Rom in den Swinging Sixties – eine Stadt der Filmstars und Verbrecher, der Starlets und Geisterbeschwörer, des alten Adels und der korrupten Politik.
Die Studentin Anna schließt sich einer Gruppe Paparazzi an, um inkognito den Mörder ihrer Mutter zu jagen. Zugleich soll der Privatdetektiv Gennaro Palladino den Tod eines wahnsinnigen Malers aufklären. Die Suche nach der Wahrheit führt Anna zusammen mit dem jungen Fotografen Spartaco durch Paläste und verlassene Villen, durch Filmstudios und verruchte Jazzclubs – und immer wieder auf die legendäre Via Veneto, den Brennpunkt des Dolce Vita. Während die High Society im Champagner badet und Regierungsgegner die Revolution planen, ziehen finstere Mächte die Fäden. Sie wollen die Auferstehung des antiken Rom – koste es, was es wolle.
Nach dem Erfolgshörspiel von Audible: »Imperator« ist der neue fantastische Thriller von SPIEGEL-Bestseller-Autor Kai Meyer und Co-Autorin Lisanne Surborg
With millions of books sold worldwide, Kai Meyer is one of Germany's most successful authors. His novels have been translated into 27 languages including English, Spanish, French, Italian, Japanese, Russian and Chinese.
Kai Meyer was born in 1969 in northern Germany. He began college at the University of Bochum, Germany, where he studied film, theatre, and philosophy. After a year, he dropped out to work for a newspaper as a trainee journalist, followed by two years as a staff journalist.
Kai wrote his first novel in his early 20s, and it was published when he was just 24 years old. He has been a full-time novelist since 1995. To date, Kai has written nearly 50 books – some for adults, some for teenagers. Kai’s books are mostly historical with strong fantastical overtones. There are over 1.5 million Kai Meyer books in print in Germany, and he is quickly gaining popularity in other countries as well: THE WATER MIRROR went into its third US printing before it was even delivered to bookstores, and his young adult dark fantasy series SIEBEN SIEGEL is a substantial hit in Japan. The British edition of THE FLOWING QUEEN / THE WATER MIRROR won the 2007 Marsh Award for Best Children´s Book in Translation.
In 2007 his historical novel DAS GELÜBDE (The Vow) was turned into a movie by celebrated German director Dominik Graf. SIEBEN SIEGEL is set to be filmed in 2008, other books are optioned.
Kai has also written screenplays, two of which have been made into TV movies. He is the author of a hardcover comic book, PANDORAMICUM, and is one of the creators of the fantasy role-playing game ENGEL (US edition by White Wolf).
Kai Meyer lives in Westphalia near the Rhine in Germany.
3,5 Sterne Was ich an dem Buch mochte, war zum einen das Setting. Die Geschichte spielt in Rom in den 1960er Jahren. Was ich auch sehr mochte, war das Geheimnisvolle an der Geschichte und das Düstere. Annas Mutter wurde umgebracht - angeblich von Annas Vater. Anna hat aber Zweifel daran und begibt sich von London nach Rom, um den wahren Mörder ihrer Mutter dort zu finden. Parallel soll der Privatdetektiv Palladino den Tod eines Künstlers aufklären. Beide Fälle gehören zusammen und enthüllen nach und nach Unglaubliches... Eine sehr spannende und fantastische Geschichte.
Düstere Atmosphäre trifft auf Intrigen, Gehirngespinste und ein antikes Rom, das seine gierigen Finger bis in die Gegenwart (60 ziger Jahre) ausstreckt. Um ehrlich zu sein, habe ich das Buch gerade zugeklappt und bin verwirrt, irritiert und weiß nicht, was ich von der Geschichte halten soll. Durch die sehr kurzen pointierten Kapitel wird deutlich, dass es ursprünglich kurze Hörbuchfolgen waren. Einerseits gut, weil ich schnell durch die Geschichte gekommen bin, andererseits fehlte mir dadurch die Tiefgründigkeit der Geschichte. Kai Meyer hat einen interessanten Schreibstil. Bildgewaltig, aber irgendwie auch...distanziert. Ich glaube mein größtes Problem war, dass ich einfach nicht in die Geschichte gefunden habe, mir der rote Faden fehlte, weil Ereignis auf Ereignis folgt, Rätsel um Rätsel, Frage auf Frage, aber irgendwie würde fast nichts gelöst. Das ist so frustrierend, denn irgendwie kommen auch noch unerklärliche Tiere dazu, die ich überhaupt nicht einordnen konnte und die Geschichte trotz erdrückender Düsternis, Rom kurz vor einer Umwälzung, ins Lächerliche hat abgleiten lassen. Ich habe einfach mehr erwartet. Mehr Spannung, mehr Handlung, mehr Tiefgründigkeit. Anna, Spartaco und Palladino wirken stereotypisch, blass und leider konnte ich keine Verbindung zu ihnen aufbauen. Insgesamt eine sehr düstere Geschichte in einem zerrüttenen Rom, vielen Intrigen, Geheimnissen und zumindest bis jetzt kaum einem Lösungsansatz. Der Schreibstil passt zu der Geschichte, aber das Ende war mir leider auch zu überstürzt. Ich vergebe 3/5 Sterne, weil ich dir Atmosphäre und die Idee mochte.
Der bekannte Autor Kai Meyer hat mit „Imperator“ den Auftakt zu seiner neuen Reihe veröffentlicht, wobei bisher drei Bände angesetzt sind. Eigentlich war dieser Titel als Hörspiel- Reihe gedacht. Dies wurde auch über eine bekannte Hörbuch-Plattform umgesetzt. Jedoch wurde aus diesem Konzept nun in Zusammenarbeit mit Lisanne Surborg das Buchformat auf den Markt gebracht. „Imperator“ lässt sich sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen.
