Das Leben ist schier voll von Dingen, die man sich am Arsch vorbei gehen lassen sollte. „Das Leben ist schöner, wenn man den Mist weglässt!“ stellte Alexandra Reinwarth irgendwann fest und lässt sich seither jede Menge Dinge, Leute und Umstände am Arsch vorbei gehen. Ihr Alltag ist dadurch deutlich entspannter geworden: weniger schlechtes Gewissen, weniger Idioten und weniger Ärger. Und dennoch stößt sie immer wieder auf Situationen, in denen es gar nicht so einfach ist, entspannt zu bleiben. Doch auch hierfür findet sie eine Lösung: Alexandra Reinwarth nimmt uns wieder mit in ihre Welt und zeigt in gewohnter Leichtigkeit, wie man es schafft, all das, was man nicht tun will, und all jene, die man nicht mag, hinter sich zu lassen und dauerhaft zu entspannen – jetzt erst recht!
„Am Arsch vorbei geht auch ein Weg - jetzt erst recht“ von Alexandra Reinwarth waren für mich ein paar unterhaltsame Hörstunden, aus denen ich auch die ein oder andere Botschaft mitnehmen konnte, mehr aber leider nicht. Die ist der zweite Teil von „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“, allerdings gab es für mich hier nicht viele neue Erkenntnisse bzw. überhaupt Tipps, wie man gleichgültiger wird. Allerdings finde ich, dass man nicht oft genug daran erinnert werden kann, sich mal was am Arsch vorbeigehen zu lassen und zu sich zu stehen. Wie immer liebe ich den Humor der Autorin, vor allem nimmt sie sich selbst nicht zu ernst, das macht sie sehr nahbar. Ich habe mich wirklich unterhalten gefühlt, das Buch wirkte aber mehr wie eine Zusammenstellung persönlicher Erlebnisse als ein richtiger Ratgeber, der die Lesenden an die Hand nimmt und zu mehr Gleichgültigkeit bzw. Selbstbewusstsein verhilft.
"scheiss drauf ob leute finden das deine homophonen witze lustig sind, wenn sie sie kritisch finden belächel sie. ach und wenn du eine "hitlerwoche" inklusive hitlergruss und hitler wortspielen in deinem café einführst und leute das kritisch sehen scheiss auf die auch"
noch nie ein buch gelesen das so viel und so wenig gleichzeitig sagt. ich mochte bis jetzt kein einziges buch der autorin und weiß auch nicht warum ich nicht einfach aufhöre sie zu lesen. vielleicht hoffe ich endlich den sinn zu finden (oder eine aussage mit der man halbwegs was anfangen kann)
Gute Auffrischung der Thematik, allerdings ohne „Neues“ zu liefern. Allerdings bin ich der Meinung, dass man sich dieses Thema ruhig immer und immer wieder anhören oder anlesen kann, damit man es auch ja nicht vergisst und einige Denkansätze auch wirklich in das eigene Leben integriert. Das ist ungemein wichtig, um nicht an Dingen, die eigentlich gar nicht so wichtig sind, wie sie sich aufblasen, zu verzweifeln.
Dies ist der 2.Band der 'Am Arsch vorbei geht auch ein Weg' Reihe. Im ersten Augenblick habe ich von den Büchern etwas anderes erwartet: ich wollte wissen wie ich mir genau "Sachen am Arsch vorbei gehen lasse." Aber meiner Meinung nach,wird dort nicht sehr darauf eingegangen sondern eher auf die Situationen in denen man dies tun sollte. Eine "Anleitung" oder ein Ratgeber ist es in diesem Fall in meiner Meinung nach nicht. Mir haben trotzdem beide Teile sehr gut gefallen,wobei ich beim 2. Teil mit vielen Aussagen der Autorin nicht übereingestimmt habe und somit am Anfang eine gewisse Distanz herrschte, die es mir etwas schwerer fiel einzusteigen. Wie auch beim 1. Teil ist der Schreibstil super flüssig und leicht verständlich. Am schönsten ist an den Büchern aber der Humor der Autorin. Sie nimmt sich selber nicht zu ernst und hat zu allem einen schnellen Spruch auf Lager. Nicht das beste Buch der Autorin,aber für jemanden,der nach etwas leichtem,realitätsnahem und humorvollen sucht genau das richtige.
2.5 ⭐️ Nachdem mir der erste Band nicht so umgehauen hat dachte ich, ich versuch’s nochmal mit dem Zweiten. Ich habe es als Hörbuch gehört und die Stimme von Alexandra erinnert mich an die Stimme von Carolin Kebekus. Es ist kein wirklicher Ratgeber sondern Geschichten aus dem Leben von ihr. Ich fand es in Ordnung, habe aber das selbe Gefühl wie nach dem ersten Band.
Unterhaltsam geschrieben, aber als "Ratgeber", "Selbsthilfebuch" etc. für mich nicht wirklich zu gebrauchen. Es klang eher wie das unterhaltsam geschriebene Tagebuch als etwas, von dem ich etwas für mein eigenes Leben mitnehmen würde.
Wie schon der erste Teil gefällt mir auch dieser zweite Band zum Thema "Das Leben ist schöner, wenn man den Mist weglässt." Ich hab das meiste schon umgesetzt. Ich diskutiere nicht mehr mit Ulfs im Netz. Ich veratme Vollhorsts in der Realität. Ich habe Weihnachten und allgemein Traditionen kräftig entrümpelt. Ich habe meinen Nachrichtenkonsum drastisch reduziert. Und anstatt über all die Katastrophen und Missstände in der Welt zu jammern, mache ich lieber etwas, das ich kann und das hilft. Es lebt sich so wirklich deutlich besser.