Есть три вещи, в которых Саша абсолютно уверена: 1. Она откажется от своего предназначения. 2. Она никогда не станет подвергать опасности своих близких. 3. Она навсегда откажется от магии души, которая изменила ее жизнь.
Однако все меняется, когда в жизни Саши появляется таинственный юноша по имени Седрик дэ Грей. Загадочный знакомый всегда оказывается рядом в трудную минуту и приходит на помощь, когда девушке грозит смертельная опасность. Саша начинает понимать, что это не простые совпадения. Однако чтобы узнать кем является Седрик на самом деле, девушке придется открыть магию своей души и подвергнуть близких невероятной опасности. Но только так она сможет спасти того, кто становится ее спутником в каждой из тысячи жизней.
Marah is wife, mum of three children and a writer. She studied history and politics and realised a great dream in 2011 with the publication of her first book. Her work on the SilverMoonSaga was completed at the end of 2012. The first volume, SilverMoonLight, was an award winner. The international rights for the first part of the saga have been acquired by the renowned publisher Michel Lafon. All three volumes of the SilverMoonSaga will be available in English translation by spring 2015.
Desinteresse und Genervtheit. Das war es, was „TausendMalSchon“ in mir ausgelöst hat. Nachdem ich die „GötterFunke“-Trilogie von Marah Woolf vor Jahren gelesen und geliebt habe, war dieses Buch eine echte Herausforderung.
Vorneweg: Die Grundidee fand ich cool. Seelenmagie, Zeitensprünge und eintausend Leben – hat was. Aber egal wie gut das Fundament ist: Wenn das Haus nicht richtig zusammengeschustert wird, bleibt‘s trotzdem nicht stehen. Wilder Vergleich, aber für mich passt’s gerade. Es sind altbekannte Dynamiken und Charaktere, denen wir hier begegnen: Allem voran eine unsichere Protagonistin, die sich Hals über Kopf in den Love Interest verguckt, auch wenn er bis dato gefühlt mehr Muskeln gezeigt als Worte gesagt hat. Dieser Love Interest sollte der Protagonistin übrigens aus ominösen Gründen auf keinen Fall zu nah kommen – aber hey, Regeln sind ja dafür da, gebrochen zu werden, nicht wahr? Unsere Protagonistin stürzt das mehr oder minder in eine kleine Sinnkrise, die ihren Höhepunkt erreicht, als (gänzlich überraschend und absolut untypisch) eine Konkurrentin auftaucht, die sich vor allem durch zwei Dinge auszeichnet: Ihre Schönheit und ihre Zickigkeit. Können wir nicht irgendwann aufhören, Frauen auf diese Art miteinander konkurrieren zu lassen? Wenn der Typ nicht Klartext redet, sollte es doch er sein, gegen den sich die Wut richtet. Nicht die andere Frau, die genauso in dem Spielchen drinhängt und drunter leidet. Ich habe sowas zu oft gelesen und in früheren Jahren zu oft selbst daran geglaubt, dass die „Zicke“ das Problem ist. Ich mag nicht mehr.
Abseits davon wurde ich mit der Protagonistin aber auch allgemein nicht warm. Ich habe ihren Charakter bis zum Ende nicht greifen können, weil er in meinen Augen auch wirklich Widersprüchlichkeiten aufwarf. Es wird beschrieben, dass sie allerhand über die Geschichte der Welt und die verschiedenen Zeiten weiß, wird dafür sogar gelobt – aber sobald sie in die Situation kommt, dieses Wissen einzusetzen, ist da irgendwie nichts von zu merken.
Immerhin konnte der Love Interest sie dafür nochmal besonders charmant und begeisternd in ihre Schranken verweisen. Er muss ja immerhin auch weiterhin betonen können, dass er sie beschützen muss! Für mich fühlte es sich so an, als hätte man ihn passend zu einem Schema geschrieben, das dafür da ist, angehimmelt zu werden, weil es eben schon seit Jahren angehimmelt wird. Und ich will keine Spielverderberin sein, aber: Ich kann das nicht mehr. Ich möchte Love Interests, die mit mehr überzeugen als Beschützerinstinkt, Distanziertheit und Muskeln. Ich möchte von Love Interests lesen, die mit ihrem Charakter überzeugen. Bei denen ich verstehen kann, dass die Protagonistin sich in sie verliebt. Von mir aus kann die Protagonistin jemanden attraktiv finden – aber, wenn nur das vorhanden ist, ist das keine Liebe. Maximal Lust. Zu Liebe gehört ein bisschen mehr. Falls ihr euch fragt, was ansonsten passiert: Nicht viel. Also, schon. Es gibt einen Plot und der hat auch Potenzial, aber mich hat er von Seite zu Seite mehr verloren. Was wohl unter anderem daran lag, dass unser guter Freund „Show Don’t Tell“ die meiste Zeit über traurig vom Rand aus zugesehen hat und sich gefragt hat, warum er nicht zur Party eingeladen wurde. Abseits der wenigen wirklichen Handlungs- und Spannungselemente wurde dann einfach nur… geredet. Und geredet. Und geredet. Mir fehlte ein roter Faden, mir fehlten die Überraschungen. Ich habe in diesem Buch nicht einmal versucht, mitzurätseln – weil mir eigentlich alles sofort gänzlich vorhersehbar ins Auge gesprungen ist.
End vom Lied war, dass ich mich gefragt habe, ob mein Lesegeschmack und ich schlichtweg zu alt für „TausendMalSchon“ waren. Und ein Stück weit stimmt das vielleicht auch – der einfache Schreibstil hätte mich früher vielleicht weniger gestört, genauso wie die dümpelnde Geschichte. Aber dann habe ich mir gedacht: Die beschriebene Beziehung, die Oberflächlichkeiten und die faden Charaktere sind nichts, was man mit einem gewissen Alter rechtfertigen und auf „Jüngere“ münzen sollte. Das muss egal in welcher Altersklasse einfach nicht mehr sein. Fazit: Das hier soll kein Bashing gegen „TausendMalSchon“ sein, sondern eher gegen eine Problematik, die weitaus tiefer vergraben liegt. Wenn das hier ein einmaliger Fall wäre, würde es mich vermutlich gar nicht so stark stören. Aber es ist kein einmaliger Fall – das habe ich wirklich TausendMalSchon gelesen. Sorry. 🫠
Ich habe das Buch gerade zugeschlagen und bin noch völlig durch den Wind! Ich bin irgendwie traurig, dass es nur ein Einzelband war. Ich hätte noch sehr gern mehr von Rafiq und Fawkes gelesen 🙁 Die Charaktere sind mir insgesamt alle sehr ans Herz gewachsen und auch die Nebencharaktere wirkten sehr überzeugend und waren vielschichtig. Ich fand die Idee mit der Seelenmagie wahnsinnig gut ausgearbeitet und es war mal etwas ganz anderes. Die Geschichte blieb immer interessant und ich konnte das Buch super gut weglesen, was nicht zuletzt an Marahs hervorragenden Schreibstil liegt. Den halben Stern Abzug gibts für das doch recht zügige Ende. Das große Finale und der Kampf mit dem „mächtigsten“ Antagonisten war so schnell vorüber, dass ich mich gefragt habe, ob man ihn nicht schon viel früher hätte besiegen können. Außerdem haben sich noch ein paar Rechtschreibfehler ins Buch geschlichen, aber ich hab auch die erste Auflage gelesen. In einem Status Update habe ich geschrieben, dass die Geschichte und die Welt so viel Potenzial für weitere Erzählungen bietet und hoffe, dass Marah vielleicht doch noch mal in die Welt zurückkehren wird 🥰
“Die Reise endet, wenn die Liebenden sich treffen.”