Klappentext: Rom in den Swinging Sixties – eine Stadt der Filmstars und Verbrecher, der Starlets und Geisterbeschwörer, des alten Adels und der korrupten Politik. Die Studentin Anna schließt sich einer Gruppe Paparazzi an, um inkognito den Mörder ihrer Mutter zu jagen. Zugleich soll der Privatdetektiv Gennaro Palladino den Tod eines wahnsinnigen Malers aufklären. Die Suche nach der Wahrheit führt Anna zusammen mit dem jungen Fotografen Spartaco durch Paläste und verlassene Villen, durch Filmstudios und verruchte Jazzclubs – und immer wieder auf die legendäre Via Veneto, den Brennpunkt des Dolce Vita. Während die High Society im Champagner badet und Regierungsgegner die Revolution planen, ziehen finstere Mächte die Fäden. Sie wollen die Auferstehung des antiken Rom – koste es, was es wolle.
Die Bücher aus der Feder von Kai Meyer habe ich bisher alle sehr gerne gelesen, teilweise auch richtig inhaliert und ein paar haben mich davon schon in meiner frühen Jugend begleitet. Als dann seine Hörspielreihe auch als Buch erscheinen sollte, war meine Vorfreude groß – vom Klappentext klang es nur allzu vielversprechend. Daher habe ich mich voller Erwartungen und Hoffnungen an dieses Buch gemacht und wurde nicht enttäuscht. Auch sollte man dabei beachten, dass die Idee zwar von Kai Meyer stammt. Das Buch wohl aber von Lisanne Surborg in Zusammenarbeit mit Kai Meyer geschrieben wurde, dessen war ich mir zu Beginn gar nicht bewusst. Der Schreibstil ist angenehm. Dieser ist ohne überflüssiges Beiwerk und kommt ohne unnötige Details aus. Auch ist der Erzählstil sehr bildhaft und gekonnt wird eine gelungene Atmosphäre aufgebaut und ausgebaut. Diese verdichtet sich immer mehr und man hat ein gelungenes Bild von der Stadt Rom mitsamt seinen Bewohnern innerhalb dieser beschwingten Zeiten vor Augen. Temporeich wird die Story erzählt, Spannung wird auf vielseitige Weise erzeugt, sodass diese keinen Abbruch findet. All dies hat dazu geführt, dass sich das Buch „Imperator“ flüssig lesen ließ. Die Grundidee konnte mich ebenfalls überzeugen. Diese ist interessant und hat einige faszinierende Aspekte. Die Handlung besticht durch seine Vielseitigkeit – die Welt der Filmstars, welche versuchen, in Rom wieder Fuß zu fassen. Dabei ein Kriminalfall, welcher aufgeklärt werden muss, zusätzlich der Mystery- Aspekt. Und als ob dies noch nicht genug wäre, sind auch noch politische Machenschaften von großer Bedeutung. Der Leser muss ganz schon aufpassen, damit er den Anschluss nicht verliert. Aber mir hat dieses Wechselspiel zwischen den einzelnen Schichten der Handlung viel Spaß gemacht. Ich wollte wissen, wie all dies zusammenhängt und wie diese ganz unterschiedlichen Aspekte zusammengeführt werden. Viele Fragen werden in den Raum geworfen, ein paar werden beantwortet. Aber vor allem werden noch mehr Fragen aufgewirbelt, sodass man am liebsten gleich die Fortsetzung lesen möchte. Dieses Buch wird in zwei Handlungssträngen erzählt, welche erst später zusammengefügt werden. Der eine Strang erzählt die Sicht von Anna Savarese. Diese wohnt in London und hat erst vor Kurzem ihre Mutter verloren. Der Vater steht im Tatverdacht, seine Frau ermordet zu haben. Um dieses Rätsel zu lösen, reist Anna nach Rom zu ihrem Onkel, welcher Paparazzi ist. Auch Anna fotografiert sehr gerne und daher ist es naheliegend, dass sie mit diesem Beruf Geld verdienen möchte, auch hilft ihr diese Tätigkeit bei der Aufklärung in Bezug auf die genauen Umstände zur Ermordung ihrer Mutter. Recht schnell lernt sie Spartacus kennen. Dieser ist ebenfalls Paparazzi und häufig zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Hinter ihm steckt mehr, als Anna zunächst vermutet. Die beiden geben ein tolles Team ab und mit Vergnügen habe ich die Interaktionen zwischen den beiden mitverfolgt. Der andere Erzählstrang thematisiert Gennaro Palladino. Dieser ist ein ehemaliger Polizist und arbeitet mittlerweile als Privatdetektiv. Er soll einen Mord aufklären und gelangt dabei in ähnliche Kreise wie auch Anna. Mir persönlich war dieser Strang ein bisschen zu distanziert, mir hat hier die Bindung zum Protagonisten gefehlt. Dennoch ist dieser spannend und bringt nochmal ganz andere Aspekte in das Buch mit ein.
