geheimnisse und ich bin sehr gespannt, wohin die Reise mit den Protagonisten mich weiterhin führt. High Fantasy Fans kommen hier voll auf ihre Kosten, wenngleich die Gedanken sich bei der Länge auch gelegentlich verloren.
4.5 von 5 Sternen (in den Portalen sehr gute 4 🌟🌟🌟🌟
November 10, 2020
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext oder ggf Leseprobe
Ich bin durch Zufall auf das Buch und den Autor aufmerksam geworden. Ich konnte mir unter dem Cover und Klappentext irgendwie erst gar nichts vorstellen. Ich wusste nur, dass es auf jeden Fall Fantasy ist. Neugierig wie ich bin, musste ich es einfach lesen und was muss ich sagen? Ich bin geplättet...diese Geschichte hätte ich wirklich nie im Leben hinter Cover und Klappentext erwartet! High Fantasy vom Feinsten!
Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte total gefesselt, es war einfach unmöglich aufzuhören. Es ist ganz anders, wie man erwartet, nicht das, ich sag mal eingefahrene High Fantasy. Man taucht in eine Welt ein,die so bildlich und detailliert beschrieben ist, dass man alles vor Augen hat ne gerade die witzigen Schafe berühren möchte, den Duft der Natur in der Nase hat und die Geräusche hört. Diese Welt ist sehr komplex, wird aber so schön erklärt, dass keine Fragen offen bleiben und es wird, trotz der Erklärungen nie langatmig, sondern macht es gerade interessant.
Der Schreibstil ist sehr, ja, ungewöhnlich. Daher fand ich ihn total interessant und gerade das hat das Buch ausgemacht. Auf jeden Fall flüssig, aber er ist den einzelnen Charakteren angepasst. Mal sehr steif, altmodisch, ausschweifend, dann locker, humorvoll, ironisch, aber auch emotional und spannend. Eine sehr einnehmende Schreibweise, die manchmal schon fast poetisch ist.
Die Geschichte hat zudem Wendungen und Überraschungen, gerade das Ende, dass ich zeitweise echt verblüfft hier vorm Buch saß. Ich dachte anfangs, dass es bissl vorhersehbar ist, aber gar nicht. Es wird immer komplexer und überraschender und irgendwann habe ich mich einfach nur noch mit den Charakteren treiben lassen.
Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein. Ein bunt gemischter Haufen, die eine wahnsinns Tiefe haben und alle ihren ganz eigenen Charme haben. Sie ergänzen sich perfekt, obwohl man das nicht glauben mag anfangs und haben eine interessante Gruppendynamik. Sie alle entwickeln sich gerade an dieser Dynamik und dem Miteinander wahnsinnig weiter und es war faszinierend, sie dabei zu begleiten.
Was diese Geschichte aber für mich ausgemacht hat - sie ist sehr tiefsinnig! Humorvoll, ironisch bis satirisch, dann aber wieder voller philosophischer Momente und den Zwischentönen von leise bis laut an unser Welt und der Gesellschaft, dem Miteinander der Menschen. Diese Geschichte geht ans Herz und wird mir lange in Erinnerung bleiben!
Danke, für diesen tollen High Fantasy Roman, den ich nur jedem empfehlen kann ❤
Ich bin durch Zufall auf das Buch und den Autor aufmerksam geworden. Ich konnte mir unter dem Cover und Klappentext irgendwie erst gar nichts vorstellen. Ich wusste nur, dass es auf jeden Fall Fantasy ist. Neugierig wie ich bin, musste ich es einfach lesen und was muss ich sagen? Ich bin geplättet...diese Geschichte hätte ich wirklich nie im Leben hinter Cover und Klappentext erwartet! High Fantasy vom Feinsten!
Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte total gefesselt, es war einfach unmöglich aufzuhören. Es ist ganz anders, wie man erwartet, nicht das, ich sag mal eingefahrene High Fantasy. Man taucht in eine Welt ein,die so bildlich und detailliert beschrieben ist, dass man alles vor Augen hat ne gerade die witzigen Schafe berühren möchte, den Duft der Natur in der Nase hat und die Geräusche hört. Diese Welt ist sehr komplex, wird aber so schön erklärt, dass keine Fragen offen bleiben und es wird, trotz der Erklärungen nie langatmig, sondern macht es gerade interessant.
Der Schreibstil ist sehr, ja, ungewöhnlich. Daher fand ich ihn total interessant und gerade das hat das Buch ausgemacht. Auf jeden Fall flüssig, aber er ist den einzelnen Charakteren angepasst. Mal sehr steif, altmodisch, ausschweifend, dann locker, humorvoll, ironisch, aber auch emotional und spannend. Eine sehr einnehmende Schreibweise, die manchmal schon fast poetisch ist.
