Faszinierende neue Studien aus der Medizin und der Biologie belegen: Gut zu sein in einem tieferen Sinn ist die beste Therapie gegen innere Leere, Antriebslosigkeit und Depression. Es hält jung und gesund. Andersherum rächen sich böse Taten nicht erst im nächsten Leben. Sie haben physische und psychische Folgen.
Doch wie erschließen wir diese Kraftquelle für uns? Wie werden wir zu den guten Menschen, für die wir uns vielleicht schon halten? Und was heißt es eigentlich, gut zu sein? Der Arzt und Theologe Prof. DDr. Johannes Huber gibt eine überraschende einfache Anleitung für ein erfülltes Leben.
„Die stille Weltmacht der gelehrten Freundlichkeit hat in Johannes Huber einen überzeugenden Botschafter gefunden.“ Peter Sloterdijk
Der Autor Prof. Dr. Johannes Huber studierte Theologie und Medizin. In diesem Buch zeigt er anhand der 10 Gebote auf, wie man in der heutigen Zeit ein guter Mensch wird und was das für gesundheitliche Vorteile für uns bringt.
Das alles mittels belegter Studien.
Außerdem vergleicht er verschiedene Weltbilder miteinander. Wie beispielsweise das chinesische und europäische.
Man bekommt lauter kleine Tipps wie es einem leichter fallen soll, gut zu sein. Wie zb. das Treffen von wichtigen Entscheidungen am Vormittag. Oder regelmäßiges Beichten. Anhand eines Beispiels von Steve Jobs zeigt er auf das es besser sein soll, immer die gleiche Kleidung zu tragen und das gleiche essen zu sich zu nehmen, um mehr geistige Kapazität für andere Dinge zu haben.
Ich fand gut das er Ethische Fragen und das Thema Biochemie, als auch die Evolution an historischen Persönlichkeiten oder Philosophen dargelegt hat. Allerdings waren es mir persönlich zu viele Corona Bezüge ( es wurde 2020 geschrieben) und auch zu viele biblische.
Am Ende des Buches stellt der Autor sich die Frage warum nicht immer das Gute siegt. Und versucht darauf antworten bzw. Lösungsansätze zu finden.
Für mich war es leider nichts aufgrund der häufigen Bibel Bezüge, wer dazu aber eher einen Hang hat, für den könnte das Buch etwas sein.
Hm. A mixed bag. Teil 1 und 2 sind gut lesbar und praktisch angelegt, wodurch man auch Handlungsempfehlungen fürs eigene Leben ableiten kann. Viele Literaturverweise, sollte man sich tiefer mit einer Thematik auseinandersetzen wollen.
Teil 3 ist dann schon sehr vergeistigt (man bemerkt, daß Prof. Huber auch Theologe ist)- auf die Spitze hat es allerdings das Nachwort von Peter Sloterdijk getrieben - dieses war für mich als Nicht-Philosophen quasi unlesbar, weswegen ich das Buch dann auch etwas verwirrt zur Seite gelegt habe. Mich hat beim Lesen des Nachwortes das Gefühl beschlichen, daß ich zwar die Buchstaben und Wörter kenne, die da stehen- der Sinn des Gesagten hat sich mir allerdings nicht erschlossen. Alles in allem ein unbefriedigender Abschluss eines Buches, das interessant begonnen hat.
Grundsätzlich mag ich die Ansätze des Autors, und auch die vielen Vergleiche der verschiedenen Weltbilder. Es wird jedoch oftmals sehr biblisch, was nicht unbedingt mein Lieblingsthema ist, worüber ich gerne diskutiere/nachdenke. Die erste Hälfte des Buches ist interessant und gut zu lesen, jedoch werden in der zweiten Hälfte immer wieder auf ähnliche Ansätze eingegangen und man hat ständig das Gefühl, das meiste schon einmal gelesen zu haben! Erwähnenswert ist, dass alles (?) quantitativ erforscht wurde und auch so im Buch erklärt worden ist. Alles in allem ein sehr abwechslungsreiches Buch um mögliche neue Gedanken zu entfalten und gewisse Dinge zu hinterfragen.
2,5 von 5 Sternen Weil es im Grunde ziemlich gut ist, aber ein paar echt zu redundante Aussage für mich das Gesamtbild versauen. Unter anderem, droppt der Autor der Mensch bräuchte Fleisch, ohne Erklärung, nix.