Insgesamt hat mir das Gemeinschaftsprojekt von Kai Meyer und Lisanne Surborg „Imperator“ gut gefallen. Es ist ein gelungener Genremix, ein Wechselspiel zwischen Krimi/ Thriller und Mystery. Dieses Buch hat mich gut unterhalten und gebannt habe ich die Handlung verfolgt, wollte wissen, wie all dies ausgeht. Daher warte ich voller Vorfreude auf die Fortsetzung. Ich vergebe 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Anna reist aus London nach Rom zu ihrem Onkel, um etwas an dem mysteriösen Mord an ihrer Mutter herauszufinden. Ein Jahr zuvor war diese angeblich von ihrem Vater umgebracht worden, was Anna sich allerdings nicht vorstellen kann. Ihr Onkel Bruno und seine Freunde arbeiten als Paparazzi, bei denen Anna anfängt zu helfen. Dort lernt sie Spartaco kennen, der ihr dabei hilft, der Geschichte ihrer Mutter auf die Spur zu kommen. Parallel dazu folgen wir auch der Storyline von Palladino, der als Ex-Polizist den Mord an einem Künstler aufklären soll, doch schnell wird klar, dass er selbst irgendwie in den Fängen der reichen italienischen Familien verstrickt ist. Meine Meinung
Ich weiß nicht unter welchem Stein ich gewohnt habe, oder wieso ich davor nichts von dem Audible Hörspiel gehört habe, auf dem das ganze basiert. Verrückterweise hab ich die Werbung dazu in der Ubahn öfter gesehen, aber mir nicht gedacht, dass das etwas wäre, auf das ich mal abfahren werde. Dabei fand ich Kai Meyer schon als Teenager total cool und habe die Arkadien Reihe geliebt! Als ich bei Netgalley dann gesehen habe, dass es ein neues Kai Meyer Buch als Rezensionsexemplar gibt, habe ich nicht lange gezögert und mir nicht mal groß durchgelesen, worum es eigentlich geht. Ich bin hier also ganz unvorbereitet reingestolpert, und das ist das beste was man machen kann!
All die Themen in dem Buch sind so dermaßen verrückt, dass man davor niemals sagen würde, dass das irgendwie gutgehen kann. Ohne jetzt spoilern zu wollen, aber eine Gruppe Leute, die denken, dass sie wiederauferstandene römische Imperatoren sind? Der italienische Konflikt zwischen Faschisten und Kommunisten in den 60ern? Unsichtbare Monster? Auf den ersten Blick klingt das wie wild zusammengeschmissene und absolut unterschiedliche Geschichts- und Fantasythemen. Aber wer hätte es gedacht – Kai Meyer und Lisanne Surborg verarbeiten das ganze so ineinander, dass man dieses Buch gar nicht aus der Hand legen will!
Ganz stark ist die Geschichte vor allem darin, die Spannung zu halten. Super turbulent bewegen wir uns von Schauplatz zu Schauplatz und wechseln dabei zwischen Anna und Palladino hin und her. Zum Teil mit bösen Cliffhangern zwischen den Kapiteln. Man wird quasi dazu gezwungen alles am Stück zu lesen. Stimmig fand ich es aber trotzdem, denn man hat nicht das gefühl künstlich hängen gelassen zu werden, nur um weiterzulesen. Die Beschreibungen von Rom waren meiner Meinung nach exzellent. Man kriegt sofort Lust darauf, im Sommer durch die Gassen von Rom zu schlendern! Alles in allem vereint die Geschichte einfach so viele widersprüchliche Themen in sich, die miteinander aber auf wundersamerweise so gut harmonieren, dass man sich richtig darin verliert!
Klar, es gibt auch ein paar Schwachstellen – vor allem fand ich die Charaktere zum Teil zu wenig entwickelt oder beschrieben. Dass Spartaco Anna zum Beispiel hilft fand ich ein bisschen random, oder dass die beiden dann so viel miteinander abhängen. Spartaco an sich ist auch irgendwie immer noch ein sehr mysteriöser Charakter. Gut fand ich widerum, dass das ganze nicht wirklich in einer Liebesgeschichte ausgeartet ist… was allerdings im zweiten Teil bestimmt noch kommt, wie ich vermute.
Die ganze Story zwischen ihrem Onkel und Anna fand ich einfach strange… Klar, es hat total zur Spannung beigetragen, aber am Ende hat mich die Wendung dann doch irgendwie umgehauen, aber nicht im Positiven… Da bin ich auch noch gespannt darauf, wie das Ganze im nächsten Teil weitergeht. Auch Palladino fand ich manchmal nicht nachvollziehbar, beziehungsweise wurde über ihn noch nicht genug aufgeklärt. Aber ich hoffe das kommt dann im nächsten Teil. Laura fand ich widerum sehr schön beschrieben, aber auch zwischen den Beiden scheint vieles noch ungeklärt zu sein. Der Fokus von diesem Buch liegt aber auch nicht auf den Charakteren, sondern es geht vor allem um den sehr schnell voranschreitenden Plot. Wer also Lust auf ein bisschen Action und sehr viel Spannung hat, kann hiermit wirklich nichts falsch machen.
Ich hätte mir sogar gewünscht, dass das ganze Buch ein wenig länger wäre. Das Ende war ein wenig zu hastig, aber man kriegt sofort Lust auf den zweiten Band! Ich kann es gar nicht mehr abwarten! Fazit
Zuerst wollte ich dem Buch fünf Sterne geben, aber nach ein paar Tagen hat sich die Euphorie ein wenig gelegt. Jetzt sehe ich sehe doch, dass es zwar nicht ganz perfekt war, aber wirklich sehr gut. Wenn man bereit dazu ist, ganz unvoreingenommen in die Sache reinzugehen, liest man hier ein Buch, das man so schnell nicht mehr aus der Hand legen will! Wer, genau wie ich, nicht warten kann – der zweite Band soll wohl erst mitte nächsten Jahres rauskommen – kann sich auf Audible schon die zweite Staffel holen. Ich werde mir aber erst die erste Staffel noch einmal anhören, um auch bewerten zu können, wie sehr das Buch darauf abgestimmt ist. Ich freue mich jetzt schon darauf, noch einmal in diese Welt abtauchen zu können!