Was bekommt man, wenn man Seelenmagie, Zeitreisen und die wahre Liebe in einen Mixer gibt? Genau, ein weiteres wundervolles Buch von Marah Woolf ❤️ Sasha ist eine Seelenmagierin, die ihre Gabe jedoch ablehnt. Denn durch sie kamen schon einige Menschen zu Schaden. Doch dann trifft sie auf Cedric und seine Begleiter, und auf einmal muss sie sich fragen, warum ihre Magie auf keinen Fall unter Verschluss bleiben will, ob sie nicht doch ihre Zeitreise-Übelkeit in den Griff bekommen sollte, und warum Cedric ihr so vertraut ist.
Mir hat diese Mischung unheimlich gut gefallen. Das Magiesystem wird von Anfang an sehr gut erklärt, so dass man sich ohne Probleme in die Geschichte fallen lassen kann. Auch das Prinzip der Zeitreisen wird hervorragend in die Handlung eingebaut, und zwar ohne dass man den Überblick verliert, wann man mit wem wo unterwegs ist. Die Charaktere sind wie gewohnt liebenswert und vielschichtig, besonders Sasha ist eine tolle Protagonistin, da sie trotz ihrer Schwärmerei für Cedric emanzipiert genug ist, um immer einen klaren Kopf zu behalten. Auch die Nebencharaktere habe ich alle sehr ins Herz geschlossen ❤️
Die Geschichte bleibt bis zum Ende spannend, und ich habe bis zur letzten Seite mitgefiebert, welches Ende sie wohl nimmt. Emotional konnte die Autorin mich auch dieses Mal wieder total abholen.
Ein bisschen Abzug muss ich aber dafür geben, dass das Ende recht zügig von statten geht, da gingen mir ein paar Dinge dann doch zu schnell, so dass ich mit ein paar kleinen Fragezeichen zurückblieb. Was mich beim Lesen auch etwas gestört hat war, dass die Kapitel alle sehr lang waren, und ich dadurch oft mitten im Kapitel pausieren musste. Das mag ich einfach nicht. Einige Kapitel hätte man gut noch mal unterteilen können.
Abgesehen davon bekommt das Buch von mir eine absolute Leseempfehlung ❤️
Mal wieder ein geniales Buch,wie ich es mir von Marah Woolf schon fast gewöhnt bin. Die Idee mit den Seelen und der Seelenmagie finde ich einfach toll. So einfach und doch unendlich kompliziert, doch Marah hat es geschafft ein wundervolles Buch daraus zu schaffen. Das Cover ist ein Traum und ich habe mich verliebt. Ich habe jetzt einen neuen Bookboyfriend und zwar Samuel Rafiq. Also Ladies, er gehört mir! ;)
Lest diesen Text nicht, wenn ihr das Buch noch lesen wollt, denn hier folgen massive Spoiler!
Klappentext: „Es gibt drei Dinge, die die 18-jährige Sasha sich fest vorgenommen hat: Sie wird in diesem Leben ihre Bestimmung nicht annehmen. Sie wird niemanden wegen ihrer Gabe in Gefahr bringen und ihre Seelenmagie tief in sich verschließen. Auf der sturmumtosten Atlantikinsel Alderney lassen sich diese Vorhaben in die Tat umsetzen, aber dann taucht eines Nachts Cedric de Gray auf. Erst rettet er sie vor dem Ertrinken und dann vor einem Seelenjäger, der es auf Sashas kostbare Seele abgesehen hat. Doch diese übt auch auf Cedric einen unwiderstehlichen Reiz aus, denn mit nur einem Splitter davon könnte er ewig leben.“
(Der Klappentext ist übrigens irreführend. Zu keiner Zeit versucht Cedric an Sashas Seele zu kommen, aber egal. Wir müssen ja was in den Klappentext schreiben, was spannend klingt!)
Vorab: zwei Freundinnen haben dieses Buch auch vor kurzer Zeit gelesen und ich habe mich immer wieder mit ihnen ausgetauscht. Dabei ist auch etwas aufgeploppt, was sehr wichtig ist: Alles, was ich hier schreibe, ist meine eigene Meinung. Meine Meinung ist nicht allgemeingültig und nur, weil ich das Buch nicht mag, heißt das nicht, dass es schlecht ist oder dass jemand, der es gut findet, keine Ahnung hat. Meinungen sind immer subjektiv.
Ich habe mir Tausend Mal Schon spontan im Thalia (im Buchhandel. Verrückt, oder?) gekauft. Der Klappentext klang richtig gut und der Überblick über den Aufbau der Seelenmagie hat mich so neugierig gemacht, dass ich es mitnehmen musste. Ich hatte wohl irgendwie gehofft, es wäre fantasylastiger und weniger kitschlastig. Oder zumindest weniger kitschig.
Still a better Love Story than Twilight? I guess not.
Seelenmagierinnen schützen die Ursprungsseele. Sie bekämpfen Seelenjäger und erlösen Seelenlose. Es ist eine spannende Idee, nur tun sie einfach die ganze Zeit so gut wie nichts. Der Zirkel sitzt ständig herum und arbeitet an Seelenbüchern. Kämpft da mal jemand? Sehr selten. Dabei wäre doch genau das so spannend gewesen. Sie wirken eher wie ein Zirkel der Kaffeekränzchenliebhaberinnen. Hauptsache es gibt Kaffee und Scones.
Letztlich ist Tausend Mal Schon auch nichts weiter, als der nächste New-Adult-Roman, der nichts Neues hervorbringt und der von Anfang an wahnsinnig vorhersehbar ist. Dabei wäre so viel Potential da gewesen. Spannend wird es eigentlich selten. Wenn es mal spannend wird, dann bei den Zeitsprüngen in die Vergangenheit. Aber die Spannung ist dann auch so schnell wieder weg, wie sie gekommen ist. Man hätte so, so viel tun können. Den Spannungsbogen so schön ausbauen können, und dann zerplatzt er immer und immer wieder wie eine Seifenblase.
Lazarus ist der große Gegner, der Seelenjäger der seit Jahrhunderten hinter Sashas Seele her ist. 400 Seiten lang wird er als unbesiegbar und skrupellos dargestellt und als Gegner aufgebaut. Und dann geht es plötzlich schneller mit ihm zu Ende als die Schlacht um Helms Klamm (Buch, nicht Film).
Abgesehen vom Kitsch, ist es wahnsinnig heteronormativ. Nicht nur, dass keine LGBTIQA*-Charaktere auftauchen (das stört mich nicht mal, das ist schon okay, kann und muss nicht immer sein), aber die Sprache deutet auch ständig auf Heteronormativität hin. Angefangen bei der Widmung. Hätte ich diese im Buchladen gelesen, hätte ich das Buch gar nicht erst mitgenommen. „Ich wünsche mir, dass jede von euch eines Tages ihren Seelengefährten findet. Ganz viel Glück bei der Suche.“ Hätte man das nicht neutraler formulieren können? Muss die Autorin denn gleich davon ausgehen, dass nur Frauen ihre Bücher lesen und dass diese Frauen ausschließlich männliche Seelengefährten finden können (nein, das Generische Maskulinum ist keine Entschuldigung).
