Ein Bilderbuchsommer auf Amrum. Halb Fredenbüll und die komplette »Hidde Kist« machen dort Urlaub. Am trubeligen Strand spült eine Welle dem kleinen Finn plötzlich einen abgetrennten Frauenfuß auf seine Schaufel. Alle starren gebannt aufs Wasser, wo ein riesiger Fisch gerade eine Luftmatratze rammt. Statt ausgelassener Ferienstimmung herrscht jetzt Massenpanik. Hat der Killerfisch bereits eine Frau getötet? Das eingespielte Duo Detlefsen & Stappenbek ermittelt in alle Richtungen. Zwischen Touristenhorden, demonstrierenden Umweltaktivisten, exzentrischen Starköchen, rachsüchtigen Immobilienmaklerinnen und einem verirrten Riesenraubfisch suchen sie fieberhaft nach einem Frauenmörder.
Die Besatzung der „Hidden Kist“ aus Fredenbüll macht Urlaub am Strand von Amrum. Doch auch hier ruht das Verbrechen nicht, da finden die Kinder einen Frauenfuss im Sand, vor der Küste kreuzt ein riesiger weißer Heilbutt und auf der Insel treiben Umweltaktivisten, Immobilienhaie, Influencer und ein ominöser dänischer Koch ihr Unwesen. Da muss der Fredenbüller Dorfpolizist Thies Detlefsen schon mal in Badehose ermitteln. Das Gesamtpaket verspricht Spass und Spannung, die „Stars“ der Geschichte können sich voll entfalten und trotz des Klamauks bleibt es spannend bis zum Schluss. Manche Spur führt ins Leere, es gibt überraschende Wendungen, Krischan Koch spart auch nicht an ironischen Querschüssen – sei es die „Donnerstag für Dorsche“ Bewegung oder der Influencer Hype um Kühltaschen im Kirschdekor, wie gewohnt wird sich auch bei anderen Autoren bedient, diesmal erkennt man einiges von „Moby Dick“ wieder. Insgesamt ist das Buch ein gelungenes Lesevergnügen und die Settings wecken Urlaubserinnerungen.
Nun hat mich der Spiegel Bestseller-Autor Krischan Koch bereits zum neunten Mal auf eine abenteuerliche Reise nach Nordfriesland mitgenommen. Aber dieses Mal bleiben wir nicht in Fredenbüll sondern verbringen aufregende Tage auf der Trauminsel Amrum. Denn genau hierher hat es Dorfpolizist Thies Detleffsen und seine Fredenbüller Freunde verschlagen. Wieder gibt es einen Jahrhundertsommer auf Amrum und deshalb wollen alle hier auf dieser wunderschönen Insel Urlaub machen. Doch leider kommt alles wieder mal anders. An einem sonnigen Strandtag wird plötzlich eine weiße Flosse im Meer gesichtet, Panik kommt auf. Und als dann auch noch diese Tote in den Dünen liegt, ist es mit der Urlaubsruhe definitiv vorbei. War es ein Badeunfall oder gar Mord? Thies nimmt noch in der Badehose seine Ermittlungen auf…. Wow! Das war ja wieder ein spannender Inselkrimi, noch jetzt nach Beendigung des Buches habe ich richtiges Gänsehautfeeling, wenn ich mir gewisse Szenen aus dem Buch vor Augen führe. Man sollte sich wirklich an die dringende Empfehlung des Autors halten und dieses Buch lesen bevor man zum Schwimmen geht. Und jetzt habe ich ein Grinsen im Gesicht! Ach war das wieder schön – auf Amrum habe ich mich sofort pudelwohl gefühlt und daran haben auch die herrlichen Beschreibungen des Autors Anteil. Ich sitze in meinem Strandkorb, genieße den Blick aufs Meer, natürlich gibt es ein leckeres Krabbenbrötchen und abends einen tollen Strandspaziergang. Gefreut hat ich mich, all mein liebgewonnen Bekannten zu treffen. Die Fedenbüller Imbisswirtin Antje und ihr Stammgast Piet wollen mit Finn, dem kleinen Sohn der Husumer Kriminalhauptkommissarin Nicole Stappenbeck, einen tolle Ferienwoche verbringen. Doch dann macht Finn und seine zwei neuen Freunde eine gruselige Entdeckung (da läuft mir jetzt die Gänsehaut den Rücken runter) und schon ist es mit der Urlaubsidylle vorbei. Es hat ja richtig