Gehört: Januar 2020 / Gehört #2: Februar 2021 / Gehört #3: Juli 2023 / Gehört #4: Oktober 2024
Was für ein geniales Hörspiel, das die Vibes einer richtig epischen Netflix-Serie verbreitet - nur eben ohne bewegte Bilder, aber die entstehen dank der anregenden Erzählweise ganz schnell im eigenen Kopf. Für ein Hörspiel haben wir hier recht viele Erzähleranteile, aber die braucht die Geschichte, um ihre einnehmende und dichte Atmosphäre sowie Details der Geschichte zu vermitteln, die einfach über Dialoge oder Monologe nur sehr ungelenk und unnötig ausschweifend eingebaut werden könnten. Wir lernen eine Vielzahl von sehr interessanten Charakteren kennen, die allesamt ihre Ecken und Kanten haben und damit viel Identifikationspotential bieten. Die Geschichte ist eine hochspannende Mischung aus Anteilen von Krimi, Thriller, Mystery und Fantasy, sogar ein wenig historischer Roman ist dabei. Ich könnte für mein Leben nicht entscheiden, wo man das Hörspiel am ehesten einsortieren sollte. Von der ersten Sekunde an war das Sounddesign absolut fantastisch. Musik und Geräusche sind sehr angenehm abgeschmischt - nicht zu laut, nicht zu leise, gut auf die Sprecherstimmen angepasst. Die Auswahl der Sprecher ist geradezu extrem gut gelungen, sie passten zu den Figuren und waren allesamt äußerst angenehm zu hören - und das ist bei mir gar nicht so einfach, da ich dabei sehr wählerisch sein kann. Ich kann es kaum erwarten, weiterzuhören und bin wirklich traurig, dass wir wohl ungefähr ein Jahr auf Staffel 2 warten müssen.
Gerade beendet. Es ist einfach so unglaublich unfassbar komplex, ich könnte es direkt nochmal hören und würde bestimmt noch mehr verstehen und tiefer in die Geschichte einsteigen können.Was für wahnsinnig tolle Charaktere und was für eine großartige Stimmung hier doch geschaffen wurde. Die Geräuschkulisse in Kombination mit den Sprechern war grandios. Ich weiß gar nicht, wie ich 1 Jahr auf die Fortsetzung warten soll 😯
Rom in den Swinging Sixties: Die Zutaten - Paparazzi, Paläste, Morde, garniert mit ein paar verrückten Imperatoren und einer gehörigen Portion Mystik.
Anna Savareses Mutter wurde vor einem Jahr in Rom ermordet. Der Tatverdächtige war ihr Vater. Doch Anna zweifelt: war er es wirklich? Sie geht auf Spurensuche in Rom und gerät dabei in die Paparazziszene, Morde geschehen. Die Suche nach der Wahrheit für Anna und den jungen Fotografen Spartaco durch Filmstudios, Paläste, verruchte Bars und verlassene Villen. Gleichzeitig versucht der Privatdetektiv Gennaro Palladino den Tod eines wahnsinnigen Malers aufzuklären. Alle drei geraten dabei in einen Strudel der Macht, den sie nicht mehr kontrollieren können. Denn die Imperatoren planen einen Umsturz.
Ich kenne (und liebe!) die erste Staffel des Hörbuches, welches „Imperator“ zugrunde liegt. Ich bin unheimlich froh, dass Kai Meyer entschieden hat, daraus zum Hörbuch auch noch einen Roman zu machen. Er hat das Material zudem in fähige Hände gegeben: Lisanne Surborg war ein bis dato mir unbekannter Name, ich bin froh, dass sie meinen Buchpfad jetzt gekreuzt hat. Denn sie hat das Hörbuchskript von Kai Meyer in das passende Gewand der 60er Jahre gekleidet, ohne ausschweifend zu werden oder sich in Details zu verlieren. Ich konnte mir die Straßen und Gassen Roms, die alten Villen und die Via Veneto vor mir sehen. Ich war mit Anna und Spartaco unterwegs!
Anna gefiel mir von Anfang an sehr gut. Abklärt und tough, immer mit der Kamera bewaffnet und auf der Suche nach guten Bildern und der Wahrheit. Sie erschien mir aber auch nicht zu hart, nicht zu unnahbar. Sie hatte Angst, zeigte Unsicherheit unter ihrer Fassade. Gerade durch diese Mischung sammelte sie bei mir einige Pluspunkte. Spartaco ist der reiche Sprössling, der sich den kommunistischen Ideen verschrieben hat, jedenfalls scheint er anfänglich so. Er ist ein kleiner Rebell, der sich Nachts auf die Jagd nach ungeschönten Fotos der Stars und Sternchen macht. Dadrum geht es nämlich im Kern. Um die verruchte Welt der High Society, um die brüchige Fassade des scheinbar so glamourösen Filmgeschäfts damals und darum das einige mit dem Staatswesen so gar nicht zufrieden waren. Das machen sich finstere Mächte zunutze. Und das zusammen genommen ergibt eine hochspannende Mischung.
Ich wurde in das Buch reingesogen. Von Anfang an legt „Imperator“ ein schnelles Tempo vor, ohne seine Figuren zu vernachlässigen. Das Tempo macht Spaß. Ich war bei den Ermittlungen von Anna dabei. War dabei wie sie den Schleier immer weiter zur Seite zog und mir einen Blick dahinter ermöglichte. Im Vergleich zum Hörspiel empfand ich diese investigativen Vibes sogar noch ein bisschen stärker.
Zum Ende hin musste ich mich anschnallen. Spannung und Geschwindigkeit zogen noch einmal merklich an, ohne mich jedoch aus dem Wagen zu schmeißen, sprich mich zu verlieren. Emotional war ich immer dabei. Ich empfand es zudem als clever, nicht jedes Geheimnis zu erklären. Für mich war es bei diesem Format überhaupt nicht störend. Es hat viel eher das Mystische des Romans betont. Manche Rätsel sollten ungelöst bleiben, damit der Trick nicht zu offensichtlich wird.