Sasha widerholt ständig und immer wieder, dass sie noch Jungfrau ist und wiiiieeeee schrecklich das doch ist, mit 18 noch Jungfrau zu sein. Und dass sie wohl die einzige auf der Welt ist, die so spät noch Jungfrau ist und jedes Mal hätte ich ihr gerne eine geknallt. Es gibt hier draußen in der realen Welt Menschen, die das vielleicht auch noch ernst nehmen. Die Medien zeichnen uns sowieso schon ein übertrieben sexuelles Bild, muss dann auch noch ein Charakter in jungen Jahren so tun, als wäre es „problematisch“, mit 18 Jungfrau zu sein? Sasha kann sich ja trotzdem dafür schämen und eine Entwicklung durchmachen, die Empfindung an sich ist wahrscheinlich sogar relativ normal, aber da kommt es vielleicht einfach darauf an, wie ein/e Autor*in das in Worte fasst und die Leser*innen nicht noch zusätzlich verunsichert. Es gibt genug junge Menschen dort draußen, die nicht cis hetero sind, und die genau solche Worte verunsichern, weil sie vielleicht noch gar nicht wissen, was mit ihnen „anders“ ist. Und dort sind auch junge Menschen, die cis hetero sind, aber sich mit 18 Jahren noch nicht reif fühlen und mit denen soll etwas nicht in Ordnung sein? Ich weiß, man kann nicht immer auf alle Befindlichkeiten Rücksicht nehmen, ich halte mich da auch wieder streng an Oscar Wilde: „Es gibt weder moralische noch unmoralische Bücher. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben, sonst nichts.“
Sashas Fixierung auf Cedric ist einfach auch viel zu übertrieben. „Seelengefährten“ hin oder her. Sie fliehen vor den Seelenjägern in eine andere Zeit, lassen ihre Großmutter und deren Zirkel von Magierinnen im Kampf zurück und alles was Sasha interessiert ist wieder Cedric. Sie sorgt sich keine Sekunde lang, dass den anderen Magierinnen was passiert sein könnte, wegen IHR, obwohl das doch EIGENTLICH ihre größte Sorge ist – behauptet sie. Weil ihre Eltern für sie gestorben sind, und sie angeblich nicht will, dass andere wegen ihr zu Schaden kommen, sie alle beschützen will, verzichtet sie auf ihre Magie. Da müsste sie doch Angst haben. hat sie aber nicht.
Stattdessen beschäftigt sie sich ausgiebig mit Eifersucht. Sie könnte ja sogar eifersüchtig sein. Aber kann man nicht mehr als eine Empfindung haben? Sie könnte eifersüchtig sein UND sich Sorgen machen UND verwirrt sein, das sie im Jahr 1837 gelandet ist. Alles was sie ist, ist aber nur ach so eifersüchtig.
Cedric selbst und seine Freundinnen Claire und Arwyn sowie sein Bruder Noah sind Verfluchte. Sie haben in einem früheren Leben einer Seelenmagierin (welcher nur, welcher nur? Das war ja so gar nicht offensichtlich) Schaden zugefügt und als Strafe dürfen sie ihre 1000 Leben nicht im Ganzen leben, sondern immer nur Ausschnitte davon. Solange bis der Fluch gebrochen ist. Schaffen sie es nicht, den Fluch zu brechen, geht ihre Seele nicht in die Ursprungsseele zurück (was das Ziel einer jeden Seelenentwicklung ist), sondern wird auf ewig verdammt sein. Den vieren zur Seite stehen die beiden Wanderer Fawkes und Rafiq. Wanderer sind unsterblich und können wie auch Seelenmagierinnen und Verfluchte durch die Zeit springen.
Sasha konzentriert sich ständig nur auf Cedric und zwar wie eine 12-jährige, die das erste Mal verliebt ist. Sie ist total eifersüchtig auf Claire, obwohl man merkt, dass Cedric sich eigentlich sowieso nur für Sasha interessiert. Die beiden eiern umeinander herum, wie zwei unreife Teenager, die noch nie auf die Idee gekommen sind, dass Kommunikation ein geeignetes Mittel wäre um Konflikte zu lösen.
Ich weiß absolut nicht, wann ich das letzte Mal so platte Charaktere gelesen habe. Lediglich zwei Charaktere sind mir ans Herz gewachsen und das sind Arwyn und Fawkes. Ihr Schicksal hat mich dann doch berührt.
Nach unendlichem Hin und Her, eröffnet Cedric Sasha schließlich das große Geheimnis (Überraschung für den Leser? Fehlanzeige!). Was mich daran ärgert ist, dass Sasha Cedric von Beginn an alles geglaubt hat, aber das glaubt sie ihm nicht. Tagelang eiern sie wieder umeinander herum, sie ist so unfassbar stur damit, ihm nicht zu glauben, dass man sich fragt, wieso eigentlich. Das Geheimnis dreht sich um die Oberste des Zirkels: Selina. Sasha hält Selina selbst nicht für sonderlich sympathisch und misstraut ihr auch, aber dass sie etwas wirklich Böses im Schilde führen könnte, hält sie für unmöglich. Tagelanges, seitenlanges Rumgeeiere. Und dann kommen plötzlich grüne Fäden aus Cedrics Herz und verbinden sich mit Sashas (*kotz*) und sie erfährt – Überraschung – dass sie Seelengefährten sind und dann glaubt sie ihm auch. Ohne noch einmal darüber zu diskutieren, ohne noch einmal Zweifel zu haben. Ich werde ab sofort wohl auch mit einer Spule grünem Faden herumlaufen – nur zur Sicherheit.
Cedric lebt sein tausendstes Leben. Sein letztes. Das sollte wohl Spannung in die Liebesgeschichte bringen, wenn es nicht so klar gewesen wäre, dass dafür sowieso noch eine Rettung kommt. Am Ende erhält Cedric einen Seelensplitter von Rafiq und Fawkes und wird damit selbst zu einem Wanderer und damit unsterblich (na sowas! Weil das Ziel des Lebens ist ja auch eigentlich gar nicht, dass die Seele nach tausend Leben wieder mit der Ursprungssseele vereint wird). Hätten die beiden Wanderer das doch mal am Anfang des Buchs gemacht, wie viel wäre mir erspart geblieben.
Dennoch gab es auch positive Dinge an Tausend Mal Schon: Das Lied Connected von Laura Nahr, das am Anfang des Hörbuchs läuft ist wahnsinnig gut und ich höre es sehr gerne. Marah Woolfs Nachwort, in dem sie erklärt, wie sie sich für die Umwelt einsetzt und das ihr Umweltschutz am Herzen liegt und deswegen das Buch weder Schutzumschlag noch in Plastik eingepackt sind. Arwyn und Fawkes Die Rezepte am Ende des Buches Die Idee!
This entire review has been hidden because of spoilers.
Kennt ihr das, wenn euch ein Buch eigentlich ganz gut gefällt, aber dann geht es einfach nicht zu Ende, obwohl rein gar nichts passiert, und ihr werdet immer genervter und denkt euch, so langsam ist es auch mal gut? So ging's mir mit Tausend Mal Schon.
