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Lotte Lenya und das Lied des Lebens: Die Frau, die Kurt Weill und Bertolt Brecht ihre Stimme schenkte

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Lotte Lenya ist die wohl bekannteste Sängerin der Dreigroschenoper. Dieser Roman erzählt die Geschichte der einzigartigen Schauspielerin und Sängerin Lotte Lenya - die Frau, die Kurt Weill und Bertolt Brecht ihre Stimme schenkte.
Inmitten der 1920er Jahre lernt die noch unbekannte Schauspielerin Lotte Lenya ihren zukünftigen Ehemann Kurt Weill kennen – sie rudert ihn über einen See und beide verlieben sich unsterblich ineinander. An Weills Seite gelingt ihr einige Jahre später der Durchbruch, sie lernt Bertolt Brecht kennen und spielt die Seeräuber Jenny in der Dreigroschenoper. Doch die Liebe des Künstlerpaars ist Höhen und Tiefen ausgesetzt …
Kenntnisreich und emotional erzählt Eva Neiss die Geschichte von Lotte Lenya, die mit ihrer besonderen Stimme, ihrer charmanten Eigenwilligkeit und ihrem Drang nach Leben ihre Zeitgenossen in den Bann zog.

302 pages, Kindle Edition

Published November 1, 2020

17 people want to read

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Eva Neiss

4 books

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Community Reviews

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Sasha.
54 reviews3 followers
February 25, 2021
Das Cover verspricht viel, es ist charmant gestaltet und die Ausgabe an sich ist ganz toll. Klimaneutral und auf feinem Papier geschrieben, lädt der Roman gleich zum Geniessen ein. Ich muss aber zugeben, dass ich Mühe hatte, mich in den Erzählstil einzufinden. Dies nicht wegen der episodenhaften Erzählweise, sondern wegen der Schreibweise an sich, besonders da sie im Präsens gehalten wurde und die Sätze oftmals eher simpel gehalten sind. Obwohl ich sehr gut nachvollziehen kann, warum die Autorin diese Erzählzeit und -weise gewählt hat, sagt sie mir trotzdem nicht ganz zu.

Die Charaktere hingegen waren sehr lebensnah und sehr glaubhaft gezeichnet. Durch diesen Roman habe ich Personen kennengelernt, zu denen ich davor nur eine vage Beziehung durch Namenserkennung hatte.

Was dieser Roman auch ganz aussergewöhnlich gut macht, ist, ein Portrait einer vergangenen Zeit zu zeichnen. Die geschichtlichen Ereignisse durch die Augen der Protagonisten erlebt, erhalten so viel mehr Gewicht und Farbe.

Obwohl mir also der Schreibstil nicht sonderlich gefallen hat war dieses Buch eine wunderbare Möglichkeit, Lenyas Zeit anders und näher kennenzulernen und mich in bisher unbekannte Zeitzeugen hineinzuversetzen. Ich würde es jedem empfehlen, der sich für Geschichte aus einem etwas anderen Blickwinkel interessiert.
181 reviews1 follower
February 2, 2021
Lotte Lenya ist eine historische Persönlichkeit, die ich vor der Lektüre dieses Buchs noch nicht gekannt habe. 1898 in Wien geboren trat sie als Schauspielerin und Sängerin auf und machte sich einen Namen als Mitwirkende an Kurt Weills und Berthold Brechts „Dreigroschenoper“.

Eva Neiss hat einen episodenhaften Erzählstil gewählt, um uns Lotte Lenyas Leben und Wirken näher zu bringen. Wir tauchen in verschiedene Stationen ihres Lebens ein, die mir gerade zu Beginn des Buchs oftmals ein kleines bisschen aus dem Zusammenhang gerissen schienen. Auf den ersten Seiten eines jeden Kapitels habe ich erst einmal ein wenig Zeit benötigt, um mich zurechtzufinden, was für mich durch meine zwischendurch erwähnten Sprünge in die Vergangenheit und die vereinzelte Verwendung einer abgeschlossenen Zukunft noch ein wenig mehr herausgerissen hat. Im weiteren Verlauf des Buches werden jedoch die zeitlichen Abstände zwischen den Kapiteln kürzer (besonders im letzten Teil) womit ich ein wenig besser zurechtkam.

Die Persönlichkeiten, mit denen wir es zu tun bekommen, sind zuweilen nicht ganz einfach. Brecht, Weill und auch Lotte selbst waren für mich nicht immer Sympathieträger und ihre Motivationen waren für mich manchmal ebenfalls etwas schwer nachvollziehbar. Gefallen hat mir jedoch besonders Lottes Charakterentwicklung im letzten Teil des Buchs, was mich mit ihr wieder etwas aussöhnen konnte.

Während des Lesens war ich mir oft unsicher, wie ich das Buch bewerten würde. Da ich jedoch in der letzten Hälfte nur so durch die Seiten geflogen bin und mir besonders das letzte Drittel sehr gefallen hat, tendiere ich inzwischen zu 4 Sternen. Auch wenn Lotte, Weill und Kurt sicher nicht zu meinen historischen Lieblingspersönlichkeiten vorstoßen werden, war es interessant sie (besser) kennenzulernen. Gerne würde ich auch noch weitere Bücher der Autorin lesen.
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