Fazit? Imperator macht einfach Laune und besticht nicht zuletzt durch das ungewöhnliche Rom-Paparazzi-Setting. Jedem, der Spannung und Nervenkitzel gepaart mit coolen Charakteren sucht, kann ich den Roman ans Herz legen.
Imperator ist der erste Band einer auf drei Bücher angelegten Reihe. Der nächste Band soll 2022 erscheinen.
If you know me, you know that Kai Meyer is my fav author of all time. There simply isn‘t anyone who can do what he does, at least, not to me. I adore his books and this one is no different. He has an ability of finding stories to tell in any setting you can possibly think of and make it work. Who else can take Italy in the 60s, the Cinecitta landscape of parties, scandal and glamour, the paparazzi and photography lore AND Ancient Rome AND make it work as a thriller? Only him and his great co-author who did a great job at helping him adapt it into a book format. I cannot wait for the next installment. The characters were so complex and interesting, the thriller aspect was superb and the ending was top notch. Also.... the slow burn romance... chefs kiss.
Dieses Buch ist mehr ein Thriller/Krimi als pure Phantastik. Aber das macht rein gar nichts :) ich fand das Buch echt spannend, ein toller Auftakt, nur eine Sache hat mich genervt und deshalb gibt es keine 5 Sterne. Ständig wird wiederholt welche Autos 2 Figuren fahren. Es wird super oft erwähnt, dass Palladino einen Citroën fährt und Spartaco einen Mercedes... die können auch einfach mal in ihr Auto einsteigen, den Wagen parken oder oder oder.... und ich muss nicht 50 Mal gefühlt die Marken lesen...
Das ist einfach sehr guter Krimistoff – gepaart mit einem Schuss Urban Fantasy, der sehr gekonnt mit eingewoben ist. Ich hab mich gleich in die Figuren und den Schauplatz (Rom der 60er Jahre), vor allem die Filmstadt Cinecitta, verliebt. Auch sehr guter Soundtrack!
Ein gelungener Mix aus Krimi, Fantasy und Mystery! Das Buch ist unheimlich spannend und endet mit zahlreichen Cliffhangern, sodass man die Fortsetzung kaum erwarten kann.
Bis zum Erscheinen des nächsten Bands werde ich mir definitiv die zugehörige Hörspielserie anhören, um weiter ins Rom der 60er Jahre eintauchen zu können.
"Imperator" von Kai Meyer und Lisanne Surborg, erschienen bei Knaur Taschenbuch, war mein erstes Buch von Kai Meyer und ich kann euch schon vorab verraten, dass es nicht mein letztes gewesen ist.
Ich bin relativ schnell in die Geschichte reingekommen. Wir lernen direkt zu Beginn Anna kennen. Ihre Mutter ist vor einem Jahr angeblich von ihrem Vater ermordet worden, nachdem sie ihn und Anna verlassen hatte und nach Rom gegangen ist. Anna ist jedoch anderer Meinung und kann nicht glauben, dass ihr Vater zu so einer Tat fähig ist, besonders weil er sich auch partout an nichts erinnern kann. Deshalb reist sie nach Rom zu ihrem Onkel um die Wahrheit über den Mord an ihrer Mutter herauszufinden.
Anna fand ich als Charakter super interessant und ich mochte sie sehr. Sie ist neugierig, überhaupt nicht gutgläubig und vertraut ganz auf ihr Bauchgefühl. Dieses treibt sie zu Spartacus, der sie bei der Wahrheitsfindung überraschenderweise unterstützt.
Spartacus habe ich auch schnell ins Herz geschlossen, wie er mit seiner Art und dem was er tut, gegen die Faschisten rebelliert und dabei so clever vorgeht, fand ich richtig toll!
Doch bei Imperator dreht sich die Geschichte nicht nur um Anna und Spartacus, nein auch um den ehemaligen Polizisten Palladino, der mittlerweile eher Privatdeketiv ist. Wir lernen ihn kennen, als er für die Contessa den Mord an ihrem guten Freund den Künstler Fausto untersuchen soll.
Palladino ist ein etwas anderer Charakter. Er wirkt zu Beginn oberflächlich doch dann lernen wir als Leser die Tiefe von ihm kennen. Man sollte bei ihm nicht direkt das glauben, was er einem vermitteln will.
Die Geschichte rund um Anna, Spartacus und Palladino läuft bis zur Hälfte etwa parallel. Ich war neugierig wie das alles zusammengehört, doch dann wurde mir schnell klar in welche Richtung das ganze geht. Man erfährt einige Geheimnisse, sowohl über Palladino, Anna und ihre Mutter, als auch über Spartacus und seine Familie. Ich fand es sehr spannend zu sehen wie die Fäden alle ineinander laufen bis zum Schluss.
Den leichten Fantasy Aspekt fand ich im übrigen sehr abwechslungsreich. Auch das Setting von Rom fand ich toll beschrieben. Zum einen wirkt es glamourös, auf der anderen Seite aber auch sehr brutal. Die Gegensätze haben mir sehr gefallen, denn nichts ist so wie es scheint in dem Buch.
Das Ende fand ich super spannend, ein Plot-Twist jagte hier den nächsten und ich bin sehr gespannt wie es im nächsten Teil weitergeht!
Leider fehlte mir zum Schluss etwas Emotionalität und ich fand es auch ein bisschen vorhersehbar, aber an sich hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich werde die Reihe glaube ich weiterverfolgen.
Fazit: Ein solider Thriller mit einer Prise Fantasy. Das Setting hat mir gut gefallen und die Geschichte war auch anders als ich dachte.