Außerdem ging mir auf den Senkel, wie cis-heteronormativ das Buch war. Natürlich sind Seelenverwandte immer Mann und Frau. Natürlich sind Beschützer immer männlich. Natürlich sind Seelenmagierinnen immer weiblich. Natürlich wird man immer wieder in dasselbe Geschlecht geboren. Natürlich ist der einzige Sinn des Lebens, dass man seinen Seelenverwandten findet.
Und ja, gerade der letzte Punkt wurde genau so gesagt. Man kann nicht glücklich sein, wenn man keine:n Partner:In hat.
P.S.: Wie kann man Sechzenhundertneununddreißig einsilbig sagen? Ich reg mich schon wieder auf. Wörter bedeuten Dinge. Ugh.
Wie immer ein tolles Fantasybuch, das wieder unglaublich toll geschrieben war und das ich gerne gelesen habe. Zwar fand ich es schwächer, als die anderen Bücher, die ich von Marah Woolf schon gelesen habe. 4 Sterne
Eine schöne Lovestory. Es gab durch die Zeitreisen Kleinigkeiten die mich verwirrt haben. Dennoch tolles Jugendbuch mit interessanter Handlung. Meine komplette Review könnt Ihr euch hier anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=Z8fCE...
„So ist das mit Menschen, die uns nahestehen. Wir vergessen sie bei ganz und das ist gut so. Sie sterben erst wirklich, wenn die Erinnerung an sie stirbt.“ S. 103
Abgesehen von dem Cover, welches einfach atemberaubend schön und mit so großer Bedeutung ist, war das Buch ebenfalls eine neue Welt für mich, die ich so noch nicht kannte, die jedoch nicht ganz so unvorstellbar ist, wie man denkt. Diese Welt, die die Autorin erschaffen hat ist so gründlich durchdacht und mit einer so wichtigen Botschaft. Ich hatte wirklich sehr viel Spaß beim Lesen und wollte immer weiter in diese Vorstellung eintauchen, dass ein Mensch tatsächlich tausend Leben lebt, bevor die Seele endgültig zufrieden und mit vielen Erfahrungen zur Ruhe setzt.
Auch die Liebesgeschichte hat mir wirklich gut gefallen. Sie war sehr schön und intensiv, vor allem aber auch sehr authentisch und romantisch, ohne wirklich schnulzig zu sein.
Allerdings waren die Kapitel einfach viel zu lang (ca. 60 Seiten), sodass ich sehr langsam durch das Buch kam, da ich nur die Konzentration für ein Kapitel am Tag hatte. Die letzten 3 Kapitel gingen wie im Flug, alles davor war jedoch etwas anstrengend. Auch einige Dinge und Handlungen waren ziemlich vorhersehbar, über einige habe ich mich jedoch sehr gefreut, da es sich in die Richtung entwickelt hat, die ich auch wollte. Andere wiederum haben mir die Spannung ein wenig weg genommen.
Ein wirklich schönes Buch, durch das man schnell durch fliegt. Ich mochte die Charaktere sehr gern und auch die Idee mit der Seelenmagie hat mir echt gut gefallen. Komplett übergesprungen ist der Funke dann aber leider nicht. Einige Dinge fand ich recht vorhersehbar, da fehlte für mich persönlich der Überraschungseffekt hier und da. Wobei es auch durchaus Ereignisse gab, die ich nicht habe kommen sehen, aber leider waren die in der Unterzahl. Das Ende war dann auch relativ schnell abgehandelt, was ich ein bisschen schade fand. Aber insgesamt war es wirklich unterhaltsam und ein toller Einzelband für zwischendurch 😊
Das Cover: Ich liebe dieses Cover. Es ist so schön farbenfroh und einfach wunderschön. Es ist in Hellblau und Pink gehalten, zeigt einen Schmetterling, eine Libelle, einen Schlüssel, eine Feder und noch vieles mehr. Ich finde es wunderschön und es passt auch so unglaubluch gut zur Geschichte, zum Leben von Sasha.
Die Geschichte: Sasha ist eine Seelenmagierin, die mit zehn Jahren von einer Seelenjägerin gefunden wurde. Ihre Eltern haben sie vor der Jägerin beschützt, sterben jedoch danach. Von da an lebt Sasha bei ihren Großeltern auf der Insel Alderney. Acht Jahre später geht Sasha am Strand schwimmen, als sie aus Versehen in eines ihrer früheren Leben zurückreist und dort dem Anführer der Seelenlosen, Lazarus Rimmon, gegenübersteht. Sie kann jedoch wieder zurückspringen und wird von einem unbekannten jungen Mann vor dem Ertrinken und vor einem angreifenden Seelenjäger gerettet und nach Hause gebracht. Tage später erfährt sie, dass ihr Retter Cedric de Gray heißt. Sie lernt auch seinen Bruder Noah und seine Freunde Fawkes, Samuel, Rafiq und Claire kennen. Und schon bald erfährt sie, warum sie sich von Cedric fernhalten soll: er ist ein Verfluchter, und kann für sie tödlich sein. Doch sie fühlt sich unglaublich zu Cedric hingezogen ...
Meine Meinung: Ich war sehr neugierig auf das neue Buch von Marah Woolf, in dem es um Seelenmagierinnen geht. Sasha ist so eine, möchte jedoch ihre Bestimmung jedoch nicht annehmen, da sie durch ihre Magie ihre Eltern verloren hat. Sie lebt nun bei ihren Großeltern auf Alderney. Ich kann ihre Entscheidung gut verstehen, sie möchte keinen Schaden mehr mit ihrer Magie anrichten. Acht Jahre später trifft sie dann jedoch auf den geheimnisvollen Cedric, den sie vorher noch nie auf der Insel gesehen hat. Er rettet sie vor dem Ertrinken und gewinnt so ihr Vertrauen. Ich selbst fand Cedric zu Beginn der Geschichte sehr mysteriös und merkwürdig, da er sich Sasha nähert und dann aber wieder sagt 'Halte dich fern von mir'. Doch als Leser erfährt man bald, wer er ist und wieso er sich so verhält.
Danach beginnt die spannende Geschichte von Sasha und Cedric. Cedric hat mehrere Freunde, die zum Teil, wie er selbst, Verfluchte sind. Sasha erfährt ihre Geschichten der Vergangenheit und auch, dass der Böseste aller Seelenlosen, Lazarus Rimmon, in jedem Jahrhundert hinter einer Seelenmagierin her ist. Und in diesem Jahrhundert ist es Sasha! Das lässt Sasha vieles aus ihrem Zirkel anzweifeln und hinterfragen. Außerdem tut sie alles dafür, Cedric von seinem Fluch zu befreien, was jedoch alles andere als leicht ist. Und schon bald stellt Sasha fest, dass nichts ist, wie es scheint, und es einen schrecklichen Verrat gegeben hat, der in einem dramatischen Showdown endet. Der Schreibstil sehr angenehm und flüssig, die Geschichte ist aus Sashas Sicht in der Ich-Form geschrieben.