Spaß gemacht mit Thies und seinem Ermittlerteam auf Verbrecherjagd zu gehen. Ich lerne einiges über den weißen Heilbutt der für mächtige Aufregung sorgt, aber auch demonstrierende Umweltaktivisten, Starköche und Immobilienhaie spielen in diesem herrlichen Krimi eine große Rolle. Ein tolles Gesamtpaket – einfach wieder spitzenmäßig. Nordfriesland war wieder mal eine Reise wert. Ein unterhaltsamer, spannender Insel-Krimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten hat. Der Spannungsbogen war einfach gigantisch, ich war bis zum Schluss mit auf Verbrecherjagd. Ein Lesevergnügen der Extraklasse für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe. Ein Lesehighlight unter den Insel-Krimis. Und die Rezepte am Ende des Buches laden natürlich zum Nachmachen ein.
Der Schreibstil ist, wie bisher, sehr, sehr gut. Diesesmal geht es nach Amrum, die Crew macht Urlaub...Bis zum Fund eines abgetrennten Fußes. Und ausgerechnet Finn, Nicole´s Sohn findet diesen. Parallel zum Fund schwimmt am Strand ein riesiger Fisch herum, dieser stellt sich als weißer Heilbutt heraus, welcher eine Größe von 5 Metern erreichen kann und von nun an schließt jeder darauf, dass dieser Heilbutt für den abgetrennten Fuß verantwortlich ist...
Desweiteren sind noch einige Aktivisten für "Dienstag für Dorsche" unterwegs und es hat ein neues Restaurant "Thor" geöffnet, dass die nordische Küche hervorhebt. Es soll ein Luxus-Hotel gebaut werden, dabei hat der Investor anscheinend Dreck am stecken. Eine Vertreterin der dänischen Firma HVI ist mit von der Partie. Dann gibt es noch eine Bloggerin, Tadje und Telje sind auch wieder mit dabei und nicht zu vergessen die Crew aus der "De Hidde Kist".
Dann darf Thies natürlich nicht fehlen, der wie jedesmal eine Verschwörung in allem sieht (Ich mag ihn einfach...sein Humor ist genau meins... :D).
Später kommt noch eine weitere Leiche, dieser fehlt dann kein Körperteil. Aber nun geht das Rätseln der Morde los und Thies haut raus...Nicole muss dabei manchmal an sich halten und ich habe bis kurz vor Ende gar nichts gepeilt...
Aber ich wurde wieder sehr, sehr gut unterhalten!
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Die Fredenbüller genießen ihren Urlaub mit Sonne und Strand auf Amrum. Doch die Idylle endet, als aus dem Meer ein abgetrennter Frauenfuß angespült wird. Hat der riesige Fisch, den sie im Meer erkennen können, die Frau getötet? Detlefsen und Stappenbek ermitteln in alle Richtungen.
Hach, was habe ich mich auf diesen neuesten Fall für die inzwischen sehr liebgewonnenen Fredenbüller gefreut! Der Schreibstil war gewohnt locker und flüssig zu lesen. Einmal begonnen, konnte ich das b6ch nicht mehr beiseite legen. Ich war sofort in einem richtige Sog gefangen. Die Beschreibungen waren bildhaft und lebendig und ich konnte alles wie einen Film vor meinen Augen sehen. Die Charaktere wurden wunderbar gezeichnet. Die Fredenbüller waren einfach wieder große klasse, sehr herzlich, menschlich und humorvoll. Aber auch die weiteren Charaktere wurden toll beschrieben und waren sehr passend in ihren jeweiligen Rollen. Die Story war super durchdacht. Ich hatte ganz viele Fragen im Kopf, die förmlich nach Antworten schrien und mich zum Weiterlesen antrieben. Ich konnte bestens miträtseln und mir meine eigenen Gedanken zu den Hintergründen und Verbindungen machen. Dennoch wurde ich am Ende noch überrascht, was mir gut gefiel. Neben der durchgängigen Spannung war auch der tolle Humor wieder sehr präsent und ich musste mich mehrmals kringeln vor lachen. Das war wieder eine perfekte Mischung. Das kann Krischan Koch einfach!