Nach dem Mord an ihrer Mutter reist Anna nach Rom, um dort endlich Wahrheiten zu finden. Dass ihr Vater die Tat begangen haben soll, kann sie einfach nicht glauben. Deshalb schließt sie sich einer Gruppe Paparazzi an, um inkognito in die Welt der Reichen und Schönen einzutauchen und den Mörder entlarven zu können. Zur selben Zeit wird Privatdetektiv Gennaro Palladino damit beauftragt den Tod des Malers Fausto aufzuklären. Die Spurensuche führt beide in prunkvolle Paläste, verlassene Villen und verruchte Nachtclubs. Dabei stoßen sie auf unglaubliches und ebenso erschreckendes. Denn während die High Society in Saus und Braus lebt und Regierungsgegner eine Revolution planen, werden die Fäden durch finstere Mächte gezogen.
Rom in den Swinging Sixties - eine Stadt voller Gegensätze: Stars und Sternchen, Glamour und Ruhm, Adel und Macht. Auf der anderen Seite Paparazzi, die versuchen deren Dreck aufzuwirbeln, Ghettos und das einfache Leben, Verbrechen und Korruption. Setting, Atmosphäre, Charaktere und Schreibstil konnten mich direkt in ihren Bann ziehen. Auch die relativ kurzen Kapitel sowie die häufigen Perspektivenwechsel haben mir gut gefallen. Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die allesamt sehr interessant sind und einige Überraschungen bereit halten.
Anna, die herausfinden möchte, wer ihre Mutter getötet hat und warum. Spartaco ein Paparazzo, welcher der jungen Frau unerwartet seine Hilfe anbietet und dabei möglicherweise ganz eigene Ziele verfolgt. Palladino, der zwielichtige Privatdetektiv, der einige Geheimnisse zu haben scheint und dem plötzlich äußerst seltsame Dinge passieren. Auf ihre eigene Art und Weise mochte ich jeden der drei Protagonisten. Doch auch die Nebencharaktere sind sehr spannend und es gibt zudem ziemlich viele davon. Über ein paar hat man schon mehr erfahren dürfen, um andere ranken sich noch die Spekulationen und Mysterien.
Die Geschichte bietet Elemente aus den Genres Krimi, Thriller, Mystery sowie Fantasy. Wobei letztere sich meist nicht wirklich erklären lassen und mich ein bisschen verwirrt zurückgelassen haben. Es ist ein einziges Rätselraten wie was zusammen hängt und wer was getan haben könnte, was sehr viel Spaß macht. Ich bin wirklich gespannt auf weitere Erklärungen und Auflösungen. Dieser Auftakt macht definitiv Lust auf mehr und natürlich sind einige (viele) Fragen noch offen geblieben.
"Imperator" stammt aus der Feder von Kai Meyer und ist zuerst als Hörspiel auf Audible erschienen. Lisanne Surborg hat dieses als Co-Autorin "aufgefüllt" und es zu dem phantastischen Thriller gemacht, den wir heute in den Händen halten können.
Danke an LovelyBooks, den Droemer Knaur Verlag sowie die Autor*innen Kai Meyer und Lisanne Surborg. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde als Rezensionsexemplar bekommen. Meine Meinung ist davon unabhängig. Das Buch ist der Auftakt einer Reihe mit mindestens 3 Bänden, und war zuerst ein Audible Original Hörspiel aus der Feder von Kai Meyer. Mit der Hilfe von Lisanne Surborg wurde dann aus den Dialogen ein Roman. Es ist ein historischer Thriller mit Urban Fantasy Elementen. Rom, die Sechziger, eine Studentin auf den Spuren des Mörders ihrer Mutter und ein Privatdetektiv, der den Tod eines Malers aufklären soll… klingt für mich erstmal nach einem tollen Thriller. Aber irgendwie… ist der Funke nie auf mich übergesprungen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und auch die kurzen Kapitel haben dazu beigetragen, dass ich relativ schnell durch das Buch gekommen bin. Aber ich bin verwirrt. Ich war am Anfang verwirrt, in der Mitte auch und verwirrt habe ich das Buch zugeklappt. Die beiden Storylines zwischen dem Detektiv Palladino und der Studentin Anna verknüpfen sich kaum, und irgendwie konnte ich den Geschehnissen nicht richtig folgen. Es folgt Schlag auf Schlag, Rätsel auf Rätsel, und ich konnte das nicht nachvollziehen. Ein magischer Hut? Verzauberte Affen? Ein Zauberer? Wiedergeborene Kaiser des alten Roms? Eine Klinik? Für mich sind das alles leider hauptsächlich lose Teile des großen Rätsels geblieben. Ich hatte so gehofft, dieses Buch zu lieben. Aber leider war es kein Highlight. Es war okay. Es war spannend und besonders Anna und Stefano bin ich in ihren Ermittlungen gerne gefolgt – bei ihnen konnte ich auch halbwegs miträtseln und eine Offenbarung habe ich auch erahnt! Aber die Geschichte von Palladino hat mich einfach nur verwirrt. Mir hat ein roter Faden gefehlt… Aber vielleicht kommt das noch? Ich finde es immer schwierig, ein Buch einzuordnen, welches zu einer Reihe gehört, bei der aber noch nicht feststeht, wie viele Teile es geben wird. Wenn ich weiß: okay, die Reihe wird 6 Bände haben, dann ist es okay, wenn Band 1 nur eine Exposition ist und mich so verwirrt zurücklässt. Dann kommen die Zusammenhänge noch. Wird es aber nur eine Dilogie bzw. Trilogie, dann ist der erste Band ja ein Großteil der Reihe, und dafür wäre mir die Geschichte hier zu verwirrend und unschlüssig. Ich gebe der Reihe mal den „benefit of the doubt“ (in etwa: Vertrauensbonus) und hoffe, dass es eine längere Reihe werden soll. Kai Meyer hat mich noch nie enttäuscht und ich glaube wirklich, dass sich vieles noch auflösen und erklären wird. Ich vergebe 3 Sterne.