Mir hat TausendMalSchon wirklich sehr gut gefallen, von der Geschichte sowie von der Aufmachung des Buches her. Zu letzterem möchte ich gleich noch etwas erwähnen. Das hübsche Cover habe ich ja schon erwähnt. Auch der Anfang des Buches ist super, denn gleich zu Beginn wird der Aufbau der Seelenmagie erklärt. Die Zeichen der Seelen und eine kurze Erklärung, das war sehr hilfreich, denn ich habe immer wieder nach vorn zu dieser Übersicht zurückgeblättert. Noch sehr positiv erwähnen möchte ich das Nachwort, das wirklich wundervoll ist. Es geht um den Schutz der Umwelt. Marah Woolf nutzt ihr Nachwort als Anregung an ihre Leser, mehr an die Umwelt zu denken, darüber nachzudenken, was wirklich notwendig ist und was man zum Glück braucht. Das unterstütze ich vollkommen und ich habe großen Respekt dafür, dass Marah Woolf dieses Thema anspricht. Denkt an unsere Erde, wir haben nur die eine. There is no Planet B ...
Meine Bewertung: In TausendMalSchon geht um Seelenmagie, um unterschiedliche Leben von Magierinnen, um Liebe, Vertrauen, Familie, Verrat und Entscheidungen, die jeder trifft und treffen muss. Sasha und Cedrics Geschichte ist einfach magisch, spannend und fesselnd. Es tauchen immer wieder neue Enthüllungen auf, die mich sehr überrascht haben. Von mir gibt es eine absolute Empfehlung und fünf Sterne für diesen Einzelband von Marah Woolf.
Auf das Buch wurde ich erst mal über das Wahnsinns Cover und dem tollen Buchschnitt aufmerksam und vor allem neugierig, wie gut es ist. Ein schönes Buch sagt bekanntlich noch nichts über den Inhalt aus. Wobei der Klappentext mein Interesse definitiv geweckt hat.
Nach einigem Hin und Her entschied ich mich, es mit dem Buch mal zu versuchen.
Ganz grob kann ich sagen, dass es zwar vom Stil her schlicht und recht umgangssprachlich geschrieben, aber trotzdem angenehm zu lesen ist. Ich kam recht flüssig voran, Stolperer gab es keine und es war von Anfang bis Ende durchaus interessant. Die Protagonisten nicht unsympathisch; wobei ich die "alten Damen" am meisten mochte. Ich musste recht oft schmunzeln, wie sie die jungen Leute belächelten oder in Verlegenheit brachten.
Es gibt allerdings durchaus einige Punkte, mit denen ich nicht ganz so glücklich bin bzw. die ich ein wenig kritisch betrachte.
Auch wenn ich unterm Strich gut unterhalten wurde, gab es eigentlich keine Überraschungen. Das Meiste war recht vorhersehbar. Vor allem, dass die Protagonisten für einander geschaffen sind und nicht ohne einander können. Es gab zudem ein paar Stellen, wo man über Logik nicht allzusehr nachdenken sollte. Die Zeitsprünge jedoch waren nett zu lesen und machten die Geschichte etwas abwechslungsreicher.
Was mich ein wenig verwirrte, war, dass Cedrics Vergehen so dramatisiert wurde. Sasha würde ihn deswegen sicherlich hassen... hmmm... ich fand es nicht so dramatisch. Was ich kritischer betrachte ist die Darstellung, dass es Sasha so furchtbar peinlich findet, mit 18 Jahren noch Jungfrau zu sein. Was will die Autorin den jungen LeserInnen damit vermitteln? Dass sie vor ihrem 18 Geburtstag gefälligst mit jemandem in die Kiste springen müssen, weil alles andere peinlich ist? Also, da läuft was falsch! Besser wäre es ggf. zu vermitteln, dass Sasha bisher noch nicht mit jemandem zusammen war, mit dem sie das Bedürfnis hatte, ihre Jungfräulichkeit zu verlieren. Meiner Ansicht nach ist absolut NICHTS daran peinlich, mit 18 Jahren noch Jungfrau zu sein und wenn eine Autorin schon die jüngeren LeserInnen als Zielgruppe hat, dann ist sie in meinen Augen auch in der Verantwortung, das den jungen Leuten auch entsprechend zu vermitteln!
Vom Stil, Inhalt und Tiefe der Geschichte sehe ich das Buch altersmäßig eher bei Teenagern angesiedelt. Was die Leidenschaft und die Thematisierung der "peinlichen" Jungfräulichkeit angeht, geht es eher in Richtung (sehr) junge Erwachsene. Ach ja, und liebesmäßig war es am Ende dermaßen kitschig... aber das ist schon ok. Das kann man durchaus mögen... mir war es ein wenig zu viel ;)
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Eine Seele lebt Tausend Leben, bis sie genug gelernt und erlebt hat, um wieder zurück zur Ursprungsseele zu kehren. Neben den normalen Menschen, die von diesen Dingen nichts wissen, gibt es Seelenmagierinnen, Seelenjäger*innen, Seelenlose, Hüter und Wander*innen. Sasha ist eine Seelenmagierin. Sie möchte aber ihre Bestimmung nicht annehmen, um sich und diejenigen, die sie liebt zu schützen - vor Lazarus, dem gefährlichsten und mächtigsten Seelenjäger überhaupt. Sie versucht die Magie in sich zu verschließen, was ihr jedoch nicht sehr gut gelingt. Als sie versucht, ihre überschüssige Magie zu unterdrücken, ertrinkt sie beinah und muss von Cedric, einem geheimnisvollen jungen Mann gerettet werden. Wer ist der gutaussehende Retter, der Sasha so bekannt vorkommt? Kennen die beiden sich vielleicht aus einem früheren Leben? Um das zu erfahren müsste sie aber ihren Beschluss noch einmal überdenken und ihre Gabe annehmen…
Die Idee hinter der Geschichte fand ich richtig gut. Viele Kleinigkeiten und liebevolle Details machten die Welt phantastisch und trotzdem realistisch. Ich konnte einen wunderbaren Einblick in die Welt der Seelenmagierinnen und ihre Abenteuer bekommen. Die Idee der Seelenverwandten, Seelenbücher, Seelensplitter und der Sprünge von Seelen in vergangene Leben hat mich richtig begeistert. Die Magierinnen haben sich irgendwann in einem früheren Leben zusammengetan und organisieren sich seither in jedem ihrer Leben in einem Zirkel, um gemeinsam gegen Lazarus und die anderen Seelenjäger vorzugehen. In diesem Zirkel sind viele tolle Figuren zu finden, die sich alle umeinander und um Sasha kümmern. Der liebevolle und humorvolle Umgang im Zirkel hat mir gut gefallen. Ich habe mich dort richtig wohlgefühlt.
Auch die Freunde von Cedric haben alle besondere Eigenschaften, die sie einfach liebevoll und sympathisch machen. Ich mochte sie alle gerne, obwohl sie es Sasha teilweise nicht sehr leicht machten.
Cedric war, wie viele junge Männer in Jugendbüchern, super attraktiv, verschlossen und geheimnisvoll und hat natürlich einen romantischen, weichen Kern. Mit seinem Heldenkomplex macht er sich wichtiger, als er ist und ist stets zu Sashas Rettung bereit.
Sasha ist zwar eigenständig und weiß sich durchaus selbst zu helfen, lässt sich aber auch gern von Cedric retten. Das macht sie aber nicht auf naive kindliche Art, sondern ist sich dieser Schwäche bewusst und ärgert sich hin und wieder über ihr Bedürfnis von Cedric gerettet und geliebt zu werden. Die Geschichte wird aus ihrer Perspektive erzählt und ihre Gedanken zu Cedric sind wirklich sehr süß und nachvollziehbar. Sie will nicht unsterblich Hals über Kopf verliebt sein, aber so ist es nunmal :D Sie macht keine halben Sachen, will nicht erobert werden, sondern geht selbst immer wieder Schritte auf ihn zu.