Die Geschichte hat zudem Wendungen und Überraschungen, gerade das Ende, dass ich zeitweise echt verblüfft hier vorm Buch saß. Ich dachte anfangs, dass es bissl vorhersehbar ist, aber gar nicht. Es wird immer komplexer und überraschender und irgendwann habe ich mich einfach nur noch mit den Charakteren treiben lassen.
Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein. Ein bunt gemischter Haufen, die eine wahnsinns Tiefe haben und alle ihren ganz eigenen Charme haben. Sie ergänzen sich perfekt, obwohl man das nicht glauben mag anfangs und haben eine interessante Gruppendynamik. Sie alle entwickeln sich gerade an dieser Dynamik und dem Miteinander wahnsinnig weiter und es war faszinierend, sie dabei zu begleiten.
Was diese Geschichte aber für mich ausgemacht hat - sie ist sehr tiefsinnig! Humorvoll, ironisch bis satirisch, dann aber wieder voller philosophischer Momente und den Zwischentönen von leise bis laut an unser Welt und der Gesellschaft, dem Miteinander der Menschen. Diese Geschichte geht ans Herz und wird mir lange in Erinnerung bleiben!
Danke, für diesen tollen High Fantasy Roman, den ich nur jedem empfehlen kann ❤
December 22, 2020
"Baronica - Aufbruch zur Letzten Wacht" von Jon Barnis ist der Auftakt zur Baronica-Trilogie und Fantasy at its best! Erzählt wird die Geschichte einer ungleichen Reisegruppe, die in die Wilde Ebene aufbricht - der junge Samuel, die altgediente Kämpferin Lady Yock, der Alchemist Golepp und die seelenlose Evlin. Alle haben ihre eigenen Beweggründe und jede:r trägt mehr als genug Geheimnisse mit sich. Beobachtet und kommentiert wird die Geschichte vom Sanktoben Patrius von Gaden, der sich zunächst unbemerkt und unsichtbar der Gruppe anschließt, durch widrige Umstände sich aber nach und nach zu erkennen geben muss.
Liebenswerte, schrullige, nachvollziehbare Charaktere bevölkern diese Geschichte und eine vielfältige Welt, die ihresgleichen sucht - voll von Samtwollschafen, Shuggen, Grinks, von Pflanzen und Geschichten in Geschichten, von Städten und einer längst vergangenen Geschichte, die nun ihre Fühler (Tentakel? Krallen?) in die Gegenwart auszustrecken droht. Doch nicht nur das - in dieser Fantasy-Welt verbergen sich Elektrizität, Pistolen und Technik, die auf eine noch viel tieferliegende Geschichte hinweisen. Viele Fragen werden aufgeworfen: wieso ist diese Welt die Neunte? Was sind die anderen? Wie können die Sanktoben zwischen den Welten wechseln? Warum? Und was sind sie eigentlich? Fragen, die dazu verleiten, immer weiterzulesen und die Tiefen dieser Welt zu ergründen. Aufmerksam Lesenden werden die vielen Anspielungen auf die Pop-Kultur nicht entgehen und das macht gleich doppelt so viel Spaß beim Lesen.
In der Weltenfülle ist dieser erste Band durchaus mit einem Tolkien zu vergleichen und ich freue mich schon unglaublich auf die Folgebände, denn mit dem Ende des Buches hat die Geschichte eigentlich erst richtig begonnen!
Liebenswerte, schrullige, nachvollziehbare Charaktere bevölkern diese Geschichte und eine vielfältige Welt, die ihresgleichen sucht - voll von Samtwollschafen, Shuggen, Grinks, von Pflanzen und Geschichten in Geschichten, von Städten und einer längst vergangenen Geschichte, die nun ihre Fühler (Tentakel? Krallen?) in die Gegenwart auszustrecken droht. Doch nicht nur das - in dieser Fantasy-Welt verbergen sich Elektrizität, Pistolen und Technik, die auf eine noch viel tieferliegende Geschichte hinweisen. Viele Fragen werden aufgeworfen: wieso ist diese Welt die Neunte? Was sind die anderen? Wie können die Sanktoben zwischen den Welten wechseln? Warum? Und was sind sie eigentlich? Fragen, die dazu verleiten, immer weiterzulesen und die Tiefen dieser Welt zu ergründen. Aufmerksam Lesenden werden die vielen Anspielungen auf die Pop-Kultur nicht entgehen und das macht gleich doppelt so viel Spaß beim Lesen.
In der Weltenfülle ist dieser erste Band durchaus mit einem Tolkien zu vergleichen und ich freue mich schon unglaublich auf die Folgebände, denn mit dem Ende des Buches hat die Geschichte eigentlich erst richtig begonnen!
February 7, 2021
Band 1 lädt schon mal mit einem tollem Setting zu einem spannenden Abenteuer ein. Ich freu mich auf mehr!
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