Für mich war es das erste Buch von Kai Meyer und Imperator konnte mich wirklich gut unterhalten und positiv überraschen. Der Roman ist spannend geschrieben und bietet eine ganz besondere Mischung aus Okkultem, Thriller und einem Hauch Fantasy. Der Hauch Fantasy war schön, jedoch für den Fortgang der Handlung eher nebensächlich.
„Das Chaos gibt deinem Dasein eine Berechtigung. Sei unserer Waffe gegen die Ordnung.“ [325]
Besonders hat mir gefallen, dass man in die Geschichte tief abtauchen kann und Bilder entstehen, als wäre man im Kino. Der Handlung folgt man mit zwei Handlungssträngen, deren Charaktere unterschiedlich tief ausgearbeitet wurden.
In dem temporeichen und durchaus actionbetonten Finale bleiben leider ein paar Fragen offen, so dass man mit freudiger Erwartung dem Erscheinen des zweiten Bandes entgegenfiebert. Insgesamt ist der Roman ein guter Einstieg und bietet eine gelungene Unterhaltung, die einen an etlichen Stellen mitfiebern und raten lässt, ob man mit seinen Vermutungen richtigliegt.
Dies ist der Auftakt der Trilogie von Kai Meyer und Lisanne Surborg. Kai Meyer hat diese Geschichte ursprünglich als Hörspiel geschrieben, ich bin sehr froh das dies nun als echter Roman umgeschrieben wurde, da ich doch sehr selten dazu komme mir Hörspiele an zu hören. Die Geschichte wird aus der personalen Erzählperspektive von Anna und dem Privatdetektiv Gennaro Palladino erzählt. Hin und wieder bekommt man auch die Sichtweisen von dem Fotografen Spartaco und der Contessa Silvia Amarante mit und man konnte gut in sie eintauchen.
Zur Geschichte, vor einem Jahr ist Annas Savarese Mutter getötet wurden. Angeblich soll es ihr Vater gewesen sein, der sich aber an nichts erinnern kann. Anna weiß nicht was sie glauben soll und reist deswegen nach Rom um selbst nach Hinweisen zu suchen. Der Privatdetektiv Gennaro Palladino ist ebenfalls auf der Suche nach dem Mörder, da er den Tod des Malers Fausto aufklären soll. Auf der Suche nach der Wahrheit entdecken diese beiden eine uralte Verschwörung, in denn finstere Mächte in Rom die Fäden ziehen.
Ich muss ehrlich gestehen das ich mich zu Beginn der Geschichte etwas schwer getan habe, ich brauchte etwas um hineinzufinden. Gerade am Anfang springen die Perspektiven mir zu oft hin und her. Wir lernen hier Anna kennen, die nach Rom kommt um dort nach Hinweisen auf den Tod ihrer Mutter zu suchen, da ihr Vater dafür verhaftet wurde. Dieser kann sich an nichts erinnern und das lässt Anna daran Zweifeln ob er Schuld an ihren Tod hat. Kaum hat man sich an Anna gewöhnt, kommt der Privatdetektiv Gennaro Palladino um die Ecke. Dieser ist ein ehemaliger Polizist und schreckt auch nicht vor dreckigen Jobs zurück, solange das Geld stimmt. Durch seine Schnüffelei gerät er schnell zwischen die Fronten.
Nach gut 1oo Seiten konnte mich die Geschichte endlich mehr packen, da es immer spannender wurde. Es gab hier viele überraschende Wendungen mit denen man so nicht gerechnet hätte, gerade durch den übernatürlichen Bestandteil und der Suche nach den Hinweisen. Dies hat mir sehr gut gefallen, da man selbst etwas mit rätselt. Doch leider ließ mich das Ende ein wenig unzufrieden zurück, man wird mit vielen offenen Fragen zurück gelassen wird. Klar werden einige beantwortet aber die ein oder andere wichtige Frage hätte ich dabei auch gut gefunden. Gleichzeitig macht dies aber auch neugierig auf den nächsten Band da man mehr erfahren möchte.
“Imperator” ist ein mitreißender und spannender Auftakt trotz kleiner Schwächen. Zwar konnte mich der Anfang der Geschichte nicht ganz so schnell von sich überzeugen aber mit der Zeit wurde es immer spannender. Zum Ende hin hätte ich mir gerne mehr Antworten gewünscht aber ich denke im Folgeband werde ich die sicherlich bekommen. Auf jeden Fall ist es interessant aufgebaut und ich bin sehr neugierig auf den nächsten Teil.
Gleich zu Beginn des Buches, bekam ich eine Gänsehaut. Es beginnt, mysteriös, spannend und hat mich nicht mehr losgelassen.
Das Autoren Duo hat es meisterlich verstanden, mich zu fesseln. Sie nehmen ihre Leser mit ins wunderschöne Rom, zeigen die glanzvolle Seite, Ruhm und Reichtum, um dann ihre Leser in die Abgründe, jener Personen blicken zu lassen.
Anna, ahnt von diesen tiefen Verstrickungen nichts, als sie nach Rom reist, um den rätselhaften Mord ihrer Mutter aufzuklären, die Story wird abwechselnd aus ihrer Perspektive erzählt, aber auch weitere wichtige Protagonisten kommen zu Wort. Dadurch konnte ich der Handlung super folgen, habe aber so manches Mal mit meinen Vermutungen falsch gelegen und das finde ich wunderbar, solche überraschenden, nicht vorhersehbaren Wendungen.