Ein großartiger Krimi, voller Spannung und Humor. Einfach perfekt. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.
Der weiße Heilbutt: Ein Insel-Krimi (Thies Detlefsen & Nicole Stappenbek, Band 9) von Krischan Koch, erschienen im dtv Verlag am 19.02.2021
Halb Fredenbüll ist im Urlaub auf Amrum. Natürlich gibt es einige Aufregungen. Ein riesiger weißer Heilbutt sorgt für „der weiße Hai“ Feeling, und es wird auch ein abgerissener Fuß angespült. Kulinarisch kommt man auch voll auf seine Kosten da ein dänischer Koch den Gaumen mit recht seltsamen Genüssen kitzelt und es soll auch eine große Kochshow am Strand gefilmt werden. Derweilen jobbt Telje in den Semesterferien in der Kinderklinik Satteldüne und Tadje versucht sich als angehende Tourismuskauffrau einen Blog zu erstellen, wo Amrum nicht bieder und langweilig erscheint, sondern so cool wie der von einer Bloggerin, die sich Bibi Barrakuda nennt.
Wie immer fühlt man sich gleich wohl in dem bereits neunten Band um die Fredenbüller, die gerade mal nicht daheim sind, sondern einen heißen Sommer auf Amrum erleben. Wir treffen wieder einige schräge Vögel und Krischan Koch erfreut den Leser mit Szenen aus Filmen und Büchern die er neu aufgearbeitet ins Buch geschrieben hat. Sein Schreibstil ist wie immer erfrischend und sehr gut lesbar, seine Ideen wo er die Trends mal wieder so richtig auf die Spitze treibt, sind sehr unterhaltsam. Das es da einen „Fall“ gibt vergisst man ab und zu, kann aber herrlich mit raten was da warum passiert ist. Klare Leseempfehlung.
3.5 Sterne, aufgerundet. Ein sehr leichter Krimi - eigentlich eher ein Roman -, der sich sehr gut zur Entspannung liest, egal ob am Strand oder einfach zwischendurch. Keine Spannung und lässt sich daher positiv (!) gemeint sehr gut vor'm Schlafen lesen. Stattdessen heile Welt mit leichtem Witz und sorgt für gute Laune. Angenehme Atmosphäre.
Spannender und humorvoller Krimi, spielt auf Amrum
*Klappentext (übernommen)* Vorsicht, bissiger Fisch! Ein Bilderbuchsommer auf Amrum. Halb Fredenbüll und die komplette »Hidde Kist« machen dort Urlaub. Am trubeligen Strand spült eine Welle dem kleinen Finn plötzlich einen abgetrennten Frauenfuß auf seine Schaufel. Alle starren gebannt aufs Wasser, wo ein riesiger Fisch gerade eine Luftmatratze rammt. Statt ausgelassener Ferienstimmung herrscht jetzt Massenpanik. Hat der Killerfisch bereits eine Frau getötet? Das eingespielte Duo Detlefsen & Stappenbek ermittelt in alle Richtungen. Zwischen Touristenhorden, demonstrierenden Umweltaktivisten, exzentrischen Starköchen, rachsüchtigen Immobilienmaklerinnen und einem verirrten Riesenraubfisch suchen sie fieberhaft nach einem Frauenmörder.