Zwischen Cedric und Sasha herrscht von Beginn an eine große Anziehung. Cedric verbirgt aber ein großes Geheimnis und verschließt sich gegenüber Sasha. Er gibt ihr allerdings widersprüchliche Signale, was Sasha (und mich!) vollkommen verwirrt. Trotzdem ist von Anfang an klar, dass die beiden füreinander bestimmt sind (kein Spoiler, das ist von Seite 1 an klar :D).
Ich habe die Figuren sehr gerne durch ihre Seelensprünge durch die Zeit begleitet und mit ihnen gehofft, dass sie das Unvermeidliche abwenden können. Es ist eine spannende, wenn auch recht geradlinige Geschichte, die aber trotzdem die eine oder andere Überraschung bereithält. Der Fokus liegt mehr auf der romantischen Geschichte zwischen Sasha und Cedric, als auf dem Abenteuer, das sie bestreiten müssen. Deswegen fällt auch der Endkampf etwas mau aus. Da hätte tatsächlich noch etwas mehr passieren können, aber der Fokus war eben ein anderer…
Der Schreibstil ist gewohnt bildhaft und humorvoll. Er liest sich sehr angenehm und hat es geschafft, mich tief in die Geschichte und Emotionen eintauchen zu lassen.
An der Romantik wurde in diesem Buch nicht gespart, dafür kamen Spannung und aufregende Wendungen etwas zu kurz. Die Liebesgeschichte von Cedric und Sasha, aber auch die Geschichten der anderen Figuren sind sehr liebevoll ausgestaltet und haben mir viel Vergnügen bereitet. Für die Romantasy-Leser*innen unter uns ein Lesegenuss.
In Tausend Mal Schon ist es eine Geschichte wie in fast jedem Buch: Man möchte in dieser Welt leben. Das Buch finde ich großartig geschrieben und ich lese es immer wieder gern. Leider ist Die Zeit viel zu schnell vergangen und die Hoffnung auf einen zweiten Teil sinkt mit jedem Tag der kommt. Trotzdem war dieses Buch das beste das ich je gelesen habe, obwohl ich so gut wie JEDES Buch das ich lese gut finde. Ich danke Marah Woolf noch heute das sie diese faszinierende Geschichte entstehen ließ, und hoffe das nicht nur ich dieses Buch als Genuss der Fantasie empfinde.
Zeitreisen sind ja nicht so meins , aber das Buch konnte mich überzeugen . Die Idee und das Setting fand ich großartig . Das einzige was echt störend war sind die echt langen Kapitel
Ich kann mich einfach nicht entscheiden, ob ich dem Buch 3 oder 4 Sterne geben soll, deswegen lest die Bewertung bitte als eine 3,5. Bei diesem Buch haben mich vor allem das wunderschöne Design und der vielversprechende Klappentext neugierig gemacht. Obwohl oder gerade weil ich relativ hohe Erwartungen hatte, war ich am Ende etwas unzufrieden. Die erste Hälfte zog sich meiner Meinung nach ein wenig, dafür wurde es in der zweiten umso interessanter. Anfangs gab es viele eher ruhige Szenen, es lohnt sich jedoch dranzubleiben denn die Spannung kommt noch. Die Nebencharaktere fand ich großartig (vor allem Arwyn und Fawkes!), mit den beiden Hauptcharakteren und auch ihrer Romanze tat ich mich am Anfang schwer. Dies änderte sich jedoch ebenfalls in der 2. Hälfte, als man ein wichtiges Detail über sie erfährt. Außerdem macht Sasha meiner Meinung nach eine ziemliche Entwicklung durch. Gerade am Anfang hat es mich jedoch total genervt, wie sehr sie an Cedric klammert und wie wichtig es anscheinend für alle jungen Frauen in diesem Buch ist, einen Kerl zu finden... Meine absoluten Lieblingsfiguren des Buches sind die 5 großmütterlichen Damen, die nicht nur superliebenswert sind, sondern es auch faustdick hinter den Ohren haben, badass Magierinnen sind und echt witzige Sprüche in den besten Situationen liefern. Die Idee der Geschichte fand ich super, und das Wichtigste wird direkt am Anfang erklärt. Das Ende wiederum hat mich ein wenig verwirrt; ich finde da wurde etwas zu wenig erklärt aber abgesehen davon war es leicht der Geschichte und den Regeln dieser Welt zu folgen. Und es war ein ziemliches Hollywood-Ending, was mich irgendwie enttäuscht hat. Vielleicht lese ich das Buch irgendwann nochmal, um mich mit den letzten Seiten noch einmal genauer auseinanderzusetzen.
Das Buch war einfach nur… Wow. Ich muss zugeben, dass ein paar Punkte für mich leicht vorhersehbar waren, aber trotzdem fand ich es total spannend und es hat mir riesen Spaß gemacht das Buch zu lesen. Am Ende fand ich das Buch auch wahnsinnig emotional und ich musste sogar die ein oder andere Träne vergießen. Sasha war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich habe jede Sekunde mit ihr mitgefühlt. Ihr Leben ist nicht immer leicht, aber sie tut trotzdem alles für die Menschen, die sie nun mal liebt. Zuerst wusste ich echt nicht was ich von Cedric halten soll, aber er hat sich während der Geschichte in mein Herz geschlichen und auch mit ihm konnte ich super mit fiebern. Nach und nach erfahren wir auch wie stark er eigentlich ist, denn auch er musste schon viel durchmachen. Die Idee der Seelenmagie fand ich auch ziemlich cool und überwältigend. Der Schreibstil war sehr locker, aber ich habe Rechtschreibfehler entdeckt, was meinen Lesefluss irgendwie gestört hat. Ich konnte mir alles gut vorstellen und bin trotzdem in die Geschichte abgetaucht. Das Aussehen von dem Buch ist ziemlich auffällig, aber es passt perfekt zu der Geschichte. Auch der Titel ist sehr passend.
Fazit: Obwohl ich ein paar Aspekte des Buches leicht vorhersehbar fand, hat mir das Buch sehr gut gefallen und es war spannend. Es konnte mich zum Grinsen bringen, aber ein paar Tränen musste ich auch vergießen. Die Charaktere haben mich beide mit Ihrer Stärke berührt und ich konnte die ganze Zeit mitfühlen. Nur ein paar Rechtschreibfehler haben meinen Lesefluss gestört. Das Buch „Tausend Mal Schon“ von Marah Woolf bekommt von mir 4 Sterne.
