“Eine Entscheidung, die dich tötet.”Lena Hader hat das Leben der kleinen Marie gerettet, die sie blutverschmiert und in einem Feld abgelegt, gefunden hat. Ohne es zu wissen, beginnt damit ihr ganz persönlicher Albtraum.Das Mädchen sollte sterben, denn sie ist eine verdorbene Brut. Mit der Rettung hat Lena Hader in ein perfides Werk eingegriffen und steht nun auch im Fokus eines unerbittlichen Täters, der vor nichts zurückschreckt.
Kommissar Marcel Schweißer setzt alles daran, Lena und Marie zu retten und stößt dabei auf schreckliche Hinweise.Wird er es schaffen oder sind die beiden dem Schicksal längst hingegeben?Ein Thriller, der Unfassbares aufdeckt, verwirrt und dessen Ende schockiert.Verdorbene Brut ist der Auftakt der Reihe rund um den ehrgeizigen Kommissar Marcel Schweißer. Die Fälle der Reihe sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Die Hintergrundgeschichten des Ermittlerteams entwickeln sich stetig, sind in den Folgebänden zum Besseren Verständnis jedoch kurz angerissen.2. Gefährliche Angst3. Eiskalter Tanz4. Quälende VergeltungBirgit stand mit dem Gesicht zur Hauswand. „Bist du startklar?“„Ja, nun mach schon.“„Dooonneeer … Ich bin gespannt, ob du dieses Mal versteinert stehen bleiben kannst.“ Sie kicherte.„Nerv nicht, Birgit, und beeil dich.“„Wetter …“Von der Straße hörte sie ein Quietschen. Dann Stille.„… und Blitz.“ Schlagartig drehte sie sich um.„Gabi!“, schrie ihre Mutter aus dem Fenster.Erneut quietschten Autoreifen. Eine dicke Rauchwolke umnebelte Birgit. Es roch nach verbranntem Gummi. Mit rasendem Herzen starrte sie dem schwarzen Auto hinterher.„Hilfe!“ Wieder schrie ihre Mutter.Birgit suchte nach Gabi. Doch ihre Schwester stand nicht mehr im Garten.
Mein Eindruck: Nachdem ich Ende April „Gläserne Hölle“ und davor auch die anderen Bücher der Autorin verschlungen habe, habe ich mich sehr über „Verdorbene Brut“ gefreut und war natürlich sehr neugierig, was mich hier erwarten würde.
Der Einstieg in das Buch gelang mir wieder mühelos und ich war ziemlich schnell mitten drin im Geschehen. Gleich zu Anfang bekommt der Leser einen Vorgeschmack, mit was für eine Art Täter hier Bekanntschaft gemacht wird.
Lena hat einen Tag, dem man nicht mal seinem ärgsten Feind wünscht… Zuerst trennt sich ihr Freund von ihr, dann findet sie ein übel zugerichtetes Kind im Feld, ein Fenster wird bei ihr eingeschlagen und zur Krönung des Tages erreicht sie ein Drohbrief…
Nicht nur der Einstieg fiel mir leicht, sondern ich flog dank des angenehmen Schreibstils, der sich leicht und locker lesen lässt, nur so durch das Buch.
Seit ein paar Jahren bin ich dem Genre Thriller total verfallen und ich bin der Meinung, dass jeder Thriller eine düstere und beklemmende Stimmung brauch, um so richtig gut beim Leser als Thriller anzukommen. „Verdorbene Brut“ bietet genau das, von der ersten bis zur letzten Seite.
Wer Spannung und Nervenkitzel bis in die Zehenspitzen sucht, ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Die Autorin versteht es, Spannung zu erzeugen, zu halten und an entscheidenden Stellen noch zu erhöhen. Auch die verschiedenen Perspektiven und verschiedenen Zeitebenen, aus denen die Geschichte erzählt wird, gibt der Geschichte die nötige Spannung, aber auch das unvorhersehbare. So tappte ich die ganze Zeit im Dunkeln, wer denn nun der Täter ist und ob Lena wirklich so unschuldig ist, wie sie sich gibt.
Die Darstellung der Protagonisten hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich gestehen muss, dass ich Lenas Verhalten nicht immer so ganz nachvollziehen konnte und sie ab und an mal gerne geschüttelt hätte, weil ich sie an manchen Stellen einfach zu naiv fand.
Das Ende und die Auflösung des Täters waren für mich nicht vorhersehbar und ich war doch recht überrascht. Aber: So sehr mir das Buch gefallen hat, muss ich zugeben, dass für mich ein Teil des Endes nicht ganz so stimmig war. Aber wie es nun mal auch in der Buchwelt ist, es ist alles eine Frage des Geschmacks.