*Meine Meinung* "Der weiße Heilbutt" von Krischan Koch ist bereits der 9. Fall der Fredenbüller Bande, diesmal spielt er auf Amrum. Ich mag den Humor des Autors und seinen Schreibstil, er ist lustig und spannend zugleich. Das Buch zu lesen, ohne zu lachen, ist unmöglich, ein Schmunzeln ist immer auf meinem Gesicht. Was mir auch gut gefällt, ist die Aktualität gewisser Dinge, so tauchen hier im Krimi Influencer und Umweltaktivisten auf, und es werden Selfies gemacht. Es werden auch ernste Themen angesprochen, wie zum Beispiel das sinnlose bauen riesiger Luxushotelanlagen ohne Rücksicht auf Umwelt und Menschen. Krischan Koch schafft es, eine gute Ausgewogenheit zwischen diesem ernsten Thema, dem Kriminalfall und den humoristischen Einlagen herzustellen. Durch falsche Fährten und plötzlichen Wendungen wird die Spannung erhöht, und immer wieder musste ich umdenken, einfach nur Klasse!!!
Ich kenne mittlerweile die ganze Reihe, die ersten Bücher habe ich gehört (auch genial) und die letzten gelesen. Jedes Mal freue ich mich auf ein Wiedersehen mit altbekannten Charakteren. Für mich sind sie schon Freunde geworden. Sie sind alle liebenswert mit all ihren Ecken und Kanten.
Das Setting finde ich gut gelungen, die Beschreibungen von Amrum bestärken mich, meinen nächsten Urlaub dort verbringen zu wollen.
Das Cover gefällt mir auch wieder richtig gut, es hat auch einen hohen Wiedererkennungswert.
*Fazit* Wer humorvolle Krimis mit sympathischen Charakteren und einen schönen Setting mag, der ist hier genau richtig. Ich liebe den Schreibstil von Krischan Koch und seine Crew aus Fredenbüll. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
Ich bin ja mittlerweile ein Fan dieser mir lieb gewonnenen Serie und daher war es klar, dass ich dieses Buch auch lesen möchte. Also auf ging es.
Aus dem Inhalt:
Fredenbüll macht Urlaub…zumindest die wichtigen Personen aus de „Hidde Kist“ und ein paar andere mehr. Und der schöne Strandurlaub wird jäh getrübt als sich am Strand ein abgetrennter Frauenfuß die Blicke auf sich zieht. Als im Wasser noch ein monströser Fisch gesichtet wird ist das Chaos perfekt….ist jetzt dieser am Tod einer Frau schuldig? Neben Panik beginnt eine Suche nach der Wahrheit welche Detlefsen und Stappenbek in spezielle menschliche Umstände stolpern lässt.
Meine Meinung:
Es ist immer wieder schön und als wäre man nie weg gewesen wenn man in einen Teil dieser Reihe in den Händen hält. Die Personen wenn sie einem bekannt sind begeistern weil sie herrlich nordisch sind und ich mag das sehr gern. Auch der entspannt und flüssig zu lesende Text erfreut mich immer wieder! Man fliegt man so über die Zeilen und kann sich herrlich über die Anspielungen von Filmen wie zum Beispiel Moby Dick amüsieren. Der Fall ist recht verzwickt und die skurrilen Persönlichkeiten welche die Wege kreuzen tragen neben dem Humor gut zur Unterhaltung bei. Ich konnte mal wieder herrlich miträtseln und der Spannungsbogen war genau richtig angelegt. Die Auflösung ist nachvollziehbar und ich bin nicht so schnell drauf gekommen. Wer ein paar lecker Gerichte nachprobieren möchte wird hier wieder zufrieden sein, und wer von Krabbencocktail, Ceviche vom Kabeljau mit Rhabarber und Meersalz sowie von gebratener Scholle mit Kartoffelsalat nicht genug bekommen kann dem empfehle ich das Küsten Krimi Kochbuch von Krischan Koch gern weiter, welches 70 leckere Rezepte innehat. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und freu mich hoffentlich sehr bald wieder etwas von der Truppe zu lesen ;o)
Fazit: Ich werde mir nie eine Kühltasche mit Kirschaufdruck zulegen, bedanke mich für schöne Lesestunden, empfehle das Buch sehr gern weiter und vergebe 5 von 5 Sternen