Das erste, was einem auffällt, ist die wunderschöne Gestaltung des Buches. Es wurde passend zum Inhalt, als das persönliche Seelenbuch gestaltet. „TausendMalSchon“ ist nicht nur außen wunderschön gestaltet worden, auch im Buch drinnen befinden sich schöne Verzierungen. Neben der herausragenden Gestaltung gibt es auch noch einige Extras im Buch: vorne gibt es eine Übersicht der magischen Seelen-Arten mit kurzen Erklärungen, auf die man jederzeit zurückgreifen kann; hinten findet man eine Inselkarte, in denen wichtige Standorte eingezeichnet und beschriftet wurden. Zudem befindet sich hinten im Buch noch ein Rezept für Scones, was ich demnächst unbedingt einmal ausprobieren muss. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten, mich für das Buch zu motivieren, was einerseits an der fremden Fantasiewelt lag, die ich erstmal kennenlernen musste. Andererseits war der Anfang recht zäh, denn es hat sich etwas hingezogen, bis endlich überhaupt etwas passierte. Auch allgemein gab es leider viel zu wenig Spannung. Sobald der besagte Höhepunkt kam, war es ebenso schnell wieder vorüber, was mich ziemlich verwirrte. Ich konnte echt nicht glauben, dass der Kampf, auf dem man so lange gewartet hat, nur kurz zu Vorschein kam. Die Protagonisten sind alle authentisch beschrieben. Sasha war mir von vornherein sehr sympathisch. Sie ist sehr mutig und hilfsbereit. Cedric hingegen wirkt eher geheimnisvoll, doch irgendetwas sagte mir, dass auch er ein anständiger und netter junger Mann sein musste. Mit seinem Erscheinen wird Sashas Leben allerdings plötzlich auf dem Kopf gestellt – mehr dazu verrate ich nun aber nicht. Die Autorin hat einen flüssigen und fesselnden Schreibstil. Allerdings sind die Kapitel einfach viel zu lang, was mich leider oft etwas demotivierte. (Bei 464 Seiten gab es insgesamt nur ca. 11 Kapitel) Trotz der Schwächen wurde ich spätestens ab Mitte des Buches gut unterhalten und musste unbedingt wissen, wie es weitergeht. Das Ende lässt ja hoffen, dass es irgendwann Mal vielleicht eine Fortsetzung geben wird. Obwohl ich nicht so viel und nicht soo gerne Fantasy lese, fand ich die Handlung sehr interessant und abwechslungsreich. Außerdem wurde reichlich Romantik mit eingebaut, sodass ich da erst recht mitfieberte und auf ein Happy End hoffte. Ich vergebe „TausendMalSchon“ von Marah Woolf daher 3,5/5 Sterne.
"So ist das mit Menschen, die uns nahe stehen. Wir vergessen sie nie ganz und das ist gut so. Sie sterben erst wirklich, wenn sie Erinnerung an sie stirbt."
3,25 Sterne Zuerst muss ich wohl sagen, wie unfassbar hübsch das Cover ist. Das wäre mir auch aufgefallen, wenn ich noch nichts von Marah Woolf gelesen hätte. Der Inhalt ist faszinierend. Das Thema Zeitreise verbindet Woolf mit dem großen Thema Seele(nverwandtschaft) und weiterer Magie. Das Buch liest sich locker weg, allerdings wurde ich nicht so recht mit den Figuren warm. Außerdem war das Thema und die Geschichte ein wenig zu kompliziert aufgebaut, als dass ich hätte immer komplett hätte folgen können. Insgesamt bin ich aber sehr froh, dieses Buch gelesen zu haben. Endlich mal wieder ein gutes Buch über Zeitreisen. Auch, wenn die für mich ein wenig in den Hintergrund getreten sind.
Das Buch war wirklich toll und hat mich von der ersten Seite an überzeugt 😍 Die Idee mit der Seelenmagie finde ich richtig gut und auch die Charaktere konnten mich alle überzeugen. Es war durchgehend spannend und ich wollte immer unbedingt weiterlesen.
Der einzige Kritikpunkt ist, dass ich das Ende als etwas schnell empfand.
Fazit: Ein tolles Buch, dass ich sehr geliebt habe. Schade, dass es keinen 2. Band gibt!
Wie immer hat es Marah Woolf geschafft einen wundervollen Schauplatz zu erschaffen. Die Protagonisten sind wundervoll herausgearbeitet. Es ist so magisch diese Geschichte zu lesen. Wie immer schafft sie es den Leser zu fesseln und in den Bann zu ziehen.
Zunächst einmal: ich liebe die Idee dieser Geschichte. Marah Woolf schreibt wie immer sehr schön. Ihr flüssiger Schreibstil ermöglicht es, dass man in die Geschichte eintauchen kann. Die Hauptcharaktere sind alle auf ihre Art und Weise toll und entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter. Einzig das Ende war etwas verwirrend aber trotzdem sehr spannend. Ein paar Mal musste ich mir eine Träne verdrücken. Eine wirklich gelungene Geschichte.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und das hat, glaube ich, auch einen grossen Einfluss auf meine Meinung gehabt, denn ich fand die Sprecherin leider nicht soo toll.
Die Geschichte an sich hat mir aber gut gefallen🤍 Ich mag Cedric, Sasha und die ganzen anderen Figuren sehr gerne. Sie sind nicht die tollsten ever, aber ich habe sie sehr lieb gewonnen:)
Auch der Schreibstil (ich habe die letzten 100 Seiten gelesen) hat mir extrem gut gefallen! Flüssig, locker, leicht, nur teilweise etwas kitschig.
Nur der Plot hat mir etwas Probleme bereitet. Ich fand das Buch nicht wirklich spannend, was an sich gar nicht so schlimm war, aber ich konnte viele Problemlösungen nicht nachvollziehen bzw. konnte keinen richtigen roten Faden sehen…
An sich aber ein süsses Romantasybuch, das ich-gerade für Anfänger- empfehlen würde^^
Titel: TausendMalSchon Autor: Marah Woolf Verlag: Dressler Sprache: Deutsch Seiten: 464 Seiten ∞ Hardcover Preis: D ∞20,00€ A ∞ 20,60€ Genre: Romance ∞ Fantasy ∞ Zeitreisen ∞ Reihe: Nein
»Dein wievieltes Leben ist das?«, fragte ich mit belegter Stimme. »Das eintausendste«, flüsterte er. »Das hier ist dein letztes? Du hast schon tausend Mal gelebt?« »Ja«, sagte er noch leiser. »Danach ist es vorbei.« ∞ Es gibt drei Dinge, die die 18-jährige Sasha sich fest vorgenommen hat: Sie wird in diesem Leben ihre Bestimmung nicht annehmen. Sie wird niemanden wegen ihrer Gabe in Gefahr bringen und ihre Seelenmagie tief in sich verschließen. Auf der sturmumtosten Atlantikinsel Alderney ließen sich diese Vorhaben in die Tat umsetzen, aber dann taucht eines Nachts Cedric de Gray auf. Erst rettet er sie vor dem Ertrinken und dann vor einem Seelenjäger, der es auf Sashas kostbare Seele abgesehen hat. Doch diese übt auch auf Cedric einen unwiderstehlichen Reiz aus, denn mit nur einem Splitter davon, könnte er ewig leben.
Meine Meinung: Der Einstieg in das Buch fiel mir absolut leicht. Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt, flüssig fesselnd und vollkommen leicht. Man kann sich gar nicht dagegen wehren, man wird in die Geschichte manövriert und kann sich dem nicht mehr entziehen. Man will es auch gar nicht :) ∞ Gleich am Anfang bekommt man einen guten überblick über die Seelenmagie, so wird man nicht ganz unwissend in die Geschichte "geschmissen" sonder ist schon recht gut informiert. Auch gibt es im Buch eine Karte zu Alderney - Dem Ort des Geschehens :) Ich find das einfach nur wunderschön, und so kann man sich richtig gut alles Vorstellen.