Der Schreibstil ist fesselnd, spannend, bildhaft, Kopfkino sag ich da nur. Die Handlung nimmt stetig an Spannung auf, verwirrt den Leser mit Intrigen und verzwickten Taten, undurchsichtigen Personen und mysteriösen Begebenheiten.
Ein spektakulärer Auftakt, der mich in Atem gehalten hat und nun sehnlichst auf die Fortsetzung hoffen lässt.
Wie lässt sich ‚Imperator‘ von Kai Meyer und Co-Autorin Lisanne Surborg am besten beschreiben? Die Worte „ein okkulter Thriller mit fantastischen Elementen“ treffen es glaube ich ganz gut. Ich mochte diesen Thriller, er war atemlos spannend, das Setting unglaublich interessant, die Atmosphäre geheimnisvoll, verschwörerisch und dekadent. Doch die Fantasyelemente, die, die diesen Roman zu etwas besonderem machen.. Die gefielen mir nicht ganz so gut. Sie passten für mich nicht und ich bin mir sicher, dass die Geschichte auch ohne diese funktioniert hätte. Hier und da weniger Überraschungen, dafür realistischer.
‚Imperator‘ entführt in das Rom der 1960er Jahre. Die Via Veneto ist der Hotspot der Stars und Sternchen, hier heißt es sehen und gesehen werden, das pure süße Leben. Ich fand es unglaublich interessant, wie die Stadt beschrieben wird, die Rolle der Hollywoodstars, ihr dekadentes Leben dort, voller Exzesse, Drogen und Paparazzi. Schon alleine deswegen ist der Roman lesenswert, denn die Autoren schaffen es, eine ganz besondere Atmosphäre zu schaffen. Verrucht, geheimnisvoll, verschwörerisch. Sie zeigen, wie Politik, Adel, die Reichen und Schönen, agieren, intrigieren, regieren. Wie sie morden um ihre Interessen durchzusetzen, wie sie bestechen um Dinge zu beschleunigen. Und dann die Beschreibungen der Stadt selbst.. Ich liebe Rom, sie ist eine meiner liebsten Städte. Weil sie Antike und Moderne so unnachahmlich vereint. Und dann von dieser Zeit zu lesen, das wirft ein ganz anderes Bild auf meine romantische Vorstellung der Stadt. Denn Korruption gibt es mit Sicherheit immer noch, Postengeschachere, die Mafia, Faschisten. Ich fand es schlichtweg faszinierend und habe einiges nachrecherchiert, weil ich mich weitergehend damit beschäftigen wollte. Die Basis der Geschichte, der Rahmen, konnte also voll bei mir punkten.
Auch die Story an sich war spannend, schon allein wegen der unterschiedlichen Sichtweisen. Annas Perspektive mochte ich dabei am liebsten. Sie ist aus London nach Rom gereist, um den Mörder ihrer Mutter zu finden und schließt sich dafür einer Gruppe von Paparazzi an. Eine Berufsgruppe, die durch Grenzüberschreitungen und Eindringen in die Privatsphäre anderer bekannt ist. Die perfekte Tarnung also, um Menschen auszuhorchen und zu beobachten. Total spannend, da dieses Milieu neu für mich ist und ich mich zum ersten Mal mit Standfotos und Dunkelkammern konfrontiert sehe. Dinge, die wohl für viele Menschen alltäglich sind, aber mit denen ich mich jetzt erst auseinandergesetzt habe.
Zweiter Handlungsstrang um Gennaro Palladino ist der, der mir manchmal durch die fantastischen Elemente zu abgedreht war. Annas Erzählperspektive hat zwar auch das ein oder andere unerklärliche Phänomen zu verzeichnen, aber bei Palladino sind diese ziemlich offenkundig. Ich bin aus ihm auch nie richtig schlau geworden, einerseits handelt er skrupellos und kalt, andererseits sorgt er sich um Menschen, die ihm nahestehen. Er blieb mir recht fremd, wobei ich bei Krimis und Thrillern selten eine Nähe zu den Protagonisten aufbaue. Der Fokus liegt meist auf der Handlung und der Spannung als auf Charaktertiefe und –entwicklung. Darum finde ich das nicht weiter schlimm. Doch was ihn antreibt, das habe ich noch nicht hundertprozentig herausgefunden, zumal seine Vergangenheit ziemlich nebulös bleibt.
Die Geschichte ist eine Verfolgungsjagd par excellence, durch Roms Nachtclubs, durch Filmstudios, Straßencafés und geheime Zusammenkünfte. Spannend, nervenaufreibend, lesenswert. Und da einige Fragen unbeantwortet bleiben und die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist, freue ich mich auf die Fortsetzung. Wer nicht so lange warten will, sollte sich das Hörspiel anhören. Das, auf dem das Buch basiert. Staffel 2 wurde im Februar 2021 veröffentlicht, das Buch dazu dauert noch ein bisschen. 4 Sterne.
Der Anfang zieht sich und ich hätte fast das Buch weggelegt, aber dann wird es spannend und ich freue mich schon auf die weiteren Entwicklungen in den Folgebänden.
Kai Meyer hat einen ganz eigenen Stil und eine unglaubliche Fantasie, die jedes Buch einzigartig und zu einer Reise in unbekannte neue Welten machen. Hier liefert der Autor nun einen Thriller ab, aber auch dieser enthält unverkennbar fantastische Elemente, die ihn zu etwas besonderem machen. Zwar war es ungewohnt, in weiten Teilen einen "normalen" Krimi zu lesen, aber doch tauchten immer wieder Szenen und Momente auf, die die Handlung aus der Realität herausrissen und in einen unglaublichen, bizarren (Alb)Traum verwandelten. Fazit: irgendwie anders und doch wieder nicht.