Ein Inselreich hoch über der Erde; ein Pavillon aus Elfenbein und Bernstein; ein Engel mit der Kraft der Sonne in sich.Die Wächterin Amalhya Elissidar ist die Letzte ihrer Art, seit ein schreckliches Inferno ihre Heimat zerstörte. Ihre einzige Gesellschaft ist die Sonne, ihre Tage zerfließen in Einsamkeit – die ein jähes Ende Traum ruft ein Fremder um Hilfe, und ein goldener Adler erscheint. Nicht nur ihre verloren geglaubte Heimat, auch die Erde steht ihr nun offen. Amalhya beschließt, nach dem Fremden zu suchen – und stößt auf ein mächtiges Geheimnis. Das Schicksal der ganzen Welt liegt plötzlich in ihren Händen.
Siebenhundertjahre Einsamkeit, nur durchbrochen durch die Anwesenheit der Sonne ist ein schweres Los und doch der Alltag des Sonnenengels Amalhya Elissidar. Die letzte ihrer Art nach einer nie dagewesenen Katastrophe macht sie zur Gefangenen auf den schwebenden Inseln hoch über der Erde und durch einen Schleier den Menschen verborgen. Diese Einsamkeit verliert sich, als ein goldener Adler bei Amalhya auftaucht und bei ihr bleibt, ihr sogar den Weg nach unten ermöglicht, auf die Erde, die sie einst kannte. Doch diese hat sich verändert und ihre Träume sind seltsam, denn sie zeigen ihr einen ihr unbekannten Mann, der nach ihr ruft und in dessen Traum - Anwesenheit sie Ruhe zu finden scheint. Als genau dieser Mann sie um Hilfe bittet, kommen Ereignisse ins Rollen, die so keiner Erwartet hat und könnten entweder das Ende der Erde oder einen Neuanfang des Himmels mit sich bringen.
Die Geschichte beginnt mit einer Erläuterung, die mich sehr gefangen nahm und eine Gänsehaut bei mir verursacht hatte:
" Schmerz raubte ihr die Sinne; Der Verlust vergiftete ihre Seele; Die Erinnerung machte sie wahnsinnig. Doch was ihr schließlich das Herz brach, war die Einsamkeit." (Seite 1, Der letzte Sonnenengel)
Zuerst dachte ich, es bezieht sich nur auf Amalhya, die viel verloren hat, doch im Verlauf der Geschichte könnte man diese Erläuterung auch auf jemand anderen übertragen, denn ich hier nicht nennen kann, sonst wäre es ein massiver Spoiler.
Felio ist ein Mensch, der tief der Natur verbunden ist und mehr an die Höhlenmenschen erinnert, wobei sie bereits sesshaft geworden sind und Clans gebildet haben. Zumindest kam es mir so vor und ich konnte es logisch für mich in einer Zeit einordnen. Anfang war es auch nicht klar, wie die beiden zueinander stehen, doch nach und nach lichtete sich die Frage und die verschiedenen Stränge der Geschichte verliefen zusammen und zu einem logischen. Hier erzählt auch ein allwissender Erzähler aus beiden Sichten und manchmal auch noch aus einer dritten und vierten, um mehr Einblick zu gewähren. Die Handlung ist durchdacht, die Kreaturen spannend und die Idee hinter der Geschichte ist wirklich gut, teilweise konnte mich das Buch wirklich packen und mich tief in die Geschehnisse ziehen.
Was ich schade fand war, dass die Charaktere für mich teilweise sehr oberflächlich blieben. An manchen Stellen tatsächlich auch die Protagonisten, von denen ich mir mehr erhofft hätte ab und an. Dennoch ist es gut zu lesen und vor allem spannend.
Hier geht es übrigens nicht um die Liebe zwischen Felio und Amalhya, einem Menschen und einem Gottähnlichen Wesen. Es verbindet sie etwas ja, aber hier haben andere Formen der Liebe eine größere Wichtigkeit und wie könnte ein Mensch je einen unsterblichen Sonnenengel verstehen?
Fazit: Dieser Fantasy-Roman passt in keine typische Schublade und das ist gut so! Ich habe es gerne gelesen, weil es mir einen neuen Weg gezeigt und mich in eine Welt geführt hat, die ich so nicht erwartete, besonders gegen Ende hin war ich doch wieder versöhnt. Deswegen 4 Sterne für diesen untypischen Fantasyroman, der einem Fantasyliebhaber sicher gefallen kann, der bereit ist, sich auf etwas Neues einzulassen.
Ich habe etwas gebraucht in die Geschichte zu finden, mir hat einfach ein bisschen der Bezug zu den Protagonisten gefehlt. Den Adler fand ich sehr toll! Aber wie gesagt, mir fehlt hier etwas an Tiefgang. Ich habe lange gebraucht, bis mich die Geschichte gepackt hat. Als dann die Schwester in der Geschichte auftaucht, hat mich das Buch und auch die Story überzeugt. Ich würde sagen ein sehr jugendlicher Fantasyroman mit einer tollen Message.
Ein Inselreich hoch über der Erde; ein Pavillon aus Elfenbein und Bernstein; ein Engel mit der Kraft der Sonne in sich. Die Wächterin Amalhya Elissidar ist die Letzte ihrer Art, seit ein schreckliches Inferno ihre Heimat zerstörte. Ihre einzige Gesellschaft ist die Sonne, ihre Tage zerfließen in Einsamkeit – die ein jähes Ende findet.Das Schicksal der ganzen Welt liegt plötzlich in ihren Händen.
Eine spannende Welt, die vom Untergang der Sonne geprägt wurde. Hauptcharakter ist der letzte Sonnenengel, deren Name über und über in diesem Buch erwähnt wird - dennoch konnte ich ihn mir nicht merken. Und das ist vielleicht schon die wichtigste Aussage über das Buch- trotz spannender Ansätze und Charakteren mit viel Potential konnte das Buch mich nicht ergreifen. Schlecht ist es nicht, der Schreibstil ist herrlich aber mich hat es einfach nicht berührt, da ich den Charakteren nie nahe gekommen bin. Aber vielleicht hat hier das Buch einfach nciht zum Leser gepasst.
3/5, auf keinen Fall schlecht, aber einfach nicht meins.