Die Charaktere sind mir alle sehr Sympathisch, bzw. sind hier am Anfang doch einige Personen sehr Geheimnisvoll und man weiss nicht genau wohin sie dich führen, ob sie "gut" sind oder "böse". Besonders haben es mir die Älteren Damen angetan, von denen hätte ich gerne noch etwas mehr gelesen. ∞ Die Story ist wirklich wahnsinnig Spannend und interessant. Marah hat sich hier wieder etwas einzigartiges einfallen lassen. Auch als viel-Leser hat man hier einfach das Gefühl in eine Vollkommen Neue- Unbekannte Welt einzutauchen und mir viel es schwer wirklich heraus zu finden wo hin mich die Reise führt- bzw. wie es Endet. Und hier hat man wirklich gut aufpassen müssen, besonders gegen Ende sind die dinge sehr verworren und kompliziert geworden, was mich dazu gebracht hat noch mehr mit zu fiebern. Viele Geheimnisse beinhaltet diese Geschichte, und ich bin schier wahnsinnig geworden, weil gefühlt kein einziger Protagonist wirklich alle "Karten auf den Tisch" gelegt hat. Was es aber auch umso spannender gemacht hat. ∞ Für das, dass es "nur" ein Einzelband ist, hat es die Autorin geschafft mich so Gefühlsmässig auf die Leute, die Handlung und einfach allem drum und dran einzustimmen, als wäre dies schon das TausendsteMal das ich in diese Welt eingetaucht bin. Unfassbar detailgetreu und so liebevoll beschrieben, man spürt einfach bei jedem Wort das die Autorin sich etwas dabei gedacht hat und auch in Alderney vor Ort war. Man braucht hier fast keine Fantasie, beim lesen entstehen automatisch Bilder, als würde man einen Film schauen. ∞ Für mich definitiv ein Jahres Highlight !! Und ich will jetzt sofort nach Alderney !!! ∞ UND was für ein NACHWORT. Da kamen mir einfach die Tränen, man sieht da so gut das sich die Autorin um uns kümmert, sich um die Welt sorgt, und einfach alles einen Hintergrund/Grund hat. ∞ Als hätte man es selbst erlebt, TausendMalSchon und doch so erstaunlich als wäre es das ErsteMal. ∞ Ihr könnt euch übrigens während dem Lesen von Marah Woolfs Playlist zu TausendMalSchon auf Spotify berieseln lassen.
Was für ein Cover! Ich liebe diese ganzen Details, die während dem lesen alle nach und nach sinn ergeben. Ich find sowas wirklich wundervoll. Es sieht aus wie ein Seelenbuch. Und der Buchschnitt OMG wie schön ist dieser bitte ???
Fazit: Für mich ein unglaublich schönes Buch das so viele schöne Details enthält, Protagonisten die mir total ans Herz gewachsen sind und ein Setting das ich unglaublich spannend und Schön finde. Ich würd sehr sehr gern noch mehr über die Seelenmagierinen lesen!
Und das Nachwort - Ich musste das erste mal in meinem Leben bei einem Nachwort weinen. Marah überzeugt mich einfach wirklich immer und ich hoffe das ich sie irgendwann einmal Live sehen darf!! Ich freu mich schon riesig auf die nächsten Bücher von Ihr!!!
Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit einer faszinierenden und bezaubernden Thematik und innovativen Ideen.
Zur Geschichte: Die Thematik von Seelenmagie und Seelenverwandtschaft fand ich sehr interessant und faszinierend. Da ich selbst daran glaube, hat mich diese Geschichte sofort in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Ich habe bisher kein anderes Buch zu dieser Thematik gelesen und ich muss sagen, ich habe das Lesen wirklich genossen. Marah Woolf bindet viele originelle Ideen in ihre Geschichte mit ein, besonders gut gefallen hat mir die Idee von Seelenbüchern in Form von Scrapbooks. Zeitreisen liebe ich ja sowieso, aber hier wurden sie wirklich sehr schön in die Geschichte integriert, ebenso die historischen Ereignisse. Alles war in sich schlüssig und stimmig. Marah Woolf hat eine wunderschöne Liebesgeschichte auf tiefer Ebene erschaffen und sie in eine faszinierende Welt eingebettet. Die Geschichte ist berührend und emotional, ohne dabei kitschig zu sein. Ich habe mitgefühlt, mitgelacht, mitgeliebt und mitgelitten. Vor allem das Ende hat mich zu Tränen gerührt. Das Buch birgt sehr starke Emotionen, die im Gegensatz zu den meisten Jugendromanen über die normale Gefühlsebene von Liebe hinausgehen. Der Roman handelt nicht einfach nur von Liebe, sondern von tiefer Verbundenheit und Seelenverwandtschaft, was mich persönlich sehr ergriffen und gefesselt hat. Allerdings ist die Geschichte nicht nur emotional, sondern auch spannend und mitreißend. Mit jedem gelüfteten Geheimnis habe ich der Auflösung und dem Ende noch mehr entgegengefiebert. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Natürlich trafen mich Auflösung und Finale nicht komplett unerwartet, jedoch war die Geschichte auch nicht gänzlich vorhersehbar. Es gab einige Überraschungsmomente und es wurde an keiner Stelle langweilig.
Zu den Charakteren: Sasha war mir von Anfang an sehr sympathisch. Dadurch, dass die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wird, erfährt man sehr viel über ihre Gedanken und Gefühle. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und habe sie sofort lieb gewonnen. Sie ist sehr liebevoll, loyal und selbstlos. Meiner Meinung nach ist sie für ihr Alter auch sehr erwachsen, nicht unbedingt in ihrem Handeln, aber in ihrem Inneren. Sie verkörpert das, was oft als eine alte Seele bezeichnet wird, was natürlich sehr gut zur Geschichte passt, da ihre Seele ja tatsächlich bereits mehrere Leben gelebt hat. Es besteht eine sehr schöne Symbiose zwischen Geschichte und Charakteren. Cedric ist geheimnisvoll und mystisch, was mich sofort neugierig gemacht hat. Ich wollte unbedingt mehr über ihn und seine Vergangenheit erfahren. Cedric's geheimnisvolle Art hat die Spannung der Geschichte noch verstärkt. Er ist einerseits charmant und andererseits doch sehr unnahbar (zumindest zu Beginn). Alle Charaktere sind sehr tiefgründig und durchleben eine Entwicklung, was sie sehr authentisch und absolut liebenswert macht. Vor allem Arwyn habe ich sofort ins Herz geschlossen. Die Nebencharaktere sind definitiv nicht eindimensional, sondern sehr vielfältig und lebendig.
Zum Schreibstil: Marah Woolf's Schreibstil ist flüssig und lässt sich leicht lesen, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Ihr einnehmender Schreibstil hat mich sofort in seinen Bann gezogen und mich an die Geschichte gefesselt. Alles wird sehr bildhaft beschrieben, sodass ich mir Charaktere, Kulisse und Seelenmagie sehr gut vorstellen konnte. Die Gefühle werden ebenfalls sehr lebendig dargestellt, wodurch sie sehr authentisch wirken.
Fazit: Eine wunderschöne Geschichte über ein wunderschönes Thema, das mich fesseln und begeistern konnte. Ich kann dieses Buch allen Romantiker/innen und Träumer/innen empfehlen. Spannung, Abenteuer und vor allem ganz starke Emotionen, liebevoll verpackt in bildhafter Sprache und eingebettet in eine atemberaubende Kulisse!