"Was, Sie haben wirklich vier Töchter? Wie schaffen Sie das denn?" Solche Sätze bekommt ein Vater zu hören, der ein Mädchen im Kindergartenalter, eins in der Grundschule, eins mitten in der Pubertät und eins im Abitur hat. Und in der Tat hat er es mit sämtlichen Glücksmomenten und Wahnsinnigkeiten jedes Mädchenalters zu tun. Und dann ist er auch noch allein unter Frauen. Aber wer erzieht hier eigentlich wen? Und wer beantwortet einem Fragen wie: Muss ich die Freunde meiner Kinder mögen? Und deren Eltern? Kann ich bei Liebeskummer helfen? Sollen meine Töchter zu mir aufblicken? Was mache ich, wenn sie meinen neuen Wollpulli grässlich findet? Wegschmeißen? Am wichtigsten ist allerdings, dass Papa endlich mal Fahrstunden nimmt. Denn während andere Väter ihre Kinder mit dem SUV durch die Welt kutschieren, bringt er seine Töchter mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Kindergeburtstag. Geht gar nicht.
Witzig, nachdenklich, lebensklug: die wunderbare Geschichte eines gutmütigen bisweilen hemmungslos überforderten Vaters.
In Buchform gegossene Kolumne aus dem Zeit-Magazin über die Erlebnisse eines Vaters von vier Töchtern mit seinen Kleinen und nicht mehr ganz so Kleinen. Äußerst komisch und ein Buch für zwischendrin zum Gute-Laune-Wiederbekommen.
Einige Kommentatorinnen stört es ja, dass die besseren Wesen nur am Rande erwähnt werden, also die Mütter, aber genau darum geht es ja, das ganze Thema aus Sicht des Vaters zu schildern mit all seinen Überraschungen und Schwierigkeiten und Frustrationsmomenten und Stolzerlebnissen. Verstehen diese Kommentatorinnen nicht. Nun ja. Oder wie man hier sagt: jänu.
Ich hab mir immer Töchter gewünscht und sie bekommen, wenn auch nicht vier, und nie einen Sohn gehabt. Also finde ich mich voll in diesen Geschichten wieder. Würde mir bei dem, was man so Chicklit nennt, auch nicht gelingen. Also lese ich sowas erst gar nicht...
Das Buch ist gut, allerdings hat es mich zu Beginn irgendwie schlecht gelaunt gemacht, da mir Prüfers Leben nicht so wirklich toll vorkommt. Schade finde ich, dass seine Frau so gut wie nicht vorkommt. Das liegt aber wahrscheinlich daran, dass sie nicht möchte, dass ein Buch über sie geschrieben wird. Schade.
Die stärkste Stelle, die mir einen ordentlichen Kloß in den Hals und Tränen in die Augen befördert haben, ist die, in der er mit seiner Tochter seinen und ihren Tod anschneidet.
Sehr schön fand ich auch Prüfers Erkenntnis, dass "Eltern sich nicht darauf versteifen [sollten], die Kinder zu formen, sondern zuzulassen, dass die Kinder einen selbst formen."
Der ganz normale Wahnsinn! Kurzweilig, tiefgründig - hauptsache lustig und ehrlich!
Hier spiegelt sich der ganz normale Wahnsinn des Alltages mit Kindern wieder. Wer erkennt sich nicht bei dieser Lektüre?
Ich wurde mit diesem Buch bestens unterhalten. Der Autor erzählt alles mit feinem Humor und nimmt sich dabei selbst nicht so wichtig, sondern lieber auf die Schippe.
Das Buch ist nicht nur was für Väter, sondern auch für Mütter. Es ist schön, zu wissen, dass es in anderen Familien auch so chaotisch zugeht/zuging!
I received this book as a gift, I probably wouldn't've bought it for myself. But I am glad that I got the chance to read it, as it was entertaining. I already see many parallels between the author's life and my own. And reading about other people's kids validates my own parenting decisions. Overall I think a nice the book is a nice gift.