Fazit: Auch wenn ich Lenas Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte und auch ein Teil des Endes nicht wirklich meins war, habe ich auch hier wieder einen spannenden Thriller, den ich nicht aus der Hand legen konnte, bekommen und kann ihn trotz allem empfehlen.
Wir starten dieses Buch mit einer bekannten Person aus Gläserne Hölle. Während der Ermittler Marcel Schweißer dort nur eine Nebenrolle hatte, bekommt er hier die Hauptrolle zugeschrieben. Mit seinem neuen Partner gilt es zusammenzuwachsen. Nicht immer ganz einfach, aber es macht Spaß den beiden dabei zuzusehen. Kaum lernen sie einander kennen, werden sie ins kalte Wasser geschmissen. Eine grausam zugerichtete Mädchenleiche wird gefunden. Abgelegt in einem Feld. Daneben ein rotes Fahrrad. Alles ist arrangiert und wenige Tage später wiederholt sich das Szenario. Schweißer und sein Team jagen einen skrupellosen Killer. Oder sind es mehrere? . Cliffhanger an den Kapitelenden, eine angenehme Kapitellänge, ein leicht zu lesender Schreibstil und sehr sympathische Figuren machen die Geschichte mal wieder zu einem Erlebnis. Wer die Vorgeschichte der Hauptfigur kennen möchte, sollte unbedingt Gläserne Hölle vorweg lesen. Aber sonst ist Verdorbene Brut völlig unabhängig zu lesen.
Absolute Leseempfehlung für alle Krimi- und Thrillerfans. Andrea Reinhardt solltet ihr wirklich nicht verpassen. Ich vergebe voll verdiente 5 🌟.
Die Autorin Lena Hader steckt momentan in einer Krise. Ihr Partner hat sie betrogen, ihre letzten Bücher waren ein Flop und dann findet sie auch noch ein Mädchen mit mehreren Messerstichen halb tot im Feld liegen. Das Mädchen, Marie, ist völlig verstört und redet von einem Propheten der will, dass sie stirbt. Dadurch das Lena den tot verhindert hat, schwebt sie nun selber in Gefahr. Kommissar Marcel Schweißer und sein Kollege Christian ermitteln in diesem Fall. Es tauchen nach und nach weitere Kinderleichen auf und das Ermittlerteam steht gehörig unter Druck.
Die Geschichte ist unterteilt in unterschiedlichen Personen und Zeitspannen. Das Buch ist nichts für schwache Nerven, hier geht es um verstörte Kinder und ermordete Kinder. Die Hauptprotagonistin fand ich ziemlich stur und naiv. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, das eBook sollte nochmal auf Rechtschreibfehler überprüft werden. Ich fand die Geschichte mittelmäßig spannend und es gab einen guten Abschluss.
"Divinus Imperavit" ist das Motto im Thriller von Andrea Reinhardt! Und Lena Hader, die Protagonistin und ebenso Thriller-Autorin, landet bald selbst in ihrem ganz eigenen Spannungsroman, nachdem sie ein Mädchen halb tot in einem Feld findet.
Wir treffen erneut auf Kommissar Marcel Schweißer, den wir bereits in "Gläserne Hölle" kennengelernt haben. Hier verarbeitet er zum Teil die Geschehnisse aus dem vorherigen Buch, während er mysteriöse Morde an Jugendlichen untersucht.
Marcel Schweißer gefällt mir gut als neuer Hauptermittler und bis zum Schluss habe ich mitgefiebert, weil ich tatsächlich nicht dahinter kam, was es mit den Entführungen und Morden auf sich hat. Also das war echt total spannend!
Ich mag es seh, wie Andrea Reinhardt schreibt. Es ist so flüssig zu lesen, ohne zu simpel zu sein. Tatsächlich sehe ich es als Talent, bei einer Erzählung nicht alles zu verkomplizieren, sodass man leicht folgen kann. Mich haben anfangs die Jahreszahlen etwas abgelenkt, da ich noch nicht wusste, ob ich sie mir merken muss oder wann ich was einzusortieren habe. Eine mehrfache Erwähnung der Jahreszahlen wäre auch innerhalb der Kapitel gut gewesen, das ist aber nur Nebensache, dennoch ein Vorschlag wert. Zugegeben, das Ende war nun nicht ganz so schwer zu erraten, aber zwischendurch gab es schon ein "Ach!" Moment. Die Ermittlerreihe hat mir dennoch besser gefallen.
Ich liebe dieses Buch! In einem Atemzug habe ich es gefühlt gelesen. Die Geschichte ist spannend. Ich habe die Charaktere direkt lieb gewonnen. Und Plottwists dürfen natürlich nicht fehlen. Ein Muss für jeden Thriller Liebhaber.
Das Ende habe ich nicht kommen sehen. Und das ist das, was ich schlussendlich am meisten liebe.
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